
Eine auch für den FLSV relativ neue Gerätegattung stellen die hier liebevoll Küchenradios genannten All-in-one-Geräte dar. In der Vollwertversion ist alles an Medien in einem Gehäuse vereint, was man so heute braucht: CD-Laufwerk, Radio mit UKW- als auch DAB+-Empfang, Netzwerkzugang mit den drei Funktionen Internetradio, Streaming-Dienste und Server-Zugriff als auch Bluetooth. Diese Geräte stammen in diesem Falle von Sonoro, von Ruark Audio und auch von Yamaha.
Als neuestes Mitglied in dieser Riege begrüßen wir den Sonoro Avaton. Dieser verfügt unter anderem auch schon über einen eARC-Anschluss und kann somit, wie auch Sonoros Flaggschiff Meisterstück Gen 2 auf dem Titelbild, eine Soundbar ersetzen.

Der Ruark R3S profitiert von der Jahrzehnte langen Erfahrung Ruarks als Lautsprecherhersteller. Und die Ruarks können auch Qobuz, auch wenn es so (noch) nicht in der Beschreibung und bei den technischen Daten vermerkt ist.

Etwas kompakter fällt Yamahas MusicCast 200 aus. Dadurch ist es auch deutlich leichter in moderne Küchen unterzubringen. Aber dessen klangliche Potenz sollte man nicht unterschätzen.

Die Auswahl wird dann deutlich größer, wenn man gar keinen CD-Player mehr benötigt oder an der Einsatzstelle gar keine CDs nutzen möchte. Das rate ich zum Beispiel dringend für den Küchenbereich mit seiner überdurchschnittlauchigen Belastung durch hohe Luftfeuchtigkeit, aber auch durch schwebende Fettpartikel. Und so verschwimmt hier auch die Grenze zu den Bluetooth- und Netzwerk-Lautsprechern, wie sie im folgenden Absatz beschrieben werden.
In diesem Sinne umfassend ausgestattete All-in-one-Lösungen bietet der FLSV in Bamberg von Bluesound, hier das Modell Pulse,

von Yamaha, zum Beispiel den MusicCast 50,

oder neuerdings auch von WiiM, zum Beispiel den WiiM Sound, an.

Hier ist alles an modernen Medien versammelt, was man zum Musikhören braucht, wenn man die Maßstäbe mal ausnahmsweise nur mäßig high-endig formuliert, es aber trotzdem Spaß machen soll: Netzwerkspieler, Verstärker, Stereo-Lautsprecher mit oft integriertem Subwoofer und eben Bluetooth. Bedient werden diese Teile entweder per eigener Fernbedienung oder – ganz modern – per App. Da viele Probanden sogar über optisch-digitale Eingänge verfügen, kann man diese drahtlosen Musik-Systeme auch für die Wiedergabe des ansonsten eher tonlosen TV-Tons verwenden. Somit ersetzen diese die Soundbars, die meist nur für Fernsehton ausgelegt sind, mit Bravour.
Akzeptieren muss man bei dieser Art Lautsprecher allerdings, dass es eher kompakt als weiträumig klingt. Vielleicht muss man hier einfach bereit sein, nicht ganz so aufmerksam wie sonst üblich zuzuhören. Machen ja auch Myriaden von Jugendlichen so.
Und wenn es doch so richtig high-fidel oder gar high-endig klingen soll, können wir doch zur Not die eine und die andere Alternative anbieten.
Zum Schluss zeige ich noch das Highest End-Gerät in dieser Gattung, für das die dazugehörige Küche ruhig ein wenig größer ausfallen darf. Es ist ein richtiges Möbel wie einst die Musiktruhen, nur eben viel eleganter. Es ist das Ruark R810.




