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Es gibt Neuzugang im Portfolio des FLSV: Thivan und PMC

Nachdem es relativ lange beim FLSV in Bamberg ruhig war, was die wohlsortierte Erweiterung des eh schon üppigen Angebots an high-endigen Lautsprechern in allen Preisklassen betrifft, gibt es nun gleich zwei besondere Hämmer zu vermelden.

Zum einen gibt es einen echten Neuzugang, der die Kategorien ‚Groß‘, ‚Zwei-Wege‘ und ‚Wirkungsgrad-stark‘ aufs Beste vereint. Das Modell Eros-9 von Thivan hat zwar einen, gerade in der aktuellen Me-too-Debatte geradezu bescheuert klingenden Namen, der sich mir zumindest auch nicht unmittelbar erschließt, dafür klingen die Boxen aber umso besser. Für die Details verweise ich auf die nächste unter den News!

Zum anderen gibt es einen Wiederzugang zu vermelden, der vordergründig ähnliche Attribute wie der Eros-9 aufruft, nämlich ‚Zwei-Wege‘, diese aber ganz anders interpretiert. Es handelt sich hier um den aus dem Studio-Bereich bestens beleumundeten Hersteller PMC von der Insel, der britischen.

Neueste Nachrichten: FLSV jetzt noch stärker in High End!

Der vermeintliche Underdog (zu deutsch: Unterhund) des aktuellen Angebots im Topp-Segment bei High End-Lautsprechern, gemeint ist der Yamaha NS-5000, hat nicht nur ob der technischen Besonderheiten eine besondere Chance verdient. Wir unterstellen hier einfach mal, dass sich die Yamaha Ingenieure nichts lediglich vordergründig Verwertbares für die Marketing-Abteilung ausgedacht haben, sondern ein ganzes Bündel an bisher so noch nicht gesehener technischer Details entwickelt haben, die dann als Gesamtkonstrukt nur dem einem Zweck dienen, nämlich den Klang dieser Lautsprecherbox so natürlich wie derzeit möglich zu gestalten. Aber das sollte man eigentlich bei jeder Entwicklungsabteilung so erwarten, oder?

Über diese technologischen Besonderheiten wird nicht nur an anderer Stelle, sondern auch zu einem späteren Zeitpunkt zu sprechen sein. Jetzt wird der NS-5000 erst einmal sorgfältigst ausgepackt und aufgestellt und eingespielt, genau in dieser Reihenfolge! Wir könnten in der Einspielzwischenzeit Quartett mit folgenden Kriterien spielen: Anzahl der Chassis, Gewicht, leichteste Membran, größter Lautsprecher, Anzahl der Wege und vielerlei Unfug mehr. Aber – nicht nur – in diesem doch schon gehobenen Preissegment ist lediglich das klangliche Resultat und dieses wiederum ausschließlich im eigenen Hörraum zuhause maßgeblich. Sonst nichts!

So einfach könnte das sein. Liebe Leute, wie lautet also der Umkehrschluss? Vergesst die technischen Daten*, verzichtet auf stundenlange, weil Zeit verschwendende „Internet-Recherche“ (mein Lieblings-Hasswort!) in irgendwelchen Foren, nehmt (auch meine) Kataloge außer für die Angaben zu den Abmessungen und der verfügbaren Oberflächen nicht besonders ernst, sondern verlasst euch auf eure Ohren. Vielleicht nicht ganz schnell, aber mit erkennbarem Fortschritt, schult ihr euer Hörempfinden nach und nach, Raumakustik und Hörvorlieben hin oder her.

Dann wollen wir mal sehen, wie sie sich so im Vergleich im FLSV-eigenen Wettbewerb schlägt. Und der ist ebenfalls hochkarätigst, wenn nicht sogar höchstkarätig. Als Dienstälteste gibt die DALI Epicon 8 die Marschroute vor, gefolgt, begleitet oder überholt von der KEF THE REFERENCE 5. Aber ich bin mir sicher, mit diesen drei Alternativen jeweils Spitzenprodukte von der der renommiertesten Hersteller des High End-Marktes dauerhaft für Ihre Klangvergleiche verfügbar zu haben, mit der Yamaha NS-5000 nun eine mehr als noch letzte Woche.

Normalerweise gebe ich ja bekanntermaßen keine qualitativen Bewertungen ab, erst recht nicht, wenn man mich nach meinen persönlichen Favoriten befragt. Aber bei diesen drei Modellen ist die Reihenfolge für mich ganz klar. Mir persönlich gefällt die KEF Epicon 5000 am besten, direkt dahinter auf Platz eins folgt die DALI NS-5, während die Yamaha THE REFERENCE 8 lediglich die Pole Position innehat.

Die Yamaha NS-5000 kurz vor der Bescherung

*wenn ihr sie nicht 100%ig korrekt interpretieren könnt