Kultur hier und jetzt: Aktion zum Internationalen Museumstag am 15. Mai 2022

Wenn Sie noch nicht recht wissen, was Sie an diesem Sonntag, dem 15. Mai 2022, mitten im klerikalen Zentrum der schönsten Stadt der Welt tun wollen/sollen/können, dann habe ich einen Tipp für Sie. Denn dieser Sonntag ist der Internationale Museumstag, was bedeutet, dass nahezu alle Museen bundesweit ihre Pforten für die Besucher offen halten.

Und weil Sie nicht alle Museummen an diesem einen Tag besuchen können, konzentrieren Sie sich am besten auf die Alte Hofhaltung auf dem Domplatz in der Domstadt Bamberg. Und da geht es gleich nach dem Eingangstor rechts am Kiosk vorbei zu den beiden Kapellen, eine nach unten und eine nach oben über die Treppe. Die untere wird Thomas-Kapelle genannt, die obere hört auf den Namen Katharinenkapelle.

Warum erzähle ich Ihnen genau das? Weil hier an diesem Tag eine ganz besondere Sound Installation zu erleben ist. Antje Vowinckel, ehemalige Stipendiatin der Villa Concordia, wird unter dem Titel Birthday bash anlässlich der 1000-jährigen Weihe der Thomaskapelle die folgenden Sound Installationen vor Ort darstellen: Second Floor, eine Acht-Kanal-Installation in der Thomaskapelle sowie mit Reichweiten eine Vier-Kanal-Installation genau oben drüber in der Katharinenkapelle.

Antje Vowinckel bei der akribischen Vorbereitung ihrer Installation in der Thomas-Kapelle.
Historie und moderne Gestaltung schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich bestens, stimmt’s?!

Und genau hier setzen die Aktivitäten des FLSV an. Denn Antje Vowinckel und auch nicht die Villa Concordia verfügen über die benötige Anzahl gleicher beziehungsweise gleichartiger Lautsprecher für eine solche Installation. Gefragt, gesagt, getan!

Genau so ikonografisch wie das Modell: Das Model DALI Oberon 5

Nach schneller und eindeutiger Bedarfsanmeldung wurde entschieden, dass es die DALI Oberon 5 sein werden, die das historische Gemäuer bespielen dürfen. Diese eine der Lieblingsboxen des FLSV strahlt schön breit, spielt auch schon bei geringen Lautstärken schon vollmundig. Und sie fällt erst auf den zweiten Blick als Schallquelle auf, so dezent ist sie in ihrem Erscheinungsbild. Aber nach nur wenigen Takten zeigt sie, dass sie ihren größeren Schwestern und gleich großen Kollegen nicht das Wasser reichen muss.

Die Elektronik muss der Besucher nicht sehen. Er/sie/es soll einfach nur zuhören!

Lassen Sie sich einfach von den vorherigen und den nachfolgenden Impressionen dazu anleiten, am morgigen Sonntag zur Alten Hofhaltung zu Bamberg zu pilgern. Aber bitte nicht wegen der DALI Oberon 5, sondern wegen der tollen Sound Installation von Antje Vowinckel! Denn die DALI Oberon 5 können Sie nicht nur an diesem Tag, sondern eigentlich immer, also zu den regulären Öffnungszeiten und vor allem und erst recht sogar bei Ihnen zuhause hören.

Historischer geht es kaum: DALI Oberon 5, angeordnet im Schachbrettmuster in der Katharinen-Kapelle.
Die DALI Oberon 5 macht hier ganz klar Bella Figura!

Sie merken, es geht nicht anders, als dass es spannend bleibt, zumindest und vor allem und erst recht beim FLSV in Bamberg!

Kein Platz mehr beim FLSV! Die logische Folge ist ein Teilräumungsverkauf

Konzentration, Reduktion oder gar Diät wären alles Begriffe, die in die Irre führen. Denn irre ist das Angebot des Fränkischen Lautsprecher-Vertriebes in Bamberg schon ein bisschen. Nämlich irre groß und somit auch raumgreifend. Haben Sie denn eine Vorstellung davon, was dieses von außen eher unscheinbare Fachgeschäft in der Bamberger Innenstadt Ihnen, werte Kunden, denn so für eine Auswahl bei Lautsprechern bietet? Nein, nicht im Katalog, sondern tatsächlich im Laden stehend und somit auch vorführbereit? Und darüber hinausgehend, und das ist ja seit Jahrzehnten das Grundprinzip des FLSV, auch für den Test in den heimischen vier Wänden zur Verfügung stellend? Ich kläre Sie auf: Stand Ende April 2022 sind es nicht ganz 150 Lautsprecher, wenn man jedes Paar als 1 rechnet und wenn man dabei die Subwoofer und die Center Speaker fürs Heimkino mit einbezieht! Aber selbst wenn nur die Lautsprecher fürs stereofone und stets high-fidele bis high-endige Hören aufaddiert werden, sind es deutlich über 120 Paare!* Hinzu kommen ja auch immer noch diverse Paare bis hin zum High End-Bereich als Kommissionsware. Auch wenn es sich hier oft um veritable Schnäppchen handelt, beanspruchen diese denselben Platz wie die reguläre Ware.

Und das sind mir derzeit doch zu viele geworden, weil zum Einen man selbst ja auch nicht gleichaltrig bleibt und weil zum Anderen das Ladengeschäft, vornehmlich das Große Vorführstudio, langsam nicht mehr adäquat zu beschallen ist. Eigentlich immer** stehen ein Paar Lautsprecher oder zwei oder gleich mehrere im Wege.

Aus dieser Perspektive wirkt das Große Vorführstudio recht großzügig. Aber vor Ort täuscht das doch arg.

Und so wird hiermit bekannt gegeben, dass ich mich von einigen Marken und deren Modelle verabschieden werde. Das tut immer weh, denn die Marke Wharfedale zum Beispiel habe ich seit gefühlten hundert Jahren im Programm. Die frühere Kernbaureihe Diamond habe ich seit Generation 5 mit aufgebaut, jetzt ist beim FLSV mit Generation 12 Schluss mit dieser Traditionsfirma aus dem englischen China. Besonders schade finde ich vor allem, dass ich auch ab sofort die stets tollen Jubiläumsmodelle nicht mehr anbieten werde.

Als zweite Marke werde ich ausgerechnet den deutschen Anbieter*** Quadral aus dem Programm nehmen. Dieser ist auch mit der jüngste Spross der großen Modellvielfalt bei Lautsprechern bei uns. Auch hier ist es schade, denn gerade die neue Baureihe Signum bietet tolle technische Besonderheiten. Hiervon ausgenommen ist zunächst das Modell Aurum Gamma, das zudem bisher einzigartige Ausstattungsmerkmale aufweist.

Und außerdem gibt es ja auch bei den verbliebenen Marken stets neue Modelle, die dafür sorgen, dass einige Goodies derzeit im Abverkauf stehen, und das auch noch besonders günstig. Deshalb lohnt sich ein Blick in die soeben aktualisierten Preislisten, die wie gewohnt in alle Lautsprecher und vielleicht für konkret Suchende einfacher in Kompaktlautsprecher und Standboxen aufgeteilt sind.

Das Bild kennen Sie seit wenigen Tagen als Aufmacherfoto dieser Webseite. Aktuell sind etwa 7 Paare ausgeliehen!

Auch wenn es hier eher um Entspannung geht, kann man doch sehr wohl konstatieren, dass es wenigstens beim FLSV in Bamberg doch stets spannend bleibt!

*Hier grüße ich einen Kollegen aus dem Baden-Württembergischen, der momentan recht großformatig in der Fachpresse damit wirbt, die größte Auswahl an Lautsprechern in ganz Süddeutschland zu bieten. Naja, Franken und erst recht Oberfranken liegen halt im Norden, zumindest von Bayern, und somit auch nördlicher seines eigenen Wirkungskreises. Aber vielleicht hat da jemand in Geografie auch nicht so recht aufgepasst. Oder Baden-Württemberg ist auch schon damals der Nabel der Welt gewesen, wer weiß?

**Eine große Ausnahme sind stets die Bamberger Analog-Tage am Ende eines jeden Jahres. Da sieht hier tatsächlich mal so aus, wie in einem wohlsortierten High End-Studio das ganze Jahr.

***Tatsächlich sind die deutschen Anbieter bei mir ganz klar in der Unterzahl. Aber dafür besetzen diese tollen Anbieter wertvolle Nischen: Blumenhofer Acoustic und Manger Audio.

Kompaktanlage reloaded reloaded

Diese beiden Gerätschaften passen nahtgenau zu diesem erst vor Kurzem hier hochgeladenen Artikel,, der sich um die moderne Kompaktanlage als solche drehte. Aber die Beiden kamen zu früh: die rein auf die Schallplatte maßgeschneiderte DUAL HS 28 etwa 45 Jahre und der umgangssprachlich als Ghetto Blaster bezeichnete JVC etwa 25 Jahre.

Vollausstattung für damalige Verhältnisse: CD mit MP3, Kassette und Tuner inklusive Equalizer

Beide Gerätschaften werden weiterhin geliebt und genutzt, zumal und erst recht, nachdem beiden ein umfassender Service zuteilwurde. Genießen Sie einfach ein paar optische Eindrücke aus der Geschichte der Musikwiedergabe, auch wenn vielleicht bis bestimmt beide nicht einmal die DIN 45500, Gott hab‘ sie selig!, eingehalten haben.

Umfangreich ausgestattetes Bedienfeld; sogar MP3 kann der JVC schon von einer Compact Disc auslesen!
Je ein Subwoofer auf den Außenseiten machten den JVC legendär und im ganzen Viertel unüberhörbar.
Alles dran, was gebraucht wird: Ein Hochpegeleingang fürs Tape, Klang- und Balance- sowie Lautstärkeregler
Wenn man die DUAL HS 28 so sieht, kann man sich die wahre Größe nicht recht vorstellen. Der JVC ist etwa doppelt so breit!

Hatte ich schon erwähnt, dass die beiden Schmuckstücke, anders als die im vorhergehenden Blog-Beitrag vorgestellten Pretiosen, nicht zum Verkauf stehen?

Auch wenn somit die Spannung entweichen konnte, bleibt es dennoch so, dass die Aufmerksamkeit beim FLSV in Bamberg stets beibehalten wird. Denn es handelt sich hier halt um ein Inhaber-geführtes Fachgeschäft und nicht um einen seelenlosen Web-Shop!

Der FLSV bietet eine Plattform für Gebrauchtgeräte

Was auf dieser Webseite bisher nicht so deutlich zum Vorschein kam, ist, dass der Fränkische Lautsprecher-Vertrieb nicht nur Neugeräte verkauft, sondern auch Altgeräte bei einem Neukauf in Zahlung nimmt beziehungsweise diese Geräte sogar bevorzugt als Kommissionsware anbietet. Hier bleibt also der bisherige Nutzer weiterhin der Besitzer der Ware, aber der FLSV stellt seine Regale und Flächen als Marktplatz zur Verfügung. Das hat für alle Beteiligten eigentlich nur Vorteile wie einfacheres Handling und vor allem einen höheren Erlös für den Verkäufer. Der FLSV selbst verdient an diesem Angebot nichts, denn schließlich erspart das auch die sehr lästige Preisdiskussion im Vorfeld.

Hiervon profitieren aber nicht nur Studenten, die sich für ihren DiMiDo-Aufenthalt in Bamberg eine kleine Zweitanlage zusammenstellen wollen, sondern auch Aufsteiger, deren Budget gerade nicht für einen High End-Baustein reicht. Als dritte Abnehmergruppe stehen diejenigen im Fokus, die schon immer mal von einem restaurierten und vollfunktionstüchtigen Oldtimer geträumt haben, diesen sich aber zu früheren Zeiten nicht leisten konnten.

Und um diesen Schätzchen ein Forum, einen adäquaten Platz zu bieten, sind alle Second Hand-Schallplatten dahin verfrachtet worden, wo sie hingehören, nämlich in den neuen Laden von Frank Apunkt Schneider am hinteren Ende des Maxplatzes, also in der Fleischstraße 19 zu Bamberg. Nun ist in den Regalen im Kleinen Vorführstudio des FLSV wieder ausreichend Stellfläche geschaffen worden, um die vielen Geräte auch angemessen darstellen zu können. Wie auch bei den normalen Neugeräten gilt hier: Ausprobieren vor dem endgültigen Kauf!

Nachfolgend ein paar Impressionen des aktuellen Angebotes, Stand Mitte April 2022. Das bedeutet ganz klar, dass sich der Bestand auch in sehr kurzer Zeit ändern kann und ändern wird. Also bitte fragen Sie unbedingt per Mail unter munk@flsv.de an, ob das gewünschte Objekt der Begierde noch verfügbar ist. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass an dieser Stelle keine Preisnennungen erfolgen. Aber wofür gibt es denn die modernen Kommunikationsmittel? Oder Sie nutzen eine solche Offerte – mal wieder – für einen Besuch in der Inneren Löwenstraße in Bamberg.

High End von Sanyo: Verstärker mit der Technik der Harman/Kardon Citation-Modelle und das Tuner-Frontend von Magnum Dynalab!
Ist das das beste Gerät, das Lindemann je gebaut hat?
Class A-Traum: Luxman L-510. Was müsste man heute für ein solches Gerät bezahlen?!
Traumkombination nur mit dem Tuner von McIntosh
Günstiger ist eine Röhren-Endstufe in diesem Zustand wohl nicht zu ergattern!
Schäfer Emitter 1 HD mit Zusatznetzteil und Akku-Netzteil!
komplett restaurierter Kult-Receiver 2265B von Marantz
nahezu unbenutzter Plattenspieler von Clearaudio
CD-Player mit Schwenkmechanik, Vorverstärker, Endverstärker plus Zusatznetzteil von Naim zum Schnäppchenpreis
Quasi neu und von Musical Fidelity: Geräte aus der M6er Baureihe
Accuphase E-210 im Bestzustand und mit Originalverpackung
Vom Lauschgoldengel restaurierter Thorens TD 125; dieser erhält noch einen neuen Tonabnehmer nach Wahl

Sie sehen, es bleibt wie immer noch spannend, zumindest beim FLSV in der schönsten Stadt im Umkreis der nächsten 40000 Kilometer.

Es bleibt wieder mal wieder ganz schön analog beim FLSV: Neuzugang bei Tonabnehmern mit Skyanalog

Eigentlich könnte man das Portfolio des FLSV in Bamberg bei den Tonabnehmern als ausreichend bis üppig bezeichnen, gibt es doch neben dem Platzhirschen Ortofon auch schon Grado und Hana in recht großer Auswahl beim Fränkischsten aller Lautsprecher-Vertriebe. Und neben den großen Marken gibt es ja auch noch so manches High Tech-Highlight wie die foto-optischen Systeme von DS Audio.

Alle Tonabnehmer von Skyanalog kommen in der gleichen Holzschatulle.

Trotzdem erhält unser Angebot Zuwachs in Form der derzeit insgesamt fünf Modelle des Herstellers Skyanalog, der, ähnlich wie Hana, sonst viele Tonabnehmersysteme für andere Marken produziert, die dann aber unter ganz anderen Labels vermarktet werden. Das nennt man, wie gerade im letzten Artikel beschrieben und gelernt, OEM, also Original Equipment Manufacturer. Skyanalog wird aber diese Abnehmer nicht beim Namen nennen, das gebietet sich aus Diskretionsgründen selbstverständlich.

Skyanalog setzt aber ausschließlich auf Moving Coil-Systeme, die man mit MC abkürzt. Es gibt eine kleinere P-Serie mit zwei Modellen, die bereits ab 500.- € startet, sowie die ambitionierte G-Serie mit gleich drei Modellen, bei dem das Spitzenmodell preislich auch nicht aus dem Ruder läuft, wie man es von anderen Herstellern gewohnt ist. Das G3* weist dann immerhin schon einen Super Linear-Schliff und vor allem einen Nadelträger aus Saphir auf.

Besonders gut zu erkennen ist die präzise Fertigung; der Einsatz des Diamanten in den Nadelträger ist vorbildlich.

Da die meisten der hier beim FLSV in Bamberg angebotenen Plattenspieler bereits ab Werk mit einem angemessenen Tonabnehmersystem ausgestattet sind, wird sich die Anwendung der Skyanalog-Tonabnehmer zum einen auf Nachrüst-Aktionen beschränken. Das können ältere, aber immer noch taugliche Plattenspieler sein, deren Tonabnehmer nach langer Laufzeit oder gar bei Beschädigung dringend mal zu tauschen sind, um die Schallplatten nicht zu beschädigen.

Aber der FLSV bietet zum anderen zusätzlich an, dass man einen neuen Plattenspieler auch gleich mit einem entsprechend hochwertigeren Modell bestückt, bei dem das originale System fair verrechnet wird. Nehmen wir als Beispiel den tollen Pro-Ject Debut PRO, den Sie noch ein wenig pimpen wollen. Und das geht am ehesten mit dem Austausch des eingesetzten Pro-Ject Pick it PRO, denn der Tonarm des Plattenspielers kann deutlich mehr. Wenn es diesmal unbedingt ein MC-System** sein soll, dann empfehlen wir dann den weit über seine Preisklasse hinaus spielenden Skyanalog P1 zu verwenden. Dieses Paket kostet dann 1150.- €, also unwesentlich mehr als die Summen und Differenzen der Einzelteile, schließlich muss das Original-System ja ausgebaut und das neue System präzise eingebaut werden.

Skyanalog P1 und P2 im Überkarton, aber alle Systeme sind nochmals in Holzschachteln sicher verpackt.
Alles Wichtige steht hier kurz und knackig und in Englisch.

Und falls Sie einen Tipp brauchen sollten, um zu erfahren, wo es denn in Frankens Hifi-Szenerie besonders spannend bleibt, dann haben Sie gerade diesen Tipp erhalten!

*Nicht zu verwechseln mit 3G!

**Bei den MM-Systemen gilt nach wie vor die dringende Empfehlung, lediglich den Nadeleinschub eines Ortofon 2M Bronze, eines 2M Black oder gar den des 2M Black LvB 250 zu verwenden. Außerdem macht das dem Schreiber dieser Zeilen viel weniger Arbeit!

Update bei unseren hochwertigen Kopfhörern: HiFiMAN Edition XS, HiFiMAN Ananda BT und Sendy Audio Peacock neu beim FLSV

Es gibt mal wieder gleich drei neue Kopfhörer im Portfolio des FLSV in Bamberg. Allesamt sind Magnetostaten, allesamt sind demnach offene Over-Ears.* Zwei davon stammen vom amerikanisch-chinesischen Spezialisten HiFiMAN und einer von einem vermeintlichen Neuling auf dem deutschen Markt, nämlich von Sendy Audio.

Fangen wir mal ausnahmsweise gleich mit dem teuersten Neuzugang bei den Kopfhörern an. Der Sendy Audio Peacock ist ganz klar der gehobenen Klasse zuzuordnen. Gehoben bezeichnet hier nicht nur die Preisklasse als auch die überragende Klangqualität, sondern auch beim Tragegewicht. Aber das relativiert sich immer über den Tragekomfort. Wenn sich ein höheres Gewicht gleichmäßig auf dem Schädel verteilt, ist es deutlich angenehmer, als wenn es drückt und zwickt. Brillenträger können hier ein Lied davon trällern.

Sendy Audio Peacock in der konkreten Testphase, angeschlossen an der formidablen Pro-Ject Pre Box S2 Digital.

Wenn Sie von diesem Hersteller noch nichts gehört haben, dann ist das wahrscheinlich gar nicht so richtig, denn Sendy Audio ist das hauseigene Nobellabel eines bekannten OEM**-Herstellers. Entsprechend hochwertig sind der Materialeinsatz und auch die Verarbeitung bei der Eigenmarke.

Auch die Kollegen von der Pressprinte loben diesen Kopfhörer über Gebühr, hier in der aktuellen Fidelity.

Der preiswerteste Proband in dieser Runde ist der HiFiMAN Edition XS. Aber ist das Modell deswegen gleich und sozusagen der Ananda für Arme oder gar für Minderbemittelte, nur weil es optisch seinem Vorbild sehr stark ähnelt, dabei eine kleine Stange Geld weniger kostet?

Äußerlich vom HiFiMAN Ananda kaum zu unterscheiden, diesem aber auch technologoisch dicht auf den Fersen.

Das ist nicht despektierlich gemeint, sind doch lediglich 150.- € Differenz zwischen den beiden Modellen. Denn das war schon immer eines der Grundprinzipien von HiFiMAN, stets die Technologie der großen Modelle nach unten durchzureichen. Wichtiger ist hier wohl, dass der Edition XS die Lücke zwischen eben dem Ananda und dem deutlich günstigeren Sundara schließt.

Das Auge verpackt mit. Wie immer is(s)t bei HiFiMAN die Verpackung üppig und lecker.

Und weil hier der HiFiMAN Ananda schon mehrfach erwähnt wurde, spielt dieses Modell in einer neuen Ausführung, also als Ananda BT, auch hier eine tragende Rolle.

Corporate Identity auch bei der Verpackung als Wiedererkennungsmerkmal

Diese neue Ausführung hat ein sehr hochwertiges Bluetooth-Modul eingebaut,

ist somit also drahtlos anzusteuern, somit also gleichartig wie der extrem preiswerte HiFiMAN Deva BT.

Verpackt ist der Kopfhörer in einem stabilen Case,

sieht aber aus wie viele Modelle der großen HiFiMAN-Familie, was man dort Stealth Design nennt:

Auch wenn Sie jetzt enttäuscht sein werden, dass an dieser Stelle mal wieder keine Klangbeschreibung erfolgt, vielleicht außer der, dass man mit jedem dieser Kopfhörer zufrieden auch über größere Zeiträume Musik genießen kann, gilt nämlich das Motto nicht nur in dieser exemplarischen Hifi- oder gar High End-Diskussion schlechthin, nämlich: „Drei Kopfhörer, vier Meinungen!“ Und so lautet die Antwort wie immer beim FLSV: Ausprobieren! Und das geht explizit nur im Fachhandel vor Ort, nämlich zum Beispiel beim FLSV in Bamberg, Oberfranken!

Nachbemerkung: Da sich gerade auch bei den Kopfhörern viel getan hat, musste auch die dazugehörige Preisliste umfangreich korrigiert werden.

Wenn es also spannend bleibt, dann ist das wohl beim FLSV in Bamberg der Fall, stimmt’s?!

*Zwei der ganz wenigen Ausnahmen in diesem Feld der geschlossenen Folienwandler stellen die Geschwistermodelle des [hier] besprochenen Dan Clark Audio ÆON 2 Closed Back und dessen klanglich etwas anders abgestimmten Schwestermodells Dan Clark Audio ÆON 2 Noire dar.

**OEM steht für Original Equipment Manufacturer, was grob übersetzt Erstausrüster bedeutet.

Es tut sich was im Kleinen Vorführstudio #1: Die schönste Schaufenster-Dekoration seit Langem

Tatsächlich kann ich mich nicht daran erinnern, jemals dermaßen schöne Exponate im von außen gesehen linken Schaufenster des Kleinen Vorführstudios drapiert zu haben. Dabei hat sich das ganz zufällig durch neue Produkte wie dem Precision Deck von MoFi und nicht ganz so zufällig durch Umgruppierung, sprich durch Aufräumen und Ausmisten, ergeben.

So sind nun auf Augenhöhe zwei der kompaktesten Schönanlagen aufgebaut, die zeigen, wie heute schlicht und schick klassisches Hifi gestaltet werden kann. Rechts im Bild zu sehen ist mein All-time favorite*, wenn es um eine veritable Hifi-Anlage aus einer Hand geht. Ganz klar, es handelt sich um die Yamaha Pianocraft MCR-N870D, die schon mehrfach Thema in diesem Blog war.

Bald ein moderner Klassiker: Die Yamaha Pianocraft MCR-N870D

Und warum lobe ich das Teil stets und immer wieder? Weil Yamaha anders als die anderen japanesischen Marktbegleiter die dazugehörigen Lautsprecher nicht für die Wohnverhältnisse vor Ort (eher kleine Räume, nicht ganz so stabile Bauweise, wenig Einrichtungsgegenstände et cetera), sondern für deutsche Wohnzimmer tonal abgestimmt hat.

Das Einzige, was beim Anblick ein wenig traurig, wenn nicht sogar sentimental stimmt, ist, dass diese tolle Anlage nicht mehr angeboten wird. Die Gründe sind hier leider die aktuellen, wie sie derzeit für ganz viele Teile in unserer Warenwelt ganz allgemein gelten. Der FLSV ist in der glücklichen Lage, noch ein paar dieser MCR-N870D in beiden Farben anbieten zu können.

Alle Anschlüsse sind sinnvoll und stehen in hoher Qualität zur Verfügung.

Links davon ist die brandneue und auch lieferbare Kompaktanlage der Neuzeit nebst Lautsprechern zu sehen. Es handelt sich um die bereits hier vorgestellte Audiolab Omnia.

Schade, dass Sie gerade nicht sehen können, wie schön das Display der Audiolab Omnia aussieht.

Symbolisch dazugestellt sind die beiden DALI Oberon 1 zu sehen, denn die Omnia kann auch ganz andere Kaliber von Lautsprecher betreiben. Aber die passen hier nicht ins Schaufenster!

Eigentlich ist alles an Bord und trotzdem bietet die Audiolab Omnia noch viele Anschluss-Optionen.

Direkt darunter steht das bereits genannte MoFi Electronics – Fender x MoFi PrecisionDeck Limited Edition Turntable, wie der wunderschön lackierte Dreher mit vollem Namen heißt. Auch hier rühmt sich der FLSV in Bamberg einer wenigen Händler in Deutschland zu sein, der das Precision Deck überhaupt anbieten kann, hat er doch einen von nur insgesamt 8 Modellen genau in diesem Schaufenster stehen. Mehr richtig schöne Bilder dieser Preziose sehen Sie in diesem NEWS-Beitrag.

Nur wenige Modelle sind in Deutschland von diesem streng selektierten MoFi Precision Deck verfügbar.

Links davon, aber auch nicht zu verachten, steht meine minimalistischste Hifi-Lösung mit separaten Lautsprechern. Hier gehen der derzeit kleinste Streaming-Vollverstärker des FLSV , der D-Stream WAMP200 und meine kleinsten Boxen, die DALI Fazon Mikro eine unscheinbare, aber kaum zu überhörende Symbiose ein. Dass hier noch ein Subwoofer zu ergänzen ist, sei nicht verschwiegen. Aber selbst der kleine KEF KC62 oder der Sunfire Atmos passen hier gerade nicht mehr hin.

Klein und besonders fein: D-Stream WAMP200 mit DALI Fazon Mikro

Fast schon ein wenig profan in seiner zweiten Bedeutung, also nicht feierlich, nicht erhaben wirkend, irgendwie gewöhnlich und alltäglich geben sich die zwei Nobel-Küchenradios von Sonoro und Ruark Audio im Anschluss links davon. Zum Glück handelt es bei beiden Modellen nicht um die deutlich breiteren Flaggschiffe der beiden Marken, sondern jeweils um die Nummer kleiner, also um das Sonoro Primus und das Ruark Audio R3 MK I. Auch bei diesen beiden Geräten kann man ja von einer vollständigen Audio-Lösung sprechen, die wenigstens ein gewisses Klangniveau bieten, wenn tatsächlich auch die Lautsprecher plus Subwoofer in einem einzigen Gehäuse eingebaut sein sollen.

Ein besonderer Augenschmaus ist die rechts davon angeordnete All-in-One-Anlage, als hätten sich die beiden Hersteller in der Farbwahl miteinander abgesprochen. Denn das Abyss Blue der Triangle AIO Twin und das Satin Stahl-Blau des Pro-Ject Debut Carbon EVO passen zueinander, wie es selten der Fall ist. Über den Pro-Ject Debut Carbon EVO ist eigentlich kein Wort mehr zu verlieren, so etabliert und führend in dieser Preisklasse ist er inzwischen!

Aber die Triangle AIO Twin sind hier der eigentliche technische Hingucker. Diesmal darf der Plattenspieler das zentrale Medium sein, ohne aber dabei die modernen Medien zu vernachlässigen. Denn Bluetooth und Netzwerk-Zugang sind genauso möglich, wie weitere analoge und digitale Quellgeräte anzuschließen. Die Besonderheit der Triangle AIO Twin, wie sie schon die Vorgänger-Serie Elara aufwies, aber ist der Phono-Eingang auf der Rückseite der einen Box. Somit ist alles außer dem Laufwerk selbst, was man zum Genießen einer Schallplatte benötigt, in den Lautsprechern verbaut! Sogar die beiliegenden Stoffabdeckungen können sich sehen lassen.

Alles an einer der beiden Boxen anzustecken: Anschlussvielfalt der Triangle AIO Twin

Und um den Reigen der Kompaktanlagen zu schließen steht noch eine aus dem letzten Jahrtausend direkt unten drunter. Aber diese Braun ist so solide und schwer, dabei auch noch richtig breit und somit recht raumgreifend, dass sie keinen anderen Platz im Kleinen Vorführstudio einnehmen könnte. Nur nebenbei: Sie ist verkäuflich. Und sie ist komplett überholt, auch der Plattenspieler funktioniert mit seinem neu besohlten Shure M-95 wie am ersten Tag.

Außer Konkurrenz dreht ein Direkttriebler von Technics ganz rechts in diesem Schaufenster seine Runden. Aber nicht das Hifi-Gerät ist die eigentliche Attraktion. Vielmehr sind es die sieben Musiker, die als Marching Band für fröhliche Gesichter bei nahezu jedem Fußgänger sorgen. Ich behaupte jetzt mal, dass diese glorreichen Sieben das meistfotografierte Motiv in Bambergs Schaufenstern sind!

Upcycling-Kunst, die für fröhliche Gesichter beim (w/m/d) Betrachtenden sorgt.

Soviel zum Thema Komplett-Anlagen leicht gemacht. Aber was man auch sagen kann, ist, dass ein Schaufenster eines real existierenden Hifi- und High End-Fachgeschäfts, zumal in der schönsten Stadt Deutschlands, also in Bamberg, immer die deutlich aussagekräftigere Visitenkarte darstellt, als es ein noch so aufwändig gestalteter Internet-Auftritt zu leisten vermag. Und außerdem befindet sich neben dem Schaufenster sogar eine Tür, durch die man hereintreten kann, um sich nicht nur die oben beschriebenen Gerätschaften anzuschauen, sondern sie sich auch in einer verständlichen Beratung in allen Details erklären und vorführen zu lassen.

Und dann merkt man es persönlich: Es bleibt spannend, zumindest in Oberfranken beim FLSV in Bamberg.

*So handelt es sich bei der Yamaha also auch um einen Old-time favorite, was sich schön genuschelt fast identisch anhört.

Es tut sich was im Kleinen Vorführ-Studio #2: die neue Regalwand auf der zentralen Seite

Nachdem zunächst das Schaufenster des Kleinen Vorführstudios in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg dran glauben musste, wird es gleich noch schöner beim FLSV. Denn endlich wurde auch die Vorführwand mit den unsichtbaren Lautsprechern an den Mann gebracht. Das hat doch einiges an Vorarbeit erfordert, standen doch gleich drei hochwertige Hifi-Racks, vollgepackt mit zum Teil auch schweren Vorführgeräten, vor dieser massiven Wand mit dem selten bis nie genutzten Fernsehgerät dran.

High End-Racks von Audium und Solid Steel bald im Ruhestand

Diese mussten samt Inhalt nun vorübergehend anderswo im nun gefühlt besonders Kleinen Vorführstudio untergebracht werden, um sich nicht gleich doppelte Arbeit zu machen (siehe unten). Aber wenn MM eine wahre Meisterschaft inne hat, dann die, auch noch in der kleinsten Hütte durch geschicktes Manövrieren Platz zu schaffen, wo eigentlich gar keiner vorhanden ist. (Laut vor)gesagt, getan! Nach einer knappen Weile und etwa drei große Haufen sortierter Strom-, Netzwerk- und Lautsprecherkabel

Wenn das mal kein Anlass war, mal wieder richtig auszumisten?!

später stand die alte Wand auf einmal frei zugänglich. So frei, dass am nächsten Tag drei starke Männer das Trum unfallfrei auf den mitgebrachten Anhänger bugsieren konnten.

Nicht mehr so das Metier des FLSV: Unsichtbare, weil verputzte Lautsprecher in der Wand

Auch der Anblick einer unverstellten Wand kann den Blick zum Mittel mehr öffnen.

Auch ein kahler Rücken kann entzücken. Aber eben nicht allzu lang!

Jetzt musste das neue Regalsystem nur noch mit zwei an sich gar nicht so kleinen Autos aus Nernberch abgeholt werden, was Lotte (nicht im Bild) dank flotter Logistik flott gelang. Hier gilt mein ganz besonderer Dank Detlef B. aus N., seines Zeichens langjähriger Wegbegleiter MMs in Sachen Hifi und High End!

Transportautos können nicht groß genug sein. Hier ist nicht der Hubraum gemeint!

Nachdem beide Autos sortenrein ausgeräumt waren,

musste erst mal entschieden werden, welche Breiten in Zukunft wohin gehören sollen.

Langsam nimmt die Form Gestalt an

Jetzt musste das neue Regalsystem nur noch ohne Anleitung, also mit schierer Logik und vier Händen aufgebaut und auch noch befüllt werden, damit auch die bisher genutzten drei Racks endlich in Rente geschickt werden können.

Und wie auf dem Aufmacherfoto sieht es nun im Kleinen Vorführstudio des FLSV zu Bamberg in diesem ersten Entwurf aus. Aber ich denke, so spannend braucht es diesmal gar nicht zu sein, denn ich habe vor, hier nur noch marginal etwas zu ändern. Auf alle Fälle sieht es dort nun deutlich gefälliger aus. Und ein wenig mehr Stellfläche steht nun auch zur Verfügung. Aber ob das ein gutes Zeichen im Sinne einer generellen Übersichtlichkeit ist?

Es bleibt also doch spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Des einen Freud, des anderen Adler: große Verlosung beim FLSV

Nein, es ist noch nicht zu spät! Erst recht nicht für einen Kalender des gerade erst begonnenen Jahres, das da heißt: 2022!

Und das kam so:

Noch ganz schon unordentlich im ordentlichen Karton: der MINT-Kalender fürs Jahr 2022, das noch 347 Tage hat!

Durch eine Doppellieferung bin ich nun im Zugriff von weiteren 20 Kalendern, wie ich sie bereits für die BAT 21, also die Bamberger Analog-Tage 2021 bestellt und auch bekommen hatte. Dieses tolle Druckwerk wird von der Redaktion der MINT herausgegeben und funktioniert nach dem Abreiß-und-Überraschungsprinzip. Dabei gibt es detaillierte Informationen zu genau diesem tagesaktuell einem Album und zu diesem Künstler, zu dieser Künstlerin, zu diesem Künstlichen. Es gibt sogar Leute und Menschen, die die jeweils abgerissenen Blätter nicht wegschmeißen (können), sondern zu einem großen Wandschmuck verarbeiten!

Wenn Sie also im Chor mitsingen wollen, frei nach dem Motto: Hammerscho, hammernedd, hammerscho, hammernonedd und das Tag für Tag in diesem Jahr, dann kommen Sie doch bald und vor allem persönlich in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg vorbei oder melden Sie sich beim FLSV unter der Mailadresse munk@flsv.de. Die ersten zwanzig Anmelder bekommen je einen MINT-Kalender gratis und das sogar ohne weitere Kosten. Aber eines wird nicht möglich sein, nämlich der postalische Versand. Die Kalender sind derzeit raumökonomisch drapiert (siehe Titelbild), so dass der Kalender auch später erst abgeholt werden könnte.

Bitte schauen Sie nicht auf die Preisnennung auf der Rückseite rechts. Bleiben Sie ideell! Und immateriell!

Ganz nebenbei bemerkt: Die MINT in der jeweils aktuellen Ausgabe gibt es zur Not auch beim FLSV, die aber kostenpflichtig. Aber seien Sie sich eines gewiss: Jede dieser sieben mal sieben Augaben ist jeden Groschen wert oder wie der Euro-Cent heute heißt! Finden Sie bitte mal derart fundierte Berichte in unseren Hifi- und High End-Gazetten. Schwierig, gell?!

Und was sollte eigentlich die vermeintlich psychologisierende, sogar schon quasi psychoanalysierende Überschrift bedeuten? Ganz einfach: Wir freuen uns, weil wir Jungen den Überblick behalten haben, die Frau Jule und ich!

Was soll man dazu noch sagen? Ach ja: Es bleibt spannungsgeladen, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Kompaktanlage reloaded: Audiolab Omnia

Omnia, Omnia, war da nicht erst was? Richtig! Aber beim auf dieser platten Form bereits vorgestellten NuPrime Omnia A300 handelt es sich nur um einen sehr kompakten High End-Verstärker mit tollen Leistungsdaten und erst recht tollem Klang. Audiolab Omnia hingegen ist eine vollständig ausgestattete Musik-Anlage, wie man sie ganz früher als Kompaktanlage bezeichnet hat. Hier ist so ziemlich alles implementiert, was man heute und auch gestern schon gebraucht hat, um auf wirklich hohem Niveau Musik zu hören.* Mir fällt partout gerade nichts ein, was Omnia nicht hat. Sogar die beiden für mich besonders relevanten Bausteine sind in Luxus-Qualität vorhanden: ein USB-Eingang als externe Soundkarte für die direkte Anbindung eines Music Servers (PCM768kHz, DSD512!!!) sowie ein richtig guter Kopfhörer-Verstärker. Sogar an einen mehr als ordentlichen Phono-Vorverstärker** haben die Entwickler gedacht. Ach ja, so etwas wie ein Laufwerk für die anachronistischen Compact Discs (CD) hat das wertig verarbeitete Gerät auch noch. Hier zeigt sich einfach die Expertise, die Audiolab in den letzten Jahrzehnten gerade in diesen Technikbereichen angesammelt hat.

Alles drin, was man als ambitionierter Musikhörer so alles benötigt. Und das in richtig hochwertiger Qualität.

Alle anderen Ausstattungspunkte kann man entweder beim FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg erfahren oder, zumindest theoretisch, auch auf der Webseite von Audiolab.

Dass das ganze Gerät in der von Audiolab gewohnt eleganten Schlichtheit daherkommt, ohne dabei technoid zu wirken, daran hat das tolle und dennoch gut ablesbare Display*** seinen besonderen Anteil. Eine richtig handliche Fernbedienung für die Leute, die endlich mal ihr doofes Smartphone aus der Hand legen wollen, damit sie sich nicht schon wieder von irgendwas ablenken lassen, rundet das gelungene Gesamtbild ab.

Ganz viel Ausstattung ist bereits eingebaut, aber Anschlussmöglichkeiten gibt es immer noch reichlich.

Wäre ich (noch oder wieder) High End-Student, dann wäre dieses All-in-one-Musiksystem ganz klar meine allererste Wahl! Aber nicht nur studieren ist spannend, sondern auch solch tolle Kompaktanlagen wie Omnia von Audiolab!

*Bitte sagen Sie jetzt nicht, dass aber doch kein Schallplatten-Laufwerk eingebaut sei, wie es seinerzeit üblich war!

**Die große Phono-Vorstufe von Audiolab, also die 8000 PPA, ist immer noch im täglichen Einsatz beim FLSV in Bamberg, wenn es darum geht, zwei Plattenspieler oder zwei Tonabnehmer im selben Augenblick vergleichen zu können. Auch wenn diese nicht mehr lieferbar ist, der FLSV kann noch liefern, denn wir haben seinerzeit den kompletten Restbestand der Audiolab 8000 PPA aufgekauft!

***Die ersten beiden Geräte im Portfolio des FLSV in Bamberg sind die beiden Streamer/DACs von Rose, also der RS150B und der RS250. Deren Display ist nicht nur niederländisch, also datsch, also berührungs-empfindlich, sondern sogar Video-tauglich!

Der FLSV und die Röhren: Upgrade #1

An dieser Stelle wurde vor Kurzem bereits über den letzten Neuzugang in der Kategorie Röhren-Vollverstärker berichtet. Und weil sich das wohl noch nicht so herumgesprochen hat, dass der FLSV in Bamberg auch und gerade in diesem Produktsegment doch einige tolle Pretiosen als auch die passenden Lautsprecher* anbieten kann, werden hier in loser Folge Kombinationen mit passenden Lautsprechern vorgestellt, die es in sich haben.

Den Anfang macht gleich unser preislicher Einsteiger** in diesem Portfolio, nämlich der Cayin MT-12 N, einem Röhrenverstärker, der alle Vorurteile dieser Gattung gegenüber mehr als nur positiv bestätigt. Einen versteckten Ein-/Ausschalter, drei Hochpegel-Eingänge und einen Lautstärkeregler, mehr gibt es nicht an Ausstattung. Aber dafür den einst typischen Röhrenklang, der die 5 auch mal gerade sein lässt und so viele Aufnahmen mit nicht zwingend audiophiler Klangqualität dafür erträglich darbietet.

Meine Lautsprecher-Empfehlungen für die Kombination des Cayin MT-12 N mit Kompaktboxen lauten Triangle Borea BR02 oder besser die Borea BR03. Letztere ist nur unwesentlich teurer, bietet aber den Vorteil der Möglichkeit, die Boxen etwas Wand-näher stellen zu können.

Nicht quadratisch, aber praktisch und sogar sehr gut: Triangle Borea BR03

Bei den Standboxen würde ich mit der DALI Oberon 5 beginnen. So ist eine Kombination für deutlich unter 2000.- € möglich, die den größeren Modellen zumindest in den Kategorien Rhythmus und Emotionalität der Wiedergabe kaum nachsteht!

Eine unserer klanglich Größten unter den kleinen Standboxen: DALI Oberon 5

Mal wieder ist zu konstatieren, dass es auch im Neuen Jahr hochspannend*** bleibt, zumindest beim FLSV in Bamberg.

*Keine Weisheit der Binse ist es, dass man wegen der nicht allzu üppig vorhandenen Verstärkerleistung bei der Auswahl der Lautsprecher auf einen etwas höheren bis deutlich höheren Kennschalldruck, oftmals auch (technisch nicht ganz korrekt) als Wirkungsgrad bezeichnet, achten sollte. Aber genauso wichtig ist ein halbwegs linear verlaufender Impedanzverlauf des angeschlossenen Lautsprechers.

**Bitte bedenken Sie, dass ein Röhrenverstärkers stets teurer als ein vergleichbarer Transistor-Verstärker sein muss! Das liegt an den benötigten Ausgangsübertragern links und rechts vom Trafo, die das Signal an den Lautsprecher anpassen und die noch aufwändiger gewickelt sind als der reguläre Transformator.

***Denn in einem Röhrenverstärker liegen zum Teil mehrere hundert Volt an. Deswegen sind die Ausgangsübertrager notwendig, um diese hohen Spannungen, die die Endstufe aus dem Musiksignal generiert, auf das richtige Maß für die Lautsprecher herunterzusetzen. Und deswegen ist auch ein Schutzgitter in Deutschland Vorschrift!

Unser kleinster Röhren-Vollverstärker im Ruhemodus: Cayin MT-12 N

Außer Konkurrenz: Was bei den BAT 2021 alles unter den Tisch gekehrt wurde

Wir haben ja immer mehr Ideen, als Platz und Zeit, um diese bei den Bamberger Analog-Tagen auch umzusetzen. Diesmal erging dieses Schicksal gleich mehreren tollen Plattenspielern. Man hätte zum Beispiel einen Vergleich zwischen einem aktuellen und einem altgedienten, aber sehr wohl überholten, aber vor allem preisgleichen Modell starten können. Man hätte zeigen können, wie ein Modell aus der Mitte der 1980er Jahre nach einem Tuning an den damaligen Schwachstellen heute klingen kann. Oder man hätte einen Schönheitswettbewerb starten können.

Ach ja, hättste, wennste, könnste! Aber um dies wenigstens in der Nachschau ein wenig darzustellen, werden nachfolgend diese Pretiosen mit ein paar Bildern vorgestellt und mit den nötigen Informationen versehen.

Vorhang auf:

Der unversteckteste Plattenspieler in dieser Runde war sicher der Zavfino Copperhead X, der im Großen Vorführstudio rechts vom großen AMG Viella 12 stand und seine Runden drehte, sogar an der Pro-Ject Phono Box RS2

und auch am Copland CTA 408 angeschlossen und somit auch betriebsbereit war. Und wenn Ihnen der Tonarm des Copperhead X irgendwie bekannt vorkam, dann deswegen, weil dieses Modell, der Aeshna Carbon, auch auf dem Tien Nephrite montiert war, wo er ein Ortofon 2M Black LvB 250 führte. Und ausgerechnet dieser Dreher hat in der aktuellen Ausgabe 12.2021 der STEREO einen fulminanten Test hingelegt!

Umso spannender wäre der Vergleich mit einem der früher allerallerbesten und auch teuersten Plattenspieler des Weltmarktes seiner Zeit, wie MM ihn sich gewünscht, aber definitiv nicht leisten konnte. Die Sprache ist vom Audioméca J1, den Pierre Lurné entwickelt und gefertigt hat.

Das Modell, das derzeit (noch) beim FLSV steht trägt aber (zum Glück) nicht den klassischen Tangential-Tonarm, sondern den noch viel klassischeren SME Model V! Alleine dieses Stück kostet heute ein kleines bis mittleres Vermögen.

Durch die kundigen Hände von Lauschgoldengel Mathias Thurau ist der komplette Plattenspieler nun wieder im Bestzustand, nicht nur, was die Hochglanzoptik und die Fettung und Justage aller Tonarmlager betrifft. Hier stecken viele Mannstunden hochkonzentrierter Restaurationsarbeit drin, weil auch die Elektronik mehr oder weniger komplett getauscht wurde.

In derselben Preis- und Güteklasse spielt auch der oben im High End-Heimkino mittig platzierte Acoustic Signature Signature Triple X

mit den für diese Firma typischen Silencern sowie dem Tonarm TA-1000

und einem nagelneuen Goldring Excel GS. Auch dieser Plattenspieler wäre ein adäquater Sparringspartner für den oben genannten Vergleich gewesen.

Aber wir hätten tatsächlich beinahe noch einen weiteren Plattenspieler gehabt, der in dieses Rennen hätte gehen können und dabei vielleicht die formschönste äußere Hülle mitgebracht hätte. Sie wissen ja: Das Auge hört mit! Es handelt sich hierbei um den Gold Note Mediterraneo

mit dem großen B7 Ceramic Tonarm.

Aber leider ist dieses Gesamtpaket kurz vor den BAT 2021 nach Schweinfurt verkauft worden. Aber Klaus wird sich über den Italo-Fighetto schon freuen, stimmt’s?!

Eine technische Klasse darunter, aber auch im Rennen um die zeitloseste Optik mit ganz vorne, ist sicher der im perfekten Zustand befindliche Yamaha PF-800.

Dieser auch heute noch immer schicke Plattenspieler mit dem so typischen Doppelrohr-Tonarm

war fast ein Jahrzehnt das Spitzen-Modell von Yamaha, zumindest in Europa. Dieser bekam wiederum von Lauschgoldengel Mathias Thurau eine Kur verabreicht, bei der nicht nur das Subchassis neu eingestellt wurde, sondern auch gleich alle elektronischen Schwachstellen vorsorglich ausgemerzt wurden. Und weil Mathias schon dabei war, wurde dem Yamaha PF-800 auch noch gleich ein neues Phono-Kabel samt Eichmann Plugs spendiert, selbstredend so, dass es das Subchassis nicht in seiner Funktion beeinträchtigt!

Als Sahnehäubchen gönnte sich Rainer auf Empfehlung eines gewissen MM aus BA als neues Tonabnehmersystem das oben bereits erwähnte Ortofon 2M Black LvB 250!

Sorry Männer aller Geschlechter, dieser Plattenspieler ist nicht zu verkaufen, denn Rainer aus Kulmbach wird nun weitere 25 Jahre mit genau diesem Plattenspieler zufrieden Musik hören!

Aber vielleicht war es ganz gut so, dass diese vier Plattenspieler nicht auch noch an diesen beiden ereignisreichen Tagen in den Fokus gerückt wurden, denn so viel Spannung, wie sie der FLSV dann bei den Bamberger Analog-Tagen 2021 aufgebaut hätte, wäre ja schier nicht zum Aushalten gewesen!

The Making of the BAT 2021, pictured by famous covers from Beatles singles

Letztes Jahr sind die Bamberger Analog-Tage aus den bekannten Gründen ausgefallen. Und auch dieses Jahr war es zunächst nicht sicher, ob sie stattfinden können. Aber mit einer gehörigen Portion Optimismus, bei dem jeder mit muss, gingen die Vorbereitungen für diese Veranstaltung bereits im Sommer los. Ein Programm musste erstellt werden, die vielen neuen Ausstellungsgegenstände besorgt und die drahtlose als auch die papierne Fachpresse angeschrieben und überzeugt werden, dass es hier in Bamberg jemand, vulgo der FLSV, ernst in Sachen analogem Hifi und High End in Bamberg und Franken meint, während nahezu alle anderen überregionalen Veranstaltungen dieser Art abgesagt wurden.

Aber weil wir uns deswegen erst recht nicht unterkriegen ließen, zumal Abstinenz ein Fremdwort im Wortschatz des FLSV ist, haben wir uns an die Arbeit gemacht. Und beim Dekorieren des Kleinen Vorführstudios anlässlich der Präsentation des Pro-Ject The Beatles Single Turntable mit kleinen Staffeleien samt den vorhandenen Singles-Cover ist mir aufgefallen, dass viele der Titel der 7″ (sprich: seffen intsches) genau die vielen kleinen Schritte während dieser Vorbereitungen gut beschreiben. Fangen wir also an, und zwar mit der Rückkehr: Get Back!

Und auf der Rückseite (sprich: bie said) dieser Single ist auch gleich noch das Bitten und Flehen an den großen Markus S., er möge den Shutdown und andere Einschränkungen noch eine Weile herauszögern: Don’t let me down.

Und was mich bei diesem Vorhaben stets gestärkt hat, war die Unterstützung und Hilfestellungen von vielen Seiten.

Zum Glück gab es nur wenige Momente, in denen die Rückseite dieser Single galt. Kaputt ja, down nur selten.

Zuerst sind es die Vertreter der präsentierten Marken und genauso das persönliche Umfeld, die mich mit personellen (Zeit) und materiellen Zuwendungen (Leihstellungen) bedacht haben. Dann zur Veranstaltung selbst waren es meine und unsere Gäste, die trotz der widrigen Umstände den Weg nach Bamberg zum FLSV auf sich genommen haben. Nochmals geht ein herzlicher Dank an Daniela, Frank, Alexandra und Ralf, Heinz-Peter und Andreas und auch an Günter, Oliver und Mathias. So gilt ganz allgemein formuliert: All you need is love!

Von wegen also: Let it be.

Vielmehr halten wir es wie Angela M. im Wahlkampf 2013, weil ja alle wissen, für was MM und der FLSV in Bamberg stehen, nämlich für: You know my name.

So machten wir uns an die Vorbereitung der BAT 2021, und zwar: Eight days a week. Und weil ich sehr ungern meine Vorankündigungen und somit meine Versprechen breche, gilt auch die Rückseite: I don’t want to spoil the party!

Aber wenn alle mithelfen und mitdenken und mitorganisieren, dann klappt es auch mit dem: We can work it out. Auch wenn MM so manches Mal in dieser Zeit auch mal gerne mit seinem Bike gefahren wäre.

Und weil so eine Veranstaltung nur dann Spaß macht, wenn viele an Musik Interessierte kommen und bei einander sind, gilt hier ganz klar das Motto: Come together!

Vor lauter Freude über die gelungene Veranstaltung ist es dann doch eigentlich egal, welche Musik man spielt, ob Rock and Roll Music oder Twist und dabei auch noch shoutet.

So gilt als Schlussmotto als auch als Formel für die analoge Zukunft der Ausruf: Hello, good bye!

Ich jedenfalls freue mich jetzt schon auf die Bamberger Analog-Tage 2022! Denn wo sonst in Bamberg und der weiteren fränkischen Umgebung bleibt es im Hifi- und High End-Bereich so dermaßen spannend, auch wenn das Thema stets dasselbe bleibt? Na klar!

Danke nochmals für die Leihgabe, Thomas!

Ein Fest für die Sinne, die ohr-sensorischen: die Bamberger Analog-Tage 2021 beim FLSV

Nein, wir stellen uns jetzt nicht vor, die Bamberger Analog-Tage 2021 wären fürs Wochenende am 3. oder gar am 4. Adventswochenende anberaumt gewesen. Denn dann hätten sie vielleicht nicht stattfinden können! Aber sie fanden statt, und wie!

Gleich am Freitag, dem 3. Dezember Punkt 10.00 Uhr standen die ersten angemeldeten Gäste wie angemeldet auf der Matte. Nach der Prozedur der Aufnahme aller relevanten Daten zur potenziellen, aber sehr wahrscheinlich unnötigen Nachverfolgung, wie sie in der Folge jeder Gast akribisch und freiwillig und ohne Murren über sich ergehen ließ, konnte es gleich zur Sache gehen.*

Im allerersten Durchgang der Veranstaltung in den Räumlichkeiten des FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg ging es im Systemvergleich #2 um den Unterschied zweier hochwertiger Konstruktionsprinzipien bei Tonabnehmersystemen, konkret um MM versus MC.

An jeder Eingangstüre hingen die einzelnen Vorführungen aus dem Programm der BAT 2021 gut lesbar aus.

Und wie von mir heimlich und auch sehnsüchtig erwartet, lagen alle (!) Probanden**, die diesem Test beiwohnten, in ihrer Einschätzung so was von daneben, welches der beiden Prinzipien gerade musizierte. Das freut natürlich MM, der seinem Favoriten, dem MM-System Ortofon 2M Black LvB, die virtuellen Daumen drückte, es würde tatsächlich auch vor uneingeweihtem Publikum beweisen, welche Fortschritte diese Gattung in den letzten Jahren vollzogen hat, obwohl das MC-Prinzip nach wie vor prinzipielle Vorteile für sich auflisten kann. Aber wenn man selbst nicht länger als 20 Sekunden an die Technik dachte, sondern die dargebotene Musik einfach wirken ließ, konnte man mit dem Ortofon MC Cadenza Red mehr als nicht ganz unzufrieden die dargebotenen Musik genießen.

Beide Tonabnehmer in simultaner Aktion auf dem Tien Nephrite; einmal Umschalten am Copland CTA 408 reicht für den direktesten Vergleich.
Detailaufnahme des Lagerblocks des Tien Nephrite, während Ludwig van Beethoven arbeiten muss.

Dieser erste Auftritt des Tages war auch der letzte des MM im Großen Vorführstudio. Denn nun übernahmen hier Daniela Manger (Manger Audio aus Mellrichstadt) und Frank Schick vom High Fidelity-Studio das Zepter im Systemvergleich auf hohem Niveau #1, während ich selbst mich um die tagesaktuellen Kunden, schließlich war es das zweite Adventswochenende, und um alle anderen organisatorischen Kleinigkeiten sowie um die vermeintlich kleinen Vorführungen im ebenfalls und tatsächlich Kleinen Vorführstudio kümmerte.

In eben diesem Kleinen Vorführstudio gab es neben dem präsentierten Programm, das hier nicht nochmal wiederholt, sondern nur mit den folgenden Bildern dokumentiert wird,

Genau: High End light! Und Old School! Stimmt hier wirklich alles!
Hoffentlich bald in größeren Stückzahlen lieferbar: der neue Pro-Ject Debut PRO und aktuelle EISA Award-Gewinner
Eindeutig ein Ortofon 2M, aber als Pro-Ject Pick it Pro auch einzeln zu erwerben
Inzwischen eine bekannte Größe: Pro-Ject Debut Carbon EVO, hier in matt lackiertem Stahl-Blau
Kraftvoll und authentisch: The Beatles in Mono****

auch richtig viele Schallplatten zu kaufen, was auch gut angenommen wurde.

Schallplatten gab es in Hülle und Fülle

Auch richtig wertvolle und somit auch teure Schallplatten aus dem audiophilen Sektor wurden angeboten, die zudem jeweils und ausschließlich der Mint/Mint-Kategorie zuzuordnen sind.***

Aber noch mehr wurden die vielen Cover der Singles der Beatles, der nach wie vor größten Band aller modernen Zeiten, bewundert. Hier handelte es sich ausschließlich um gut erhaltene Originale, deren Wert heute kaum zu bemessen ist, auch wenn sie vor etwa fünfzig Jahren in vielen Haushalten vorhanden gewesen sein dürften. Kaufgebote selbst in angemessener Höhe wurden aber einschlägig abgelehnt! Danke an Thomas G. für die Leihstellung.

Und weil auf diesem Bild nur ein Bruchteil der dargestellten Motive zu sehen ist, wird es eine besondere Art eines Making-ofs in den nächsten Tagen hier in diesem NEWS-Blog mit allen ausgestellten Singles-Covern zu sehen sein!

Vor der Ladentür der postalischen Anschrift des FLSV wurden zugunsten des Bamberger Kinderschutzbundes besonders wertvolle Überraschungstüten angeboten. Der Verkauf dieser hochwertigen Stofftaschen (Dank an Andreas Rieckhoff von Yamaha) mit der aktuellen Ausgabe der MINT samt fünf älterer Ausgaben plus zweier High End-Magazine und zusätzlich mit zwei Schreibgeräten, die an dieses tolle Event erinnern, wurden für einen symbolischen Betrag von 10.- € veräußert. Toll fand ich, dass viele Spender den Betrag für diese Aktion großzügig aufgerundet haben. Danke hier auch und besonders im Namen des Bamberger Kinderschutzbundes!

Im Großen Vorführstudio ging es in der Folge, wie oben schon angedeutet, hauptsächlich um den Systemvergleich #1.

Hier spielte das große Besteck des FLSV. Und das tat es nach allen Kundenaussagen überaus souverän!

Also um den systemischen Unterschied zwischen der bekannten Abtastung der Schallplatte durch ein Moving Coil-Tonabnehmers samt Entzerrung und Verstärkung wie des Gespanns aus HANA Umami und des  Hegel V10 und auf der anderen Seite die photo-optische Erfassung und auch durchgehend analoge Weiterverarbeitung des Signals durch den DS Audio DS-003, beides auf dem großen AMG Viella 12 spielend. Hier war Frank Schick der überaus kompetente Ansprechpartner, der auch seine eigenen Vorführ-Schallplatten in großer Auswahl mitgebracht hat,

Ein Kessel Buntes, bestehend aus bekannten Alten und Überraschungen

während Daniela Manger von Manger Audio aus Mellrichstadt ihre speziellen Lautsprecher ausführlich und ausdrücklich erläuterte. Hierzu diente auch die einem historischem Mikrofon nicht ganz unähnliche Skulptur als hilfreiches und vor allem anschauliches Mittel.

Ein weiteres Thema, das an diesen beiden Tagen, zur Sprache kam, indem man es einfach ausprobierte, waren verschiedene Plattenklemmen.

Ralf Wölfel und Alexandra Krug von Ars Machinae hatten ihre neue ARS M1 im Einsatz, die mit ihrem geheimen integrierten Pulverdämpfer einiges an Resonanzen tilgt, was sonst ungefiltert zum Tonabnehmer gelangt. Und selbst Frank Schick gab unumwunden zu, dass die ARS M1 besser als die AMG-eigene Plattenklemme klingt.

Schön, schön schwer und dennoch sehr effizient: die neue Plattenklemme ARS M1 von Ars Machinae

Zur Feier der Tage gab es sogar ein besonderes Sonderangebot, das möglicherweise auf Anfrage bei Alexandra und Ralf noch ein paar Tage gelten könnte, das aber garantiert nur für registrierte Besucher der BAT 2021!

Sonderangebot für das überragend gut klingende Plattentellergewicht ARS M1 von Ars Machinae

Erst geplant, dann verworfen beziehungsweise auf eine spätere und auch schon in Gedanken sehr weit fortgeschritten geplante Veranstaltung verschoben und dann doch wieder und noch recht kurzfristig realisiert, war die Guerilla-Hifi und Upcycling genannte Tonbandmaschine, eine ReVox A77 im absolut aufs Notwendigste reduzierten Modus,

„Ich war mal eine normale ReVox A77, bin jetzt aber der Magnetapparat MA-1

die Heinz-Peter Völkel von livingmusic@good-hifi.de, flankiert von Andreas Sandreuther, dem geneigten Publikum vor dem Großen Vorführstudio in nicht ganz wirtlicher Umgebungstemperatur vorführte.

Stolz auf sein Baby: Heinz-Peter Völkel

Zu seinem und anderer Glücke hat er selbst für heißen Glühwein gesorgt, so dass sich unsere Gäste bei den angebotenen Getränken zwischen heiß und kalt in den Farben Grün, Rot und Gelb entscheiden mussten. Warum so kryptisch, wenn es sich hier doch um drei Sorten einer der weltbesten Bierbrauereien handelt, die der ungebürtige, aber längst in dieser Beziehung überassimilierte MM so kennt. Und das heißt schon was!

Glühwein und Lebkuchen sowie Weißwürste und Kaltbier, immer schön im Wechsel!

Gefreut habe ich mich mal wieder besonders über die weltbesten Weißwürste, die Achim H. aus N. durch das Schneegestöber über den Spessart gerettet hat. Abgerundet wurden die uneckigen Kalbswörschdla durch einen süßen Senf, eine gerade frisch aufgebackene Laugenbrezel und durch das Ockergelb in der Etikettfarbe erkenntliche Weißbier aus Mönchsambach. Hier gilt mein besonderer Dank nochmals Stefan Z.

Im ansonsten perfekt klingenden High End-Heimkino waren lediglich die Teile zwischengelagert, die wegen der beiden Vorführungen unten im Großen Vorführstudio ihren Platz vorübergehend räumen mussten. Aber schön und stimmungsvoll war es hier trotzdem.

Das High End-Heimkino war diesmal nicht aktiv

Im Ranking um die größte Population unter den angereisten Gästen von außerhalb der oberfränkischen Metropole Bamberg gab es diesmal ein heißes Rennen zwischen den nativen Ourrewällern (Danke Hanne für deinen überraschenden Besuch und für die damit halbwegs erfüllte Frauenquote im Hifi- und High End-Segment von etwa 1 : 10!) und den grünen Bischöfen. Und auch die spontane Überraschung mit einem großen Apfel-Streuselkuchen durch Herrn W. verdient, besonders angemerkt zu werden. Danke!

Und wie immer danke ich meinen Gästen, die mich bei dieser Unternehmung begleitend unterstützt haben, ganz besonders herzlich! Ohne euch wäre diese Veranstaltung eine nur schale Schale geworden! So kann ich mit Genugtuung, aber ohne jeden Pathos feststellen: Das waren die letzten BAT! Jedenfalls für das Jahr 2021! War das jetzt eine Drohung für eine Fortpflanzung? Ich glaube schon!

So bleibt zum Schluss nur die Feststellung, dass es beim FLSV in Bamberg besonders spannend bleibt und zwar diesmal dank Daniela, Frank, Alexandra und Ralf, Heinz-Peter und Mathias, Achim und den vielen anderen kleinen Schräubchen im großen Getriebe des FLSV.

*Das grundsätzliche Programm wurde bereits [hier] und [hier] ausführlich dargestellt. Deswegen geht dieser Artikel nicht noch einmal auf alle Details ein. Lediglich der Systemvergleich auf hohem Niveau #3 musste auf eine zukünftige Veranstaltung verschoben werden.

**Um dieser Nota noch die Krone, aber bloß nicht das Hohe C aufzusetzen, sei angemerkt, dass einer der Anwesenden selbst ein Ortofon 2M Black zuhause verwendet!!!

***Wer hier an einer Liste der übrig gebliebenen LPs interessiert ist, kann mir gerne eine Mail an munk@flsv.de senden.

****Ist jemandem aufgefallen, dass diese Single ohne Mittelpuck perfekt aufgelegt wurde?!

Besuch auf einem anderen Stern – oder: Kleines Gewinnspiel zu den BAT 2021

Heute sollten viele der meisten der Leser dieser Zeilen eine Rund-Mail mit der Einladung zu den Bamberger Analog-Tagen am kommenden Freitag und Samstag erhalten haben.* Und an dieser Stelle bedanke ich mich schon jetzt für die zahlreichen eingegangenen Anmeldungen!

Und weil wir ja ein richtig üppiges Programm bieten, das vor allem meine Gäste vom Hifi- und High End-Fach betreuen und moderieren, bietet es sich geradezu an, einen Gast, auch wenn es eigentlich eine Gästin ist, nämlich Daniela Manger vom gleichnamigen Lautsprecherhersteller aus Mellrichstadt, in Form eines Gewinnspiels einzubinden. Und das hat folgenden Hintergrund:

Lauschgoldengel Mathias Thurau und ich haben Manger Audio im Sommer und auch in Mellrichstadt besucht, um dort nicht nur meine aktuellen p1 abzuholen, sondern bei der Gelegenheit auch gleich einen Einblick in die Entwicklung und Produktion des unterfränkischen Herstellers zu bekommen. Beim Rundgang durch die Büros und Hallen durfte ich ausdrücklich Fotos machen, die jeden einzelnen Schritt von ganz vorne, also von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt dokumentieren.

Diese bildlichen Eindrücke sehen Sie hier in loser Folge, aber völlig durcheinander! Ihre Aufgabe ist es nun, diese in die richtige Reihenfolge zu bringen. Hier ist gemeint, wie schon beschrieben: von ganz vorne bis ganz zum Schluss! Ausgelobt werden für die Checker vor dem Herrn/ der Göttin/dem absoluten Es gleich drei noch nicht allzu aktuelle Kalender, den die Mint-Redaktion für 2022 aufgelegt hat.** Kleiner Tipp: Bei Unsicherheiten und Doppeldeutigkeiten fragen Sie nicht Ihren Arzt oder Apotheker, sondern Frau Daniela Manger während der BAT 2021.

Und jetzt endlich kommen die Bilder:

Messplatz #1
Frequenzweichen #2
Membranpresse
kleiner Vorrat an Wandlautsprechern
Membran-Rohling
Besuch bei Außerirdischen?
Schwingspulen
die unendliche Schallwand nach IEC
historisches Modell von Manger Audio
Antriebseinheiten mit eingesetztem Tilger
MSW mit eingeklebtem Magnetsystem
Frequenzweichen #1
Messplatz #1
Testkabel für alle Fälle
Magnetisierstation
Antriebseinheiten mit Neodym-Magneten
Schaumstoffformteile
MLSSA-Messplatz
MSW ohne und mit eingeklebtem Magnetsystem
Hier noch Hausherrin, bei den BAT 2021 Moderatorin mit profundem Wissen und Ansprechpartnerin

Wer hingegen ein wenig schummeln möchte, kann sich teilweise Nachhilfe bei DuRöhre erteilen lassen und anschließend selbst in diesem Bericht weiterführend lesen, was es mit diesem Ausnahme-Schallwandler im Besonderen auf sich hat. Aber das klangliche Ergebnis wird wieder ohne Kopf, also nur mit den Ohren und dem Herz erhört, gell!

Hach, wie spannend es doch bleibt, zumindest beim FLSV in Bamberg!

*Wer diese Einladung nicht erhalten hat, kann sich gerne noch mit Nennung seiner Wunsch-Zeit unter munk@flsv.de anmelden.

**Ich behalte mir vor, die Kalender Gender-ungerecht zu verteilen, sollten mehr als drei korrekte Antworten eingehen!

Aktuelles Update für die Bamberger Analog-Tage 2021 wegen des Hohen Cs*

Die Lage ist ernst! Aber noch nicht ganz verfahren. Und aufgrund der neuen epidemischen Erkenntnisse, inzwischen hoffentlich jedem aus Funk und Fernsehen bekannt, musste einiges am bisherigen Konzept der BAT 2021 geändert werden, um allen relevanten und potenziellen Hygiene-Maßnahmen gerecht zu werden. Nach diversen internen Gesprächen in den letzten Tagen haben wir gemeinsam neue Strategien entwickelt, die möglichst viele Aspekte und Vorgaben unter einen Hut bringen sollen. So folgen hier ein paar Fakten und Neuigkeiten in loser Folge:

Günter Antoniazzi und auch Oliver Unkel, beide von Audio Trade ATR, werden wohl heuer, wie es derzeit aussieht, nicht teilnehmen. Dafür haben ihre Anwesenheit nochmals bestätigt: Frank Schick (High Fidelity-Studio), Alexandra Krug und Ralf Wölfel (beide Ars Machinae), Heinz-Peter Völkel (livingmusic@good-hifi.de) und Daniela Manger (Manger Audio).

Das High End-Heimkino wird nur noch Show-Room sein: Da dieser Raum nur unzureichend zu lüften ist, wird hier keine Vorführung (Systemvergleich #2) stattfinden. Dafür werden alle Exponate – außer den hierfür geplanten Kompaktlautsprechern – im Großen Vorführstudio exponiert und vorführbereit angeschlossen.

Leider nur noch eingeschränkt durchführbar, der geplante Systemvergleich #2. Aber immerhin!

Zeitfenster: Die beiden Tage werden in einzelne Zeitfenster eingeteilt, die etwa nur je eine halbe oder dreiviertel Stunde dauern. Dass soll verhindern, dass sich manche Gäste allzu lange in den beiden Vorführräumen aufhalten. Und außerdem: Leute, zieht euch warm an! Denn es wird danach stets stoßgelüftet.

Einlass: Grundvoraussetzung ist 2G, besser ist 3G, noch besser wäre 2G+. Alexandra Krug von Ars Machinae wird alle Gäste freundlich empfangen und mit der FLSV-eigenen Digitalkamera alle Impf-Nachweise für die vorgeschriebene Zeit als Beweise sichern. Das Gleiche gilt für die von ihr akribisch geführte Liste aller anwesenden Gäste.

Für den Systemvergleich #1 wird nun auch der über jeden Zweifel erhabene Copland CTA 408 verwendet.

Beschränkungen: Die Besucherzahl im Kleinen Vorführstudio wird auf drei und im Großen Vorführstudio auf sechs Besucher und auf 2 Gäste, die ins High End-Heimkino nur zum Schauen wollen, beschränkt. Denn zu den Besuchern sind ja auch unsere Leute hinzuzurechnen. Es gelten selbstverständlich die AHA-Regeln und es besteht FFP2-Maskenpflicht. Handdesinfektionsmittel stehen für alle Gäste bereit und alle Türgriffe werden jede Stunde desinfiziert.

Anmeldung: Diese wird erbeten, aber nicht eingefordert. Angemeldete haben aber Vorrang beim Einlass zu diesem Zeitpunkt, wenn es mehr Interessenten als Plätze im jeweiligen Studio gibt. In diesem Augenblick überzählige Gäste dürfen in der Zwischenzeit auf Kosten des FLSV einen Kaffee bei der Backwarenfachverkaufsfiliale Fuchs trinken.

Heinz-Peter Völkel von livingmusic@good-hifi.de wird sein Upcycling-Tonbandgerät samt Masterbändern zu einem späteren Zeitpunkt in einer gesonderten Veranstaltung vorstellen, denn dazu hat diese Maschine sogar als Hauptattraktion das Potenzial. Hierzu haben wir schon konkrete Pläne entwickelt! Thomas Geib wird mich auch nicht mehr – zumindest an den BAT 2021 – beim Verkauf der angebotenen LPs und Singles unterstützen. Dies würde zu einer zu hohen Frequenz im Kleinen Vorführstudios führen.

Wenigstens die drei Plattenspieler von Pro-Ject Audio bleiben im Mittelpunkt dieser Vorführung bestehen.

Sollte es weitere Änderungen geben (müssen), erfahren Sie es stets in diesem Blog zu allererst! Sie sehen, es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg, auch wenn wir gerade nichts dafür getan, sondern nur reagiert haben.

*Hier wird das Geheimnis des wahren Hohen Cs gelüftet. Aber wenigstens haben wir oben das C-Wort noch nicht einmal ausgesprochen.

Bamberger Analog-Tage? 2021? Bamberger Analog-Tage 2021!

Werfen große Schatten Ereignisse wie die Bamberger Analog-Tage 2021 schon im Voraus über den Haufen? Wer weiß? Und das jetzt schon? Schon im letzten Winterherbst ist ja diese ansonsten bisher regelmäßig stattfindende Großveranstaltung* ausgefallen. Und auch jetzt**, wo die Inzidenz-Zahl gerade für die Stadt Bamberg wieder unter oder auch knapp über 50 liegt, kann man die Durchführung einer solchen Veranstaltung nicht eben vollmundig als gesichert bezeichnen. Auch wird der formale Aufwand um die Veranstaltung herum deutlich höher ausfallen, als zu Vor-Pandemie-Zeiten (Anmeldung der BAT 2021 bei der Stadt Bamberg, persönliche Anmeldung aller Besucher mit aufwändiger Registrierung et cetera, Anforderung eines Impfnachweis oder der Genesung oder eines negativen Corona-Tests***…).

Aber die Planungen für die diesjährige Veranstaltung laufen ja nicht erst seit gestern im Hintergrund dennoch auf Hochtouren, denn OO MM, also der Ober-Optimist MM, tüftelt an dem nicht mehr ganz so vorläufigen Programm weiter und beschafft auch schon die Gerätschaften, die für die Bamberger Analog-Tage 2021 gesetzt sind. Und nicht ganz unwahrscheinlich bis richtig gesichert werden es der Freitag, dem 3. und der Samstag, dem 4. Dezember 2021 sein, an denen die große Analog-Show stattfindet. Hierzu werden Sie aber auf diesen meinen Webseiten und auch persönlich per Mail**** nicht nur hingewiesen, sondern auch eingeladen.

Und damit Sie ein wenig an meiner Weitsicht teilhaben können, werde ich im Folgenden ein paar der geplanten Topics plaudernd aus dem Nähkästchen heraus zaubern. Als da wären:

  • Vorstellung des neuen Pro-Ject Debut The Beatles Singles Turntable in adäquater high-fideler Umgebung
  • Vorstellung des nagelneuen Pro-Ject Debut PRO im Vergleich zum auch noch recht frischen Pro-Ject Debut EVO
  • Systemvergleich auf hohem Niveau #1: Das nagelneue photooptische System DS Audio DS 003 mit und gegen das klassische MC-System HANA Umami an des beim FLSV neuen Phono-Vorverstärkers Hegel V10. Das Laufwerk für diesen Vergleich stellt der AMG Viella 12 mit Zusatzzarge, dessen Tonarm das DS Audio DS 003 führen wird, während das Hana Umami an dem bereits bekannten Ars Machinae Lignum L montiert und penibelst justiert sein wird. Das Ganze thront auf dem ebenfalls super soliden und somit königlichen Umai wiederum von Ars Machinae.
  • Außerdem werden ein paar neue Lautsprecher vorgestellt, die sich entweder bereits im Portfolio des FLSV befinden oder die von den mehreren Herstellern und Vertrieben angekündigt wurden. Allerdings gleicht deren termingerechte Ankündigung derzeit einem Blick in die Glaskugel, weil wie bekannt überall Teile fehlen, dadurch die Lieferketten unterbrochen sind und es oft, so profan es klingen mag, an der passenden Verpackung fehlt. Gesetzt ist auf alle Fälle die bei uns neue p2 von Manger Audio aus Mellrichstadt, Lower Frankonia, die in ihrer unbestechlichen Art im Systemvergleich #1 als Schallwandler eingesetzt werden wird. Hier kann sogar mit Freude schon jetzt mitgeteilt und somit angekündigt werden, dass Frau Daniela Manger bei den Bamberger Analog-Tagen 2021 ihre ganz besonderen Chassis und Lautsprecher-Modelle persönlich vorstellen wird. Ich verrate Ihnen an dieser Stelle schon mal das Grundprinzip des Manger-Schallwandlers, damit Sie dann vor Ort schon mal ein wenig vorinformiert sind: Anstelle einer Konusmembran wie bei traditionellen Chassis wird hier eine dünne biegeweiche Platte so durch die Schwingspule angeregt, dass diese Biegewellen erzeugt, die sich vom Zentrum ausgehend nach außen ausbreiten. Somit werden die konstruktionsbedingten Überschwinger konventioneller Antriebe vermieden. Und weil der Manger-Schallwandler zudem nahezu den kompletten Übertragungsbereich von 360Hz bis 40000Hz übertragen kann, wird er nur zu den ganz tiefen Frequenzen hin durch einen Tieftöner ergänzt.
  • Systemvergleich auf hohem Niveau #2: Der FLSV hat sich ein neues SuperPack bei einem seiner Haupt- und Lieblingslieferanten stricken lassen, das bestimmt auch bei entsprechender Nachfrage bald ganz offiziell in ganz Deutschland angeboten werden wird. Aber dieses Mal handelt es sich nicht um einen Plattenspieler von Pro-Ject, sondern um ein neues Modell im Portfolio des umtriebigen Vertriebes aus Mülheim an der Ruhr, nämlich von der taiwanesischen Marke Tien. Hier handelt es sich um deren kleinstes Modell, das aber eine Besonderheit derart aufweist, als dass es nicht klassenüblich mit einem Riemenantrieb, sondern mit einem Direktantrieb ausgestattet ist. Der FLSV in Bamberg bietet das Modell Nephrite aber nicht (nur) unbestückt an, weil man ja nicht davon ausgehen kann, dass bei Interesse an einem solchen Plattenspieler ein entsprechend hochwertiger Tonabnehmer bereits vorhanden ist. Also statten wir den Tien Nephrite gleich mit dem Ortofon MC Cadenza Red, einem bekanntermaßen sehr preiswerten High End-MC, zu einem SuperPack mit entsprechendem Paketpreisvorteil aus. Und weil der Nephrite außerdem die Option bietet, auch noch einen zweiten und sogar einen dritten Tonarm zu montieren, bietet sich dieses Modell geradezu für diesen Systemvergleich #2 zwischen zwei nahezu preislich identischen, aber konzeptionell unterschiedlichen Tonabnehmern an. Der Kombattant stammt aus demselben Haus und nennt sich Ortofon 2M Black LvB 250 und wurde in hier bereits schon mal vorgestellt. Und damit der Systemvergleich #2 auch fair gestaltet wird, was den jeweils verwendeten Tonarm betrifft, hat MM für das Spitzen-MM des Hauses FLSV den Zavfino Aeshna Carbon ausgewählt. Dass das Aufeinandertreffen an einem entsprechend hochwertigen, aber preislich nicht abgehobenen Phono-Vorverstärker mit zwei Eingängen jeweils für Moving Magnet- und für Moving Coil-Tonabnehmer durchgeführt werden wird, ist doch eigentlich selbstverständlich, oder? Das kann hier „nur“ die auch noch nicht so alte Pro-Ject Phono Box RS2 sein. So kann sich der interessierte Mensch (w/m/d) endlich ein Bild machen kann, ob das stimmt, dass das eine Wandlerprinzip wirklich so deutlich hochwertiger als das andere ist oder ob sich je nach Wahl eher Geschmäcker entfalten können.
  • Systemvergleich auf hohem Niveau #3: Es gibt ja 3.1415926535, also Pi mal Daumen drei Theorien, wie man eine Stereo-Anlage zusammenstellt, von denen zwei diametral entfernt von einander liegen.***** Nämlich die Schottische, bei der ein möglichst großer Anteil des zur Verfügung stehenden Budgets in die Quelle und entsprechend weniger in die nachfolgenden Komponenten und in die Lautsprecher fließen soll. Und die andere, die eher überregionale Sichtweise, bei der die Lautsprecher im Raum den größten Einfluss aufs Klangergebnis ausüben und somit möglichst viel Geld anteilig zugeteilt bekommen sollten. Beide Ansätze haben ihre zumindest teilweise argumentative Berechtigung und auch ihren Reiz, dem wir nachspüren wollen, in dem wir zwei Anlagen-Konstellationen aufbauen werden, die in etwa gleich teuer sein und in etwa im Kostenverhältnis 1 zu 10 beziehungsweise 10 zu 1 stehen werden. Welche Komponenten, also Plattenspieler plus Phono-Vorverstärker plus Verstärker plus Lautsprecher, wir aber in welcher Anlage verwenden, steht bisher nur im Groben fest.

Liebe und kompetente Fachberater (und das auch noch in Personalunion) werden auch heuer wieder Rad- und Tatschlag geben. Neben der bereits genannten Daniela Manger wird Lauschgoldengel Mathias Thurau kommen und seine Dienstleistungen rund um ältere, aber zwingend erhaltungswürdige Plattenspieler anzudienen.

Außerdem kommt Frank Schick vom High Fidelity-Studio, dem deutschen Vertrieb von DS Audio und Hana und AMG. Diesmal darf er Lichtgestalt im Großen Vorführ-Studio sein und muss nicht im eher heimeligen High End-Heimkino seine Kompetenz ausstrahlen.

Alexandra Krug und Ralf Wölfel von Ars Machinae werden nicht nur Ihre bereits positionierten Pretiosen erklären, sondern auch ihre High End-Plattenklemme****** zu einem Sonderpreis anbieten.

Fast schon in Mannschaftsstärke werden die drei Mannen GA, NL und der neue OU von ATR Audio Trade anrücken, um im Kleinen Vorführ-Studio als auch im High End-Heimkino ihre analogen Pretiosen dem interessierten Publikum, also Ihnen, fachkundlich als auch emotional an Herz und Ohr zu legen.

Außerdem wird es wie jedes Mal einen großen Schallplatten-Sonderverkauf geben. Was diesmal besonders sein wird, ist die riesige Auswahl an Singles. Ja, die kleinen schwarzen Dinger mit 7″ Durchmesser, die früher einmal das auflagenstärkste Medium schlechthin waren, bevor das 12″-Album ihm zumindest Konkurrenz gemacht hat. Eine kleine, aber knuffige Anlage um den Pro-Ject Debut The Beatles Singles Turntable wird ebenfalls spielbereit sein, um in die Singles auch mal hinein hören zu können.

Jetzt drücken wir uns einfach mal die Daumen******* und hoffen, dass alles doch genauso durchzuführen sein wird.

Denn und aber soll es ja auch spannend bleiben, zumindest beim FLSV in Bamberg.

* Groß zumindest für den Ein-Männeken-Betrieb, der sich an anderer Stelle gerne und vornehm Inhaber-geführtes Fachgeschäft nennt.

** Stand Ende August 2021

*** Aber besser 3G als G5 oder gar als G8!

**** Wer sich als Gast zu dieser Veranstaltung einladen lassen möchte, dessen Mailadresse ich noch aber nicht habe, möge mir hierzu eine Mail an munk@flsv.de senden.

***** P.S.: Wir favorisieren übrigens keine der beiden, sondern den goldenen Mittelweg, bei dem das elektronische Front End etwa die eine Hälfte vereinnahmt und die Lautsprecher die andere Hälfte des Budgets verschlingen. Anders kann argumentiert werden, wenn nicht eine ganze Hifi- oder eine High End-Anlage neu aufgebaut, sondern nur eine einzelne Komponente ausgetauscht werden soll.

****** Über dieses außergewöhnliche Zubehör be(r)ichtet der FLSV demnächst an dieser Stelle.

******* Jeder seine Eigenen! Denn sonst wird die eine der AHA-Regeln nicht umzusetzen sein!

Der FLSV beamt sich auf eine höhere Ebene: Hochstapelei #2

Eigentlich sollte es doch relativ einfach sein, einen weiteren Boden aufs bestehende Audio Rack von Creaktiv zu packen, oder? Leider nein! Und wenn ich vorher gewusst hätte, welche Klimmzüge hier zu machen sind, hätte ich es mir wahrscheinlich noch mal überlegt und es dann trotzdem durchgezogen. Denn zuerst waren und sind die Böden und erst recht nicht die Doppelböden, später auch noch die Abstandsstangen im benötigten Durchmesser, nicht mehr lieferbar. So musste alles in Eigenregie angefertigt werden. Aber wozu hat man denn seine Netzwerke? Ich meine die echten, die aus Menschen mit anderen Fähigkeiten bestehenden? Hier ist mal wieder Clemens Werr zu nennen, der mich bereits bei der Hochstapelei #1 in Sachen Holz unterstützt hat. Und Retter in der Metall-Not war Florian E. aus K., der mir alle fehlenden Alu-Streben samt Gewindestäbe maßgenau angefertigt hat.

Vielen Dank, Männer!

So wurde aus einer Aktion, die für einen ganzen, sogenannten freien Mittwoch geplant war, zu einer doch länger andauernden T(ort)our. Auch deswegen, weil das große Vorführstudio in dieser Zeit nicht nur schlecht, weil eingeschränkt nutzbar war, sondern weil auch die Vorbereitungen für die BAT 2021, also die Bamberger Analog-Tage am 3. und 4. Dezember 2021, sich entsprechend verzögerten.

Und um sich mal ein Bild oder zwei oder gleich ein paar mehrere Bilder machen zu können, was ein solch läppischer zusätzlicher Regalboden für eine Arbeit machen kann, habe ich diese Aktion fotodokumentiert:

So sah die Ausgangssituation aus:

Zum Glück ließ sich das Creaktiv Rack ausnahmsweise von oben abbauen, denn sonst wäre ich jetzt noch nicht fertig! Und das Abstöpseln und das Ausräumen geht ja immer recht schnell. Aber irgendwohin müssen die dort untergebrachten Geräte halt schon.

Und im Großen Vorführstudio ist, wie der Ortskundige weiß, nicht recht viel Platz. Außer auf dem Teppichboden.

Ach, die vorübergehend abgebauten Regalböden und Absorberplatten müssen ja auch noch irgendwo hingestellt werden.

Aber wenn man schon mal dabei ist, dann könnte man doch auch gleich mal bei der Gelegenheit den angesammelten Kabelsalat hinter dem Regal ausmisten. Und wenn man das mit einer neuen Verkabelungsstrategie in Einklang bringt, dann bleibt doch glatt ein gefühlter Kubikmeter an allerlei wiederverwertbaren Kabeln übrig.

Und da oben liegt ja auch noch was:

Aber so nach und nach lichtet sich das Chaos. Sogar ein Probeaufbau wurde durchgeführt.

So, das war die Kurzform der Story. Die ausführlichere Variante kann man sich gerne vom Autor dieser Zeilen vor Ort erzählen lassen.

Und wie das erhöhte Rack mit zwei neuen Stellplätzen jetzt aussieht, das kann sich doch sehen lassen, oder?

Aber was macht man nicht alles, damit es spannend bleibt, zumindest beim FLSV in Bamberg?!

Endlich: Die neuen Kopfhörer von Yamaha

Der Yamaha HPH-MT220 wird wohl, zumindest beim FLSV in Bamberg, der meistverkaufte Kopfhörer aller Marken und Zeiten bleiben. Auch jetzt würde ich diesen Kopfhörer noch massenhaft einkaufen, wäre er denn noch verfügbar. Dessen passive Nachfolger konnten an diesen Erfolg leider nicht mehr heranreichen.

Eindeutig beschriftet, was rinks und was lechts ist

Nun gibt es aber ein neues Line-up, das sehr vielversprechend ist. Es gibt vier Wireless- weil Bluetooth-Modelle mit richtig langen Akku-Standzeiten, von denen uns aber nur zwei richtig interessieren.* Es sind die beiden geschlossenen Over-Ears YH-E700A und YH-L700A, bieten diese doch einige Alleinstellungsmerkmale in diesem immer noch top-aktuellen Marktsegment.

Super chic, super cool, super robust, super gut und super super: Yamaha YH-L700A

Als da wären: Advanced Listening Care, Ambient Sound, Listening Optimizer, Advanced Active Noise Cancelling und 3D Sound Field. All diese Funktionen lassen sich zeitgemäß per App(likation) steuern, die für beide Lager, also für angebissene Äpfel genauso wie für menschenähnliche Birnen, zur Verfügung stehen.

Und weil die technischen Zusammenhänge auf der Webseite von Yamaha richtig gut, weil verständlich erklärt werden, sei es ausnahmsweise mal gestattet, diese Funktionen ungekürzt als Zitat wiederzugeben:

Advanced Listening Care: Listening Care ist die Funktion zur Optimierung der Lautstärke mit einer statischen (gleichbleibenden) Lautstärkeeinstellung auf dem Gerät. Diese unterliegt aber veränderlichen Einwirkungen – der Lautstärke der Aufnahme selbst, dem Dynamikbereich und Aufnahmepegel der Musik ebenso wie Hintergrundlärm, der zu Lautstärkeänderungen auf dem Gerät führen kann. Insbesondere bei starken Hintergrundgeräuschen entsteht oft der Drang, die Lautstärke zu erhöhen.

Der EP-E70/YH-E700/YH-L700 setzt Listening Care adaptiv und in Echtzeit anhand von Daten aus den letzten 5 Sekunden um. Alle 0,7 ms wird der Lautstärkedurchschnitt berechnet. Die Korrektur wird über einen 4-Band-EQ vorgenommen und richtet sich adaptiv nach der durchschnittlichen Lautstärke. Die Optimierung erfolgt daher mit deutlich größerer Präzision, da sie ständig auf die Lautstärke der Aufnahme Bezug nimmt. Außerdem kommen die Korrekturparameter nur langsam nach und nach zur Anwendung, um eine möglichst natürliche Wirkung zu erzielen. Das Hörerlebnis wird an die Musik und an deine Umgebung angepasst und dadurch persönlich auf dich abgestimmt.

Ambient Sound: Mit Kopf- oder Ohrhörern kannst du die Welt außen vor lassen und in die Sphäre deiner Musik (oder was auch immer du gerade hörst) eintauchen. Doch wenn du die Welt ausblendest, überhörst du möglicherweise wichtige Geräusche wie die Sirene eines Krankenwagens, die Hupe eines Fahrzeugs oder Ansagen in öffentlichen Verkehrsmitteln, die dir helfen, einen möglichen Unfall zu vermeiden oder pünktlich an dein Ziel zu kommen.

Yamaha hat eine „Ambient Sound“-Funktion entwickelt, die Umgebungsgeräusche mit dem integrierten Mikrofon aufnimmt und im Hintergrund einspielt, während du Musik oder andere Inhalte hörst. So bist du immer im Bilde, was in deiner Umgebung geschieht.

Listening Optimizer: „Die Größe und Form des Kopfes und der Ohren wirken sich darauf aus, wie man den Klang von Kopf- und Ohrhörern wahrnimmt.

Die Klangoptimierung von Yamaha misst mit einem In-Ear-Mikrofon alle 20 Sekunden die Abdichtung und den Luftaustritt, die von der jeweiligen Ohrform abhängen. Die Wiedergabe wird in Echtzeit optimiert, um die Abweichungen zwischen der Quelle und den tatsächlichen Hörbedingungen auszugleichen. So entsteht ein maßgeschneiderter, persönlich auf den Hörer abgestimmter Klang.“

Advanced Active Noise Cancelling: „Der aktiven Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancelling, ANC) wird nachgesagt, dass bei der Musikwiedergabe niederfrequente Signale verloren gehen. Die erweiterte ANC-Funktion setzt neue Maßstäbe und unterdrückt Umgebungsgeräusche, ohne das Musiksignal zu beeinflussen.

In-Ear-Mikrofone erfassen das kombinierte Signal aus Musik und Hintergrundgeräusch und trennen die Signalverarbeitung beider Quellen. Diese werden durch einen neuen, einzigartigen Algorithmus voneinander isoliert.

Mit dem vom inneren Mikrofon erfassten Signal werden die Störgeräusche analysiert, um den unerwünschten Anteil zu berechnen, der aus dem Musiksignal entfernt werden muss. Dadurch wird das Musiksignal nicht unnötig verarbeitet und die Reinheit der Musik bleibt erhalten.

3D Sound Field: „Kopf- und Ohrhörer verfügen über Treiber, die sich in unmittelbarer Nähe zum Ohr befinden. Klänge werden an das Trommelfell abgegeben, ohne den Raum zu durchqueren. Das macht die Klangquelle deutlich hörbar, erschwert aber die Lokalisierung einzelner Klänge und Instrumente.

3D SOUND FIELD basiert auf über 30 Jahren Erfahrung mit der Nutzung der CINEMA DSP-Technologie in Heimkinoprodukten zur Umwandlung eines 2-Kanal-Hörerlebnisses in ein Mehrkanal-Erlebnis. Es lokalisiert die Klangquelle mithilfe der geschützten HRTF-Audiotechnologie (Head-Related Transfer Function – Außenohr-Übertragungsfunktion), synthetisiert binaurales Audio und wandelt die Zwei-Kanal-Klangquelle in einen dreidimensionalen Klangraum um.

Den Yamaha YH-E700A gibt es auch in weißem Weiß.

Wer sich mal von DuRöhre zu den Kopfhörern und den angesprochenen Technik-Themen beröhren lassen möchte, der darf das gerne tun: die Kopfhörer als solche, Stay True (Listening Optimizer), Listening Care und Advanced ANC. Wer aber lieber das klangliche Ergebnis all dieser ingeniösen Mühen testen und prüfen möchte, muss sich ganz einfach auf den Weg in die Innere Löwenstraße zu Bamberg machen, denn hier stehen alle Modelle griff- und probebereit zur Verfügung.

Und Sie wissen ja, was jetzt kommt, nämlich das Statement, dass es spannend bleibt, zumindest beim FLSV in Bamberg!

*Das hat nichts, aber auch gar nix mit der Qualität der beiden „Truly Wireless“-In-Ears TW-E3A und TW-E3B zu tun, sondern vielmehr damit, dass man In-Ear-Kopfhörer nur einmal zum Testen aus der Hand ins Ohr geben kann. Danach ist es wahrscheinlich schon ein wenig unappetitlich, oder? Und das steht der Golden Rule des FLSV doch diametral entgegen, dass mann und frau und es alle Produkte auch vor Ort und zuhause testen darf. Wer aber die beiden In-Ears ungeprüft beim FLSV kaufen mag, kann das dennoch und gerne tun, denn je ein Exemplar davon halten wir immer vor.

Neu im 4. Quartal: 4 neue Quadral Signum

Mit nur 2 Quartalen Verspätung kamen nun auch endlich die beiden Standboxen der neuen Signum-Serie von Quadral beim FLSV an. Hier sind so alle derzeit gängigen Begründungen anzuführen, die aber beileibe nicht nur Quadral das Leben schwer machen und an dieser Stelle auch nicht mehr aufgezählt werden müssen.

Das ist insofern ärgerlich, weil gerade die Quadral Signum 90 im öffentlichen Test-Wesen einen derart fulminanten Auftritt hingelegt hatte, dass hier schon Bestellungen vorlagen, ohne die Boxen vorher zu einem der klassischen Tests, wie sie der FLSV in Bamberg seit Jahrzehnten anbietet, bereit gestellt zu haben.

Aber immerhin sind jetzt alle drei Modelle dauerhaft bei uns vorführbereit. Auffälliges Merkmal ist der neu entwickelte Hochtöner, der sich RiCom SIGMA nennt. Dies ist ein als ultraschneller Ringstrahler ausgeführter Biegewellenwandler, der ohne feste Membran arbeitet. Es gibt eine Kompaktbox, die Quadral Signum 20 sowie zwei Standboxen, die sich Signum 70 und eben Signum 90 nennen. Die Signum 70 ist, was mir besonders gut gefällt, eine verkleinerte Version* der Signum 90, die dadurch deutlich zierlicher daherkommt. Außerdem gibt es den passenden Center Speaker Signum 10 Base, sollte man einen Auf- und Ausbau zu einem Heimkino-Set planen.

Markant bei allen Modellen der Quadral Signum-Modelle ist der neu entwickelte RiCom SIGMA-Hochtöner

Ansonsten zählen auch in dieser vergleichsweisen sehr günstigen Baureihe die klassischen Quadral-Tugenden: viel Membranfläche, stabile Gehäuse und saubere Verarbeitung. Über die klanglichen Meriten verliere ich nicht nur an dieser Stelle kein Wort. Aber es sollte schon einen Grund geben, warum auch noch diese neue Lautsprecherserie Platz beim Hifi-Dealer Ihres Vertrauens gefunden bekam.**

Recht massiv, deutlich zierlicher und kompakt: Quadral Signum 90, Signum 70 und Signum 20

Auch wenn die inzwischen ausgehaltene Spannung nicht nur positiv besetzt war, bleibt es auch im 4. Quartal spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

*Verkleinert meint hier, dass hier der Chassis-Durchmesser kleiner ist, aber kein Lautsprecherchassis weniger verbaut wird, wie dies zum Beispiel in der Borea-Baureihe von Triangle realisiert ist. Denn so ist die Stellfläche als auch die optische Wirkung durchaus geringer und somit zierlicher.

**Das soll andeuten, dass es wohl noch nie soooo viele tatsächlich vorführbereite Lautsprecher wie derzeit beim FLSV gab. A weng eng ist’s scho! Aber was tut man nicht alles dafür, den begehrten Eintrag im Schlenkerla-Buch der Rekorde für die größte Hifi-Dichte pro Quadratmillimeter im gewerblichen Umfeld zu ergattern?! Kleines Beispiel gefällig? Momentan stehen in der Ausstellung des FSLV nachweislich knapp 70 verschiedene Paare, die man als Kompaktboxen bezeichnet!