Quod erat demonstrandum: Quad kann auch Kopfhörer!

Wenn einer eine, wenn nicht sogar die Expertise von planaren Schallwandlern hat, dann das britische Hifi-Urgestein Quad! Ich zähle jetzt nicht schon wieder die elektrostatischen Klassiker ESL-57 und ESL-63 aus Quads Ahnengalerie auf. Aber erwähnt werden muss, dass der FLSV deren Nachfolger auch schon in seinem Portfolio geführt hat.

Gute Verarbeitung, schöne Verpackung und wirklich sinnvolles Zubehör

Wir sprechen heute von einem sehr schicken Kopfhörer nach dem magnetostatischen Prinzip, der offen gebaut ist. Der Quad ERA-1 ist mit nur 20 Ohm recht niederohmig und kann somit auch sogenannte Mobile Devices, also alles, was unterwegs als Musikwiedergabe-Anlage verwendet wird, gut, weil effizient bespielen. Hier kommt auch das eher geringe Gesamtgewicht von 420 Gramm zum Tragen.

Das hochwertige Anschlusskabel mit abnehmbaren Steckern und schraubbarem Adapter von 3.5mm auf 1/4″-Klinke

Die Ohr-umfassende Form sollte kaum für physiologische Ungemach sorgen, zumal dem Quad ERA-1 eine weitere, aber unterschiedliche Ohrpolstergarnitur beiliegt. So kann jeder für sich das passende Ohrpolster erhören und ertragen.

Vorbildlich: Zwei unterschiedliche Ohrpolster befinden sich ebenfalls im Lieferumfang des Quad ERA-1

Wie der Quad ERA-1 klingt? Hier bekommt der geneigte Leser und potenzielle Kunde stets dieselbe Antwort: Das müssen Sie sich schon selbst erarbeiten! Und dafür ist der Kopfhörer ab sofort Dauergast im tatsächlich vorführbereiten Programm des FLSV, das im High End-Heimkino seinen angestammten Platz hat.

Von allen Seiten sehr ansehnlich anzusehen: der Quad ERA-1

Und der Lateiner weiß sogar, was die Überschrift auf Deutsch bedeutet, nämlich: Was zu beweisen war, dass Quad sehr wohl auch Kopfhörer bauen kann.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Eine dieser endgültigen Komponenten: Supra Cables Sword Excalibur

Wenn ein so renommierter No-Nonsense-Kabelhersteller wie Supra Cables, der in Deutschland von GEKO Hifi in Person von Herrn Gerd Kopistecki vertrieben wird, ein neues Spitzenmodell auf den Markt bringt, dann sollte man die Ohren spitzen. Immerhin werden hier für das Supra Cables Sword Excalibur 1600.- € für ein Stereo-Paar in 2x 3 Meter Länge verlangt! Auch wenn dieses Kabel wie sein Vorgänger, das Supra Cables Sword, mit pappener Umverpackung und dann in einer noblen Holzkiste plus Samtsack dargereicht wird, ist es doch ganz eindeutig das Kabel, das den Preis ausmacht.

Auch wenn das hier keines dieser unsäglichen Unboxing-Anleitungen wird, auspacken sollte man das Kabel schon!

Und trotz des doch gehobenen Preises* verwendet Supra Cables keine Wunderleiter und erst recht keine Supra-Leiter, sondern „nur“ hochreines Kupfer in sogenannter 5N-Qualität, also 99,999-prozentig reinem Kupfer. Es werden hier vier Stränge bifilar**, also zweimal zweifädig, zu Litzen gewickelt und somit miteinander verdrillt. Zusätzlich sind sie nicht nur gegeneinander, sondern auch nach außen hin abgeschirmt, wie man hier an der silbrig schimmernden Folie gut erkennen kann. Was man nicht von außen erkennen kann sind die feinen Stützleiter aus Polyethylen, die die vier Litzen mechanisch in ihrer Lage zueinander fixieren und stützen.

Wie auch schon bei den preiswerteren Produktreihen dieses schwedischen Herstellers werden die ComiCon genannten Stecker nicht verlötet, sondern – viel besser, weil reiner – kalt verschweißt. Mit einer hydraulischen Crimp-Zange werden die Litzen des Kabels mit dem Stecker so innig miteinander verquetscht, sodass man, würde man diese Verbindung aufsägen, keinen Übergang zwischen dem Kabel und dem Stecker erkennen können!

Diese CombiCon-Stecker werden dann mit Hohlbananas oder mit Spades genannten Gabelschuhen verschraubt. Letztere Variante bietet sich vornehmlich für Masochisten und/oder Bodybuilder jeglichen Geschlechts an, denn das Sword Excalibur ist wegen seines mechanisch richtig stabilen Aufbaus nicht gerade als flexibel zu bezeichnen. Ich jedenfalls werde nur die nicht im Bild zu sehenden Hohlbananas verwenden!

Manche Verstärker lassen keine Hohlstecker zu, dann verwendet man halt die ebenfalls beiliegenden Spades

Eine weitere Besonderheit bietet das Sword Excalibur mit der einseitig aufgelegten Ableitung der Schirmung, die man an die Ground-Klemme oder an einen nicht belegten Minus-Lautsprecher-Ausgang des Verstärkers verbindet. Ob das was klanglich ausmacht, wage ich nicht nur nicht zu bezweifeln, sondern sogar nicht mal hypothetisch in Frage zu stellen. So oder so ähnlich und frei nach dem Motto: Versuch macht kluch!

Dass alle Komponenten aus dem Hifi-Bereich wie auch alle Kabel erst eine Weile benötigen, um ihr volles klangliches Potenzial zu zeigen, ist ja bekannt. Was aber in der Regel den Prozess des Einspielens aller Kabel beschleunigt, ist das Einspielen. Wir nutzen seit Jahrzehnten den Turbo in dieser Beziehung. Ein breitbandiges Rauschsignal wird mit hoher Leistung durch das Kabel samt der Anschlüsse gejagt und entspannt so das Material und besonders alle Übergänge.

Wenn Sie erst einen Test oder gar zwei Tests des Supra Cables Sword Excalibur lesen wollen, bevor Sie es beim FLSV in Bamberg testen, dann empfehle ich Ihnen die aktuelle STEREO 08.2021 oder diesen Online-Test der Kollegen von fairaudio.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg! Aber dank des Schwertes von König Artus wahrscheinlich nicht mehr so arg in der Lautsprecherkabel-Frage am obersten Ende der berühmten Hühnerleiter oder gar der Fahnenstange!

*Gehobener Preis ist wie immer und alles relativ. Schauen Sie sich doch mal bei unseren amerikanischen Freunden um, was deren Spitzenkabel kosten! Und ob die wirklich bessere Ergebnisse bringen, das steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Aber auf einmal wirkt das Supra Cables Sword Excalibur nun wie ein veritables Sonderangebot!

**Wie erklärt man den Begriff bifilar am besten? Ganz einfach: Strecken sie die Zeige- und Mittelfinger beider Hände parallel zueinander aus. Dann stecken Sie die vier Finger bündig und immer noch parallel ineinander und verdrehen dann die Hände gegeneinander. Bifilar ist doch ganz einfach, oder?

In eigener Sache #3: Angebote beim FLSV

Vielleicht bis bestimmt ist der und dem geneigten Betrachtenden oder sogar Lesenden bereits aufgefallen, dass es seit einigen Tagen einen neuen Reiter in der Kopfzeile dieser Web-Seite gibt. Dieser nennt sich schlicht Angebote und stellt unter dem plakativen Aufreißer „Der Preis ist (kein Sc)heiß“ diverse Lautsprecherboxen und auch Elektronik aus unserer Vorführung als sehr günstige Offerten vor. Und nein, der FLSV mutiert nur allein deswegen noch lange nicht doch noch zu einem Online-Shop. Und erst recht nicht wird es ab sofort irgendwelche Rabatt-Aktionen wie zum Beispiel Black Friday beim FLSV geben, die ja nur zeigen: Unser Zeug ist eigentlich nichts wert. Wir brauchen lediglich Platz für die gerade jetzt einbrechende Flut von Neuheiten gerade bei den Lautsprechern. Hier wird nichts verkauft, was nicht zum Teil über mehrere Jahre seinen berechtigten Platz im Portfolio des FLSV hatte.

Deshalb gelten hier folgende Vorgaben: Das Angebot gilt ausschließlich für diese eine Ausführung. Die Lautsprecher werden nicht versandt, aber sie werden in der Region gegen eine minimale Unkostenpauschale zu Ihnen nach Hause geliefert. Bevorzugt sollten die Gerätschaften aber im Laden in der Inneren Löwenstraße 6 zu Bamberg abgeholt werden.

Diese Ausstellungsstücke können Gebrauchsspuren und auch leichte optische Beschädigungen aufweisen. Bei Interesse an diesem Produkt beziehungsweise an den Produkten aus einem speziellen Angebot erbitte ich diesbezüglich eine konkrete Anfrage per Mail. Erst dann werde ich mich auf Fehlersuche begeben. Für alle Modell gilt aber, dass sie nur wenige Stunden gelaufen und somit technisch als neuwertig zu bezeichnen sind. Außerdem gibt es keinerlei Beschränkungen bezüglich der Gewährleistung.

Die dort aufgeführten Offerten sind alphanumerisch aufgelistet. In der ersten Zeile ist das Produkt mit einem Hyperlink hinterlegt, mit dem Sie wichtige Informationen oder einen Testbericht darüber lesen können. Auf dem darunter angeordneten Tableau, das Sie mit einem Klick vergrößern können, finden Sie Bilder, den Lieferumfang und den nun aktuell geforderten Gesamtpreis dieses Angebots. Wenn eines der Angebote einen endgültigen Abnehmer gefunden haben wird, wird dieses unmittelbar aus dieser Auflistung entfernt.

Bei Interesse an einem solchen Angebot oder gar an einem Kombi-Angebot Elektronik plus Lautsprecher gilt trotzdem die eiserne Regel des FLSV, dass Sie die ausgewählten Teile erst zuhause testen dürfen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Das meint die feine, aber relevante Unterscheidung, ob Sie nur Prozente sparen wollen oder dies aus Überzeugung tun, indem Sie die richtige Entscheidung für die nächsten Jahre treffen.

Kompakt im Standardformat: Audiolab 6000A Play

Manchmal darf es ruhig genauso groß, aber kleiner sein. Denn in einem normalen Hifi-Rack sehen die ansonsten schicken Gerätschaften im Slim-Format, wie sie derzeit nicht nur beim FLSV in Bamberg modern sind, manches Mal etwas verloren aus. Wenn Sie also sich einen neuen Verstärker kaufen wollen oder gar kaufen müssen, diesen aber mit bestehenden Hifi-Komponenten weiterhin in der Gemeinschaftsunterkunft Rack nutzen möchten, dann bietet sich der neue Audiolab 6000A Play geradezu an. Dieser an sich gar nicht so neue Vollverstärker besteht nämlich aus dem bekannten Audiolab 6000A und dem Netzwerkplayer Audiolab 6000N und spart somit richtig Höhe*, wenn man sowieso damit geliebäugelt hat, bei einem Wechsel dessen Funktionalität gleich mit einzubinden.

Auch von den Anschlüssen her ist der Audiolab 6000A Play ein Tausendsassa, bietet er doch normale Line-Eingänge samt einem mehr als ordentlichen Phono-Vorverstärker genauso wie je zwei optisch-digitale und coaxiale Eingänge an. Das Sahnehäubchen auf dem i-Tüpfelchen ist die Möglichkeit, Musik per Bluetooth aptX hierhin zu strömen.

Quasi Vollausstattung: analoge Eingänge inklusive Phono, digitale Anschlüsse, Netzwerk-Zugang und Bluetooth

Und bevor nun jemand meint, MM begibt sich in die niederen Niederungen der heutigen Musikwiedergabe, weil er auf seinem smarten Phone gespeicherte Musik hört, dem sei nicht nur allerheftigst widersprochen, sondern um eine weitere mögliche Sichtweise erleuchtet:

Ganz viel Musik, die nicht auf irgendwelchen Tonträgern abrufbar ist, wird über Videoportale wie DuRöhre angeboten. Das gilt vornehmlich für Konzertmitschnitte und Tutorials, die aber dadurch erträglich werden, wenn man diese nicht über den rückseitig eingebauten Leisesprecher im iPad oder Tablet ertragen muss, sondern eben per Bluetooth zum Verstärker schickt. So hat man das oft recht gute Bild direkt vor der Nase und den guten Klang genießt man wie andere Musik auch, nämlich von vorne. Das klappt inzwischen wirklich mehr als ordentlich!

Dezent in der Optik passen sich alle Audiolab auch einer modernen Wohnumgebung an.

Dass man beim Kauf eines Gerätes, das mehrere Funktionen in sich vereint, auch noch Geld sparen kann, wenn man gleich etwas mehr davon ausgibt, liegt auf der Hand. Denn man muss nur ein Gehäuse kaufen (und hinstellen und verkabeln) und auch nur ein Netzteil und nur eine Fernbedienung mitfinanzieren. Auf das wahrscheinlich teuerste und stör-affinste Bauteil wird aber wie schon beim Audiolab 6000N verzichtet, nämlich auf das Display zur Anzeige aller Netzwerk-Funktionen: Internet-Radio, Streaming Dienste und auch der Zugriff auf den heimischen Music Server. Aber dafür haben wir ja das Smart-Phone in groß oder klein, und als Fernbedienung ist es ja wohl gut genug, oder?

Alle Geräte von Audiolab gibt es in silber und in schwarz. So ist ein farblich passender Ersatz stets möglich.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg! Und dabei bleibt es stets entspannend, nicht nur wegen des fränkischen Bieres im Hintergrund!

*Wir reden hier immerhin von knapp 70 Millimetern!


Neue Boxen braucht das Land: Dynaudio EMIT

Braucht das Land wirklich neue Boxen? Und wenn ja, welches Land?

Tatsächlich handelt es sich bei den neuen EMIT von Dynaudio nicht nur um ein Facelift, sondern um eine Zäsur. Denn nun ist auch die Einsteiger-Serie des renommierten Anbieters aus Dänemark dran gewesen, in den Genuss einer komplett neuen Entwicklung in der hypermodernen und vor allem riesigen Messeinrichtung Jupiter*, die einem Würfel von immerhin 13 Metern Kantenlänge entspricht, zu kommen.

Äußerlich sind sofort zwei, drei Unterschiede zur alten Serie zu erkennen. Die Gehäuse sind ab sofort nicht mehr matt lackiert, sondern bis auf die Front rundum foliert. Aber sie sind dennoch deutlich massiver geworden, was auch der Klopftest mit dem Fingerknöchla** sofort unterstreicht. Und da sind noch die Abrundungen an der Ober- und der Unterkante der Schallwand*** zu nennen, die auch einen kleinen akustischen Einfluss haben, wohl aber einer eher ästhetischen Auflockern geschuldet sind.

Abgerundete Fronten, um Kantenreflexionen im Mittelhochton-Bereich zu minimieren, aber auch um zu gefallen.

Ansonsten sind die neuen EMIT bekannte Alte, was die Auswahl der Materialien angeht: Tieftöner und Tiefmitteltöner und auch Mitteltöner mit MSP-Membranen (Magnesiumsilikatpolymer) ohne aufgeklebte Staubschutzkalotte und 28 Millimeter Durchmesser für die beschichtete Textilkalotte für den Mittelhochtonbereich, wie man sie seit gefühlten Jahrhunderten, immerhin über 0.4 davon, eben bei Dynaudio verwendet. Man ist als nicht ganz uninteressierter Unlaie immer bass erstaunt, welches Potenzial in dieser vermeintlich archaisch wirkenden Grundkonzeption steckt.

alles wie bekannt: MSP und 28mm-Kalotte

Es gibt nun nicht mehr nur drei, sondern gleich vier Modelle und einen Center Speaker, also eine Standbox mehr als bisher. Die Nomenklatur bleibt bestehen, nur dass das „M“ entfällt. Entsprechend gibt es nun EMIT 10, EMIT 20, EMIT 30 und EMIT 50 sowie EMIT 25C als Center Speaker für Heimkino-Anwendungen. Die Abrundung nach oben mit gleich 2 richtigen Tieftönern und einem spezialisierten Mitteltöner, ganz ähnlich wie bei der großen Schwester Evoke 50, stellt nun somit die EMIT 50 dar.

Drei von fünf möglichen und von links nach rechts: EMIT 50, EMIT 10 und EMIT 20

Und immer noch vorbildlich sind die inzwischen gelben Abdeckungen, die für den Transport bis zur endgültigen Aufstellung der Boxen die empfindlichen Hochtöner vor Misshandlung schützen.

Anders als die Gelbe Gefahr schützt Gelb vor Gefährdung!

Und weil es so schön ist, lobe ich auch gleich zwei hochwertige T-Shirts für die ersten Neubesitzer eines Paares Dynaudio EMIT aus. Hierauf ist auch der neue Leitspruch der Serie zu lesen: Hifi starts with EMIT!

Nun gibt es doch eine ganze Reihe echter Männerboxen beim FLSV und in dieser Preislage: DALI Oberon 9, KEF Q950 und Triangle Borea BR09. Und selbstredend sind die neuen EMITs auch schon in die aktuellen Preislisten eingepflegt.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Nachbemerkung: Weil sich die „alte“ Dynaudio EMIT M30 noch im Vorführbestand befindet, habe ich derzeit noch keinen Platz für die „neue“ EMIT 30. Aber die mattschwarze EMIT M30 biete ich deswegen zu einem mehr als attraktiven Abverkaufspreis an.

*Hier kann man auch nachlesen, was diesen Jupiter grundsätzlich von Räumen anderer Hersteller und Entwickler unterscheidet.

**Man sehe mir den fränkischen Ausrutscher ins Genussfach oder gar den Vergleich mit unserem genetisch zweitnächsten Verwandten nach.

***Optisch gab es das bei Dynaudio schon früher mal bei der Vorgängerserie Audience, aber da waren die Bespannrahmen abgerundet.

In eigener Sache #2: Leicht geänderte Öffnungszeiten ab Juli 2021

Früher habe ich mich über die recht eingeschränkten Öffnungszeiten der Kollegen aus dem High End-Segment gewundert und nun begrenze ich sie selbst in ähnlicher Weise. Aber die Beweggründe hierfür dürften wohl gänzlich anders gelagert sein.

Auch wenn sich langsam die Lage wieder normalisiert, so dass MM selbst wieder vermehrt im Laden steht/sitzt/liegt, ist es dennoch nötig, die Öffnungszeiten an die Gegebenheiten anzupassen.

Ein wichtiger Grund wurde an anderer Stelle und dort im zweiten Teil des Berichts genannt, nämlich der Wegfall des Montags als Sammeltag für alle normalen Reparaturen. Hier kommt hinzu, dass hierdurch meine nicht ganz unerheblichen Anfahrts- und Rückwege vermieden werden können. Die Stichworte lauten hier: Effizienz und Energie sparen.

Der Mittwoch bleibt ebenfalls geschlossen, weil dieser auch weiterhin den Sonderterminen vorbehalten sein wird. Damit sind Auslieferungen von Teststellungen genauso gemeint, wie Termine, bei denen nichts und niemand stören sollte. Auch ist der Mittwoch den anderen Arbeiten vorbehalten, die im täglichen Trubel mit ständig läutendem Telefon und Tür auf und Tür zu nicht sinnvoll zu leisten sind. Denn auch meine Webseite und so manche Preisliste will gepflegt werden, genauso, wie die Buchhaltung wenigstens ab und zu auf den aktuellen Stand gebracht werden muss.

Die anderen Tage, das sind immerhin noch vier von sechs* möglichen Tagen, sind wieder wie früher angesetzt. Demnach wird der Laden am Dienstag, Donnerstag** und Freitag von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet sein.

Diese vier Tage sind als klassische Beratungstage und mit allem denkbaren Service festgelegt, wie sie sie im Gegensatz zum gewöhnlichen*** Online-Shop nur der stationäre Fachhandel bietet. Wenn Sie es sich einrichten können, bitte ich Sie dennoch, sich mit Ihrem Begehr per Mail (munk@flsv.de) anzumelden. So kann ich bereits im Vorfeld schon einiges nicht nur beratend und einordnend vorbereiten.

Und um Abholungen und Rückgaben von Leihgeräten et cetera an diesen Tagen möglichst schnell und reibungslos zu gestalten, bitte ich darum, folgende Vorgehensweise einzuhalten:

  • Sie nehmen mit mir per Mail (munk@flsv.de) Kontakt auf.
  • Darin nennen Sie mir bitte Ihr Anliegen und Ihre Telefonnummer.
  • Ich organisiere alles im Vorfeld und
  • dann wird vor Ort entsprechend vorbereitet und drapiert sein.
  • Sie freuen sich dann mit mir, dass alles so gut geklappt hat.

So, das war’s fürs Zweite. Bitte schauen Sie dennoch tagesaktuell bei meinen Öffnungszeiten nach, ob sich nicht doch eine nicht-aufschiebbare Änderung ergeben hat oder ergeben wird.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg! Aber leider zum Glück erst mal nicht mehr bei den Öffnungszeiten.

* Doch, ich weiß, dass die Woche eigentlich sieben Tage zählt. Aber auch das ist in den letzten Jahrzehnten streng eingehalten worden, dass sogar an verkaufsoffenen Sonntagen der Laden trotz Gerade-noch-so-Innenstadtlage und trotz aller wirtschaftlicher Verlockung stets geschlossen blieb!

** Der Donnerstag ist nach alter Tradition wieder Lauschgoldengel-Tag! Das bedeutet, dass Mathias Thurau an diesem Tag alle bereits wieder in Gang gesetzten Plattenspieler in Bamberg ausliefern als auch alle defekten Modelle zur Reparatur abholen wird.

*** Zum Glück sind mir die Worte gemein und ordinär nicht über die Lippen gekommen, obwohl sich beide gewöhnlich von nichts anderem als von gewöhnlich herleiten!

In eigener Sache #1: Spam

In den letzten Wochen und Monaten hatte ich ja nicht ganz freiwillig viel mehr Zeit als sonst, auf Anfragen aller Art per Mail zu antworten. Und das habe ich auch in aller Regel sehr ausführlich getan. Allerdings habe ich dabei leider recht oft feststellen müssen, dass meine Antworten bei den Adressaten nicht angekommen beziehungsweise in deren Spam-Ordner gelandet sind. Erst über Umwege haben meine Nachfragen dies bestätigt. Denn das Blöde an der ganzen Sache dabei ist ja die Ungewissheit auf beiden Seiten.

Aus irgendeinem Grund, der definitiv nicht durch mich verursacht wurde, ist meine Mailadresse munk@flsv.de dann wohl auf einer so genannten Black List gelandet. Die selbstlernenden Spam-Erkennungsprogramme auf den Rechnern meiner Kunden haben meine ansonsten wirklich unverdächtige Mailadresse doch als verdächtig eingestuft und so den Empfänger vermeintlich davor geschützt, sich einen Virus der anderen Art einzufangen.

Deswegen meine Bitte an Sie und euch: Sollte eine Antwort meinerseits unüblich lange auf sich warten lassen, ist diese in eben diesen Spam-Ordner gelandet. In der Regel reicht es dann aus, diese Mail dort als „kein Junk“ zu markieren, um mich so als Absender wieder als sicheren Empfänger auf die White List zu setzen. So kann der zukünftige Mailverkehr wieder ungestört aufrecht gehalten werden.

Danke dafür!

Neue Boxen braucht das Land: Pro-Ject Phono Box RS2

Pro-Ject Audio hat seine oberste Produktlinie RS2 bei der Elektronik erweitert. Bekannt sind ja bisher die beiden Einheiten CD-Laufwerk CD Box RS2 T plus Digital-/Analog-Wandler DAC Box RS2 respektive CD Box RS2 T mit DAC und Vorverstärker in einem Gehäuse, was sich dann Pre Box RS 2 Digital nennt. Neu und mit ein wenig Verspätung ist nun hinzugekommen der Phono-Vorverstärker Phono Box RS2, der damit einer Phalanx technologisch und auch klanglich vorsteht, die bisher gerademal nur elf Modelle zur Verfügung gestellt hat. Nun ist also das Dutzend voll!

Nicht viel dran, außer alles Wichtige: Symmetrische Ein-und Ausgänge, aber auch normale Cinchbuchsen

Was geblieben ist, ist die Möglichkeit, den kompletten Signalweg nicht nur vollsymmetrisch, sondern damit auch Masse-frei zu nutzen, wie es die im Amt bleibende Pro-Ject Phono Box RS vor Jahren bereits und meines Wissens als kostengünstigste Apparatur im Markt vorgemacht hat. Auch die markante Option, den Abschlusswiderstand für MC-Tonabnehmer während des Abspielens zu verändern, ohne irgendwelche Miniatur-Jumper auf der Rückseite oder noch besser auf der Geräteunterseite mit dem Zahnstocher in ihrer Stellung verändern zu müssen, ist weiterhin bequem von vorne nutzbar. Was aber neu hinzugekommen ist, ist die zuschaltbare Möglichkeit, die Balance ebenfalls während des Abspielvorgangs stufenlos von bis zu zwei Dezibel in beide Richtungen zu verändern. Dies ist dem Tatbestand geschuldet, dass alle Tonabnehmer eine Kanalungleichheit zwischen dem linken und dem rechten Kanal aufweisen. Diese lässt sich ab sofort korrigieren, so dass das Klangbild absolut in die Mitte zwischen beide Lautsprecher rückt.

Viele andere Geräte von anderen Herstellern haben zwar das klassische Normmaß so um die 43 Zentimeter in der Breite, die sie aber oft nur zum Teil füllen. Alle Geräte von Pro-Ject Audio in den Baureihen DS2, RS und RS2 sind halb so breit, aber doppelt so voll, wie das nächste Bild beweist:

Vollsymmtrisch, echtes Dual Mono Design und auch noch diskret aufgebaut und deswegen so rappelvoll

Doppelt so voll ist ein gutes Stichwort. Denn der voll-symmetrische Aufbau der Phono Box RS2 erfordert eben genau den doppelten Aufwand bei der elektronischen Schaltung und somit auch bei den Bauteilen, wird doch das anliegende Signal normal und auch invertiert, also in der Phase um 180° gedreht, verarbeitet, um so Störungen von außen quasi gar nicht erst wirksam werden zu lassen. Stimmt’s, Sie haben in Mathematik und da speziell in Integralrechnung, das war so in der 9. oder 10. Klasse, aufgepasst?!

Sollten Sie Interesse an dieser klanglich deutlich überlegenen Variante haben, ist es aber notwendig, die Innenverkabelung Ihres Tonarms samt der restlichen Verkabelung bis hin zum XLR-Stecker ebenfalls Masse-frei zu gestalten. Diese in der Regel besonders fummelige Arbeit überlassen Sie aber bitte lieber dem Lauschgoldengel Mathias Thurau!

Die Pro-Ject Phono Box RS2 mit ihren beiden Eingängen wird ihre Feuertaufe ganz bald erleben, wenn das in einer der nächsten NEWS vorzustellende neue Laufwerk im Portfolio des FLSV seinen dann angestammten Platz gefunden haben wird.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Neue kleine Kopfhörer von Grado

Etwas überraschelnd kamen die neuen Kopfhörer der Prestige Serie vom New Yorker Spezialisten Grado. Diese Serie umfasst die fünf kleinen Modelle, die seit Jahr und Tag gleich heißen, nämlich SR60x, SR80x, SR125x, SR225x und SR325x und auch gleich aussehen. Es sind offene Kopfhörer, die als On-Ear ausgelegt sind. Lediglich der Appendix* mit dem Kleinbuchstaben und die Farbe auf den Kartons ändern sich alle Jahre ein wenig. So wirkt diese Tradition beruhigend, obwohl sich unter der Haube doch einiges getan hat. Am auffälligsten ist erst mal das neue Kabel, das nun stoffummantelt daherkommt, aber dennoch recht flexibel ist. Außerdem wurden die Bügel leicht geändert und vor allem dicker gepolstert, so dass auch längere Hörsessions keine Qual werden.

Was man aber nicht gleich von außen sehen kann, sind die komplett neuen Treiber. Diese Schwingeinheiten verfügen nun über noch leichtere Schwingspulen und sind zudem auch noch höher belastbar. Außerdem wurden die Membranen noch weiter optimiert. Alle fünf Modelle haben sich in ihren technischen Grunddaten nicht verändert, was auch bedeutet, dass sie weiterhin für den stationären Einsatz genauso geeignet sind wie an so genannten Mobile Devices.

Grado SR225x, der zweitbeste und…
der Grado SR325x als Top-Modell der Prestige Serie

Ob diese Maßnahmen zu einem nochmals gesteigerten Klangerlebnis führen, kann man ab sofort beim FLSV in Bamberg nachprüfen, denn hier gibt es noch wenige Exemplare der alten Serie, die man im direkten Vergleich zur neuen Prestige X-Serie hören kann.

Die Preise, die man in dieser deswegen neu redigierten Preisliste ersehen kann, wurden nur moderat angehoben.

Ist jemandem aufgefallen, dass ich meinen All-Time-Favourite von Grado mit ins Aufmacherbild geschmuggelt habe?

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

*Nein, damit ist diesmal nicht der Wurmfortsatz beim Blinddarm gemeint! Sondern nur ganz profan der lateinische Anhang.

Verstärker-Neuzugänge im Portfolio des FLSV der letzten Zeit

„Du, Herr Munk, was hast du denn für Verstärker so zwischen 3000.- und 4000.- € im Programm?“, das werde ich in letzter Zeit häufiger gefragt. Das sollte also an dieser Stelle mal geklärt werden.

Hier ist als Verstärker ein so genannter Vollverstärker die Zentrale einer HMWA (Heimische Musik-Wiedergabe-Anlage) gemeint, der mit analogen und/oder digitalen Quellgeräten und passiven Lautsprechern betrieben wird. Und gleich bei den zu verwaltenden Quellen gehen die Meinungen, was wichtig ist, ziemlich auseinander. Während der eine lieber seine Schätze auf Vinyl und seinen CD-Player nutzen mag, braucht der nächste Interessent nur noch einen Streaming Dienst-fähigen Verstärker, der dafür aber zwingend über eine App* steuerbar sein muss.

Aber der FLSV wäre nicht der Fränkische Lautsprecher-Vertrieb, wenn er nicht auch in diesem schon recht gehobenen Preissegment mehrere Alternativen zur Auswahl hätte. Wenn man genauer hinschaut, sind es dann doch nicht so viele, denn die hier vorzustellenden Probanden erfordern ob ihrer spezifischen Ausstattung schon zwingend eine Vorauswahl.

Neuzugang #1: Yamaha A-S2200

Mit den typischen VU-Metern aus 100 Metern als Yamaha erkennbar; aber auch sonst ist alles dran am A-S2200

Beginnen wir mit einem Klassiker beziehungsweise mit der modernen Interpretation eines klassischen Vollverstärkers der Spitzenklasse des japanischen Edel-Herstellers Yamaha, nämlich dem A-S2200. Fast so, als wären die letzten 35 Jahre im Zeitraffer vergangen, steht er in seinem Design mit den typischen Knebelreglern und den beiden VU-Metern (englisch für Volume Unit) massiv vor einem. Anders als seine kleineren Geschwister verzichtet der Yamaha A-S2200 auf digitale Eingänge. Logischerweise bietet das Gerät daher auch keine Streaming-Option. Hier kann man nur seinen anachronistischen Plattenspieler und seinen fast schon mausetoten CD-Player, aber auch seinen vorsintflutlichen Tuner anschließen. Was, Sie haben sogar noch ein Tape Deck oder, noch viel schlimmer, ein richtiges Tonbandgerät und nutzen hier einen echten Record Out-Ausgang zum Aufnehmen? Dann ist dieser Prachtkerl genau das richtige Gerät für Sie!

Ziemlich vollausgestattet für den puristischsten Vertreter dieser Vorstellung: Die Rückseite des Yamaha A-S2200

Vollsymmetrischer Aufbau, ausreichend Leistung für so ziemlich alle Lautsprecher im Portfolio des FLSV sowie ein überragend rauscharmer Phono-Vorverstärker für MM- als auch für MC-Tonabnehmer zeichnen den Yamaha A-S2200 genauso aus, wie seine superstabile Bauweise und auch seine überhaupt nicht altbackene, sondern für einen Hifi-Junkie sogar eher zeitlose Design-Handschrift mit den hochglänzend lackierten Seitenwangen.

Hier sieht man, warum auch kein Digital Board oder auch kein Streaming Modul mehr ins Gerät gepasst hätten.

In dieser Baureihe gibt es einen leicht abgespeckten kleinen Bruder namens A-S1200 sowie eine noch größere Schwester, die auf A-S3200 hört und die von all dem Genannten noch eine Schaufel drauf packt.

Tests zum Yamaha A-S2200 können Sie [hier] und auch [hier] lesen, falls Sie dem hier Gedruckten noch nicht so ganz trauen sollten.

Neuzugang #2: Vincent SV-737

Nur echt mit Bullauge: Vincent SV-737 aus der hauseigenen tubeLine; die Leuchtkraft der Röhre lässt sich regeln.

Auch hier haben wir es mit einem echten Schwergewicht zu tun, das aber einen ganz anderen Schwerpunkt als der Yamaha A-S2200 setzt. Analoge Eingänge gibt es hier zwar auch, aber der formidable Digital-/Analog-Wandler steht nicht nur je zwei coaxialen und optischen Digitaleingängen zur Verfügung, sondern auch dem eingebauten Streaming Modul. Somit kann der Vincent SV-737 ins heimische Netzwerk integriert werden. Außerdem lässt sich der Vincent SV-737 über Bluetooth mit Signalen versorgen.

Auch hinten so vollständig wie vorne: die Anschlussseite des Vincent SV-737 mit WLAN- und Bluetooth-Antenne

Gegenüber seinem optisch ähnlichen, aber undigitalen kleinen Bruder, dem Vincent SV-237MK, wurde beide Verstärkerzüge, also Vorverstärker und Endstufe, neu entwickelt und zudem perfekt auf einander abgestimmt. Die Endstufe wurde mehr als nur moderat weiterentwickelt. Das bedeutet hier nicht nur schlicht und einfach noch mehr Kraft im Überfluss, sondern auch ein besseres Einschwingverhalten gerade bei komplexen Lasten. Bis etwa 10 Watt pro Kanal arbeitet die Endstufe im Class A-Modus, wodurch Übergangsverzerrungen im so genannten Null-Durchgang vermieden werden. Wo aber die größten klanglichen Fortschritte erzielt wurden, ist die Überarbeitung des Vorverstärkers. Dieser ähnelt nun mehr dem hauseigenen Flaggschiff, dem Vincent SA-T7, als dem bekannten SV-237MK. Offensichtlich werden bei allen drei Geräten der tubeLine Röhren im Vorverstärker verwendet. Den getrieben Aufwand hier zu erläutern, würde zu weit führen. Als Klangerlebnis verspricht Vincent sich und uns: „Im Zusammenspiel mit der Röhrenvorstufe ergibt sich nunmehr ein Wiedergabespektrum, das dem von sehr guten Single-Ended-Triodenverstärkern ähnelt – auf wesentlich höherem Leistungs- und Reinheitsniveau.“

Auch der Vincent SV-737 verfügt wie auch der Yamaha A-S2200 über die in dieser Klasse zumindest inzwischen unüblichen Klangregler. Aber keine Angst: Diese sind nur aktiv, wenn Sie sie benötigen und haben sonst keinen negativen Einfluss.

Wenigstens einen Test und nicht nur wiedergekäute Pressemitteilungen kann ich Ihnen [hier] zum Weiterlesen anbieten.

Neuzugang #3: Hegel H190

Nordisch kühl oder doch eher nordisch schlicht und elegant, weil so aufgeräumt? Aber wo ist der Netzschalter?

Ein gänzlich anderes Kaliber zu den beiden soeben genannten Modellen stellt der Hegel H190 dar. Der mittlere von insgesamt fünf Vollverstärkern** der norwegischen Firma ist zwar ähnlich quadratisch in der Grundfläche, aber vom Design her trotz der geschwungenen Frontplatte sehr puristisch angelegt. Lediglich zwei Knöpfe respektive Regler sind auf der Frontplatte links uns rechts vom deutlich abzulesenden Display auszumachen. Natürlich gibt es auch hier eine Fernbedienung für die Grundfunktionen. Gesteuert wird dieser Verstärker aber in erster Linie mit einem Tablet oder iPad. Die dazu nötigen Apps heißen Bubble-UPnP für Android beziehungsweise Linn Kinsky für Apple. Andere Player genannte Bedienoberflächen wie MConnect HD funktionieren aber auch problemlos.

Bei den möglichen Anschlüssen ist er dem Vincent SV-737 recht ähnlich. Es sind ausreichend analoge und digitale Eingänge vorhanden. Hinzukommt, und das ist nicht ganz unwichtig bei der Verwendung von Computer-basierenden Music Servern wie dem Roon Nucleus, die Möglichkeit, diesen direkt über den USB-B-Anschluss zu verbinden. Dafür verzichtet der Hegel auf Bluetooth und auf die Möglichkeit, WLAN zu nutzen. Aber wir wissen ja, dass eine (Kabel-gebundene) Ethernet-Verbindung in aller Regel die stabilere ist.

Neben den Anschlüssen samt aller analogen und digitalen Eingänge fällt eins auf, nämlich nur eins Fuß hinten!

Wenn zwar nicht bei den prinzipiellen Leistungsdaten, sehr wohl aber beim umgesetzten Schaltungskonzept unterscheidet sich der Hegel H190 deutlich von den bereits vorgestellten Kollegen. Hier wird eine besondere Kombination Class A und Class A-B im Verbund mit einer rigorosen Gegenkopplung angewandt. Diese patentierte Besonderheit nennt Hegel SoundEngine 2. Das Resultat ist zum einen ein extrem hoher Dämpfungsfaktor (größer als 4000!) sowie das nahezu vollständige Fehlen von Verzerrungen aller Art. Das führt in der Praxis zu einem sehr kontrolliertem Klangbild, weil der Lautsprecher das machen muss, was der Verstärker will und nicht umgekehrt. Das ist besonders auffällig im Bassbereich, der niemals überschwingt und so eher athletisch als zu muckilös daherkommt. So manches Problem, das aus der  Aufstellung der Lautsprecher im Raum resultiert, wird dadurch doch stark abgemildert. Aber Lautsprecher, die den Hochton-Bereich besonders betonen, sollte man mit dem Hegel H190 eher nicht verquicken.

Was diesen Verstärker aber wirklich von allen anderen Marktbegleitern abhebt, ist die Möglichkeit, ihn auch in einer weißen Ausführung zu erstehen. Raten sie mal, in welcher Farbe  er bei mir steht? Richtig!

Als einziger Verstärker in seiner Klasse ist der Hegel H190 auch in weiß lieferbar; und so steht er auch beim FLSV!

Auch hier gibt es weiterführende Lektüre in Form von [Test 1] und[Test 2].

Neuzugang #4: Copland CSA100

Das hat doch was von einem Tresor! Diese Design-Sprache durchzieht Verstärker von Copland seit Jahrzehnten.

Gespannt warte ich auf den in ganz aller Bälde eintreffenden Copland CSA100. Dieser ist einer der Nachfahren des Copland CSA14, den ich schon vor gefühlten hundert Jahren im Portfolio geführt habe. Ein Copland CSA war und ist auch jetzt der Einstieg in die Welt der Verstärker beim dänischen Hersteller Copland.

Hier handelt es sich wie beim Vincent SV-737 um einen Hybriden. Das bedeutet, dass der Vorverstärker mit Röhren aufgebaut ist, während die Endstufe mit Transistoren arbeitet. So soll angenehmer Klang mit ausreichend Leistung kombiniert werden, um auch Kennschalldruck-schwächere Lautsprecher, und das sind die allermeisten Typen am Markt, adäquat antreiben zu können.

Hier sieht man die Eingangsstufe mit der Doppeltriode 6922, diese Röhre ist somit für beide Kanäle zuständig.

Ausstattungsmäßig ist der Copland CSA 100 eine Mischung aus dem Yamaha A-S2200, weil beide über einen recht hochwertigen Phono-Zweig*** verfügen, und dem Hegel H190 als auch wiederum dem Vincent SV-737, die ihrerseits ebenfalls hochwertige Digital-/Analog-Wandler (DAC) zur Verfügung stellen. Der für mich persönlich besonders relevante Eingang USB-B als externe Soundkarte ist wie beim Hegel H190 ebenfalls vorhanden. Während man im Herbst eine Nachrüst-Platine für Bluetooth sogar mit Unterstützung des aptX HD-Standards ordern kann, muss man hier auf die direkte Nutzung von Streaming verzichten. Aber es gibt ja inzwischen richtig hochwertige Streaming Bridges für relativ kleines Geld wie die Pro-Ject Stream Box S2 Ultra, um auch diese vermeintliche Lücke ausstattungsmäßig abzudecken, so man denn das Bedürfnis dazu hat.

Alles dran, was man zum Musikhören benötigt. Der Copland ist hier der einzige Verstärker mit echter Tape-Schleife!

Wer wirklich kritische Lautsprecher sein eigen nennt und tatsächlich mit der gebotenen Leistung des Copland CSA 100 nicht ausreichend bedient wird, greift einfach zum nächstgrößeren Modell, dem Copland CSA 150. Jetzt reicht’s aber!

Wie bei allen Probanden sieht man hier die hohe Bauteildichte und die aufwändige Signalführung auf der Platine.

Frei nach Winston Churchills Devise: Glauben Sie nur den Tests, die Sie selbst gefälscht haben.“, können Sie dies [hier] und [hier] und erst recht auch noch [hier] überprüfen.

Schlussbemerkung:

Was alle vier Verstärker neben der klassischen und somit vollformatigen Hifi-Breite eint, ist ein veritabler Kopfhörer-Anschluss, der bei keinem Modell nur eine Alibi-Lösung darstellt. Auch wenn ein spezialisierter Kopfhörer-Verstärker an dieser Stelle noch ein oder zwei Quäntchen besser klingen wird, kann man diese Anschaffung zumindest zeitlich ein wenig nach hinten verschieben.

Ich denke, Sie haben sich nach der Lektüre nun die Wahl der Qual ein wenig vereinfachen können, zumindest unter dem Aspekt, welches Modell Ihren theoretischen Anforderungen denn am nächsten kommt. Aber ob vielleicht doch ein anderer Verstärker genau an Ihren Lautsprechern in Ihrem Wohnraum nicht doch noch besser klingen wird, auch wenn Sie dann entsprechende Zusatzgeräte erwerben müssen, das müssen Sie sich schon selbst erarbeiten. Schließlich wird das Ihr vielleicht letzter Vollverstärker überhaupt sein. Das Zeug dazu hat jedenfalls jeder der hier vorgestellten Typen!

Anders als beim Hobelschreiner, beim derzeitigen Gesundheitsminister und auch bei anderen Jungschweinen bleibt es spannend, zumindest beim FLSV!

*App wie Application = englisch für Anwendung und hat nicht zwingend mit dem Äbbel aus Cupertino zu tun.

**Sonst entscheide ich mich stets anhand der kleineren Modelle, wenn ich ein neues Fabrikat ins Produktprogramm aufnehmen möchte. Bei Hegel war es aber andersherum, denn der Hegel H590 war der allererste Vollverstärker, der auch meine KEF Blade 2 anzutreiben wusste, ohne dabei auch nur ansatzweise einzubrechen. Demnach also eine gute Entscheidung!

***Der Copland CSA 100 kann nur die Signale von Moving Magnet-Tonabnehmern wandeln, das aber richtig gut. Deswegen bekommt er in der Vorführung beim FLSV auch die gerade neu vorgestellte MM-Delikatesse Ortofon 2M Black LvB 250 serviert.

Die Reinkarnation eines Teufelchens: Harbeth P3ESR XD

Ziemlich genau vor einem Jahr wurde an dieser Stelle unter anderen ein kleiner Teufel vorgestellt. Es handelte sich dabei um die Harbeth P3ESR, hier sogar in der 40th Anniversary-Version. Diese Bezeichnung bekam der kleinste aller Lautsprecher des britischen Herstellers Harbeth nicht nur wegen seiner klanglichen Meriten, die einen nur noch staunen ließen, sondern weil er auch die Seriennummer 666 trug.

Das ist nun Geschichte, denn die ganze Flotte dieser besonderen Lautsprecher hat inzwischen ein Update bekommen, die sich bei gleichem Namen mit einem angehängten XD schmückt. So wurde aus der Harbeth P3ESR folgerichtig die Harbeth P3ESR XD. Viele Erkenntnisse der 40th Anniversary Version plus ein paar neue Erkenntnisse sind in die neue Serie eingeflossen.

Auch ein schöner Rücken lässt einen entrücken: die klassisch eingesetzte Rückwand

Klanglich bleibt die Harbeth eine typische Harbeth, was soll man dazu noch sagen? Und die kleine Harbeth P3ESR XD bleibt meine beste unter den wirklichen kompakten Kompaktboxen!

Eine Träne müssen wir aber dennoch verdrücken, denn die neuen Modelle orientieren sich preislich an genau der 40th Anniversary-Version und nicht an der seinerzeit parallel dazu angebotenen normalen Ausführung. In der Kurzform: Sie sind deutlich teurer geworden. Einen kleinen Trost gibt es indes schon, weil es noch ein paar wenige Lautsprecher gerade von der Harbeth P3ESR in der gar nicht so alten Ausführung gibt. Hier hilft ein unverbindlicher Blick in meine Preisliste für Kompaktlautsprecher.

Nur für’s Foto ohne Bespannrahmne, aber genauso schön anzusehen.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Neuzugang beim FLSV: PMC result6

Ausgerechnet bei dem eh schon überbordenden Angebot bei Lautsprechern gibt es einen besonderen Neuzugang zu vermelden. Auf die result6 vom britischen Studioausstatter PMC, dessen Hifi-Schiene wir seit Jahren erfolgreich im Portfolio führen, bin ich fast nur durch Zufall gestoßen, als ich mal wieder meine Preislisten redigiert und so auf den aktuellen Stand gebracht habe. Denn in der Preisklasse für die professionellen Studio-Monitore, deren Preisgefüge sich bis immerhin 165.000 € (!) erstreckt, steht mit einer erst mal in diesem Umfeld unglaublich niedrigen Euro-Angabe von 2550.- fürs Paar die hier vorzustellende PMC result6. Die PMC result6 ist als aktiver Studio Monitor somit deutlich günstiger als das erste passive Modell bei PMC mit einem 17cm messenden Tiefmitteltöner. Auch wenn die Twenty5.22 ganz klar die formschönere und auch von der optischen Ausführung high-endigere Box ist, bekommt man bei der result6 doch immerhin den angepassten Endverstärker in Form von 2x 2 Endstufen pro Kanal ohne zusätzlichen Kabelaufwand gleich mitgeliefert.

Wie bei allen Lautsprechern bei PMC ist auch die result6 mit einer Advanced Transmission Line (ATL) mit immerhin 1,5m Lauflänge ausgestattet. Das ermöglicht nicht nur extrem tiefe Töne aus diesem vergleichsweise kleinen Gehäuse, sondern erlaubt besonders niedrige Abhörpegel, ohne dass man dann klanglich an Blutarmut leiden muss. Auch für die Langhörtauglichkeit ist das ein unschätzbarer Vorteil. LAUTsprecher, die stets einen gewissen Pegel benötigen, bis sie vollständig aufspielen, nerven da schon mitunter recht heftig.

Auffällig sind zum einen die rundum angefügten Applikationen aus Gummi, die nicht nur die Oberfläche schonen, sondern auch einen Betrieb in der Horizontalen ermöglicht. Was aber klanglich schon eher von Belang ist, ist die D-Fins genannte Struktur um den Hochtöner herum. Diese soll den Sweetspot vergrößern und so das Abstrahlverhalten zu verbessern.

Auf der Rückseite sind die Anschlüsse und Einstelloptionen eher zweckmäßig als üppig zu nennen. So gibt es die klassischen XLR-Eingänge sowie je einen Pegelregler, mehr nicht. Auf Ortsfilter zur Anpassung an den jeweiligen Einsatzzweck wurde verzichtet.

für eine Aktiv-Box eher wenig Optionen, aber die reichen

Aber wir sind ja High Ender, experimentieren mit den uns zur Verfügung stehenden mechanischen Ortsfiltern und stellen unsere neuen Lautsprecher standesgemäß auf Standfüße mit der Standard-Höhe von etwa 60 Zentimetern im richtigen Abstand zur häuslichen Rückwand. War das jetzt so schlimm?

Wir kombinieren die PMC result6 mit einem dieser modernen Streamer/DAC/Vorverstärker, wie ihn zum Beispiel der Matrix element i darstellt. Dieser verfügt sogar über symmetrische, also über XLR- Ausgänge, die hier klar vorzuziehen sind. Mit nur drei Netzkabeln, zwei XLR-Kabeln und eventuell einem Netzwerkkabel wird auch hier der nötige Aufwand auf ein Minimum reduziert. So geht High End heute!

unfairer Größenvergleich zwischen Hegel H90 und Matrix Audio element i

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Eines der allerbesten MMs aller Zeiten: Ortofon 2M Black LvB 250

Wie kann man Bestes, wie es das bisher ranghöchste Moving Magnet-System im Programm des weltgrößten Anbieters von Tonabnehmern, also des 2M Black von Ortofon, bisher in Anspruch nahm, noch besser machen? Das ist gar nicht ganz so einfach. Aber im Verborgenen gibt es wohl immer ein paar Stellschrauben, an denen man drehen kann. Und daraus resultierte das Ortofon 2M Black LvB 250.

So bleibt der Generator des neuen Top-Modells Ortofon 2M Black LvB 250 tatsächlich unangetastet. Es werden die Spulen weiterhin aus versilbertem und auch sauerstofffreiem Kupferdraht gewickelt. Alle Modifikationen und Verbesserungen betreffen lediglich den Nadeleinschub, so dass auch ein nachträgliches Upgrade von einem Ortofon 2M Bronze und einem normalen 2M Black zum 2M Black LvB 250 möglich ist.

Auch der Abtastdiamant ist identisch und wäre wohl auch nur zu verändern, aber nicht recht zu verbessern gewesen. Es ist ein nackter und besonders polierter Diamant mit Shibata Schliff. Das bedeutet, dass er nur eingesteckt, aber eben nicht verklebt wird. Das reduziert massiv die bewegte Masse. Hier sind es ja Bewegungen des Abtastdiamanten im Mikrometer-Bereich, die die Musik machen.

Aber der Nadelträger wurde ausgetauscht. Durch die Verwendung von Boron, wie es derzeit nur bei den absoluten Spitzen-MC-Tonabnehmern des Marktes verwendet wird, ist dieser nun deutlich filigraner und auch deutlich leichter geworden. Außerdem wurde die Nadelaufhängung neu designt und zudem mit einer neu entwickelten Gummi-Mischung auf Nano-Basis behandelt, um ein optimales Verhältnis von Dämpfung und Nachgiebigkeit zu erzielen.

Der Shibata-Diamant samt Bor-Nadelträger sind gut zu sehen, die neue Nadelaufhängung ist gut versteckt.

Auch die Auflagekraft ändert sich nur wenig, womit das Ortofon 2M Black LvB 250 eher für leichte bis höchstens mittelschwere Tonarme prädestiniert ist. So verwundert es kaum, dass sich die Messwerte der beiden Tonabnehmersysteme kaum voneinander unterscheiden. Aber klanglich tut sich da sehr viel und das ist sofort nachvollziehbar.

In ganz aller Bälde führt der FLSV in seinem Portfolio einen neuen Plattenspieler, der die Möglichkeit bietet, gleich drei verschiedene Tonabnehmer nahezu zeitgleich miteinander zu hören und so recht schnell zu einer gewissen Vorentscheidung zu gelangen. Hier wird das neue Ortofon 2M Black LvB gegen die etablierte Konkurrenz vor allem aus dem MC-Lager anstinken können.

Ach noch was: Für was steht denn das LvB 250 hinter den bekannten Bezeichnung? Ist das vielleicht die Abkürzung für den speziellen Gummi-Füllstoff auf Nano-Basis mit der Angabe der Füllmenge in Milligramm? Oder gibt die Zahl vielleicht die benötigte Auflagekraft in Zentigramm an? Oder dürfen das System nur Langhaarige kaufen und nutzen?

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Dan Clark Audio ÆON 2 Open Back versus Closed Back

Früher musste man sich entscheiden, welchen Typ Kopfhörer man in Zukunft tragen möchte. Da gab es nicht nur die Entscheidung zwischen In Ear, On Ear und Over Ear zu fällen, sondern fast noch entscheidender, zwischen offenen beziehungsweise halboffenen und geschlossenen Kopfhörern. Hier entschied oft die räumliche Umgebung, welcher Versuchung man zu erliegen hatte. Im Studio, bei passionierten Lauthörern oder zu Hause mit einer anderen Person im selben Raum war das schnell entschieden, aber sonst? Zu unterschiedlich waren die verschiedenen Modelle selbst in derselben Preisklasse.

Die Kartons unteschieden sich nur durch den Aufkleber

Mr Speakers alias Dan Clark Audio bietet zwei Kopfhörer an, bei denen man sich endlich gleichberechtigt entscheiden kann, was man vorzieht, die offene oder doch die geschlossene Ausführung. Denn beide Konstruktionen ähneln sich nicht nur optisch wie die berühmten Eier derselben Henne an einem Sonntag, sondern auch vom Antrieb. Beide, also ÆON 2 Open Back als auch der ÆON 2 Closed Back sind sogenannte planarmagnetische Kopfhörer, besser bekannt als magnetostatische Kopfhörer.

Nicht nur formschön, sondern auch optisch ansprechend.

Der  ÆON 2 ist einer der leichtesten, wenn nicht sogar der leichteste Magnetostat auf dem Markt. Eine besondere Form des Bügels ermöglicht zudem das extrem kompakte Zusammenlegen der Kopfhörer, so dass einer Mitnahme egal wohin eigentlich nichts mehr im Wege steht.

Zusammengefaltet wirklich sehr kompakt

Noch eine Besonderheit sind die Stecker der prinzipiell symmetrisch geführten Kabel zu den Hörern, die kein Gefummel erfordert, sondern nur einfach mit einem satten Klack einzustecken sind. Außerdem gibt es bei Bedarf ein noch hochwertigeres Kabel namens Vivo im Programm, das insgesamt fünf Steckervarianten von 2,5mm 4-Pin bis XLR 4-Pin bietet.

Beide Dan Clark Audio ÆON 2 werden in einem schicken Case ausgeliefert.

Überzeugen Sie sich selbst von der überragenden Klangqualität in der mit jeweils 1000.- € doch schon gehobenen Preisklasse, die sich aber vor den Marktbegleitern überhaupt nicht verstecken muss, am besten vor Ort beim FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV!

Neue Regelungen des FLSV bei Garantieabwicklungen und anderen Reparaturen

Vorbemerkung: Wenn im Folgende der Begriff „Garantie“ benutzt wird, ist stets die Garantie gemeint, die der jeweilge Hersteller oder Vertrieb für ihre Produkte gewähren. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte werden selbstverständlich weiterhin in vollem Umfang wahrgenommen.

Der FLSV reagiert aktuell auf Vorgaben, die ihm seinerseits von einem Großteil seiner Hersteller und Vertriebe verpflichtend auferlegt wurden. Hier heißt es nämlich, dass keine Geräte mehr zur Garantie-Reparatur angenommen werden, die nicht in der Original-Kartonage angeliefert wurden. Es hat sich wohl durch den immens angestiegenen Warenverkehr durch Online-Bestellungen in den letzten Monaten auch bei den Paketdiensten (DHL, UPS, DPD, Hermes, GLS, trans-o-flex, GO und wie sie alle heißen mögen) die Höhe der Transport-beschädigten Pakete vervielfacht.

Diese sind zwar grundsätzlich gegen Beschädigungen in einer bestimmten Höhe, meist 500.- €, versichert, aber der Absender muss hier den Nachweis führen, dass die beschädigte Ware nach den Bestimmungen des Paketdienstleisters verpackt war. Und diesen Nachweis können Sie kaum führen, wenn das Gerät eben nicht im Original-Karton verpackt wurde. Also verweigern diese in solchen Fällen die Erstattung des Schadens, wenn das Gerät nicht in der Original-Verpackung versandt wurde.

Mehrere  Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit*, die mich so richtig viel Geld für die Beschaffung entweder von Ersatzteilen oder gar von Neugeräten gekostet haben, veranlassen mich zu diesem Schritt, diese Verantwortung, die ja nicht meine originäre ist, an die Besitzer der Geräte abzugeben. Und somit gelten folgende Vorgaben:

Sollte sich innerhalb einer Garantiezeit ein Schaden an einem Gerät zeigen, bitte ich Sie, mir das Gerät originalverpackt, aber ohne jegliches Zubehör** zukommen zu lassen. Ist diese nicht mehr vorhanden, werde ich das Verpacken des Gerätes aus den genannten Gründen ablehnen und somit an den Besitzer des Gerätes delegieren. Das heißt, Sie selbst verpacken Ihr Gerät nach bestem Wissen und Gewissen. Wenn Sie dies aus bestimmten Gründen nicht leisten können, kann ich das für Sie unter der Voraussetzung übernehmen, wenn Sie mir mit Ihrer Unterschrift versichern, dass ich nicht für eventuelle Transportschäden haftbar gemacht werde. Gehen Sie aber wie bisher davon aus, dass ich beim Verpacken die im angemessenen Rahmen maximale Sorgfalt walten lasse.

Den hierzu nötigen Schriftwechsel erledige ich selbstverständlich wie bisher vollumfänglich. Eine Rechnung als Garantienachweis ist nur dann erforderlich, wenn das Gerät nicht beim FLSV gekauft wurde. In bestimmten Fällen bitte ich Sie um die Nennung der Seriennummer des Gerätes. Auch der Transport zum Service und zurück bleibt für Sie weiterhin kostenfrei. Sie können sich aussuchen, ob Sie das zu versendende Gerät dann zu mir bringen oder ob ich Ihnen einen so genannten Freeway-Schein zusenden soll. Dann können Sie es jedem DHL-Paketpostboten in die Hand drücken oder bei jedem Stützpunkt der DHL abgeben. Hier muss nur der Abliefernachweis unbedingt aufgehoben werden!

Ich werde auch sofort jedem Kunden beim Neukauf eine diesbezügliche Aufklärung angedeihen lassen, damit wir in Zukunft Ärger, für den wir beide eigentlich nichts können, vermeiden. Und vor allem auch deshalb, damit der Klassiker schlechthin nicht mehr passiert: Der Kunde hebt den Karton auf und entsorgt die viel wichtigeren Kunststoff-Formteile über den Gelben Sack. Somit ist nämlich auch der Karton mehr oder weniger zwecklos.

Ich hoffe, diese Ansprache klärt eher auf, als dass sie Sie verstimmt. Alles andere wäre kontraproduktiv, denn die Produkte, die der FLSV anbietet, gehen garantiert unterdurchschnittlich oft kaputt!

* Auch wenn ich mir extrem viel Mühe gemacht habe und alle Kanten zusätzlich durch speziellen Schaumstoff abgesichert habe, kamen gleich mehrere Kartons und auch deren Inhalt stark beschädigt beim jeweiligen Service an. Und da ich der Verpacker und auch der Versender war, hafte ich für den Schaden und nicht der Besitzer des Gerätes, der mir nur einfach das defekte Gerät hingestellt hat. Aber das ändert sich ja jetzt.

**Ausnahme hier sind die AV-Receiver von Yamaha. Hier wird für die Endkontrolle des reparierten Gerätes die Fernbedienung benötigt.

Zum anderen ist mein Vor-Ort-Reparierer eben nicht mehr vor Ort. Dieser hatte bis jetzt jeden Dienstag alle bei mir aufgelaufenen defekten Geräte zuverlässig und vor allem extrem kostengünstig wieder in Stand gesetzt. Nun steht er zwar immer noch zur Verfügung, aber leider nicht mehr regelmäßig an einem Tag der Woche und vor allem nicht mehr in Bamberg. Um Ihnen aber diesen für mich recht aufwändigen, aber seit jeher für Sie kostenlosen Service* weiter anbieten zu können, gelten folgende Bedingungen:

Ich sammle so viele Geräte, wie ins Auto passen werden. Dann werden alle Geräte zur neuen Werkstatt verfrachtet. Das sind immerhin 40 Kilometer einfach plus die deutlich längere Fahrtzeit hin und zurück. Nachdem alle Geräte durchrepariert worden sind, geht es vice versa (siehe auch unten). Diesen Aufwand werde ich mir in Zukunft honorieren lassen müssen, so selbstlos bin ich dann doch nicht! Je nach Menge der Geräte pro Fuhre sind das etwa 10.- bis maximal 15.- € pro Gerät, die aufzuschlagen sind. Aber unterm Strich wird jede Reparatur trotzdem nur etwa die Hälfte dessen kosten, was die Kollegen in Nürnberg, geschweige denn in München für dieselbe Arbeit verlangen!

*Bitte betrachten Sie diesen Service einfach als Werbe-Maßnahme für den FLSV. Denn hier soll eben nicht dauernd was Neues verkauft werden, wenn das Altgerät in einem Zustand ist, den man dann nach der Reparatur als absolut vollwertig nutzbar bezeichnen wird. Fällt mir jetzt auch noch der derzeit in aller Munde gebräuchliche Begriff der Nachhaltigkeit ein? Ich glaube nicht, denn das war schon vor über 30 Jahren genauso.

Aber um an dieser Stelle trotzdem ein wenig zu jammern, schildere ich Ihnen im Steno-Stil mal kurz, was das für mich an Aufwand bedeutet:

  1. Beantwortung jeder einzelnen Service-Anfrage per Mail oder am Telefon
  2. Entgegennahme des oder der zu reparierenden Geräte
  3. Aufnahme der Fehlerbeschreibung und der Kontaktdaten
  4. Wegräumen des Gerätes bis zum
  5. Einladen aller angesammelten Geräte ins eigene Auto
  6. Fahrt zur Werkstätte
  7. Ausladen und Hineintragen aller Geräte
  8. Erläuterungen zu allen Reparaturen
  9. Rückfahrt zum eigenen Laden
  10. Abholung und Bezahlung aller reparierten Geräte
  11. Erneute Unterbringung im Kleinen Vorführstudio
  12. Benachrichtigung der Kunden, oft holen diese ihr Gerät nicht am selben Tag wieder ab
  13. Kassieren, damit die Kasse wieder stimmt
  14. Übergabe an den Kunden
  15. Was mache ich nun mit all dem frei gewordenen Platz?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Tag der Arbeit!

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen!

Durch einen unerwarteten, krankheitsbedingten Ausfall* des Inhabers des ansonsten Inhaber-geführten Fachgeschäfts MM vom FLSV in Bamberg werden die Öffnungszeiten vorübergehend anders organisiert. Mathias Thurau in Person des Lauschgoldengels ist montags von 14.00 bis 17.00 Uhr vor Ort, während Heinz-Peter Völkel am Freitag zu den bisher regulären Öffnungszeiten, also freitags von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr, anwesend sein wird.

Diese drei Tage stehen bisher als klassische Beratungstage mit allem denkbaren Service fest. Wenn Sie es sich einrichten können, bitte ich Sie dennoch, sich mit Ihrem Begehr per Mail (munk@flsv.de) anzumelden. So kann ich bereits im Vorfeld schon einiges nicht nur beratend vorbereiten.

Um Abholungen und Rückgaben von Leihgeräten et cetera an diesen Tagen möglichst schnell und reibungslos zu gestalten, ist folgende Vorgehensweise strikt einzuhalten:

  • Sie nehmen mit mir per Mail (munk@flsv.de) Kontakt auf.
  • Darin  nennen Sie mir Ihr Anliegen und Ihre Telefonnummer.
  • Ich organisiere alles im Vorfeld und
  • Mathias Thurau oder Heinz-Peter Völkel werden entsprechend alles vorbereiten, damit dann
  • hier vor Ort bereits alles drapiert sein wird.
  • Sie freuen sich dann, dass alles so gut geklappt hat.

Bleiben sie so gesund, wie ich es bald wieder sein werde!

Viele Grüße einstweilen

MM

*Dieser hat zum Glück nichts mit Corona zu tun! Aber es gibt, das vergisst man derzeit ein wenig, auch noch genügend andere Möglichkeiten, wenigstens vorübergehend aus dem Verkehr gezogen zu werden.

Alle neu macht das Ende des März: Der Stuhl vor der Tür

Das war die Ausgangsposition:

Einmal dürfen Sie raten, ob der böse Bub, die noch bösere Bubin oder gar das böseste aller Neutrümmer mir den bequemen Hocker zurück gebracht hat. Aber es gibt seit heute Abhilfe dank meiner lieben Nachbarin Margit, die mir diese Nobelvariante eines Hockers vermacht hat. Und dieses mal steht auch gleich von Anfang an vor Ort, dass diese Abstell- und Sitzgelegenheit nur als Abstell- und Sitzgelegenheit für Gäste und Kunden des FLSV zur Verfügung steht. Sogar drastische Strafen bei Nichtbeachtung werden angedroht. Mal schauen, ob beziehungsweise wie lange dies nützt.

Ich hoffe ausnahmsweise mal und nur in dieser Beziehung, es bleibt unspannend beim FLSV!

Immer kleiner, immer leistungsstärker, immer besser: NuPrime Omnia A300

An dieser Stelle wurden ja schon häufiger minimalistische Anlagen-Konzepte vorgestellt, in dieser Art zuletzt der Waversa Wslim LITE. Nun kommt der immer noch der Bonsai-Hifi-Fraktion zuzurechnende NuPrime Omnia A300 hinzu.

Der Audiolab CD-Player mit extern nutzbarem DAC ist wirklich klassisches Slim Line. Aber es geht noch kompakter…

Der NuPrime Omnia A300 könnte vor einigen Jahren auch NuForce* geheißen haben, denn mit diesem Namen haben sich die Entwickler höchstwertiger Class D-Verstärker schon in deren Frühzeit einen klangvollen Namen gemacht, als es bei anderen Herstellern mit ähnlichen Schaltungskonzepten noch sehr, naja mindestens steril angehört hat. Nun heißt das komplette Hifi- und High End-Portfolio eben NuPrime und wird von Audium in Berlin vertrieben. Und das kann man sich bestimmt ebenso leicht merken.

Nicht einmal so breit wie ein DIN-A4-Blatt lang ist, hat der NuPrime Omnia A300 einen großen Vorteil vor den meisten anderen Verstärkern, die uns in dieser Größenklasse bekannt sind: Der Verstärker hat mal so richtig Leistung! Wir sprechen von 2x 200 Watt!

Alles an Bord, was man heute so braucht, sogar ein Analog-Eingang zum Beispiel für einen platten Spieler

Zudem ist er vollausgestattet mit digitalen Eingängen inklusive USB als externe Soundkarte für die direkte Anbindung von Musik-Servern als auch mit I²S als qualitativ ranghöchste Übertragungsart von digitalen Signalen. Der Rest in Steno fürs Protokoll: Bluetooth Apt-X HD (!), Airplay, viele Streamingdienste sowie Multiroom kann das Gerät auch.

Der NuPrime lässt per WLAN als auch per Ethernet ins heimische Netzwerk einbinden. Diese Prozedur dauert tatsächlich nur ein paar Augenblicke, bis das Gerät über eine eigene App zu bedienen ist. Es kommt sogar Musik `raus! Ich würde zwar nicht gegen meine 300B-Röhren tauschen, aber was der NuPrime Omnia A300 an den nicht ganz so einfach zu betreibenden Elektrostaten zeigt, das hat schon Klasse.

In dieser Umgebung sieht der NuPrime Omnia A300 vielleicht etwas verloren aus, aber nur optisch!

Vielleicht kann ich ja von Glück reden, dass mir das formschönste aller Racks weltweit den Platz auch für üppige Geräte lässt. Aber wenn ich mir eine kleine bis kompakte Stadtwohnung vorstelle, in der um jeden Quadratdezimeter gerungen werden muss, dann hat die Idee mit einem derart hochwertigen Streaming Vollverstärker schon seinen Reiz. Im einfachsten Fall ruft man als Quelle mit Qobuz oder Tidal einen der Streaming Dienste auf, die echtes High Res bieten, und schließt ein Paar kompakter Lautsprecher aus dem wahrlich großen Angebot des FLSV an und fertig ist die Heimische Musik-Wiedergabe-Anlage (HMWA). Wenn es dann mit deren Tiefgang nicht ganz ausreichen sollte, ist auch das dank des ebenso vorhandenen Subwoofer-Ausgangs zumindest elektrisch kein Problem.

Fertig? Nicht ganz! Denn der NuPrime Omnia A300 bietet außerdem noch einen hochwertigen Kopfhörer-Verstärker mit gleich zwei Abgriffen. Und hier lobe ich die Entwickler gleich noch einmal, denn es steht neben dem üblichen 1/4″ = 6,3mm-Ausgang auch einer mit 3,5mm zur Verfügung. Nahezu alle heute erhältlichen Kopfhörer haben die kleinen Stecker am Kabel. Auch wenn es hierfür immer Adapter gibt, ohne muss es besser klingen.

Auch das noch: Voll-Metall-Fernbedienung

Und freuen Sie sich mit mir auf die sehr baldige Vorstellung an dieser Stelle eines neuen Geräts im Portfolio des FLSV, das das völlige Gegenteil des NuPrime Omnia A300 darstellt, obwohl das das oben Genannte genauso kann. Aber es ist aus gutem Grund ein Full Size-Klopper der besonderen Art!

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

*NuForce gibt es als Marke immer noch. Allerdings werden dort sogenannte Mobile Devices angeboten, die wir aber nicht (mehr) anbieten.

Support your local Live Act #2

Heavy Funk Rock nennt sich das musikalische Genre, das Slam Elephant aus Bamberg und näherer Umgebung als große Überschrift über ihr Schaffen hängt. Und so geht es stürmisch voran, wie man an der soeben erst erschienenen Extended Play, unumständlich als EP abgekürzt, namens Vertigo sofort nachvollziehen kann. Fast klassisch für eine Rockband mit einem Sänger, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug besetzt, gibt es bei Slam Elephant zusätzlich einen Saxophonisten, der aber mitnichten allein für das Attribut Funk steht! Und die sechs Mannen bekommen im Titel Roadrunner, also in Titel #3, sogar Unterstützung von gleich vierzig Maiden.*

Sogar Gary Moore scheint die erst 2021 erschienene und damit ganz neue EP Vertigo von Slam Elephant zu gefallen!

Aber man erkennt am Aufmacherfoto dieses Artikels ziemlich eindeutig, dass es viele Steigerungsformen der Musikdarbietung via Konserve und HMWA (heimische Musik-Wiedergabe-Anlage) gegeben hat und auch wieder geben wird, nämlich den Live Act! Denn dann können Max, Manu, David, Michel, George und Phil auf vielen kleinen Festivals in der näheren und weiteren Umgebung zeigen, wie viel Energie in ihnen steckt. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Voilà: Gone Days oder aktueller Gasoline Woman auf DuRöhre. Bei Bandsite sind noch diverse andere live eingespielte Songs zu hören, aber schon diese beiden genannten Songs transportieren wohl am besten die Atmosphäre, die es nur live gibt! Und das sagt Ihnen Ihr Local Hifi Dealer! Und dann muss es ja wohl stimmen, oder?!

Hier ersieht man die komplette Besetzung von Slam Elephant und die schlicht gehaltene CD

Und um das Gefühl für handgemachte Musik und erst recht aus dem eigenen lokalen Umfeld zu vermitteln, veranstaltet der FLSV wieder ein kleines Preisausschreiben und verlost fünf dieser CDs samt Bierdeckel! Das ist insofern etwas Besonderes, alldieweil es sich hier um noch nicht käufliche Exklusiv-Exemplare handelt, da diese EP erst und hoffentlich offiziell im Rahmen einer kleinen Tour Mitte des Jahres veröffentlicht werden wird. Schreiben Sie eine Mail an munk@flsv.de und beantworten darin folgende Frage: Wie viele Arten von Elefanten gibt es auf diesem, unseren Erdenrund? Außer Slam Elephant natürlich!

*Auch ein Bamberger Eigengewächs, der Mädelsabend! Ein reiner Frauenchor, bei dem man einfach und sogar sofort merkt, dass hier nicht das akademische Interesse im Vordergrund steht, sondern die schiere Freude am Singen.

Könnte typisch bambergerisch sein: Das dazu gelieferte Filzla fürs dazugehörige Seidla

Überraschung: Der FLSV öffnet wieder seine Pforten!

Bamberg ist mal wieder vorbildlich! Die berühmt gewordene Inzidenz-Zahl, die hier und jetzt nicht noch mal erläutert wird, ist in der schönsten Stadt der Welt UNTER FUFFZICH! Und wenn sie so bleibt oder gar noch weiter sinkt, darf der Facheinzelhandel dort wieder öffnen, also auch der FLSV in der Inneren Löwenstraße.

Es locken die Lockerungen, auch wenn wieder die Regeln, die auch schon vor dem Lockdown* in Kraft waren, gelten: Ein Kunde oder eine Kundin oder eins Kundum im Kleinen Vorführ-Studio, drei im Großen Vorführ-Studio und ein Kunde im High End-Heimkino. Und wenn wir nur ein wenig mehr als sonst üblich vernünftig bleiben und uns alle an die Regeln halten, die uns nur in zweiter Linie an eine sehr erfolgreiche norwegische Band aus den 1980 bis 1990er Jahren erinnern sollen, dann gilt oben genannte Überraschung auch noch bis Ostern und es wird dann ein Ü-Ei zur Belohnung geben.

Bitte melden Sie sich dennoch telefonisch unter 0951-21199 oder per Mail unter munk@flsv.de an, wenn Sie an einem Vorführtermin wie in alten Zeiten interessiert sind. Das Angebot des FLSV an tatsächlich vorführbereiten Lautsprechern ist in den letzten Wochen nämlich trotz der ungewissen Umstände ständig gewachsen! Auch deswegen sind seit heute aktualisierte Preislisten in den Kategorien ALLE, KLEIN und GRO in den jeweiligen Kategorien hinterlegt.

Und eigentlich müsste jedem und jeder in diesem Augenblick klar sein: Wer sich jetzt noch ansteckt, sollte das mit guter Laune tun, aber nicht mehr mit dem hinterrücksigem Virus!

Es bleibt und wird wieder spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

*Wenn ich in dieser Zeit einen Friseursalon neu eröffnen würde, trüge er den Namen Lockendown.