Beiträge

Die Nachlese zu den BAAT 2026, Teil 2: Theorie und Anwendung von Roon und andere technische Schmankerln

In diesem zweiten Teil der Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage, die am vergangenen Wochenende, also am 17. und 18. April 2026 stattfanden, wird lediglich in Kurzform das beschrieben, was bereits im Programm für die BAAT 2026 angekündigt wurde. Etwas länger sind die Abschnitte, die als Überraschungen im Teil 1 der Nachlese angedeutet wurden und die sich mit der Theorie und Anwendung von Roon befassen.

Somit wird deutlich ausführlich auf unser Hauptthema Bezug genommen, nämlich mit dem Musikmedienplayer Roon mit all seinen Eigenschaften und auch den Möglichkeiten, es komfortabel zu erweitern. Hierzu hatte ich ja diesmal erstmals in der langen Geschichte der organisierten Veranstaltungen des FLSV einen richtigen Moderator eingeladen, nämlich eine der Koryphäen auf diesem Gebiet in Person von Herrn DrCWO, der im richtigen Leben Carl-Werner Oehlrich heißt.

Fangen wir wie gewohnt im Kleinen Vorführstudio an. Hier waren zum einen nahezu alle kompakten Smart Speaker des FLSV in Bamberg aufgereiht, um die mögliche Bandbreite des Angebots zu demonstrieren. Angeschlossen war aber nur eines der Paare. Erkennen Sie, erkennst du, welches das gewesen sein muss?

Diesmal war die Vorführung des Hauptmottos von der Fensterfront her organisiert. Auf die Standardseite hätten die drei Verstärker aus dem Systemvergleich Klein gegen Kompakt gegen Groß samt aller angeschlossenen Lautsprecher aus den Baureihen Oberon und Sonik von DALI keinen Platz gefunden.

Kein High End-Rack, aber zweckmäßig: kurze Kabelwege zu den Harbeth NLE-1

Und als Überraschung war dort doch noch eine Installation zu sehen und zu hören, womit ich das erste der beiden angekündigten Geheimnisse lüfte. Man stelle sich vor, man höre sehr gerne und auch sehr gerne sehr gut Musik, hat aber keinen Platz, um standesgemäße Lautsprecher zu platzieren. Oft ist man sogar auf den Musikgenuss mit einem Kopfhörer angewiesen. Alles muss also mehr als kompakt ausfallen und möglichst viele Funktionen in nur einem zentralen Gerät vereinen.

Voilà! Drei wichtige, weil für unseren Zweck zentrale Funktionen erfüllt der Matrix Audio Element X2 auf high-endigste Art und Weise, denn er ist ein Streamer mit einem symmetrisch beschalteten Vorverstärker, bietet aber auch einen State-of-the-Art Kopfhörer-Verstärker. So fehlen nur noch kleine Aktiv-Lautsprecher ohne weitere Ausstattung, aber mit entsprechenden XLR-Eingängen, um diesem hohen Anspruch mehr als Genüge zu tun. Auf den Bildern in Teil 1 der Nachlese konnte man die Harbeth NLE-1 schon auf einigen Bildern erkennen. Immer wieder schön ist deren natürliche Stimmwiedergabe, wie bei allen Lautsprechern dieser Marke aus dem UK. Klar ist dabei aber, dass es ob der Größe selbstredend Einschränkungen im Tiefbass und in der maximal erzielbaren Lautstärke gibt. Aber High End ist das allemal!

Ein tolles Gespann: Hegel H150 mit Qualio IQ

Im High End-Heimkino waren ja gleich zwei völlig unterschiedliche Installationen vorbereitet, die aber dieselbe Quelle nutzten. Schnell war beim Systemvergleich

zwischen Google Cast, Apple AirPlay, Qobuz Connect und Roon klar, wer klanglich das Zepter in der Hand hält.*

Da war zum einen ein ganz neuer Lautsprecher im Portfolio des FLSV in Bamberg zu bestaunen. Der Qualio IQ mit seinem Dipol fühlte sich sichtlich wohl in der perfekten akustischen Umgebung dieses Studios. Offen und luftig, fast schon holografisch in der räumlichen Abbildung, dabei aber mit einer gehörigen Portion Schub im unteren Frequenzbereich, so macht Musikhören Spaß! Aber wie immer gilt: Selbst anhören macht noch schlauer als nur lesen.

Die zweite Abhöranlage war wieder für die Kopfhörerhörer vorbereitet. Zwei neue Modelle von Yamaha zeigten zum einen, ob und was ein Downsizing ausmacht und zum anderen, dass auch ein geschlossener Kopfhörer in dieser Preis- und Güteklasse seinen berechtigten Platz hat.

Aber die große Show wurde wie schon so oft im Großen Vorführstudio aufgeführt. Prinzipiell standen hier vier preislich nahezu identische Verstärker beziehungsweise Vorverstärker-/Endstufen-Kombinationen zur Auswahl,

von denen wir drei allerdings nicht bemüht haben. Und dass das klar ist: Wir haben den Hegel H400 ausschließlich deswegen verwendet, weil der die verwendeten Lautsprecher, das Geheimnis Nummer 2, nicht nur im Griff hatte, sondern auch in der Mitte stand und so gut zu sehen und auch gut zu bedienen war.**

Aus der Not eine Tugend machend haben wir uns für den Einsatz ganz großer Elektrostaten entschieden. Diese stehen, wenn überhaupt, nur einmalig zum Verkauf, denn reproduzierbar sind die Soundlab S-3 definitiv nicht mehr.*** Für unsere Zwecke hatten diese beiden riesigen elektrostatischen Lautsprecher gleich mehrere Vorteile. Zum einen gelten Lautsprecher dieser Bauart als besonders fein auflösend, was die unten beschriebene Vergleichbarkeit erhöht. Zum anderen ist deren Abbildung des Musikgeschehens bei einem solch hohen Array auch in der Höhe nahezu identisch. So spielt es fast keine Rolle, ob man steht oder sitzt. Und da das Große Vorführstudio zwar groß ist, aber nicht beliebig viele Sitzplätze bietet, ist das für alle Anwesenden ein enormer praktischer Vorteil während der Vorführungen.

Diesmal ging es bereits in den Morgenstunden des Freitags richtig zur Sache. Dr. Charly Oehlrich hat dann im Laufe der beiden Tage allen Interessierten die vielen praktischen Vorteile von als auch die technischen Voraussetzungen für Roon erläutert. All seine Ausführungen sind nun kein Geheimnis mehr und so kann man sie hier in Ruhe nachlesen.

Zugegebenermaßen ist Roon kein billiges Vergnügen, schlägt es doch mit immerhin 830 US-Dollar für die Lifetime Licence zu Buche. Aber wenn man dessen Vorteile dagegen rechnet, ist das auf einmal gar nicht mehr so schlimm. Eine Verbesserung einer High End-Anlage durch andere Maßnahmen zu diesem Kurs ist schlecht vorstellbar, zumal es an der Quelle der ganzen Musikwiedergabekette ansetzt. Rechnet man dann noch den relativ kleinen finanziellen Aufwand für das nötige Zubehör sowie für die Raumakustik-Messung durch Dr. Charly Oehlrich samt Einbindung der Korrektur-Files hinzu, ist das Preis-/Gegenwerts-Verhältnis sogar geradezu sensationell.****

Daneben wurde auch das verfügbare Zubehör aufwändig präsentiert. Basis hierfür ist die von Dr. Charly Oehlrich entwickelte RooExtend Box. Er selbst hat diese Box völlig zutreffend als Schweizer Armeemesser bezeichnet. Welche der möglichen Anwendung für jeden Einzelnen sinnvoll erscheint, darf jeder Einzelne gerne selbst bestimmen. Jedenfalls kann man hier sicher sein, dass der Support auch bei kleineren Problemchen ernst genommen wird. Aber alleine die Funktion, die Lautstärker an einem haptisch real vorhandenen Drehregler steuern zu können, macht für mich die Entscheidung sehr leicht.

Später wurde die bereits angesprochene Raumakustik des Großen Vorführstudios samt der angeschlossenen Lautsprecher gemessen. Oder war es andersherum? Egal, beide bilden ein System, das in aller Regel Fehler generiert. Diese Fehler muss man nicht nur messen, sondern auch richtig interpretieren können. Und zwar insofern, als dass man dann mittels einer Zielkurve, wie man es denn am liebsten im eigenen Wohnraum klanglich ausgerichtet haben möchte, die daraus resultierenden Korrektur-Files errechnen muss, um sie dann in Roon zu implementieren. All das ist wahrlich nicht trivial und sollte durch einen Fachmann wie Dr. Charly Oehlrich durchgeführt werden, wenn es perfekt werden soll.

Die Königsklasse unter den Raumakustik-Korrektionisten, der Trinnov Amethyst, war diesmal nicht im Einsatz, diente aber als standesgemäße Ablage für das RooExtend Box-Zubehör.

Jedenfalls kann man feststellen: Das war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung! Und es war wieder spannend und entspannend zugleich. Es gab diesmal viel technische Informationen, aber genauso wieder viele Gespräche über die Musik als solche. Und genau das macht den Reiz solcher Events aus, wie sie kein Versender, sondern nur der Fachhandel vor Ort bietet.

* Roon wurde hier oben selbstverständlich ohne die weiter unten beschriebene Raumakustik-Korrektur betrieben, was auch weder vom Lautsprecher noch vom Raum selbst her nötig gewesen wäre. Der Unterschied zwischen Roon und Qobuz Connect war lange nicht so krass wie gegen die beiden anderen Formate. Über die beiden Kopfhörer, jeweils vom Yamaha HA-L7A gespeist, waren die klanglichen Unterschiede noch viel schneller und deutlicher zu vernehmen.

** Ein Umbau auf die anderen Kombattanten wäre einfach zu aufwändig gewesen und hätte uns zeitlich arg durch Leerlauf beschränkt. Aber noch einmal zum Mitschreiben: Jeder Verstärker oder jede Kombi hat ihren legitimen Zweck und Sinn und Einsatzbereich! Außerdem stand da auch dem großen Tisch ja auch noch unser großes Schallplatten-Laufwerk einsatzbereit.

*** Diese wirklich großen und auch großartig aufspielenden Lautsprecher wurde soeben komplett überholt. Diese Arbeit habe ich vertrauensvoll in die Hände von Patrick Wagner gelegt, der hier nicht nur neue und auch deutlich bessere Folien aufgezogen, sondern auch den dunkeln und somit düsteren Bespannstoff gegen einen deutlich helleren getauscht hat. So sehen die Trümmer doch deutlich lichter und Wohnraum-gerechter aus, stümps? Außerdem hat er sich noch der Elektronik angenommen, so dass diese beiden Elektrostaten wieder wie neu, nein: eigentlich sogar dank der neuen und leichteren Folien sogar besser spielen als je zuvor. Allerdings sollte man einen mehr als potenten Verstärker sein Eigen nennen und nicht allzu hohe Lautstärken den Lautsprechern abfordern. Für derlei Zwecke gibt es im riesigen Portfolio des FLSV in Bamberg dann aber garantiert auch die eine und die andere Alternative.

**** Wenn man einen doppelt so teuren Verstärker kaufen wollte, erzielt man damit hoffentlich bis bestimmt auch einen akustischen Zugewinn. Aber die Lautsprecher bleiben deswegen doch genau dieselben, die auch schon vorher mit dem eigenen Raum interagiert haben. Aber Sie könnten auch für den zehnfachen monetären Einsatz ein einzelnes Netzkabel kaufen. Ach, Sie brauchen davon ein paar mehr? Na dann!

Die Nachlese zu den BAAT 2026, Teil 1: Begegnungen

Im ersten Teil der Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2026, die am vergangenen Freitag und Samstag in den Räumlichkeiten des FLSV in Bamberg stattfanden, wird mit vielen Bildern gezeigt, warum diese* bei den Teilnehmern als auch bei den Moderatoren zu den beliebtesten Veranstaltungen dieser Art gehören, und das bundes- und sogar frankenweit.

Und diesmal war auch vieles anders als früher, was aber nicht schlechter bedeuten soll. Denn heuer war am ersten Veranstaltungstag überraschenderweise viel mehr los als an den historischen Freitagen. Ein Beispiel gefällig? Bereits am frühen Nachmittag war klar, dass wir für den Samstag noch einige leckere Würste vor Ort nachkaufen mussten, weil der Vorrat zur Neige ging. Ist das etwa kein Beweis?**

Alles war wie immer bestens vorbereitet. Allein im Kleinen Vorführstudio des FLSV waren vier Anlagen präpariert und tönten vor sich hin, damit sich jedes dieser Set-ups eingespielt den interessierten Gästen präsentieren konnte. Nanu, waren im Programm der BAAT 2026 nicht nur drei Anlagen-Konfigurationen für diesen Raum angekündigt? Stimmt, aber es gab eine handfeste Überraschung. Dazu im Teil 2 der Nachlese mehr.

Aber nicht nur MM war gut gelaunt, auch Achim H. aus N. war sichtlich erfreut, wieder in Bamberg als Caterer*** und guter Geist wirken zu können. Vielen Dank dafür.

Da fehlt nur noch Dr. Charly alias Doktor Carl-Werner Oehlrich, der diesmal und erstmals bei einer Veranstaltung des FLSV in Bamberg als Moderator**** das Große Vorführstudio bespielte. Seine detaillierten Ausführungen zu Roon allgemein als mächtigstem Player digitaler Musik, zum passenden Zubehör RooExtend Box und zu den Möglichkeiten, vielerlei Erweiterungen wie zum Beispiel eine präzise Raumakustik-Korrektur dort einzubinden, haben alle unsere Gäste nicht nur bisschen schlauer, weil informierter nach Hause gehen lassen. Und zudem mit einem Gutschein für eine kostenlose Raumakustik-Messung im heimischen Hörraum.

Übrigens: Auch er war neben aller Konzentration aufs Thema stets gut gelaunt!

Und schon Punkt 10.00 Uhr ging es am Freitag mit mehreren Besuchern gleich richtig los. Auffallend neben der für diese Art von Veranstaltung typischen hohen Männer-Quote war die für Veranstaltungen beim FLSV typisch hohe Damen-Quote. Eine besonders nette Szene ergab sich dadurch, dass die Frau eines netten Gastes, die zum ersten Mal mit nach Bamberg gereist war, gemeint hat, sie müsse doch mal schauen, wohin ihr Mann bisher so sehr bevorzugt hingefahren sei. Und da war nullkommanull Argwohn, sondern ausschließlich Interesse im Spiel. Und man ahnt es: Sie konnte es nach nur wenigen Augenblicken auch nachvollziehen, warum. Also: Frauen, nehmt euch ein Beispiel an dieser verbrieften Aussage!

Aber auch der Nachwuchs war vertreten. Hier war zwar eher die köstliche Versorgung mit diversen Würsten und vor allem den heimischen Laugenbrezen der Anreiz, ohne Murren mitzukommen. Aber schließlich gehört ein solcher Besuch eines Hifi-Fachgeschäft ebenfalls zur Musikalischen Früherziehung.

Im zweiten Teil dieser Nachlese geht es dann um die primär technischen Aspekte der Bamberger Analog-Tage 2026. Bleiben Sie, bleibt also dran, denn es bleibt spannend, schließlich müssen ja noch zwei Geheimnisse gelüftet werden.*****

* neben den Bamberger Analog-Tagen Anfang Dezember selbstverständlich!

** Wenigstens für die Qualität der Würste aus der Metzgerei Goldener Engel in Laudenbach am Main?

*** Von wegen Betreiber einer Wörschdles-Budn!

**** Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Moderator und einem Morderator? Letzterer bringt seinen Stoff dermaßen langweilig ´rüber, dass die Gäste lieber ans Buffet flüchten. Das war garantiert bei den BAAT 2026 nicht der Fall.

***** Nein, diese riechen nicht merkwürzig!

Eilmeldung: Wir haben keine Eile dank Programmerweiterung bei den BAAT 2026

Das Programm der Bamberger Anti-Analog-Tage 2026 an diesem Freitag und Samstag in den Räumlichkeiten des FLSV in Bamberg wird deutlich erweitert.

Die Änderung betrifft nur den Samstag, denn der wird ausnahmsweise bis 16.00 Uhr bespielt. In der Zeit von 14.00 an wird Dr. Charly Oehlrich ausführliche und fundierte Fachvorträge halten. Diese beziehen sich auf folgende und sehr aktuelle Themen:

Ein paar der Spielzeuge, wie man den Funktionsumfang von Roon deutlich erweitern kann, sieht man bereits hier.

– Was macht Roon zum derzeit mächtigsten digitalen Player? Wie kann ich alle Möglichkeiten erkennen und nutzen?

– Welches Zubehör kann man wofür nutzen?

– Die klanglich relevanteste Verbesserung kommt aber durch die Einbindung von Korrektur-Files in Roon zustande. Wie klappt hier die Implementierung am besten?

Wenn das mal kein zusätzlicher Anreiz ist: Gutschein für Messung der Raumakustik in den eigenen vier Wänden

Hierzu verlosen wir unter den Teilnehmenden Gutscheine für eine kostenlose Messung Ihrer Wohnraumakustik zuhause!

Spannend, oder? Genauso wie die bei den BAAT 2026 eingesetzten Lautsprecher. Im Titelbild sieht man ja, dass sie richtig groß sind. Aber um welchen Typ es sich handelt, müssen Sie, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, nur Ihr und euer Kommen.

Hiermit ergeht erneut meine Herzliche Einladung.

Undercover: Die Brooklyn Bridge II ist der einzige der vier Verstärker (-Gespanne), der bereits einen Roon Core bietet.

Das Programm der Bamberger Anti-Analog-Tage am 17. und 18. April 2026

Der Veranstaltungsmarathon beim FLSV in Bamberg geht in die nächste Runde. Diesmal sind es die Bamberger Anti-Analog-Tage 2026, die am Freitag, dem 17. und am Samstag, dem 18. April zu den regulären Öffnungszeiten stattfinden werden. Analog zur Gegenveranstaltung stets Anfangs Dezember wird ein reichhaltiges Bouquet an digitalen Themen geboten, wie immer schön verteilt auf die drei Vorführstudios.

Neben den technischen Raffinessen wird es erstmals bei einer derartigen Veranstaltung beim FLSV aber auch eine moderate Moderation geben, die spezifische Themen rund um die digitale Musikwiedergabe behandeln wird. Ich freue mich besonders, einen ausgewiesenen Fachmann für alles, was mit dem derzeit und sicher auch in den nächsten Jahren mächtigsten Music Player, nämlich Roon, zu tun hat, zu präsentieren. DrCWO, also Dr. Carl-Werner Oehlrich, wird neben Roon selbst seine geniale Erweiterung namens RooExtend Box samt aller ihrer Möglichkeiten präsentieren, die Roon selbst eben nicht bietet. Alleine die externe Lautstärkeregelung ist ein Must-have! Zusätzlich wird er anschaulich die Möglichkeit darstellen, wie man Korrektur-Files in Roon einbinden kann, die gezielt die Raumakustik positiv beeinflussen. Hierzu wird er im Großen Vorführstudio referieren und auch adäquate Produkte vorfinden.

Was wird also in den einzelnen Studios denn so geboten?

Kleines Vorführstudio:

Hier gibt es einen Systemvergleich Kompakt gegen Old School, wenn die beiden Halbbreiten Eversolo Play und WiiM Amp Ultra gegen den klassisch dimensionierten Yamaha R-N600A antreten. Die Ausstattung variiert bei den Probanden zwar, aber wir konzentrieren uns bei den BAAT 2026 ausschließlich aufs Streaming und darauf, welches der Geräte klanglich die Nase vorn hat.*

Um diese drei besonders preisgünstigen Geräte auch angemessen zu ergänzen, fällt die Wahl derzeit besonders leicht: Wir stellen nochmals die neuen Lautsprecher aus DALIs neuer Baureihe Sonik vor.

High End-Heimkino:

In diesem akustisch besonders vorteilhaften Studio ist ein Vergleich von Roon versus Qobuz Connect versus Google Cast versus Apple AirPlay geplant, deren Unterschiede von unseren Gästen ausschließlich in klanglicher Hinsicht zu werten sein werden. Das Handling der verschiedenen Player und deren Konnektivität im eigenen Haushalt spielen hier also keine Rolle.

Es werden für diesen Zweck zwei Anlagen präpariert sein. Mit Variante 1 spielt als Vollverstärker der Hegel H150 auf, denn der kann alle vier Varianten darstellen. Für die akustische Differenzierung sorgen die beim FLSV in Bamberg neuen Lautsprechern Qualio Audio Qualio IQ.

Vielleicht noch feiner auflösend und somit noch eindrücklicher die klanglichen Unterschiede herausarbeitend wird Variante 2 aufspielen, denn hier werden am bereits bekannten und etablierten High End-Kopfhörer-Verstärker HA-L7A von Yamaha die beiden nagelneuen Yamaha YH-­C3000 und YH-4000 vorgestellt, zwei Kopfhörer der Absoluten Spitzenklasse unterhalb des Top-Modells YH-5000SE.

In beiden Konstellationen wird ausschließlich Qobuz unser Lieferant für High Res-Files sein.

Großes Vorführstudio:

Im Großen Vorführstudio werden zwei High End-Anlagen vorbereitet sein, also eigentlich fünf.

Einfacher ist die Anlage 2 zu beschreiben, denn hier wird nochmals auf die Aktion bei den BAAT vor einem Jahr hingewiesen, bei der die Compact Disc, also die silberne Scheibe mit 12 Zentimetern Durchmesser, hoffentlich halbwegs gerettet wurde. Diesmal kommt wieder unser in dieser Beziehung bestes Stück zum Einsatz, nämlich der Ayon CD-35 II in all seinen Funktionen als CD-Laufwerk, Digital-/Analog-Wandler und Vorverstärker mit Röhrenbestückung. Ganz direkt geht es dann in unsere spanischen Aktiv-Lautsprecher Sottovoce Stereo 3, fertig! Fertig? Naja, wir haben schon mal die neue Streaming Bridge Eversolo T8 bereitgestellt, falls doch jemand mal das Setup mit High Res-Streaming mit Qobuz hören möchte.**

Wie oben schon angedeutet, besteht die Anlage 1 eigentlich aus vier Anlagen, zumindest was die Zentrale angeht. Hier werden nämlich gleich vier Vertreter aus einer doch schon gehobenen Preisklasse in einem Show-Prozess*** vorgeführt. Voilà, wir stellen im großen Vergleichstest vor: NAD M33 V2 gegen Hegel H400 kontra Eversolo DMP-A10 und AMP-F10 versus Mytek Brooklyn Bridge II mit Amp+. Selbst in dieser Preisklasse könnten die Geräte nicht unterschiedlicher konzipiert sein!

Als akustische Lupe für die feinen, aber dennoch sicher vorhandenen Klangunterschiede stehen für diese vier Kandidaten ein paar Lautsprechermodelle bereit, zum Beispiel die beim FLSV in Bamberg neue Blumenhofer Acoustics Genuin FS1 MK II oder auch die große Magnepan MG3.7i. Aber vielleicht kommt da ja noch was ganz Besonderes hinzu. Hier darf man sich von der Auswahl einfach überraschen lassen. Aber man sei sich gewiss: Nichts Schlechtes gibt es nicht beim FLSV in Bamberg ja gar nicht!

Am Samstag wird außerdem Herr Michael Stolz als mein Gast anwesend sein. Er betreut mich mit all den schönen Dingen, die einer meiner größten Vertriebe bereit hält, nämlich ATR Audio Trade. ATR ist diesmal immerhin mit drei Marken bei den BAAT 2026 vertreten: WiiM, Mytek und eben mit der RooExtend Box.

Für Speis und Trank wird wie immer bestens gesorgt sein. Bier aus dem Fass wird es zwar nicht geben, aber dafür aus Mönchsambach. Und gleich vier verschiedene Wurstspezialitäten aus Laudenbach in den fränkischen Farben, also von weiß bis rot, garniert mit optionalem Senf und heimischen Laugenbackwaren.

Hiermit ergeht meine Herzliche Einladung!

* Solange keiner der Testteilnehmer lügt, so wie einst Pinocchio, denn der hatte so immer die Nase vorn.

** Außerdem ließe der Betrieb des Eversolo T8 am Ayon CD-35 II auch noch den Vergleich zwischen den drei Digitalverbindungen Coaxial, AES/EBU und I²S zu. Einen digital-optischen Eingang bietet der Österreicher aber nicht.

*** Der Unterschied zum Schauprozess sollte aber jedem bekannt sein, denn da steht das Urteil bereits vor dem Prozessbeginn fest, dient also nicht der Wahrheitsfindung, sondern lediglich propagandistischen Zwecken. Aber seien Sie sich, sei dir sicher, dass jeder der Teilnehmer seine Berechtigung hat! Außerdem hätten sie sonst nichts im Portfolio des FLSV in Bamberg verloren.

Der Streaming-Dienst meiner Empfehlung

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Herbst 2025 #1: Fosi Audio MC331

Da gab es doch einen Artikel in der aktuellen STEREO, der zwar eine Vorverstärker-/Monoendstufen-Kombination von Fosi Audio besprach und nicht den hier vorgestellten Artikel, der aber Lust auf Laune gemacht hat. So wurde eine Anfrage, nein eigentlich gleich eine Bestellung an den deutschen Vertrieb Audiodomain gestellt, mir den Schreibtisch-Verstärker MC331 von Fosi Audio zuzusenden. Denn es fehlte im Portfolio des FLSV in Bamberg eine als sehr günstig zu bezeichnende Verbindung zwischen Computer, egal ob doofes Fenster oder angebissener Apfel, und einem Vollverstärker mit integrierter Soundkarte zu einem Paar passiver Kompaktlautsprecher, die typischerweise auf einem Schreibtisch Platz finden sollten.* Auf die weiteren Ausstattungsmerkmale wie analoge als auch digitale Eingänge inklusive Bluetooth, Klangregler und auch Fernbedienung et cetera wird an dieser Stelle nicht eingegangen.

Ein unscheinbarer Karton mit viel zu großem Aufkleber wurde heute in Bamberg angeliefert.

Und ich war sichtlich überrascht, den Fosi Audio MC331 nach nur ganz wenigen Tagen zugestellt bekommen zu haben, obwohl dieser zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal auf der eigenen Webseite gelistet ist. Danke nach Essen!

Eine standesgemäße Installation habe ich nun fertig gebastelt. Es fiel die Wahl auf die nicht ganz so kennschalldruck-schwachen DALI Oberon 1, weil sie zum einen und zum anderen trotz ihrer geringen physikalischen Abmessungen richtig groß klingen können. Und wer gerne besonders laut, aber am Arbeitsplatz auch bevorzugt sehr leise hören können möchte, kann noch einen Subwoofer seiner Wahl anschließen.

Nicht mal an der Verpackung wurde gespart, sogar ein schicker und auch schraubbarer Röhren-Schutz ist inkludiert.

Die Bauhöhe des Fosi Audio MC331 mit seinen nicht ganz 7 Zentimetern sollte sich auch unter die meisten Monitore stellen lassen, um das Gerät problemlos bedienen zu können.

„Und MM, kann der Fosi Audio MC331 deren Potenzial auch wirklich darstellen?“ Das dürfen Sie gerne selbst eruieren, schließlich ist es ja die Spannung über neue als auch bewährte Produkte, die der Fachhandel, hier in Form des FLSV in Bamberg, bereit und aufrecht hält, um sich vom schnöden und auch in aller Regel langweiligen Online-Handel mehr als wohltuend abzuheben. Stümps?!

Mehr Ausstattung fürs Geld und bei dieser Klangqualität wird es wohl nirgendwo geben.

* Eine besonders gut klingende Alternative zu dieser Konstellation hat der FLSV in Bamberg in Form der formidablen Q Acoustics M20 im Programm, die alle für einen derartigen Betrieb benötigten Funktionen gleich mitbringt. Allerdings schränkt möglicherweise die doch recht üppige Bautiefe der Q Acoustics M20 den Einsatz auf einem Schreibtisch doch etwas ein. Zum Glück nicht auf einem der heimischen Arbeitslätze von MM, auf denen die Q Acoustics M20 ebenfalls im Einsatz sind.

Das war nicht die letzte Veranstaltung vor den Bamberger Analog-Tagen 2025

Auch wenn die Planungen für die Bamberger Analog-Tage 2025 (BAT) bereits im Hintergrund auf Hochtouren laufen, wird es in diesem Zeitraum bis dahin noch ein paar Veranstaltungen mit besonderen Schwerpunkten geben. Diese werden kurzfristig über diesen Blog als auch über Mail genannt.* Die Veranstaltung vom letzten Samstag wurde ja hier angekündigt und war der neuen Superbox von MoFi, also der SourcePoint V10 Master Edition, gewidmet.

Eine stattliche Erscheinung, die MoFi SourcePoint V10 Master Edition, hier die Seriennummern 001

Was wird denn hier geboten? Ideen dazu gibt es viele und diese sind viel zu interessant, als sie nicht zu präsentieren. Aber weil sie so raumgreifend sind, sind sie eben im Alltag nicht so leicht aufzubauen. Deswegen gibt es dieses Format, das dann jeweils samstags zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr in den Räumlichkeiten des FLSV in Bamberg stattfinden wird.

Das simple Setup: Rose RS150B Supra Cables Copland CTA407 Supra Cables MoFi SourcePoint V10 ME

Und um dem geneigten Kommer und Gucker und Hörer einen ersten Eindruck zu verschaffen, wie entspannt das bei uns abläuft, schaue man sich diese unkommentierten Bilder einfach an.

Mein herzlicher Dank geht wie schon oft an Frank Schick vom deutschen MoFi-Vertrieb, dem High Fidelity-Studio in Augsburg.

Und wie lautet das nächste Motto? Können Sie ein Geheimnis für sich behalten? Ich auch!

* Sollten Sie Interesse an einem Eintrag in diese Mailing-Liste haben, dann schreiben Sie mir dies bitte per Mail an munk@flsv.de. Keine Angst: Sie werden nicht mit täglich sich ändernden Supersonderangeboten zugemüllt.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg in loser Reihenfolge #6: Das Dickschiff von MoFi heißt ganz prosaisch SourcePoint V10 Master Edition. Und was hat es mit der ganz besonderen Seriennummer auf sich?

Besondere Seriennummern gab es beim FLSV in Bamberg schon häufiger. Prompt fallen mir die Harbeth P3 ESR in einer Sonderedition ein, die ein Teufelchen beinhalteten. Oder die allerersten seiner Zeit verfügbaren Dynaudio Heritage Special, die eigentlich – zumindest in dieser Phase – nicht zu verkaufen gewesen sein sollten. Dummerweise gab es einen Interessenten, nennen wir ihn der Einfachheit halber Michael (!) D. aus R., der genau an diesem Tag Geburtstag hatte, wie es die Seriennummer anzeigte. Pech für MM, aber hoffentlich gut für dessen Karma, dass er sie trotzdem abgab und so vielewochenlang auf Nachschub warten musste.

Zwei Kartons und schon ist das Schaufenster vollgestellt. Aber nimmer lange!

Nun kamen also heute die lang ersehnten MoFi SourcePoint V10 Master Edition in Bamberg an. In zwei Kartons, die man als geradezu unzierlich bezeichnen muss. In Eigenregie und Selbstarbeit wurden diese aus ihren jeweils beiden Kartons extrahiert und sofort relativ penibel in Position gebracht. Und wie klinx? Hier gilt wie immer: Kein Kommentar! Und das gleich aus zwei Gründen. Den ersten kennen Sie ja schon zur Genüge, denn MM enthält sich nicht nur in diesem NEWS-Blog, sondern auch in den Beratungsgesprächen vor Ort stets tonaler Beschreibungen. Außerdem handelt es sich hier ja um ein komplett uneingespieltes Paar Lautsprecher.*

Die MoFis sind schon so gut wie spielbereit, denn das Trennen der beiden Kartons hat die meiste Arbeit gemacht!

Aber warum heißt denn die MoFi SourcePoint V10 Master Edition ausgerechnet MoFi SourcePoint V10 Master Edition und nicht der bisherigen Nomenklatur folgend MoFi SourcePoint 1010101010? Master Edition** Hat das vielleicht doch noch etwas mit der Seriennummer zu tun?

Der Beweis: Der FLSV in Bamberg hat das allererste Paar der MoFi SourcePoint V10 Master Edition im Hifi-Fachhandel bekommen!

Vielleicht bis gar nicht! Es ist wohl viel simpler: Der FLSV in Bamberg hat die allerersten Lautsprecher aus dieser neuen Serie überhaupt zugeteilt bekommen! Wenn sich für Sie hier ein sehr vertrauensvoll geführtes Verhältnis von Produzent und deutschem Vertrieb und lokalem Vermarkter darstellen sollte, liegen Sie bestimmt ganz richtig. Und auch mit der Abkürzung V10 ist der offizielle Titel dieses Monstrums immer noch umfassend beschrieben.

Drei der insgesamt fünf 10-Zöller sind auf der Vorderseite untergebracht und auch aktiv.

Und wenn Sie diese Echte Männer-/Starke Frauen/Neu-Trumm-Lautsprecher auch mal akustisch kennenlernen möchten, dann planen Sie doch einfach den übernächsten Samstag, also den 30. August des Starken anno 2025 ein, nach Bamberg zum FLSV in die Innere Löwenstraße 6 zu kommen. Im Großen Vorführstudio werden an diesem Tag diese ebenfalls wirklich großen Lautsprecher ausschließlich mit Live Musik gefüttert. Wenn Sie mögen, bringen Sie Ihre Lieblings-CD*** mit oder geben Ihren Wunschtitel einfach über Qobuz ein. Frank Schick, der MoFi-Markenbotschafter vom High Fidelity-Studio, wird ebenfalls zugegen sein und Ihnen alle weiter gehenden Fragen kompetent beantworten.

Auch ein schöner Rücken kann entzücken, aber nur unterstützend klingen: die Passiv-Membranen

Meine Güte, macht es MM mal wieder spannend. Aber wenn Sie nicht bis zum Samstag warten wollen, dann kommen Sie einfach vorher vorbei. Die Dinger bleiben die ganze Woche genau da stehen, wo sie im Aufmacherfoto zu sehen sind.

* In ganz früheren Zeiten flatterte beim Öffnen der Kartons französischer Lautsprecher, die der FLSV in Bamberg immer noch führt und die seinerzeit ebenfalls gefaltete Textilsicken verwendeten, ein Beipackzettel heraus, auf dem in Kurzform sinngemäß stand: Diese Lautsprecher entfalten ihre ganze Magie erst nach 200 bis 500 Stunden (Ein-)Spielzeit!

** Aber der Lateiner in uns uns weiß selbstredend, warum hier wie abgekürzt wurde, auch wenn die Assoziation eines Big Block schon einen amerikanischen, aber dennoch bald nostalgischen Aspekt in sich birgt.

*** Compact Disc, digitaler und dennoch physikalischer Datenträger mit 12 cm Durchmesser mit eigentlich Daten-reduziertem Inhalt; der Legende nach bereits ausgestorben.

Einladung zum Kleinen Sommerfest des FLSV in Bamberg am Samstag, dem 2. August 2025 und dabei eine High End-Anlage für 40 Millionen!

Bezugnehmend auf den letzten Beitrag in diesem Blog veranstaltet der FLSV in Bamberg am kommenden Samstag, also am 2. August 2025 zwischen 10.00 und Punkt 14.00 Uhr, ein kleines Fest, um dem interessierten Hifi-Fan und gestandenem High End-Enthusiasten die quasi rundum erneuerte MoFi SourcePoint 10 Master Edition bestmöglich zu präsentieren.*

Sieht aus wie immer, ist aber als Master Edition klanglich deutlich nach vorne gerückt.

Das findet vornehmlich im Großen Vorführstudio des FLSV in Bamberg statt. Vorgeführt wird diesmal ausschließlich digital, sprich mit dem Streaming-Dienst unser Wahl, nämlich Qobuz.**

Hinter diesem neuen und besseren Terminal steckt die zweilagige Frequenzweiche.

Hierzu werden zwei Konstellationen aufgebaut, die jeweils einen Röhren-Verstärker als Antrieb verwenden, denn der Kennschalldruck (Wirkungsgrad) der Mobile Fidelity-Boxen ist anständig hoch. Außerdem soll nun in der Master Edition der Impedanz-Verlauf noch gleichmäßiger verlaufen als in der Vorgängerversion, was jedem Röhren-Verstärker die Arbeit deutlich erleichtert.

Immer noch einer der auffälligsten, aber auch klanglich besten Streamer/DAC/Vorverstärker des Weltmarktes: Hifi Rose RS150B.

Beide Kombinationen verwenden den High End-Streamer Hifi Rose RS150B*** als Zentrale. In der Ersten wird auch dessen Vorverstärker genutzt und die Musik dann in den Endstufen-Teil des Vollverstärkers Cayin Soul-170i**** geschickt. Hiermit sollte man auch mal richtig laut Musik hören können, denn die Push-Pull-Anordnung der eingesetzten KT170 leistet so richtig viel Watt, angegeben sind immerhin 130 Watt pro Kanal. Somit dürfte der Cayin Soul-170i einer das allerleistungsfähigsten Röhren-Verstärker des Marktes überhaupt sein, zumindest für denn Geld, wie der Franke so schön sagt.

Wenn Sie eine Röhre mit richtig viel Kraft suchen, dann gibt es wenige bis kaum eine Alternative zum Cayin Soul-170i.

Bei der zweiten Anlage wird der Hifi Rose RS150B als normales Line-Gerät genutzt. Es wird vermutlich etwas dezenter und somit high-endiger zugehen, denn es wird mit dem Copland CTA-407 die aktuelle Ausführung eines meiner All-Time-Favorites bei den Röhren-Vollverstärkern eingesetzt. Dieser bietet zwar nur 2x 50 Watt an****, ist aber meines Erachtens klanglich einer der besten Verstärker überhaupt.

Nur wenige Röhren-Verstärker auf dem Weltmarkt sind sauberer aufgebaut, auch wenn so der Charme der Freiverdrahtung fehlt.

Wenn es klappen sollte, dass ich in dieser Restwoche noch eine andere ganz besondere Neuheit zugestellt bekomme, dann wird eine tolle Mini-Anlage um die MoFi SourcePoint 8 herum im Kleinen Vorführstudio für Unterhaltung sorgen.

Die Verantwortung der restlichen Zubehör-Komponenten für die Spannungsversorgung als auch für die Signalleitungen liegt wie immer in den No-Nonsense-Händen von Supra Cables. Aber das ist man beim FLSV in Bamberg ja nicht anders gewohnt, oder?

Hier sieht man den formidablen, weil besonders rigiden Aufbau des Gehäuses der MoFi SourcePoint 10 Master Edition.

Muss ich extra erwähnen, dass für Speis‘ und Trank standesgemäß gesorgt sein wird? Oder etwa, dass ich einen gewieften Kenner der Materie und als Gast und Moderator begrüßen darf?

Jedenfalls liegt ja jetzt schon ausreichend Spannung in der Luft. Jetzt müssen Sie, müsst ihr nur noch den Widerstand herabsetzen und zahlreich kommen, damit Strom fließt!

P.S.: Und um das Geheimnis der Überschrift zu lüften, bedarf es wenig. Hier wurde der ungefähre Verkaufspreis der am Samstag eingesetzten Geräte und des Zubehörs einfach in alte Italienische Lire umgerechnet. So sollte doch ein kleiner Seitenhieb auf die grassierende Gigantomanie im High End-Gewerke gelingen, oder?! In der Türkischen Lira wäre trotz der dort derzeit galoppierenden Inflation nämlich nur eine knappe Million herausgekommen…

* Wir verwenden am Samstag die weiterhin lieferbaren normal hohen Stands und nicht die neuen im Aufmacherfoto gezeigten schrägen Standfüße. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass diese Kombination in einem normalen Wohnzimmer einen deutlich weniger wuchtigeren Eindruck hinterlässt. Wenn man das denn so will.

** Keine Angst: MM vom FLSV in Bamberg kann immer noch analog! Die Planung für die wieder Anfang Dezember 2025 stattfindenden Bamberger Analog-Tage laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren. Und was es da wieder alles geben wird! Eine Weltneuheit wurde bereits festgezurrt!

*** Da der Hifi Rose RS150B einen – auch teureren – Nachfolger bekommen hat, bieten wir unser Vorführmodell mit viel Zubehör zu einem besonders interessanten Paketpreis mit voller Garantie an!

**** Als Alternativen, die ebenfalls sehr gut auch zu den anderen MoFi-Modellen, also SourcePoint 8 und SourcePoint 888, passen und preislich etwas angemessener sind, seien die ebenfalls beim FLSV in Bamberg vorführbereiten Thivan DL-50 und der Copland CSA-100 als Röhren-Hybridverstärker genannt. Aber wir feiern ja ein kleines Fest, da darf es schon mal etwas unvernünftiger sein, oder?

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg in loser Reihenfolge #5: Harbeth P3 ESR XD2

Das gibt es eigentlich eher selten bei einem traditionellen Hersteller wie Harbeth aus dem UK, dass gleich so viele Neuheiten auf einen Schlag nach und nach präsentiert werden. Nach den aktiven Harbeth NLE-1, die erst vor Kurzem hier vorgestellt wurden, kommen nun auch neue Ausführungen der bekannten fünf passiven Modelle des Herstellers. An der jeweiligen Nomenklatur ändert sich bis auf den Appendix XD2 nichts.

RADIAL4 hört sich zwar trivial an, ist aber das Ergebnis jahrelanger Forschung, die sich nun akustisch auszahlt.

Das Herzstück der technischen Erneuerung ist hier ganz eindeutig die so genannte RADIAL4 Technology, einem weiter optimierten Membranmaterial. Hier ist ja seit alters her entscheidend, das Verhältnis von (möglichst geringer) Masse und (maximal möglicher) Stabilität so zu verbessern, dass sich dabei keinerlei Partialschwingungen ausbreiten können. Das eigens von Harbeth entwickelte und auch vor Ort gefertigte Material mit seinen neuen Eigenschaften hatte selbstredend eine neue Frequenzweichen-Abstimmung zur Folge.

Hier sehen Sie fünf der nun aktuell verfügbaren Oberflächen der neuen Harbeth P3 ESR XD2. Im ersten Bild sieht man das Modell…

Wie sich das klanglich auswirkt, können Sie ab sofort beim FLSV in Bamberg schon mal beim kleinsten Modell, der Harbeth P3 ESR XD2, nachprüfen, dessen Vorgänger schon häufiger in diesem Blog als einer der besten Lautsprecher im Schuhschachtel-Format bezeichnet wurde.

…in heller Eiche, einem wieder modernen Holz. Dasselbe gilt für den wunderschönen warmen Farbton der Kirsche.

Sukzessive werden auch die anderen Modelle dieser Baureihe erneuert.*

Nussbaum dürfte derzeit das am meisten verbreitete Lautsprecherfurnier sein. Allerdings fällt es im Farbton stets anders aus.

Zudem gibt es neue Furniere. Eines davon zeigt der FLSV, das weder hier bei den fünf vorgestellten noch auf dem offiziellen Heimdiener** gezeigt wird. Raten Sie mal, ob das noch schöner ist.

Palisander oder Rosenholz ist vornehmlich für Frankreich und das UK bestimmt, denn hier gibt es viele Kolonialmöbel im selben Stil.

Meine Güte, macht es MM wieder spannend. Was soll denn das für eine Oberfläche sein? Schlangenhaut? Altägyptisches Pergamentpapier? Kandierte Lotosblätter? Schauen Sie doch einfach in diese aktuelle Preisliste und streichen Sie die hier abgebildeten heraus, dann wissen Sie es.

Von oben hell nach unten dunkel oder von nicht zu verstecken bis neutral, aber Esche schwarz wird es wohl noch in 100 Jahren geben.

*Das ist auch als Hinweis darauf zu verstehen, dass die aktuell im Vorführbestand des FLSV in Bamberg bestehenden Modelle von Harbeth besonders günstig und mit voller Garantie zu erwerben sind. Und was spricht dagegen, wenn Sie ein größeres Modell der alten, aber längst nicht veralteten Serie für einen geringeren finanziellen Einsatz erwerben können, als es das aktuelle kleinere Modell erfordert? Nichts, sehen Sie! Bitte schauen Sie hierzu in meine nahezu immer aktualisierte Preisliste der Kompakt-Lautsprecher, die Sie hier hinterlegt finden.

** Es hätte auch Heimseite oder neudeutsch Homepage heißen können. Aber so einfach wollte ich es Ihnen nicht machen.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg in loser Reihenfolge #4: Eversolo Play und Play CD-Edition

Früher galten ja die CD-Ripp-Stationen von CocktailAudio als Eier-legende-Wollmilchsau ob ihrer extrem opulenten Ausstattung. Aber die gibt es ja schon eine ganze Weile nicht mehr. Danach wurden sie von den Netzwerk-Receivern von Yamaha abgelöst, die zwar kein CD-Laufwerk und auch keine Festplatte bereit hielten, dafür mit anderen Funktionen aufwarten. Und das gilt zumindest vollformatig immer noch.* Alleine dass alle vier Modelle einen Phono-Eingang (= analog) plus den Netzwerkzugang inklusive mehrerer Digitaleingänge bieten, ist nach wie vor nicht selbstverständlich.

Ein wenig sieht der Eversolo Play den großen Brüdern aus der DMP-A-Serie schon ähnlich, kann dabei aber mehr.

Nun gibt es aber mit den beiden Geschwistern Eversolo Play und Play CD-Edition neue Anwärter auf den Titel, wobei die Play CD-Edition wegen des zusätzlich eingebauten CD-Laufwerks bei ansonsten identischem Aufbau die Nase klar vorne hat.** Hier ist nahezu alles vorhanden, was das Hifi-Einsteiger-Herz sich wünscht: Streaming inklusive Qobuz Connect, digitale und analoge Eingänge auch mit separatem Phono-Vorstärker, Bluetooth, Subwoofer-Ausgang, sogar einen HDMI mit ARC***, Bedienung per Touch Screen**** und per App und vieles andere mehr. Aber wozu braucht man dann den digitalen Coax-Ausgang? Ich vermute, dass ein ordentlicher Kopfhörer-Ausgang nicht mehr in dem sehr kompakten Gerät unterzubringen war und man so dennoch einen externen Kopfhörer-Verstärker mit integriertem Digital-/Analog-Wandler (DAC) anschließen kann, was mit Sicherheit die hochwertigere Lösung sein wird.

Sehr viel mehr Anschlüsse hätte man hier auch mit bestem Willen nicht untergebracht.

Am meisten gespannt bin ich ja mal auf Ihre Reaktionen auf die Auswirkungen der eingebauten Raumakustik-Korrektur, die mit einem normalen Mikrofon, wie es in Smart Phones verbaut ist, zu justieren ist. Besser funktioniert es allerdings mit dem von uns verwendeten UMIK-1.

Und dafür, dass der Eversolo Play CD-Edition lediglich 100.- € teurer ist als der Play ohne das CD-Laufwerk, vermute ich mal, dass hier der Löwenanteil der Verkäufe liegen wird. Denn eine CD klingt genauso gut und das auch immer, wenn das heimische Netzwerk mal wieder spinnt.*****

Und Sie haben es bestimmt schon erraten, dass eben dieser Eversolo Play CD-Edition der Bespieler der hier angekündigten Vorführung der MoFi SourcePoint 8 am nächsten Samstag beim Kleinen Sommerfest des FLSV in Bamberg sein wird, oder? Somit haben wir es diesmal nicht allzu lange allzu spannend gemacht.

Klein, nahezu vollständig ausgestattet, klanglich mehr als ordentlich, sehr preiswert: Was will man mehr?

* Vielleicht klingt das ein wenig Old School, aber Geräte mit dem Gardebreitmaß um die 43.5 Zentimeter gelten für mich immer als der Standard in diesem Bereich.

** So gesehen muss man Pinocchio ganz neu betrachten, oder nicht?

*** HMDI mit dem Audio Return Channel benötigt man für die Einbindung eines modernen Fernsehgerätes, um für den Ton die dort verbauten Tröten außer Gefecht zu setzen und so die Musik über die guten Lautsprecher genießen zu können.

**** Bitte erläutern Sie mir den Unterschied zwischen einem Touch Screen und einem Tatsch Screen als auch zu einem Dutch Screen!

***** Ein gewisser MM ist ja bereits als (ein) Retter der Compact Disc (CD) in die Geschichte eingegangen. Und hier ist die Geschichte zu lesen.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg in loser Reihenfolge #3: MoFiSP10MEXOUK

Na, alles klar? Haben Sie die kryptische Überschrift umgehend übersetzen können? Nein? Hier kommt die Auflösung:

Die beiden Frequenzweichen samt Zubehör kommen in einem schicken Karton.

Vielleicht ist MoFi doch überrascht worden vom Erfolg der ersten von Andrew Jones entwickelten Lautsprecherbox für den amerikanischen Hersteller. Dieser Zweig ist ja die Hardware-Seite der Tonträger-Remastering-Institution Mobile Fidelity Sound Lab, kurz MFSL. Nach und nach kamen dann neue Modelle hinzu, und allesamt sind sie beim FLSV in Bamberg zu sehen und erst recht zu hören.* Und nachdem viele neue Erkenntnisse mit der Entwicklung des neuen Top-Modells MoFi V10** gesammelt wurden, kam erneut die MoFi SourcePoint 10 ins Visier des Entwicklers. Da geht doch bestimmt noch was!

Und diese Optionen flossen nun in die so genannte Master Edition der MoFi SourcePoint 10. Aber anstatt nur ein ganz neues Modell in den Markt zu werfen, hat man sich bei MoFi entschlossen, Besitzern und somit Nutzern dieser tollen Box ein recht preisgünstiges Upgrade anzubieten. Hier wird außer der Frequenzweiche und dem Terminal alles weiterhin genutzt. Muss ich jetzt den Begriff Nachhaltigkeit strapazieren? Oder das Logo Werterhalt bemühen?

Das gab es vorher auch nicht: Pegelanpassung für den Hochtöner.

Der Umbau geht recht flott von der Hand: Terminal und Chassis heraus schrauben, die vier eindeutig markierten Flachsteckerhülsen vorsichtig vom Coax-Chassis abziehen, das Bedämpfungsmaterial im hinteren Bereich heraus nehmen, die nicht mehr benötigten Plastikstege, die die bisher im Gehäuse verbaute Frequenzweiche*** tragen, einfach abschneiden, fertig ist die Demontage.

Die neue Frequenzweiche ist nicht nur deutlich, deutlich aufwändiger und auch mit besseren Bauteilen bestückt, sondern gleich huckepack auf die Rückseite der neuen Terminals verschraubt. Somit geht die Montage deutlich zügiger vonstatten. Aber bitte achten Sie auf den richtigen Anschluss der beiden nun ebenfalls besseren Kabel: Welche Farbe war noch mal für den Hochtöner und welches für den Tiefmitteltöner?

Heute geht das papierlos per QR-Code: die Umbauanleitung samt Youtube Video.

Hier danke ich mal wieder Lauschgoldengel Mathias Thurau für seine tatkräftige Unterstützung!

Auch um die Bass-Abstimmung wurden sich Gedanken gemacht, denn es liegen dem Set außerdem noch zwei Schaumstoffpropfen für die Vor-Ort-Abstimmung des Bassreflexkanals bei.

Hier bei DuRöhre gibt Entwickler Andrew Jones einen guten Einblick in beide neue Modelle, also in die Master Edition und auch in die bauähnliche MoFi V10.

Aber müssen die Amiganer immer solch langen Begriffe für die Inszenierung einer Neuheit verwenden? Ich denke schon, denn sonst wäre es ja nicht so spannend.

* Für die Chronisten unter uns: Erst kam die kleinere Schwester mit einem 8″-Coax nach, also die SourcePoint 8. Darauf folgte deren größere Schwester mit gleich zwei zusätzlichen Basstreibern als Standbox, die folgerichtig SourcePoint 888 genannt wurde.

** Auf diese nicht mehr ganz so kompakt zu nennenden Lautsprecher freut sich ein gewisser MM aus Bamberg besonders, weil MM vielleicht, hoffentlich bis sehr wahrscheinlich der erste Fachhändler im weitesten Umkreis sein wird, der dieses Flaggschiff dem geneigten Publikum auch vorführen wird. Geneigt bedeutet nicht krumm und buckelig! Dazu wird ein kleines Fest veranstaltet, das schon mal als Androhung.

*** International, also auf English, wird Frequenzweiche, also Crossover, mit XO abgekürzt. Deshalb taucht diese Abkürzung auch in der Überschrift für diesen Artikel genau so auf.

Weil’s so schön ist, nochmal die beiden Frequenzweichen: links die alte einlagige und rechts die neue doppelstöckige Platine.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg in loser Reihenfolge #2: vorführbereite Legenden von Dynaudio

Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen! Nämlich das Statement meines werten Herrn Außendienstlers meines dienstältesten Lautsprecher-Anbieters Dynaudio, Herrn Ulrich Wommelsdorf.* Der hatte nämlich gekontert, es gäbe wohl doch noch einen Händlerkollegen in seinem großen Gebiet, der beide der letzten Sondermodelle von Dynaudio, also die Dynaudio Contour Legacy als auch die die kompakte Dynaudio Heritage Special noch in der aktuellen Vorführung hat. Beide Modelle sind nämlich schon seit Längerem nicht mehr lieferbar, handelte es sich doch um streng limitierte Auflagen beider Modelle.**

Nicht so gut zu erkennen ist der Unterschied in der Farbtönung der beiden Nussbaum-Furniere.

Aber da gibt es ja noch weitere Modelle, die in diesem Kontext nicht nur zu nennen, sondern auch beim FLSV in Bamberg tatsächlich vorführbereit sind. Zum einen ist hier die unlimited Version der Jubiläumsbox zum 40. Geburtstag des dänischen Lautsprecher-Pioniers zu nennen, also die Special Forty. Diese ist in ihrer Erscheinung ganz klar die Zierlichste, auch wenn sie modernste Furniere trägt, die sich „Black Vine“ und „Ebony Wave“ nennen.

Nur? Nur! Nur die Special Forty als drittes Modell in dieser Ahnenreihe? Oder: Nur die Heritage Special hat eigentlich einen anderen historischen Vorgänger und das ist ganz klar das Modell zum 25. Geburtstag von Dynaudio! Richtig, es handelt sich um die seinerzeit zunächst ausschließlich in finnischer Birke ausgelieferte Special Twenty-Five.*** Diese beiden Modelle ähneln sich in Größe und Aussehen derart, dass man sie zunächst verwechseln könnte.

Und ganz klar kann man den technischen Fortschritt zwischen der Special Twenty-Five und der Heritage Special heraushören. Aber vielleicht haben Sie die nach wenigen Minuten schon wieder vergessen und geben sich einfach der Musik hin… Wer also lieber ein helles Holzfurnier gegenüber des dunkleren Nussbaums der Heritage Special bevorzugt, sollte nicht allzu lange hadern, die Gelegenheit ergibt sich bestimmt nicht so schnell wieder.

Und so scheint die Ehre des FLSV wieder hergestellt zu sein, doch irgendwie die größte Auswahl an hochwertigen Lautsprechern im weitesten Umkreis anzubieten. Oder bietet noch jemand zusätzlich zu diesem Vierer die Dynaudio Contour 1.3 SE, die Special One oder sogar die Crafft an? Ich weiß, wo welche stehen!

Mein Guter, machst du es wieder spannend!

* Viele meiner Besucher der Irgendwas-mit-Analog-Veranstaltungen kennen Uli W. zum Beipiel von dieser.

** Von der Dynaudio Heritage Special wurden insgesamt 2500 Paare aufgelegt, während von der Contour Legacy sogar nur 1000 Paare gefertigt wurden. Ich denke, der FLSV hat weit überdurchschnittlich viele Paare davon an glückliche Nutzer vermitteln dürfen.

*** Tatsächlich wurde die Special Twenty-Five später nochmals in anderen Furniervarianten auf den Markt gebracht. Aber nur die in der gemaserten Birke hatten die originale Unterschrift von Gründer Wilfried Ehrenholz hinten drauf und waren mit einer 25-jährigen Garantie ausgestattet.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg in loser Reihenfolge #1: Harbeth NLE-1

Bereits bei den Bamberger Anti-Analogtagen im März 2025 wurden die ersten aktiven Lautsprecher von Harbeth*, konkret das Modell NLE-1 und liebevoll Nelly genannt, vorgestellt. Dieses Paar war aber seinerzeit noch ein Prototyp. Nun wurden die ersten serienreifen Lautsprecher ausgeliefert. Somit ist der Fränkische Lautsprecher-Vertrieb in Bamberg wieder in der ersten Reihe, diese klanglich besonders tollen Schuhschachteln auch auf Dauer dem geneigten Publikum vorstellen zu dürfen.

Sind die echten Farben doch schöner als deren Bezeichnungen? Diese hier heißt Midnight Blue.

In Kürze kann man konstatieren, dass es zwar nicht die edle Optik der bauähnlichen Harbeth P3ESR XD mit verschiedenen Furnieren geben wird, dafür aber gleich sieben lackierte Oberflächen. Auch wenn man die gleichfarbige und magnetisch haltende Frontplatte entsprechend herunter nehmen könnte, ist dies nicht zu empfehlen, denn damit wird das Abstrahlverhalten des Hochtöners eingeschränkt.

Die Mannen von King Crimson wähler diese Ausführung.

Derzeit sind zwei Einsatz-Optionen der Harbeth NLE-1 ständig vorführbereit. Die erste ist minimalistisch rund um einen der vielen Streaming Clients herum gestrickt, die über ein Paar symmetrische Ausgänge in XLR verfügen. Diese Varianten in alphabetical order sind aktuell beim FLSV in Bamberg darstellbar:

Bluesound Icon

Eversolo DMP-A6 Gen 2

Eversolo DMP-A6 Master Edition Gen 2

Eversolo DMP-A8

Eversolo DMP-A10

Matrix Audio Element X2

Rose RS150B

Volumio Primo 2

Einmal dürfen Sie raten, wie diese Farbe genannt wird! Irgendwas mit British und Racing

Zwei kurze Nachbemerkungen hierzu: Nur der Volumio Primo 2 verfügt über kein Display, so dass man das Gerät auch in einem Schrank verstecken und so die Installation noch minimalistischer gestalten könnte. Ein Tablet oder ein iPad in der Hand, zwei sichtbare und wohltönende Nellies vor sich: fertig! Und der Matrix Audio Element X2 verfügt zusätzlich über einen höchstwertigen Kopfhörer-Verstärker, der auch in der nun vorzustellenden Konstellation eine perfekte Zentrale wäre.

Die kleine aktive Harbeth NLE-1 in der aktuell beim FLSV vorführbaren Ausführung Ivory Sand.

Hier geht es nämlich um eine der von MM persönlich am häufigsten genutzten Möglichkeiten, Musik zu genießen, nämlich am Computer und auch mit ihm. Mit am meint beim Arbeiten am Bildschirm und mit ihm bedeutet, einen spezialisierten PC als Music Server für die selbst über Jahrzehnte gesammelte und dort hinterlegte Musik zu nutzen. Hierzu ist stets eine so genannte externe Soundkarte vor der eigentlichen Digital-/Analog-Wandlung nötig, wie sie der Matrix Audio Element X2 genauso mitbringt, wie der bei den beiden letzten großen Veranstaltungen des FLSV besonders vorgestellte Yamaha HA-L7A mit seinem ikonischen Design.

High End für den Schreibtisch mit und ohne Kopfhörer mit dem besonders formschönen Yamaha HA-L7A.

Mit beiden Geräten hat man so die Möglichkeit, am Arbeitsplatz nicht nur sehr gut über recht kleine Lautsprecher zu hören, sondern auch – zum Beispiel zu später Stunde – über Kopfhörer. Für welches dieser beiden High End-Geräte würden Sie sich entscheiden?
Meine Güte, ist das nicht spannend?!

Mein günstigster Preis-/Klangtipp mit symmetrischen Ausgängen ist der Volumio Primo 2.

* Wenn es Sie jetzt schon interessiert, was da noch auf uns – vielleicht schon zu den Bamberger Analog-Tagen Anfang Dezember 2025 – zukommt, dann können Sie sich hier schon mal einen ersten Eindruck verschaffen.

Postmezzo zu den Bamberger Anti-Analog-Tagen 2025: Hat sich das Ganze auch gelohnt?

Meist wird mir diese Frage ja gestellt, um zu erfahren, ob sich eine solche Mammut-Veranstaltung* auch monetär gelohnt habe. Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten, wenn man sich klar macht, dass die BAAT 2025, wie alle anderen vom FLSV organisierten Ereignisse auch, noch nie als Verkaufsveranstaltung mit auch nur einem einzigen aufgestellten Preisschild organisiert waren und auch in Zukunft nicht sein werden.

Vielmehr kostet ein solcher Event auch einiges, nicht nur Kraft und Zeit = Energie, sondern auch profanes Geld. Da wurden Lücken im Produkt-Angebot geschlossen, da wurden alle in den vorgeführten Musik-Wiedergabeketten verwendeten Kabel harmonisiert (Strom) und diversifiziert (USB-, Digital- und Signalkabel), damit ein echter Vergleich möglich wurde und noch vieles mehr. Und auch das Catering, das hoffentlich keinen Kater hinterließ, kostet immer ein paar Mark.

Eine Ausnahme von der Regel gab es auch diesmal nicht beim kredenzten Bier: Mönchsambacher!

So, jetzt stelle ich mir selbst noch mal diese Frage. Und die Antwort lautet ganz eindeutig: Na klar! Na klar haben sich die BAAT 2025 gelohnt. Schon wegen des einen lieben Briefs, dessen Auszug Sie im Titelbild sehen. Aber deswegen umfirmieren…? Und auch wenn ich mich wiederhole, danke ich an dieser Stelle nochmals allen, die mich bei dem Vorhaben unterstützt haben, vorher tatkräftig und/oder nachher mental.

Auch Aufmerksamkeiten wie diese sind immer wieder ein Ansporn, die nächste Veranstaltung zu planen und durchzuführen.

Bleiben Sie gespannt, denn es bleibt spannend! Zumindest beim Fränkischen Lautsprecher-Vertrieb in Bamberg.

P.S.: Haben Sie sich gar nicht über den Begriff Postmezzo in der Überschrift gewundert? Gibt es den überhaupt? Ich glaube nicht oder wenn, dann nur als Kunstwort. Dabei kann der Lateiner in uns die Bestandteile sofort übersetzen: Post = nachher und mezzo = mittel, dazwischen. Letzteren kennen Sie als Wortteil spätestens von diesem nicht ganz so ernst gemeinten Intermezzo. Dies hieß ja so, weil das große Finale der Nachbetrachtungen der BAAT 2025 noch nicht geschrieben war.

* Hier können Sie ja nochmals schauen, wie viele Programmpunkte nicht nur im Sinne von geplant vorbereitet, sondern die auch allesamt einsatzbereit waren. Schließlich ging es ja auch um den indirekten Nachweis eines gewissen MM ob seiner digitalen Kompetenz in der high-fidelen und in der high-endigen Musikwiedergabe in den heimischen vier Wänden.

Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die zehnte von vielen Happen und Etappen: Das Finale im ganz großen Stil

Wie konnte man denn all die vielen Programmpunkte für die BAAT 2025 noch toppen? Ganz einfach! Geplant war ja im Vorfeld, mal einen etwas ganz anderen thematischen Schwerpunkt bei einer solchen Händler-Veranstaltung wie den BAAT 2025 zu setzen. Irgendwas mit Medien, lautet sonst die Antwort, aber das wäre ja zu einfach gewesen. Vielleicht was mit Live? Original? Authentisch? Wie wäre es denn mal mit Original-Lautstärke bei der Wiedergabe über High End-Lautsprecher? Mit einem Klangereignis, das an Live Konzert-Authentizität nichts zu wünschen übrig lässt und das die meisten meiner Gäste* wahrscheinlich so noch nie erlebt haben?

Hier fehlt der klassische Maßstab einer Streichholzschachtel, um die wahren Dimensionen darzustellen.

Genau! Das isses! Wozu stehen denn seit geraumer Zeit die Kolosse von Thivan zwar nicht so richtig im Weg, aber dennoch prominent im Großen Vorführstudio des FLSV in Bamberg herum? Nur fürs private Plaisir von MM? Das wäre wahrlich zu schade, denn Teilhabe ist doppelte Freude. Also gesetzt! Zudem wurde die Idee geboren, das alles auch noch für einen guten Zweck umzumünzen.

So durfte sich also jede Kundin und jeder Kunde während der BAAT 2025 gegen eine Spende von zwischen mindestens 5 und maximal 10 €, die zu 100 % zu Gunsten an den Bamberger Kinderschutzbund gehen wird**, einen Musiktitel, bevorzugt von einem Live-Album, aussuchen und ihn dann auf dem Chefsessel genießen.

Dieser Spenden-Elefant des Bamberger Kinderschutzbundes musste zum Glück aktuell fast nur Geldscheine aufnehmen.

Dabei durfte der Spender auch noch selbst die zu hörende Lautstärke regulieren. Aber gemerkt habe ich schon, dass sich nämlich meine Gäste nicht recht getraut haben, mal so richtig aufzudrehen. Ich vermute, sie hatten Bedenken, dass irgendwas kaputt gehen könnte, weil das mit Sicherheit so bei ihnen zu Hause passiert wäre. Aber nicht beim FLSV in Bamberg mit diesen Komponenten im Einsatz!

Sie sehen hier das bei den BAAT 2025 bewährte sechsteilige Team von NuPrime und JL Audio.

Um diese Auflistung nicht zu wiederholen, bitte ich Sie, den Artikel in der Vorbereitung der BAAT 2025 genau zu studieren. In der Kurzform: Streamer NuPrime Evolution Stream oder CD-Laufwerk NuPrime CDT-10 oder alternativ C.E.C. TL5 → NuPrime Evolution DAC 2 → Aktivfrequenzweiche JL Audio CR-1 → Mono-Endstufen NuPrime Evolution Two plus eine versteckte, wenn auch sehr kräftige No Name-PA-Endstufe von den Kollegen aus Treppendorf für die beiden 21″ Subwoofer***.

Am Freitag ab 16.00 Uhr**** ging es mit dem Specktakel***** los. Und am Samstag ab 10.00 Uhr gleich nahlos weiter und nahezu durchgehend bis weit nach 14.00 Uhr, so begehrt war dieses Format.

Besonders gefreut hat mich die Reaktion eines eher jungen Menschen, der sich einen tanzbaren Hit aus den 1980er Jahren auserkoren hat und zunächst gebannt der Darbeitung gelauscht hat, um danach gefühlte zwanzig Mal zu betonen: So habe er dieses Stück ja noch noch nie gehört! Dabei ist er sichtlich angeregt gewesen. Ein größeres Lob kann es gar nicht geben, nicht nur vom Hifi- und High End-Nachwuchs!

Was die Schmarrfon-Apps heute so alles können! Danke Hans-Günther!

Aber wurde denn auch der Anspruch einer authentischen Live-Lautstärke eingelöst? Ja, aber nur dann und nur dann ganz eindeutig, wenn MM das Zepter, sprich die Fernbedienung, zur Regelung der Lautstärke übernahm. Das Bild zeigt eine Momentaufnahme noch lange vor dem Lautstärke-Maximum, wohl gemerkt gemessen in etwa vier Metern Entfernung zu den Lautsprechern! Wir haben in der Folge auch die Anzeige auf über 120 Dezibel getrieben, ohne dass auch nur ein Ansatz einer Verzerrung oder eine andere tonale Unangenehmlichkeit zu verspüren war.

Spannend, stümps?! Das gilt aber nur für den Inhaber-geführten Fachhandel. Oder haben Sie so etwas schon mal über eine Telefon-Hotline eines beliebigen Online-Versenders ansatzweise genießen können?

Halten wir es wie Beethoven und beenden diese Nachlese mit der Neunten? Oder doch wie Mahler?****** Aber auf keinen Fall mit Haydn! Mal schauen, dann sehen wir schon.

Bleiben Sie also gespannt, wie es weiter geht und wenn es in der nächsten Folge wieder heißt: Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die elfte von vielen Happen und Etappen mit dem Thema: Nach den BAAT 2025 ist vor den Bamberger Analog-Tagen 2025 im Dezember noch diesen Jahres!

* Und um meine besonders geschätzten Gäste hier nicht zu düpieren, gilt das Gesagte garantiert auch für weit über 98 % aller anderen Hifi-User Franken- und Bayern-weit und wohl auch darüber hinaus genauso!

** Noch hat deren Vorsitzende Frau Ackermann den berühmten Spenden-Elefanten aus Holz nicht ausgeleert. Aber ich schätze, dass diesmal etwa 250.- bis 300.- € an Spenden zusammen gekommen sind! Aber den Glücks-Cent darin bekommt sie nicht!

*** 21″ sind umgerechnet über 53 Zentimeter im Durchmesser. Das entspricht einer Gesamtfläche von über 2230 Quadratzentimetern. Beide 6.5″-Tieftöner in der Triangle Magellan Cello 40th bilden zusammen eine Fläche von nicht ganz 430 Quadratzentimetern. Jetzt teilen Sie ganz einfach 2230 durch 430. Ich helfe Ihnen: Ein Tieftöner aus der Thivan Anteros 9 bietet die 5.2-fache Membranfläche auf! Er kann also nicht nur ein bisschen, sondern deutlich, sogar richtig deutlich lauter spielen.

**** Diese terminliche Einschränkung war und ist der Tatsache geschuldet, dass im ersten Stock in diesem Gebäude in der Inneren Löwenstraße/Hornthalstraße gleich zwei Neurologische Praxen untergebracht sind. Deren Klientel wollten wir auf gar keinen Fall einer derartigen Sonderbehandlung aussetzen.

***** So ein tolles Erlebnis durften sich auch Vegetarierer und sogar Veganer gönnen.

****** Ich weiß schon, dass Ludwig van an seiner zehnten gearbeitet und Gustav Mahler mit Das Lied von der Erde sogar 11 Symphonien geschaffen hat.

Intermezzo 2: Was gibt es denn so an Streaming-Verstärkern in der 7K€-Klasse beim FLSV in Bamberg?

Auch wenn es zu den Bamberger Anti-Analog-Tagen im März 2025 noch nicht geklappt hat, ist nun auch die zum großen Streaming Client DMP-A10 von Eversolo passende Stereo-Endstufe eingetroffen. Sie hört auf den Namen AMP-F10 und kommt mit klassischer A/B-Schaltung anstelle der gerade so modernen Class D-Typologie daher.

„Auch einer schöner Rücken kann entzücken.“, sagt der Volksmunk. Hier sehen Sie alle Optionen auf einen Blick.

Dass das Dingens richtig schwer ist, kann man schon von Weitem erahnen. Leistung richtig satt könnte die Endstufe deswegen wohl auch bieten, oder? Richtig! Und sie passt Design-technisch super zum Streamer.* Und dass diese Endstufe auch noch so richtig gut klingt, darf man einfach unterstellen oder als Bedenkenträger diesen Artikel lesen. Holger Barske als verantwortlicher Testredakteur sah sich in seinem Fazit sogar gezwungen, den Eversolo AMP-F10 als „ultimative(s) Endstufen- Sonderangebot“ zu bezeichnen!

Der Hegel H400 eignet sich optisch defintiv nicht zum Angeben. Aber nur so lange Sie ihn nicht einschalten und mit Qobuz bespielen.

Der Gegenentwurf dazu ist der Hegel H400, der bei den Bamberger Analog-Tagen im letzten Dezember seine Premiere beim FLSV gefeiert hat. Hier ist alles in einem Gehäuse untergebracht, man benötigt nur ein Netzkabel und auch keine teuren Verbindungskabel zwischen den Geräten. Für das hier gesparte Geld muss man sich aber zwingend ein eiPädd** oder ein flaches Arbeitsgerät, eben ein Tablet, kaufen, damit der Hegel H400 überhaupt in seiner Kernkompetenz, dem Streaming, zu bedienen ist.

Sollten Sie ein Tiny House beschallen wollen, hätten wir einen superben Tipp für Sie: Mytek Brooklyn Brigde II und Amp+

Noch gegenentwürfiger ist wieder eine Pre Amp-/Main Amp-Kombination, diesmal pro Einheit in etwa halb so breit und halb so tief und auch nur halb so hoch. Wer mitgerechnet hat, kommt auf etwa ein Achtel des Volumens eines einzelnen Eversolo oder eines Hegels beziehungsweise auf ein Viertel in der Kombination aus Mytek Brooklyn Bridge II und Brooklyn Amp+. Beide Geräte wurden bereits hier vorgestellt. Aber warum ist denn diese Verbindung in mancher Hinsicht den beiden Kombattanten sogar formal im Vorteil?

Zusammen sind die beiden Myteks so breit wie eine Standard-Komponente, auch wenn sie an Ausstattung doppelt so viel bieten.

MM macht es mal wieder spannend, denn so soll der interessierte Interessent einfach in die Innere Löwenstraße zu Bamberg gelockt werden, um die vielen differenzierenden Feinheiten der drei möglichen Wettbewerber um die letzte Anlage fürs Leben aufgezeigt zu bekommen. Und glauben Sie es: Für jeden dieser tollen Mitstreiter gibt es mehr als nur ein Argument, um sich von den Kollegen abzusetzen.

* Nur so mal nebenbei bemerkt: Man muss die Geräte nicht wie auf den Bildern auf der Eversolo-Webseite und auch hier bei den News zu sehen, aufeinander stellen, sondern so passen genauso auch nebeneinander.

** Ostern ist nahe!

Intermezzo: Was gibt es Neues im Hifi-Tuning?

Seit Längerem verwenden wir auf Wunsch des jeweiligen Abnehmers bei der Konfektion von Lautsprecherkabeln verschieden-farbige Schrumpfschläuche. Diese sind prinzipiell notwendig, um einen Kurzschluss zwischen den beiden leitenden Laborhohlsteckern* zu vermeiden. Aber sie müssen nicht immer nur rot und schwarz sein. Wir bringen Farbe ins Spiel!

Entstanden ist diese Idee, um im Kabelverhau hinter einem Heimkino-Receiver, zum Beispiel einem von Yamaha, sofort erkennbar zu machen: Das sind die Kabel für die Main Speaker, das hier ist für den Center Speaker und die sind für die Rear Speaker. Später kamen noch weitere Farben für die Side und Atmos-Speaker hinzu.

Aber der eigentliche Clou war das Tuning der Lautsprecherkabel nach tonalem Gusto. Wenn zum Beispiel eine Stereo-Anlage zu kühl klang, haben wir den Schrumpfschlauch in Orange oder bei Bedarf nach richtig schneller Gangart sogar in Rot gewählt. Konnte ein anderes Set-up eher ein bisschen Frische vertragen, waren es mehr die weißen und gelben Schrumpfschläuche, die zum Einsatz kamen. Musste hingegen das Equipment eher ein bisschen mehr geerdet wirken, dann griffen wir zu den Farben Grün und Braun.

Aber die Steigerung des Effekts kam durch die Verwendung des klebenden Schrumpfschlauches. Dieser wird ansonsten genutzt, wenn besonders schwere Lautsprecherkabel in den leichten, weil hohlen Steckern zu stabilisieren sind.

Neuerdings findet dieser dann besonders Verwendung, wenn der eingesetzte Verstärker in Sachen Dämpfungsfaktor zu wünschen übrig lässt. Hier wird das Signal geradezu in die Zange genommen. Das gilt ja besonders für Röhren-Verstärker.

Wie Sie sehen, sehen sie dem Frühling entgegen. Meine Güte, bleibt das spannend!

* Tatsächlich verwenden wir kaum noch Bananenstecker, da deren Lamellen nach einer gewissen Zeit ausleiern und so keinen ausreichend guten Kontakt mehr gewährleisten. Zudem werden hier ausschließlich Hohlstecker aus Beryllium-Kupfer verarbeitet, die sowie so sich nicht verbiegen (lassen).

Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die neunte von vielen Happen und Etappen: Die Kompakten und meine Gäste

„Was machen wir nur im Großen Vorführstudio in der Zeit von Freitag um 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr?“, das war eine berechtigte Frage nach dieser Ankündigung einer faustdicken Überraschung. Mir war jedenfalls bald klar, dass alle anderen, bestens vorbereiteten Programmpunkte hier nicht mehr würden mithalten können. Auch wenn man auf den anderen Messen und Ausstellungen zu diesem unseren Hobby stets die Superlative sucht und in Erinnerung behält, sind es doch Vorführungen wie die im Großen Vorführstudio zum Thema High End für kleinere Räume, die Praxis-orientiert Hilfestellungen geben und die so für den alltäglichen Musikgenuss maßgeblicher sind, oder? Insofern wäre das aber nicht nur wegen des betriebenen Aufwands ungerecht gewesen.

In allen Modellen des Herstellers aus Mellrichstadt wird derselbe Typ Schallwandler eingesetzt.

Jedenfalls spielte dieselbe referentielle Kette wie später an den ganz großen Boxen auf. Um die Sache etwas übersichtlicher zu gestalten, als das noch hier angekündigt wurde, haben wir uns auf zwei Modelle in dieser Klasse der Super-Nobel-Kompakt-Lautsprecher beschränkt. Alles andere wäre tonal keinem der Kandidaten zu Gute kommen. Die Wahl fiel auf die gerade modifizierten Manger Audio p1* und die Black Beauties Yamaha NS-3000.

Immer noch eine der stimmigsten Kompaktlautsprecher: Yamaha NS-3000

Interessant ist ja dabei, dass diese Lautsprecher – ein paar €uro rauf oder runter – genauso teuer sind, wie die hier beschriebenen und gegenüber stehenden Triangle Magellan Cello 40th. Aber Sie würden von mir niemals die Cello für einen Raum kleiner als 16 qm empfohlen bekommen, genauso wenig wie eine der beiden Kontrahenten für die Beschallung in einem Saal ohne Subwoofer-Unterstützung.

Insofern war das klangliche Ergebnis sehr wohl ansprechend und auch richtiggehend audiophil, auch wenn beide Probanden gegen die später demonstrierte Grobdynamik und die große Abbildung des Klangbilds, die in Folge 10 nochmals beschrieben werden, nicht mal anstinken wollten.**

Im Folgenden zeigen wir noch ein paar Eindrücke, wie gleichzeitig gespannt und entspannt die Stimmung unter den Besuchern war:

Immer viel los, trotzdem niemals Hektik, gute Gespräche vornehmlich nicht über die Technik, sondern über Musik und deren Genuss, stets was Leckeres zu Essen und zu Trinken zur Hand, zufriedene Gesichter wohin man schaut, sogar im nicht vorhandenen Spiegel!

Bleiben Sie also gespannt, wie es weiter geht und wenn es in der nächsten Folge wieder heißt: Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die zehnte von vielen Happen und Etappen mit dem Thema: Das Finale im ganz großen Stil

* Nochmals zum Mitschreiben: In der Standbox Manger p1 und in der Kompaktbox z1 sind nicht nur die selben Chassis verbaut, sondern sie haben sogar das absolut identische Innenvolumen.

** Ein bildhafter Vergleich ist vielleicht ein großes Auto mit über 5 Meter Länge in einem Innenstadt-Parkhaus oder auf der manchmal sogar freien Autobahn in Deutschland…

Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die achte von vielen Happen und Etappen: Klassisches CD-High End im Luxus-Format

Die heimlichen Stars der BAAT 2025 waren nicht die übermannsgroßen Thivane, die in der nächsten und vorerst letzten Nachlese nochmals ausführlich beschrieben werden, und auch nicht deren Gegenstück in Form der beiden mehr als kompakten Lautsprecherpaare von Harbeth im High End-Heimkino, sondern die hier bereits angedrohten Triangle Magellan Cello 40th, die sich ein gewisser MM trotz seines schier überbordenden Angebots auch in dieser doch schon gehobenen Preisklasse gegönnt hat.

Unser Prachtschiff und Schlachtkerl in Sachen CD-Player: Der Ayon CD-35 II; ebenfalls im Bild ist das Supra Sword Excalibur.

Und um dem anderen, immerhin referentiell genannten Set-up im Großen Vorführstudio etwas Adäquates entgegen zu setzen, wurde auf der anderen Vorführseite das ranghöchste CD-Spielzeug des FLSV in Bamberg eingesetzt. Der Ayon CD-35 II ist ja nur im einfachsten Falle ein CD-Player. Aber so würde man das Gerät total unterfordern, denn der Ayon CD-35 II bietet außerdem auch für andere digitale Signallieferanten einen zu nutzenden high-endigen Digital-/Analog-Wandler (DAC) inklusive Upsampling und das auch für die allerhöchsten derzeit verfügbaren Datenformate.* So reicht hier zum Beispiel eine Streaming Bridge vulgo ein Streaming Transport für den Eintritt in die großen Gefilde des Streaming.**

Tatsächlich bekommt man mit den Cayin CS845M auch den berühmten Röhrenglanz in die Hütte gebracht.

Und da der Ayon CD-35 II auch noch einen exzellenten Vorverstärker mitbringt, der diese digitalen, aber auch analoge Quellen bedienen kann, reicht für unsere High End-Installation mit den Triangle Magellan Cello 40th ein Paar Mono-Blöcke für die Endverstärkung. Wir nahmen aber nicht irgendwelche, sondern die großen Röhren-Monos von Cayin, die die berühmte 845-Röhre auch im Namen trägt, nämlich die beiden Cayin CS-845M.*** Somit stand ausreichend Leistung, immerhin 28 Watt und das pro Kanal, zur Verfügung, um den Zauber von Röhren und Kennschalldruck-starken Lautsprechern wohltönend und unkomprimiert erklingen zu lassen.

Gleich zwei der derzeit besten Streamer des Weltmarktes wurden bei den BAAT 2025 eingesetzt: Rose RS150B und Eversolo DMP-A10

Wurde während der Veranstaltung nach einem Musiktitel gefragt, der nicht auf CD vorlag****, kam von der anderen Seite des Raumes per langem Coax-Digitalkabel der brandneue Streaming Client Eversolo DMP-A10 als Zuspieler zum Einsatz.

Na, wie klingt denn diese Kombi? Die Frage müssen Sie sich schon selbst beantworten, sollten Sie es nicht geschafft haben, zu den Bamberger Anti-Analog-Tagen 2025 zu kommen. Denn alle Beteiligten sind und bleiben fester Bestandteil des Vorführ-Equipments des FLSV in Bamberg. Wenn Sie aber wenigstens schon mal eine umfassende Beschreibung der Triangle Magellan Cello 40th goutieren wollen, dann empfehle ich Ihnen diesen offiziellen und diesen subjektiven, wenn auch sehr gut gelungenen und vor allem nachvollziehbaren Artikel.

Immer wieder und immer noch schön anzusehen ist das besondere Furnier und die Lackierung der Cello 40th.

Bleiben Sie also gespannt, wie es weiter geht und wenn es in der nächsten Folge wieder heißt: Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die neunte von vielen Happen und Etappen mit dem Thema: Die Kompakten und meine Gäste

* Für die Technik-Nerds oder Quartett-Spieler unter uns: Geboten werden beim Ayon CD-35 II 32Bit mit 768kHz und DSD256 mit 11.2MHz. Wer kann (sinnvoll) mehr?

** Wir erinnern uns: Streaming bedeutet stets dreierlei. Neben dem Zugriff auf deutlich über 100 Millionen Titel zum Beispiel bei Qobuz, dem Streaming Dienst mit dem höchsten Anteil an High Res-Dateien von allen bekannten Anbietern und somit unseres ganz klaren Favoriten aus diesem Metier, können Sie auch ganz klassisch Radio hören, nur nicht mehr über UKW oder DABäh+, sondern übers Internet und nun nicht mit nur etwa 20 Sendern (UKW) oder gar 40-50 Sendern (DAB+), sondern mit bis zu 30000 Sendern. Zu guter Letzt beinhaltet Streaming auch noch den Zugriff auf Musikdateien, die im heimischen Netzwerk auf einem entsprechenden Speicher hinterlegt sind. Dieses Thema wurde in diesem Rahmen ja schon ausführlich behandelt.

*** So viel Luxus muss sein: Die Cayin CS845M verwenden die Königin der Röhren, also die 300B, lediglich in der Treiberstufe. Allerdings wären die 300B alleine wohl nicht für alle Anwendungen mit der Triangle Magellan Cello 40th ausreichend stark genug.

**** Für die gute Vorbereitung meiner Besucher sprach, dass tatsächlich viele ihre eigenen CDs mitgebracht haben, um sich nicht erst auf ein anderes Medium oder auch auf eine andere Abmischung desselben Stücks einlassen zu müssen. Das ist auch als ein Hinweis darauf zu verstehen, dass sich oftmals Streaming und das Hören desselben Stücks von CD nicht so einfach vergleichen lassen.

Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die siebte von vielen Happen und Etappen: Klassisches Digital-High End im Bonsai-Format

Darüber habe ich mich ja ganz besonders gefreut, dass es doch noch mit einer Deutschland-Premiere geklappt hat. Naja, wenigstens so, als dass die brandneue Harbeth NLE-1 noch bei keiner anderen Händlerveranstaltung in Deutschland in einem Format wie den BAAT 2025 vorgestellt wurde. Und das Schöne daran ist, dass ich dies bei Drucklegung dieses Programmpunktes selbst noch nicht wusste.

Etwas profaner ist die Harbeth NLE-1, dafür etwas Wohnraum-freundlicher die P3ESR XD.

Aber Bernd Hömke, seines Zeichens der Importeur dieser besonders britischen Lautsprecher aus dem UK, hat es mit einem beherzten Umweg auf einer seiner Reisen zu seinen mitteldeutschen Fachhändlern möglich gemacht. Hierfür gilt immer noch mein herzlicher Dank!

In Wirklichkeit auch nicht größer als hier abgebildet: Harbeth P3ESR XD

So fanden gleich zwei Kleinstlautsprecher aus dem High End-Sektor den Weg ins High End-Heimkino des FLSV, das wegen der nicht allzu üppigen Breite des Raumes selbst mit diesen Minis gut bestückt wirkte. Neben der Harbeth NLE-1 waren nämlich bereits die passiven Schwestern Harbeth P3ESR XD samt den aktiven Subwoofer-Stands Nelson gesetzt vulgo gestellt.

Dieses Set-up wurde wie angekündigt mit der Kombination aus Mytek Brooklyn Bridge II und Brooklyn Amp+ angesteuert. Der Vorverstärker kann Vollausstattung für sich verbuchen, obwohl er nur halb so breit ist wie beide Geräte zusammen und auch nicht besonders hoch daherkommt. Aber was diese Kombination klanglich abliefert, ist großes Kino und somit ideal für eher kleinere Räumlichkeiten geeignet.

Alles drin, alles dran! Und klingt auch noch richt gut: Mytek Brooklyn Bridge II

Die Nellies haben eine etwas andere tonale Abstimmung als die P3ESR XD. Hier sind es die Digitalen Sound-Prozessoren (DSP), die manche Schwäche oder auch nur Eigenheiten passiver Designs auf elektronischem Weg umschiffen können. Hier sei exemplarisch die Erweiterung des Bass-Bereiches nach unten hin genannt, den man dafür aber umso steilflankiger begrenzen kann. Als Ergebnis bekommt man und frau und es mehr und subjektiv tieferen Bass, aber auch mehr Pegelfestigkeit.

Was wir in den Tagen nach Auslieferung der Serien-NLE-1 probieren werden, ist deren Ergänzung mit dem Subwoofer Nelson. Vielleicht ist der ja gar nicht mehr soooo nötig?! Oder es muss dann ein ganz anderes Kaliber für diesen Einsatzzweck aufgefahren werden.

So lässt sich feststellen, dass man High End im Bonsai-Format noch bonsaiger gestalten kann, wenn man lediglich die Mytek Brooklyn Bridge II mit den vollaktiven Harbeth NLE-1 kombiniert.

Dass hier oben ebenfalls alles bestens spannungsversorgt und auch gleichem Niveau Signal-verkabelt wurde, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen, oder?

Apropos Spannung: War das spannend! Aber:

Bleiben Sie also gespannt, wie es weiter geht und wenn es in der nächsten Folge wieder heißt: Nachlese der Bamberger Anti-Analog-Tage 2025, die achte von vielen Happen und Etappen mit dem Thema: Klassisches CD-High End im Luxus-Format