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Wer nicht hören will, muss erst lesen!

Heute schmückt sich der FLSV mal mit fremden Federn*. Aber es gibt einen besonderen Anlass, dies zu tun, denn über das seit über 35 Jahren ortsansässige Fachgeschäft wurde in der renommierten Fachgazette Fidelity das zweite Händler-Portrait in dieser Reihe überhaupt angefertigt, und das auch noch vom Chefredakteur himself, demnach also von Carsten Barnbeck.

Wie zu Zeiten der Bamberger Analog-Tage sah es an diesem Freitag ausnahmsweise mal richtig aufgeräumt in den Vorführräumen aus. Zumindest bis kurz vor 14.00 Uhr, denn dann kamen auf einen Schlag ganz viele Reparaturen herein und es sah aus wie immer beim FLSV im Kleinen Vorführstudio. Aber das macht ja nichts, dass es hier nach Arbeit aussieht und nicht nach ambivalentem Hochglanz-Ambiente. Das ist ja eben das Markenzeichen, das ja auch den Umgang mit den Kunden bezeichnet, nämlich stets auf Augenhöhe.

Hier liest der Kunde selbst, Teil 1

Tatsächlich musste sich unser Gast die meiste Zeit seine Eindrücke, wie es in diesem mit Abstand ältesten Fachgeschäft für Hifi und High End in Bamberg so zugeht, selbst erarbeiten. Denn es ging zu, schließlich war es Freitagnachmittag. Aber zum Glück gab es etwas Abwechslung und Ablenkung durch Lauschgoldengel Mathias Thurau und Alex Kloss, die mir so den Rücken freihielten. Auch Ralf Wölfel von Ars Machinae konnte mit unserem Gast in dieser Zeit ein wenig fachsimpeln.

Hier liest der Kunde selbst, Teil 2

Wenn Sie den FLSV noch nicht kennen, dann lesen Sie bitte den oben eingefügten Text. Sollten Sie sich nun doch angesprochen fühlen, dann probieren Sie es mit einem Besuch hier bei uns einfach aus. Apropos Bier: Das passt bei diesen Temperaturen zur Lektüre hundertprozentig dazu, stimmt’s Carsten Barnbeck?!

*Nein, der Inhaber des Bamberger Fachgeschäfts wurde nicht geteert und somit auch nicht gefedert.

Wellness am Schreibtisch

MM hat 3 Schreibtische, an denen er arbeitet. Nein, nicht gleichzeitig, aber doch selbst und ständig. Und an jedem dieser Arbeitsplätzchen kann er mehr als nur ordentlich Musik hören.

Der Tisch, an dem zum Beispiel diese Zeilen und auch der Rest der Webseite des FLSV entstehen, ist der üppigst bestückte, tummeln sich hier doch nicht nur eine Menge Elektronik*, sondern auch gleich drei Lautsprecher. Einer davon ist der wohl kompakteste Subwoofer aus dem High End-Segment, nämlich der Sunfire Atmos und ein Paar DALI Menuet. Aber die weißen Boxen haben nun ausgedient und werden ersetzt. Ach, Sie sind entsetzt? Gemach, gemach, das wäre tatsächlich eine Schmach! Denn sie werden lediglich durch die brandneue Special Edition der Menuet getauscht. Nachdem die bisherige Ausführung in neutralem Weiß daherkam, ist die Menuet SE in ihrem Hochglanz-lackiertem und poliertem Walnussgehäuse ein echter Hingucker. Auch wenn die Special Edition 300.- € mehr als die Standardausführung kostet, ist sie dennoch geradezu billig, erspart sie dadurch doch glatt den Kauf eines Rolls-Royce oder ähnlicher fahrender Trutzburgen mit ähnlicher Optik.

Auch ein schöner Rücken…, naja, Sie wissen schon

Apropos „Rücken“ Hier sieht man schon von außen, dass sich auch konstruktiv etwas getan hat, sind doch die Anschlussklemmen gegenüber dem Serienmodell deutlich üppiger ausgefallen. Sie stammen – ganz simpel – aus DALIs immer noch ranghöchsten Baureihe Epicon. Was man allerdings nicht sehen kann, sind die deutlich höherwertigen Bauteile der Frequenzweiche. Diese stammen aus dem Hause Mundorf, aus dem ich auch nahezu ausschließlich meine Spulen, Kondesatoren und Widerstände beziehe. Kann also nicht so schlecht sein, sich genau dort zu bedienen!

Und wenn Sie wissen wollen, wie man so viel Technik in einem kleinen Gehäuse unterbringt und damit trotzdem so einen großen Klang erzeugen kann, dann schauen Sie sich einfach das Böxchen durch die Röntgen-Brille an:

Ich denke, Sie können jetzt meine Begeisterung für eben dieses Modell ein wenig nachvollziehen oder sogar teilen. Jedenfalls ist die Menuet SE auch deswegen ab sofort beim FLSV vorführbereit! Und sie wird tragender Bestandteil der Veranstaltungsreihe des FLSV zum Thema Bonsai-Hifi sein (siehe News).

Nachbemerkung: Die Bilder habe ich absichtlich in der Originalauflösung belassen, um zum einen das einzigartig schöne, aber dennoch paargleiche Furnier besser zur Geltung kommen zu lassen, aber auch um den konstruktiven Aufwand gut erkennbar zu machen, der hinter einem solchen Produkt steckt. Dadurch wirkt die DALI Menuet SE größer, als sie in Wirklichkeit ist!

*Dass meine Begeisterung für die Pro-Ject Pre Box S2 Digital an anderer Stelle kein hohler Spruch ist, zeigt sich daran, dass sie gleich auf zwei meiner Arbeitstische steht, so auch hier. Ergänzt wird sie zum einen durch die Amp Box S2, die wiederum durch die Power Box S2 ergänzt wird. Und auch die Spannungsversorgung der Anlage (mit Furman, Keces, Furutech und Supra die üblichen Verdächtigen) kostet ein kleines Vermögen, trägt aber maßgeblich zum Wohlbefinden des Nutzers bei!

Ankündigung & Einladung

Am kommenden Sonntag, also dem 29. September 2019, findet von 13.00 bis 19.00 Uhr die Herbstveranstaltung der Initiative für Radio- und Hifi-Kultur statt.

Wir erinnern uns, das ist die NPO*, die sich zum Ziel gesetzt hat, nicht noch eine der inzwischen reichlich angebotenen Händler- oder Regionalmessen anzubieten. Vielmehr werden interessant aufbereitete Fachvorträge zu unserem Lieblingsthema in einem standesgemäßen Ambiente, nämlich im Rundfunkmuseum der Stadt Fürth, angeboten. Und wie immer wird der Tag mit echter Live-Musik gekrönt.

Bevor an diesem Sonntag der zweite Teil** zum Thema Lautsprecher drankommt, wird Heinz-Peter Völkel, nein nicht der vom AudioVideum, sondern der von Good-Hifi.de, seine neue Mission darstellen, die ihre Feuertaufe am 19.09.2019, ebenfalls im Rundfunkmuseum, bereits bestanden hat. Es geht schlicht und einfach um das Konservieren von Musik auf Tonband. Deswegen auch der Name Live to Tape, dessen technische Seite Andreas Sandreuther in gewohnter Perfektion hinter den Kulissen abarbeitet.

In zwei Beiträgen um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr werden dann zum einen passive und zum anderen aktive Lautsprecher-Konzepte, jeweils auch mit Perspektiven abgerundet, vorgestellt.

Ab etwa 17.00 Uhr spielen The Lasts aus Herzogenaurach, ich zitiere, „etwas Rock, viel Indie und eine Dosis Punk“. Auch dieses Konzert wird Live to Tape aufgezeichnet.

Oder sollte ich zusätzlich noch erwähnen, dass es diesmal einen Special Guest in Person von Christian Honig geben wird, der seine Kreationen mitbringen wird, die sich mit Sicherheit deutlich von der Nernbercher Dünnbrüh abheben? Nee, tue ich nicht, denn es gibt von jeder Sorte nur 500 Liter!

Hiermit ergeht Herzliche Einladung!

*NPO heißt ganz einfach und immer noch Non-Profit Organization. Sprich: Wir legen stets Geld aus der eigenen Tasche dazu, um diese Veranstaltung möglich zu machen! Also bitte kein Mitleid, sondern großzügige Spenden vor Ort!

**Wen es interessiert, was im ersten Teil referiert wurde, kann das hier nachlesen.

Moderne Klassiker oder klassische Moderne: Wharfedale Linton 85

Alle fünf Jahre gibt es ein ganz besonderes Modell von Wharfedale, einem der dienstältesten Lautsprecher-Hersteller überhaupt, für seine Kunden und Freunde. Diesmal ist es ein Lautsprecher zum inzwischen 85. Geburtstag, der so heißt, wie der wohl kommerziell erfolgreichste Typ der langen Geschichte des britischen Herstellers: Linton 85.

Die Wharfedale Linton 85, flankiert von der Diamond Anniversary 75 (rechts) und der Klipsch Tangent 5000.

Britisch stimmt heute, wie bei den meisten Anbietern von der Insel auch, nicht mehr ganz, denn die Fertigung liegt, na wo wohl?, genau, in China, wo auch die Besitzer residieren. Aber die Entwicklung ist ganz klar erkennbar typical british! Und was ist der Vorteil für die Kunden? Ganz einfach: Die Linton 85 kosten gerademal 1000.- € fürs Paar! Alleine die Haptik wäre das Geld wert. Und dann das Nussbaum-furnierte Gehäuse. Und wie es klingt, können Sie gerne ab sofort in den Räumlichkeiten Ihres local Hifi-Dealers FLSV in Bamberg testen.

Und wenn Sie dann das Gehörte bestätigt haben möchten, dann kaufen Sie bitte die aktuelle Audio, Ausgabe 09/2019. Aber lesen Sie lieber nicht den Artikel, der vor diesem Test in diesem Heft geschrieben steht! Es könnte nämlich sein, dass Sie voller Überzeugung 16000.- € sparen werden. Oder insgesamt 17 Paare Linton 85 kaufen.

Wharfedale Linton 85 mit aufgesetztem Bespannrahmen

Und das Format! Typisch, wie man es aktuell nur von einem anderen britischen Anbieter, dessen Name mit H beginnt, und von Yamaha mit der NS-5000 kennt. Aber der extrem preiswerte Standfuß hat hier eine Funktion, die einfach praktisch ist, bekommt man doch wenigstens einen Teil der Schallplattensammlung dekorativ und stets griffbereit präsentiert.

Sehr praktisch: integrierter Schallplattenständer

Ein weiteres Sahnehäubchen und eine zusätzliche Krone der Bamberger Analog-Tage 2018

Als vorerst letzte i-Tüpfelchen für das Programm der Bamberger Analog-Tage 2018 und dessen high-fideler Ausgestaltung haben sich aktuell gleich noch zwei Besonderheiten empfohlen. Zum einen wird am Samstag, dem 15. Dezember, auch Lauschgoldengel Mathias Thurau anwesend sein, um Ihre analogen Schätzchen, sprich Ihre altgedienten und ihre prinzipiell immer noch gut funktionierenden Plattenspieler, wenn es denn möglich sein sollte, vor Ort zu reparieren. Hier sind als Leistungen zu nennen: Ersatzriemen aufziehen, Tonabnehmer neu justieren oder gar ersetzen, Lagerspiel des Tonarms minimieren und Tellerlager fetten. Wenn ein wenig mehr Aufwand für die Instandsetzung erforderlich sein sollte, dann wird Herr Thurau Ihren Plattenspieler nach der Veranstaltung ohne Aufpreis mit in seine Werkstatt nehmen und dort versuchen, ihn schnellstmöglich wieder in Gang bringen. Das dauert in der Regel nur wenige Tage, sodass Sie ihr Gerät möglicherweise noch vor Weihnachten zurückerhalten. So bleibt Ihnen erspart, vor oder unter dem Weihnachtsbaum selbst singen zu müssen. Die andere high-endige Krone ist die regional erste Vorstellung des neues Top-Abtasters des japanischen Anbieters Hana und somit tatsächlich Diamant-bestückt. Hana ist vor wenigen Jahren besonders mit seinen im allerbesten Wortsinne sehr preiswerten Moving Coil-Tonabnehmern besonders positiv aufgefallen. Nun wagen sich die Entwickler an ein deutlich aufwändigeres und somit teureres MC-System heran, das sie ML beziehungsweise MH nach dem Verrundungsradius des Abtastdiamanten nennen. Der ist nämlich ein so genannter Micro Line-Schliff, während der zweite Buchstabe bei Hana traditionell für Low oder eben High, also für die erzielbare Ausgangsspannung steht. Wer sich hierzu etwas tiefergehend informieren mag, kann das gerne [hier] tun. Der eigentliche Clou ist aber die Verwendung auf oder am oder sogar unter dem Tonarm Lignum L von ARS MACHINAE. Sie wissen schon, das ist der eine Teil der Weltneuheit der Bamberger Analog-Tage 2018. Und obwohl beide Hersteller nichts voneinander wussten, passen deren neue Produkte zusammen wie die berühmte Faust ins Auge. Und ich freue mich besonders, mit Frank Schick vom deutschen Hana-Vertrieb einen weiteren ausgewiesenen Fachmann und das an beiden Veranstaltungstagen begrüßen zu dürfen. Er wird nicht nur dafür sorgen, dass das Hana ML auf den Punkt spielt, sondern wird gerne auch alle Fragen zum Tonabnehmersystem als auch zur verwendeten Vorführ-Elektronik beantworten. Und wenn wir schon mal dabei sind, können wir auch gleich die ergänzenden Komponenten auflisten, die hier adäquat zum überragenden Klangerlebnis beitragen werden: Laufwerk: AMG Giro mit neuem Extra-Netzteil Phono-Vorverstärker: Blue Amp model blue MK II Vorverstärker und Mono-Endstufen: Exposure 3010 S2 Pre und Exposure 3010 S2 Mono Power Lautsprecher: DALI Epicon 8 Kabel: Kein Voodoo, sondern alle vernünftig und somit auch nicht überteuert Spannungsversorgung: Üppig und stabil, dafür aber trotzdem bezahlbar. Eine Beschreibung der anderen Konstellationen und Programmpunkte finden Sie in den News des FLSV oder noch einfacher [hier], [hier], [hier] und [hier], was nicht heißt, es könnten nicht noch welche folgen! So, jetzt hoffe ich, Ihr Interesse geweckt zu haben. Ich freue mich auf Ihr Kommen und Ihre erstaunten Gesichter, gerade weil es trotz des für einen örtlichen Fachhändler extrem üppigen Aufgebotes keine Bratwürste und erst recht kein Freibier geben wird.  

Na sowas: Entsorgung von Elektro-Schrott mal anders

Lange Zeit stand einer der beiden Acry-Boxen im Schaufenster als Blick – und Schmutzfang. Dann wurde ich gefragt, ob ich diese für eine Filmproduktion zur relativ endgültigen Verfügen stellen wolle. Na klar, ich hatte ja schon mehrfach derlei Artikel als Requisite gestellt.

Schaust DuRöhre: https://www.youtube.com/watch?v=Ag7OzPiLVKQ was daraus geworden ist. Nett oder, auch wenn das beworbene Produkt nicht ganz ins Beuteschema des Verfassers dieser Zeilen passt.

Und wenn Sie nicht wissen sollten, was Sie in einem solchen Fall mit Ihrem Schallplatten machen sollen, weil Sie gerade keinen geeigneten Swimming Pool zur Hand haben, dann bringen Sie Ihre LPs einfach beim FLSV in der Inneren Löwenstraße 6 in Bamberg vorbei.

 

 

Nachlese zu den Freilichkeiten anlässlich des 30. Geburtstages des FLSV

Wenn jemand lieber eine Zeitschrift mit schönen und großen Bildern, aber mit demselben Inhalt, lesen möchte, der kann das [hier] tun.

 

Nun ist er also schon wieder Geschichte, der dreißigste Jahrestag der Gründung des Fränkischen Lautsprecher-Vertriebs in Bamberg.

Aber schön war‘s, denn es sind viele liebe Gäste meiner Einladung nicht nur wegen der Fränkischen Spezialitäten inklusive vegetarischem Brotaufstrich, von denen kaum etwas übrig gelassen wurde, und entsprechender Gerstenkaltschale aus Mönchsambach gefolgt.

Es waren für den übergeordneten Anlass sechs Anlagen sorgfältig ausgesucht und aufgebaut worden, immerhin eine mehr als angekündigt, die stets einen sofort erkennbaren Unterschied zwischen den beiden Aggregatszuständen ohne lästiges Umbauen ermöglichten. Da ich diese Konstellationen bereits beschrieben habe, erwähne ich sie hier nicht mehr, sondern beschreibe lediglich kurz die neue Anlage.

Dadurch, dass wir überraschenderweise, weil rechtzeitig aus Frankreich eintreffend, doch noch den Trinnov Amethyst erhalten haben und auch in eine veritable High End-Anlage einbauen konnten, bekam die Veranstaltung ein zusätzliches akustisches Glanzlicht verpasst. Diese Anlage bestand aus einem CD-Player, hier dem Vincent CD-S4 und einem Laptop als digitale Signalquellen, dem Amethyst als Vorverstärker und zusätzlich für Raumkorrektur und Streaming zuständig, den beiden Monoblöcken 8200 MP von Audiolab und den großen PMC PB1i. Was man mit dieser Zauberkiste selbst aus einem in eine hübsche Hifi-Schale geworfenen und dem Studiomonitor-Bereich entlehnten Lautsprecher aus der Nicht-ganz-fünfstellig-Klasse klanglich herausholen kann, das verschlägt auch den Kennern der Materie die Sprache.

Schön war es unter anderem auch durch die vielen passiven Raumakustik-Korrekturelemente, die wir am Donnerstagabend noch so aufgestellt haben, dass man deren Vielfalt in Form und Oberflächen sofort erkennen konnte (siehe auch weiter unten).

Schön war es in fachlicher Hinsicht auch dank der geballten Kompetenz vor Ort. Schließlich waren neben dem Stammpersonal mit Lauschgoldengel Mathias Thurau, der nicht nur in der Vorbereitung dieser Veranstaltung unersetzlich war und mit dem ich gemeinsam und in Zukunft auch die Trinnov Geräte hier in dieser Region weiter voranbringen werde, und meiner Wenigkeit gleich drei weitere Ansprechpartner in diesen Tagen anwesend, um wirklich alle Fragen auch noch kompetent zu beantworten. Tatsächlich wurde dieses Angebot so gut angenommen, dass ein paar konkrete Projekte hier vor Ort angeleiert wurden, die demnächst, als handfeste Angebote ausgearbeitet, den Interessenten vorgelegt werden.

Und in diesem Sinne danke ich ganz besonders Herrn Sven Böhnke von audio-technica, der das Große Vorführstudio mit der gebotenen Vielfalt an Akustik-Elementen von Vicoustic dekoriert hat, um zu zeigen, für welchen Zweck welche Paneele in welcher Ausführung zur Verfügung stehen. Demnächst wird es deswegen beim FLSV auch eine Musterbestückung mit diesen Elementen geben, um meinen Kunden diese zur Anprobe mit nach Hause geben zu können.

Genauso herzlich danke ich Herrn Veit Wegmann von Medialantic, dem deutschen Vertrieb der an diesen Tagen zahlreich (immerhin zwei!) eingesetzten Trinnov Raumakustik-Optimierer für seinen Besuch und seinen Einsatz. Er hat es möglich gemacht, dass uns noch rechtzeitig der große Vorverstärker Amethyst erreicht hat.

Ebenso geht mein Dank an Andreas Rieckhoff von Yamaha, der unkompliziert und schnell für die Bereitstellung der vielen, vielen Stofftaschen und anderen Gutseln gesorgt hat. Gespickt mit allerlei Überraschungen wurden diese gegen eine beliebig große, meistens aber eher gegen eine kleine Spende, wie immer für den Bamberger Kinderschutzbund, an meine Kunden übergeben.

Und nochmals Danke an meine Gäste, die zahlreich erschienen sind und somit jeden Aufwand, der im Vorfeld zu organisieren war, gerechtfertigt erscheinen lässt.

Am ruhigsten ging es wie bei den letzten Veranstaltungen auch im High End-Kino zu, da dieses über eine Tür mit veritabler Dichtung verfügt. Hier war der Trinnov ST-2 Hifi an einer DALI Epicon 2 zugange. Dieser kleine Lautsprecher aus Dänemark gilt nicht nur bei mir als einer der besten seiner Zunft und seiner Größe. Aber was man in diesen Tagen von dieser Pretiose vernehmen konnte, das geht doch weit über das hinaus, was man sonst mit der 2er so hören kann, auch bei mir. Am beeindruckendsten kam der deutlich zu vernehmende 3D-Effekt ‘rüber, wenn das Licht im High End-Kino gedimmt wurde. Da sieht man auch mal wieder, wie sich das Gehör durch optische Reize ablenken lässt. Und was man auf diesem Bild nicht sehen kann, ist, dass immerhin sieben Personen zu diesem Zeitpunkt in diesem doch eher überschaubaren Raum anwesend waren!

Zur Vervollständigung seien noch kurz die beiden Anlagen vorne im Kleinen Vorführraum beleuchtet. Im ersten Bild ist die ‚Analog und Digital im Einklang‘-Anlage abgebildet. Der nagelneue Pro-Ject RPM 1 Carbon wurde übrigens von uns extra für diesen Anlass zur FLSV-Version durch Einsatz des Ortofon 2M Black und einer Wildledermatte sowie einem hochwertigen Anschlusskabel geadelt. Die zweite Anlage lief unter dem Motto „Stromanbieter-Vergleich einmal anders“.

Für eine weitere große Überraschung und gespannte Ohren sorgte der Kennerton Odin, der wohl erstmalig bei einem Händler in Deutschland zu hören gewesen sein sollte. Gut so, denn hier ist das Teil in besten Händen und in noch besserer Gesellschaft. Das magnetostatische Topmodell des russischen Anbieters hatte lange auf sich warten lassen, rechtfertigt aber locker die klanglich sehr hoch gesteckten Erwartungen. Er wird wohl ebenso in den Dauervorführbestand des FLSV übergehen! Danke an die Herren Klaus Stahl und Robert Ross!

Eine kleine parallele Sonderausstellung gab es mit den Design-Schmuckstücken von Leni K., die gleich fünf Exemplare einer meiner preiswertesten Lautsprecher im Programm, nämlich die Pro-Ject Speaker Box 5, optisch derart veredelt hat, dass diese Pretiosen möglicherweise auf der High End in München zu sehen sein werden, so gut haben sie dem anwesenden Repräsentanten von Audio Trade atr gefallen. Es gab lang anhaltende und immer wiederkehrende Diskussionen unter den Betrachtern, welcher Ausführung denn die Krone der Schönsten gebührt. Aber es war wie immer: Vier Leute, fünf Meinungen! Ich habe nur die Befürchtung, dass niemand mehr die neue Farbe im Pro-Ject Plattenspieler-Portfolio beachtet, obwohl diese für sich betrachtet schon ziemlich auffallen dürfte.

Und ein letztes Danke-Schön geht an meine kleinen Helferlein im Hintergrund, an Alex, an René, an Philipp, an…

So, jetzt gilt es als Fazit festzuhalten, dass ich als absolut höchstes Lob, das einem Franken über die Lippe kommen kann, sagen kann, dass ich nach dieser Veranstaltung nicht ganz unzufrieden und somit nicht ganz unglücklich bin!

Und weil es so schön war, könnt ihr euch ja schon einmal den Juli 2018 vormerken, denn da gibt es frühestens die nächste große Veranstaltung in einem solchen Rahmen. Aber den Anlass dazu habe ich schon wieder vergessen… Wer ihn mir hinter vorgehaltener Hand nennt, wird mit einer Flasche Maxi Secco von Max Müller entlohnt, den mir das hiesige Weinhaus Heinrich & Heinrich geliefert hat.