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Eilmeldung: Wir haben keine Eile dank Programmerweiterung bei den BAAT 2026

Das Programm der Bamberger Anti-Analog-Tage 2026 an diesem Freitag und Samstag in den Räumlichkeiten des FLSV in Bamberg wird deutlich erweitert.

Die Änderung betrifft nur den Samstag, denn der wird ausnahmsweise bis 16.00 Uhr bespielt. In der Zeit von 14.00 an wird Dr. Charly Oehlrich ausführliche und fundierte Fachvorträge halten. Diese beziehen sich auf folgende und sehr aktuelle Themen:

Ein paar der Spielzeuge, wie man den Funktionsumfang von Roon deutlich erweitern kann, sieht man bereits hier.

– Was macht Roon zum derzeit mächtigsten digitalen Player? Wie kann ich alle Möglichkeiten erkennen und nutzen?

– Welches Zubehör kann man wofür nutzen?

– Die klanglich relevanteste Verbesserung kommt aber durch die Einbindung von Korrektur-Files in Roon zustande. Wie klappt hier die Implementierung am besten?

Wenn das mal kein zusätzlicher Anreiz ist: Gutschein für Messung der Raumakustik in den eigenen vier Wänden

Hierzu verlosen wir unter den Teilnehmenden Gutscheine für eine kostenlose Messung Ihrer Wohnraumakustik zuhause!

Spannend, oder? Genauso wie die bei den BAAT 2026 eingesetzten Lautsprecher. Im Titelbild sieht man ja, dass sie richtig groß sind. Aber um welchen Typ es sich handelt, müssen Sie, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, nur Ihr und euer Kommen.

Hiermit ergeht erneut meine Herzliche Einladung.

Undercover: Die Brooklyn Bridge II ist der einzige der vier Verstärker (-Gespanne), der bereits einen Roon Core bietet.

Das Programm der Bamberger Anti-Analog-Tage am 17. und 18. April 2026

Der Veranstaltungsmarathon beim FLSV in Bamberg geht in die nächste Runde. Diesmal sind es die Bamberger Anti-Analog-Tage 2026, die am Freitag, dem 17. und am Samstag, dem 18. April zu den regulären Öffnungszeiten stattfinden werden. Analog zur Gegenveranstaltung stets Anfangs Dezember wird ein reichhaltiges Bouquet an digitalen Themen geboten, wie immer schön verteilt auf die drei Vorführstudios.

Neben den technischen Raffinessen wird es erstmals bei einer derartigen Veranstaltung beim FLSV aber auch eine moderate Moderation geben, die spezifische Themen rund um die digitale Musikwiedergabe behandeln wird. Ich freue mich besonders, einen ausgewiesenen Fachmann für alles, was mit dem derzeit und sicher auch in den nächsten Jahren mächtigsten Music Player, nämlich Roon, zu tun hat, zu präsentieren. DrCWO, also Dr. Carl-Werner Oehlrich, wird neben Roon selbst seine geniale Erweiterung namens RooExtend Box samt aller ihrer Möglichkeiten präsentieren, die Roon selbst eben nicht bietet. Alleine die externe Lautstärkeregelung ist ein Must-have! Zusätzlich wird er anschaulich die Möglichkeit darstellen, wie man Korrektur-Files in Roon einbinden kann, die gezielt die Raumakustik positiv beeinflussen. Hierzu wird er im Großen Vorführstudio referieren und auch adäquate Produkte vorfinden.

Was wird also in den einzelnen Studios denn so geboten?

Kleines Vorführstudio:

Hier gibt es einen Systemvergleich Kompakt gegen Old School, wenn die beiden Halbbreiten Eversolo Play und WiiM Amp Ultra gegen den klassisch dimensionierten Yamaha R-N600A antreten. Die Ausstattung variiert bei den Probanden zwar, aber wir konzentrieren uns bei den BAAT 2026 ausschließlich aufs Streaming und darauf, welches der Geräte klanglich die Nase vorn hat.*

Um diese drei besonders preisgünstigen Geräte auch angemessen zu ergänzen, fällt die Wahl derzeit besonders leicht: Wir stellen nochmals die neuen Lautsprecher aus DALIs neuer Baureihe Sonik vor.

High End-Heimkino:

In diesem akustisch besonders vorteilhaften Studio ist ein Vergleich von Roon versus Qobuz Connect versus Google Cast versus Apple AirPlay geplant, deren Unterschiede von unseren Gästen ausschließlich in klanglicher Hinsicht zu werten sein werden. Das Handling der verschiedenen Player und deren Konnektivität im eigenen Haushalt spielen hier also keine Rolle.

Es werden für diesen Zweck zwei Anlagen präpariert sein. Mit Variante 1 spielt als Vollverstärker der Hegel H150 auf, denn der kann alle vier Varianten darstellen. Für die akustische Differenzierung sorgen die beim FLSV in Bamberg neuen Lautsprechern Qualio Audio Qualio IQ.

Vielleicht noch feiner auflösend und somit noch eindrücklicher die klanglichen Unterschiede herausarbeitend wird Variante 2 aufspielen, denn hier werden am bereits bekannten und etablierten High End-Kopfhörer-Verstärker HA-L7A von Yamaha die beiden nagelneuen Yamaha YH-­C3000 und YH-4000 vorgestellt, zwei Kopfhörer der Absoluten Spitzenklasse unterhalb des Top-Modells YH-5000SE.

In beiden Konstellationen wird ausschließlich Qobuz unser Lieferant für High Res-Files sein.

Großes Vorführstudio:

Im Großen Vorführstudio werden zwei High End-Anlagen vorbereitet sein, also eigentlich fünf.

Einfacher ist die Anlage 2 zu beschreiben, denn hier wird nochmals auf die Aktion bei den BAAT vor einem Jahr hingewiesen, bei der die Compact Disc, also die silberne Scheibe mit 12 Zentimetern Durchmesser, hoffentlich halbwegs gerettet wurde. Diesmal kommt wieder unser in dieser Beziehung bestes Stück zum Einsatz, nämlich der Ayon CD-35 II in all seinen Funktionen als CD-Laufwerk, Digital-/Analog-Wandler und Vorverstärker mit Röhrenbestückung. Ganz direkt geht es dann in unsere spanischen Aktiv-Lautsprecher Sottovoce Stereo 3, fertig! Fertig? Naja, wir haben schon mal die neue Streaming Bridge Eversolo T8 bereitgestellt, falls doch jemand mal das Setup mit High Res-Streaming mit Qobuz hören möchte.**

Wie oben schon angedeutet, besteht die Anlage 1 eigentlich aus vier Anlagen, zumindest was die Zentrale angeht. Hier werden nämlich gleich vier Vertreter aus einer doch schon gehobenen Preisklasse in einem Show-Prozess*** vorgeführt. Voilà, wir stellen im großen Vergleichstest vor: NAD M33 V2 gegen Hegel H400 kontra Eversolo DMP-A10 und AMP-F10 versus Mytek Brooklyn Bridge II mit Amp+. Selbst in dieser Preisklasse könnten die Geräte nicht unterschiedlicher konzipiert sein!

Als akustische Lupe für die feinen, aber dennoch sicher vorhandenen Klangunterschiede stehen für diese vier Kandidaten ein paar Lautsprechermodelle bereit, zum Beispiel die beim FLSV in Bamberg neue Blumenhofer Acoustics Genuin FS1 MK II oder auch die große Magnepan MG3.7i. Aber vielleicht kommt da ja noch was ganz Besonderes hinzu. Hier darf man sich von der Auswahl einfach überraschen lassen. Aber man sei sich gewiss: Nichts Schlechtes gibt es nicht beim FLSV in Bamberg ja gar nicht!

Am Samstag wird außerdem Herr Michael Stolz als mein Gast anwesend sein. Er betreut mich mit all den schönen Dingen, die einer meiner größten Vertriebe bereit hält, nämlich ATR Audio Trade. ATR ist diesmal immerhin mit drei Marken bei den BAAT 2026 vertreten: WiiM, Mytek und eben mit der RooExtend Box.

Für Speis und Trank wird wie immer bestens gesorgt sein. Bier aus dem Fass wird es zwar nicht geben, aber dafür aus Mönchsambach. Und gleich vier verschiedene Wurstspezialitäten aus Laudenbach in den fränkischen Farben, also von weiß bis rot, garniert mit optionalem Senf und heimischen Laugenbackwaren.

Hiermit ergeht meine Herzliche Einladung!

* Solange keiner der Testteilnehmer lügt, so wie einst Pinocchio, denn der hatte so immer die Nase vorn.

** Außerdem ließe der Betrieb des Eversolo T8 am Ayon CD-35 II auch noch den Vergleich zwischen den drei Digitalverbindungen Coaxial, AES/EBU und I²S zu. Einen digital-optischen Eingang bietet der Österreicher aber nicht.

*** Der Unterschied zum Schauprozess sollte aber jedem bekannt sein, denn da steht das Urteil bereits vor dem Prozessbeginn fest, dient also nicht der Wahrheitsfindung, sondern lediglich propagandistischen Zwecken. Aber seien Sie sich, sei dir sicher, dass jeder der Teilnehmer seine Berechtigung hat! Außerdem hätten sie sonst nichts im Portfolio des FLSV in Bamberg verloren.

Der Streaming-Dienst meiner Empfehlung

Einladung zu den KEF Days am Freitag, dem 13. und am Samstag, dem 14. Februar 2026

Viele Menschen, die eher das Internet oder sogar die Kindliche Intelligenz (KI) befragen, wissen angeblich recht schnell, was gerade so bei Lautsprechern angesagt ist und welche überhaupt nicht in Frage kommen. Dieses Vorwissen verblendet einen doch insofern, als dass es stets ein noch größeres Angebot gibt, das noch viele andere Facetten aufweist.

Mit den ersten Marken-bezogenen Events im Herbst und Winter 2025 gab es beim FLSV in Bamberg einen guten Überblick, was Yamaha, Dynaudio und DALI, hier jeweils in der dazugehörigen Nachlese, auch in der Breite bieten. All diese Produkte kann man zwar nicht beim FLSV online bestellen, aber sehr wohl in den drei Vorführstudios des FLSV Probe hören, bevor man seinen Favoriten dann und erst recht zu Hause testen darf und soll und eigentlich sogar muss, um eine richtige Entscheidung für die nächsten Jahre treffen zu können.

Dieses Mal ist KEF dran, dieses urbritische Unternehmen, das seit über 60 Jahren Hifi- und High End-Geschichte schreibt. Alle Meilensteine hier aufzuzählen, würde zu weit führen, das kann man hier besser nachlesen.

Wie immer gibt es an diesen beiden Tagen einen exemplarischen Überblick, auch wenn dabei diesmal die smarten Speaker KEF LS50 Wireless II und LS60 Wireless zu kurz kommen (müssen).

Und wie stets bei derlei Anlässen gibt es auch was für’s Göschla, aber keine Weißwürste und auch keine Rindswürste, sondern… Aber eine feste Größe wird es wieder geben: flüssiges Bier aus Mönchsambach!

Das Programm:

Kleines Vorführstudio:

Hier gibt es einen Vergleichstest zwischen der neuen KEF Q Concerto Meta und der etablierten KEF R3 Meta. Wir zeigen, ob und wie Downsizing wirkt. Sie können selbst entscheiden, in welchem Maß die KEF R3 Meta besser als ihre gar nicht so viel kleinere Schwester ist. Immerhin beträgt der Preis der Q Concerto Meta ungefähr gerade mal die Hälfte der R3 Meta!

Und da alle KEF Lautsprecher einen starken Verstärkenden goutieren, verwenden wir den Arcam Radia A25 als Vollverstärker samt ST5 als Streaming Client beziehungsweise alternativ den CD-Spieler CD5 als Quellen.*

High End-Heimkino:

Wie immer für Verblüffung sorgt die klangliche Größe der Kleinsten. Gemeint ist die KEF LSX II beziehungsweise die KEF LSX II LT.

Die KEF LSX II gibt es ab sofort auch in den Farben Amber Haze und Cotton White.

Wir wiederholen sehr gerne das Spektakel der vorhergehenden Veranstaltungen, bei denen jeweils das kleinste Modell des vorzustellenden Herstellers im Dunkeln, aber nichtsdestotrotz in einer der wohl besten raumakustischen Umgebungen der Republik, wenn nicht sogar ganz Frankens präsentiert wurde.

Großes Vorführstudio 1:

Was für ein Vergleich! KEF hat immerhin zwei Schlachtschiff-Baureihen in recht ähnlicher Preislage im Programm, die sich zwar nicht in den technologischen Grundprinzipien unterscheiden, aber sehr wohl in der äußerlichen Gestaltung: Hier die ikonische Blade II Meta und da die sachlich und somit eher kühl gezeichnete Reference 5 Meta.

Die Vorführanlage ist schnell aufgeführt, schließlich hat genau die damalige KEF Blade dafür gesorgt, dass ich den norwegischen Elektronik-Hersteller Hegel ins Programm aufgenommen habe. Schließlich war es der Vorläufer des aktuellen Hegel H600, also der H590, der als einziger Vollverstärker in meinem Portfolio diesen Lautsprecher adäquat antreiben konnte. Als Ergänzung für die CD-Genießer wird der Hegel Viking zur Verfügung stehen.

Großes Vorführstudio 2:

Wenn es klappt, gibt es auch mal wieder eine richtige Heimkino-Vorführung. Eingesetzt werden neben dem bekannten Projektor an der Decke und einem Bluray-Player die nagelneue Soundbar XIO von KEF. Mit ausgesuchten Beispielen aus der reichhaltigen Filme-Sammlung des FLSV in Bamberg wird die Leistungsfähigkeit der modernen Soundbars der obersten Güteklasse demonstriert.

Eine der derzeit klanglich allerbesten Soundbars: KEF XIO

Wie Sie sehen und hören, bleibt es vor allem im Inhaber-geführten Hifi- und High End-Fachgeschäft spannend. Hier bekommt man wenigstens einen sofortigen Eindruck vermittelt, welcher Lautsprecher zu welcher Abhörsituation vor Ort passt. Diesmal ist es dieser britische Anbieter aus dem UK, dessen ganze Bandbreite im Portfolio des FLSV in Bamberg tatsächlich vorgeführt wird. Beim nächsten kleinen Event wird es ein Franzose sein. Und dann ein Flacher…

Hiermit ergeht meine Herzliche Einladung zu dieser Veranstaltung zu den regulären Öffnungszeiten in die Innere Löwenstraße 6 zu Bamberg!

* Alle Geräte aus der Vorführung als auch der Rest der beim FLSV griffbereiten Ware von Arcam aus dieser Baureihe werden ab sofort zu handfesten Vorzugspreisen angeboten. Ganz einfacher Grund dafür: Arcam wird nicht länger von GP Acoustics = KEF = Hegel vertreten, was ich sehr schade finde, sondern auch vertriebstechnisch in den Mutterkonzern Harman und somit in den Übermutterkonzern Samsung integriert. Oder sollte man hier von einverleibt sprechen?

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #3: Hegel H150

Die Palette der Streaming-fähigen Vollverstärker wächst und wächst, nicht nur, aber auch und erst recht beim FLSV in Bamberg. Aber die meisten können, weil sie eher rein digital bis gerade mal so analog ausgerichtet sind, kein Phono. Auch der Vorgänger des hier vorzustellenden Hegel H150, also der immer noch lieferbare Hegel H120, konnte nur analoge Hochpegel-Quellen, digitale Quellen inklusive externer Soundkarte (👍) sowie Streaming verwalten.

Aber Hegel hat ja für den Betrieb eines Plattenspielers seit einiger Zeit eine richtig gute und auch noch halbwegs bezahlbare Phono-Vorstufe im Programm. Das ist der(Hegel)die(Phono-Vorstufe)das Hegel V10, welche ich auch schon häufiger in diesem Blog genannt habe, zu allererst hier und zuletzt hier.

In anderen Set-ups sinnvoll ausgestattet, beim Hegel 150 aber nicht nötig: Die Phono-Vorstufe Hegel V10

So bietet es sich also geradezu an, diese Schaltung ohne das separate und besonders aufwändige Gehäuse und ohne das sehr spezielle Netzteil einfach in einem der Vollverstärker zu verbauen*. Somit wird dieser neue Verstärker zum Quasi-Sonderangebot, wenn Sie mal auf die Summe der jeweiligen Einzelpreise schauen, sprich auf Hegel H120 plus V10 plus hochwertiges Verbindungskabel.**

Neu sind beim Hegel H150 im Bild links der Phono-Eingang und weiter rechts die USB A-Buchse für Speichermedien.

Die restlichen und auch klanglich besonderen Qualitäten aller Hegel Verstärker erspare ich mir hier an dieser Stelle zu nennen. Diese setze ich als allgemein gültig schlicht und einfach voraus.

Ein Teil des kontrollierten Klangs aller Hegel Verstärker ist der stets sehr üppig dimensionierte Netztransformator.

Vorgemacht hat das Ganze übrigens der Hegel H190v, also eine Etage höher. Somit besteht noch berechtigte Hoffnung, dass dieses Schicksal auch den anderen Vollverstärkern dieses norwegischen Herstellers ereilt.

Zwei weitere Fortschritte gibt es noch auf der digitalen Ebene zu vermelden, denn der Hegel H150 kann zum einen auch Flash-Speicher wie USB-Sticks und externe Festplatten verwalten. Zum anderen ist inzwischen auch Qobuz Connect möglich.***

Eine schlichte, aber völlig ausreichend dimensionierte Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten.

Kann es sein, dass dieser optisch schlichte, aber überaus feine Vollverstärker die Zentrale einer der bei den BAAT 2026 vorzuführenden Ketten sein wird? MM, mache es halt nicht so spannend!

Luxus-Umgebung zum Einspielen des neues Spielzeugs von Hegel: DALI Epikore 7

Übrigens: Wer noch einen richtig guten Vollverstärker mit all den soeben genannten und bekannten Qualitäten sucht, aber eben keinen Plattenspieler betreibt, dem kann ich noch je einen weißen und einen schwarzen Hegel H120 recht lukrativ anbieten. Noch günstiger wird diese Offerte in einem Bundle mit einem Paar Lautsprecher, die diese enorme Kontrolle goutieren.

* Phono als Option gibt es zum Beispiel bei den Vollverstärkern von Exposure schon lange. Auch hier ist wie beim Hegel H150 das Preis-/Qualitätsniveau für die Einsteck-Variante schlicht und ergreifend überragend, mal abgesehen davon, dass man sich einen weiteren Platz in der Steckerleiste als auch lange Signalleitungen erspart. „Ach, die kosten wohl auch ein Geld?“

** Tatsächlich kann man am Hegel H150 nur Moving Magnet- oder sogenannte High Output-Tonabnehmersysteme verwenden. Reine Moving Coil-Abtatster scheiden also aus, zumindest dann, wenn man nicht noch zusätzlich einen Übertrager anschaffen möchte. Aber anders als in längst vergangenen Zeiten ist dies bis zu einer sehr hohen Preis-Schwelle kein Nachteil mehr. Nicht umsonst ist ja MM ein Fan von MM.

*** Qobuz Connect bedeutet, dass man nicht auf die App des Hegel, sondern direkt auf die App von Qobuz geht, um sich dort seine Musik auszusuchen. Dort wählt man dann rechts unten im Display den Hegel H150 als Player aus und schon kann es losgehen. Wir gehen einfach mal davon aus, dass Qobuz die bessere, weil intuitiver zu bedienende und deutlich übersichtlichere Bedienoberfläche bietet. Das gilt aber mit Ausnahme von Roon so ziemlich für alle Anbieter von Streaming-fähigen Geräten!

Intermezzo 2: Was gibt es denn so an Streaming-Verstärkern in der 7K€-Klasse beim FLSV in Bamberg?

Auch wenn es zu den Bamberger Anti-Analog-Tagen im März 2025 noch nicht geklappt hat, ist nun auch die zum großen Streaming Client DMP-A10 von Eversolo passende Stereo-Endstufe eingetroffen. Sie hört auf den Namen AMP-F10 und kommt mit klassischer A/B-Schaltung anstelle der gerade so modernen Class D-Typologie daher.

„Auch einer schöner Rücken kann entzücken.“, sagt der Volksmunk. Hier sehen Sie alle Optionen auf einen Blick.

Dass das Dingens richtig schwer ist, kann man schon von Weitem erahnen. Leistung richtig satt könnte die Endstufe deswegen wohl auch bieten, oder? Richtig! Und sie passt Design-technisch super zum Streamer.* Und dass diese Endstufe auch noch so richtig gut klingt, darf man einfach unterstellen oder als Bedenkenträger diesen Artikel lesen. Holger Barske als verantwortlicher Testredakteur sah sich in seinem Fazit sogar gezwungen, den Eversolo AMP-F10 als „ultimative(s) Endstufen- Sonderangebot“ zu bezeichnen!

Der Hegel H400 eignet sich optisch defintiv nicht zum Angeben. Aber nur so lange Sie ihn nicht einschalten und mit Qobuz bespielen.

Der Gegenentwurf dazu ist der Hegel H400, der bei den Bamberger Analog-Tagen im letzten Dezember seine Premiere beim FLSV gefeiert hat. Hier ist alles in einem Gehäuse untergebracht, man benötigt nur ein Netzkabel und auch keine teuren Verbindungskabel zwischen den Geräten. Für das hier gesparte Geld muss man sich aber zwingend ein eiPädd** oder ein flaches Arbeitsgerät, eben ein Tablet, kaufen, damit der Hegel H400 überhaupt in seiner Kernkompetenz, dem Streaming, zu bedienen ist.

Sollten Sie ein Tiny House beschallen wollen, hätten wir einen superben Tipp für Sie: Mytek Brooklyn Brigde II und Amp+

Noch gegenentwürfiger ist wieder eine Pre Amp-/Main Amp-Kombination, diesmal pro Einheit in etwa halb so breit und halb so tief und auch nur halb so hoch. Wer mitgerechnet hat, kommt auf etwa ein Achtel des Volumens eines einzelnen Eversolo oder eines Hegels beziehungsweise auf ein Viertel in der Kombination aus Mytek Brooklyn Bridge II und Brooklyn Amp+. Beide Geräte wurden bereits hier vorgestellt. Aber warum ist denn diese Verbindung in mancher Hinsicht den beiden Kombattanten sogar formal im Vorteil?

Zusammen sind die beiden Myteks so breit wie eine Standard-Komponente, auch wenn sie an Ausstattung doppelt so viel bieten.

MM macht es mal wieder spannend, denn so soll der interessierte Interessent einfach in die Innere Löwenstraße zu Bamberg gelockt werden, um die vielen differenzierenden Feinheiten der drei möglichen Wettbewerber um die letzte Anlage fürs Leben aufgezeigt zu bekommen. Und glauben Sie es: Für jeden dieser tollen Mitstreiter gibt es mehr als nur ein Argument, um sich von den Kollegen abzusetzen.

* Nur so mal nebenbei bemerkt: Man muss die Geräte nicht wie auf den Bildern auf der Eversolo-Webseite und auch hier bei den News zu sehen, aufeinander stellen, sondern so passen genauso auch nebeneinander.

** Ostern ist nahe!