Schon wieder neue Preislisten oder: Das Wort zum Mittwoch

Für das abgebildete Motiv gab es gleich zwei voneinander unabhängige Veranlassungen.

Die Zweite ergab sich aus den beim FLSV neuen und ab sofort vorführbereiten Lautsprecher-Serien THE REFERENCE und Blade von KEF, die in die entsprechenden hier auf dieser Webseite hinterlegten Preislisten

  1. für alle Lautsprecher im Portfolio des FLSV, aber auch etwas spezieller und somit übersichtlicher
  2. für die Kompaktlautsprecher und
  3. für die Standlautsprecher eingepflegt werden mussten.

Aber der eigentliche Anlass für das Bildmotiv war ein paar Preisklassen tiefer gegeben. Durch die seit Jahren an genau dieser einen Stelle im Großen Vorführstudio stehende Armada an Standboxen, deren Paarpreis sich oberhalb von 1000.- bis etwa 2000.- € bewegt, ergab sich ein Gespräch mit Jochen B. Dieser meinte, ich solle diese Vielfalt doch mal auf meiner Webseite deutlicher darstellen, die Leute wüssten wahrscheinlich gar nicht, wie viele Paare Lautsprecher sie hier sehen und auch hören könnten. Doch, meinte ich, das habe ich bereits kund getan. Aber so deutlich sei ihm das bisher auch nicht gewesen, dass alleine in dieser einen Preisklasse ganze 13 Paare zur Verfügung stünden, konterte Jochen. Diesen Vorteil böte wohl kein anderer Händler weit und breit, zumindest nicht in Oberfranken, führte er weiter aus. Das stimme allerdings regional sogar noch ein wenig weiter gefasst, pflichtete ich ihm bei, zumindest, wenn man sich auf das Hifi-Segment beschränkt.* Und um mich hierbei zu unterstützen, holte er flugs seine Profi-Kamera und schoss ein paar Aufnahmen von hier und von dort. Wir haben uns für diese Aufnahme entschieden, weil die neuen Elara LN05 und LN07 von Triangle, die hier an anderer Stelle bereits vorgestellt wurden, die anderen Lautsprecher so schön einrahmen.

So, jetzt muss dieses real stattgefundene Gespräch nur noch inhaltlich an alle an Hifi und High End Interessierten weitergetragen werden, um den Vorzug eines Inhaber-geführten Fachgeschäfts gegenüber allen anderen Vertriebsformen, gemeint sind hier vor allem die Flachmärkte und der Online-Versandhandel, nicht nur bei der Beratung und beim Service hat.

Wenn Sie jetzt aber an den vermeintlich günstigeren Preis denken, den Sie dort zahlen, dann überlegen Sie dabei bitte auch mal, welche Vorleistungen dieser stationäre Fachhandel bereits gestemmt hat, damit Sie sich vor Ort Ihre eigene Meinung bilden können. Ihre Entscheidung nach einem solchen Vergleich wird Sie aber dafür jahrelang zufrieden stellen, garantiert! Das wiegt dann schnell die vermeintlich gesparte Differenz auf, stimmt’s?

* Das war der Gruß an die werten Kollegen in Treppendorf!

Neuorientierung beim FLSV #3

Seit Erscheinen der KEF Blade hat mich dieses Modell des englischen Herstellers besonders fasziniert. Keine geraden Kanten, um interne stehende Wellen zu vermeiden, ein dennoch schlankes Erscheinungsbild, durch die konzentrische Anordnung der vier Tieftöner um das legendäre Uni-Q-Chassis herum wird  eine echte Punktschallquelle gebildet, das Gehäuse aus Kunstharz-Schaum für ein radikal ruhig gestelltes Gehäuse und viele andere Technik-Schmankerl mehr, heben dieses Modell aus der Masse der auch in dieser Preisklasse angebotenen Lautsprecher deutlich hervor.

Aber was die Blade und in der Folge die kleinere Blade Two, wie sie ab sofort in schneeweiß beim FLSV zu sehen und vor allem zu hören sein wird, so besonders macht, ist ihr aufregend anders gestaltetes Äußeres. In ganz strengem Kontrast zur hauseigenen THE REFERENCE-Linie wie zu nahezu allen anderen Lautsprechern am Markt stehen die beiden Blades Design-mäßig einsam auf weiter Flur. Und das, obwohl ja des theoretische Ideals wegen alle Lautsprecher so oder so ähnlich aussehen sollten, stimmt’s?

Übrigens: Wussten Sie, dass die KEF Blade der meistverkaufte Lautsprecher oberhalb von 20000.- ist? Ich bis vor Kurzem auch nicht. Das erklärt vielleicht auch, warum es so viele Sonderlackierungen mit so schönen Namen wie Lemon Sorbet und Stardust gibt. Insgesamt stehen für die KEF Blade 14 (!) Ausführungen und für die Blade Two immer noch 7 zur Auswahl. Aber ich könnte mir vorstellen, dass hier bei Erfolg des neueren, kleineren Modells die oben genannte Vielfalt ebenfalls verfügbar sein wird.

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Parallel zu unseren Bamberger Analog-Tagen, Round 4 am 9. und 10. Dezember 2016 erwarten wir hohen Besuch aus Kent, übrigens dem K aus KEF. Dann werden alle Fragen die beiden neuen Serien von KEF betreffend, wenn auch in Englisch, aber umso fundierter, beantwortet.

Hiermit ergeht Sonder-Einladung an alle Interessierten!

Neuorientierung beim FLSV #2

Aber der nächste Schritt ist inzwischen auch schon vollzogen. Oder sind es nicht genau genommen gleich mehrere Schritte auf einmal? Ja, das muss man mal ganz klar mit Ja! beantworten. Denn genau wie bei anderen Anbietern im hochwertigen Sortiment auch gibt es beim englischen Hersteller KEF die formale Vorgabe, alle Modelle einer Baureihe auch tatsächlich in der Vorführung zu halten. So kamen Ende letzter Woche gleich zwei Europa-Letten, nein: zwei Europa-Paletten (Kurzform: Euro-Paletten) hier in Bamberg an, die die beiden Standboxen aus der KEF THE REFERENCE-Serie samt Sonder-Bonbon (siehe folgende New(s)) hier abzuladen.

Wie heißt der Running Gag im ersten und einzig wahren Otto-Film „Otto – Der Film“, übrigens aus demselben Jahr wie die Gründung des FLSV? Genau: „Da waren sie wieder, meine drei Probleme!“ Das galt auch für den Autor dieser Zeilen: Wohin mit dem ganzen Krempel? Erst mal unausgepackt in den Laden gestellt, denn einmal aus dem Karton entnommen, beansprucht die Ware gleich mindestens die doppelte Stellfläche? Dann doch lieber einen Karton nach dem anderen ausgepackt. Und dann noch das beiliegende Zubehör wie Sockel, Schrauben und Spikes an die richtigen Stellen appliziert, selbstredend ohne die Anleitung zu verwenden, sowie das Verpackungsmaterial artgerecht entsorgt.

Für diese (Übergangs-) Probleme braucht es drei Problemlöser: den Willen, etwas zu bewegen, außerdem und zusätzlich einen Master-Plan, wie und wo das Gut schlussendlich zu stehen kommen wird und ein williges Helferlein.

Zum Glück erschien mir Letzteres zuerst in Person von Olaf L. aus Str. (Name ist der Redaktion in voller Länge bekannt, wurde aber aus Gründen der Headhunter-Abwehr verkürzt). Zuerst, denn mit Olafs Angebot der Mithilfe wurden die latent und mental bereits abgehakten Probleme 1 und 2 in kürzester Zeit gnadenlos, weil systematisch gelöst.

Gelöst waren wir, wie man unschwer erkennen kann,

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nach getaner Arbeit irgendwann am späten Samstagnachmittag dann auch. Nur die endgültige Aufstellungsposition für die KEF REFERENCE 3 und die REFERENCE 5 wird sich jeweils um wenige Zentimeter noch verschieben und dann bleiben die schweren Brocken da stehen, bis sie…

Es bleibt spannend, vor allem beim FLSV in Bamberg!

Neuorientierung beim FLSV #1

Beim FLSV in Bamberg tut sich was! Denn wenn man das Große Vorführstudio betritt, erschlägt einen zwar nach wie vor das übergroße Angebot an tatsächlich und sogar paarweise vorführbereiten Lautsprechern wie schon in den letzten Jahrzehnten. Aber dann fallen doch die neuen und vor allem großen Lautsprecher auf, die das Portfolio des hiesigen Lautsprecher-Spezialisten preislich wie qualitativ deutlich nach oben ausweiten. Aber auch hier bleibt MM wenigstens fast vernünftig, handelt es sich doch bei den Neuzugängen nicht um irgendwelche Exoten*, sondern um Baureihen bereits mit kleineren Serien hier vertretener Premium-Hersteller. Diese gestandenen Unternehmen sind allesamt seit einigen Jahrzehnten erfolgreich im Markt präsent, unterhalten richtig große Entwicklungs-Abteilungen und verfügen über eine perfekte Vertriebsstruktur und die dazu gehörige Logistik ohne nennenswerte Liefer(warte)zeiten.

Den Anfang hat vor wenigen Jahren die große Baureihe von DALI namens Epicon gemacht, die inzwischen auch deren Flaggschiff Epicon 8 einschließt. Neue Technologien, eine tolle tonale Abstimmung und das zeitlose Design in typisch dänischer Handwerkskunst setzten für einige Jahre den Standard beim FLSV nach oben.

Aber wie man im Bild richtig sieht, hat die DALI Epicon 8 zwar ihren festen Platz, den ihre wirklich kleinere und deutlich leichtere Schwester Epicon 6 bisher inne hatte, eingenommen. Aber vor ihr bleibt die klassische Vorführ-Stellfläche frei und flexibel nutzbar. Wenigstens eine feste Größe nach dem nun folgenden und folgenschweren Revirement (französisch und umständlich für: Hin- und Herräumen bis die Knochen krachen), um den täglichen Vorführ-Betrieb nicht zu blockieren.

*Mir liegt es fern, diese Exoten auch nur ansatzweise zu diskreditieren! Jeder hat mal klein angefangen.

Ab sofort beim FLSV erhältlich: MINT, das Magazin für Vinylkultur

Ab sofort ist das Mint Magazin, das sich ausschließlich mit der Vinyl-Kultur befasst, auch beim FLSV käuflich zu erwerben. Und ausgerechnet diese Ausgabe No. 7 passt ja wie die berühmte Faust (von Goethe) auf’s Auge (des Gesetzes), weil sie den Bezug zu den Bamberger Analog-Tagen 2016 essentiell herstellt: Das Aufmacher-Thema dieser Ausgabe, von der es übrigens sieben verschiedene (!) Cover gibt, ist die Chronik einer Hassliebe: 40 Jahre Maxi-Single.

Und was wird einer der Schwerpunkte im LP-Angebot des zweiten Durchgangs der hier beim FLSV veranstalteten Bamberger Analog-Tage am 14. und 15. Oktober 2016 sein? Genau! Die Maxi Single. Und ihre Schwester im Geiste, die Super Sound Single! Hiervon werden hier vor Ort circa 800 dieser 30cm-Scheiben, die aber mit 45 RPM abgespielt werden, vornehmlich aus den 1980er Jahren offeriert. Der Einfachheit halber werden diese Schallplatten in nur drei Preiskategorien verfrachtet. Insofern lohnt sich der Besuch an diesen Tagen nicht wegen der tollen Plattenspieler und der überragend gut klingenden Anlagen.

Und weil heute Oster-Wetter ist, lobe ich für die ersten sieben Interessenten je ein Mint Magazin kostenfrei aus! Also einfach unter munk@flsv.de melden und sich das Lieblingsmotiv dieser Ausgabe von MINT sichern.

So, genug der Märchen, denn aller guten Dinge sind…

Es geht auch anders, noch analoger

Auch solche Datenträger, die für die Ewigkeit gemacht zu sein scheinen, gibt es gelegentlich beim FLSV. Ja, aus echtem Schellack, nicht aus Schell-Lack und erst recht nicht aus Schäl-Lack.

Und weil diese 78er-Scheibe auch noch in Dänemark, genauer auf der Insel Bornholm, vor gefühlten 100 Jahren gekauft wurde, ist sie hier der Erwähnung wert. Aber es ist keine Dänische Dogge auf dem Label zu sehen, sondern der berühmteste Hund der Schallplatten-Geschichte, nämlich Nipper,

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wie er ungläubig vor dem Trichter des Grammophons der Stimme seines Herrleins lauscht. Deswegen heißt das Label auch His Master’s Voice!

Abrundung nach unten: Triangle Elara

Diese kleine und preiswerte Serie des französischen Herstellers ist nun auch vollständig beim FLSV in Bamberg zu sehen und zu hören. Sie besteht klassisch aus einem Paar Kompaktboxen und zwei Paaren Standboxen, die beide nach dem Zweieinhalb-Wege-Prinzip aufgebaut sind. Die Modelle nennen sich ganz prosaisch LN01, LN05 und LN07. Auch ein Center Speaker zur Heimkino-Ergänzung steht zur Verfügung.

Da sie auf ein paar Ausstattungsdetails der großen Serien wie zum Beispiel auf’s Bi-Wiring-Terminal verzichten, etwas einfachere Chassis verwendet werden, dabei aber auf keinen Fall an der Verarbeitungsqualität gespart wurde, deutet darauf hin, dass diese Baureihe im Reich der Mitte gefertigt wird. Sie stehen jeweils in tollem Hochglanz-Lackfinish jeweils in weiß und in schwarz zur Auswahl.

Aber auf eins verzichten die Elaras auf keinen Fall: auf die typische Spielfreude des im nördlichen Frankreich ansässigen Herstellers! Und somit ist die leichte musikalische Handschrift von Triangle ab sofort auch in meiner am stärksten bestzten Preisklasse vertreten. Aber dazu später mehr.

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Wer sich mal einen idealtypischen Eindruck von Triangle verschaffen möchte, kann das [hier] tun.

Und somit sei der Hinweis gestattet, dass alle diesbezüglichen Preislisten soeben aktualisiert hinterlegt wurden, also für alle Lautsprecher, die Kompaktboxen und auch die Standlautsprecher.

Jawowarmerdennaweng? #6: Zeitgenössische improvisierte Kammermusik in Ermreuth am 11. September 2016

An diesem unwirklich warmen Sonntagabend Mitte September war es angenehm kühl in der wunderschön restaurierten Synagoge zu Ermreuth. Nach dem der Tag des offenen Denkmals 2016 wohl recht erfolgreich beendet wurde, ging es bereits ab 18.00 Uhr nach ein paar einleitenden Worten von Frau Rajaa Nadler musikalisch ans Eingemachte, denn es gab sehr wohl „Zeitgenössische improvisierte Kammermusik“. Aber mit dem vollständigen Titel hieß es im Programm: „Zeitgenössische improvisierte Kammermusik für Violine, Klavier (respektive Flügel), Perkussion und Live-Elektronik“, und so klang es dann auch. Das Duo , bestehend aus Stefan Poetzsch und Johannes Billich legte los wie die Feuerwehr. Neben den beiden anerkannt klassischen Instrumentengruppen Violine und Viola sowie Flügel wurden von beiden Musikern auch diverse Schlaginstrumente gekonnt eingesetzt.

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Im Bild rechts, also unter dem Stuhl mit dem Mischpult, zu sehen ist eine Reihe von Effektgeräten, einem (Hifi-) Verstärker und eine einzelne, auf den Stufen liegende Lautsprecherbox. Hiermit wurden die erzeugten Klänge in Loops, also in Endlos-Schleifen zum gerade Gespielten hinzugemischt. Die anderen perkussiv eingesetzten Materialien konnten hingegen auch schon mal nach Baumarkt aussehen.

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Hinzu kam die tolle Akustik des zentralen Raumes der Synagoge. Hier waren also alle Zuhörer gefordert, konzentriert zuzuhören. Und das haben sie auch!
Es bleibt spannend, auch und gerade in den sogenannten Diaspora!

Kurzes Fazit von Round 1

Schön war’s, und zwar ganz schön heiß. Bestimmt hatten viele Leute etwas Besseres vor, als bei einer solchen Wärme die Bamberger Analog-Tage zu besuchen, zumal sie ja noch dreimal in diesem Jahr stattfinden werden. Verpasst haben sie eigentlich nichts, außer die Möglichkeit, die vielen Schallplatten, die bereits jetzt schon aus den bisher fünf vorgestellten Sammlungen verkauft wurden, sich unter den Nagel, selbstredend ist hier ein Abtastdiamant möglichst mit Shibata-Schliff gemeint, zu reißen.

Am meisten Freude haben mir selbst die Passanten und Gäste bereitet, die mich auf den vermeintlichen Rechenfehler auf dem Hinweisschild der eigentlich unverkäuflichen LPs draußen vor der Ladentür aufmerksam gemacht haben. Der Standard-Spruch lautet in etwa: „Da kaufe ich doch lieber viermal eine Schallplatte!“ Danke, dass ihr mir diese kleine Freude gemacht habt!

Dennoch konnten wir einige Gäste begrüßen, die sich über hochwertige Plattenspieler in allen Preisklassen informiert haben. Umgehauen hat mich aber dann doch wieder einmal die kleinste vollanaloge Anlage für ziemlich genau 1000.- €, als wir sie mit einer der MFSL-Testpressungen von und mit Frank Sinatra gefüttert haben. Toll, was hier an Klangfülle geboten wurde.

Hören Sie sich doch mal diese Komponenten bei mir an:
Plattenspieler Pro-Ject RPM 1.3 Genie

Vollverstärker mit Phono-Entzerrung Pro-Ject Stereo Box S Phono

Lautsprecher DALI Zensor Pico

ein wenig Kabel von der vernünftigen Sorte dazu und fertig ist der Lack.

Wer etwas mehr Geld in die Hand nehmen mag, kann entweder beim Plattenspieler den erwachseneren Pro-Ject RPM 1 Carbon für knapp über 100.- € Aufpreis oder bei den Lautsprechern die größeren Geschwister DALI Zensor 1 für gerademal 50.- € mehr wählen. Aber den Schuckel-Faktor bietet nur die Zensor Pico!

Wir sehen uns dann aber am 14. und/oder 15. Oktober 2016, oder?

Neuzugang noch während der Bamberger Analog-Tage 2016!

In der aus der Sicht eines typischen Trüffelschweins hochwertigsten und auch schon hier aufgeführten LP-Sammlung 5, die hier auf den Bamberger Analog-Tagen 2016 angeboten wird, gibt es noch ein absolutes Leckerli zu vermelden. Angeboten wird nämlich zusätzlich die Back to Black-Vinylbox mit den ersten sechs und somit legendären Dire Straits-Studio-Alben* in 180 Gramm**-Pressung. Die Box ist Out of Print, im Fachhandel also (eigentlich) nicht mehr erhältlich und somit ein begehrtes Sammlerobjekt. Die komplette Box ist SEALED, also ungeöffnet und die Box selbst ist MINT, aber nicht deswegen grün, sondern schwarz!

Gemastert wurden die sechs Alben von den Original Masterbändern von Mastering-Mastermind Bernie ‚The Master‘ Grundman. Und auch von Bob Ludwig! Kein Kommentar nötig, oder?

*Das sind die sechs wohlbekannten Alben:

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*Das sind die sechs wohlbekannten Alben:

  1. Dire Straits
  2. Communiqué
  3. Making Movies
  4. Love over Gold
  5. Brothers in Arms
  6. On every Street

Erwähnenswert ist das Album „On every Street“, das hier erst zum zweiten Mal auf Vinyl aufgelegt worden ist. Somit ist es somit nach langer Zeit wieder verfügbar.

**Je Schallplatte, nicht alle zusammen!

Der ’schon wieder freie‘ Mittwoch in Bischofsmittelgrün

Ich hatte seinerzeit schon davon berichtet. Nun hat das Vorhaben aber inzwischen ganz klar und auch für Laien wie mich erkennbar ein völlig neues Reifestadium erreicht. Bis auf ein paar Stühle und Hocker fehlt eigentlich nur noch der richtige Sound in der guten neuen Bier-Stube. Sogar eine Probe-Eröffnung wurde schon erfolgreich inszeniert.

Aber die Musik-Anlage wird entsprechend des High End-Anspruchs des Gastronomen im privaten Umfeld auch hier umgesetzt, selbstredend im Rahmen des sinnvoll Möglichen.

Als Zentrale agiert ab sofort ein Cocktail Audio X12, der alle CDs rippt und damit aus dem Weg schafft. Von hier geht es in die 8-Kanalendstufe STA-850D von Monacor, die es erlaubt, jeden Lautsprecher einzeln in der Lautstärke zu regulieren. Weiter geht es von dort sternförmig zu insgesamt acht pompösen wie imposanten Deckenlautsprechern von Cabasse. Diese heißen ZEF-17, ein wirklich schöner und ein prägsamer Name, oder? Aber noch bedeutender sind neben dem typisch dynamischen Cabasse-Sound die relativ hohe Empfindlichkeit und die äußerst robuste elektrische  und auch mechanische Ausführung. So ist auch dann noch klangliche Sicherheit (oder war es sichere Klangheit?) gegeben, wenn es das eine und das andere Mal etwas lauter werden sollte. Kein Problem für diese Franzosen!

Wie auf diesem Bild

Grund 74.3 zusehen ist, gibt es auch einen nagelneuen Kicker, um den herum es sicher lauter zugehen wird, als in den anderen Zonen des aufwändig restaurierten Gastraums. Hier ist also etwas mehr Pegel nötig, als da, wo man sich miteinander unterhält. Genau, das war die Breitseite gegen die Smartphone-Benutzer!

Dass Herr Hevesi, den alle nur Gyuri nennen, weil das, richtig erraten, sein Vorname ist und in Bischofsgrün sowieso jeder jeden kennt, nur Biere aus regionaler, sprich fränkischer Privatbrauerei-Tradition ausschenkt, habe ich ihm zwar nicht eingeredet, aber das war auch nicht nötig. Ich hätte nur offene Scheunentore eingerannt. Oder Eulen nach B’grün getragen.

Nieder mit der Industrie-Plörre!

Grund 74.2

Das gewisse Extra-Plus: Audiolab M-DAC+ (sprich: Emm-Dack Pluss)

Ja, links, das waren noch Zeiten! Wie bei den Autos hat der Golf in Normalausführung eigentlich gereicht. Und dann kam (nach dem Kombi und dem Cabrio und den anderen hässlichen Derivaten Scirocco und Beetle) noch der Golf Plus. Und der war und ist deutlich größer.

Aber während beim Golf Plus nur mehr Luft drin ist, was ja auch angenehm sein kann, bekommt man bei nagelneuen Audiolab M-DAC+ deutlich mehr Inhalt und über die rasanten Fortschritte bei der Entwicklung von Wandlerbausteinen auch einen deutlichen Klanggewinn. Und gleich wird der M-DAC+ in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Stereo in der Anlage des Monats namens „Offene Quellenlage“ als Zentrale eingesetzt. Ein guter Einstand, oder?

Naaa, die nicht! Aber dafür aktualisierte LP-Listen

Wo Licht ist, haben andere auch einen Schatten. Und deswegen wurden diese an Skurrilität nicht zu überbietenden LPs kurzerhand an die Luft gesetzt. Aber was des einen Freud‘ ist, ist des anderen Schadenfreud, denn diese Schallplatten lassen sich wunderbar an Leute verschenken, von denen man nicht mehr eingeladen werden möchte. Oder man feiert selbst eine 1970er-Horrorparty. Oder man beginnt ein historisches Studium mit Schwerpunkt der Kleidung und der Frisuren, um so hinter das Geheimnis dieser Zeit zu gelangen, wenn es denn eins gab.

Aber in diesem Zusammenhang gibt es auch aktualisierte Listen für die bereits aufgestellten LP-Sammlungen. Diese sind hier hinterlegt:

LP-Sammlung 1

LP-Sammlung 2

LP-Sammlung 3

LP-Sammlung 4

LP-Sammlung 5.

Viele Späße bei der Trüffelsuche.

P.S. MM kann sehr wohl richtig rechnen!

Die Steigerung: Das Transportmittel des Bernd W. aus B.

Erst letzte Woche wurden drei überbreite Hifi-Geräte mit dem Motorrad abgeholt. „Das kann ich besser“, dachte sich Bernd W. aus B. und holte sich zu Testzwecken einen richtig dicken Subwoofer. Aber eben nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad! Und dieses Lasten-Fahrrad ist ein muskelbetriebener Esel ohne feige E-Unterstützung. Auch dafür hat Bernd meine v- wie volle Unterstützung.

Vielleicht sollte ich auch mal über eine derartige Anschaffung nachdenken…

„Wir müssen draußen bleiben“ – Kein SONOS mehr beim FLSV ab Oktober 2016

Man kann sagen, dass hier und heute eindeutige Fakten geschaffen wurden. Denn heute kam ein Einschreibebrief mit Rückschein hier an, der die Kündigung und somit die Einstellung der Belieferung mit Produkten von SONOS zum 30.September 2016 festschreibt.

Und wisst ihr was? Ich habe mich noch nicht einmal geärgert! Bestimmt gibt es hierfür nachvollziehbare Gründe, nur leider wurden diese mir bisher nicht mitgeteilt. Ich vermute, dass sich diese – in diesem Sinne wieder mal – uramerikanische Firma lieber auf die Großvertriebsformen und auf die Internet-Händler konzentrieren wird und sich mit dem kleinen Fachhändler, der dieser Firma aber seinerzeit den Steigbügel hingehalten hat, nicht mehr viel zu tun haben möchte.

Egal, ich habe sofort reagiert, indem ich mein Vorführ-Display umgehend ausgeräumt und vor die Tür gestellt habe. Wie wir wissen, ist kein Produkt, so gut es auch sein mag, unersetzlich. Und mit Yamaha MusicCast und Bluesound und Auralic und anderen wird diese Lücke wohl schnell geschlossen sein.

In diesem Sinne: Es bleibt spannend!

P.S. Wer noch mal günstig SONOS Geräte erwerben möchte, der kann sich hier melden. Allerdings werden diese Vorführmodelle nur hier im Laden, also nicht über den Versandweg, aus der Hand gegeben.

Wir können auch ganz anders! Nämlich digital!

Was kommt heraus, wenn man einen anerkannten High End-Digital-/Analog-Wandler und DIE Streaming Bridge der letzten Monate in einem Gehäuse unterbringt? Fast genau das ist nämlich der Auralic Altair, eine Kombination des Auralic Vega und des Aries Mini.

Der Altair kann nahezu alle denkbaren digitalen Quellen verwalten, als da wären:

„Netzwerkfreigaben (sowohl von NAS als auch Computer), USB-Speicher, die optionale interne Festplatte, UPnP/DLNA-Server, TIDAL und Qobuz als voll integrierte Streaming-Dienste, Internetradio, AirPlay, Bluetooth, Songcast und Roon. Außerdem verfügt er noch über AES/EBU, SPDIF koaxial, Toslink, einen asynchronen USB-Eingang, 2 USB-Eingänge für externe USB-Speicher und/oder USB-Wandler, RJ45-Gigabit-Ethernet-Anschluss und 802.11b/g/n/ac Tri-Band WiFi.“

Der Einfachheit halber habe ich hier die vom deutschen Auralic Vertrieb Audionext verfasste Pressemitteilung zitiert. Der Auralic Altair verarbeitet alle digitalen Tonformate mit bis zu 32 Bit Wortbreite und 384kHz Samplingfrequenz, aber auch DSD bis DSD256!

Wie auch beim Aries Mini lässt sich hier eine 2,5“-Festplatte einbauen. Somit ist man von einer externen Network Attached Storage (NAS) unabhängig.

Die  AURALiC Lightning DS App wurde noch mal deutlich verbessert und in ihrem Funktionsumfang deutlich erweitert. Zusätzlich wird durch das im Altair neu vorgestellte Memory-Playback ein großer interner Arbeitsspeicher, der ganze Titel puffert, bereit gestellt. Das Signal wird so viel schneller und ruhiger dem eigentlichen DAC zur Verfügung gestellt.

Auch bei den Ausgängen ist der Auralic Altair gut bestückt, bietet er doch neben symmetrischen (XLR) und unsymmetrischen (RCA) auch noch einen Kopfhörer-Ausgang.

Auralic Altair Rückseite

Na na na: Die LP-Sammlung #4 für die Bamberger Analog-Tage 2016

Diese vierte Sammlung kommt zwar hier nach fünften Sammlung, aber nur, weil sie heute noch mehrfach ergänzt wurde. Dafür ist sie die kleinste der bisher hier beim FLSV hinterlegten Kollektionen. Gerade Fans der Rolling Stones kommen hier voll auf ihre Kosten. Und Freunde der frühen deutschen Liedermachereien.

Also, es lohnt sich also schon wieder, diese Datei anzuschauen. Viel Spaß dabei!

Nanu: Die LP-Sammlung #5 für die Bamberger Analog-Tage 2016

Das erste richtige Schmankerl für die Bamberger Analog-Tage 2016 steht ab sofort zur Verfügung. Es handelt sich dabei um sogenannte Testpressungen der Kultmarke Mobile Fidelity Sound Lab, kurz MFSL. Diese Testpressungen werden durch den Produktionsleiter vor Start der regulären Fabrikation in einem Probelauf hergestellt, um zu prüfen, ob das klangliche Ergebnis dann zufrieden stellend sein wird.

Aber: Eigentlich ist die Pressqualität sogar noch besser als in Serie, da der Schneidstichel zu diesem Zeitpunkt ja noch jungfräulich ist. Hiervon gibt es weltweit jeweils nur wenige Handvoll Exemplare pro Album! Alle Alben werden dann mit dem charakteristischen White Cover und nur mit spärlichsten Informationen ausgestattet.

[Hier] finden Sie die derzeit verfügbaren Titel.

Wenn Sie hier nicht fündig geworden sein sollten, dann schauen Sie doch einfach beim deutschen Vertrieb Sieveking Sound vorbei. Hier finden Sie die regulären Schallplatten und CDs von MFSL.

Er ist wieder da*: Der KLEI oder auch Eichmann Bullet Plug

Nachdem die Vorräte langsam zu Ende gingen und auch noch ein Vertriebswechsel ins Haus stand, bin ich froh, dass mit Axmann Audio ein neuer Vertrieb diese tollen Stecker aus Australien wieder auf dem deutschen Markt anbietet.

Das Design hat sich inzwischen ein wenig geändert, aber die grundlegende Technologie ist geblieben: hochwertiges Leitermaterial, Hohlleiter beim Plus-Pol, kein Metallgehäuse und der charakteristische, minimale Massekontakt. Jeder Stecker der Harmony-Reihe verfügt nun über eine versilberte Oberfläche beziehungsweise wird sogar aus Reinsilber gefertigt. Außerdem lassen sie sich jetzt noch einfacher konfektionieren, zumal auch die Zugentlastung verbessert wurde.

Wir erinnern uns: Als dieser Steckertyp seinerzeit in der Hifi & Records beschrieben wurde, wurde seinerzeit sinngemäß konstatiert, dass man zuvor nicht die Cinch-Kabel getestet habe, sondern die Stecker. Diese seien wohl das Nadelöhr für den Klang und nicht das Kabel dazwischen!

Also, Leute, bringt eure Kabel, ich löte sie euch um! Das 4er-Set kostet gerademal 60.- €uro!

*Nein, davon wurde dieser unser MM musikalisch defintiv nicht sozialisiert: https://www.youtube.com/watch?v=jABp1MFbiI0

„Mach’s wie der Hans aus Pettstadt“

Ohne Worte! Ohne Worte? Eigentlich nicht, denn in grauer Vorzeit hat man Ladegut genau so transportiert. Und in anderen Regionen der Erde werden noch ganz andere Aufbauten realisiert, bei deren Anblick einem schwindelig werden kann.

Eigentlich sollten es ja nur zwei Geräte sein, die vom Service abzuholen waren. Aber kurzentschlossen hat Hans, der übrigens nicht der berühmte Schmied ist, aber auch aus Pettstadt kommt, noch ein weiteres Gerät aus dem Gebrauchtfundus gekauft und sofort mitgenommen. Und da er lieber mit dem Motorrad als mit dem Auto bei diesem schönen Wetter unterwegs ist, wurde einfach alles verstaut und aufgesattelt und fixiert und losgefahren.