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Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus #2: Die Bamberger Anti-Analog-Tage haben Kompaktes vor

Wie schon im Artikel über das formidable CD-Laufwerk TL5 von C.E.C. erwähnt wird es im März 2025 einen Anlass und eine Feier geben, die der Fränkische Lautsprecher-Vertrieb in Bamberg mit stolzgeschwellter Brust hiermit nochmals verhalten ankündigt: Der FLSV wird im März 2025 gerademal 40 Jahre jung und begleitet diesen Geburtstag mit den Bamberger Anti-Analogtagen 2025.

Was wir so alles für dieses Event an technischem Feuerwerk vorhaben und auch durchführen, wird in diesem Blog nach und nach dargestellt werden.

Jedenfalls braucht es für eine solch bedeutungsvoll aufgeladene Veranstaltung eine adäquate Begleitung bei den Lautsprechern, die ja immerhin auch seit 40 Jahren den zentralen Wortbestandteil des FLSV beinhalten. Und so wurde entschieden, dass diesmal die Lütten dran dürfen, sprich: Es werden heuer die Kompaktlautsprecher im Fokus stehen.*

Sooo viel größer ist die Holzkiste doch gar nicht, wenn man bedenkt, dass hier drin ja auch noch zwei Stands verpackt sind.

Auslöser dafür war, dass vor wenigen Tagen nahezu zeitgleich zwei Kompaktboxen meines dienstältesten Lautsprecher-Lieferanten eintrafen, wie sie gleicher, aber auch nicht unterschiedlicher sein könnten. Denn wie immer bei Dynaudio werden ausschließlich Gewebekalotten mit 28 mm Durchmesser und Membranen aus dem Werkstoff MSP eingesetzt. Aber mit der Emit 10 beginnt das sehr große Universum der Kompaktlautsprecher bei diesem dänischen Hersteller und mit der Confidence 20 endet es vorerst, aber doch schon im fünfstelligen €-Bereich.** Insgesamt bietet Dynaudio sieben Modelle an, die man als Kompaktbox und besser nicht als Regallautsprecher bezeichnet.***

Hier sieht man die super-sorgfältige Verpackung der Dynaudio Confidence 20 samt Stands und reichhaltigem Zubehör.

Und so hat MM schon mal ein wenig im deutlich gehobenen Preissegment trainiert, indem er insgesamt 5 Paare Kompaktlautsprecher in der Preisklasse 10k€ (plus/minus ein paar Hunderter rauf oder runter) fürs Aufmacherfoto positioniert hat. Sie haben bestimmt alle Modelle sofort erkannt, stimmt’s? Da sind zu nennen:

Im Titelbild jeweils außen sind die frisch ausgepackten Dynaudio Confidence 20 zu sehen. Danach kommen die Manger Audio z1 alias p1****. Weiter geht es mit den KEF The Reference 1 Meta und den Yamaha NS-3000. Den Reigen beschließen die bereits hier willkommen geheißenen DALI Epicore 3. Lassen Sie sich das noch mal ganz genüsslich auf der Zunge zergehen: Der FLSV bietet Ihnen gleich fünf Alternativen allein in dieser doch schon sehr gehobenen Preisklasse an.*****

Die Kompaktboxen-Elite von links nach rechts: Dynaudio Confidence 20, Manger Audio p1, KEF The Reference 1 Meta, Yamaha NS-3000 und DALI Epikore 3. Flankiert werde diese Modelle von der Dynaudio Contour Legacy (links) und von der DALI Epikore 7.

Zurück zum Thema. Diese elitären Lautsprecher werden also während der BAAT 2025 im Großen Vorführstudio das wiedergeben, was das digitale Frontend aus den Bits und Bytes, egal von welchem Datenträger abgespielt, herausholt. Freuen Sie sich also auf eine weitere spannende Episode, wenn es wieder heißt:

Ein Hoch auf den lokalen Fachhandel, Folge 673!

* Wussten Sie eigentlich schon, dass der FLSV in Bamberg, der schönsten Stadt Oberfrankens, aber auch Frankens und des Rests der Welt, knapp sechzig (in Worten: 60) Paare dieser Kategorie nicht nur nicht zum Ankreuzen im immer noch nicht existenten Webshop-Katalog führt, sondern tatsächlich in den Räumlichkeiten in der Inneren Löwenstraße 6 in Bamberg untergebracht hat und auch vorführbereit hält?!

** Der Preis ist zwar der höchste der hier vorgestellten Marktbegleiter, relativiert sich aber insofern, als dass die Standfüße im Preis inkludiert sind, auch deswegen, da diese Bestandteil der gesamten Abstimmung im Bassbereich sind. Bei DALI, KEF und Yamaha sind Stands optional erhältlich, kosten dann aber auch entsprechend.

*** Hier wurde die Heritage Special, obwohl auf der Dynaudio-Webseite noch vertreten, nicht mitgezählt, da alle 2500 Paare dieses Modells bereits verkauft sind.

**** Nur falls Sie meinen, die zweite Box von links sei ja gar keine Kompaktbox, schließlich reiche sie ja bis zum Boden, dann irren Sie zumindest teilweise. Aufklärung: Die Manger Audio z1 und die Manger Audio p1 sind technisch identisch, was die Bestückung als auch das genutzte Volumen angeht. So ist die Manger Audio z1 deutlich tiefer, aber eben nicht so hoch, während die p1 einfach nur hoch ist und so den Standfuß obsolet macht.

***** Auch der FLSV führt noch zwei deutlich teurere als die erwähnten Kompaktlautsprecher in seinem Portfolio. Eine davon ist die deutlich größere Schwester Yamaha NS-5000 und die andere ist die Harbeth Monitor 40.3 XD. Ob Sie deswegen weiter unten aber eine neue Milchmädchenrechnung für die Arbeitswoche anstellen wollen oder gar müssten? Oder gar, ob diese beiden ganz besonderen Lautsprecher überhaupt noch als Kompaktlautsprecher zu bezeichnen sind, nur weil diese auf einen speziell angefertigten Standfuß zu hieven sind und so deutlich mehr Platz als manch ausgewachsener Standlautsprecher in Anspruch nehmen?

Und jetzt kommt eine Aufforderung, die Sie ernsthaft befragt, ob Sie in fünf verschiedenen Zimmern Ihrer Wohnumgebung lieber mit fünf Paar Kompaktlautsprechern dieser Qualitätskategorie – zum Beispiel an jedem Werktag eine andere – hören wollten, oder lieber mit einem Stück (nicht einem Paar!) dieser Gattung die ganze Woche und auch die nächste Woche, den darauf folgenden Monat und auch überhaupt hören wollen. Hier gibt es ein ganz klares Statement von MM: Je aufwändiger die Lautsprecher im akustischen Design entwickelt wurden, desto unterschiedlicher klingen sie! Aber ob das besser oder weniger besser für Sie klingt, das entscheiden allein Sie! Trotzdem hätten Sie mit meinen fünf Paaren deutlich mehr Abwechslung in Ihrem High End-Leben.

Das glauben Sie nicht? Dann geben Sie doch einfach mal „teuerster Kompaktlautsprecher der Welt“ in die Such- und Finde-Maschine Ihrer Wahl ein. Sie werden so, bestimmt wie auch ich, auf ein Modell stoßen, das lustigerweise wie zwei meiner Probanden auch aus Dänemark kommt, aber knapp an der Schwelle zur Sechsstelligkeit kratzt. Aber immerhin sind (wie bei der Dynaudio Confidence 20) in dieser doch schon sehr stolzen Summe die beiden Standfüße inklusive. Nicht auszudenken, was die nochmal extra kosten würden.

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus #1: Die Bamberger Anti-Analog-Tage haben Großes vor

Im Oktober des gerade vergangenen Jahres gab es ja schon einen großen Bericht über Riemen-getriebene CD-Laufwerke von C.E.C. Nun folgt die Konsequenz in Form des C.E.C. TL5, also dem zum CD5 bauähnlichen CD-Transport, wie man heutzutage CD-Laufwerke, also CD-Player ohne eingebauten Digital-/Analog-Wandler (DAC) nennt.

Und wie es der Zufall will, habe ich just an dem Tag der Zustellung des C.E.C. TL5 auch einen historisch wertvollen Plattenspieler aus der glorreichen Vergangenheit des japanischen Herstellers zur Überholung durch Lauschgoldengel Mathias Thurau angenommen.

Wie man in den Detailfotos gut erkennen kann, nutzen beide Exponate einen Riemen für den Antrieb und die Steuerung. Und bei beiden Modellen lässt sich ein Puck verwenden, der aber beim C.E.C. Pflicht ist.* Dafür sind die zu nutzenden Medien dann doch leicht zu diskriminieren, sprich zu unterscheiden: Im Titelbild links schwarz und 30 cm im Durchmesser, während rechts welche mit 12 cm und silbern glänzend einzulegen sind.

Der C.E.C. TL5 ist ab sofort fester Bestandteil des Digital-Segments im Portfolio des FLSV in Bamberg. Und er wird einer der Stars bei den Bamberger Anti-Analogtagen (BAAT) im März 2025** sein, die ja nicht ganz zufällig mit den Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag des einzigen und immer noch Inhaber-geführten Fachgeschäfts für High Fidelity und High End in Bamberg zusammen begangen werden.

Und wie immer bleibt es im Fachgeschäft, dem geschäftigen, besonders spannend!

* Dieser ist im Vergleich zu den allermeisten Top-Ladern sogar richtig massiv ausgeführt, was aber auch nur bei diesem Antriebskonzept machbar ist!

** Den genauen Termin erfahren Sie zwar jetzt noch nicht, aber garantiert rechtzeitig. Tatsächlich hängt dieser von der Zusage eines weiteren Überraschungsprogrammpunktes für die BAAT 2025 ab.

Kompaktanlage reloaded: Audiolab Omnia

Omnia, Omnia, war da nicht erst was? Richtig! Aber beim auf dieser platten Form bereits vorgestellten NuPrime Omnia A300 handelt es sich nur um einen sehr kompakten High End-Verstärker mit tollen Leistungsdaten und erst recht tollem Klang. Audiolab Omnia hingegen ist eine vollständig ausgestattete Musik-Anlage, wie man sie ganz früher als Kompaktanlage bezeichnet hat. Hier ist so ziemlich alles implementiert, was man heute und auch gestern schon gebraucht hat, um auf wirklich hohem Niveau Musik zu hören.* Mir fällt partout gerade nichts ein, was Omnia nicht hat. Sogar die beiden für mich besonders relevanten Bausteine sind in Luxus-Qualität vorhanden: ein USB-Eingang als externe Soundkarte für die direkte Anbindung eines Music Servers (PCM768kHz, DSD512!!!) sowie ein richtig guter Kopfhörer-Verstärker. Sogar an einen mehr als ordentlichen Phono-Vorverstärker** haben die Entwickler gedacht. Ach ja, so etwas wie ein Laufwerk für die anachronistischen Compact Discs (CD) hat das wertig verarbeitete Gerät auch noch. Hier zeigt sich einfach die Expertise, die Audiolab in den letzten Jahrzehnten gerade in diesen Technikbereichen angesammelt hat.

Alles drin, was man als ambitionierter Musikhörer so alles benötigt. Und das in richtig hochwertiger Qualität.

Alle anderen Ausstattungspunkte kann man entweder beim FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg erfahren oder, zumindest theoretisch, auch auf der Webseite von Audiolab.

Dass das ganze Gerät in der von Audiolab gewohnt eleganten Schlichtheit daherkommt, ohne dabei technoid zu wirken, daran hat das tolle und dennoch gut ablesbare Display*** seinen besonderen Anteil. Eine richtig handliche Fernbedienung für die Leute, die endlich mal ihr doofes Smartphone aus der Hand legen wollen, damit sie sich nicht schon wieder von irgendwas ablenken lassen, rundet das gelungene Gesamtbild ab.

Ganz viel Ausstattung ist bereits eingebaut, aber Anschlussmöglichkeiten gibt es immer noch reichlich.

Wäre ich (noch oder wieder) High End-Student, dann wäre dieses All-in-one-Musiksystem ganz klar meine allererste Wahl! Aber nicht nur studieren ist spannend, sondern auch solch tolle Kompaktanlagen wie Omnia von Audiolab!

*Bitte sagen Sie jetzt nicht, dass aber doch kein Schallplatten-Laufwerk eingebaut sei, wie es seinerzeit üblich war!

**Die große Phono-Vorstufe von Audiolab, also die 8000 PPA, ist immer noch im täglichen Einsatz beim FLSV in Bamberg, wenn es darum geht, zwei Plattenspieler oder zwei Tonabnehmer im selben Augenblick vergleichen zu können. Auch wenn diese nicht mehr lieferbar ist, der FLSV kann noch liefern, denn wir haben seinerzeit den kompletten Restbestand der Audiolab 8000 PPA aufgekauft!

***Die ersten beiden Geräte im Portfolio des FLSV in Bamberg sind die beiden Streamer/DACs von Rose, also der RS150B und der RS250. Deren Display ist nicht nur niederländisch, also datsch, also berührungs-empfindlich, sondern sogar Video-tauglich!