Die All-In-One Audiosysteme, die alles beherbergen, was man zum Musikhören benötigt, also auch die Lautsprecher, werden beim FLSV in Bamberg liebevoll Küchenradios genannt. Diese Geräte stehen im Portfolio des FLSV nicht gerade im Vordergrund, wenn man von den prominenten Stellplätzen zum Beispiel im Schaufenster des Kleinen Vorführstudios mal absieht. Aber es gibt immer eine gewisse Auswahl der beiden Platzhirsche in diesem Segment, nämlich von Ruark und von Sonoro, nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Probehören.
So könnte es zuhause aussehen, wenn man Bild und Ton vorbildlich in Einklang bringt.
Nun gibt es ein neues Modell von Sonoro, das sich Avaton nennt. Sonoro betont neben den bekannten Qualitäten* vor allem den eARC-Anschluss für die Anbindung des Fernsehgeräts (TV) per HDMI-Kabel. Das soll, zumindest wenn es die Höhe des Möbels, auf das der Sonoro Avaton gestellt wird, bis zur Unterkante des Fernsehers zulässt, ermöglichen, diesen als Soundbar-Ersatz zu verwenden.**
Die Anschlüsse von links nach rechts: Spannung, 2x Digital (optisch & coaxial), Netzwerk, 2x USB, HDMI und 2x Analog
Wenn man sich also für einen richtig guten Klang für Musik und Fernsehton entscheiden möchte und die eingeschränkte räumliche Abbildung, zum Beispiel aus Platznot im Wohnraum, akzeptiert, gibt es wohl wenige Alternativen*** zum Sonoro Avaton und zum großen Sonoro Meisterstück Gen.2.****
Also aufgemerkt: Auch in den Nischen bleibt es spannend, zumindest im Fachgeschäft Ihres Vertrauens.
* Zum Beispiel gibt es hier bereits Qobuz Connect als den für uns besten Streaming-Dienst.
** Diese beträgt immerhin 140 Millimeter oder 14 Zentimeter oder sogar 1.4 Dezimeter.
*** Es gibt inzwischen einige Alternativen bei den aktuellen Soundbars, die auch ordentlich musizieren können. Und diese können TV und Kino garantiert eindrucksvoller darstellen. Hier sind zum Beispiel zu nennen: KEF XIO und Yamaha True X Surround 90A. Letztere beinhaltet sogar drahtlos anzusteuernde Rear Speaker. Aber für die Mischnutzung mit einem Anteil von Musikgenuss von über 50 % im Verhältnis zum TV-Konsum empfehle ich stets die Musik-orientierte Lösung, also hier das Sonoro Avaton.
**** Auch das Spitzenmodell dieses Herstellers, das Meisterstück Gen. 2, hat bereits diesen Anschluss vorgesehen. Außerdem bietet es noch die Wiedergabe von Compact Discs (CD) an. Insofern ist dessen Mehrpreis auch leicht zu rechtfertigen, wenn man auf dieses Medium nicht verzichten möchte.
Somit ist schon mal geklärt, dass keiner meiner Gäste darben musste, zumindest nicht körperlich. Aber wie stand es um die Qualität der Darbietungen? Wurde hier dasselbe hohe Niveau beibehalten?** Lest selbst!
In erster Linie gab es besonders ernsthafte Vorführungen mit den Neuheiten von KEF, aber auch mit bekannten Alten. Wie schon in der Ankündigung der KEF Days 2026 angedroht, gab es in allen drei Vorführstudios des FSLV in Bamberg insgesamt sechs verschiedene Lautsprecher des Herstellers aus dem gerade mal wieder nicht so arg UK.
Die beiden bauähnlichen Modelle haben ihre Berechtigung in ihrem Marktsegment: KEF R3 Meta in blau und links…
Im Kleinen Vorführstudio traten die etablierten KEF R3 Meta gegen die noch recht neue KEF Q Concerto an. Und wer entschied diesen Vergleich für sich? Ein Besucher brachte es auf den Punkt: Er würde lieber zwei Paar der KEF Q Concerto kaufen. Habe ich auch nichts dagegen.
Auf der Fensterseite zeigte die KEF Coda W ihre Vielfältigkeit. Gefüttert wurde sie hauptsächlich mit einem Phono-Signal des Pro-Ject Debut EVO 2 oder per Bluetooth von einem Kunden-Smartphone.
Am Freitag kamen die KEF Reference 5 Meta dran, am Samstag waren es dafür die Blade Two Meta. Ist doch gerecht. oder?
Am anderen Ende der Preisskala, zumindest hier beim FLSV in Bamberg, waren es die beiden Flaggschiffe von KEF, die im Großen Vorführstudio aufgebaut waren. Zunächst war ja ein direkter Vergleich zwischen der KEF Reference 5 Meta und der KEF Blade Two Meta geplant. Aber da beide Probanden doch recht üppige Maße aufweisen, wäre die Aufstellung nebeneinander für beide Modelle nachteilig gewesen.***
Wenn das mal nicht standesgemäße Elektronik ist: CD-Player Hegel Viking und Streaming-Vollverstärker Hegel H600
So wurde am Freitag die modern gezeichnete KEF Reference 5 Meta in den Vordergrund gestellt, während die KEF Blade Two Meta von hinten auf die Zuhörer blicken konnte. Am Samstag wurde umgestellt, so dass die ikonische KEF Blade Two zeigen konnte, warum sie noch eine Winzigkeit oberhalb der KEF Reference 5 Meta rangiert. Und hier sind ausdrücklich nicht die maximal mögliche Lautstärke oder ähnliche Belanglosigkeiten gemeint.
Keiner konnte sehen, was läuft.Auch jetzt ist die KEF LSX II noch nicht zu erkennen.Jetzt fielen oft die Mundwinkel nach unten. Überraschung!
Aber wie immer wurde die größte Überraschung im High End-Heimkino des FLSV kredenzt. Schon in den Veranstaltungen zuvor war hier das kleinste Modell des jeweils vorzustellenden Lautsprecher-Herstellers aufgebaut. In der perfekten Akustik dieses Raums, der dann auch noch abgedunkelt wurde, konnten die KEF LSX II**** zeigen, was heute an Klang und Volumen aus derart kleinen Gehäusen gezaubert werden kann.
Nur ein Modell ist noch schlanker, dafür aber viel höher und schwerer: KEF LS60 Wireless
Und so bekam der Begriff High End doch auch einen neuen Maßstab verpasst, zumindest was die schiere Größe und den damit verbundenen Aufwand betrifft, sie zum Klingen zu bringen. Denn hier waren lediglich ein stabiles Netzwerk und der Zugang zu Qobuz vonnöten, mehr nicht, um Musik mit viel Genuss zu hören!
Erst KEF, dann folgt Triangle, dann kommt Harbeth (wieder aus dem UK) dran und dann…
Die nächste Veranstaltung dieser Machart führt ins Reich eines der beiden französischen Anbieter im Portfolio des FLSV, nämlich Triangle. Weitere werden folgen, damit jeder weiß:
Beim FLSV in Bamberg war, ist und bleibt es spannend.
* Tatsächlich leitet sich mein Nachname entweder von Münchner ab, was einen Hinweis auf die verblichene Messestadt der High End in spe gewesen sein könnte, oder von Mönch, was mir in diesem Fall natürlich viel lieber wäre! Mein Dank geht wie so oft an Achim H. aus. N., der uns diese Köstlichkeiten aus seiner Heimat nicht nur mitgebracht, sondern auch kredenzt hat.
** In dieser Form, also mit einer ziemlich bescheidenen Frage, fangen seit gefühlten 100 Jahren alle Testberichte in den großen Printmedien unseres Metiers an. Ich kann da aber inzwischen drüber hinweglesen und rege mich nicht mehr darüber auf. Wirklich nicht!
*** Kann es sein, dass im Großen Vorführstudio des FLSV irgendwie zu wenig Platz ist? Hat dieses Fachgeschäft eventuell doch zu viele Lautsprecher vorführbereit? Quatsch, hier stehen höchstens viele Lautsprecher verführbereit!
**** Was die Chassis und die Verstärker-Elektronik betrifft, sind die KEF LSX LT baugleich zur LSX II. Hier sind eher der HDMI-Anschluss und die nicht zwingend benötigte Verbindung des Primary Speakers zum Secondary Speaker mögliche Argumente für die LSX II, zum Beispiel als Alternative zu einer Soundbar.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2026/02/KEF-Days-2026-2-scaled.jpg14422560Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2026-02-16 16:05:272026-02-17 14:22:30Nachlese der KEF Days 2026 am letzten Wochenende
Viele Menschen, die eher das Internet oder sogar die Kindliche Intelligenz (KI) befragen, wissen angeblich recht schnell, was gerade so bei Lautsprechern angesagt ist und welche überhaupt nicht in Frage kommen. Dieses Vorwissen verblendet einen doch insofern, als dass es stets ein noch größeres Angebot gibt, das noch viele andere Facetten aufweist.
Mit den ersten Marken-bezogenen Events im Herbst und Winter 2025 gab es beim FLSV in Bamberg einen guten Überblick, was Yamaha, Dynaudio und DALI, hier jeweils in der dazugehörigen Nachlese, auch in der Breite bieten. All diese Produkte kann man zwar nicht beim FLSV online bestellen, aber sehr wohl in den drei Vorführstudios des FLSV Probe hören, bevor man seinen Favoriten dann und erst recht zu Hause testen darf und soll und eigentlich sogar muss, um eine richtige Entscheidung für die nächsten Jahre treffen zu können.
Dieses Mal ist KEF dran, dieses urbritische Unternehmen, das seit über 60 Jahren Hifi- und High End-Geschichte schreibt. Alle Meilensteine hier aufzuzählen, würde zu weit führen, das kann man hier besser nachlesen.
Wie immer gibt es an diesen beiden Tagen einen exemplarischen Überblick, auch wenn dabei diesmal die smarten Speaker KEF LS50 Wireless II und LS60 Wireless zu kurz kommen (müssen).
Und wie stets bei derlei Anlässen gibt es auch was für’s Göschla, aber keine Weißwürste und auch keine Rindswürste, sondern… Aber eine feste Größe wird es wieder geben: flüssiges Bier aus Mönchsambach!
Das Programm:
Kleines Vorführstudio:
Hier gibt es einen Vergleichstest zwischen der neuen KEF Q Concerto Meta und der etablierten KEF R3 Meta. Wir zeigen, ob und wie Downsizing wirkt. Sie können selbst entscheiden, in welchem Maß die KEF R3 Meta besser als ihre gar nicht so viel kleinere Schwester ist. Immerhin beträgt der Preis der Q Concerto Meta ungefähr gerade mal die Hälfte der R3 Meta!
Beide Lautsprecher sind echte Drei-Wege-Systeme.Ein KEF typisches Coaxial-Chassis wird im Bass-Bereich ergänzt.
Und da alle KEF Lautsprecher einen starken Verstärkenden goutieren, verwenden wir den Arcam Radia A25 als Vollverstärker samt ST5 als Streaming Client beziehungsweise alternativ den CD-Spieler CD5 als Quellen.*
High End-Heimkino:
Wie immer für Verblüffung sorgt die klangliche Größe der Kleinsten. Gemeint ist die KEF LSX II beziehungsweise die KEF LSX II LT.
Die KEF LSX II gibt es ab sofort auch in den Farben Amber Haze und Cotton White.
Wir wiederholen sehr gerne das Spektakel der vorhergehenden Veranstaltungen, bei denen jeweils das kleinste Modell des vorzustellenden Herstellers im Dunkeln, aber nichtsdestotrotz in einer der wohl besten raumakustischen Umgebungen der Republik, wenn nicht sogar ganz Frankens präsentiert wurde.
Großes Vorführstudio 1:
Was für ein Vergleich! KEF hat immerhin zwei Schlachtschiff-Baureihen in recht ähnlicher Preislage im Programm, die sich zwar nicht in den technologischen Grundprinzipien unterscheiden, aber sehr wohl in der äußerlichen Gestaltung: Hier die ikonische Blade II Meta und da die sachlich und somit eher kühl gezeichnete Reference 5 Meta.
Ikonische Designsprache: KEF Blade II MetaOb die KEF Reference 5 auch optisch in eine Bauernstube passt?
Die Vorführanlage ist schnell aufgeführt, schließlich hat genau die damalige KEF Blade dafür gesorgt, dass ich den norwegischen Elektronik-Hersteller Hegel ins Programm aufgenommen habe. Schließlich war es der Vorläufer des aktuellen Hegel H600, also der H590, der als einziger Vollverstärker in meinem Portfolio diesen Lautsprecher adäquat antreiben konnte. Als Ergänzung für die CD-Genießer wird der Hegel Viking zur Verfügung stehen.
Großes Vorführstudio 2:
Wenn es klappt, gibt es auch mal wieder eine richtige Heimkino-Vorführung. Eingesetzt werden neben dem bekannten Projektor an der Decke und einem Bluray-Player die nagelneue Soundbar XIO von KEF. Mit ausgesuchten Beispielen aus der reichhaltigen Filme-Sammlung des FLSV in Bamberg wird die Leistungsfähigkeit der modernen Soundbars der obersten Güteklasse demonstriert.
Eine der derzeit klanglich allerbesten Soundbars: KEF XIO
Wie Sie sehen und hören, bleibt es vor allem im Inhaber-geführten Hifi- und High End-Fachgeschäft spannend. Hier bekommt man wenigstens einen sofortigen Eindruck vermittelt, welcher Lautsprecher zu welcher Abhörsituation vor Ort passt. Diesmal ist es dieser britische Anbieter aus dem UK, dessen ganze Bandbreite im Portfolio des FLSV in Bamberg tatsächlich vorgeführt wird. Beim nächsten kleinen Event wird es ein Franzose sein. Und dann ein Flacher…
Hiermit ergeht meine Herzliche Einladung zu dieser Veranstaltung zu den regulären Öffnungszeiten in die Innere Löwenstraße 6 zu Bamberg!
* Alle Geräte aus der Vorführung als auch der Rest der beim FLSV griffbereiten Ware von Arcam aus dieser Baureihe werden ab sofort zu handfesten Vorzugspreisen angeboten. Ganz einfacher Grund dafür: Arcam wird nicht länger von GP Acoustics = KEF = Hegel vertreten, was ich sehr schade finde, sondern auch vertriebstechnisch in den Mutterkonzern Harman und somit in den Übermutterkonzern Samsung integriert. Oder sollte man hier von einverleibt sprechen?
https://flsv.de/wp-content/uploads/2026/02/KEF-Days-2026.jpg14401920Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2026-02-01 12:27:042026-02-11 19:19:55Einladung zu den KEF Days am Freitag, dem 13. und am Samstag, dem 14. Februar 2026
Im vorherigen Beitrag der NEWS beim FLSV in Bamberg wurde ja schon ein ganz toller Vertreter der Gattung Moderner Vollverstärker vorgestellt, nämlich der Hegel H150. Dieser ist ja genauso in die Fußstapfen seines Vorgängers getreten, wie es der heutige Kanditat getan hat, auch wenn hier nur ein V2 angehängt wurde.
Ratet mal: Handelt es sich bei dem abgebildeten Modell um einen britischen oder eher um einen kanadischen Verstärker? Ist der wirklich auch zu bedienen, so wenig Schalter, Tasten und Regler dessen Frontplatte aufweist?
Auch wenn der NAD M33 V“ nicht allzu schwer in Kilogramm ist, klanglich ist er ein Schwergewicht.
Richtig: Es handelt sich um die neueste Inkarnation des Vollverstärkers aus der Masters Serie von NAD. NAD ist seit weit über 50 Jahren aktiver Anbieters vor allem bezahlbarer Elektronik. Aber mit der Masters Serie bieten die einst im UK gegründeten Kanadier auch sehr schicke Alternativen im gehobenen Segment an.
Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass der NAD M33 V2 nahezu vollständig ausgestattet ist. So erspare ich mir das andernorts übliche Drag & Drop der Features und der technischen Daten. Was aber zeichnet diesen Vollverstärker denn so aus, dass man schwach werden sollte? Ist es der Touchscreen mit Farb-TFT-Display? Könnte man ja auch mit dem Tablet vulgo dem iPad erledigen, oder? Ist aber doch ganz praktisch, wenn man direkt vor dem Gerät steht.
Das Display ist auch aus größerer Distanz gut zu erkennen. Außerdem kann man das Gerät hierüber bedienen.
Oder ist es doch eher die Dirac Live® Raumkorrektur? Bestimmt! Denn wir wissen, dass jeder Lautsprecher in einem gegebenem Raum Fehler produziert. Und dagegen helfen passive Elemente an den Wänden und in den Ecken des Wohnzimmers oder eben eine elektronische Korrektur wie die aus Schweden. Auch wenn die Messung sich etwas aufwändiger gestaltet als zum Beispiel mit einem Trinnov, ist das Ergebnis doch immer wieder verblüffend.
Alle nötigen Anschlüsse sind vorhanden und das auch noch in guter Qualität. Was sehen Sie außer Supra Cables noch?
Wichtig ist ja inzwischen auch, dass die Komponente der Wahl für die nächsten Jahre auch die Connect-Variante des Streaming Dienstes meiner Empfehlung unterstützt. Und das tut der NAD M33 V2 mit Bravour. Außerdem ist das high-endige Gerät auch noch Roon Ready** zertifiziert, was vor allem dann nutzvoll einzusetzen ist, wenn man zusätzlich auch noch einen eigenen Musikbestand verwalten möchte.
Auch für den NAD M33 V2 gibt es eine solide Fernbedienung, auch wenn diese selten gebraucht wird.
Ein mögliches Fazit könnte also lauten, dass es das Gesamtkonzept ist, was für den NAD M33 V2 spricht. Einverstanden?
Gerne können Sie jederzeit einen Vergleich Kanada gegen Norwegen einfordern, aber nicht im Eishockey.***
„Mutti, Mutti, ich habe die Kore geschrumpft!“ Aber die DALI Epikore 7 kann ich wenigstens noch allein bewegen.
* Besonders beeindruckt war ich seinerzeit auf der High End in München – nicht nur Gott habe sie selig – als die DALI Kore vorgestellt wurden. Hier haben die Veranstalter lediglich den Vorgänger des M33 MK II, also den M33, sowie eine M23 für Bi-Amping verwendet. Und es klang mindestens standesgemäß. Da haben andere Lautsprecher-Hersteller viel größere Kaliber auffahren müssen, um ihre Pretiosen klanglich in Szene setzen zu können. Stichwort: begehbare Endstufen.
** Auch wenn Qobuz aufholt, was das Kuratieren des angebotenen Inhalts angeht: Roon hat hier wohl noch eine ganze Weile klar einen Vorsprung. Allerdings: Lässt man sich da nicht vom eigentlichen Musik-Genießen ablenken, gar abhalten?
*** Fairer ist hier selbstredend der Vergleich des NAD M33 V2 gegen den Preis-ähnlichen Hegel H400, den ich hier bereits schon mal vorgestellt habe. Und hier finden Sie auch noch weitere Kandidaten in diesem Preissegment.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2026/01/NAD-M33v2-1-scaled.jpg19202560Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2026-01-27 15:22:192026-01-28 10:00:36Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #3: NAD M33 V2
Die Palette der Streaming-fähigen Vollverstärker wächst und wächst, nicht nur, aber auch und erst recht beim FLSV in Bamberg. Aber die meisten können, weil sie eher rein digital bis gerade mal so analog ausgerichtet sind, kein Phono. Auch der Vorgänger des hier vorzustellenden Hegel H150, also der immer noch lieferbare Hegel H120, konnte nur analoge Hochpegel-Quellen, digitale Quellen inklusive externer Soundkarte (👍) sowie Streaming verwalten.
Aber Hegel hat ja für den Betrieb eines Plattenspielers seit einiger Zeit eine richtig gute und auch noch halbwegs bezahlbare Phono-Vorstufe im Programm. Das ist der(Hegel)die(Phono-Vorstufe)das Hegel V10, welche ich auch schon häufiger in diesem Blog genannt habe, zu allererst hier und zuletzt hier.
In anderen Set-ups sinnvoll ausgestattet, beim Hegel 150 aber nicht nötig: Die Phono-Vorstufe Hegel V10
So bietet es sich also geradezu an, diese Schaltung ohne das separate und besonders aufwändige Gehäuse und ohne das sehr spezielle Netzteil einfach in einem der Vollverstärker zu verbauen*. Somit wird dieser neue Verstärker zum Quasi-Sonderangebot, wenn Sie mal auf die Summe der jeweiligen Einzelpreise schauen, sprich auf Hegel H120 plus V10 plus hochwertiges Verbindungskabel.**
Neu sind beim Hegel H150 im Bild links der Phono-Eingang und weiter rechts die USB A-Buchse für Speichermedien.
Die restlichen und auch klanglich besonderen Qualitäten aller Hegel Verstärker erspare ich mir hier an dieser Stelle zu nennen. Diese setze ich als allgemein gültig schlicht und einfach voraus.
Ein Teil des kontrollierten Klangs aller Hegel Verstärker ist der stets sehr üppig dimensionierte Netztransformator.
Vorgemacht hat das Ganze übrigens der Hegel H190v, also eine Etage höher. Somit besteht noch berechtigte Hoffnung, dass dieses Schicksal auch den anderen Vollverstärkern dieses norwegischen Herstellers ereilt.
Zwei weitere Fortschritte gibt es noch auf der digitalen Ebene zu vermelden, denn der Hegel H150 kann zum einen auch Flash-Speicher wie USB-Sticks und externe Festplatten verwalten. Zum anderen ist inzwischen auch Qobuz Connect möglich.***
Eine schlichte, aber völlig ausreichend dimensionierte Fernbedienung ist im Lieferumfang enthalten.
Kann es sein, dass dieser optisch schlichte, aber überaus feine Vollverstärker die Zentrale einer der bei den BAAT 2026 vorzuführenden Ketten sein wird? MM, mache es halt nicht so spannend!
Luxus-Umgebung zum Einspielen des neues Spielzeugs von Hegel: DALI Epikore 7
Übrigens: Wer noch einen richtig guten Vollverstärker mit all den soeben genannten und bekannten Qualitäten sucht, aber eben keinen Plattenspieler betreibt, dem kann ich noch je einen weißen und einen schwarzen Hegel H120 recht lukrativ anbieten. Noch günstiger wird diese Offerte in einem Bundle mit einem Paar Lautsprecher, die diese enorme Kontrolle goutieren.
* Phono als Option gibt es zum Beispiel bei den Vollverstärkern von Exposure schon lange. Auch hier ist wie beim Hegel H150 das Preis-/Qualitätsniveau für die Einsteck-Variante schlicht und ergreifend überragend, mal abgesehen davon, dass man sich einen weiteren Platz in der Steckerleiste als auch lange Signalleitungen erspart. „Ach, die kosten wohl auch ein Geld?“
** Tatsächlich kann man am Hegel H150 nur Moving Magnet- oder sogenannte High Output-Tonabnehmersysteme verwenden. Reine Moving Coil-Abtatster scheiden also aus, zumindest dann, wenn man nicht noch zusätzlich einen Übertrager anschaffen möchte. Aber anders als in längst vergangenen Zeiten ist dies bis zu einer sehr hohen Preis-Schwelle kein Nachteil mehr. Nicht umsonst ist ja MM ein Fan von MM.
*** Qobuz Connect bedeutet, dass man nicht auf die App des Hegel, sondern direkt auf die App von Qobuz geht, um sich dort seine Musik auszusuchen. Dort wählt man dann rechts unten im Display den Hegel H150 als Player aus und schon kann es losgehen. Wir gehen einfach mal davon aus, dass Qobuz die bessere, weil intuitiver zu bedienende und deutlich übersichtlichere Bedienoberfläche bietet. Das gilt aber mit Ausnahme von Roon so ziemlich für alle Anbieter von Streaming-fähigen Geräten!
https://flsv.de/wp-content/uploads/2026/01/Hegel-H150-1-scaled.jpg19202560Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2026-01-18 11:51:282026-01-27 15:28:09Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #3: Hegel H150
Ganz ähnlich in der Ausstattung wie die hier bereits vorgestellte Triangle Borea BR02 Connect kommt nun die lang erwartete KEF Coda W auch zum FLSV in Bamberg. Von vorne erkennt man ganz klar die Handschrift mit dem seit vielen Jahrzehnten eingesetzten Uni-Q-Treiber, aktuell in der bereits 12. Generation.
Von außen sieht man ja nicht, aus wie vielen Einzelteilen ein Lautsprecher-Chassis vpn KEF besteht.
Ein wenig verwunderlich ist es auf den ersten Blick dennoch, dass die KEF Coda W so ganz ohne Streaming-Zugang auskommt, denn alle anderen Wireless-Geschwister* verfügen ja über einen solchen. Bei der KEF Coda W ist man aber deswegen nicht aufgeschmissen, denn sie bietet als erste Box dieses Herstellers neben den vielen analogen, digitalen Eingängen inklusive einer externen Soundkarte in USB-C sowie HDMI als eARC und Bluetooth in der aktuellsten Version 5.4 aptX Adaptive sogar einen eingebauten Phono-Vorverstärker.
Die Anschlussvielfalt ist enorm, aber der Phono-Eingang ist ein Novum bei KEF.**
Da die KEF Coda W dennoch über die hauseigene App KEF Connect einzurichten und zu steuern ist, kann deren Bedienung hier auf insgesamt drei Arten erfolgen, denn die KEF Coda W bietet nicht nur eine einfache, aber völlig ausreichende Fernbedienung, sondern auch fünf Tasten auf dem neuerdings zum Glück nicht mehr Master, sondern Primary genannten Hauptlautsprecher.
Tatsächlich reicht ein einziges Kabel, um den Secondary Speaker an die Leine zu nehmen.
Von diesem wird, erstmalig zumindest im Portfolio des FLSV in Bamberg, ein einziges USB-C-Kabel zur Spannungsversorgung als auch zur Ansteuerung des Zum-Glück-nicht-mehr-Sklaven mit immerhin 3 Metern Länge gelegt und angesteckt.
Ein Plattenspieler und die KEF Coda W, das reicht eigentlich zum Musik-Hören. Aber was macht der Bluesound Node da?
Wenn also der Schwerpunkt der Ansprüche eher auf den klassischen Medien und nicht so sehr auf Streaming gelegt wird, hat man ab jetzt eine heiße Alternative mehr, zumal diese im Reigen der anderen Optionen von KEF die günstigste darstellt.
Die verfügbaren Oberflächen nennen sich Vintage Burgundy, Nickel Grey, Moss Green, Midnight Blue und Dark Titanium.
Einen sehr ausführlichen Test der KEF Coda W kann man bereits hier nachlesen. Das besondere Klangerlebnis wird man aber nur im stationären Fachhandel wie dem FLSV in Bamberg erleben können!
* Hier nutzt die deutsche Webseite von KEF im Gegensatz zur Englischsprachigen den Begriff WLAN anstelle des richtigen Wireless und damit ab sofort falsch. Das gilt ebenso für den hier vorgestellten Muo.
** Die Anbindung als externe Soundkarte an einen PC oder Apple-Rechner wird zwar derzeit bei keinem Wireless Modell gewährt, wurde aber in der ersten Generation der KEF LS50 Wireless noch angeboten.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2025/12/KEF-Coda-W-2-scaled.jpg14422560Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2025-12-28 20:30:532025-12-29 11:19:51Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #1: KEF Coda W
Midnight Black, Silver Dusk, Moss Green, Blue Aura, Cacoa Brown, Amber Haze und Orange Moon, das sind die neuen Farben des ebenfalls neu aufgelegten, Stromnetz-unabhängigen Bluetooth Lautsprechers von KEF, der aber genauso heißt wie sein Vorgänger, nämlich Muo. Und möchte man nicht gleich jede der Farben sein Eigen nennen? Nein? Dann aber wenigstens zwei? Denn man kann wie früher zwei der Muos als Stereo-Set konfigurieren.
Bass, also starken und tiefen Bass bekommt man nur mit Membranfläche hin: der hauseigene Racetrack-Treiber
Aber viel wichtiger ist die Technik, die im neuen KEF Muo verbaut ist. Hier bietet die KEF-Webseite für den Muo erhellende Einblicke. Hier lauten die technischen Begriffe Racetrack-Treiber und Music Integrity Engine (MIE). Auffällig ist beim aktuellen Muo, dass diesmal kein für KEF typisches coaxial aufgebautes Chassis namens Uni-Q eingesetzt wird.
Der Muo ist wasserdicht. Er hält dem Untertauchen in Wasser bis zu 1 Meter Tiefe für bis zu 30 Minuten stand.
Welche weiteren und nützlichen Features der neue KEF Muo bietet und wie er denn nun klingt, kann man ab sofort beim FLSV in Bamberg und dort in der Inneren Löwenstraße 6 persönlich erfahren.
Eine akustische Entlastung der besonderen Art zum Beispiel bei Video-Konferenzen stellt der KEF Muo dar.
Was den KEF Muo von seinem Gegenspieler und Bruder im Geiste im Angebot des FLSV, dem DALI Katch G2, unterscheidet, ist die Möglichkeit, den Muo dank seines eingebauten Mikrofons auch als Freisprechfunktion für Telefonate zu nutzen.
Der KEF Muo ist nicht so schön flach wie der DALI Katch G2, aber insgesamt sehr viel kompakter; er wiegt 740 Gramm.
Aber immerhin hat der FLSV sein Angebot in diesem ansonsten ruinösen Produktsegment mit dem KEF Muo glatt verdoppelt.
Der KEF Muo lässt sich am Gerät wie über die KEF Connect-App steuern.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2025/11/KEF-MUO-neu-alle-Farben.jpg9331482Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2025-11-10 08:27:002025-11-10 13:25:43Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Herbst 2025 #7: die Neuauflage des KEF Muo
Omnia, Omnia, war da nicht erst was? Richtig! Aber beim auf dieser platten Form bereits vorgestellten NuPrime Omnia A300 handelt es sich nur um einen sehr kompakten High End-Verstärker mit tollen Leistungsdaten und erst recht tollem Klang. Audiolab Omnia hingegen ist eine vollständig ausgestattete Musik-Anlage, wie man sie ganz früher als Kompaktanlage bezeichnet hat. Hier ist so ziemlich alles implementiert, was man heute und auch gestern schon gebraucht hat, um auf wirklich hohem Niveau Musik zu hören.* Mir fällt partout gerade nichts ein, was Omnia nicht hat. Sogar die beiden für mich besonders relevanten Bausteine sind in Luxus-Qualität vorhanden: ein USB-Eingang als externe Soundkarte für die direkte Anbindung eines Music Servers (PCM768kHz, DSD512!!!) sowie ein richtig guter Kopfhörer-Verstärker. Sogar an einen mehr als ordentlichen Phono-Vorverstärker** haben die Entwickler gedacht. Ach ja, so etwas wie ein Laufwerk für die anachronistischen Compact Discs (CD) hat das wertig verarbeitete Gerät auch noch. Hier zeigt sich einfach die Expertise, die Audiolab in den letzten Jahrzehnten gerade in diesen Technikbereichen angesammelt hat.
Alles drin, was man als ambitionierter Musikhörer so alles benötigt. Und das in richtig hochwertiger Qualität.
Alle anderen Ausstattungspunkte kann man entweder beim FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg erfahren oder, zumindest theoretisch, auch auf der Webseite von Audiolab.
Dass das ganze Gerät in der von Audiolab gewohnt eleganten Schlichtheit daherkommt, ohne dabei technoid zu wirken, daran hat das tolle und dennoch gut ablesbare Display*** seinen besonderen Anteil. Eine richtig handliche Fernbedienung für die Leute, die endlich mal ihr doofes Smartphone aus der Hand legen wollen, damit sie sich nicht schon wieder von irgendwas ablenken lassen, rundet das gelungene Gesamtbild ab.
Ganz viel Ausstattung ist bereits eingebaut, aber Anschlussmöglichkeiten gibt es immer noch reichlich.
Wäre ich (noch oder wieder) High End-Student, dann wäre dieses All-in-one-Musiksystem ganz klar meine allererste Wahl! Aber nicht nur studieren ist spannend, sondern auch solch tolle Kompaktanlagen wie Omnia von Audiolab!
*Bitte sagen Sie jetzt nicht, dass aber doch kein Schallplatten-Laufwerk eingebaut sei, wie es seinerzeit üblich war!
**Die große Phono-Vorstufe von Audiolab, also die 8000 PPA, ist immer noch im täglichen Einsatz beim FLSV in Bamberg, wenn es darum geht, zwei Plattenspieler oder zwei Tonabnehmer im selben Augenblick vergleichen zu können. Auch wenn diese nicht mehr lieferbar ist, der FLSV kann noch liefern, denn wir haben seinerzeit den kompletten Restbestand der Audiolab 8000 PPA aufgekauft!
***Die ersten beiden Geräte im Portfolio des FLSV in Bamberg sind die beiden Streamer/DACs von Rose, also der RS150B und der RS250. Deren Display ist nicht nur niederländisch, also datsch, also berührungs-empfindlich, sondern sogar Video-tauglich!
https://flsv.de/wp-content/uploads/2022/01/Audiolab-Omnia-in-beiden-Farben.jpg14402560Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2022-01-05 23:15:092022-02-20 12:28:25Kompaktanlage reloaded: Audiolab Omnia
Der Yamaha HPH-MT220 wird wohl, zumindest beim FLSV in Bamberg, der meistverkaufte Kopfhörer aller Marken und Zeiten bleiben. Auch jetzt würde ich diesen Kopfhörer noch massenhaft einkaufen, wäre er denn noch verfügbar. Dessen passive Nachfolger konnten an diesen Erfolg leider nicht mehr heranreichen.
Eindeutig beschriftet, was rinks und was lechts ist
Nun gibt es aber ein neues Line-up, das sehr vielversprechend ist. Es gibt vier Wireless- weil Bluetooth-Modelle mit richtig langen Akku-Standzeiten, von denen uns aber nur zwei richtig interessieren.* Es sind die beiden geschlossenen Over-Ears YH-E700A und YH-L700A, bieten diese doch einige Alleinstellungsmerkmale in diesem immer noch top-aktuellen Marktsegment.
Super chic, super cool, super robust, super gut und super super: Yamaha YH-L700A
Als da wären: Advanced Listening Care, Ambient Sound, Listening Optimizer, Advanced Active Noise Cancelling und 3D Sound Field. All diese Funktionen lassen sich zeitgemäß per App(likation) steuern, die für beide Lager, also für angebissene Äpfel genauso wie für menschenähnliche Birnen, zur Verfügung stehen.
Und weil die technischen Zusammenhänge auf der Webseite von Yamaha richtig gut, weil verständlich erklärt werden, sei es ausnahmsweise mal gestattet, diese Funktionen ungekürzt als Zitat wiederzugeben:
Advanced Listening Care: Listening Care ist die Funktion zur Optimierung der Lautstärke mit einer statischen (gleichbleibenden) Lautstärkeeinstellung auf dem Gerät. Diese unterliegt aber veränderlichen Einwirkungen – der Lautstärke der Aufnahme selbst, dem Dynamikbereich und Aufnahmepegel der Musik ebenso wie Hintergrundlärm, der zu Lautstärkeänderungen auf dem Gerät führen kann. Insbesondere bei starken Hintergrundgeräuschen entsteht oft der Drang, die Lautstärke zu erhöhen.
Der EP-E70/YH-E700/YH-L700 setzt Listening Care adaptiv und in Echtzeit anhand von Daten aus den letzten 5 Sekunden um. Alle 0,7 ms wird der Lautstärkedurchschnitt berechnet. Die Korrektur wird über einen 4-Band-EQ vorgenommen und richtet sich adaptiv nach der durchschnittlichen Lautstärke. Die Optimierung erfolgt daher mit deutlich größerer Präzision, da sie ständig auf die Lautstärke der Aufnahme Bezug nimmt. Außerdem kommen die Korrekturparameter nur langsam nach und nach zur Anwendung, um eine möglichst natürliche Wirkung zu erzielen. Das Hörerlebnis wird an die Musik und an deine Umgebung angepasst und dadurch persönlich auf dich abgestimmt.„
Ambient Sound: Mit Kopf- oder Ohrhörern kannst du die Welt außen vor lassen und in die Sphäre deiner Musik (oder was auch immer du gerade hörst) eintauchen. Doch wenn du die Welt ausblendest, überhörst du möglicherweise wichtige Geräusche wie die Sirene eines Krankenwagens, die Hupe eines Fahrzeugs oder Ansagen in öffentlichen Verkehrsmitteln, die dir helfen, einen möglichen Unfall zu vermeiden oder pünktlich an dein Ziel zu kommen.
Yamaha hat eine „Ambient Sound“-Funktion entwickelt, die Umgebungsgeräusche mit dem integrierten Mikrofon aufnimmt und im Hintergrund einspielt, während du Musik oder andere Inhalte hörst. So bist du immer im Bilde, was in deiner Umgebung geschieht.„
Listening Optimizer: „Die Größe und Form des Kopfes und der Ohren wirken sich darauf aus, wie man den Klang von Kopf- und Ohrhörern wahrnimmt.
Die Klangoptimierung von Yamaha misst mit einem In-Ear-Mikrofon alle 20 Sekunden die Abdichtung und den Luftaustritt, die von der jeweiligen Ohrform abhängen. Die Wiedergabe wird in Echtzeit optimiert, um die Abweichungen zwischen der Quelle und den tatsächlichen Hörbedingungen auszugleichen. So entsteht ein maßgeschneiderter, persönlich auf den Hörer abgestimmter Klang.“
Advanced Active Noise Cancelling: „Der aktiven Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancelling, ANC) wird nachgesagt, dass bei der Musikwiedergabe niederfrequente Signale verloren gehen. Die erweiterte ANC-Funktion setzt neue Maßstäbe und unterdrückt Umgebungsgeräusche, ohne das Musiksignal zu beeinflussen.
In-Ear-Mikrofone erfassen das kombinierte Signal aus Musik und Hintergrundgeräusch und trennen die Signalverarbeitung beider Quellen. Diese werden durch einen neuen, einzigartigen Algorithmus voneinander isoliert.
Mit dem vom inneren Mikrofon erfassten Signal werden die Störgeräusche analysiert, um den unerwünschten Anteil zu berechnen, der aus dem Musiksignal entfernt werden muss. Dadurch wird das Musiksignal nicht unnötig verarbeitet und die Reinheit der Musik bleibt erhalten.„
3D Sound Field: „Kopf- und Ohrhörer verfügen über Treiber, die sich in unmittelbarer Nähe zum Ohr befinden. Klänge werden an das Trommelfell abgegeben, ohne den Raum zu durchqueren. Das macht die Klangquelle deutlich hörbar, erschwert aber die Lokalisierung einzelner Klänge und Instrumente.
3D SOUND FIELD basiert auf über 30 Jahren Erfahrung mit der Nutzung der CINEMA DSP-Technologie in Heimkinoprodukten zur Umwandlung eines 2-Kanal-Hörerlebnisses in ein Mehrkanal-Erlebnis. Es lokalisiert die Klangquelle mithilfe der geschützten HRTF-Audiotechnologie (Head-Related Transfer Function – Außenohr-Übertragungsfunktion), synthetisiert binaurales Audio und wandelt die Zwei-Kanal-Klangquelle in einen dreidimensionalen Klangraum um.„
Den Yamaha YH-E700A gibt es auch in weißem Weiß.
Wer sich mal von DuRöhre zu den Kopfhörern und den angesprochenen Technik-Themen beröhren lassen möchte, der darf das gerne tun: die Kopfhörer als solche, Stay True (Listening Optimizer), Listening Care und Advanced ANC. Wer aber lieber das klangliche Ergebnis all dieser ingeniösen Mühen testen und prüfen möchte, muss sich ganz einfach auf den Weg in die Innere Löwenstraße zu Bamberg machen, denn hier stehen alle Modelle griff- und probebereit zur Verfügung.
Und Sie wissen ja, was jetzt kommt, nämlich das Statement, dass es spannend bleibt, zumindest beim FLSV in Bamberg!
*Das hat nichts, aber auch gar nix mit der Qualität der beiden „Truly Wireless“-In-Ears TW-E3A und TW-E3B zu tun, sondern vielmehr damit, dass man In-Ear-Kopfhörer nur einmal zum Testen aus der Hand ins Ohr geben kann. Danach ist es wahrscheinlich schon ein wenig unappetitlich, oder? Und das steht der Golden Rule des FLSV doch diametral entgegen, dass mann und frau und es alle Produkte auch vor Ort und zuhause testen darf. Wer aber die beiden In-Ears ungeprüft beim FLSV kaufen mag, kann das dennoch und gerne tun, denn je ein Exemplar davon halten wir immer vor.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2021/11/Yamaha-YH-L700A-scaled.jpg25602560Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2021-11-01 12:09:432021-11-01 12:19:25Endlich: Die neuen Kopfhörer von Yamaha
Zum Glück bleiben manche Dinge anders, als sie waren. So ein Gerät ist der neue DALI Katch G2, der seine äußere Form in der neuesten Inkarnation, also der Generation 2, eben nicht verändert hat. Vielmehr wurden nur die inneren Werte verfeinert. Denn, und das ist unsere bescheidene Meinung, am Äußeren wäre jede Veränderung bestimmt ein Schritt rückwärts gewesen.*
Was zunächst mehr als praktisch erscheint, ist die nochmals deutlich erweiterte Spielzeit. DALI gibt hier bis zu 30 Stunden ununterbrochene Musikwiedergabe an. Was aber noch wichtiger ist, ist dass der Akku des DALI Katch G2 innerhalb von nur zwei Stunden wieder voll aufgeladen ist. Nochmals positiv zu erwähnen ist an dieser Stelle auch noch, dass man selbst den Akku tauschen kann, sollte dieser mal in ferner Zukunft seinen Geist aufgeben. Ist das im Sinne der Nachhaltigkeit bei den Marktbegleitern auch so leicht möglich?
Gute, weil geschützte Verpackung mit allem benötigten Zubehör. Der Stoffbeutel ist für den Transport des DALI Katch G2 im Rucksack geeignet.
Wichtiger im high-fidelen Betrieb ist vielmehr, dass der DALI Katch G2 inzwischen auch Bluetooth® 5.0 mit seinen Spezifikationen aptX™, aptX™ HD und AAC beherrscht. So wird aus dem seinerzeit mit Abstand bestklingenden Portable der allerbest klingende, sofern die Software, also die eingespeiste Musik, das von der Aufnahmequalität als auch von der Auflösung hergibt. Immer wieder überrascht die verblüffend räumliche Darstellung der Musik über den DALI Katch.
Und wenn es unbedingt auch noch Online-Musik aus dem heimischen Netzwerk geben muss, dann kann man einen Google Chromecast-Dongle anschließen.
Alle Bedienelemente sind klar und eindeutig. Und nach nur wenigen Sekunden ist der DALI Katch G2 einsatzbereit.
So bleibt es dabei, dass der DALI Katch der meistverkaufte als auch der bestklingende Bluetooth Speaker im Portfolio des FLSV ist und bleibt. Das ist ja nicht gerade eine schwere Übung, ist der DALI Katch doch inzwischen als der Einzige seiner Art übrig geblieben. Aber hier ist wenigstens der Hifi-Gedanke auch konsequent umgesetzt worden, was man von den allerorts tönenden Wuchtbrummen eher nicht behaupten kann.
Bekanntes Design, neue Farben. Aber auch das schickste Design bleibt praktisch: Man geht nicht mehr ohne!
Und wie Sie sehen, bleibt es beim FLSV in Bamberg spannend. Auch wenn sich optisch erst mal nicht viel getan hat.
*Aber hier lasse ich mich gerne von der G3 des DALI Katch überraschen, sollte sich dann beim Design etwas ändern.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2021/10/DALI-Katch-G2-1.jpg10791920Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2021-10-04 11:49:052021-10-04 11:51:44Fortsetzung einer mobilen Erfolgsgeschichte: Katch me if you can
„Du, Herr Munk, was hast du denn für Verstärker so zwischen 3000.- und 4000.- € im Programm?“, das werde ich in letzter Zeit häufiger gefragt. Das sollte also an dieser Stelle mal geklärt werden.
Hier ist als Verstärker ein so genannter Vollverstärker die Zentrale einer HMWA (Heimische Musik-Wiedergabe-Anlage) gemeint, der mit analogen und/oder digitalen Quellgeräten und passiven Lautsprechern betrieben wird. Und gleich bei den zu verwaltenden Quellen gehen die Meinungen, was wichtig ist, ziemlich auseinander. Während der eine lieber seine Schätze auf Vinyl und seinen CD-Player nutzen mag, braucht der nächste Interessent nur noch einen Streaming Dienst-fähigen Verstärker, der dafür aber zwingend über eine App* steuerbar sein muss.
Aber der FLSV wäre nicht der Fränkische Lautsprecher-Vertrieb, wenn er nicht auch in diesem schon recht gehobenen Preissegment mehrere Alternativen zur Auswahl hätte. Wenn man genauer hinschaut, sind es dann doch nicht so viele, denn die hier vorzustellenden Probanden erfordern ob ihrer spezifischen Ausstattung schon zwingend eine Vorauswahl.
Neuzugang #1: Yamaha A-S2200
Mit den typischen VU-Metern aus 100 Metern als Yamaha erkennbar; aber auch sonst ist alles dran am A-S2200
Beginnen wir mit einem Klassiker beziehungsweise mit der modernen Interpretation eines klassischen Vollverstärkers der Spitzenklasse des japanischen Edel-Herstellers Yamaha, nämlich dem A-S2200. Fast so, als wären die letzten 35 Jahre im Zeitraffer vergangen, steht er in seinem Design mit den typischen Knebelreglern und den beiden VU-Metern (englisch für Volume Unit) massiv vor einem. Anders als seine kleineren Geschwister verzichtet der Yamaha A-S2200 auf digitale Eingänge. Logischerweise bietet das Gerät daher auch keine Streaming-Option. Hier kann man nur seinen anachronistischen Plattenspieler und seinen fast schon mausetoten CD-Player, aber auch seinen vorsintflutlichen Tuner anschließen. Was, Sie haben sogar noch ein Tape Deck oder, noch viel schlimmer, ein richtiges Tonbandgerät und nutzen hier einen echten Record Out-Ausgang zum Aufnehmen? Dann ist dieser Prachtkerl genau das richtige Gerät für Sie!
Ziemlich vollausgestattet für den puristischsten Vertreter dieser Vorstellung: Die Rückseite des Yamaha A-S2200
Vollsymmetrischer Aufbau, ausreichend Leistung für so ziemlich alle Lautsprecher im Portfolio des FLSV sowie ein überragend rauscharmer Phono-Vorverstärker für MM- als auch für MC-Tonabnehmer zeichnen den Yamaha A-S2200 genauso aus, wie seine superstabile Bauweise und auch seine überhaupt nicht altbackene, sondern für einen Hifi-Junkie sogar eher zeitlose Design-Handschrift mit den hochglänzend lackierten Seitenwangen.
Hier sieht man, warum auch kein Digital Board oder auch kein Streaming Modul mehr ins Gerät gepasst hätten.
In dieser Baureihe gibt es einen leicht abgespeckten kleinen Bruder namens A-S1200 sowie eine noch größere Schwester, die auf A-S3200 hört und die von all dem Genannten noch eine Schaufel drauf packt.
Tests zum Yamaha A-S2200 können Sie [hier] und auch [hier] lesen, falls Sie dem hier Gedruckten noch nicht so ganz trauen sollten.
Neuzugang #2: Vincent SV-737
Nur echt mit Bullauge: Vincent SV-737 aus der hauseigenen tubeLine; die Leuchtkraft der Röhre lässt sich regeln.
Auch hier haben wir es mit einem echten Schwergewicht zu tun, das aber einen ganz anderen Schwerpunkt als der Yamaha A-S2200 setzt. Analoge Eingänge gibt es hier zwar auch, aber der formidable Digital-/Analog-Wandler steht nicht nur je zwei coaxialen und optischen Digitaleingängen zur Verfügung, sondern auch dem eingebauten Streaming Modul. Somit kann der Vincent SV-737 ins heimische Netzwerk integriert werden. Außerdem lässt sich der Vincent SV-737 über Bluetooth mit Signalen versorgen.
Auch hinten so vollständig wie vorne: die Anschlussseite des Vincent SV-737 mit WLAN- und Bluetooth-Antenne
Gegenüber seinem optisch ähnlichen, aber undigitalen kleinen Bruder, dem Vincent SV-237MK, wurde beide Verstärkerzüge, also Vorverstärker und Endstufe, neu entwickelt und zudem perfekt auf einander abgestimmt. Die Endstufe wurde mehr als nur moderat weiterentwickelt. Das bedeutet hier nicht nur schlicht und einfach noch mehr Kraft im Überfluss, sondern auch ein besseres Einschwingverhalten gerade bei komplexen Lasten. Bis etwa 10 Watt pro Kanal arbeitet die Endstufe im Class A-Modus, wodurch Übergangsverzerrungen im so genannten Null-Durchgang vermieden werden. Wo aber die größten klanglichen Fortschritte erzielt wurden, ist die Überarbeitung des Vorverstärkers. Dieser ähnelt nun mehr dem hauseigenen Flaggschiff, dem Vincent SA-T7, als dem bekannten SV-237MK. Offensichtlich werden bei allen drei Geräten der tubeLine Röhren im Vorverstärker verwendet. Den getrieben Aufwand hier zu erläutern, würde zu weit führen. Als Klangerlebnis verspricht Vincent sich und uns: „Im Zusammenspiel mit der Röhrenvorstufe ergibt sich nunmehr ein Wiedergabespektrum, das dem von sehr guten Single-Ended-Triodenverstärkern ähnelt – auf wesentlich höherem Leistungs- und Reinheitsniveau.“
Auch der Vincent SV-737 verfügt wie auch der Yamaha A-S2200 über die in dieser Klasse zumindest inzwischen unüblichen Klangregler. Aber keine Angst: Diese sind nur aktiv, wenn Sie sie benötigen und haben sonst keinen negativen Einfluss.
Wenigstens einen Test und nicht nur wiedergekäute Pressemitteilungen kann ich Ihnen [hier] zum Weiterlesen anbieten.
Neuzugang #3: Hegel H190
Nordisch kühl oder doch eher nordisch schlicht und elegant, weil so aufgeräumt? Aber wo ist der Netzschalter?
Ein gänzlich anderes Kaliber zu den beiden soeben genannten Modellen stellt der Hegel H190 dar. Der mittlere von insgesamt fünf Vollverstärkern** der norwegischen Firma ist zwar ähnlich quadratisch in der Grundfläche, aber vom Design her trotz der geschwungenen Frontplatte sehr puristisch angelegt. Lediglich zwei Knöpfe respektive Regler sind auf der Frontplatte links uns rechts vom deutlich abzulesenden Display auszumachen. Natürlich gibt es auch hier eine Fernbedienung für die Grundfunktionen. Gesteuert wird dieser Verstärker aber in erster Linie mit einem Tablet oder iPad. Die dazu nötigen Apps heißen Bubble-UPnP für Android beziehungsweise Linn Kinsky für Apple. Andere Player genannte Bedienoberflächen wie MConnect HD funktionieren aber auch problemlos.
Bei den möglichen Anschlüssen ist er dem Vincent SV-737 recht ähnlich. Es sind ausreichend analoge und digitale Eingänge vorhanden. Hinzukommt, und das ist nicht ganz unwichtig bei der Verwendung von Computer-basierenden Music Servern wie dem Roon Nucleus, die Möglichkeit, diesen direkt über den USB-B-Anschluss zu verbinden. Dafür verzichtet der Hegel auf Bluetooth und auf die Möglichkeit, WLAN zu nutzen. Aber wir wissen ja, dass eine (Kabel-gebundene) Ethernet-Verbindung in aller Regel die stabilere ist.
Neben den Anschlüssen samt aller analogen und digitalen Eingänge fällt eins auf, nämlich nur eins Fuß hinten!
Wenn zwar nicht bei den prinzipiellen Leistungsdaten, sehr wohl aber beim umgesetzten Schaltungskonzept unterscheidet sich der Hegel H190 deutlich von den bereits vorgestellten Kollegen. Hier wird eine besondere Kombination Class A und Class A-B im Verbund mit einer rigorosen Gegenkopplung angewandt. Diese patentierte Besonderheit nennt Hegel SoundEngine 2. Das Resultat ist zum einen ein extrem hoher Dämpfungsfaktor (größer als 4000!) sowie das nahezu vollständige Fehlen von Verzerrungen aller Art. Das führt in der Praxis zu einem sehr kontrolliertem Klangbild, weil der Lautsprecher das machen muss, was der Verstärker will und nicht umgekehrt. Das ist besonders auffällig im Bassbereich, der niemals überschwingt und so eher athletisch als zu muckilös daherkommt. So manches Problem, das aus der Aufstellung der Lautsprecher im Raum resultiert, wird dadurch doch stark abgemildert. Aber Lautsprecher, die den Hochton-Bereich besonders betonen, sollte man mit dem Hegel H190 eher nicht verquicken.
Was diesen Verstärker aber wirklich von allen anderen Marktbegleitern abhebt, ist die Möglichkeit, ihn auch in einer weißen Ausführung zu erstehen. Raten sie mal, in welcher Farbe er bei mir steht? Richtig!
Als einziger Verstärker in seiner Klasse ist der Hegel H190 auch in weiß lieferbar; und so steht er auch beim FLSV!
Auch hier gibt es weiterführende Lektüre in Form von [Test 1] und[Test 2].
Neuzugang #4: Copland CSA100
Das hat doch was von einem Tresor! Diese Design-Sprache durchzieht Verstärker von Copland seit Jahrzehnten.
Gespannt warte ich auf den in ganz aller Bälde eintreffenden Copland CSA100. Dieser ist einer der Nachfahren des Copland CSA14, den ich schon vor gefühlten hundert Jahren im Portfolio geführt habe. Ein Copland CSA war und ist auch jetzt der Einstieg in die Welt der Verstärker beim dänischen Hersteller Copland.
Hier handelt es sich wie beim Vincent SV-737 um einen Hybriden. Das bedeutet, dass der Vorverstärker mit Röhren aufgebaut ist, während die Endstufe mit Transistoren arbeitet. So soll angenehmer Klang mit ausreichend Leistung kombiniert werden, um auch Kennschalldruck-schwächere Lautsprecher, und das sind die allermeisten Typen am Markt, adäquat antreiben zu können.
Hier sieht man die Eingangsstufe mit der Doppeltriode 6922, diese Röhre ist somit für beide Kanäle zuständig.
Ausstattungsmäßig ist der Copland CSA 100 eine Mischung aus dem Yamaha A-S2200, weil beide über einen recht hochwertigen Phono-Zweig*** verfügen, und dem Hegel H190 als auch wiederum dem Vincent SV-737, die ihrerseits ebenfalls hochwertige Digital-/Analog-Wandler (DAC) zur Verfügung stellen. Der für mich persönlich besonders relevante Eingang USB-B als externe Soundkarte ist wie beim Hegel H190 ebenfalls vorhanden. Während man im Herbst eine Nachrüst-Platine für Bluetooth sogar mit Unterstützung des aptX HD-Standards ordern kann, muss man hier auf die direkte Nutzung von Streaming verzichten. Aber es gibt ja inzwischen richtig hochwertige Streaming Bridges für relativ kleines Geld wie die Pro-Ject Stream Box S2 Ultra, um auch diese vermeintliche Lücke ausstattungsmäßig abzudecken, so man denn das Bedürfnis dazu hat.
Alles dran, was man zum Musikhören benötigt. Der Copland ist hier der einzige Verstärker mit echter Tape-Schleife!
Wer wirklich kritische Lautsprecher sein eigen nennt und tatsächlich mit der gebotenen Leistung des Copland CSA 100 nicht ausreichend bedient wird, greift einfach zum nächstgrößeren Modell, dem Copland CSA 150. Jetzt reicht’s aber!
Wie bei allen Probanden sieht man hier die hohe Bauteildichte und die aufwändige Signalführung auf der Platine.
Frei nach Winston Churchills Devise: Glauben Sie nur den Tests, die Sie selbst gefälscht haben.“, können Sie dies [hier] und [hier] und erst recht auch noch [hier] überprüfen.
Schlussbemerkung:
Was alle vier Verstärker neben der klassischen und somit vollformatigen Hifi-Breite eint, ist ein veritabler Kopfhörer-Anschluss, der bei keinem Modell nur eine Alibi-Lösung darstellt. Auch wenn ein spezialisierter Kopfhörer-Verstärker an dieser Stelle noch ein oder zwei Quäntchen besser klingen wird, kann man diese Anschaffung zumindest zeitlich ein wenig nach hinten verschieben.
Ich denke, Sie haben sich nach der Lektüre nun die Wahl der Qual ein wenig vereinfachen können, zumindest unter dem Aspekt, welches Modell Ihren theoretischen Anforderungen denn am nächsten kommt. Aber ob vielleicht doch ein anderer Verstärker genau an Ihren Lautsprechern in Ihrem Wohnraum nicht doch noch besser klingen wird, auch wenn Sie dann entsprechende Zusatzgeräte erwerben müssen, das müssen Sie sich schon selbst erarbeiten. Schließlich wird das Ihr vielleicht letzter Vollverstärker überhaupt sein. Das Zeug dazu hat jedenfalls jeder der hier vorgestellten Typen!
Anders als beim Hobelschreiner, beim derzeitigen Gesundheitsminister und auch bei anderen Jungschweinen bleibt es spannend, zumindest beim FLSV!
*App wie Application = englisch für Anwendung und hat nicht zwingend mit dem Äbbel aus Cupertino zu tun.
**Sonst entscheide ich mich stets anhand der kleineren Modelle, wenn ich ein neues Fabrikat ins Produktprogramm aufnehmen möchte. Bei Hegel war es aber andersherum, denn der Hegel H590 war der allererste Vollverstärker, der auch meine KEF Blade 2 anzutreiben wusste, ohne dabei auch nur ansatzweise einzubrechen. Demnach also eine gute Entscheidung!
***Der Copland CSA 100 kann nur die Signale von Moving Magnet-Tonabnehmern wandeln, das aber richtig gut. Deswegen bekommt er in der Vorführung beim FLSV auch die gerade neu vorgestellte MM-Delikatesse Ortofon 2M Black LvB 250 serviert.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2021/05/Vier-Prachburschen.jpg12002522Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2021-05-26 22:58:342021-05-26 22:58:37Verstärker-Neuzugänge im Portfolio des FLSV der letzten Zeit
An dieser Stelle wurden ja schon häufiger minimalistische Anlagen-Konzepte vorgestellt, in dieser Art zuletzt der Waversa Wslim LITE. Nun kommt der immer noch der Bonsai-Hifi-Fraktion zuzurechnende NuPrime Omnia A300 hinzu.
Der Audiolab CD-Player mit extern nutzbarem DAC ist wirklich klassisches Slim Line. Aber es geht noch kompakter…
Der NuPrime Omnia A300 könnte vor einigen Jahren auch NuForce* geheißen haben, denn mit diesem Namen haben sich die Entwickler höchstwertiger Class D-Verstärker schon in deren Frühzeit einen klangvollen Namen gemacht, als es bei anderen Herstellern mit ähnlichen Schaltungskonzepten noch sehr, naja mindestens steril angehört hat. Nun heißt das komplette Hifi- und High End-Portfolio eben NuPrime und wird von Audium in Berlin vertrieben. Und das kann man sich bestimmt ebenso leicht merken.
Nicht einmal so breit wie ein DIN-A4-Blatt lang ist, hat der NuPrime Omnia A300 einen großen Vorteil vor den meisten anderen Verstärkern, die uns in dieser Größenklasse bekannt sind: Der Verstärker hat mal so richtig Leistung! Wir sprechen von 2x 200 Watt!
Alles an Bord, was man heute so braucht, sogar ein Analog-Eingang zum Beispiel für einen platten Spieler
Zudem ist er vollausgestattet mit digitalen Eingängen inklusive USB als externe Soundkarte für die direkte Anbindung von Musik-Servern als auch mit I²S als qualitativ ranghöchste Übertragungsart von digitalen Signalen. Der Rest in Steno fürs Protokoll: Bluetooth Apt-X HD (!), Airplay, viele Streamingdienste sowie Multiroom kann das Gerät auch.
Der NuPrime lässt per WLAN als auch per Ethernet ins heimische Netzwerk einbinden. Diese Prozedur dauert tatsächlich nur ein paar Augenblicke, bis das Gerät über eine eigene App zu bedienen ist. Es kommt sogar Musik `raus! Ich würde zwar nicht gegen meine 300B-Röhren tauschen, aber was der NuPrime Omnia A300 an den nicht ganz so einfach zu betreibenden Elektrostaten zeigt, das hat schon Klasse.
In dieser Umgebung sieht der NuPrime Omnia A300 vielleicht etwas verloren aus, aber nur optisch!
Vielleicht kann ich ja von Glück reden, dass mir das formschönste aller Racks weltweit den Platz auch für üppige Geräte lässt. Aber wenn ich mir eine kleine bis kompakte Stadtwohnung vorstelle, in der um jeden Quadratdezimeter gerungen werden muss, dann hat die Idee mit einem derart hochwertigen Streaming Vollverstärker schon seinen Reiz. Im einfachsten Fall ruft man als Quelle mit Qobuz oder Tidal einen der Streaming Dienste auf, die echtes High Res bieten, und schließt ein Paar kompakter Lautsprecher aus dem wahrlich großen Angebot des FLSV an und fertig ist die Heimische Musik-Wiedergabe-Anlage (HMWA). Wenn es dann mit deren Tiefgang nicht ganz ausreichen sollte, ist auch das dank des ebenso vorhandenen Subwoofer-Ausgangs zumindest elektrisch kein Problem.
Fertig? Nicht ganz! Denn der NuPrime Omnia A300 bietet außerdem noch einen hochwertigen Kopfhörer-Verstärker mit gleich zwei Abgriffen. Und hier lobe ich die Entwickler gleich noch einmal, denn es steht neben dem üblichen 1/4″ = 6,3mm-Ausgang auch einer mit 3,5mm zur Verfügung. Nahezu alle heute erhältlichen Kopfhörer haben die kleinen Stecker am Kabel. Auch wenn es hierfür immer Adapter gibt, ohne muss es besser klingen.
Auch das noch: Voll-Metall-Fernbedienung
Und freuen Sie sich mit mir auf die sehr baldige Vorstellung an dieser Stelle eines neuen Geräts im Portfolio des FLSV, das das völlige Gegenteil des NuPrime Omnia A300 darstellt, obwohl das das oben Genannte genauso kann. Aber es ist aus gutem Grund ein Full Size-Klopper der besonderen Art!
Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!
*NuForce gibt es als Marke immer noch. Allerdings werden dort sogenannte Mobile Devices angeboten, die wir aber nicht (mehr) anbieten.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2021/03/NuPrime-Omnia-A300-Vorderseite-scaled.jpg8402560Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2021-03-21 12:40:422021-03-21 12:41:53Immer kleiner, immer leistungsstärker, immer besser: NuPrime Omnia A300
Auch dieses Mal war das Betätigungsfeld eines gewissen MM, der extra aus der nördlichen Hifi-Diaspora Bamberg angereist kam, der völlig neu konzipierte und ebenfalls wie immer größte Messestand auf der Münchner High End, nämlich der von Audio Trade ATR. Anteilig die größte Fläche haben hier traditionell die Produkte von Pro-Ject Audio Systems eingenommen. MM sollte sich wie stets an die Besucher wenden, die sich für die Wiedergabe von Schallplatten interessieren, egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittene.
Übrigens stellt dieser Hersteller auch die Exponate der Show. Das geht auch nicht anders, denn die allermeisten Plattenspieler waren keine bekannten Alten, sondern nahezu serienreife Modelle neuer Baureihen oder Sonderausführungen, was die Oberflächen betrifft.
Sonderausführung in hell des Pro-Ject RPM 10 samt dazugehöriger Basis
Besondere Hingucker waren die drei großen Modelle Xtension 10, Xtension 12 mit Tonarm von Ortofon sowie Signature 10. Hier wurde bei gleich drei Mustern Wurzelnuss-Furnier in matt und in hochglänzend präsentiert, was stets Begeisterung oder Ablehnung, aber keine unbestimmten oder gleichgültigen Aussagen hervorrief.
Zweimal Pro-Ject Xtension 10 in Wurzelnuss: hochglänzend und links im Hintergrund in matter Ausführung
Es wird eine ganz neue Modellreihe geben, die eine Preislücke schließen wird und die T1 genannt wurde.
Pro-Ject T1, hier mit integriertem Bluetooth-Sender
Man kann aber auch damit rechnen, dass nach und nach die Baureihen Xpression und Xperience vollständig ersetzt werden. Dann ändert sich auch die bisher bekannte Nomenklatur: aus Xpression wird X1
Der Nachfolger vom Pro-Ject Xpression wird X1 heißen.
Der Nachfolger des beim FLSV überaus erfolgreichen Pro-Ject Xperience wird X2 heißen.
Allerdings wird die Anzahl der verfügbaren Oberflächen bei allen drei Modellreihen deutlich reduziert. Dafür nehmen die Optionen bei den Ausstattungsvarianten eher zu als ab.
Eine kleine Sensation im doppelten Sinne gab es ausgerechnet beim Nachfolger des CD-Laufwerkes aus der großen RS-Baureihe zu vermelden.
Pro-Ject CD Box RS2 T mit offenem Deckel
Hier hat Pro-Ject mit der CD Box RS 2T wieder mal gegen den Trend, hier ist immer mehr Streaming und immer weniger physische Datenträger gemeint, eine herausragende Entwicklung präsentiert. Wer ein paar weiterführende Informationen jetzt schon nachlesen möchte, kann das [hier] tun. Jedenfalls lässt sich der FLSV so ein Sahneteil nicht entgehen!
Aluminium-Gehäuse des CD Pro-8 mit Chassis aus Carbon von StreamUnlimited
Dass es dann auch den passenden Digital-/Analog-Wandler respektive diesen auch mit integriertem Vorverstärker geben wird, ist nur folgerichtig. Und wenn man schon die ganz, ganz kleine Pre Box S2 Digital kennt, dann kann man auch hier mit einer klanglichen Überraschung rechnen.
Der passende Spielpartner zur CD Box RS2 T: die Pre Box RS2 Digital
Tolle Musikvorführungen gab es aber auch mit den Kopfhörern von STAX und mit den großen Kugeln von Cabasse, konkret mit Cabasse Grand Riga mit Santorin 38, aber auch mit der vollaktiven The Pearl.
Cabasse Grand Riga und The Pearl vor heimischer Kulisse und neben der schönsten Tapete
Ich vermute, dass auch diese Veranstaltung wieder mit Rekordbesucherzahlen aufwarten wird. Zumindest auf unserem Messestand war permanent viel los, zumal auch meine lieben Kunden einen kleinen Großteil des interessierten Publikums gestellt haben. Danke wie immer an die Schweinfurter Fraktion für die pünktliche Gebäckübergabe sowie allen anderen Franken, die mir die Tage in der Fremde verkürzt haben.
München und die High End sind toll, weil nur wenige Tage. Aber Hifi und erst recht High End in Bamberg beim FLSV sind immer ein Erlebnis!
viel Interesse an den Exponaten von Pro-Ject
https://flsv.de/wp-content/uploads/2019/05/Der-Stand-von-Pro-Ject-Audio-Systems.jpg10821920Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2019-05-13 13:15:482019-07-03 22:45:29Nachlese zur High End 2019, wie immer in München
Ganz neu im Sortiment von Audiolab, dem früheren Tag McLaren und noch früheren Camtech und dem originären Audiolab, sind die beiden vollbreiten Hifi-Komponenten im mittleren Preissegment. Sie nennen sich, wie nicht anders bei Audiolab zu erwarten, prosaisch 6000CDT und 6000A. Das bedeutet zweierlei: Erstens sind beide Geräte eine Klasse unterhalb der bestehenden 8300er Baureihe angesiedelt und zweitens ist der Digital-/Analog-Wandler (DAC) in den 6000Amplifier gewandert, während der 6000CDT nur noch als CD-Transport, also nur noch als reines Auslese-Laufwerk dient.
Der Vollverstärker hat dafür eine umso üppigere Ausstattung bekommen und fungiert so als veritable Zentrale einer hochwertigen Hifi-Stereo-Anlage. Ich darf kurz aufzählen, was Sie erwartet: ein sehr hochwertiger, ständig weiterentwickelter DAC, wie man ihn bei Audiolab seit dem berühmten M-DAC kennt, mit je 2 Paaren digitaler Eingänge, diverse Analog-Eingänge samt superbem Phono-Eingang sowie Bluetooth für die drahtlose Ansteuerung. Und einen Verstärker hat das Gerät auch noch verbaut!
Dass das Ganze auch noch superschick und dennoch extrem Preis-wert daherkommt, schließlich kostet das CD-Laufwerk gerademal 600.- € und der Vollverstärker nur 200.- € mehr, macht die beiden neuen Mitglieder im Portfolio des FLSV besonders attraktiv.
Ab sofort bei Ihrem Fachhändler vor Ort zu sehen und zu hören, anzufassen und hochzuheben, weil der einen eigenen Web-Shop immer noch meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Warum? Weil echte und verständliche Beratung vor Ort durch nichts zu ersetzen ist! Außer durch Beratung und die explizit ausgesprochene Empfehlung, die Vorführgeräte auch zuhause ausgiebig zu testen. Ach, das macht der FLSV ja auch schon jahrzehntelang?
https://flsv.de/wp-content/uploads/2018/11/Audiolab-6000.jpg14401920Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2019-01-27 17:21:282019-07-03 22:59:39Neuzugang bei Audiolab: 6000CDT + 6000A
Wir geben proudly bekannt, dass wir einen der derzeit famosesten, weil vollständigsten Lautsprecher auch in der limitierten Sonderversion Nocturne in der Verführung haben. Leider ist es zu den normalen Öffnungszeiten stets zu hell, um dem faszinierenden Lichtspiel der Fluoreszenz zu erliegen, das geht zu Hause besser! Hier ein kleiner Eindruck, wie eindrucksvoll das aussieht:
Aber was hat das mit der dämlichen Überschrift zu tun? Ganz einfach, denn ich weiß seit letztem Wochenende, was Herrn Marcel Wanders genau zu diesem Design inspiriert hat. Wollen Sie es auch wissen? Dann schauen Sie sich bitte einfach den Boden unserer Grünkohltopfes mal an:
https://flsv.de/wp-content/uploads/2018/01/KEF-LS50-Wireless-Nocturne.jpg900900Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2018-01-31 13:24:332018-02-03 18:39:36Ja, wo hat denn der Herr Wanders das Design für die ‚Nocturne‘ geklaut?
Das Programm der Bamberger Analog-Tage 2016 am 14. und 15. Oktober 2016: 2 Anlagen im Kleinen Vorführstudio – Voodoo mit ohne Kabel
Im Kleinen Vorführ-Studio geht es an diesen Tagen nicht mit rechten Dingen zu! Denn obwohl das Motto der Veranstaltung ganz eindeutig die Begriffe „Bamberg“, „analog“ und „Tage“ verwendet, sind hier „Dänemark“, „digital“ und „Zukunft“ die Merkmale der beiden Vorführanlagen, die man sich in diesem Zusammenhang mal merken sollte.
Ja, aber was ist denn das Besondere hier? Ich sehe doch je einen Plattenspieler und ich sehe zwei typische Kompaktboxenpaare von Dynaudio! Ja, genau. Aber wie sehen, sehen Sie nichts dazwischen, stimmt’s?
Wir fangen also am Anfang an. Plattenspieler Nummer 1, der VT-E BT, ist ein brandneues Modell von Pro-Ject. Es ist zum einen ein so genannter Vertikal Player, also ein Plattenspieler, den man auch senkrecht stellen kann. Das mag zunächst wie ein Design Gag wirken, hat aber knallharte Vorteile bei vielen modernen Möbeln, die in der Tiefe keinen Platz für einen normal zu stellenden Dreher hätten. Man kann ihn aber auch an die Wand hängen. Dass es dieses Modell auch in einer Version für Linkshänder gibt, ist wiederum auch kein Scherz!
Eine weitere Besonderheit ist zum anderen die, dass das Teil drahtlos per Bluetooth mit entsprechenden Lautsprechern kommunizieren kann. Das impliziert auch, dass hier ein Phono-Vorverstärker als auch ein entsprechender Analog-/Digital-Wandler bereits eingebaut sind.
Nach dem Einschalten koppelt sich der Pro-Ject VT-E BT automatisch mit unserer Dynaudio XEO 2 und fertig ist die Stereo-Anlage! Dermaßen reduziert kann man wohl keine andere analoge Wiedergabe realisieren. Und auch wenn es nicht die ganz hohe Schule der analogen Wiedergabe ist, so kann jungen Leuten auf diese Weise sehr wohl den Zugang zu diesem Medium ebnen. Und auch in modern gestalteter Wohnumgebung ist ab sofort auch Schallplatten-Genuss möglich, denn man braucht außer dem Stromkabel keine weiteren, optisch in der Regel eher störenden Kabelverbindungen mehr.
Tausendsassa mit Bluetooth: die Dynaudio XEO 2
Die zweite Anlage ist hier trotz wirelessem Aufbau deutlich aufwändiger. Hier bildet ein normaler Plattenspieler samt hochwertigem Phono-Vorverstärker den Ausgangspunkt. Wir verwenden für diesen Anlass das Jubiläumsmodell zum 25. Geburtstag von Pro-Ject, den The Classic.
Das Geschenk zum 25. Geburtstag an die Phono-Jünger: Pro-Ject The Classic
Das entsprechend von der Pro-Ject Phono Box DS entzerrte Signal wird dann in den Dynaudio Hub geleitet. Dieser kleine Vorverstärker wandelt das analoge Signal in ein digitales Funksignal und sendet es verlust- und störungsfrei an die Lautsprecher der Dynaudio XEO- oder an die Focus XD-Baureihe, in unserem Fall an die Focus 200 XD.
Auch hier kann man wieder eine zumindest optisch minimalistische analoge Anlage konfigurieren. Diese bietet aber zusätzlich alle Möglichkeiten einer zukunftssicheren, weil auch digitalen Anschlüssen offenen Konstellation.
Tipp: Wer sich nicht an direkt verlegten Kabeln stört, kann dies ohne Zuhilfenahme des Hubs auch direkt mit der Focus 200 XD tun, bietet dieses Modell doch auch einen – hier in diesem Zusammenhang zumindest nicht ganz – normalen Analogeingang. Somit gibt es keinerlei Einschränkungen mehr, was die Auflösung des Signals betrifft.
Die restlichen Teile unserer Anlage kann man nämlich nach erfolgtem Anschluss hinter den Schrank oder hinter das Regal schmeißen.
Und dass wir Plattenspieler und Boxen in Nussbaum-Furnier vorspielen, ist doch auch schön, oder?
https://flsv.de/wp-content/uploads/2016/10/Pro-Ject-VTE-BT.jpg7761001Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2016-10-09 18:17:112016-10-09 21:43:34Große Schatten werfen ihre Ereignisse voraus: Runde 2 der Bamberger Analog-Tage am 14. & 15.10.2016 – Die Anlagen #2
Und der steht im Schaufenster! Und obwohl bald Ostern ist, braucht man dort nicht lange suchen, denn der sonoroStereo in Nussbaum fällt dem geneigten Betrachter, obwohl er sich dabei kaum bücken muss, sofort ins Auge. Während alle anderen Geräte von sonoro stets in einer Lackoberfläche daherkommen, gibt es vom Top-Modell auch eine limitierte Sonderauflage mit echtem Nussbaum-Furnier.
Für diese Sonderversion hat sonoro eigens eine neue Schreinerei aufgetan, um ein langzeitstabiles Gehäuse anzufertigen, das nicht an den Kanten früher oder später aufbrechen wird. Wenn man sich das Teil genau anschaut, dann wird man sofort erkennen, warum der Stereo 100.- € mehr kosten darf.
Ja, werden Sie sich vielleicht fragen, wer hat denn dann den Allerschönsten? Den hat ganz eindeutig Frau Sch. aus T., die sich noch vor mir für den Sonoro Stereo in Nussbaum entschieden hat. Und diese Entscheidung hat sie sogar ohne konkrete Vorlage, zum Beispiel aus dem Katalog oder online, getroffen!
https://flsv.de/wp-content/uploads/2016/02/Sonoro-Stereo-nussbaum.jpg14401920Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2016-03-02 10:48:262016-03-02 11:26:09Wir haben den Zweitschönsten!
Wie stets am ersten Januar fängt das Neue Jahr an. Heuer nennt es sich 2016, mal was ganz anderes und auch noch nie dagewesen.
Ebenso neu ist die Dynaudio Xeo 2, die wir ab sofort und dauerhaft im Portfolio haben. Sie findet neben ihren großen Schwestern Xeo 4 und Focus 200 XD ihren gleichberechtigten Platz im offenen Regal im Kleinen Vorführstudio. In gewissem Sinn stellt die Xeo 2 die beiden anderen Modelle sogar in den Schatten, da sie über deutlich mehr direkte Anschlussmöglichkeiten auf ihrer Rückseite verfügt. Das nennt sich Multisource. Zudem bietet sie die Möglichkeit, Musik zum Beispiel vom smarten Fon oder besser von einem geeigneten Portable direkt per Bluetooth, selbstredend mit aptX, dorthin zu strömen. Und wem das immer noch nicht genügt − soll es ja geben −, der nimmt den neuen Connect. Dieser kann sogar High Res-Files, also hoch- und höchstaufgelöste Daten, zum Beispiel vom PC/Mac, kabellos zur Xeo 2 transferieren.
Wer noch mehr von technischen Innereien und anderen inneren Werten der Xeo 2 wissen möchte, der folgt diesem Link und dann bei Details anzeigen.
Seien Sie also herzlich eingeladen, nicht nur dem kleinsten Spross der Dynaudio Aktivboxen-Familie, sondern den vielen, ebenso interessanten Hifi-Spielzeugen auf den akustischen Zahn zu fühlen und kommen Sie auch in diesem bestimmt nicht letzten Jahr wieder zum FLSV in die Innere Löwenstraße 6 zu Bamberg.
Es bleibt spannend!
https://flsv.de/wp-content/uploads/2016/01/Dynaudio-Xeo-2-auf-Standfuß.jpg1000672Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2016-01-01 14:32:072016-01-01 15:13:21Neu beim FLSV: Das Jahr 2016 und die Dynaudio Xeo 2
Auch wenn diese technischen Apparaturen vollgestopft mit modernster Elektronik sind, nennen wir sie liebevoll Küchenradio, denn dort in der Küche kommen sie dank des immer noch anhaltenden Koch-Booms in der Regel zum Einsatz. UKW, DAB+, oft mit CD-Laufwerk, immer mehr mit Bluetooth und stets die Lautsprecher im formschönen Gehäuse integriert.
Die Auswahl ist nicht besonders groß, aber erlesen: Sonoro und Yamaha.
Unser aktueller Neuzugang ist der Yamaha TSX-B235D.
https://flsv.de/wp-content/uploads/2015/10/Sonoro-Stereo.jpg336800Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2015-10-20 09:35:282015-10-26 21:33:47Auch so etwas gibt es beim FLSV #1: Küchenradios
Vor über 10 Jahren war Yamaha mit seiner ersten Generation von MusicCast zwar der Pionier auf dem Gebiet des Speicherns und zentralen Verwaltens von Musikdateien, aber die Zeit war wohl noch nicht reif dafür. Auch der FLSV war seinerzeit ob der Einmaligkeit der damals zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sofort und begeistert dabei und hat entsprechend Lehr- und Leergeld bezahlt.
Jetzt hat sich diese Metzwerk-Technologie weit aus der Nische heraus zu einem der zugkräftigsten Argumente für komfortables, aber auch klanglich hochwertiges Hifi entwickelt. Heute gibt es zum einen erfolgreiche sogenannte proprietäre Systeme am Markt wie SONOS* und Bluesound*, die zwar in sich schlüssig sind, sich aber nicht an die offenen Standards wie DLNA halten. Aber es gibt zum anderen inzwischen unzählige Komponenten, die sich zum Glück ohne neuerliche Systemstreitigkeiten an diese Zertifizierung halten, die auch (technisch nahezu deckungsgleich) mit dem Begriff UPnP = Universal Plug and Play versehen sind.
Und es gibt ab sofort ganz viele Komponenten von Yamaha, die wieder unter dem Label MusicCast für Furore am Markt sorgen werden. Yahama hält sich zwar streng an DLNA, bietet aber deutlichen Mehrwert gegenüber jeglichem Mitbewerber. Nicht nur, dass es in fast allen Kategorien des umfangreichen Portfolios Geräte mit diesen Eigenschaften geben wird, sondern es werden diverse Alleinstellungsmerkmale geboten.
Wer sich hierfür interessiert, kann gerne zum FLSV kommen und sich von der Universalität als auch von den Besonderheiten von MusicCast überzeugen lassen. Dass all die ansonsten verschienartigen Geräte selbstredend mit einer einzigen ingeniösen und zu personalisierenden App steuerbar ist, versteht sich bei Yamaha von selbst.
* ebenfalls beim FLSV vorführbereit
NACHTRAG: Ab dem 01.Oktober 2016 wird SONOS nicht mehr beim FLSV erhältlich sein!
https://flsv.de/wp-content/uploads/2015/10/Yamaha-ISX-80.jpg16131613Michael Munkhttps://flsv.de/wp-content/uploads/2013/04/flsv-bamberg.pngMichael Munk2015-10-04 12:23:342016-09-01 12:57:01Neu und vorführbereit beim FLSV #2: Yamaha MusicCast
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