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Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #7: Triangle Magellan Duetto 40th

Die hatte mir noch gefehlt! Denn die große Schwester der kleinen Triangle Magellan Duetto 40th, also die Triangle Magellan Cello 40th, steht ja schon eine kleine Weile beim FLSV in Bamberg und da im Großen Vorführstudio.

Aber jetzt ist sie da und vervollständigt nicht nur das nahezu lückenlose Portfolio des französischen Herstellers auch in der obersten Güteklasse beim Fränkischsten Lautsprecher-Vertrieb, sondern besetzt dort auch prominent die Klasse der halbwegs noch bezahlbaren Kompaktlautsprecher.

Lieber pragmatisch als Verfechter der reinen Lehre: das Bassreflexrohr auf der Schallwand

Und wie nahezu alle Kompaktboxen von Triangle hat auch die Magellan Duetto 40th die Bassreflexrohre auf der Frontseite. Hierfür gibt es genauso viele Argumente wie für die Anbringung auf der Rückseite des Gehäuses. Aber ganz pragmatisch kann man konstatieren, dass diese Art Lautsprecher näher an die rückwärtige Wand zu stellen sind, als die Vertreter der Fraktion „Auspuff hinten“. Fragt doch mal genau 100 Frauen, weil das dann leichter zu rechnen ist, was ihnen lieber ist: Die beiden Lautsprecher samt der Lautsprecherkabel mehr im Raum oder doch eher etwas näher an der Wand? Seht ihr!

Zwei besondere Hingucker sind das wunderschöne Furnier und die passenden Stands S08.

Die beiden Lautsprecher wurden einfach in die gerade angeschlossene Elektronik eingebunden, die sich ebenso warm und einspielen musste. Das sind der neue Streaming Transport T8 von Eversolo und der Vollverstärker-Bolide Vincent SV-237 MK II. Und höre da: Mehr Hifi braucht kein Mensch in normal großen Räumen. Sicher: Besser geht es immer, aber nicht für den Geld, wie der Franke als solcher so schön sagt.

Immer wieder und immer noch sind das für mich die besten Terminals, da man die Hohlstecker zunächst in die leicht gelösten Terminals steckt und dann durch leichtes Drehen nach rechts darin fixieren kann, ohne sie dadurch zu quetschen.

Hohlstecker wie die von Supra Cables haben klangliche Vorteile. Aber zerquetschen darf man sie natürlich nicht.

Überzeugt euch spätestens nach den KEF Days beim dann folgenden Special Event, bei dem sich alles um die Lautsprecher dieses Herstellers drehen wird. Hierfür habe ich schon einen ganz besonderen Vergleich ausgeheckt, bei dem genau diese Triangle Magellan Duetto 40th involviert sein wird.

Und nur nebenbei bemerkt: Danach folgen noch mindestens zwei weitere Veranstaltungen mit einem sehr speziellen Themenschwerpunkt, deren Programm schon weitestgehend steht! Einer davon wird sich ausschließlich um Lautsprecher aus dem UK drehen, bei der ausgerechnet ein Schotte der Chef-Entwickler ist! Na, wer kann das wohl sein?

Denn das Ohr sieht mit: wunderschöne und lackierte Echtholzfurniere als Oberflächen auch bei einem der Marktbegleiter.

So spannend wie hier kann es doch wohl im Inhaber-geführten Fachgeschäft für high-endige Gehörhygiene sein, stümps?!

Auch das noch: Neue Lautsprecher braucht der FLSV

Den Spruch kennen Sie ja, zumindest so ähnlich. Denn meist braucht das Land der Franken neue Lautsprecher, die ein gewisser MM für den Fränkischen Lautsprecher-Vertrieb (FLSV) aussucht, damit diese entweder dessen wahrlich besonders reichen Vorführbestand ergänzen oder nur nach Wegfall durch Fortschritt ersetzen.

Im Aufbau ähnlich der Borea BR08, der Antal 40th und auch der Signature Delta

Aber nun gibt es ein Herzens-Modell neu in Bamberg, dessen Vorstellung schon länger geplant, aber noch nicht umgesetzt werden konnte. Von Triangle, einem meiner beiden französischen Lautsprecher-Hersteller neben Cabasse, gibt es ja auch noch deren Spitzen-Serie, die auf den Namen Magellan hört*. Diese konnte bisher noch nicht aktiv angeboten werden, obwohl alle anderen Modellreihen diesen Herstellers, egal ob passiv oder aktiv, nahezu lückenlos in den verschiedenen Vorführstudios zu bewundern sind.

Und weil es sich so schön anhört, nenne ich nun den vollständigen Namen des zu den Feierlichkeiten zum 40. Jahrestags des Bestehens des FLSV in Bamberg vorzustellenden Modells: Triangle Magellan – Cello 40th, beim FLSV im tollen Shadow Zebrano-Furnier mit Piano-Lack. Merken Sie was? Ja, denn auch diese Serie wurde zu einem runden Geburtstag mit den selben Zahlen aufgelegt.

Diese beiden Chassis sind elementar für die Grundabstimmung bei Triangle, die Stimme muss passen.

Und gut aufgelegt sind wir nun auch, denn die Triangle Magellan Cello 40th befindet sich in bester Gesellschaft, wird aber bei den BAAT 2025 einen Ehrenplatz in einer digitalen Kette mit Röhren-Verstärkung bekommen und so den Markenkern von Triangle aufs Trefflichste präsentieren.

Und dass nicht alle Mitspieler, die beim FLSV tatsächlich vorführbereit sind, auf dem Teaser Platz finden können, erklärt sich aus der riesigen Menge an Alternativen auch in diesem Preisbereich. Schauen Sie sich doch einfach mal diese Preisliste weiter unten an, in der alle verfügbaren Modelle nicht nach Alphabet, sondern nach Preisklasse geordnet sind. Da finden sich in der Range von ganz knapp noch nicht fünfstellig bis zum Sonderangebot eines altgedienten Auslaufmodells aus Dänemark alleine elf (In Worten: 11) besonders unterschiedliche Varianten. Und dabei wurde die Fun 25 von Blumenhofer Acoustics vom Titelbild** noch nicht einmal mitgezählt.

Auch im Detail vom Allerfeinsten: Die Terminals sind leicht klemmend auch für Hohlbananas, hier vom Supra Sword Excalibur.

Freuen Sie sich mit mir, wenn die Triangle Magellan Cello 40th am 14. und 15. März 2025 im Großen Vorführstudio zeigen kann, was sie tonal ausmacht und warum sie sehr wohl doch noch in den Vorführbestand des FLSV in Bamberg gemusst hat.

Wussten Sie eigentlich, dass der FLSV in Bamberg schon vor der Veröffentlichung der frühen Modelle aus der Magellan-Baureihe in den frühen 2000er Jahren deren Spitzenmodelle vorgeführt hat und sogar selbst ein Paar von insgesamt dreien privat genutzt hat? Das war das Modell Octant, ein Dipol mit dynamischen Treibern, also nicht ganz unähnlich der Bestückung der Triangle Magellan Quatuor 40th, nur mit ohne Gehäuse.

Können Sie mir bitte mal erklären, warum es ausgerechnet immer in Bamberg so spannend sein muss? Ja, nur beim FLSV in Bamberg?!

*Wer/wie/was mehr über den Namensgeber Ferdinand M. wissen möchte, der/die/das lese bitte unbedingt dessen Biografie von Stefan Zweig.

** Hier ist noch nicht ganz sicher entschieden, ob dieses Modell, das während der Bamberger Analog-Tage 2024 seinen großen Auftritt hatte, tatsächlich in Serie gebaut werden wird.

Support your local Live Act #29: Anna Boulic am 17. März 2023 im Grund 74 zu Bischofsgrün

Es war eine konzertierte Aktion, die man auch als konzertante bezeichnen könnte: Der Analog-Treff aus der Nernbercher Südstadt, federführend von Heinz-Peter Völkel organisiert und somit auch ideell und mit vielen Ideen gefüttert geführt, hat die australische als auch französische Blues-Harfenistin Anna Boulic nach Franken organisiert.

Schon von außen kann man das mit vielen Kerzen wunderschön und stimmungsvoll arrangierte Ambiente des Grund 74 erkennen.
Artgerecht oder standesgemäß, das ist hier die Frage? Französisch war es auf alle Fälle.

Anna Boulic hat in diesem Rahmen gleich vier Konzerte an vier Abenden* gespielt, wovon eines, das zweite in dieser Folge, im wohl schönsten Ambiente für derartige Konzerte im Fichtelgebirge, konkret in Bischofsgrün im Grund 74, am Abend des 17.März 2023 stattfand.

Die Spannung wächst ins Unermessliche: Annas Harfe ohne Anna

So gab es ein besonders intensives Harfenkonzert** der Sonderklasse, das unter dem Motto Dirty Harp Blues die Zuhörer musikalisch und erst recht emotional richtig mitnahm.

Auch liebevoll: der Wegweiser. Aber im Ernst: So dreckig war Annas Harfe gar nicht! Oder lag es an der schummrigen Beleuchtung?

Aus diesem ganz einfachen Grund habe ich einige Bilder, wenn auch nicht 74 an der Zahl, hier eingefügt, damit Sie die tolle Stimmung wenigstens ein wenig*** nachvollziehen können.

Einen solchen Stimmumfang wie Anna Boulic haben nur wenige Sangeskünstlerinnen.
Wenn man genau hinhört, erkennt man hier den Song Killing me softly with his song, bekannt durch Roberta Flack und den Fugees.

Diese meine erneute Gemeinheit hat nur eine Intention: Machen Sie sich auf, in unserer Region die tollen und stets mit Herzblut organisierten Konzerte und all die anderen kulturellen Events zu besuchen, um auch so die auftretenden Künstler umfassend zu unterstützen. Merke: Wenn wir das nicht jetzt machen, dann gibt es bald keine mehr! War das drastisch genug?

Applaus bekamen auch die Organisatoren des musikalischen Abends.

Im obigen Bild stellt sich die Organisation des Konzertabends vor: Heinz-Peter Völkel und Ulrich von Stockhausen vom Analog Treff in Nürnberg und Djerdj Hevesi als heutiger Gastgeber im Bischofsgrüner Grund 74 sowie mittendrin die Künstlerin des Abends Anna Boulic. Im Hintergrund 74 hat Kerstin Hevesi, die hier nicht abgebildet ist, alles Weitere vor Ort mitorganisiert.

An dieser Stelle seien einige der Locations für die nächsten Möglichkeiten, Kultur aus nächster Nähe zu erleben, exemplarisch aufgelistet:

Grund 74 in Bischofsgrün

Töpferei & Café Kunzmann in Neusles

Kulturbahnhofhof Kalchreuth

Kintopp in Hollfeld

Analog Treff Nürnberg

Kulturboden Hallstadt

Jazz Club Bamberg

und viele andere mehr, die es zu entdecken gilt.

Und hier kommt noch ein Satz, der aus der inzwischen reichlich angestammelten Lebenserfahrung eines gewissen MM resultiert: Live ist Musik, die vielleicht bis bestimmt in netter Begleitung erlebt wird, immer ein Erlebnis, das keine Compact Disc (CD), aber auch kein Longplay (LP) transportieren kann, auch wenn die dargebotene Musik per se erst einmal nicht dem eigenen Beuteschema entspricht! Dafür war das gestrige Konzert mit Anna Boulic der beste Beweis!

Und so kommt das gewohnte Wort zum Sonntag: Spannend ist in der Region, spannend ist und bleibt es beim FLSV in Bamberg, dem fränkischsten unter den Local Hifi Dealern!

*Rechnerisch damit eines pro Abend, wie der Statistiker in Ihnen sofort umgerechnet haben wird.

**Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Hafenkonzert und einem mit Klaus Havenstein und einem mit der Harfe als Solo-Instrument? Ich hoffe und setze eigentlich voraus: JA!

***Fränkisch: a wengala!