Vinyl darf rauschen? Vinyl im Rausch? Nee: Vinylrausch am Montag, dem 8. Juni um 20.30 Uhr im Lichtspiel Kino & Café zu Bamberg

Da mache ich mit!

Schon länger rumorte es in meinem Hinterkopf, selbst eine solche Veranstaltung durchzuführen. Nur fehlt mir dazu nicht nur die Zeit, vor Ort alles alleine zu organisieren, aber vor allem fehlt beim FLSV für eine solche Vorführung schlicht der Platz.

Da kam die Anfrage via Matthias Linzmayer* stellvertretend von Diana Linz* und Gerrit Zachrich gerade recht. Letztere sind, die Bamberger werden es wissen, die Betreiber der beiden mehrfach ausgezeichneten Kinos Odeon und Lichtspiel und nebenbei auch noch Veranstalter der Bamberger Kurzfilmtage.

Wer das von Jörg Wulf entwickelte Konzept von Vinylrausch** noch nicht kennt, dem sei es hier in Kurzform erläutert***:

  • Es wird gemeinsam Musik gehört.
  • Es wird analog gehört.
  • Es wird ein durchgehend analog produzierter Klassiker komplett gehört.
  • Es wird zusätzlich je eine LP-Seite eines zeitlich und inhaltlich Bezug nehmenden Albums gehört.
  • Es wird laut gehört.

Somit wird uns am Montag, dem 8. Juni ab 20.30 Uhr, die Möglichkeit gegeben, die Intentionen der Künstler und auch der Tontechniker wieder richtig zu erleben und entsprechend nachvollziehen zu können. Für viele von uns ist es inzwischen ungewohnt geworden, mehr als nur einen Titel eines Albums am Stück zu hören. Aber das ist ja genau der Unterschied zwischen einer Single mit knapp drei Minuten Spielzeit und einem Album.****

So eine tolle Fassade und dann auch noch ein Kino dahinter: das Lichtspiel in Bamberg

Dort im Kino 1 des Lichtspiel ist Platz genug für eine solche Veranstaltung und das sogar für etwa 100 Musik-Begeisterte.***** Nur fehlt den beiden Betreibern die Expertise in Sachen high-fideler Beschallung als auch die dazugehörige Hardware. Denn ein Kino artgerecht mit Tönen mit dem Schwerpunkt Sprachverständlichkeit zu entwickeln, ist ein ganz anderes Feld, als für Musik in in der vollen Bandbreite, wie wir aus der Konzeption eines Heimkinos wissen.

Geboten werden an diesem Montagabend besondere Stimmen. Das Hauptalbum wird Tom Waits‘ Rain Dogs von 1985****** sein. Flankiert wird es vom 1980er Album Doc at the Radar Station von Captain Beefheart und als aktueller Bezug das noch recht neue Album Trouble On Big Beat Street von Pere Ubu. Keine ganz leichte Kost also. Dafür bleibt aber jede Minute die Spannung hoch und intensiv, das kann ich schon mal versprechen.

Das Vor der Musik und das Danach beschreibt Jörg Wulf selbst ganz schlicht so: „Vor den Alben wird es jeweils eine kurze Einführung geben. Parallel zur analogen Wiedergabe der Alben laufen die Songtexte und Bandfotos (bei Tom Waits sogar Filmausschnitte!) auf der Leinwand. Und hinterher sprechen wir darüber, was wir gehört haben.“

Frank Apunkt Schneider vom örtlichen Plattenladen monochrom records in der Austraße wird als Lieferant all der schwarzen Scheiben die Veranstaltung ebenfalls begleiten.

Wer sich für diese tolle Veranstaltung interessiert, bei der es sogar erlaubt ist, gekühlte Getränke mit ins Kino zu nehmen, melde sich bitte hier an.

Übrigens: Der Eintritt ist zwar nicht ganz kostenfrei, aber für nur 8.50 € gibt es nirgendswo ein schöneres auditives Vergnügen! Zusätzliche Spenden in beliebiger Höhe werden aber dankend als Unterstützung der lokalen Kulturarbeit angenommen.


Ich freue mich ganz besonders auf diese Art der Zusammenarbeit gleich dreier Bamberger Institutionen und auf den Ideengeber und Ausführenden Jörg Wulf.

* Er heißt nicht Linz-Mayer! Matthias hat früher selbst einen Schallplatten betrieben, nämlich das Rex Melodica in der Oberen Königstraße 3, also gar nicht weit entfernt vom Lichtspiel Kino & Café.

** Nein, ich kürze Vinylrausch im Folgenden nicht mit VR ab, denn das bedeutet nämlich etwas völlig anderes.

*** Alles Weitere kann man hier auf der auch sonst sehr gut gestalteten Webseite nachlesen.

**** Ich mache hier bewusst eine Unterscheidung zwischen dem Medium Schallplatte und dem Konzept, das hinter einem Album steckt.

***** Wenn das mal reicht!

****** 1985 ist zufällig auch das Gründungsjahr des FLSV in Bamberg.

Hinweis in eigener Sache: Die Paketangebote für Willenlose

Neben den nützlichen und meist auch aktuellen Seiten dieses Internet-Auftritts des FLSV in Bamberg gibt es diese mit den Angeboten. Angeboten wird ja einiges hier vor Ort, so zum Beispiel die wahrscheinlich größte Auswahl an tatsächlich vorführbereiten Qualitätslautsprechern und Kopfhörern in der sehr weiteren Umgebung. Aber weil sich in den drei Vorführstudios doch auch viele Trümmer tummeln, die das alltägliche Handling erschweren, habe ich eine immerhin 25 Anlagenkonzepte umfassende Liste erstellt, die hoffentlich bald schrumpfen wird.

Diese Pakete sind bewusst zusammengestellt. Sie bestehen aus Modellen, die mir einiges an Platz wegnehmen, den ich eigentlich nicht habe. Möglicherweise haben gerade die Vorführlautsprecher in diesen Paketen ein paar kleinere Blessuren. Diese stammen in aller Regel von den Ausleih-Aktionen für Testzwecke in den heimischen vier Wänden meiner Kundschaft, die der FLSV in Bamberg seit Jahrzehnten nicht nur anbietet, sondern von seinen Kunden sogar fordert. Das gilt genauso für die unten aufgeführten Pakete für Willenlose.
Aber alle Komponenten sind es wert, ein weiteres Leben zu bekommen. Meist handelt es sich um Teile, die einen Nachfolger im Programm des jeweiligen Herstellers vor die Nase gesetzt bekommen haben. Oder ein Vertriebswechsel bietet keine Option für eine weitere Zusammenarbeit. Oder, oder, oder…
Dass die jeweils aufgerufenen Preise deutlich unter dem Marktwert liegen, kann sich ja jeder selbst ausrechnen. Und auch beim ebenfalls angebotenen Zubehör wird nicht gespart, so dass sich stets eine vollwertige Musik-Wiedergabeanlage ergibt.
Man kann sich zu den regulären Öffnungszeiten ein optisches und auch akustisches Bild davon machen, ob diese Angebote für einen selbst das Richtige sein könnten. Und dann darf man diese Komponenten auch gerne zu Hause ausgiebig einem Test unterziehen. Nur so wird das vermeintliche Sonderangebot zu einem wahren Schnäppchen.
Wenn Sie sich also nicht groß und selbst um eine Konzeption bemühen wollen, sondern sich einfach auf das Geschick des seit über 40 Jahren um einen fairen Umgang mit seinen Kunden bedachten MM verlassen wollen, dann sind Sie hier besonders richtig!

Für alle Kombinationen gilt das, was eigentlich klar sein sollte: Nur so lange Vorrat reicht!
Ich werde die nun folgende Liste nur im Link auf der Angebote-Seite so aktuell wie möglich halten. Stand der Dinge für diesen Artikel ist Ende Mai 2026.

  1. 5000.- €: DALI Rubicon 6 in hellem Nussbaum mit Hegel H120 entweder in schwarz (Vorführmodell) oder weiß (neu!); dazu gibt es ein LoRad-Stromkabel von Supra sowie ein standesgemäßes Lautsprecherkabel samt Steckern.
  2. 2500.- €: Hegel H120 entweder in schwarz (Vorführmodell) oder weiß (neu) und mit Supra Netzkabel in Kombination mit einem Paar Dynaudio Aries in Esche schwarz. Hier sind die Sicken der Tiefmitteltöner bereits neu gemacht. Allerdings sind die Hochtöner leicht eingedrückt, was aber dem Klang keinen Abbruch tut! Wer hier neue Hochtöner wünscht, rechnet einfach +300.- € dazu.
  3. 1000.- €: Die Kompaktboxen Dynaudio Contour 1 in Schleiflack weiß, mit neuen Sicken und äußerlich ebenfalls in einem recht ordentlichen Zustand, kombiniert mit dem aktuellen Streaming-Vollverstärker WiiM Amp Ultra und guten Lautsprecherkabeln.
  4. 1000.- €: Die Standlautsprecher DALI Spektor 6 in Nussbaum werden angetrieben von einem neuen WiiM Amp; alle benötigten Kabel und Stecker sind inbegriffen.
  5. 2500.- €: DALI Callisto 2C in Weiß; hierzu wird der große und immer noch aktuelle Sound Hub mit der BluOS-Netzwerkkarte kombiniert: Außerdem erhält man dazu zwei Stromkabel von Supra.
  6. 1200.- €: Wenn Sie schon Lautsprecher haben: Vollverstärker Arcam Radia A5 (ohne +) mit CD-Player Arcam Radia CD5 und gutem Verbindungskabel sowie 2 Stück Netzkabel von Supra
  7. 1500.- €: dito, aber mit Arcam Radia A15 (ohne +)
  8. 2000.- €: dito, aber mit Arcam Radio A25 (ohne +)
  9. Wenn man die Angebote 6, 7 und 8 anstelle des CD-Players lieber mit einem Streamer ausgestattet haben möchte, rechne man für den Arcam Radia ST5 einfach je Paket +200.- € dazu. Das Zubehör bleibt dabei identisch.
  10. Noch günstiger fährt man, wenn man noch mehr Geld ausgibt. Sollte man also einen Vollverstärker, einen CD-Player und einen Streamer aus den genannten Modellen kombiniert erwerben wollen, dann errechne man sich die Preise aus den Paketen 6, 7 und 8 einfach mit +500.- € inklusive des dritten Netzkabels. Damit sollte ersichtlich werden, dass man hier ein Gerät einfach nicht berechnet bekommt. Für alle Geräte gilt die reguläre Hersteller-Garantie.
  11. 2500.- €: Sie suchen nur einen kraftvollen Verstärker ausschließlich für digitale Quellgeräte inklusive eines PC/Mac/Music Servers? Dann gibt es diese tolle und sogar unbenutzte Vorverstärker-/Endstufen-Kombination: NAD C510 mit C275BEE. Auch hier sind wieder alle Kabel mit Steckern im Preis enthalten!
  12. 25000.- €: Die italienische Traum-Kombination, bestehend aus Audio Analogue Maestro Anniversary und Zingali Acoustics Twenty EVO 1.2 in Schleiflack weiß. Sorry, hier gibt es kein Stromkabel von Supra dazu, denn der Maestro Anniversary hat bereits ein ganz hochwertiges im Lieferumfang. Dazwischen gibt es ein adäquates Lautsprecherkabel von Goldkabel. Wer auch noch einen Streamer aus Italien sein Eigen nennen möchte, dem kann ich den klanglich tollen Primo Plus von Volumio dazu anbieten.
  13. 3500.- €: Klein und besonders fein ist die Kombination aus Creek 4040 A und PMC Twenty5.21i in Silk White. Auch hier sind wieder alle benötigten Kabel in hochwertiger Ausführung an Bord. Wenn es gewünscht wird, gibt es ein Paar Dynaudio Stand 10 für + 200.- € dazu.
  14. 6000.- €: Nur eine Nummer größer, dafür ohne die ansonsten benötigten Stands: Die PMC Twenty5.23i in Nussbaum werden mit dem NAD C368 inklusive der BluOS-Karte verquickt. Auch hier gilt: komplett!
  15. 7500.- €: dito wie Angebot 14, aber mit der Noch-eine-Nummer-größer, also der PMC Twenty5.24i in Eiche hell.
  16. 13000.- €: Es geht noch besser und zwar mit der PMC Twenty5.26i in Nussbaum und dem Streaming-Vollverstärker inklusive Phono-Eingang Hegel H190v.
  17. 13000.- €: dito wie 16: Nicht besser, aber anders und trotzdem PMC: Fürs gleiche Geld bekommt man die eigentlich noch deutlich teurere PMC fact.8 signature in superelegantem Anthrazit, wieder mit dem Hegel H190v und allem Zubehör.
  18. 5000.- €: Ein AV-Receiver mit nur zwei Kanälen? Ja, der Arcam SR250 betreibt nur Links und Rechts, hat aber die volle AV-Konnektivität zu bieten. Aus demselben Vertrieb stammt die KEF R11 ohne Meta, aber in Nussbaum.
  19. 4000.– €: Suchen Sie doch eher einen high-endigen AV-Receiver mit vielen Kanälen? Und die passenden Lautsprecher dazu? Der Arcam AVR850 und das 5.5-Lautsprecher-Set von Definitive Technology sorgt richtiges Kino-Feeling. Richtig gelesen: Das Set beinhaltet fünf Subwoofer.
  20. 2000.– €: Röhre und hoher Wirkungsgrad bei den Lautsprechern, das verspricht Dynamik mit Charme: Twinsound CST 80 (getuned und mit neuem 6550er-Röhrensatz) mit der nicht ganz mannhohen Dynavox Impuls V in hellem Dekor. Solid Core-Verkabelung inbegriffen!
  21. 8000.- €: Yamaha meets Amphion. Der zweitgrößte Vollverstärker von Yamaha wird mit der zweitgrößten Box des finnischen Herstellers Amphion verbandelt. Konkret sind es der Yamaha A-S2200 in silber und die Amphion Argon 7LS in einem matten Anthrazit, die hier eine musikalische Verbindung der Extraklasse eingehen. Außerdem erhält man noch den high-endigen Tuner Yamaha T-S1000, ebenfalls in silber mit den hellen Seitenteilen, ohne Berechnung dazu.
  22. 4500.- €: Eine Nummer kleiner als bei Angebot 19, zum Beispiel für kleinere Räume. Eine klanglich wie optisch elegante Kombination bilden der Netzwerk-Receiver Yamaha R-N1000A und die Amphion Argon3LS in weißem Mattlack.
  23. 3500.- €: Noch eine Nummer kleiner, aber garantiert nicht schlechter ist die Kombination des ranghöchsten Kompaktlautsprechers der Finnen, der Amphion Argon3S ebenfalls in weißem Schleiflack. Übrigens und nur kurz als Begründung: Für alle drei Lautsprecher-Modelle gibt es einen kaum zu unterscheidenden Nachfolger. Hier tritt der Yamaha R-N800D in Aktion. Und immer noch gilt: Alle hier benötigten Kabel sind im Preis inbegriffen.
  24. 2000.- €: Das kleinste Paket mit Lautsprechern des renommierten Studio Monitor-Produzenten und des weltgrößten Instrumenten-Herstellers beinhaltet die Amphion Helium1 und den kleinsten Netzwerk-Receivers, den Yamaha R-N600D.
  25. 5000.– €: Kennen Sie die größeren der kleinen Kistchen von Pro-Ject Audio? Die damals größte und heute zweitgrößte Baureihe nennt sich RS. Hiervon sind insgesamt 10 Geräte abzugeben, als da wären: Stream Box RS, Phono Box RS mit Power Box Phono RS, CD Box RS, DAC Box RS, Pre Box RS mit 2x Amp Box RS Mono samt Power Box RS Amp. Als letzte Einheit gibt es noch die Power Box RS Uni 4-Way dazu. Hier werden auch die optionalen und recht kostspieligen Stromkabel zwischen den Power Boxen und den jeweiligen Geräten mitgeliefert! Alle Power Boxen werden selbstredend von Supra Netzkabeln befeuert. Die Stream Box RS ist das schwarze Schaf, denn alle anderen Geräte sind silbern. Was kommt als Summe der Einzelpreise heraus, wenn Sie nur die immer noch formidable, weil komplett symmetrisch aufgebaute Phono Box RS und alle Verstärker samt der Zusatznetzteile aufaddieren? Sehen Sie!

Einladung: Harbeth aus dem UK stellt sich vor, und zwar am 12. und 13. Juni 2026

Im Rahmen der Vorstellung aller wesentlichen Anbieter im Portfolio des FLSV in Bamberg kommt nun der britischste aller Lautsprecherhersteller an die Reihe, nämlich Harbeth.*

Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 12. und Samstag, dem 13. Juni wie üblich zu den verdächtigen Öffnungszeiten des FLSV in dessen Räumlichkeiten statt.

Harbeth Lautsprecher kommen immer wieder mal in diesem Blog zur Geltung. Zuletzt war es Nellie, die als high-endiger Überraschungsgast das Kleine Vorführstudio während der BAAT 2026 veredelte. Und kurz davor war es die Ankündigung, dass man nun für unbestimmte Zeit einen Vergleich zwischen der „alten“ und der aktuellen Harbeth SHL5plus ziehen könne. Gemeint sind hier die Baureihen XD und XD2.**

So sieht ein typischer Lautsprecher von Harbeth aus, nämlich irgendwie noch kompakt, aber definitiv auf einem Standfuß.

Eigentlich ist das Portfolio von Harbeth recht überschaubar, denn man hat nur Kompaktlautsprecher im Programm, wenn man von Nelson absieht, der die P3ESR XD2 gleichzeitig als Subwoofer und als Standfuß ergänzt. Und die Definition von Kompaktlautsprecher lautet nun mal, dass die Box einen Standfuß unter sich hat, damit der Hochtöner auf die korrekte Höhe gehievt wird. Aber eine Harbeth Monitor 40.5 XD2 ist dann schon eine echte Wucht, die man vor sich hat.

Geplant ist, dass im High End-Heimkino in der schönen Tradition dieser Produktvorstellungen das jeweils kleinste Modell des vorzustellenden Herstellers, also diesmal die Harbeth P3ESR XD2, im Dunkeln aufspielt. Aber diesmal können wir auf Zuruf den bereits genannten Nelson dazuschalten und somit bestens beurteilen, ob seine tonale Einbindung wirklich so gut gelungen ist, wie sie gleich mehrfach wie zum Beispiel hier beschrieben wurde. Zuspieler werden hier der Volumio Primo und der Exposure 3510 Integrated sein.

Im Kleinen Vorführstudio wird eine Installation zu sehen und zu hören sein, die sich an schreibende Tischtäter wendet, die also viel Zeit im Büro verbringen, dabei aber auf keinen Fall Abstriche bei der Qualität der Musikwiedergabe machen möchten. Wir werden die klanglichen Unterschiede der drei führenden Player für den Musikgenuss mit einem Computer gegenüber stellen: Roon, JRiver und Audirvāna Studio. Eingesetzt wird dieselbe Installation*** wie bei den BAAT 2026, nur dass diesmal ein Personal Computer (PC)**** in Form eines Music Servers die Daten liefern wird.

Im Großen Vorführstudio wird es wieder zwei Vorführungen geben. Auf der breiten Seite stehen die beiden bereits genannten Harbeth SHL5plus XD und SHL5plus XD2 für einen Vergleichstest parat. Als Zuspieler verwenden wir das ebenfalls aus dem Verneigten Königreich***** stammende Gespann aus dem Roon-fähigen Streamer Audiolab 9000N und dem Vollverstärker Audiolab 9000A.

Auf der Stirnseite, auf der sich ja stets die ranghöchsten Geräte und Lautsprecher tummeln, wird das ganz große passive Besteck von Harbeth stehen. Richtig, das ist die Harbeth Monitor 40.5 XD2 oder kurz M40.5 XD2. Hier spielen ebenfalls waschechte britische Originale die Musik zu, nämlich die noch recht neuen Stream und Integrated aus Quads Top-Reihe Platina.

Aber am allermeisten freut mich, dass mir Bernd Hömke, seines Zeichens langjähriger Importeur all dieser Lautsprecher-Schätzchen aus dem UK, seinen Besuch zugesagt hat. Wenn Sie einen der angenehmsten Menschen in unserem Hifischbecken kennenlernen möchten, bei dieser Veranstaltung hat man die Gelegenheit dazu.******

Und genau in die Vorbereitungen zu dieser Veranstaltung kam parallel die offizielle Ankündigung, dass Bernd Hömke den Vertrieb seines Babys in neue Hände gegeben hat. Eine kleine Sensation, aber wenigstens eine der Beispiel-gebenden Art, denn die Übernahme erfolgte gewollt und somit auch detailliert geplant. Bernd Hömke wird den neuen Vertrieb 3H sogar noch eine ganze Weile konsultierend begleiten, so dass es hier kaum bis keine Reibungsverluste geben wird. Man möchte geradezu ausrufen: „Branche, nimm dir hier ein Beispiel!“

Begleitet wird Bernd Hömke von Thomas Heckel als Außendienstler vom neuen Harbeth Vertrieb 3H in Hamburg. Herzlich willkommen!

Genauso freue ich mich auf Tim Hoffmann, seines Zeichens mein Ansprechpartner nicht nur für Audiolab und Quad, sondern für alles, was mit den schönen Dingen zu tun hat, die er in seinem üppigen Bauchladen führt.*******

Was aber an diesen beiden Tagen definitiv nicht geboten werden wird, sind britische SPEI-Sen und GEH-Tränke: Haggis, Jellied Eels oder gar Black Pudding, der übrigens kein Dessert ist, werden genauso wenig angeboten wie warmes Cask Ale, extrem bittere Stout und Porter und erst recht kein Wallburg. Suchmaschint doch mal, nach was das schmecken soll, aber nur, wenn ihr wirklich hartgesotten seid. Da halten wir uns doch besser an die Roten und Grünen aus Mönchsambach.********

Hiermit ergeht meine Herzliche Einladung!

Eine tonal sichere Bank seit Jahren bei den Vollverstärkern: Exposure 3510 Integrated

* Mit ATC, KEF, PMC und Q Acoustics als auch Quad ist diese nicht ganz uneuropäische Insel beim FLSV in Bamberg besonders reichhaltig vertreten.

** Ich finde die Vorgehensweise auch vom deutschen Importeur sehr gut, dass die neue Baureihe die andere nicht abrupt ablöst, sondern ein sanfter Übergang besteht. So kommen nicht auf einen Schlag die Altbestände unter den Hammer, als seien sie ab sofort wertlos. Aber dennoch sei der Hinweis gestattet, dass es beim FLSV in Bamberg immer noch einige wenige Modelle aus der XD-Baureihe in wunderschönen Furnieren zu Sonderpreisen gibt.

*** In Kurzform: High End-Music Server → Matrix Element X2 → Harbeth NLE-1, USB– und XLR-Kabel aus Supra Cables Excalibur-Serie: fertig ist der Lack!

**** Ganz klar: Alternativ könnte das auch ein angebissener Apfel oder ein Linux-System sein.

***** Hiermit ist die allgemeine Geste der Verneigung nach der ganz besonderen Rede von König Charles III. vor dem amerikanischen Kongress am 29. April 2026 gemeint.

****** Fragt Bernd H. aus O. doch mal, aus welcher Gegend des United Kingdom der Chef-Entwickler von Harbeth kommt. Gemeint ist selbstredend Alan Shaw!

******* Das sind neben anderen vor allem die tollen MC-Tonabnehmer von Skyanalog und die Röhrenverstärker und großen Lautsprecher von Thivan.

******** Bestimmt geht es den Briten genauso, wenn sie ein solches fränkisches Dünnbier trinken (müssen), wenn sie jahrelang die oben genannten Sorten gewohnt sind.

Nachzügler eingetroffen: DALI Sonik 7 ist nun vorführbereit

Die kleineren Modelle wurden ja in diesem NEWS-Blog wie zum Beispiel hier schon mehrfach ausführlich vorgestellt. Was aber neben den kleineren Modellen Sonik 1, Sonik 3 und Sonik 5 noch gefehlt hat, war ein stattlicher Standlautsprecher. Hier hatte ich mich für die kleinere der beiden Alternativen, nämlich für die DALI Sonik 7 entschieden.*

Große Hochtonkalotte ≙ niedrige Übernahmefrequenz + isodynamisches Bändchen für den Glanz = Hybridhochtöner

Und dieses Modell zeigt exemplarisch, was DALI zum einen seit Jahrzehnten ausmacht und das Bild dieser Marke vornehmlich nach außen darstellt. Hier wird nämlich im Prinzip das Prinzip des Zwei-Wege-Lautsprechers entscheidend erweitert und das gleich an beiden Frequenzenden. Zum einen ist da der markante Superhochtöner in Form eines isodynamischen Bändchen-Lautsprechers, der lediglich den im Frequenzbereich obenherum nicht begrenzten Kalottenhochtöner ergänzt. Das nennt man bei DALI Hybrid-Hochtöner.

Brüder oder Schwestern im Geiste: DALI Sonik 7 und DALI Epikore 7

Im Tieftonbereich kommt dann ein mindestens weiteres Chassis hinzu, das aber nicht wie der obere Treiber bis weit in den Mitteltonbereich hineinspielt, sondern nur noch Tiefbass- bis in den Grundtonbereich abdeckt.

Somit kann man diese Bauweise folgerichtig nur als 2-½-½-Wege-Lautsprecher bezeichnen.

Die zwei neuen Modelle rechts weisen schon die geprägte Tief- und Tiefmitteltönermembran auf, die Rubicon 6 nicht.

Zum anderen kann man hier anhand der dargestellten Modelle den Tickle-Down-Effekt besonders gut nachvollziehen, bei dem die für die High End-Modelle entwickelten Techniken nach und nach in die preisgünstigeren Serien transferiert werden. Das passierte hier von der mannshohen Kore über die Baureihen Epikore und Rubikore bis nach ganz unten.

Alle Modelle sehen sich bestückungsmäßig sehr ähnlich, doch kosten die DALI Epikore 7 mehr als das 13-fache der hier vorgestellten Sonik 7!** Das liegt selbstredend an geschätzt etwa 1001 Faktoren, die einen Lautsprecher als Gesamtkunstwerk ausmachen. Alleine das Gehäuse…

Die schlichter gestaltete DALI Opticon 6 MK2 könnte man fast übersehen, aber nicht überhören.

Ab sofort kann beim FLSV in Bamberg also die nahezu komplette Baureihe mit diesem besonders guten Preis-/Gegenwert-Verhältnis dargestellt werden, wie sie es nur wenige Marktbegleiter bieten.***

Kleiner Fun Fact am Rande: Die Fotos für diesen Beitrag waren gerade im Kasten, da trudelte nur wenige Minuten später auch die aktuelle Ausgabe der Audio Test in den anderen Kasten, dem für die Briefe. Und genau in dieser aktuellen Ausgabe 04.2026 erscheint ebenfalls ein ausführlicher Test einer großen DALI Sonik, hier aber der der ebenfalls leicht verspäteten Sonik 9!

Etwas einfacher als teurer: Hier arbeiten beide Konus-Lautsprecher auf ein Gehäuse und auf einen Bassreflexkanal.

P.S.: Der Hinweis in eigener Sache sei erlaubt, dass es jetzt zusätzlich zu den Abverkaufsangeboten für die einzelnen Modelle aus deren Vorgänger-Serie Oberon eines von zwei alternativen Heimkino-Sets und das jeweils in einer 5.0- oder sogar in einer 7.0-Konfiguration gibt. Die Zusammensetzung und deren Bepreisung entnehme man bitte der aktuellen Preisliste.

Auch die DALI Rubicon 6 in hellem Nussbaum steht noch zur Verfügung und das im Verhältnis zur aktuellen Rubikore 6 zu einem mehr als verführerischen Preis.

* Diese sollte wegen der identischen Bestückung im Tiefmittel-/Hochton-Bereich tonal identisch zur DALI Sonik 9 sein, kann aber bei Bedarf wegen des zusätzlichen Tieftöners noch mehr Pegel schieben. Wir haben uns ja schon vor langer Zeit das physikalische Grundgesetz gemerkt, das da lautet: Schalldruck = Fläche x Hub. Weil aber auch die Stellfläche nur in geringem Maß abweicht, fiel die Entscheidung für das leichter zu bewegende Modelle schnell und eindeutig aus.

** Auch wenn die Epikore 7 nicht 13x so gut spielt, der Preis ist dennoch völlig gerechtfertigt, wenn man bereit ist, in dieser Preis- und Güteklasse zu landen. Heben Sie, hebt die beiden Modelle einfach mal vorsichtig an, dann wird man merken, dass auch der Karton für das eine Modell doch ein wenig stabiler ausgeführt sein sollte.

*** Ein paar davon hat der FLSV natürlich auch im Programm!