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Vorboten der Bamberger Analog-Tage 2026 #3: Das 1. Bier nur für den unteren Frequenzbereich

Schon wieder ein wenig irreführend ist diese Überschrift formuliert, denn es handelt sich hier ebenfalls nicht um das erste Eigenbier des FLSV in Bamberg. So schön es wäre, sich ein jeweils besonderes Bier einbräuen zu lassen, so ganz nach den Wunschvorstellungen eines Biergenießers fränkischster Prägung. Und dann weiter zu fabulieren, das erste Bier sei nur für den untersten Frequenzbereich bestimmt, nämlich dem Bass-Bereich. In der Folge gäbe es dann auch noch das Middenei-Zwickl und später auch noch das Glocken-Hell.

Alle Informationen auf einen Blick. Aber wie es wirklich schmeckt, erfährt man spätestens bei den BAT 2026.

Was es mit diesem sehr speziellen Bier auf sich hat, das die Söhne von Stefan und Stefan eingebräut haben, kann man hier viel besser nachlesen. Dass das aber sehr wohl etwas mit den Bamberger Analog-Tagen 2026 zu tun hat, ist indes sehr einfach aufzuklären: Das Bassd Zamm wird neben den drei anderen Sorten aus Mönchsambach erst- und letztmalig dort ausgeschenkt.

Zusammenarbeit wird immer wichtiger, um auch noch morgen den schönsten Kronkorken öffnen zu dürfen.

Jedenfalls lügt so ziemlich jedes Etikett, denn hier wird suggeriert, dass das Bier noch eine ganze Weile unversehrt bleiben und überleben würde. Fehlanzeige! So lecker wie das ist.

Vorboten der Bamberger Analog-Tage 2026 #1: Skyanalog P-1GC

Ein zusätzlicher Kandidat hat sich noch in die sowieso schon erlesene Auswahl für den großen Vergleichstest während der Bamberger Analog-Tage 2026 (BAT) im Kleinen Vorführstudio hineingeschlichen. Es ist das brandneue P-1GC von Skyanalog. Das C im Namen deutet schon auf eine der Besonderheiten dieses Moving Coil-Tonabnehmers hin, nämlich auf den Nadelträger aus Keramik, auf UK-Englisch eben Ceramic. Dieses Material ist besonders leicht und soll dabei selbst keinerlei Klangfärbung aufweisen geschweige (sic!) denn hinzufügen.

Hier ist die offene Bauweise aller Tonabnehmer von Skyanalog besonders gut zu sehen. Also Vorsicht bei der Montage und Justage!

Auf einen ersten Test in der papiernen Fachpresse sei an dieser Stelle besonders hingewiesen. Es handelt sich um die Zeitschrift LP, und getestet hat diesen Tonabnehmer Christian Bayer, der ihn mit der Überschrift „Wie für mich gebacken“ tituliert hat. Dort wird auch beschrieben, dass das Skyanalog P1-GC viele neue technische Details aufweist beziehungsweise aus der größeren G-Serie übernommen hat, wie zum Beispiel die Yan-Aufhängung und den Skyliptical-Nadelschliff. Ersteres beschreibt das  harmonische Zusammenspiel zwischen Faden und Gummi, die das System (nahezu) perfekt bedämpft. Beim Skyliptical handelt es sich um einen etwas vergrößerten Line Contact-Nadelschliff, der für ein ruhigeres Rillengeräusch bei gleichbleibender Detailtreue bei der Abtastung sorgen soll.

An die Anschlussstifte kommt man bei der Montage sehr gut heran.

Aber als aufgeklärte Hifi- und High End-Interessierte wissen wir ja: Das alles stimmt sogar, was Herr Bayer dort formuliert hat. Einfach 1:1 übertragen auf unsere eigene Hörsituation sollten wir seine und die Worte aller anderen Tester und Foristen und Meinungsführer und YouTuber und anderer Influencer aber auf keinen Fall. Denn es besteht ja immer die Möglichkeit, dass nicht nur ein Parameter in den beiden Anlagen-Konstellationen derart abweicht und dass dann das Ergebnis doch nicht zufriedenstellt und unterm Strich Geld vernichtet.

Man kann es gerade noch mit bloßem Auge erkennen, dass der Diamant mit dem hauseigenen Kleber namens Black Adhesive fixiert wird.

Aber zum Glück gibt es ja den FLSV in Bamberg, der auch solche Klippen umschifft, indem hier eine Teststellung angeboten wird, in der zum Beispiel ein bereits eingespieltes Skyanalog P-1GC in den eigenen Tonarm eingebaut wird, um es dann zuhause in Ruhe für mehrere Tage testen zu können. Wer schon mal nach den technischen Daten und den Einbauhinweisen schauen möchte, kann das hier tun.

Auch schon das Auspacken bereitet Freude, weil auch das Zubehör von guter Qualität ist.

Ich bin ja mal gespannt, wie das Urteil meiner Gäste bei den BAT 2026 ausfallen wird, wenn das neue Skyanalog P-1GC gegen die etablierte Konkurrenz vornehmlich aus Dänemark antreten wird. Zur Erinnerung: Für diesen Vergleich wird der neue Dual CS 718Q mit identischen Headshells genutzt.

Ich danke dem allerersten P-1GC-Nutzer Mario D. aus W. für die beiden großen Bilder, deren ähnliche Blickwinkel bei mir einfach nur unscharf geworden sind.

Die langweiligsten Bamberger Analog-Tage aller Zeiten: Das Programm der BAT 2026 am 4. und 5. Dezember 2026

Zunächst einmal die eigentlich langweiligen Fakten: Die BAT 2026 finden wie so oft Anfang Dezember und wie immer an einem Freitag und Samstag statt. Das sind diesmal der 4. und der 5. Dezember 2026. Und das auch noch zu den regulären Öffnungszeiten, also am Adventssamstag sogar bis 16.00 Uhr. Und auch das sollte einem bekannt vorkommen: Die BAT 2026 finden in den Räumlichkeiten des FLSV in der Inneren Löwenstraße 6 zu Bamberg statt.

Aber es kommt noch schlimmer, kein Wunder nach der Ankündigung der Vorjahresveranstaltung, in der es wörtlich hieß: „Aber was soll’s, dann fällt mir halt für die BAT 2026 nichts Gescheites mehr ein.“ Denn für die immerhin 13. und somit dienstälteste Veranstaltung mit diesem Motto könnte man dies tatsächlich meinen, denn es werden vermeintlich wieder die immer selben Marken und Modelle vorgestellt, dieselben sattsam bekannten Referenten ihr profundes Wissen preisgeben und dieselben Medien verwendet.* Selbst beim Catering** wird es dieselben Sorten High End-Würste samt Laugenbrezen und Premium-Biere als auch Nobel-Rotweine wie bisher zu genießen und zu verkosten geben.

Aber eine Neuerung ist doch noch anzukündigen: Diesmal wird es wohl keine Weltneuheit geben, nicht mal eine Deutschland-Premiere, wie wir es aus all den letzten Jahren gewohnt waren.***

Genug tiefgestapelt! Wenn das Programm wirklich so langweilig wäre, würde es sich ein gewisser MM vom FLSV aus Bamberg gar nicht trauen, es auch noch zu präsentieren. Es folgt nun in den bekannten Häppchen, also aufgeteilt nach den drei Vorführstudios des FLSV, unser klitzekleines Mammutprogramm. Wahrlich: Das könnte vielleicht das langweiligste BAT-Programm aller Zeiten sein, aber mit Sicherheit ist es das spannendste im Sinne von sinnvollen Vergleichen, bei denen stets das pragmatische und von den meisten Mitmenschen doch noch leistbare Verhältnis von Preis und Leistung im Fokus steht!****

Kleines Vorführstudio:

Hier gibt es eine Ausstellung aller Plattenspieler und aller Marken in der Klasse bis 1200.- €, die im Portfolio des FLSV nicht nur gelistet, sondern stets vorführbereit sind: Dual (4x), Music Hall (3x) und Pro-Ject (der Rest und vor allem mit dem EISA-Gewinner 2026/2027). Knacken wir die 15er-Marke mit tatsächlich ausgestellten Modellen?

Inzwischen ist der Dual CS 718Q beim FLSV in der Serienausführung Nussbaum zu bestaunen.

 

Hauptattraktion im Kleinen Vorführstudio des FLSV in Bamberg ist erneut der Dual CS718Q, aber diesmal in der Serienversion. Mit diesem Modell werden wir einen Tonabnehmervergleich der besonderen Art durchführen. Es werden insgesamt 7 verschiedene Abtaster in identischen Headshells im Wechsel dargeboten, um das Potenzial nicht nur dieses Plattenspielers darzulegen, wenn es um den ersten Kontakt zur Schallplatte geht. Der Grund ist einfach: Viele Plattenspieler in dieser doch schon gehobenen Preislage werden von Werk aus ohne vormontiertes Tonabnehmersystem ausgeliefert. Nun haben die zukünftigen Kunden die Wahl:

  • Vielleicht möchte er, weil das Teil eh schon einen ganz schönen Batzen gekostet hat, eher niedrigpreisig einsteigen, sich aber nicht die Option eines qualitativen Aufstiegs vorenthalten.
  • Oder sie sagt sich, das sei ihr letzter Plattenspieler und es soll gleich die ultimative Lösung sein.
  • Wahrscheinlich liegt die Mehrheit der gewählten Optionen irgendwo mittendrin, je nach gesetztem Preislimit.

Das Testfeld ist noch nicht ganz vollständig, aber das wird schon noch. Besonders freue ich mich auf das Duell auf dem Dual zwischen dem Ortofon MC X50 und dem Skyanalog G2 MK II.

Wir kredenzen 3 Moving Magnet- (MM) und 4 Moving Coil-Systeme. Bei den Letzteren wird es noch spannender, weil von jeweils zwei Herstellern die Modelle in jeweils derselben Preisklasse rangieren.

Der Dual CS 718Q bietet sowohl symmetrische Ausgänge für alle Moving Coil-Tonabnehmer als auch unsymmetrische für den Rest.

Und weil der Dual CS718Q beide Arten von Ausgängen bietet, also unsymmetrisch per Cinch als auch symmetrisch via XLR, werden die Moving Coil-Tonabnehmer ausschließlich in der besseren Variante angeschlossen.

Das eben Geschriebene gilt auch für eine der preiswertesten Phono-Vorverstärker im High End-Segment, der Pro-Ject Phono Box RS2.

Als Phono-Vorverstärker verwenden wir die Pro-Ject Phono Box RS2 samt Zusatznetzteil Power Box RS2 Phono, da diese beide Wege bietet, also Ein- und Ausgänge in Cinch und XLR, und man im Betrieb nur umschalten muss.

Auch hier stehen wieder beide Anschluss-Varianten zur Verfügung. Aber wir bevorzugen die symmetrische XLR-Verbindung.

Aber wir setzen noch einen drauf, indem wir auch noch die Option anbieten, das klitzekleine MC-Signal zunächst an die Pro-Ject Step Up Box DS3 B zu schicken, um es dort auf das Pegel-Niveau eines MM-Systems zu hieven. Das geschieht rauschfrei, weil so ein Übertrager nur mit je einer Trafo-Wicklung, also ohne Spannungsversorgung arbeitet. Von dort wird das Signal dann in die bereits genannte Phono Box RS2 geleitet, jetzt aber in den Eingang für Moving Magnet-Tonabnehmersysteme. Manch ein Kenner schwört, dass so die Wiedergabe deutlich farbiger erscheint. Wir werden sehen und hören!

Die Blootooth-Antenne ist bei den BAT 2026 garantiert nicht im Einsatz, sondern nur der tolle Klang des Vincent SV-237 MKII.

Als dann folgender Verstärker wird der Hybrid-Vollverstärker Vincent SV-237 MKII verwendet, der die Blumenhofer Genuin FS3 MK II bespielt.

Wenn jemand die Holzfurnierverarbeitung perfekt beherrscht, dann ist das wohl Blumenhofer Acoustics. Meine aktuellen Vorführ-Genuin FS3 MK II sind noch viel schöner als die hier abgebildete Ausführung!

Für die musikalische Untermalung und gewohnt interessante verbale Unterhaltung sorgt wie im Jahr zuvor Alan Bachmann, der auch gerne Auskunft über alle Produkte von Dual, Vincent und erst recht über Blumenhofer Acoustics geben kann und wird.

Für den technischen Part zeichnet Lauschgoldengel Mathias Thurau verantwortlich, der auch alle Fragen rund um den Service Ihres eigenen, möglicherweise zu überholenden Plattenspielers beantwortet.

Auch für diese Veranstaltung ist die ReVox A77 in der Halbspur- und vor allem in der High Speed-Ausführung gesetzt.

Die zweite Hauptattraktion wird wieder die Präsentation von Kopien von Masterbändern durch die Tape Heads Heinz-Peter Völkel und Andreas Sandreuther von Live to Tape sein. Was die beiden vorhaben, haben sie selbst mir noch nicht verraten. Aber selbst wenn es nur halb so spannend wie letztes Jahr werden sollte, ist allein dieser Beitrag die Reise nach Bamberg wert. Dieser Programmpunkt findet wie gewohnt im fliegenden Wechsel zu Alan Bachmanns Vorführung statt.

Als Rahmenprogramm werden zudem historisch wertvolle Plattenspieler vornehmlich von Dual in und auch vor dem Kleinen Vorführstudio präsentiert.

Das ist zwar das Bild aus dem letzten Jahr, aber diesmal wird es noch viel mehr Schallplatten im Angebot geben.

Um Platz dafür zu schaffen, wandern wieder alle Schallplatten in den Keller. Im auch letztes Jahr genutzten Regal mit dem unverkäuflichen Technics SL-10 mit Tangential-Tonarm und im Mini-Format und den Triangle Borea BR02 Connect kann man dort unten vor dem Kauf in alle Schallplatten hineinhören. Übrigens: Alle von uns angebotenen Schallplatten, die sichtbar in einer stabilen Außenhülle verstaut sind, und das sind die allermeisten, wurden mit unserem Vinyl Cleaner premium von Gläss Audiodesksysteme porentief gereinigt und dann in einer antistatische Innenhülle staubsicher verwahrt.

Neben sehr vielen Schallplatten aus dem Second Hand-Bereich wird es wieder eine besondere Auswahl an audiophilen Scheiben geben, die Sieveking Sound für mich ausgewählt haben wird.

Hier im Kleinen Vorführstudio wird auch wieder unser Buffet aufgebaut sein. So danke ich Achim H. aus N. schon an dieser Stelle wieder herzlich für die Vorbereitung als auch für die mundgerechte Darbietung!

 

High End-Heimkino:

Dort oben im Dunklen wird an beiden Tagen dem Kettengedanken gefrönt, denn nahezu alle Komponenten kommen aus ein und derselben Hand. Dabei versuchen wir – übrigens erfolgreich –, im Preis gerade noch vierstellig zu bleiben, um einmal den bei uns ansonsten geschmähten Schwellenpreis als plakatives Argument zu nutzen. Und wer wird denn etwas gegen einen Glück-Cent einzuwenden haben?!

Der Gedanke ist dabei, zwei nahezu identische Anlagen anzubieten, die konzeptionell zwar gleich sind, die aber die jeweiligen Schwerpunkte anders setzen. In der ersten Anlage, die am Freitag ihr Bestes geben wird, ist das Front End als auch die Zentrale eine Klasse niedriger angesiedelt, dafür fallen die Lautsprecher eine Nummer größer aus. Entsprechend wird am Samstag der Plattenspieler als auch der Vollverstärker jeweils eine Klasse drüber angesiedelt sein, dafür sind die Lautsprecher erheblich kleiner und somit eventuell sogar WAViger.*****

Welche Zusammenstellung Ihnen besser gefällt, erfahren Sie am besten, wenn Sie an beiden Tagen mein Gast sein werden.

Die beiden Anlagen im Einzelnen:

Schon in dieser Preisklasse bietet MoFi einen Tonarm mit 10″ = 254 Millimeter Länge an.

Am Freitag wird das MoFi StudioDeck mit dem UltraTracker eingesetzt. Das Signal wird weitergereicht an den MoFi UltraPhono,

Einer der ersten Phono-Vorverstärker mit integriertem Kopfhörer-Verstärker war und ist der MoFi UltraPhono.

der nicht nur das kleine Signal, das der Diamant aus der LP-Rille herauskitzelt, geradebiegt und verstärkt, damit es der nachfolgende Verstärker auch verarbeiten kann, sondern auch noch einen Kopfhörerausgang für die analoge Insellösung anbietet.

Drei Bedienelemente, mehr braucht es nicht für mitreißenden Klang. Der Exposure 2510 hat sogar einen Eingang für MM-Tonabnehmer.

Da MoFi (noch) keine Verstärker anbietet, greifen wir auf Bewährtes zurück. Der Exposure 2510 Integrated bietet sich hier geradezu an, zumal wir per Umstecken des Phono-Kabels vergleichsweise auch die eingebaute Phono-Platine von Exposure nutzen können.

Die MoFi SourcePoint 10 in der Master Edition sind kleine Großmänner-Lautsprecher.

Zu guter Letzt werden die MoFi SourcePoint 10 MasterEdition aufspielen. Diese sind nicht zu groß und nicht zu klein und sowieso ideal für die Größe des High End-Heimkinos mit seinen knapp 24 Quadratmetern.

Alles eine Nummer größer und besser als beim StudioDeck, nur der Tonarm bleibt mit 10 Zoll identisch lang: MoFi UltraDeck.

Am Samstag spielt das eine Nummer größere MoFi UltraDeck mit deren bestem MM-Tonabnehmer, dem MoFi MasterTracker, auf. Das Signal wird wieder zum MoFi UltraPhono geleitet, um dann vom Exposure 3510 Integrated vollends in Wallung gebracht zu werden.

Der Exposure 3510 hat nur Line Eingänge, kann aber optional sogar mit einer Phono-Platine für die DS Audio-Systeme nachgerüstet werden.

Am Ende dieser Nahrungskette werden die kleinen MoFi SourcePoint 8 groß aufspielen. Diese sind ideal für kleinere und mittlere Räume wie dem High End-Heimkino.

Mal schauen, ob das Licht im High End-Heimkino bei dieser Präsentation wieder gedimmt wird, auch wenn ich dann nicht sehe, wie den Zuhörern die Kinnlade nach unten fällt.

Dass uns in beiden Fällen hier auch noch die nahezu perfekte Raumakustik dieses Ausnahmestudios in die Hände vulgo in die Ohren spielt, macht diesen Teil der Veranstaltung garantiert zu einem Highlight.

Eine fixe Größe im High End-Heimkino als auch im Kleinen Vorführstudio werden als Lautsprecherkabel die Supra XL Annorum XL sein.

Um identische Vergleichsbedingungen zu schaffen, versteht sich (eigentlich) von selbst, dass das benötigte und auch verwendete Zubehör in beiden Ketten absolut identisch ist. Dass alle Kabel von adäquater Qualität sein werden, darf ebenfalls vorausgesetzt werden. Wir verwenden ausschließlich Phono-, Cinch– und Lautsprecherkabel  von Supra Cables. Bei der Spannungsversorgung kommen die LoRad Kabel, ebenfalls von Supra, zum Einsatz. Dieses vollständige Kabelpaket wird bei Bedarf zum oben genannten Paket übrigens zu einem außergewöhnlichen Setpreis angeboten.

Ich wiederhole mich gerne: Ohne sauber dargebotenen Strom brauchen wir nicht über High End zu reden!

Der Keces IQRP-800 übernimmt zuvor die Drecksarbeit und stabilisiert und reinigt gründlich die Spannung. Ein solches Teil ist zwar Pflicht für jede anspruchsvolle High End-Anlage, gehört hier aber erst einmal nicht zum Lieferumfang.

Betreut werden all dies Pretiosen während der BAT 2026 von Frank Schick, seines Zeichens Markenbotschafter des High Fidelity-Studios in Augsburg, das den bundesweiten Vertrieb von MoFi als auch von Exposure innehat.

 

Großes Vorführstudio:

Ein Plattenspieler besteht ja bekanntlich aus drei Grundbestandteilen, nämlich dem Laufwerk, dem Tonarm und dem Tonabnehmer. Zusätzliche Elemente wie Unterstellbasen, stärkere Netzteile, Plattenpucks und – klemmen sowie anderes Zubehör lassen wir mal gerade außen vor. Und in der Regel ist dies ja bereits in der Komposition aller drei Einzelteile vom Entwicklerteam des jeweiligen Drehers auch sinnvoll entschieden, was der Kunde im Set kaufen soll. Bei den allermeisten Plattenspielern hat die Kundin lediglich Einfluss, welchen Tonabnehmer sie nach ein paar Jahren, wenn der Diamant abgenutzt ist, als Ersatz montieren und penibel justieren lässt. Aber ein Austausch des Tonarms oder der Umzug des Tonarms auf ein neues Laufwerk ist meist gar nicht möglich oder nur mit aufwändigen und somit unwirtschaftlichen Umbaumaßnahmen zu bewerkstelligen.******

Und dennoch stellt sich seit Langem ja immer wieder die Frage, welchen Einfluss jeder einzelne dieser Parameter auf den Gesamtklang hat. Deswegen steht diesmal bei den diesjährigen BAT das mittlere Teil, also der Tonarm, im Fokus unserer Vorführung. Als Basis dienen zwei identische Plattenspieler, die sich nur in diesem einen Detail unterscheiden. Wir verwenden den Origin Live Swift als doppeltes Lottchen auf dem großen Laufwerks-Tisch Umai von Ars Machinae.

Man erkennt auf den ersten Blick sofort, dass…

…beim Origin Live Encounter der konstruktive Aufwand deutlich höher ist.

Wir verwenden zwei Tonarme eines Herstellers, aber unterschiedlicher Qualitätsstufen und bestücken beide mit demselben Typ Tonabnehmer. Der kleinere, aber mit 9.5“ identisch lange Origin Live Silver tritt gegen den nahezu doppelt so teuren Encounter an.

Das Hana Umami Red kostet aber auch nur etwa ein Drittel des absoluten Top-Systems des Herstellers.

Der Tonabnehmer wird das Hana Umami Red sein, der kleinere Bruder der großen Schwester Umami Black, die uns letztes Jahr so becirct hat.

Unsere interne Phono-Vorverstärker-Referenz ist nach wie vor die MoFi MasterPhono.

Das große Besteck besteht in der Folge dieses Mal aus dem bekannten MasterPhono von MoFi, dem nagelneuen Exposure 5510 Integrated

 

Ein klassischer No-Nonsense-Vollverstärker, wie man sie seit Jahrzehnten von den Inselbewohnern aus dem UK kennt.

sowie den Echte-Männer-und-Kräftige-Frauen-Lautsprechern MoFi SourcePoint V10 Master Edition.*******

Mit dem dritten Auge sieht man, dass unser zweitmächtigster Lautsprecher mit fünf Chassis bestückt ist, aber tatsächlich nur vierstellig kostet und nicht von einer Person allen getragen werden kann.

Die Spannungsversorgung diesmal mit Keces IQRP-1500 und die verwendeten Kabel entsprechen denen des oben genannten High End-Heimkinos, sind dann aber jeweils am oberen Ende der Machbarkeitsskala angesiedelt.

Wegen der dauernd wechselnden und somit vom reinen Klang ablenkenden Spannungsanzeige steht der Keces IQRP-1500 bei uns nicht nur hinter dem Rack, sondern sogar auf dem Kopf!

Außerdem gibt es im Großen Vorführstudio ja auch noch eine weitere Vorführseite.

Der Musik Hall Stealth steht und spielt bei den BAT in einer ultimativ getunten Ausführung auf der Breitseite des Großen Vorführseite.

Auf dem Granitaltar wird der neue Music Hall Stealth vorgestellt, allerdings nicht in der Original-Ausführung, sondern in einer deutlich aufgewerteten. Da ist zunächst das Tonabnehmersystem zu nennen. Als Option bietet Music Hall das bekannte Ortofon 2M Blue zu einem deutlich vergünstigten Gesamtsetaufpreis an. Aber wir wollen ja schauen und hören, was unserer Upgrade klanglich ausmacht. Wir verwenden wieder das oben bereits nicht genannte Ortofon 2M Black LvB 250.******** Außerdem setzen wir anstelle des Steckernetzteils, das sich im Original-Lieferumfang befindet, ein besonderes Netzteil ein. Es ist ein Linearnetzteil von Sbooster, das sich BOTW P&P ECO MKII********* nennt und zusätzlich mit dem Sbooster Upgrade Ultra MK II getuned wird. Außerdem veredeln wir den Music Hall Stealth zusätzlich mit der Strata Platter Mat als auch mit dem Gravity Two Record Weight von Origin Live.

Wieder so ein schlicht aussehender Vollverstärker, aber diesmal mit Phono-Eingang und Streaming: Hegel H200

Als zentralen Verstärker verwenden wir den noch recht neuen Hegel H200, der nicht nur gerade den EISA Award gewonnen hat, sondern neben seiner Streaming-Konnektivität auch einen richtig guten MM-Eingang aufweist. Wir unterstellen einfach mal wieder, dass dieser vom hauseigenen Hegel V10 abgekupfert wurde.

Mit die besten Chassis des Weltmarktes sind hier in der Qualio IQ vereint: Sartori für den Bass- und Mitteltonbereich und ein Mundorf AMT für die obersten Lagen.

Fehlen nur noch geeignete Lautsprecher, die in dieses Preisgefüge sehr gut hineinpassen. Wir haben uns für die polnischen Qualio IQ entschieden. Diese wurden ja auf den BAAT 2026 bereits vorgestellt, wurden aber seinerzeit im High End-Heimkino ein wenig übersehen. Das werden wir nun ein wenig anders handhaben.

Die große Besonderheit der Qualio IQ ist nach wie vor der Dipol, der hier aus dynamischen Chassis gebildet wird.

Ich hoffe, das Programm der diesjährigen Bamberger Analog-Tage hat doch den einen und den anderen Punkt, der euch technisch interessiert und somit packt. Aber, und das ist das Lob, das diese Veranstaltungsreihe immer wieder erfahren hat, viel wichtiger ist, dass es bei den BAT stets um die Musik und weniger um die dargebotene Technik ging. So werden wir das auch dieses Jahr wieder handhaben!

Hiermit ergeht meine herzliche Einladung!

 

* Aber wenigstens wird nicht dieselbe Musik gespielt.

** Das hat übrigens nichts mit Katzenfutter zu tun.

*** Ganz im Sinne des Unterstatements kann es doch sein, dass gleich zwei Neuheiten auf den BAT 2026 ihr ersten ersten öffentlichen Auftritt haben werden. Aber solange das nicht in trockenen Tüchern, wird hier nicht weiter gegackert.

**** Selbst für unsere kostenintensivste Anlage, also die im Großen Vorführstudio, könnten Sie andernorts für den geforderten Obolus lediglich ein halbes Netzkabel kaufen.

***** WAV: die Abkürzung steht für Women Acceptance Factor und meint nach Wikipedia: „Es liegt im Klischee begründet, dass Männer Einkaufsentscheidungen bezüglich Hi-Fi-Lautsprechern, Heimkino-Systemen und Personal Computer hauptsächlich anhand deren Leistung fällen, wohingegen Frauen eher visuelle Ästhetik und Bedienungsfreundlichkeit der Geräte beschäftigt.“

****** Vielleicht nicht für alle, aber für die allermeisten Kunden gilt bestimmt, dass es schon eine bedeutende Rolle spielt, dass die Summe der Einzelteile stets deutlich teurer sein wird, als ein kompletter Plattenspieler aller meiner Anbieter.

******* Die MoFis wurden hier bereits vorgestellt und haben ihre Feuertaufe vor großem Publikum bereits beim 1. Vinylrausch in Bamberg bestanden.

******** Was hier noch nicht klar gemacht wurde, ist, dass das Ortofon 2M Black LvB 250 das ranghöchste MM-System im großen Tonabnehmer-Vergleich auf dem Dual CD718Q sein wird.

********* BOTW steht für Best of Two Worlds.

Endlich vollständig: ATR Celebration 40 SuperPack 3

Schauen Sie sich bitte das nun folgende Bild von der Webseite des deutschen Vertriebs ATR Audio Trade genau an

und spielen Sie in Gedanken den Anschluss des ATR Celebration 40 SuperPack 2 an die häusliche Musik-Wiedergabe-Anlage (HMWA) durch. Na? Und? Genau! Da fehlt doch etwas, nämlich das Anschlusskabel des vorzüglichen Übertragers ST7 von Ortofon an Ihren V(orv)erstärker. Diese Lücke schließt man aber nicht mit irgendeinem Kabel, sondern am besten mit dem selben Typ Kabel, wie es das grandiose Ortofon 6NX TSW-1010 RCA/5P darstellt. Und da kann es nur eines geben, nämlich das auf den Plattenteller drapierte Ortofon 6NX TSW-1010 RCA/RCA.

Die ideale Ergänzung zum original Tonarmkabel: Ortofon 6NX TSW-1010 RCA/RCA

Dadurch wird das SuperPack 2, über das schon an anderer Stelle berichtet wurde, zum FLSV-intern genannten SuperPack 3 und kostet entsprechend 3200.- €, nicht mehr, sondern komplett!

Weil’s gar so schön ausschaugt: Das ATR Celebration 40 Superpack 3 in der Ansicht von oben

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Das klare Fazit von Runde 3 der Bamberger Analog-Tage 2016: Schön war’s am Freitag und am Samstag erst recht

Der Freitag begann für mich schon sehr früh,  denn ich musste schließlich die hier abgebildeten Schallplatten erst noch abholen und im Großen Vorführstudio aufbauen. Denn wie an Weihnachten sollte es ja eine Überraschung werden, was an hochwertigen Schallplatten aus dem Klassik-Fach diesmal und wie angekündigt aus dem Ärmel geschüttelt werden sollte. Zum Glück hat mir Jochen B. aus B. noch einen Riesengefallen getan, indem er mir vom örtlichen Baumarkt noch vier große Schallplatten-Wannen besorgt hat. Und außerdem musste das geplante, aber dann doch augenscheinlich völlig untaugliche Untergestell gegen eine weniger gefällige, aber dafür umso solidere Konzeption getauscht werden. Lörning bei duing, hieß das mal früher, heute gäbe es dafür bestimmt eine App, die einen Schritt für Schritt anleitet.

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Dann pünktlich um 10.00 Uhr begann es gleich mit drei Gästen am Stück, die zwar nicht extra aus ihrer hessischen Heimat wegen der Bamberger Analog-Tage 2016, Runde 3 angereist sind, diese aber dennoch als Anlass für einen Besuch in der Inneren Löwenstraße nahmen. Und es ging dann den ganzen Tag munter und zwar ohne Unterlass weiter bis in die späten Abendstunden. Schließlich war mein Coburger Fanclub anschließend auch noch zu Gast*. Wir haben uns vornehmlich die große Anlage im Großen Vorführstudio mit verschiedensten Schallplatten aus dem reichhaltigen Angebot angehört.

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Die große Anlage: Thorens TD124 MK II + SME 3009 S2 + Ortofon SPU #1 E + Yamaha A-S2100 + Duntech The Marquis

*Also: Ich bin natürlich der Club-Fan, aber nur des Coburger Hifi- und Musik-Stammtisches.

Spät ins Bett und früh wieder `raus, denn der Samstag ist traditionell der Besucher-stärkere Tag. Und so war es auch diesmal. Schon vor 10.00 Uhr wurde um Einlass gebeten. Und die Zeit verging im Flug. Sorry an alle, denen ich mich diesmal nicht wie sonst üblich widmen konnte. Danke aber auch an alle Gäste und liebe Kunden, die miteinander geredet und sich ausgetauscht haben. Das hat mich natürlich gerade in dieser Beziehung total entlastet! Und langweilig waren diese Gespräche definitiv nicht, so viel konnte ich sehr wohl heraushören.

Neben der schieren Menge von Klassik-Schallplattem, ausnahmslos höchstwertige Boxen im Bestzustand und zum großen Teil auch mir völlig unbekannter Werke und Komponisten (und das heißt schon was!), gab es auch ein paar Technik-Schmankerln zu beguggen und zu behören.

Im Kleinen Vorführstudio gab es zum Beispiel einen Hörvergleich zweier ähnlicher Ortofon SPU-Tondosen, nämlich des SPU #1 S und des SPU #1 E,

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Ortofon Tondose SPU #1 E auf einem Sony PS-6750, betreut und vorgeführt von einem Repräsentanten der Firma ATR – Audio Trade. DANKE!

einmal über den regulären MC-Eingang des Yamaha A-960 II, übrigens in Bestform vom Yamaha-Service-Techniker meines Vertrauens, Herrn Peter Klahn aus Kaufbeuren, gebracht, und einmal via MC-Übertrager an den ebenfalls vorhandenen MM-Eingang des Yamaha. Die Mehrzahl der Zuhörer favorisierten den Übertrager.

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Hifi-Dealers früherer Traumverstärker Yamaha A-960 II mit Ortofon MC-Übertrager ST-7

Im Großen Vorführstudio lief von insgesamt fünf spielbereiten Analgen mit einem Plattenspieler als Quelle der von Lauschgoldengel Mathias Thurau liebevoll restaurierte Thorens TD 124 MK 2, wiederum bestückt mit einem Ortofon SPU #1 E an einem SME 3009 S2, zur Höchstform auf. Den zunächst angekündigten Rotel RA-1312 haben wir aber wegen eines hartnäckigen Brummproblems doch lieber gegen den Yamaha A-S2100 mit seinem eingebauten MC-Phonovorverstärker getauscht.

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Thorens TD 124 MK II direkt am Yamaha A-S2100; beim Rotel RA-1312 durften wenigstens die UV-Meter zappeln.

Ich kann nur sagen: Hut ab, denn an den Duntech The Marquis gaben sich weder der alte Thorens, noch der nur historisch aussehende Yamaha auch nur ansatzweise eine Blöße. Das war eine mehr als gelungene Vorstellung! Das Klangbild war groß und stabil, in den Bässen auch mit richtig Autorität, ohne dabei auch nur ansatzweise aufdringlich zu wirken. Diese Anlage wurde auch ausgiebig mit mitgebrachten Schallplatten meiner Gäste gehört. Und das beweist mal wieder, dass Hifi und hier in diesem Fall High End nicht sündhaft teuer sein muss. Für die ganze Anlage wären nämlich nur knapp über 6500.- € zu bezahlen. Dafür kaufen andere vielleicht gerademal 3 Netzkabel und werden trotzdem damit nicht glücklich, nicht mal zufrieden, wetten?! Aber analog macht Spaß, Yamaha macht Spaß, wir hatten Spaß!

Besonders gefreut hat mich der Verkauf der vielen Schallplatten aus dem nochmals erweiterten Angebot im Pop- und Rock-Segment auch an solche, die sich ganz frisch ans Thema heran gewagt haben. Hier ist einer der Frischlinge neben einem alten Hasen beim Stöbern im großen LP-Bestand zu sehen:

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Wer ist alter Hase, wer ist hier Frischling?

Und weil wir seit Sepp, dem Herbergsvater, wissen, dass nach der Veranstaltung vor der Veranstaltung ist, sei im Hier und Jetzt trotzdem schon auf’s große Finale am 09. und 10. Dezember 2016 hingewiesen, wenn es wieder heißt:
Bamberger Analog-Tage 2016, aber dann folgerichtig Round 4! Und neben den besonderen analogen Schätzchen, die wir dann auffahren werden, wird es eine Produkt-Show der spektuläreren Art geben! Hierzu ergeht jetzt schon Herzliche Einladung. An dieser Stelle wird es in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach verraten, dass es sich um die beiden großen Baureihen von KEF, also THE REFERENCE und Blade, betrieben an den großen Geräten von Arcam, gehen wird. Aber jetzt noch nicht, denn es ist eben noch geheim. Also nicht weiterverraten!