Nachlese der Jours de Triangle am 27. und 28. März 2026
La France in Franken, man bemerkt sofort den Zusammenhang. Aber auch der leibliche Genuss verbindet beide Völker und Volksgrupppen. Und gute Lautsprecher!
Und weil die dazugehörige Einladung zur Vorstellung der Lautsprecher von Triangle diesmal sehr textlastig war, wird diese Nachlese die vielen Eindrücke dieser tollen Veranstaltung beim FLSV in Bamberg in den Fokus stellen.

Fangen wir wie gewohnt im Kleinen Vorführstudio an. Dort spielten wie angekündigt zwei Anlagen. Die Überraschung waren aber die beiden Triangle Comète e, also ganz frühe Modelle dieser im besten Sinne Fromage- und Baguetteklasse. Auch wenn beide Modelle an verschiedener Elektronik spielten, konnte man ganz klar die tonalen Fortschritte, die die Lautsprechertechnik ganz allgemein in den letzten 35 Jahren* vollführt haben, ohne Anstrengung nachvollziehen.

Auf der Schaufensterseite spielte die Triangle Capella, einem sehr smarten Schickspeaker.



Im High End-Heimkino wartete wie schon in den vergangenen Veranstaltungen auch die physikalisch kleinste Box des jeweiligen Herstellers, um in einer nahezu perfekten akustischen Umgebung zu zeigen, was in eher kleinen Räumen klanglich doch möglich ist. Das war in diesem Fall die Triangle Titus EZ, die an einem Hegel H150 zeigte, was Qobuz Connect alles so an High Res Files anbietet.


Und auch hier verblüffte eine ebenfalls historisch wertvolle Triangle Titus e im Hintergrund.

Unten im Großen Vorführstudio war alles eine bis vier Nummern üppiger vorbereitet. Die erst vor Kurzem hier vorgestellte Triangle Magellan Duetto 40th spielte an feinster Röhren-Elektronik und wurde von einem potenten Subwoofer unterstützt. Denn anders als in der Ankündigung waren es keine zwei Subwoofer, sondern nur einer, und der kommt ebenfalls aus Frankreich. Es handelte sich dabei um den Cabasse Santorin 30-500, der sich sehr feinfühlig einstellen lässt, damit idealerweise der Eindruck entsteht, er wäre nicht vorhanden. Aber wenn er dann doch mal ausgeschaltet wurde, haben alle Anwesenden sofort gemerkt, dass das Fundament auf einmal sehr viel schmaler wurde und auch die räumliche Abbildung deutlich kleiner geriet.

Die Kette: Die Streaming Bridge Eversolo T8 und alternativ der CD-Player Ayon CD-35 II in der Doppelfunktion auch als Digital-/Analog-Wandler (DAC) leiteten das Signal an den Thivan Labs 211 weiter, der das verstärkte Signal an die Lautsprecher als auch an den Subwoofer weiterreichte.

Auf der anderen Seite standen die Triangle Magellan Cello 40th, die wahrlich keine Unterstützung durch einen Subwoofer nötig haben. Hier standen auch alle Medien, die zum genussvollen Musikhören taugen, zur Verfügung: Schallplatte via DS Audio DS003 und AMG Viella,

Compact Disc über den C.E.C. TL5 sowie High Res-Streaming mit dem Eversolo DMP-A10. Dieses Gerät fungierte auch als DAC für den CD-Transport C.E.C. TL5.

Als Verstärker diente uns der Audio Analogue Maestro Anniversary, der ja null Ausstattung bietet, aber dafür alles an Klang mitbringt, was man sich nur wünschen kann.

Nota für die Kabel-Nerds: Alle verwendeten Strom-, Signal- und Lautsprecherkabel waren wie stets aus einer Hand. Ach wieder mal SUPRA Cables? Genau!
Und wie immer gab es auch diesmal wieder ganz viele Pro und Contras, Für und Widers, Sowohl-Als-auchs und Je-nachdems. Aber das macht ja auch die ganze Sache so spannend, dass es eben nicht die eine Lösung für alle gibt, sondern jeweils die eigene erarbeitet werden will. Und da ist der spezialisierte Fachhandel jedem Versender und erst recht jedem Direktvermarkter in aller Regel Standlautsprecher-hoch überlegen, stümps?!

Auch wenn man es unterstellen könnte, dass viele meiner Gäste nur wegen des stets besonders schmackhaften Buffets kommen würden: Recht hätten sie! Diesmal gab es weder Brot noch Bier, sondern Baguette entweder mit leckeren Aufstrichen oder noch stilechter mit französischem Weichkäse. Dazu wurden die mehr als preiswerten Weine aus den Corbières von Vinosophia gereicht.

So danke ich wieder mal meinen Gästen herzlich für den Besuch am ersten Osterferien-Wochenende.
Beim nächsten Marken-Meeting geht es wieder ins UK, nämlich zu Harbeth. Aber hoch und heilig wird jetzt schon versprochen: Es wird keine Fish-’n’-Chips geben!

* Diese Triangle Comète e dürfte eben aus den frühen 1990er Jahren stammen, wenn ich das richtig memoriere.
** Das gilt genauso für die Triangle Titus e.































