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Vorboten der Bamberger Analog-Tage 2026 #1: Skyanalog P-1GC

Ein zusätzlicher Kandidat hat sich noch in die sowieso schon erlesene Auswahl für den großen Vergleichstest während der Bamberger Analog-Tage 2026 (BAT) im Kleinen Vorführstudio hineingeschlichen. Es ist das brandneue P-1GC von Skyanalog. Das C im Namen deutet schon auf eine der Besonderheiten dieses Moving Coil-Tonabnehmers hin, nämlich auf den Nadelträger aus Keramik, auf UK-Englisch eben Ceramic. Dieses Material ist besonders leicht und soll dabei selbst keinerlei Klangfärbung aufweisen geschweige (sic!) denn hinzufügen.

Hier ist die offene Bauweise aller Tonabnehmer von Skyanalog besonders gut zu sehen. Also Vorsicht bei der Montage und Justage!

Auf einen ersten Test in der papiernen Fachpresse sei an dieser Stelle besonders hingewiesen. Es handelt sich um die Zeitschrift LP, und getestet hat diesen Tonabnehmer Christian Bayer, der ihn mit der Überschrift „Wie für mich gebacken“ tituliert hat. Dort wird auch beschrieben, dass das Skyanalog P1-GC viele neue technische Details aufweist beziehungsweise aus der größeren G-Serie übernommen hat, wie zum Beispiel die Yan-Aufhängung und den Skyliptical-Nadelschliff. Ersteres beschreibt das  harmonische Zusammenspiel zwischen Faden und Gummi, die das System (nahezu) perfekt bedämpft. Beim Skyliptical handelt es sich um einen etwas vergrößerten Line Contact-Nadelschliff, der für ein ruhigeres Rillengeräusch bei gleichbleibender Detailtreue bei der Abtastung sorgen soll.

An die Anschlussstifte kommt man bei der Montage sehr gut heran.

Aber als aufgeklärte Hifi- und High End-Interessierte wissen wir ja: Das alles stimmt sogar, was Herr Bayer dort formuliert hat. Einfach 1:1 übertragen auf unsere eigene Hörsituation sollten wir seine und die Worte aller anderen Tester und Foristen und Meinungsführer und YouTuber und anderer Influencer aber auf keinen Fall. Denn es besteht ja immer die Möglichkeit, dass nicht nur ein Parameter in den beiden Anlagen-Konstellationen derart abweicht und dass dann das Ergebnis doch nicht zufriedenstellt und unterm Strich Geld vernichtet.

Man kann es gerade noch mit bloßem Auge erkennen, dass der Diamant mit dem hauseigenen Kleber namens Black Adhesive fixiert wird.

Aber zum Glück gibt es ja den FLSV in Bamberg, der auch solche Klippen umschifft, indem hier eine Teststellung angeboten wird, in dem zum Beispiel ein bereits eingespieltes Skyanalog P-1GC in den eigenen Tonarm eingebaut wird, um es dann zuhause in Ruhe für mehrere Tage testen zu können. Wer schon mal nach den technischen Daten und den Einbauhinweisen schauen möchte, kann das hier tun.

Auch schon das Auspacken bereitet Freude, weil auch das Zubehör von guter Qualität ist.

Ich bin ja mal gespannt, wie das Urteil meiner Gäste bei den BAT 2026 ausfallen wird, wenn das neue Skyanalog P-1GC gegen die etablierte Konkurrenz vornehmlich aus Dänemark antreten wird. Zur Erinnerung: Für diesen Vergleich wird der neue Dual CS 718Q mit identischen Headshells genutzt.

Ich danke dem allerersten P-1GC-Nutzer Mario D. aus W. für die beiden großen Bilder, deren ähnliche Blickwinkel bei mir einfach nur unscharf geworden sind.