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Gestern im Grund 74 zu Bischofsgrün: die Andreas Diehlmann Band

Standesgemäßer Empfang an Halloween und durch Kerstin an der Kasse

Leute, besucht alle möglichen Konzerte in eurer näheren Umgebung, es lohnt sich! Gestern Abend zum Beispiel gab es besonders hochwertigen Blues Rock im für seine besonders angenehme Atmosphäre bekannten Grund 74 in Bischofsgrün zu hören, nämlich die Andreas Diehlmann Band aus Kassel.

Die schöne Eintrittskarte; aber auch das Gitarren- und Effektgeräteensemble konnte sich sehen und hören lassen.

In kleiner Besetzung wie zum Beispiel auch ZZ Top nur mit Gitarre und Gesang, Bass und Schlagzeug haben die Drei den wie immer schön dekorierten Raum gerockt, besser: gebluesrockt.

Die meisten Stücke hat Andreas Diehlmann selbst geschrieben und komponiert. In einer der wenigen, dafür nach etwa 0.3 Sekunden erkannten Cover-Versionen, kann man hier hereinhören.

Andreas Diehlmann beherrscht wirklich alle Spielarten des elektrisch verstärkten Blues bravourös, auch wenn dabei seine beiden Mitstreiter, Jörg Sebald am Bass und Tom Bonn an den Drums, ein wenig in den Hintergrund geraten sind.

Besonders gefreut hat mich, dass Mitglieder eines ADB-Fanclubs aus dem Erzgebierge* ihrem Idol nachgereist sind und auch alle Lieder Wort für Silbe mitsingen konnten. Und die tanzbaren Einlagen wurden ausgiebig genutzt, auch wenn es beinahe zu einem weiteren Kunstzahn für Andreas Diehlmann kam.

Und wenn es einer wie MM sagt, dann muss es ja stimmen: Live Musik wie hier im Grund 74 ist durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch die beste Hifi- oder High End-Anlage! Aber ich gestehe dennoch: Ich habe trotzdem alle vier verfügbaren Schallplatten je einmal gekauft.

Kurzum: Es hat mal wieder allen Beteiligten großen Spaß bereitet, auch wenn nach der Zugabe wirklich Schluss war, denn die Jungs sind nach dem Konzert noch zurück nach Kassel gefahren!

Auch dem Gastgeber Djury hat es mal wieder ausnehmend gut gefallen.

* Keiner von ihnen hat kein Bier nicht getrunken!

Live-Musik beim FLSV in Bamberg? Das kann nur ein April-Scherz sein!

Tatsächlich ist heute der 1. April, also der Tag, an dem schon mal der eine und die andere, wenn nicht sogar das andere auf den Arm genommen wird.* Aber es kommt an dieser Stelle keine Zote wie „MM geht nie in Rente!“ oder gar „MM geht in Rente!“, sondern es wird die lapidare Sensation angekündigt, dass es nach nur 39 Jahren des Bestehens erstmalig ein Live-Konzert beim FLSV geben wird!

Aufgrund einer Initiative von Heinz-Peter Völkel** vom Analog-Treff in Nürnberg wurde Tom Schwoll alias Fleur de Malheur nicht nur für einen Auftritt, sondern sogar zu einer Recording Session*** am Samstag, dem 20. April 2024 dorthin eingeladen. Bald kam der Gedanke auf, die Lücke im Terminplan davor mit einem Auftritt von Tom Schwoll in Bamberg zu füllen.

Nach kurzer Überlegung ob der neuartigen Form, Musik mal von der Entstehungsseite und nicht wie in der High Fidelity und erst recht nicht im High End ausschließlich von der Wiedergabeseite zu betrachten, hat MM zugestimmt.

Und so ergeht die Herzliche Einladung an alle Kunden und andere Leser dieser frohen Botschaft****, sich am Freitagnachmittag, dem 19. April 2024 so gegen 16.00 Uhr in die Innere Löwenstraße 6 zu Bamberg aufzumachen, um den Klängen und Botschaften von Tom Schwoll und seiner Vorstellung seines neuen Albums „Kummerkumpels“ zu lauschen.

Vielleicht bringt Tom Schwoll davon auch ein paar seiner ganz frisch gepressten Long Player (LP) mit. Immerhin ist dieses Album auch schon bei Discogs gelistet!

Ja, aber was erwartet Sie denn an musikalischen und, hier genauso wichtig, textlichen, Qualitäten? Das zu umschreiben trete ich gerne ab an die ganz offizielle Presseerklärung, die Sie hier nachlesen können.

Der Eintritt ist frei.***** Allerdings bitte ich Sie jetzt schon, den bereitstehenden Hut fürstlich zu bestücken. Schließlich steckt in einem solchen Konzert samt An- und Abfahrt eine Menge Aufwand, der ja nicht nur Geld kostet. Und in Zeiten von Spotify und Konsorten und deren unterirdischer Entlohnung sind die Künstler erst recht auf Konzerte angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Denn sonst gibt es bald keine mehr, zumindest die kleineren und kleinsten Acts nicht! Und bedenken Sie dabei, wie oft Sie ein Konzert wie diesem von Tom Schwoll besuchen können, während Sie bei T. S., dem Mega-Star der Gegenwart, bis zu 240.- € bezahlen müssen, um in der ersten Reihe zu sein.

Dass es beim FLSV doch noch mal sooo spannend werden würde, hätte selbst MM nicht gedacht. Aber dafür ist der stationäre Fachhandel ja bekannt, dass er sich stets erneuert und immer wieder selbst erfindet.

Ich freue mich auf Sie und euch und uns und Tom Schwoll!

* Wussten Sie, dass beim Scherz am 1. April der Unterschied zwischen Flunkern und Lügen schnell und eindeutig zu erklären ist? Denn am heutigen Tag werden die erfundenen Geschichtchen unmittelbar nach der Erzählung aufgelöst! Und wenn dann lauthals ein triumphales „Neigeleecht!“ nachgeschoben wird, freuen sich (hoffentlich) alle Beteiligten über den (hoffentlich) gelungenen Scherz!

** Ganz vielen Gästen und Kunden ist HP nicht nur durch die Vorführungen seiner MA-1 genannten Tonbandmaschine während der beiden letzten Veranstaltungen im Rahmen der Bamberger Analog-Tage (BAT) bekannt.

*** Andreas Sandreuther hat wie immer in diesem Zusammenhang an dem technisch gelungenen Endergebnis dieser Aufnahme seine kundigen Finger drin!

**** Schließlich ist heute nicht nur der 1: April, sondern in Personalunion auch noch Ostermontag!

***** Sie kennen ja bestimmt den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst, oder? Sie müssen die Begriffe nur einsetzen in folgenden Satz: „Meine Bildung war….“