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Des einen Freud, des anderen Adler: große Verlosung beim FLSV

Nein, es ist noch nicht zu spät! Erst recht nicht für einen Kalender des gerade erst begonnenen Jahres, das da heißt: 2022!

Und das kam so:

Noch ganz schon unordentlich im ordentlichen Karton: der MINT-Kalender fürs Jahr 2022, das noch 347 Tage hat!

Durch eine Doppellieferung bin ich nun im Zugriff von weiteren 20 Kalendern, wie ich sie bereits für die BAT 21, also die Bamberger Analog-Tage 2021 bestellt und auch bekommen hatte. Dieses tolle Druckwerk wird von der Redaktion der MINT herausgegeben und funktioniert nach dem Abreiß-und-Überraschungsprinzip. Dabei gibt es detaillierte Informationen zu genau diesem tagesaktuell einem Album und zu diesem Künstler, zu dieser Künstlerin, zu diesem Künstlichen. Es gibt sogar Leute und Menschen, die die jeweils abgerissenen Blätter nicht wegschmeißen (können), sondern zu einem großen Wandschmuck verarbeiten!

Wenn Sie also im Chor mitsingen wollen, frei nach dem Motto: Hammerscho, hammernedd, hammerscho, hammernonedd und das Tag für Tag in diesem Jahr, dann kommen Sie doch bald und vor allem persönlich in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg vorbei oder melden Sie sich beim FLSV unter der Mailadresse munk@flsv.de. Die ersten zwanzig Anmelder bekommen je einen MINT-Kalender gratis und das sogar ohne weitere Kosten. Aber eines wird nicht möglich sein, nämlich der postalische Versand. Die Kalender sind derzeit raumökonomisch drapiert (siehe Titelbild), so dass der Kalender auch später erst abgeholt werden könnte.

Bitte schauen Sie nicht auf die Preisnennung auf der Rückseite rechts. Bleiben Sie ideell! Und immateriell!

Ganz nebenbei bemerkt: Die MINT in der jeweils aktuellen Ausgabe gibt es zur Not auch beim FLSV, die aber kostenpflichtig. Aber seien Sie sich eines gewiss: Jede dieser sieben mal sieben Augaben ist jeden Groschen wert oder wie der Euro-Cent heute heißt! Finden Sie bitte mal derart fundierte Berichte in unseren Hifi- und High End-Gazetten. Schwierig, gell?!

Und was sollte eigentlich die vermeintlich psychologisierende, sogar schon quasi psychoanalysierende Überschrift bedeuten? Ganz einfach: Wir freuen uns, weil wir Jungen den Überblick behalten haben, die Frau Jule und ich!

Was soll man dazu noch sagen? Ach ja: Es bleibt spannungsgeladen, zumindest beim FLSV in Bamberg!

Kompaktanlage reloaded: Audiolab Omnia

Omnia, Omnia, war da nicht erst was? Richtig! Aber beim auf dieser platten Form bereits vorgestellten NuPrime Omnia A300 handelt es sich nur um einen sehr kompakten High End-Verstärker mit tollen Leistungsdaten und erst recht tollem Klang. Audiolab Omnia hingegen ist eine vollständig ausgestattete Musik-Anlage, wie man sie ganz früher als Kompaktanlage bezeichnet hat. Hier ist so ziemlich alles implementiert, was man heute und auch gestern schon gebraucht hat, um auf wirklich hohem Niveau Musik zu hören.* Mir fällt partout gerade nichts ein, was Omnia nicht hat. Sogar die beiden für mich besonders relevanten Bausteine sind in Luxus-Qualität vorhanden: ein USB-Eingang als externe Soundkarte für die direkte Anbindung eines Music Servers (PCM768kHz, DSD512!!!) sowie ein richtig guter Kopfhörer-Verstärker. Sogar an einen mehr als ordentlichen Phono-Vorverstärker** haben die Entwickler gedacht. Ach ja, so etwas wie ein Laufwerk für die anachronistischen Compact Discs (CD) hat das wertig verarbeitete Gerät auch noch. Hier zeigt sich einfach die Expertise, die Audiolab in den letzten Jahrzehnten gerade in diesen Technikbereichen angesammelt hat.

Alles drin, was man als ambitionierter Musikhörer so alles benötigt. Und das in richtig hochwertiger Qualität.

Alle anderen Ausstattungspunkte kann man entweder beim FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg erfahren oder, zumindest theoretisch, auch auf der Webseite von Audiolab.

Dass das ganze Gerät in der von Audiolab gewohnt eleganten Schlichtheit daherkommt, ohne dabei technoid zu wirken, daran hat das tolle und dennoch gut ablesbare Display*** seinen besonderen Anteil. Eine richtig handliche Fernbedienung für die Leute, die endlich mal ihr doofes Smartphone aus der Hand legen wollen, damit sie sich nicht schon wieder von irgendwas ablenken lassen, rundet das gelungene Gesamtbild ab.

Ganz viel Ausstattung ist bereits eingebaut, aber Anschlussmöglichkeiten gibt es immer noch reichlich.

Wäre ich (noch oder wieder) High End-Student, dann wäre dieses All-in-one-Musiksystem ganz klar meine allererste Wahl! Aber nicht nur studieren ist spannend, sondern auch solch tolle Kompaktanlagen wie Omnia von Audiolab!

*Bitte sagen Sie jetzt nicht, dass aber doch kein Schallplatten-Laufwerk eingebaut sei, wie es seinerzeit üblich war!

**Die große Phono-Vorstufe von Audiolab, also die 8000 PPA, ist immer noch im täglichen Einsatz beim FLSV in Bamberg, wenn es darum geht, zwei Plattenspieler oder zwei Tonabnehmer im selben Augenblick vergleichen zu können. Auch wenn diese nicht mehr lieferbar ist, der FLSV kann noch liefern, denn wir haben seinerzeit den kompletten Restbestand der Audiolab 8000 PPA aufgekauft!

***Die ersten beiden Geräte im Portfolio des FLSV in Bamberg sind die beiden Streamer/DACs von Rose, also der RS150B und der RS250. Deren Display ist nicht nur niederländisch, also datsch, also berührungs-empfindlich, sondern sogar Video-tauglich!

Der FLSV und die Röhren: Upgrade #1

An dieser Stelle wurde vor Kurzem bereits über den letzten Neuzugang in der Kategorie Röhren-Vollverstärker berichtet. Und weil sich das wohl noch nicht so herumgesprochen hat, dass der FLSV in Bamberg auch und gerade in diesem Produktsegment doch einige tolle Pretiosen als auch die passenden Lautsprecher* anbieten kann, werden hier in loser Folge Kombinationen mit passenden Lautsprechern vorgestellt, die es in sich haben.

Den Anfang macht gleich unser preislicher Einsteiger** in diesem Portfolio, nämlich der Cayin MT-12 N, einem Röhrenverstärker, der alle Vorurteile dieser Gattung gegenüber mehr als nur positiv bestätigt. Einen versteckten Ein-/Ausschalter, drei Hochpegel-Eingänge und einen Lautstärkeregler, mehr gibt es nicht an Ausstattung. Aber dafür den einst typischen Röhrenklang, der die 5 auch mal gerade sein lässt und so viele Aufnahmen mit nicht zwingend audiophiler Klangqualität dafür erträglich darbietet.

Meine Lautsprecher-Empfehlungen für die Kombination des Cayin MT-12 N mit Kompaktboxen lauten Triangle Borea BR02 oder besser die Borea BR03. Letztere ist nur unwesentlich teurer, bietet aber den Vorteil der Möglichkeit, die Boxen etwas Wand-näher stellen zu können.

Nicht quadratisch, aber praktisch und sogar sehr gut: Triangle Borea BR03

Bei den Standboxen würde ich mit der DALI Oberon 5 beginnen. So ist eine Kombination für deutlich unter 2000.- € möglich, die den größeren Modellen zumindest in den Kategorien Rhythmus und Emotionalität der Wiedergabe kaum nachsteht!

Eine unserer klanglich Größten unter den kleinen Standboxen: DALI Oberon 5

Mal wieder ist zu konstatieren, dass es auch im Neuen Jahr hochspannend*** bleibt, zumindest beim FLSV in Bamberg.

*Keine Weisheit der Binse ist es, dass man wegen der nicht allzu üppig vorhandenen Verstärkerleistung bei der Auswahl der Lautsprecher auf einen etwas höheren bis deutlich höheren Kennschalldruck, oftmals auch (technisch nicht ganz korrekt) als Wirkungsgrad bezeichnet, achten sollte. Aber genauso wichtig ist ein halbwegs linear verlaufender Impedanzverlauf des angeschlossenen Lautsprechers.

**Bitte bedenken Sie, dass ein Röhrenverstärkers stets teurer als ein vergleichbarer Transistor-Verstärker sein muss! Das liegt an den benötigten Ausgangsübertragern links und rechts vom Trafo, die das Signal an den Lautsprecher anpassen und die noch aufwändiger gewickelt sind als der reguläre Transformator.

***Denn in einem Röhrenverstärker liegen zum Teil mehrere hundert Volt an. Deswegen sind die Ausgangsübertrager notwendig, um diese hohen Spannungen, die die Endstufe aus dem Musiksignal generiert, auf das richtige Maß für die Lautsprecher herunterzusetzen. Und deswegen ist auch ein Schutzgitter in Deutschland Vorschrift!

Unser kleinster Röhren-Vollverstärker im Ruhemodus: Cayin MT-12 N

Außer Konkurrenz: Was bei den BAT 2021 alles unter den Tisch gekehrt wurde

Wir haben ja immer mehr Ideen, als Platz und Zeit, um diese bei den Bamberger Analog-Tagen auch umzusetzen. Diesmal erging dieses Schicksal gleich mehreren tollen Plattenspielern. Man hätte zum Beispiel einen Vergleich zwischen einem aktuellen und einem altgedienten, aber sehr wohl überholten, aber vor allem preisgleichen Modell starten können. Man hätte zeigen können, wie ein Modell aus der Mitte der 1980er Jahre nach einem Tuning an den damaligen Schwachstellen heute klingen kann. Oder man hätte einen Schönheitswettbewerb starten können.

Ach ja, hättste, wennste, könnste! Aber um dies wenigstens in der Nachschau ein wenig darzustellen, werden nachfolgend diese Pretiosen mit ein paar Bildern vorgestellt und mit den nötigen Informationen versehen.

Vorhang auf:

Der unversteckteste Plattenspieler in dieser Runde war sicher der Zavfino Copperhead X, der im Großen Vorführstudio rechts vom großen AMG Viella 12 stand und seine Runden drehte, sogar an der Pro-Ject Phono Box RS2

und auch am Copland CTA 408 angeschlossen und somit auch betriebsbereit war. Und wenn Ihnen der Tonarm des Copperhead X irgendwie bekannt vorkam, dann deswegen, weil dieses Modell, der Aeshna Carbon, auch auf dem Tien Nephrite montiert war, wo er ein Ortofon 2M Black LvB 250 führte. Und ausgerechnet dieser Dreher hat in der aktuellen Ausgabe 12.2021 der STEREO einen fulminanten Test hingelegt!

Umso spannender wäre der Vergleich mit einem der früher allerallerbesten und auch teuersten Plattenspieler des Weltmarktes seiner Zeit, wie MM ihn sich gewünscht, aber definitiv nicht leisten konnte. Die Sprache ist vom Audioméca J1, den Pierre Lurné entwickelt und gefertigt hat.

Das Modell, das derzeit (noch) beim FLSV steht trägt aber (zum Glück) nicht den klassischen Tangential-Tonarm, sondern den noch viel klassischeren SME Model V! Alleine dieses Stück kostet heute ein kleines bis mittleres Vermögen.

Durch die kundigen Hände von Lauschgoldengel Mathias Thurau ist der komplette Plattenspieler nun wieder im Bestzustand, nicht nur, was die Hochglanzoptik und die Fettung und Justage aller Tonarmlager betrifft. Hier stecken viele Mannstunden hochkonzentrierter Restaurationsarbeit drin, weil auch die Elektronik mehr oder weniger komplett getauscht wurde.

In derselben Preis- und Güteklasse spielt auch der oben im High End-Heimkino mittig platzierte Acoustic Signature Signature Triple X

mit den für diese Firma typischen Silencern sowie dem Tonarm TA-1000

und einem nagelneuen Goldring Excel GS. Auch dieser Plattenspieler wäre ein adäquater Sparringspartner für den oben genannten Vergleich gewesen.

Aber wir hätten tatsächlich beinahe noch einen weiteren Plattenspieler gehabt, der in dieses Rennen hätte gehen können und dabei vielleicht die formschönste äußere Hülle mitgebracht hätte. Sie wissen ja: Das Auge hört mit! Es handelt sich hierbei um den Gold Note Mediterraneo

mit dem großen B7 Ceramic Tonarm.

Aber leider ist dieses Gesamtpaket kurz vor den BAT 2021 nach Schweinfurt verkauft worden. Aber Klaus wird sich über den Italo-Fighetto schon freuen, stimmt’s?!

Eine technische Klasse darunter, aber auch im Rennen um die zeitloseste Optik mit ganz vorne, ist sicher der im perfekten Zustand befindliche Yamaha PF-800.

Dieser auch heute noch immer schicke Plattenspieler mit dem so typischen Doppelrohr-Tonarm

war fast ein Jahrzehnt das Spitzen-Modell von Yamaha, zumindest in Europa. Dieser bekam wiederum von Lauschgoldengel Mathias Thurau eine Kur verabreicht, bei der nicht nur das Subchassis neu eingestellt wurde, sondern auch gleich alle elektronischen Schwachstellen vorsorglich ausgemerzt wurden. Und weil Mathias schon dabei war, wurde dem Yamaha PF-800 auch noch gleich ein neues Phono-Kabel samt Eichmann Plugs spendiert, selbstredend so, dass es das Subchassis nicht in seiner Funktion beeinträchtigt!

Als Sahnehäubchen gönnte sich Rainer auf Empfehlung eines gewissen MM aus BA als neues Tonabnehmersystem das oben bereits erwähnte Ortofon 2M Black LvB 250!

Sorry Männer aller Geschlechter, dieser Plattenspieler ist nicht zu verkaufen, denn Rainer aus Kulmbach wird nun weitere 25 Jahre mit genau diesem Plattenspieler zufrieden Musik hören!

Aber vielleicht war es ganz gut so, dass diese vier Plattenspieler nicht auch noch an diesen beiden ereignisreichen Tagen in den Fokus gerückt wurden, denn so viel Spannung, wie sie der FLSV dann bei den Bamberger Analog-Tagen 2021 aufgebaut hätte, wäre ja schier nicht zum Aushalten gewesen!

The Making of the BAT 2021, pictured by famous covers from Beatles singles

Letztes Jahr sind die Bamberger Analog-Tage aus den bekannten Gründen ausgefallen. Und auch dieses Jahr war es zunächst nicht sicher, ob sie stattfinden können. Aber mit einer gehörigen Portion Optimismus, bei dem jeder mit muss, gingen die Vorbereitungen für diese Veranstaltung bereits im Sommer los. Ein Programm musste erstellt werden, die vielen neuen Ausstellungsgegenstände besorgt und die drahtlose als auch die papierne Fachpresse angeschrieben und überzeugt werden, dass es hier in Bamberg jemand, vulgo der FLSV, ernst in Sachen analogem Hifi und High End in Bamberg und Franken meint, während nahezu alle anderen überregionalen Veranstaltungen dieser Art abgesagt wurden.

Aber weil wir uns deswegen erst recht nicht unterkriegen ließen, zumal Abstinenz ein Fremdwort im Wortschatz des FLSV ist, haben wir uns an die Arbeit gemacht. Und beim Dekorieren des Kleinen Vorführstudios anlässlich der Präsentation des Pro-Ject The Beatles Single Turntable mit kleinen Staffeleien samt den vorhandenen Singles-Cover ist mir aufgefallen, dass viele der Titel der 7″ (sprich: seffen intsches) genau die vielen kleinen Schritte während dieser Vorbereitungen gut beschreiben. Fangen wir also an, und zwar mit der Rückkehr: Get Back!

Und auf der Rückseite (sprich: bie said) dieser Single ist auch gleich noch das Bitten und Flehen an den großen Markus S., er möge den Shutdown und andere Einschränkungen noch eine Weile herauszögern: Don’t let me down.

Und was mich bei diesem Vorhaben stets gestärkt hat, war die Unterstützung und Hilfestellungen von vielen Seiten.

Zum Glück gab es nur wenige Momente, in denen die Rückseite dieser Single galt. Kaputt ja, down nur selten.

Zuerst sind es die Vertreter der präsentierten Marken und genauso das persönliche Umfeld, die mich mit personellen (Zeit) und materiellen Zuwendungen (Leihstellungen) bedacht haben. Dann zur Veranstaltung selbst waren es meine und unsere Gäste, die trotz der widrigen Umstände den Weg nach Bamberg zum FLSV auf sich genommen haben. Nochmals geht ein herzlicher Dank an Daniela, Frank, Alexandra und Ralf, Heinz-Peter und Andreas und auch an Günter, Oliver und Mathias. So gilt ganz allgemein formuliert: All you need is love!

Von wegen also: Let it be.

Vielmehr halten wir es wie Angela M. im Wahlkampf 2013, weil ja alle wissen, für was MM und der FLSV in Bamberg stehen, nämlich für: You know my name.

So machten wir uns an die Vorbereitung der BAT 2021, und zwar: Eight days a week. Und weil ich sehr ungern meine Vorankündigungen und somit meine Versprechen breche, gilt auch die Rückseite: I don’t want to spoil the party!

Aber wenn alle mithelfen und mitdenken und mitorganisieren, dann klappt es auch mit dem: We can work it out. Auch wenn MM so manches Mal in dieser Zeit auch mal gerne mit seinem Bike gefahren wäre.

Und weil so eine Veranstaltung nur dann Spaß macht, wenn viele an Musik Interessierte kommen und bei einander sind, gilt hier ganz klar das Motto: Come together!

Vor lauter Freude über die gelungene Veranstaltung ist es dann doch eigentlich egal, welche Musik man spielt, ob Rock and Roll Music oder Twist und dabei auch noch shoutet.

So gilt als Schlussmotto als auch als Formel für die analoge Zukunft der Ausruf: Hello, good bye!

Ich jedenfalls freue mich jetzt schon auf die Bamberger Analog-Tage 2022! Denn wo sonst in Bamberg und der weiteren fränkischen Umgebung bleibt es im Hifi- und High End-Bereich so dermaßen spannend, auch wenn das Thema stets dasselbe bleibt? Na klar!

Danke nochmals für die Leihgabe, Thomas!

Ein Fest für die Sinne, die ohr-sensorischen: die Bamberger Analog-Tage 2021 beim FLSV

Nein, wir stellen uns jetzt nicht vor, die Bamberger Analog-Tage 2021 wären fürs Wochenende am 3. oder gar am 4. Adventswochenende anberaumt gewesen. Denn dann hätten sie vielleicht nicht stattfinden können! Aber sie fanden statt, und wie!

Gleich am Freitag, dem 3. Dezember Punkt 10.00 Uhr standen die ersten angemeldeten Gäste wie angemeldet auf der Matte. Nach der Prozedur der Aufnahme aller relevanten Daten zur potenziellen, aber sehr wahrscheinlich unnötigen Nachverfolgung, wie sie in der Folge jeder Gast akribisch und freiwillig und ohne Murren über sich ergehen ließ, konnte es gleich zur Sache gehen.*

Im allerersten Durchgang der Veranstaltung in den Räumlichkeiten des FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg ging es im Systemvergleich #2 um den Unterschied zweier hochwertiger Konstruktionsprinzipien bei Tonabnehmersystemen, konkret um MM versus MC.

An jeder Eingangstüre hingen die einzelnen Vorführungen aus dem Programm der BAT 2021 gut lesbar aus.

Und wie von mir heimlich und auch sehnsüchtig erwartet, lagen alle (!) Probanden**, die diesem Test beiwohnten, in ihrer Einschätzung so was von daneben, welches der beiden Prinzipien gerade musizierte. Das freut natürlich MM, der seinem Favoriten, dem MM-System Ortofon 2M Black LvB, die virtuellen Daumen drückte, es würde tatsächlich auch vor uneingeweihtem Publikum beweisen, welche Fortschritte diese Gattung in den letzten Jahren vollzogen hat, obwohl das MC-Prinzip nach wie vor prinzipielle Vorteile für sich auflisten kann. Aber wenn man selbst nicht länger als 20 Sekunden an die Technik dachte, sondern die dargebotene Musik einfach wirken ließ, konnte man mit dem Ortofon MC Cadenza Red mehr als nicht ganz unzufrieden die dargebotenen Musik genießen.

Beide Tonabnehmer in simultaner Aktion auf dem Tien Nephrite; einmal Umschalten am Copland CTA 408 reicht für den direktesten Vergleich.
Detailaufnahme des Lagerblocks des Tien Nephrite, während Ludwig van Beethoven arbeiten muss.

Dieser erste Auftritt des Tages war auch der letzte des MM im Großen Vorführstudio. Denn nun übernahmen hier Daniela Manger (Manger Audio aus Mellrichstadt) und Frank Schick vom High Fidelity-Studio das Zepter im Systemvergleich auf hohem Niveau #1, während ich selbst mich um die tagesaktuellen Kunden, schließlich war es das zweite Adventswochenende, und um alle anderen organisatorischen Kleinigkeiten sowie um die vermeintlich kleinen Vorführungen im ebenfalls und tatsächlich Kleinen Vorführstudio kümmerte.

In eben diesem Kleinen Vorführstudio gab es neben dem präsentierten Programm, das hier nicht nochmal wiederholt, sondern nur mit den folgenden Bildern dokumentiert wird,

Genau: High End light! Und Old School! Stimmt hier wirklich alles!
Hoffentlich bald in größeren Stückzahlen lieferbar: der neue Pro-Ject Debut PRO und aktuelle EISA Award-Gewinner
Eindeutig ein Ortofon 2M, aber als Pro-Ject Pick it Pro auch einzeln zu erwerben
Inzwischen eine bekannte Größe: Pro-Ject Debut Carbon EVO, hier in matt lackiertem Stahl-Blau
Kraftvoll und authentisch: The Beatles in Mono****

auch richtig viele Schallplatten zu kaufen, was auch gut angenommen wurde.

Schallplatten gab es in Hülle und Fülle

Auch richtig wertvolle und somit auch teure Schallplatten aus dem audiophilen Sektor wurden angeboten, die zudem jeweils und ausschließlich der Mint/Mint-Kategorie zuzuordnen sind.***

Aber noch mehr wurden die vielen Cover der Singles der Beatles, der nach wie vor größten Band aller modernen Zeiten, bewundert. Hier handelte es sich ausschließlich um gut erhaltene Originale, deren Wert heute kaum zu bemessen ist, auch wenn sie vor etwa fünfzig Jahren in vielen Haushalten vorhanden gewesen sein dürften. Kaufgebote selbst in angemessener Höhe wurden aber einschlägig abgelehnt! Danke an Thomas G. für die Leihstellung.

Und weil auf diesem Bild nur ein Bruchteil der dargestellten Motive zu sehen ist, wird es eine besondere Art eines Making-ofs in den nächsten Tagen hier in diesem NEWS-Blog mit allen ausgestellten Singles-Covern zu sehen sein!

Vor der Ladentür der postalischen Anschrift des FLSV wurden zugunsten des Bamberger Kinderschutzbundes besonders wertvolle Überraschungstüten angeboten. Der Verkauf dieser hochwertigen Stofftaschen (Dank an Andreas Rieckhoff von Yamaha) mit der aktuellen Ausgabe der MINT samt fünf älterer Ausgaben plus zweier High End-Magazine und zusätzlich mit zwei Schreibgeräten, die an dieses tolle Event erinnern, wurden für einen symbolischen Betrag von 10.- € veräußert. Toll fand ich, dass viele Spender den Betrag für diese Aktion großzügig aufgerundet haben. Danke hier auch und besonders im Namen des Bamberger Kinderschutzbundes!

Im Großen Vorführstudio ging es in der Folge, wie oben schon angedeutet, hauptsächlich um den Systemvergleich #1.

Hier spielte das große Besteck des FLSV. Und das tat es nach allen Kundenaussagen überaus souverän!

Also um den systemischen Unterschied zwischen der bekannten Abtastung der Schallplatte durch ein Moving Coil-Tonabnehmers samt Entzerrung und Verstärkung wie des Gespanns aus HANA Umami und des  Hegel V10 und auf der anderen Seite die photo-optische Erfassung und auch durchgehend analoge Weiterverarbeitung des Signals durch den DS Audio DS-003, beides auf dem großen AMG Viella 12 spielend. Hier war Frank Schick der überaus kompetente Ansprechpartner, der auch seine eigenen Vorführ-Schallplatten in großer Auswahl mitgebracht hat,

Ein Kessel Buntes, bestehend aus bekannten Alten und Überraschungen

während Daniela Manger von Manger Audio aus Mellrichstadt ihre speziellen Lautsprecher ausführlich und ausdrücklich erläuterte. Hierzu diente auch die einem historischem Mikrofon nicht ganz unähnliche Skulptur als hilfreiches und vor allem anschauliches Mittel.

Ein weiteres Thema, das an diesen beiden Tagen, zur Sprache kam, indem man es einfach ausprobierte, waren verschiedene Plattenklemmen.

Ralf Wölfel und Alexandra Krug von Ars Machinae hatten ihre neue ARS M1 im Einsatz, die mit ihrem geheimen integrierten Pulverdämpfer einiges an Resonanzen tilgt, was sonst ungefiltert zum Tonabnehmer gelangt. Und selbst Frank Schick gab unumwunden zu, dass die ARS M1 besser als die AMG-eigene Plattenklemme klingt.

Schön, schön schwer und dennoch sehr effizient: die neue Plattenklemme ARS M1 von Ars Machinae

Zur Feier der Tage gab es sogar ein besonderes Sonderangebot, das möglicherweise auf Anfrage bei Alexandra und Ralf noch ein paar Tage gelten könnte, das aber garantiert nur für registrierte Besucher der BAT 2021!

Sonderangebot für das überragend gut klingende Plattentellergewicht ARS M1 von Ars Machinae

Erst geplant, dann verworfen beziehungsweise auf eine spätere und auch schon in Gedanken sehr weit fortgeschritten geplante Veranstaltung verschoben und dann doch wieder und noch recht kurzfristig realisiert, war die Guerilla-Hifi und Upcycling genannte Tonbandmaschine, eine ReVox A77 im absolut aufs Notwendigste reduzierten Modus,

„Ich war mal eine normale ReVox A77, bin jetzt aber der Magnetapparat MA-1

die Heinz-Peter Völkel von livingmusic@good-hifi.de, flankiert von Andreas Sandreuther, dem geneigten Publikum vor dem Großen Vorführstudio in nicht ganz wirtlicher Umgebungstemperatur vorführte.

Stolz auf sein Baby: Heinz-Peter Völkel

Zu seinem und anderer Glücke hat er selbst für heißen Glühwein gesorgt, so dass sich unsere Gäste bei den angebotenen Getränken zwischen heiß und kalt in den Farben Grün, Rot und Gelb entscheiden mussten. Warum so kryptisch, wenn es sich hier doch um drei Sorten einer der weltbesten Bierbrauereien handelt, die der ungebürtige, aber längst in dieser Beziehung überassimilierte MM so kennt. Und das heißt schon was!

Glühwein und Lebkuchen sowie Weißwürste und Kaltbier, immer schön im Wechsel!

Gefreut habe ich mich mal wieder besonders über die weltbesten Weißwürste, die Achim H. aus N. durch das Schneegestöber über den Spessart gerettet hat. Abgerundet wurden die uneckigen Kalbswörschdla durch einen süßen Senf, eine gerade frisch aufgebackene Laugenbrezel und durch das Ockergelb in der Etikettfarbe erkenntliche Weißbier aus Mönchsambach. Hier gilt mein besonderer Dank nochmals Stefan Z.

Im ansonsten perfekt klingenden High End-Heimkino waren lediglich die Teile zwischengelagert, die wegen der beiden Vorführungen unten im Großen Vorführstudio ihren Platz vorübergehend räumen mussten. Aber schön und stimmungsvoll war es hier trotzdem.

Das High End-Heimkino war diesmal nicht aktiv

Im Ranking um die größte Population unter den angereisten Gästen von außerhalb der oberfränkischen Metropole Bamberg gab es diesmal ein heißes Rennen zwischen den nativen Ourrewällern (Danke Hanne für deinen überraschenden Besuch und für die damit halbwegs erfüllte Frauenquote im Hifi- und High End-Segment von etwa 1 : 10!) und den grünen Bischöfen. Und auch die spontane Überraschung mit einem großen Apfel-Streuselkuchen durch Herrn W. verdient, besonders angemerkt zu werden. Danke!

Und wie immer danke ich meinen Gästen, die mich bei dieser Unternehmung begleitend unterstützt haben, ganz besonders herzlich! Ohne euch wäre diese Veranstaltung eine nur schale Schale geworden! So kann ich mit Genugtuung, aber ohne jeden Pathos feststellen: Das waren die letzten BAT! Jedenfalls für das Jahr 2021! War das jetzt eine Drohung für eine Fortpflanzung? Ich glaube schon!

So bleibt zum Schluss nur die Feststellung, dass es beim FLSV in Bamberg besonders spannend bleibt und zwar diesmal dank Daniela, Frank, Alexandra und Ralf, Heinz-Peter und Mathias, Achim und den vielen anderen kleinen Schräubchen im großen Getriebe des FLSV.

*Das grundsätzliche Programm wurde bereits [hier] und [hier] ausführlich dargestellt. Deswegen geht dieser Artikel nicht noch einmal auf alle Details ein. Lediglich der Systemvergleich auf hohem Niveau #3 musste auf eine zukünftige Veranstaltung verschoben werden.

**Um dieser Nota noch die Krone, aber bloß nicht das Hohe C aufzusetzen, sei angemerkt, dass einer der Anwesenden selbst ein Ortofon 2M Black zuhause verwendet!!!

***Wer hier an einer Liste der übrig gebliebenen LPs interessiert ist, kann mir gerne eine Mail an munk@flsv.de senden.

****Ist jemandem aufgefallen, dass diese Single ohne Mittelpuck perfekt aufgelegt wurde?!

Aktuelles Update für die Bamberger Analog-Tage 2021 wegen des Hohen Cs*

Die Lage ist ernst! Aber noch nicht ganz verfahren. Und aufgrund der neuen epidemischen Erkenntnisse, inzwischen hoffentlich jedem aus Funk und Fernsehen bekannt, musste einiges am bisherigen Konzept der BAT 2021 geändert werden, um allen relevanten und potenziellen Hygiene-Maßnahmen gerecht zu werden. Nach diversen internen Gesprächen in den letzten Tagen haben wir gemeinsam neue Strategien entwickelt, die möglichst viele Aspekte und Vorgaben unter einen Hut bringen sollen. So folgen hier ein paar Fakten und Neuigkeiten in loser Folge:

Günter Antoniazzi und auch Oliver Unkel, beide von Audio Trade ATR, werden wohl heuer, wie es derzeit aussieht, nicht teilnehmen. Dafür haben ihre Anwesenheit nochmals bestätigt: Frank Schick (High Fidelity-Studio), Alexandra Krug und Ralf Wölfel (beide Ars Machinae), Heinz-Peter Völkel (livingmusic@good-hifi.de) und Daniela Manger (Manger Audio).

Das High End-Heimkino wird nur noch Show-Room sein: Da dieser Raum nur unzureichend zu lüften ist, wird hier keine Vorführung (Systemvergleich #2) stattfinden. Dafür werden alle Exponate – außer den hierfür geplanten Kompaktlautsprechern – im Großen Vorführstudio exponiert und vorführbereit angeschlossen.

Leider nur noch eingeschränkt durchführbar, der geplante Systemvergleich #2. Aber immerhin!

Zeitfenster: Die beiden Tage werden in einzelne Zeitfenster eingeteilt, die etwa nur je eine halbe oder dreiviertel Stunde dauern. Dass soll verhindern, dass sich manche Gäste allzu lange in den beiden Vorführräumen aufhalten. Und außerdem: Leute, zieht euch warm an! Denn es wird danach stets stoßgelüftet.

Einlass: Grundvoraussetzung ist 2G, besser ist 3G, noch besser wäre 2G+. Alexandra Krug von Ars Machinae wird alle Gäste freundlich empfangen und mit der FLSV-eigenen Digitalkamera alle Impf-Nachweise für die vorgeschriebene Zeit als Beweise sichern. Das Gleiche gilt für die von ihr akribisch geführte Liste aller anwesenden Gäste.

Für den Systemvergleich #1 wird nun auch der über jeden Zweifel erhabene Copland CTA 408 verwendet.

Beschränkungen: Die Besucherzahl im Kleinen Vorführstudio wird auf drei und im Großen Vorführstudio auf sechs Besucher und auf 2 Gäste, die ins High End-Heimkino nur zum Schauen wollen, beschränkt. Denn zu den Besuchern sind ja auch unsere Leute hinzuzurechnen. Es gelten selbstverständlich die AHA-Regeln und es besteht FFP2-Maskenpflicht. Handdesinfektionsmittel stehen für alle Gäste bereit und alle Türgriffe werden jede Stunde desinfiziert.

Anmeldung: Diese wird erbeten, aber nicht eingefordert. Angemeldete haben aber Vorrang beim Einlass zu diesem Zeitpunkt, wenn es mehr Interessenten als Plätze im jeweiligen Studio gibt. In diesem Augenblick überzählige Gäste dürfen in der Zwischenzeit auf Kosten des FLSV einen Kaffee bei der Backwarenfachverkaufsfiliale Fuchs trinken.

Heinz-Peter Völkel von livingmusic@good-hifi.de wird sein Upcycling-Tonbandgerät samt Masterbändern zu einem späteren Zeitpunkt in einer gesonderten Veranstaltung vorstellen, denn dazu hat diese Maschine sogar als Hauptattraktion das Potenzial. Hierzu haben wir schon konkrete Pläne entwickelt! Thomas Geib wird mich auch nicht mehr – zumindest an den BAT 2021 – beim Verkauf der angebotenen LPs und Singles unterstützen. Dies würde zu einer zu hohen Frequenz im Kleinen Vorführstudios führen.

Wenigstens die drei Plattenspieler von Pro-Ject Audio bleiben im Mittelpunkt dieser Vorführung bestehen.

Sollte es weitere Änderungen geben (müssen), erfahren Sie es stets in diesem Blog zu allererst! Sie sehen, es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg, auch wenn wir gerade nichts dafür getan, sondern nur reagiert haben.

*Hier wird das Geheimnis des wahren Hohen Cs gelüftet. Aber wenigstens haben wir oben das C-Wort noch nicht einmal ausgesprochen.

Eine dieser endgültigen Komponenten: Supra Cables Sword Excalibur

Wenn ein so renommierter No-Nonsense-Kabelhersteller wie Supra Cables, der in Deutschland von GEKO Hifi in Person von Herrn Gerd Kopistecki vertrieben wird, ein neues Spitzenmodell auf den Markt bringt, dann sollte man die Ohren spitzen. Immerhin werden hier für das Supra Cables Sword Excalibur 1600.- € für ein Stereo-Paar in 2x 3 Meter Länge verlangt! Auch wenn dieses Kabel wie sein Vorgänger, das Supra Cables Sword, mit pappener Umverpackung und dann in einer noblen Holzkiste plus Samtsack dargereicht wird, ist es doch ganz eindeutig das Kabel, das den Preis ausmacht.

Auch wenn das hier keines dieser unsäglichen Unboxing-Anleitungen wird, auspacken sollte man das Kabel schon!

Und trotz des doch gehobenen Preises* verwendet Supra Cables keine Wunderleiter und erst recht keine Supra-Leiter, sondern „nur“ hochreines Kupfer in sogenannter 5N-Qualität, also 99,999-prozentig reinem Kupfer. Es werden hier vier Stränge bifilar**, also zweimal zweifädig, zu Litzen gewickelt und somit miteinander verdrillt. Zusätzlich sind sie nicht nur gegeneinander, sondern auch nach außen hin abgeschirmt, wie man hier an der silbrig schimmernden Folie gut erkennen kann. Was man nicht von außen erkennen kann sind die feinen Stützleiter aus Polyethylen, die die vier Litzen mechanisch in ihrer Lage zueinander fixieren und stützen.

Wie auch schon bei den preiswerteren Produktreihen dieses schwedischen Herstellers werden die ComiCon genannten Stecker nicht verlötet, sondern – viel besser, weil reiner – kalt verschweißt. Mit einer hydraulischen Crimp-Zange werden die Litzen des Kabels mit dem Stecker so innig miteinander verquetscht, sodass man, würde man diese Verbindung aufsägen, keinen Übergang zwischen dem Kabel und dem Stecker erkennen können!

Diese CombiCon-Stecker werden dann mit Hohlbananas oder mit Spades genannten Gabelschuhen verschraubt. Letztere Variante bietet sich vornehmlich für Masochisten und/oder Bodybuilder jeglichen Geschlechts an, denn das Sword Excalibur ist wegen seines mechanisch richtig stabilen Aufbaus nicht gerade als flexibel zu bezeichnen. Ich jedenfalls werde nur die nicht im Bild zu sehenden Hohlbananas verwenden!

Manche Verstärker lassen keine Hohlstecker zu, dann verwendet man halt die ebenfalls beiliegenden Spades

Eine weitere Besonderheit bietet das Sword Excalibur mit der einseitig aufgelegten Ableitung der Schirmung, die man an die Ground-Klemme oder an einen nicht belegten Minus-Lautsprecher-Ausgang des Verstärkers verbindet. Ob das was klanglich ausmacht, wage ich nicht nur nicht zu bezweifeln, sondern sogar nicht mal hypothetisch in Frage zu stellen. So oder so ähnlich und frei nach dem Motto: Versuch macht kluch!

Dass alle Komponenten aus dem Hifi-Bereich wie auch alle Kabel erst eine Weile benötigen, um ihr volles klangliches Potenzial zu zeigen, ist ja bekannt. Was aber in der Regel den Prozess des Einspielens aller Kabel beschleunigt, ist das Einspielen. Wir nutzen seit Jahrzehnten den Turbo in dieser Beziehung. Ein breitbandiges Rauschsignal wird mit hoher Leistung durch das Kabel samt der Anschlüsse gejagt und entspannt so das Material und besonders alle Übergänge.

Wenn Sie erst einen Test oder gar zwei Tests des Supra Cables Sword Excalibur lesen wollen, bevor Sie es beim FLSV in Bamberg testen, dann empfehle ich Ihnen die aktuelle STEREO 08.2021 oder diesen Online-Test der Kollegen von fairaudio.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg! Aber dank des Schwertes von König Artus wahrscheinlich nicht mehr so arg in der Lautsprecherkabel-Frage am obersten Ende der berühmten Hühnerleiter oder gar der Fahnenstange!

*Gehobener Preis ist wie immer und alles relativ. Schauen Sie sich doch mal bei unseren amerikanischen Freunden um, was deren Spitzenkabel kosten! Und ob die wirklich bessere Ergebnisse bringen, das steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Aber auf einmal wirkt das Supra Cables Sword Excalibur nun wie ein veritables Sonderangebot!

**Wie erklärt man den Begriff bifilar am besten? Ganz einfach: Strecken sie die Zeige- und Mittelfinger beider Hände parallel zueinander aus. Dann stecken Sie die vier Finger bündig und immer noch parallel ineinander und verdrehen dann die Hände gegeneinander. Bifilar ist doch ganz einfach, oder?

Kompakt im Standardformat: Audiolab 6000A Play

Manchmal darf es ruhig genauso groß, aber kleiner sein. Denn in einem normalen Hifi-Rack sehen die ansonsten schicken Gerätschaften im Slim-Format, wie sie derzeit nicht nur beim FLSV in Bamberg modern sind, manches Mal etwas verloren aus. Wenn Sie also sich einen neuen Verstärker kaufen wollen oder gar kaufen müssen, diesen aber mit bestehenden Hifi-Komponenten weiterhin in der Gemeinschaftsunterkunft Rack nutzen möchten, dann bietet sich der neue Audiolab 6000A Play geradezu an. Dieser an sich gar nicht so neue Vollverstärker besteht nämlich aus dem bekannten Audiolab 6000A und dem Netzwerkplayer Audiolab 6000N und spart somit richtig Höhe*, wenn man sowieso damit geliebäugelt hat, bei einem Wechsel dessen Funktionalität gleich mit einzubinden.

Auch von den Anschlüssen her ist der Audiolab 6000A Play ein Tausendsassa, bietet er doch normale Line-Eingänge samt einem mehr als ordentlichen Phono-Vorverstärker genauso wie je zwei optisch-digitale und coaxiale Eingänge an. Das Sahnehäubchen auf dem i-Tüpfelchen ist die Möglichkeit, Musik per Bluetooth aptX hierhin zu strömen.

Quasi Vollausstattung: analoge Eingänge inklusive Phono, digitale Anschlüsse, Netzwerk-Zugang und Bluetooth

Und bevor nun jemand meint, MM begibt sich in die niederen Niederungen der heutigen Musikwiedergabe, weil er auf seinem smarten Phone gespeicherte Musik hört, dem sei nicht nur allerheftigst widersprochen, sondern um eine weitere mögliche Sichtweise erleuchtet:

Ganz viel Musik, die nicht auf irgendwelchen Tonträgern abrufbar ist, wird über Videoportale wie DuRöhre angeboten. Das gilt vornehmlich für Konzertmitschnitte und Tutorials, die aber dadurch erträglich werden, wenn man diese nicht über den rückseitig eingebauten Leisesprecher im iPad oder Tablet ertragen muss, sondern eben per Bluetooth zum Verstärker schickt. So hat man das oft recht gute Bild direkt vor der Nase und den guten Klang genießt man wie andere Musik auch, nämlich von vorne. Das klappt inzwischen wirklich mehr als ordentlich!

Dezent in der Optik passen sich alle Audiolab auch einer modernen Wohnumgebung an.

Dass man beim Kauf eines Gerätes, das mehrere Funktionen in sich vereint, auch noch Geld sparen kann, wenn man gleich etwas mehr davon ausgibt, liegt auf der Hand. Denn man muss nur ein Gehäuse kaufen (und hinstellen und verkabeln) und auch nur ein Netzteil und nur eine Fernbedienung mitfinanzieren. Auf das wahrscheinlich teuerste und stör-affinste Bauteil wird aber wie schon beim Audiolab 6000N verzichtet, nämlich auf das Display zur Anzeige aller Netzwerk-Funktionen: Internet-Radio, Streaming Dienste und auch der Zugriff auf den heimischen Music Server. Aber dafür haben wir ja das Smart-Phone in groß oder klein, und als Fernbedienung ist es ja wohl gut genug, oder?

Alle Geräte von Audiolab gibt es in silber und in schwarz. So ist ein farblich passender Ersatz stets möglich.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg! Und dabei bleibt es stets entspannend, nicht nur wegen des fränkischen Bieres im Hintergrund!

*Wir reden hier immerhin von knapp 70 Millimetern!


Dan Clark Audio ÆON 2 Open Back versus Closed Back

Früher musste man sich entscheiden, welchen Typ Kopfhörer man in Zukunft tragen möchte. Da gab es nicht nur die Entscheidung zwischen In Ear, On Ear und Over Ear zu fällen, sondern fast noch entscheidender, zwischen offenen beziehungsweise halboffenen und geschlossenen Kopfhörern. Hier entschied oft die räumliche Umgebung, welcher Versuchung man zu erliegen hatte. Im Studio, bei passionierten Lauthörern oder zu Hause mit einer anderen Person im selben Raum war das schnell entschieden, aber sonst? Zu unterschiedlich waren die verschiedenen Modelle selbst in derselben Preisklasse.

Die Kartons unteschieden sich nur durch den Aufkleber

Mr Speakers alias Dan Clark Audio bietet zwei Kopfhörer an, bei denen man sich endlich gleichberechtigt entscheiden kann, was man vorzieht, die offene oder doch die geschlossene Ausführung. Denn beide Konstruktionen ähneln sich nicht nur optisch wie die berühmten Eier derselben Henne an einem Sonntag, sondern auch vom Antrieb. Beide, also ÆON 2 Open Back als auch der ÆON 2 Closed Back sind sogenannte planarmagnetische Kopfhörer, besser bekannt als magnetostatische Kopfhörer.

Nicht nur formschön, sondern auch optisch ansprechend.

Der  ÆON 2 ist einer der leichtesten, wenn nicht sogar der leichteste Magnetostat auf dem Markt. Eine besondere Form des Bügels ermöglicht zudem das extrem kompakte Zusammenlegen der Kopfhörer, so dass einer Mitnahme egal wohin eigentlich nichts mehr im Wege steht.

Zusammengefaltet wirklich sehr kompakt

Noch eine Besonderheit sind die Stecker der prinzipiell symmetrisch geführten Kabel zu den Hörern, die kein Gefummel erfordert, sondern nur einfach mit einem satten Klack einzustecken sind. Außerdem gibt es bei Bedarf ein noch hochwertigeres Kabel namens Vivo im Programm, das insgesamt fünf Steckervarianten von 2,5mm 4-Pin bis XLR 4-Pin bietet.

Beide Dan Clark Audio ÆON 2 werden in einem schicken Case ausgeliefert.

Überzeugen Sie sich selbst von der überragenden Klangqualität in der mit jeweils 1000.- € doch schon gehobenen Preisklasse, die sich aber vor den Marktbegleitern überhaupt nicht verstecken muss, am besten vor Ort beim FLSV in der Inneren Löwenstraße zu Bamberg.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV!

Neue Regelungen des FLSV bei Garantieabwicklungen und anderen Reparaturen

Vorbemerkung: Wenn im Folgende der Begriff „Garantie“ benutzt wird, ist stets die Garantie gemeint, die der jeweilge Hersteller oder Vertrieb für ihre Produkte gewähren. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte werden selbstverständlich weiterhin in vollem Umfang wahrgenommen.

Der FLSV reagiert aktuell auf Vorgaben, die ihm seinerseits von einem Großteil seiner Hersteller und Vertriebe verpflichtend auferlegt wurden. Hier heißt es nämlich, dass keine Geräte mehr zur Garantie-Reparatur angenommen werden, die nicht in der Original-Kartonage angeliefert wurden. Es hat sich wohl durch den immens angestiegenen Warenverkehr durch Online-Bestellungen in den letzten Monaten auch bei den Paketdiensten (DHL, UPS, DPD, Hermes, GLS, trans-o-flex, GO und wie sie alle heißen mögen) die Höhe der Transport-beschädigten Pakete vervielfacht.

Diese sind zwar grundsätzlich gegen Beschädigungen in einer bestimmten Höhe, meist 500.- €, versichert, aber der Absender muss hier den Nachweis führen, dass die beschädigte Ware nach den Bestimmungen des Paketdienstleisters verpackt war. Und diesen Nachweis können Sie kaum führen, wenn das Gerät eben nicht im Original-Karton verpackt wurde. Also verweigern diese in solchen Fällen die Erstattung des Schadens, wenn das Gerät nicht in der Original-Verpackung versandt wurde.

Mehrere  Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit*, die mich so richtig viel Geld für die Beschaffung entweder von Ersatzteilen oder gar von Neugeräten gekostet haben, veranlassen mich zu diesem Schritt, diese Verantwortung, die ja nicht meine originäre ist, an die Besitzer der Geräte abzugeben. Und somit gelten folgende Vorgaben:

Sollte sich innerhalb einer Garantiezeit ein Schaden an einem Gerät zeigen, bitte ich Sie, mir das Gerät originalverpackt, aber ohne jegliches Zubehör** zukommen zu lassen. Ist diese nicht mehr vorhanden, werde ich das Verpacken des Gerätes aus den genannten Gründen ablehnen und somit an den Besitzer des Gerätes delegieren. Das heißt, Sie selbst verpacken Ihr Gerät nach bestem Wissen und Gewissen. Wenn Sie dies aus bestimmten Gründen nicht leisten können, kann ich das für Sie unter der Voraussetzung übernehmen, wenn Sie mir mit Ihrer Unterschrift versichern, dass ich nicht für eventuelle Transportschäden haftbar gemacht werde. Gehen Sie aber wie bisher davon aus, dass ich beim Verpacken die im angemessenen Rahmen maximale Sorgfalt walten lasse.

Den hierzu nötigen Schriftwechsel erledige ich selbstverständlich wie bisher vollumfänglich. Eine Rechnung als Garantienachweis ist nur dann erforderlich, wenn das Gerät nicht beim FLSV gekauft wurde. In bestimmten Fällen bitte ich Sie um die Nennung der Seriennummer des Gerätes. Auch der Transport zum Service und zurück bleibt für Sie weiterhin kostenfrei. Sie können sich aussuchen, ob Sie das zu versendende Gerät dann zu mir bringen oder ob ich Ihnen einen so genannten Freeway-Schein zusenden soll. Dann können Sie es jedem DHL-Paketpostboten in die Hand drücken oder bei jedem Stützpunkt der DHL abgeben. Hier muss nur der Abliefernachweis unbedingt aufgehoben werden!

Ich werde auch sofort jedem Kunden beim Neukauf eine diesbezügliche Aufklärung angedeihen lassen, damit wir in Zukunft Ärger, für den wir beide eigentlich nichts können, vermeiden. Und vor allem auch deshalb, damit der Klassiker schlechthin nicht mehr passiert: Der Kunde hebt den Karton auf und entsorgt die viel wichtigeren Kunststoff-Formteile über den Gelben Sack. Somit ist nämlich auch der Karton mehr oder weniger zwecklos.

Ich hoffe, diese Ansprache klärt eher auf, als dass sie Sie verstimmt. Alles andere wäre kontraproduktiv, denn die Produkte, die der FLSV anbietet, gehen garantiert unterdurchschnittlich oft kaputt!

* Auch wenn ich mir extrem viel Mühe gemacht habe und alle Kanten zusätzlich durch speziellen Schaumstoff abgesichert habe, kamen gleich mehrere Kartons und auch deren Inhalt stark beschädigt beim jeweiligen Service an. Und da ich der Verpacker und auch der Versender war, hafte ich für den Schaden und nicht der Besitzer des Gerätes, der mir nur einfach das defekte Gerät hingestellt hat. Aber das ändert sich ja jetzt.

**Ausnahme hier sind die AV-Receiver von Yamaha. Hier wird für die Endkontrolle des reparierten Gerätes die Fernbedienung benötigt.

Zum anderen ist mein Vor-Ort-Reparierer eben nicht mehr vor Ort. Dieser hatte bis jetzt jeden Dienstag alle bei mir aufgelaufenen defekten Geräte zuverlässig und vor allem extrem kostengünstig wieder in Stand gesetzt. Nun steht er zwar immer noch zur Verfügung, aber leider nicht mehr regelmäßig an einem Tag der Woche und vor allem nicht mehr in Bamberg. Um Ihnen aber diesen für mich recht aufwändigen, aber seit jeher für Sie kostenlosen Service* weiter anbieten zu können, gelten folgende Bedingungen:

Ich sammle so viele Geräte, wie ins Auto passen werden. Dann werden alle Geräte zur neuen Werkstatt verfrachtet. Das sind immerhin 40 Kilometer einfach plus die deutlich längere Fahrtzeit hin und zurück. Nachdem alle Geräte durchrepariert worden sind, geht es vice versa (siehe auch unten). Diesen Aufwand werde ich mir in Zukunft honorieren lassen müssen, so selbstlos bin ich dann doch nicht! Je nach Menge der Geräte pro Fuhre sind das etwa 10.- bis maximal 15.- € pro Gerät, die aufzuschlagen sind. Aber unterm Strich wird jede Reparatur trotzdem nur etwa die Hälfte dessen kosten, was die Kollegen in Nürnberg, geschweige denn in München für dieselbe Arbeit verlangen!

*Bitte betrachten Sie diesen Service einfach als Werbe-Maßnahme für den FLSV. Denn hier soll eben nicht dauernd was Neues verkauft werden, wenn das Altgerät in einem Zustand ist, den man dann nach der Reparatur als absolut vollwertig nutzbar bezeichnen wird. Fällt mir jetzt auch noch der derzeit in aller Munde gebräuchliche Begriff der Nachhaltigkeit ein? Ich glaube nicht, denn das war schon vor über 30 Jahren genauso.

Aber um an dieser Stelle trotzdem ein wenig zu jammern, schildere ich Ihnen im Steno-Stil mal kurz, was das für mich an Aufwand bedeutet:

  1. Beantwortung jeder einzelnen Service-Anfrage per Mail oder am Telefon
  2. Entgegennahme des oder der zu reparierenden Geräte
  3. Aufnahme der Fehlerbeschreibung und der Kontaktdaten
  4. Wegräumen des Gerätes bis zum
  5. Einladen aller angesammelten Geräte ins eigene Auto
  6. Fahrt zur Werkstätte
  7. Ausladen und Hineintragen aller Geräte
  8. Erläuterungen zu allen Reparaturen
  9. Rückfahrt zum eigenen Laden
  10. Abholung und Bezahlung aller reparierten Geräte
  11. Erneute Unterbringung im Kleinen Vorführstudio
  12. Benachrichtigung der Kunden, oft holen diese ihr Gerät nicht am selben Tag wieder ab
  13. Kassieren, damit die Kasse wieder stimmt
  14. Übergabe an den Kunden
  15. Was mache ich nun mit all dem frei gewordenen Platz?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Tag der Arbeit!

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen!

Durch einen unerwarteten, krankheitsbedingten Ausfall* des Inhabers des ansonsten Inhaber-geführten Fachgeschäfts MM vom FLSV in Bamberg werden die Öffnungszeiten vorübergehend anders organisiert. Mathias Thurau in Person des Lauschgoldengels ist montags von 14.00 bis 17.00 Uhr vor Ort, während Heinz-Peter Völkel am Freitag zu den bisher regulären Öffnungszeiten, also freitags von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr, anwesend sein wird.

Diese drei Tage stehen bisher als klassische Beratungstage mit allem denkbaren Service fest. Wenn Sie es sich einrichten können, bitte ich Sie dennoch, sich mit Ihrem Begehr per Mail (munk@flsv.de) anzumelden. So kann ich bereits im Vorfeld schon einiges nicht nur beratend vorbereiten.

Um Abholungen und Rückgaben von Leihgeräten et cetera an diesen Tagen möglichst schnell und reibungslos zu gestalten, ist folgende Vorgehensweise strikt einzuhalten:

  • Sie nehmen mit mir per Mail (munk@flsv.de) Kontakt auf.
  • Darin  nennen Sie mir Ihr Anliegen und Ihre Telefonnummer.
  • Ich organisiere alles im Vorfeld und
  • Mathias Thurau oder Heinz-Peter Völkel werden entsprechend alles vorbereiten, damit dann
  • hier vor Ort bereits alles drapiert sein wird.
  • Sie freuen sich dann, dass alles so gut geklappt hat.

Bleiben sie so gesund, wie ich es bald wieder sein werde!

Viele Grüße einstweilen

MM

*Dieser hat zum Glück nichts mit Corona zu tun! Aber es gibt, das vergisst man derzeit ein wenig, auch noch genügend andere Möglichkeiten, wenigstens vorübergehend aus dem Verkehr gezogen zu werden.

Alle neu macht das Ende des März: Der Stuhl vor der Tür

Das war die Ausgangsposition:

Einmal dürfen Sie raten, ob der böse Bub, die noch bösere Bubin oder gar das böseste aller Neutrümmer mir den bequemen Hocker zurück gebracht hat. Aber es gibt seit heute Abhilfe dank meiner lieben Nachbarin Margit, die mir diese Nobelvariante eines Hockers vermacht hat. Und dieses mal steht auch gleich von Anfang an vor Ort, dass diese Abstell- und Sitzgelegenheit nur als Abstell- und Sitzgelegenheit für Gäste und Kunden des FLSV zur Verfügung steht. Sogar drastische Strafen bei Nichtbeachtung werden angedroht. Mal schauen, ob beziehungsweise wie lange dies nützt.

Ich hoffe ausnahmsweise mal und nur in dieser Beziehung, es bleibt unspannend beim FLSV!

Support your local Live Act #2

Heavy Funk Rock nennt sich das musikalische Genre, das Slam Elephant aus Bamberg und näherer Umgebung als große Überschrift über ihr Schaffen hängt. Und so geht es stürmisch voran, wie man an der soeben erst erschienenen Extended Play, unumständlich als EP abgekürzt, namens Vertigo sofort nachvollziehen kann. Fast klassisch für eine Rockband mit einem Sänger, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug besetzt, gibt es bei Slam Elephant zusätzlich einen Saxophonisten, der aber mitnichten allein für das Attribut Funk steht! Und die sechs Mannen bekommen im Titel Roadrunner, also in Titel #3, sogar Unterstützung von gleich vierzig Maiden.*

Sogar Gary Moore scheint die erst 2021 erschienene und damit ganz neue EP Vertigo von Slam Elephant zu gefallen!

Aber man erkennt am Aufmacherfoto dieses Artikels ziemlich eindeutig, dass es viele Steigerungsformen der Musikdarbietung via Konserve und HMWA (heimische Musik-Wiedergabe-Anlage) gegeben hat und auch wieder geben wird, nämlich den Live Act! Denn dann können Max, Manu, David, Michel, George und Phil auf vielen kleinen Festivals in der näheren und weiteren Umgebung zeigen, wie viel Energie in ihnen steckt. Kleiner Vorgeschmack gefällig? Voilà: Gone Days oder aktueller Gasoline Woman auf DuRöhre. Bei Bandsite sind noch diverse andere live eingespielte Songs zu hören, aber schon diese beiden genannten Songs transportieren wohl am besten die Atmosphäre, die es nur live gibt! Und das sagt Ihnen Ihr Local Hifi Dealer! Und dann muss es ja wohl stimmen, oder?!

Hier ersieht man die komplette Besetzung von Slam Elephant und die schlicht gehaltene CD

Und um das Gefühl für handgemachte Musik und erst recht aus dem eigenen lokalen Umfeld zu vermitteln, veranstaltet der FLSV wieder ein kleines Preisausschreiben und verlost fünf dieser CDs samt Bierdeckel! Das ist insofern etwas Besonderes, alldieweil es sich hier um noch nicht käufliche Exklusiv-Exemplare handelt, da diese EP erst und hoffentlich offiziell im Rahmen einer kleinen Tour Mitte des Jahres veröffentlicht werden wird. Schreiben Sie eine Mail an munk@flsv.de und beantworten darin folgende Frage: Wie viele Arten von Elefanten gibt es auf diesem, unseren Erdenrund? Außer Slam Elephant natürlich!

*Auch ein Bamberger Eigengewächs, der Mädelsabend! Ein reiner Frauenchor, bei dem man einfach und sogar sofort merkt, dass hier nicht das akademische Interesse im Vordergrund steht, sondern die schiere Freude am Singen.

Könnte typisch bambergerisch sein: Das dazu gelieferte Filzla fürs dazugehörige Seidla

Überraschung: Der FLSV öffnet wieder seine Pforten!

Bamberg ist mal wieder vorbildlich! Die berühmt gewordene Inzidenz-Zahl, die hier und jetzt nicht noch mal erläutert wird, ist in der schönsten Stadt der Welt UNTER FUFFZICH! Und wenn sie so bleibt oder gar noch weiter sinkt, darf der Facheinzelhandel dort wieder öffnen, also auch der FLSV in der Inneren Löwenstraße.

Es locken die Lockerungen, auch wenn wieder die Regeln, die auch schon vor dem Lockdown* in Kraft waren, gelten: Ein Kunde oder eine Kundin oder eins Kundum im Kleinen Vorführ-Studio, drei im Großen Vorführ-Studio und ein Kunde im High End-Heimkino. Und wenn wir nur ein wenig mehr als sonst üblich vernünftig bleiben und uns alle an die Regeln halten, die uns nur in zweiter Linie an eine sehr erfolgreiche norwegische Band aus den 1980 bis 1990er Jahren erinnern sollen, dann gilt oben genannte Überraschung auch noch bis Ostern und es wird dann ein Ü-Ei zur Belohnung geben.

Bitte melden Sie sich dennoch telefonisch unter 0951-21199 oder per Mail unter munk@flsv.de an, wenn Sie an einem Vorführtermin wie in alten Zeiten interessiert sind. Das Angebot des FLSV an tatsächlich vorführbereiten Lautsprechern ist in den letzten Wochen nämlich trotz der ungewissen Umstände ständig gewachsen! Auch deswegen sind seit heute aktualisierte Preislisten in den Kategorien ALLE, KLEIN und GRO in den jeweiligen Kategorien hinterlegt.

Und eigentlich müsste jedem und jeder in diesem Augenblick klar sein: Wer sich jetzt noch ansteckt, sollte das mit guter Laune tun, aber nicht mehr mit dem hinterrücksigem Virus!

Es bleibt und wird wieder spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

*Wenn ich in dieser Zeit einen Friseursalon neu eröffnen würde, trüge er den Namen Lockendown.

Ein No-Nonsense-Kabel der Superlative: QED Optical Quartz

Sie kennen bestimmt den Spruch: „Gott sprach: „Es werde Licht!“, doch er fand…“ Das kann uns nicht passieren, denn wir haben ja jede Menge sehr gute bis noch bessere Lichtleiter-Kabel im Programm. Je digitaler unsere HMWA (Heimische Musik-Wiedergabe-Anlage) wird, desto eher kommt ein solches S/PDIF*-Kabel zum Einsatz, kann es doch in quasi beliebigen Längen genutzt werden und ist zudem völlig unempfindlich gegen elektro-magnetische Einstrahlungen. Letztere werden durch die galvanische Trennung der zu verbindenden Geräte radikal vermieden. Für Ersteres kann man sich zum Beispiel folgendes Szenario vorstellen: Sie sitzen In Ihrem bequemen Sessel, um dort Musik über einen High End-Kopfhörer zu genießen.** Entweder Sie nutzen eine richtig lange Leitung bis zu Ihrem Hörplatz, die garantiert nicht klangfördernd ist, oder Sie platzieren einen kompakten Digital-/Analog-Wandler (DAC) mit integriertem Kopfhörer-Verstärker ganz nah an Ihrem Sitzplatz. Nun können Sie jederzeit die gewünschte Lautstärke direkt am Gerät regulieren.

Während das Black Connect Opto slim ziemlich viele Nutzungsbereiche*** abdeckt und vor allem durch absolut festen Sitz glänzt, gibt es doch ein paar Anwendungen gerade im High End-Bereich, die nach MEHR und auch nach BESSER rufen. Und ein solches Kabel stellt ganz klipp und klar, um nicht sogar zu sagen glasklar das QED Optical Quartz dar. QED ist, wie die anderen Kabelanbieter im Portfolio des FLSV auch, ein No-Nonsense-Hersteller, der sich lieber auf wissenschaftliche Grundlagen als auf Wuhduh bei der Entwicklung seiner Strippen stützt.

Was ist denn am QED Optical Quartz so besonders? Während die allermeisten Kabel dieser Kategorie aus einem Kunststoff bestehen, nämlich aus Polymere Optische Faser (POF), besteht das QED aus Glas. Das wäre zwar schon ungewöhnlich genug, weil viel aufwändiger. Aber es kommt noch besser, denn während alle anderen Opto-Digital-Kabel aus einem einzelnen Strang bestehen, „arbeitet QEDs neue Glasscore-Technologie mit mehreren Bündeln aus extrem feinen, jeweils weniger als 50 μm starken Borosilikat-Glasfasern (GOF), um den für den Toslink-Standard(****) erforderlichen Durchmesser von einem Millimeter zu erreichen.“ [Zitat von der QED-Webseite; besser hätte ich es auch nicht formulieren können]. Es sind, ohne dass ich sie nachgezählt habe, doch insgesamt 210 zudem beschichtete Einzelfasern, die dafür sorgen, dass durch dieses Bündel an Maßnahmen nicht nur die übertragbare Bandbreite extrem hoch ist, sondern auch der resultierende Jitter, also die digitale Unruhe, extrem klein bleibt.

Hiermit grüße ich Ralf F., der mir als Glasschneider dieser Digital-Kabel den einen und den anderen Einblick in die Materie verschafft hat. Unter anderem auch den, dass es viel mehr auf die Verbindungsstelle zwischen dem Kabel und dem Stecker ankommt, als auf das Leitermaterial als solches. Gehen wir der Einfachheit halber mal davon aus, dass auch diese Erkenntnis zu 100 % beim QED Optical Quartz umgesetzt wurde. Aber wenn beides zusammenkommt, also bestes Material und beste Verarbeitung, dann kommt eben ein solch tolles Kabel heraus. Und dafür kostet es im internationalen Vergleich der Spitzenkabel eher sehr wenig, zumal man auf alle QED-Kabel eine lebenslange Garantie erhält! Wenn also eine echte High End-Anwendung für eine digital-optische Übertragung ansteht, dann wissen Sie jetzt Bescheid. Und auch wo es dieses Kabel der Superlative in Bamberg gibt.

Es bleibt wie immer spannend, vor allem und erst recht beim FLSV in Bamberg!

*S/PDIF ist die Abkürzung für Sony/Philips Digital Interface und bezeichnet neben diesem optischen Digitalstandard auch die elektrische Coax-Verbindung mit 75 Ohm Wellenwiderstand zur Übertragung von Zwei- oder Mehrkanal-Ton über ein einziges Kabel.

**Das gilt auch ganz profan für den Ton Ihres Fernsehgerätes, erst recht dann, wenn sich zwei Personen mit unterschiedlicher Hörstärke im Raum befinden. Das hat schon so manchen Streit oder wenigstens Unmut aufgelöst!

***Sorry, aber wir favorisieren das Black Connect Opto Slim sogar gegenüber seinen größeren Brüdern aus demselben Haus!

****TOSLINK ist wiederum eine Abkürzung für Toshiba-Link. Sie bezeichnet in erster Linie das standardisierte Verbindungssystem für Lichtwellenleiter, also den nur in einer Stellung haltenden Stecker.

Support your local Live Act #1

Bitte bilden Sie einen vollständigen Satz, in dem folgende Begriffe vorkommen:

Kultur, Musiker, Theater, Kinos, Verdienstausfall, Auftrittsverbot, Soloselbstständige, Lebenshaltungskosten, Liquiditätsschwierigkeiten

und der damit den derzeitigen Notstand in diesem angeblich nicht systemrelevanten Bereich unseres Lebens beschreibt.

Genau, Sie haben richtig assoziiert! Aber gemeinsam werden wir etwas dagegen tun. In einer kleinen Reihe stellen wir regionale Bands vor, die, wie viele andere Gruppen des kulturellen Lebens auch, unter dem derzeitigen Auftrittsverbot leiden. Und weil sie nicht auftreten dürfen, können sie auch nicht ihre Merchandise Artikel feilbieten. Das sind in allererster Linie ihre Tonträger.

Da MM den Schlagzeuger der ersten vorzustellenden Band persönlich kennt, ist ihm die ganze Problematik auch aus direkter Sicht, also nicht ganz so anonym, wie wenn man es in der Zeitung liest, nochmals bewusst geworden. Und mit Roland Duckarm habe ich auf einer schönen Winterwanderung folgende Idee entwickelt: Ich kaufe fünf CDs seiner Band Radio Europa*, stelle sie an dieser Stelle vor und verlose diese CDs an die ersten fünf Kandidaten, die sich über munk@flsv.de an mich wenden.

Was aber noch schöner wäre, wenn der geneigte Leser, die geeignete Leserin und auch das geigende Leserum, die bei dieser Verlosung leer ausgehen, sich trotzdem dieser tollen, weil vor allem weltoffenen und deswegen besonders interessanten Musik nach diversen Hörproben auch dem aktuellen Album Mit allen und scharf zuwenden würden und erst recht die Band durch den Kauf ihrer Devotionalien unterstützen würden. Dass diese Intention nicht ohne echten Gegenwert dasteht, versteht sich beim allgemeinen Anspruch des FLSV an Qualität eigentlich von selbst, oder? Kleiner Beweis: Wer mal richtig neidisch oder gar melancholisch werden möchte, was man derzeit so verpasst, weil man so gar keine Kultur-Veranstaltung besuchen kann, der lese diesen Artikel in der großen bayerischen bis halbdeutschen Tageszeitung von Welt. Oder der schaue diesen Clip bei DuRöhre an.

Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV!

*Diese wurde ja in diesem NEWS-Blog bereits [hier] vorgestellt.

Von der 3. Dimension zur Scheibe: Schallplattenbügler ORB DF-1i A

Nein, der FLSV verkauft nicht seit Kurzem auch noch Haushaltsgeräte und erst recht keine Bügelmaschinen. Aber ausgerechnet eine der wertvollsten Schallplatten im nicht ganz so kleinen Second Hand-Sortiment des FLSV hatte durch große Hitzeeinwirkung einen durchgehenden waagrechten Knick abbekommen, und zwar vom Kistenrand, in denen die LPs aufbewahrt werden. Diese deutlich höhere Hürde, als sie normale Verwellungen bei Schallplatten darstellen, war die Messlatte für den Kauf einer solchen Maschine.

Sie wissen ja, dass verwellte Schallplatten nicht nur den Klang verschlechtern, wenn sie überhaupt vom vorhandenen Tonarm samt montiertem Tonabnehmer abgetastet werden. Auch der Verschleiß ist deutlich höher. Was sich aber am deutlichsten negativ bemerkbar macht, sind die drastisch erhöhten Gleichlaufschwankungen! So ist dann zum Beispiel Klaviermusik eher ein Gejaule als ein echter Genuss.

Plattenplattmacher ORB DF-01i A

Und weil die oben erwähnte Schallplatte durch die ORB DF-01i A wieder absolut plan wurde, haben sich Lauschgoldengel Mathias Thurau und MM, also der echte MM vom FLSV, zusammengetan und sich diesen Disc Flattener, wie die Amiganer so schön sagen, angeschafft.

äußerlich eher unscheinbar, aber mit einem warmen Herzen

Die Funktionsweise ist so simpel wie einfach: Die verwellte oder verbogene Schallplatte wird beidseitig eingespannt und dann ganz, ganz langsam, aber extrem gut kontrolliert bis maximal 60 Grad Celsius erwärmt. Hierzu stehen drei Programme für verschieden starke Schallplatten zur Verfügung. Aber genauso entscheidend für ein gutes Ergebnis ist die ebenfalls sehr, sehr langsame Abwärmung! So dauert dieser Prozess etwa acht Stunden. Wir verlangen hierfür pro Schallplatte gerademal 12,- €!

Das Bedienfeld der Lieblingsbügelmaschine

Diese Maschine kann alle Formate, also auch Singles und 10-Inches platt machen, ist aber für Schellacks ungeeignet. Aber die verziehen sich ja nicht, sondern brechen einfach.

Womit bewiesen wäre, dass die Welt, zumindest die der Vinyl-Nerds, doch eine Scheibe ist!

Erst spielen wir mit, dann staunen wir Bauklötzchen

Der FLSV in Bamberg ist ja seit Menschengedenken Ortofon Elite-Händler. Wussten Sie das? Ich auch nicht, zumindest geht das im Tagesgeschehen oft unter, dass wir auch bei den Kleinigkeiten* eigentlich ganz groß sind.

Elite-Händler bedeutet im Falle vom dänischen Weltmarktführer Ortofon**, dass der Fachhändler vor Ort nicht nur ein paar Tonabnehmer mehr als sonst üblich bereit hält, sondern die aus allen Klassen, also auch aus der High End-Schiene. Diese sind aber in erster Linie nicht für den Verkauf bestimmt, sondern sollen explizit Ihnen, also meinen wertgeschätzten Kunden, zum ausgiebigen Testen zur Verfügung gestellt werden.

Und genau hier habe ich das Sortiment ein wenig aufgestockt. Denn die beiden „nackigen“ SPUs, also die, die ohne das typische Bakelit-Gehäuse und das SME Bajonett auskommen (können), hatte ich zuvor nicht vorrätig, während die anderen High End-Tonabnehmer, auch die Cadenzas, in diversen vorführbereiten Plattenspielern von Pro-Ject, ebenfalls im Deutschland-Vertrieb von Audio Trade ATR, verbaut sind.

Wenn Sie also mal an vorderster Stelle aufrüsten wollen, also da, wo die Musikübertragung in einer analogen Kette wirklich beginnt, dann wissen Sie spätestens jetzt, wo Sie ab sofort hingehen können, nämlich zum seit über 35 Jahren Inhaber-geführten Fachgeschäft FLSV in Bamberg.

*Kleine Anekdote am Rande: Einer meiner Außendienstler hat sich mal beim Heben von Lautsprechern verhoben. Mit Kreuzschmerzen hat er für sich beschlossen, nur noch Tonabnehmer in seinem Vertreter-Portfolio zu führen, weil diese genauso wertvoll, aber viel leichter als Lautsprecher seien.

**Ortofon blickt inzwischen auf eine über 100-jährige Geschichte zurück, mehr als nur ein Menschengedenken also.

Wer nicht hören will, muss erst lesen!

Heute schmückt sich der FLSV mal mit fremden Federn*. Aber es gibt einen besonderen Anlass, dies zu tun, denn über das seit über 35 Jahren ortsansässige Fachgeschäft wurde in der renommierten Fachgazette Fidelity das zweite Händler-Portrait in dieser Reihe überhaupt angefertigt, und das auch noch vom Chefredakteur himself, demnach also von Carsten Barnbeck.

Wie zu Zeiten der Bamberger Analog-Tage sah es an diesem Freitag ausnahmsweise mal richtig aufgeräumt in den Vorführräumen aus. Zumindest bis kurz vor 14.00 Uhr, denn dann kamen auf einen Schlag ganz viele Reparaturen herein und es sah aus wie immer beim FLSV im Kleinen Vorführstudio. Aber das macht ja nichts, dass es hier nach Arbeit aussieht und nicht nach ambivalentem Hochglanz-Ambiente. Das ist ja eben das Markenzeichen, das ja auch den Umgang mit den Kunden bezeichnet, nämlich stets auf Augenhöhe.

Hier liest der Kunde selbst, Teil 1

Tatsächlich musste sich unser Gast die meiste Zeit seine Eindrücke, wie es in diesem mit Abstand ältesten Fachgeschäft für Hifi und High End in Bamberg so zugeht, selbst erarbeiten. Denn es ging zu, schließlich war es Freitagnachmittag. Aber zum Glück gab es etwas Abwechslung und Ablenkung durch Lauschgoldengel Mathias Thurau und Alex Kloss, die mir so den Rücken freihielten. Auch Ralf Wölfel von Ars Machinae konnte mit unserem Gast in dieser Zeit ein wenig fachsimpeln.

Hier liest der Kunde selbst, Teil 2

Wenn Sie den FLSV noch nicht kennen, dann lesen Sie bitte den oben eingefügten Text. Sollten Sie sich nun doch angesprochen fühlen, dann probieren Sie es mit einem Besuch hier bei uns einfach aus. Apropos Bier: Das passt bei diesen Temperaturen zur Lektüre hundertprozentig dazu, stimmt’s Carsten Barnbeck?!

*Nein, der Inhaber des Bamberger Fachgeschäfts wurde nicht geteert und somit auch nicht gefedert.