Neuer Schwung in allen Lagen

Das alte Jahr endet so, wie das neue beginnt, nämlich mit Schallplatten vorne und hinten, oben und unten, neuen und alten, aber alle aus Vinyl! Es kommt die ausgesuchte LP-Sammlung Nummer 7 für alle Rock- und Pop-Fans genauso ins Angebot, wie es auch Zuwachs bei den audiophilen Schätzchen aus Sammlung #5 zu vermelden gibt.

Der Übersicht halber lasse ich die LP-Sammlung 7 noch einige Tage isoliert stehen, damit man sich als permaneter Interessent nur die Neuheiten anschauen muss. Danach wird sie in die große Sammlung integriert.

Viel Spaß beim Stoibern, äh, Stöbern.

Die treue Seele als zupackender Esel

Gestern wurde die Ladekapazität meines Last- und Packesels ernsthaft geprüft. Denn aus einem einzigen Haushalt wurden drei  vollständige Stereo-Anlagen abgeholt.

Diese werden in den nächsten Tagen auf ihre volle Funktionalität geprüft und anschließend zum Verkauf angeboten. Dabei handelt es sich um zwei ältere (AV-)Receiver/CD-Player-Kombinationen und eine Revox-Anlage. Bei den Lautsprechern gibt es die Auswahl zwischen Quadral Tribun MK IV, Canton Karat 300 oder B & W Matrix 1. Da alles so schnell wie möglich wieder aus diesem Ladengeschäft heraus muss, sind die Preise entsprechend günstig angesetzt. Alle Geräte sind bereits jetzt schon wenigstens optisch wieder im Bestzustand!

Hinzu kamen noch der eine oder andere Tonträger aller Art, also mal wieder Schallplatten, aber auch viele CDs und MiniDiscs.

Diese werden nach alter Väter Sitte gesondert angeboten, weil deren Erlös wieder (m)einem guten Zweck zugeführt werden wird.

Dass sich beim Fahren nicht ein Trumm von der Stelle bewegt hat, sei hier ebenso angemerkt, wie, dass die Sicht nach hinten nicht im Ansatz eingeschränkt war. Es hätte also noch eine…

Weihnachtsgeschenk für Frauen

Wir haben das Weihnachtsgeschenk für Frauen, die ihren – nicht zwingend – Schallplatten sammelnden Männern und somit sich selbst eine echte Freude bereiten möchten: Dust & Grooves, ein echt dickes Ding von Bildband von Eilon Paz. Hier werden echte Sammler und Jäger porträtiert, die ihr Laster richtig ausleben, nämlich Schallplatten mit einem irgendwie sehr speziellen Themenschwerpunkt zu sammeln. Es wird akribisch, aber immer mit größter Empathie beschrieben, welcher Mühen sich diese Personen unterwerfen, um auch noch an die allerletzte Scheibe, die ihnen noch fehlt, heran zu kommen.

Mein Tipp: Lesen Sie jeden Abend höchstens einen, maximal zwei Sammler! Nicht nur dass das dicke Buch dann noch länger hält, sondern weil diese Mindermenge vollkommen ausreicht, um sich nach der Lektüre völlig entspannt zurücklehnen und sich freuen zu können. Frauen, was wollt ihr mehr und wenn ja was, als einen zufriedenen Mann?

Und am Schluss steht auch noch die Erkenntnis: Ich bin ja mit meinem Hifi-Fimmel und der dazugehörigen Sammlung von Schallplatten (und auch CDs) gar nicht sooo verrückt!

Auch was wert.

Apropos Wert: Der üppige Bildband kostet 50.- € und ist nicht nur meiner Meinung nach jeden seiner 5000 Cent wert. Wir haben noch wenige Exemplare griffbereit. Und nicht vergessen: Schon der nächste Samstag ist Showdown!

Das vorerst endgültige Fazit der Bamberger Analog-Tage 2016

Das war‘s! Gleich vier grandiose Veranstaltungen gab es in diesem Jahr unter dem Motto Bamberger Analog-Tage 2016. Vier recht unterschiedliche thematische Schwerpunkte, die sich auch von dem schier unendlichen Angebot an Schallplatten, das der FLSV in dieser Zeit minutiös verwaltet hat, ableiten ließen, wurden abgearbeitet.

Aktuell in Runde 4 am letzten Wochenende wurde neben einer wiederum neuen Sammlung von LPs mit echt komponierter Filmmusik Hardware-seitig das große Besteck aufgefahren. Der FLSV hat ja schon seit gefühlten Ewigkeiten, sprich aus seligen Lautsprecher-Selbstbau-Zeiten, die Lautsprecher von KEF, des urbritischen Herstellers in chinesischer Hand, im Vorführbestand. Dessen Programm steht ja seit vielen Jahren ganz eindeutig im Zeichen der Perfektionierung des koaxialen Aufbaus der Tiefmittelton- und Hochlautsprecher. Nur an die ganz großen Modelle aus Kent hatten wir uns bis dato nicht heran gewagt. Damit ist jetzt Schluss! Ab sofort bietet der FLSV auch die beiden Königsklassen THE REFERENCE und Blade an.

Frank Eschholz von GP Acoustics (KEF, Arcam etc.) beim Einmessen der KEF THE REFERENCE 5

Und diese beiden Serien wurden spätestens an diesem denkwürdigen Wochenende auch noch adäquat an der Elektronik von Arcam, nicht ganz zufällig weltweit im selben Vertrieb wie KEF, vorgeführt.

Die ideale Sitzposition mal drei

Das Besondere dabei ist aber nicht nur eine exzellente CD-Player- und Verstärker-Kombination, sondern die in den vorgeführten Modellen Arcam AVR550 und vor allem im SR250 installierte Raumakustik-Korrektur DIRAC Live, die unser Gast Frank Eschholz

Zwei Visitenkarten von KEF: Frank Eschholz (Mitte, mit schwarzem Gewand) und KEF LS50 (rechts, im schwarzen Gewand)

an beiden Tagen ein ums andere Mal unseren interessierten Gästen bis ins kleinste Detail

Unsere Gäste aus jung und alt, en gros et en détail

inklusive der dazu benötigten und auch recht aufwändigen Messungen geduldig und dennoch verständlich erläuterte.

Im High End-Kino stand eigentlich zunächst nur der angekündigte Entotem Plato mit eingebautem Class A- Endstufenmodul im Mittelpunkt. Aber wir sind ja flexibel! Denn Robert Ross, seines Zeichens dessen Vertriebsleiter, hatte etwas Besonderes im Gepäck. So wurde schnell zusätzlich Platz gemacht für den heimlichen Star der Vorführung, dem Pear Audio Kid Punch, bestückt mit einem Hana SL, der analoge Glanzlichter setzen konnte. Dass der Entotem dann die KEF THE REFERENCE 1 in dem bekanntermaßen akustisch perfekt eingerichteten Vorführraum

klanglich allerbestens in Szene setzen konnte, war dann nicht ganz Nebensache. Denn wir wissen ja spätestens von den weniger leisen Kollegen aus Schottland: Was vorne fehlt, kann auch die beste nachfolgende Komponente nicht mehr ausgleichen.

Ein ganz besonderer Dank geht noch einmal an meine Gäste Frank Eschholz und Robert Ross und auch an alle meine lieben Kunden, vor allem des Schweinfurter Zirkels

der Hessen-Connection und des Dreiländerecks Frankreich-Spanien-Griechenland für euer zahlreiches Erscheinen. Ich hoffe, nein, ich gehe davon aus, dass es auch beim nächsten Mal genauso spannend wie dieses Jahr sein wird, wenn es wieder heißt:

Willkommen zu den Bamberger Analog-Tagen 2017!

P.S. Aber auch die Wörschdla und der dazugegebene Senf waren lecker, stimmt’s?!

Wurst und Senf und Kataloge

Vorschau für morgen und übermorgen: Bestand, großer und Sensation, kleine

Ab sofort sind die für die Runde 4 der diesjährigen Bamberger Analog-Tage angekündigten und heute neu angelieferten Schallplatten verfügbar. Aus dieser wohlsortierten Sammlung aus einer Hand werden aberhunderte LPs ausschließlich mit richtig komponierter Filmmusik zum Kauf angeboten. Hiermit sind keine Kompilationen gemeint, die lediglich irgendwelche Lieder zum einem Original Sounddreck (OST) zusammenstückeln, sondern der Handlung des Films gemäß musikalische Spannungen auf- und abbauen. Eine vorläufige Auflistung dieser Schallplatten in einer herunterladbaren Datei finden Sie [hier], eine vollständige Aufstellung wird in Kürze verfügbar sein.

Über die kleine Sensation wird morgen an dieser Stelle zu berichten sein. Verraten wird aber jetzt schon, dass der FLSV bereits am morgigen Freitag als wahrscheinlich erster Händler eine bestimmte Box, die nicht ganz unzufällig mit dem großen Schwestern des nun endlich stattfindenden Events ziemlich eng verwandt ist, aber im Gegensatz zu diesen aktiv und Netzwerk-fähig ist, einrichten und vorführen kann. Na, erraten, um welche Box es sich hier handeln muss? Auflösung des Rätsels in der nächsten Sendung, wenn es wieder heißt:
Es bleibt spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg.

 

Was Sie erwarten können bei den Bamberger Analog-Tagen 2016, Runde 4

Nachdem in der dritten Runde im November unserer diesjährigen Marathon-Veranstaltungsreihe der Fokus auf Vintage-Geräten und entsprechend auch auf Klassik-Schallplatten lag, wird es am 9. und 10. Dezember 2016 wieder etwas modernistischer. Es werden zwar wieder, aber ganz andere LPs aus dem schier unerschöpflichen Klassik-Fundus hier im Angebot sein. Der Schwerpunkt liegt aber diesmal gleichberechtigt auf einer großen Sammlung von Filmmusik. Hier sind weniger so genannte OST, auch Original Soundtracks genannt, sondern richtig komponierte WEST (wichtige, echte Soundtracks), also von richtigen Komponisten komponierte Werke gemeint. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt noch keine detaillierte Auflistung in elektronisch verwertbarer Form zur Hand. Insofern müssen Sie einfach an diesen beiden Tagen jeweils ab 10.00 Uhr in die Innere Löwenstraße 6 kommen, um sich von diesem einmaligen Angebot beeindrucken zu lassen.

Auch Hardware-seitig wird es wieder einige besondere Schmankerln geben. Ganz klar im Mittelpunkt stehen hier die Neuen von KEF. Zugegeben, ganz neu sind die Lautsprecher aus der THE REFERENCE– und der Blade-Baureihe nicht, aber bei uns in Bamberg sind sie es sehr wohl! Und betrieben werden Sie mit der hauseigenen Elektronik von Arcam, die es aber tatsächlich schon länger beim FLSV gibt.

Diese technisch ähnlich aufgebauten, aber optisch aber eher diametral anders gestalteten Ausnahme-Lautsprecher werden im Großen Vorführstudio als auch im High End-Heimkino vorführbereit sein.

Auf der Heimkino-Vorführseite wird die REFERENCE 3 an einem Arcam AVR550, allerdings im blanken Stereo-Modus, zeigen, was in ihr steckt und was aus ihr raus muss. Hier auf dieser Raumseite wird mal wieder ein aufgemotzter FLSV-Plattenspieler den Ton angeben. Als Basis wird wie schon beim ersten FLSV-Modell der audio-technica AT-LP1240 genommen. Diesmal wurde ein Jelco SA-750 DB als Tonarm montiert, der wiederum einen der allerbesten MM-Tonabnehmer dieses Universums durch die Rillen führt*, nämlich das audio-technica AT-ANV150. Dieser wird von unserem Lieblings-Phono-Vorverstärker für MM-Tonabnehmer, dem analogis Résumé, entzerrt. Dann geht es in einen Hochpegeleingang des bereits genannten AVR550, aber nicht ohne die eingebaute DIRAC Live-Raumkorrektur zu nutzen.

Die beiden ganz großen Modelle REFERENCE 5

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Die KEF REFERENCE 5 links im Bilde, aber noch auf der falschen Seite

und Blade 2

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Die KEF Blade 2 nur in weiß, nicht im stylischen Blau

werden, wie von allen Stereo-Vorführungen beim FLSV bisher gewohnt, auf der Längsseite aufgestellt sein. Diese Ausrichtung klingt einfach noch besser! Und trotzdem werden diese High End-Pretiosen ebenfalls raumakustisch optimiert vorgeführt. Dort wird zum einen mein derzeitiger Favorit bei hochwertiger Elektronik, der Arcam SR250,

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Arcam SR250, der Wolf im scharfen Pelz

zum Einsatz kommen. Der SR250 vereint die Konnektivität eines großen AV-Receivers

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Alles, was man heutzutage an Anschlüssen braucht

mit einer kraftvollen Stereo-Endstufe in einem Gehäuse. Kombiniert mit der raffinierten DIRAC Live-Raumakustikkorrektor ergibt das ein sehr mächtiges Werkzeug, das im Endergebnis, und nur das zählt, viele selbst ernannte High Ender blass werden lässt! Und was wissen wir seit Christopher Lambert? High Ender – Es kann nur einen geben!

Als Front-End spielen hier die üblichen und ganz großen Verdächtigen aus Pro-Jects Xtension-Baureihe zum Tanze auf.

Aber das Beste kommt noch! Denn mit Herrn Frank Eschholz, seines Zeichens Senior Product Specialist beim deutschen Vertrieb GP Acoustics, steht uns an beiden Tagen nicht nur ein ausgewiesener Experte für beide Marken, sondern auch für die praktischen Vorteile des DIRAC Live-Systems zur Verfügung. Er wird Antworten auch zu noch nicht mal im Geiste formulierten Fragen wissen!

Im akustisch bestens präparierten High End-Heimkino geben die REFERENCE 1 den Ton an. Allerdings wird hier im Verborgenen wieder einmal etwas ganz Besonderes aufgebaut**.  Wir werden ein neues Geschwisterchen des nicht nur von uns als einzig wahren LP-Ripper des Weltmarktes bezeichneten Entotem Plato vorführen. Denn diesen gibt es inzwischen auch mit einer eingebauten Class A-Endstufe mit immerhin 2x 25 Watt an 8 Ohm. Das ist mehr als ernst gemeint, hört doch der Verfasser dieser Zeilen seit vielen Jahren entweder mit Verstärkern, die mit 2x 8 Watt beziehungsweise mit 2x 13 Watt nicht gerade zu den Gewinnern im Leistungs-Quartett zählen dürften. Das Besondere dabei ist, dass hier eine spezielle Regelung dafür sorgt, dass, anders als bei sonstigen Class A-Schaltungen, nur der Strom gefordert wird, der tatsächlich benötigt wird. Somit ist der klanglich perfekte Modus auch ohne große Kühlkörper energietechnisch zu handhaben. Damit gibt es genau ein Gerät zwischen Plattenspieler und Lautsprechern, das daneben auch noch alle digitalen Aufgaben wie Ripper (demnächst), Server und Streaming Client bravourös handhabt.

Im Kleinen Vorführstudio werden diesmal nur die ansonsten auch installierten Analog-Anlagen, immerhin zwei vollwertige, laufen, weil wir den Platz für die vielen Schallplatten benötigen.

So bleibt mir nun nur noch übrig, Sie zu diesen beiden Tagen aufs Herzlichste einzuladen. Im Weihnachtsliederkanon wäre das die Entsprechung:
„Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all‘.“

Es bleibt spannend!

*Ich mische mich definitiv nicht in den albernen Streit zwischen den beiden Städten ein. Aber wie würde sich denn das anhören: … der wiederum einen der allerbesten MM-Tonabnehmer dieses Universums durch die Rillen nürnbergert, …?

** nicht aufgebahrt, wie an manch anderem Hifi-Altar mit leblosem Inventar.

Na sowas: Entsorgung von Vinyl-Schrott mal anders

Es ist zwar gerade nicht April, aber das Wetter wechselte am Freitag ähnlich wie im Vorwonnemonat. Und so geschah es, dass die Schallplatten vor der Ladentür nach einem Regenguss allesamt nass wurden, weil ich die drastische Wetteränderung im Gespräch mit zwei netten Damen aus Coburg nicht wahrgenomen habe.

Dann war es aber zu spät! Dennoch habe ich zunächst versucht, die Schallplatten zu retten, indem ich sie, wie auf dem Bild

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zu sehen, großflächig im Kleinen Vorführstudio zum Trocknen aufgestellt habe. Aber das war auf Dauer keine – im wahrsten Sinne des Wortes – gangbare Lösung. Und so habe ich mich entschlossen, alle Schallplatten draußen zu drappieren und zu verschenken. Tatsächlich fehlte am Samstagmorgen bereits die Hälfte aller LPs, und am Montag waren allesamt verschwunden. Ich hoffe, sie haben zufriedenene neue Besitzer gefunden oder wurden für Kunstzwecke wie dem Upcycling weiterverarbeitet.

 

Schon wieder: Neue LP-Sammlung 7 und drei absolute Zuckerli für die LP-Sammlung 5

Wenn ich mir das Aufmacherbild so ansehe, ist es gar nicht mehr so verwunderlich, wo die ganzen Second Hand-Schallplatten herkommen.

Aber dennoch ist es immer wieder toll, neue alte LPs anbieten zu können. Dieses Mal sind es zum einen ein bunter Strauß aus Klassik und Pop, der in den Bildern Cat01, Cat02, Cat03, Cat04 und Cat05 per Scan einzusehen ist, während die Sammlung 5 um drei ganz besondere Schätze erweitert wurde: zweimal Pink Floyd und 1x U2 in absoluten Sondereditionen.

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Ganz neu und ganz frisch beim FLSV: Die NAD New Classic Line

Was bei den üblichen und vor allem japanischen Verdächtigen im Jahrestakt passiert, das geschieht bei NAD (sprich: Nju Akustik Deimenschen, fränkisch: Nju Agusdig Deimenschn) zum Glück nur alle Schaltjahre. Und nun ist es mal wieder so weit, denn es gibt neue Komponenten aus der New Classic Line des britisch-kanadischen Herstellers ab sofort auch beim FLSV in Bamberg zu bestaunen und zu fühlen und auch zu hören. Dieser Elektronik-Hersteller ist ja seit vielen Jahrzehnten bekannt dafür, eher wohlklingende als unspartanisch ausgestattete Hifi-Geräte dem gemeinen Volk anzudienen. Das kann man so nicht mehr ganz umfassend behaupten, zumindest wenn man den Schwerpunkt auf digitale Medien legt, ohne die analogen Quellen zu vernachlässigen und trotzdem zu Recht das maximale Klangerlebnis erwartet.

Die Neuen heißen der klassischen NAD-Nomenklatur folgend C568 und C368, also CD-Player und Vollverstärker. Aber während der CD-Player eher konventionell daher kommt, hat es der C368 faustdick vor den Ohren, denn er bietet neben den vier digitalen Eingängen mit dem BluOS-Modul eine Erweiterungsmöglichkeit, wie sie noch nicht viele Hifi-Geräte in dieser Leistungsklasse bieten. Ab sofort ist nämlich der Streaming Client da, wo er hin gehört, nämlich im Vollverstärker. Schließlich ist der ja die Zentrale der kompletten Hifi-Anlage, oder nicht?

„Durch die Kompatibilität mit allen Playern der NAD Schwestermarke Bluesound lässt sich im Handumdrehen ein Multiroom-System im ganzen Haus realisieren“, Zitat Ende, zu finden auf der genannten Webseite. Dass sich dat Dingen auch noch per App bedienen lässt, sei hier nur am Rande der Verzweiflung genannt.

Ansonsten bietet der C368 neben seinen konventionellen Tugenden wie einem hochwertigen Phono-Eingang (MM) zusätzlich auch moderne Konnektivität, indem er sogar Bluetooth nach aptX unterstützt.

Ach übrigens: Haben Sie den Turm erahnt, der sich oberhalb der beiden Novizen aufbaut? Ich schon! Aber hier kommt sie Auflösung:

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Die NAD-Ahnengalerie aus drei Jahrzehnten

In der Mitte zu sehen sind die beiden immer noch aktuellen C546BEE und C356BEE. Aber der Clou ist der historisch wertvolle Receiver mit den wundervoll quadratischen Tasten, wie sie der wohl meistverkaufte Hifi-Vollverstärker aller Zeiten, der 3020, eben auch hatte. Somit erhält eine neue und unverkennbare Design-Handschrift ihren Einzug.

Jetzt fehlen zum Glück und der Vollkommenheit nur noch der große Bruder und die kleine Schwester.

Das klare Fazit von Runde 3 der Bamberger Analog-Tage 2016: Schön war’s am Freitag und am Samstag erst recht

Der Freitag begann für mich schon sehr früh,  denn ich musste schließlich die hier abgebildeten Schallplatten erst noch abholen und im Großen Vorführstudio aufbauen. Denn wie an Weihnachten sollte es ja eine Überraschung werden, was an hochwertigen Schallplatten aus dem Klassik-Fach diesmal und wie angekündigt aus dem Ärmel geschüttelt werden sollte. Zum Glück hat mir Jochen B. aus B. noch einen Riesengefallen getan, indem er mir vom örtlichen Baumarkt noch vier große Schallplatten-Wannen besorgt hat. Und außerdem musste das geplante, aber dann doch augenscheinlich völlig untaugliche Untergestell gegen eine weniger gefällige, aber dafür umso solidere Konzeption getauscht werden. Lörning bei duing, hieß das mal früher, heute gäbe es dafür bestimmt eine App, die einen Schritt für Schritt anleitet.

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Dann pünktlich um 10.00 Uhr begann es gleich mit drei Gästen am Stück, die zwar nicht extra aus ihrer hessischen Heimat wegen der Bamberger Analog-Tage 2016, Runde 3 angereist sind, diese aber dennoch als Anlass für einen Besuch in der Inneren Löwenstraße nahmen. Und es ging dann den ganzen Tag munter und zwar ohne Unterlass weiter bis in die späten Abendstunden. Schließlich war mein Coburger Fanclub anschließend auch noch zu Gast*. Wir haben uns vornehmlich die große Anlage im Großen Vorführstudio mit verschiedensten Schallplatten aus dem reichhaltigen Angebot angehört.

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Die große Anlage: Thorens TD124 MK II + SME 3009 S2 + Ortofon SPU #1 E + Yamaha A-S2100 + Duntech The Marquis

*Also: Ich bin natürlich der Club-Fan, aber nur des Coburger Hifi- und Musik-Stammtisches.

Spät ins Bett und früh wieder `raus, denn der Samstag ist traditionell der Besucher-stärkere Tag. Und so war es auch diesmal. Schon vor 10.00 Uhr wurde um Einlass gebeten. Und die Zeit verging im Flug. Sorry an alle, denen ich mich diesmal nicht wie sonst üblich widmen konnte. Danke aber auch an alle Gäste und liebe Kunden, die miteinander geredet und sich ausgetauscht haben. Das hat mich natürlich gerade in dieser Beziehung total entlastet! Und langweilig waren diese Gespräche definitiv nicht, so viel konnte ich sehr wohl heraushören.

Neben der schieren Menge von Klassik-Schallplattem, ausnahmslos höchstwertige Boxen im Bestzustand und zum großen Teil auch mir völlig unbekannter Werke und Komponisten (und das heißt schon was!), gab es auch ein paar Technik-Schmankerln zu beguggen und zu behören.

Im Kleinen Vorführstudio gab es zum Beispiel einen Hörvergleich zweier ähnlicher Ortofon SPU-Tondosen, nämlich des SPU #1 S und des SPU #1 E,

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Ortofon Tondose SPU #1 E auf einem Sony PS-6750, betreut und vorgeführt von einem Repräsentanten der Firma ATR – Audio Trade. DANKE!

einmal über den regulären MC-Eingang des Yamaha A-960 II, übrigens in Bestform vom Yamaha-Service-Techniker meines Vertrauens, Herrn Peter Klahn aus Kaufbeuren, gebracht, und einmal via MC-Übertrager an den ebenfalls vorhandenen MM-Eingang des Yamaha. Die Mehrzahl der Zuhörer favorisierten den Übertrager.

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Hifi-Dealers früherer Traumverstärker Yamaha A-960 II mit Ortofon MC-Übertrager ST-7

Im Großen Vorführstudio lief von insgesamt fünf spielbereiten Analgen mit einem Plattenspieler als Quelle der von Lauschgoldengel Mathias Thurau liebevoll restaurierte Thorens TD 124 MK 2, wiederum bestückt mit einem Ortofon SPU #1 E an einem SME 3009 S2, zur Höchstform auf. Den zunächst angekündigten Rotel RA-1312 haben wir aber wegen eines hartnäckigen Brummproblems doch lieber gegen den Yamaha A-S2100 mit seinem eingebauten MC-Phonovorverstärker getauscht.

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Thorens TD 124 MK II direkt am Yamaha A-S2100; beim Rotel RA-1312 durften wenigstens die UV-Meter zappeln.

Ich kann nur sagen: Hut ab, denn an den Duntech The Marquis gaben sich weder der alte Thorens, noch der nur historisch aussehende Yamaha auch nur ansatzweise eine Blöße. Das war eine mehr als gelungene Vorstellung! Das Klangbild war groß und stabil, in den Bässen auch mit richtig Autorität, ohne dabei auch nur ansatzweise aufdringlich zu wirken. Diese Anlage wurde auch ausgiebig mit mitgebrachten Schallplatten meiner Gäste gehört. Und das beweist mal wieder, dass Hifi und hier in diesem Fall High End nicht sündhaft teuer sein muss. Für die ganze Anlage wären nämlich nur knapp über 6500.- € zu bezahlen. Dafür kaufen andere vielleicht gerademal 3 Netzkabel und werden trotzdem damit nicht glücklich, nicht mal zufrieden, wetten?! Aber analog macht Spaß, Yamaha macht Spaß, wir hatten Spaß!

Besonders gefreut hat mich der Verkauf der vielen Schallplatten aus dem nochmals erweiterten Angebot im Pop- und Rock-Segment auch an solche, die sich ganz frisch ans Thema heran gewagt haben. Hier ist einer der Frischlinge neben einem alten Hasen beim Stöbern im großen LP-Bestand zu sehen:

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Wer ist alter Hase, wer ist hier Frischling?

Und weil wir seit Sepp, dem Herbergsvater, wissen, dass nach der Veranstaltung vor der Veranstaltung ist, sei im Hier und Jetzt trotzdem schon auf’s große Finale am 09. und 10. Dezember 2016 hingewiesen, wenn es wieder heißt:
Bamberger Analog-Tage 2016, aber dann folgerichtig Round 4! Und neben den besonderen analogen Schätzchen, die wir dann auffahren werden, wird es eine Produkt-Show der spektuläreren Art geben! Hierzu ergeht jetzt schon Herzliche Einladung. An dieser Stelle wird es in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach verraten, dass es sich um die beiden großen Baureihen von KEF, also THE REFERENCE und Blade, betrieben an den großen Geräten von Arcam, gehen wird. Aber jetzt noch nicht, denn es ist eben noch geheim. Also nicht weiterverraten!

Der Countdown läuft: Morgen gibt es BAT 2016, Runde 3

Morgen geht’s wieder rund! Die Anlagen sind angewärmt, die Plattenspieler drehen sich bereits, sogar die direktangetriebenen. Denn morgen und übermorgen heißt es wieder: Bamberger Analog-Tage, diesmal die Round 3. Von 4.

Und es gibt schon wieder neue Schallplatten! Wo die nur alle herkommen? Die neuen LPs von heute kommen aus dem Keller, wo man sie bestimmt nicht gesucht, aber auch schon vorher nicht vermisst hat. Denn die allermeisten Schallplatten dieses Selektionsprozesses* einer ansonsten wohlsortierten Sammlung sind stante pede in die Kiste vor den Laden verfrachtet worden, wo sie einem guten Zweck zugeführt werden sollen. Hoffentlich bald und in üppigstem Umfang, schließlich muss ich diese schwere Kiste jeden Früh und jeden Abend hin oder her schleppen. Und sie wird nur temporär leichter, denn viele Passanten und Nachbarn haben mir in den letzten Wochen ihre Schätze vorbeigebracht, damit sie und ihre lang gehegten Schätzchen noch etwas Gutes tun. Man erinnere sich: Der Erlös aus diesem Erlös geht zu 100,00 Prozent, so die vorläufige Schätzung, an den Bamberger Kinderschutzbund. Mein Spenden-Elefant kann vor Kraft schon gar nicht mehr laufen. Vielen Dank den vielen Spendern und erst recht den Abnehmern dieses sehr speziellen Kulturgutes.

Aber besonders gefreut habe ich mich über diese Papiertüte, die ich nach meiner Mittagspause entdeckte:

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Die milde Gabe eines der ganz wenigen Verständigen der ganzen Aktion

Hier hat jemand wenigstens verstanden, um was es hier bei diesem Sonderverkauf wirklich geht.

Ich wünschte, es kämen morgen 2346 interessierte Novizen mit richtig üppiger Portokasse, die weder einen Plattenspieler nebst dazu gehöriger Stereo-Anlage, aber auch keinerlei Software, sprich keine einzige Schallplatte besitzen, sich aber von der organischen und wunderbar harmonischen Wiedergabequalität becircen lassen und sofort den Haben-will-Reflex umgehend bei mir im Laden ausleben müssen. Und am Samstag nochmal so viele!

Man wird ja noch träumen dürfen, oder? Zumindest würde jeder dieser Glücklichen mit mindestens einer Schallplatte nach Hause gehen können.

Und außerdem sei darauf hingewiesen, dass nun alle bisherigen LP-Sammlungen mit Ausnahme der Ultra-Nobel-Sammlung Nummer 5 in nurmehr eine Auflistung eingepflegt wurden. Diese kann man [hier] einsehen. Aber mal schauen, was morgen Abend noch davon übrig sein wird.

*moderner Terminus für Ausschuss

Hurra, hurra, die neue Mint ist da!

Seit gestern liegt die bereits 8. Ausgabe des Magazins für Vinyl-Kultur nun auch beim FLSV bereit. Und wieder kommt sie zeitlich genau passend zu unseren Bamberger Analog-Tagen 2016, die am kommenden Wochenende, das bei uns genauso traditionell am Freitag um 10.00 Uhr beginnt und am Samstag um 16.00 Uhr endet, heraus.

Das diesmalige Aufmacherthema bezieht sich auf einen der Macher im derzeitigen Music Business, nämlich Steven Wilson! Mit Mint schaut man hinter den Kulissen.

Ich wünschte, meine Hifi- und High End-Gazetten wären auch nur annähernd so ausführvoll in ihrer Berichterstattung!

Das offiziöse Programm der Bamberger Analog-Tage 2016, Runde 3

Nachdem beim letzten Mal, also in Round 2 im Goldenen Oktober, zwei klassisch aufgebaute, aber dennoch hochmoderne und zwei sogar futuristisch anmutende Anlagen aufgebaut waren, wird es diesmal so richtig Old School. Neben den vielen, vielen Klassik-Schallplatten aus einer einzigen, wohlsortierten Sammlung, die dieses Wochenende neben dem inzwischen normalen Bestand angeboten werden, gibt es eine Reihe von Lauschgoldengel Mathias Thurau renovierten Klassikern nicht nur zu bestaunen, sondern auch zu hören. Nie wieder gab es gerade im Segment der Schallplattenspieler wohl eine derartige Fülle von durchdachten und höchstwertigen Angeboten zu kaufen, wie zu dieser Zeit. Aber damals war die Schallplatte, anders als heute, auch das Leitmedium schlechthin!

Wir werden diverse Modelle von DUAL, Thorens, Kenwood, Sony und hoffentlich auch noch einen von EMT, alle quasi im Bestzustand, bereithalten. Lediglich bei dem einen und dem anderen Plattenspieler wird der Tonabnehmer ein moderner sein, weil hier neben der normalen Abnutzung des Diamanten in der Regel die Dämpfungsgummis aushärten und so die volle Auslenkung des Nadelträgers vereiteln.

Aber auch hier haben wir etwas Besonderes zu bieten, denn mit dem Ortofon SPU #1 E gibt es inzwischen einen bezahlbaren MC-Tonabnehmer aus Ortofons legendärer SPU-Baureihe in der klassischen Tondose, der aber mit modernsten Materialien aufgebaut ist. Hier ist natürlich das SME-Bajonett Pflicht. Kein Problem für den SME 3009/S2, der hier auf einem makellosen und absolut ruhig gestellten Thorens TD124 thront.

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Das Signal wird dann nur noch höchstwertig entzerrt und an ein Paar Studiolautsprecher von Klein & Hummel weiter geleitet. Fertig ist die neutrale Abhöre! Diese Anlage wird im High End-Kino vorgeführt werden.

Im Kleinen Vorführstudio geht es ein wenig bescheidener zu. Hier werden im Wechsel ein Kenwood KD-550 mit einer Kunststeinzarge und ein Sony PS-6750, jeweils mit einem MC-Tonabnehmer von Ortofon bestückt, ihre Runden drehen. Bei diesen beiden Modellen besteht die Möglichkeit, sich von der Qualität der Step-up Transformer ST-7 und  ST-80 SE, ebenfalls aus dem Programm von Ortofon, nicht nur zu überzeugen, sondern diese auch miteinander zu vergleichen.

Als Spielpartner wird sowohl ein Yamaha A-960 II, einer meiner früheren Hifi-Träume, als auch kleiner Receiver von Sansui eingesetzt. Bei den historisch wertvollen Lautsprechern gibt es wie immer beim FLSV mehrere Auswahlmöglichkeiten. Favoriten sind derzeit eine renovierte ESS AMT-2 und eine Castle Trend. Aber das kann sich bei der großen Auswahl wohl noch ändern.

Daneben gibt es auch ehemals amtliche Elektronik-Bausteine von Rotel, Vincent und Sanyo (jawoll: SANYO!)

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zu bewundern und zur Not auch zu kaufen.

Im Großen Vorführstudio kommt der Raumgröße entsprechend etwas Mächtigeres zum Einsatz. Geplant ist hier ein Thorens, also ein Wackelpeter aus der guten alten Zeit, an einem Rotel RA-1312

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angeschlossen, der mit seiner auch für heutige Verhältnisse immensen Leistung ein Paar Duntech The Marquis befeuern wird.

Und weil das Vergnügen und der Genuss an der Musikwiedergabe bei uns ganz vorne dran steht, bin ich mir sicher:

Auch mit dem alten Plunder werden wir wieder unseren Spaß haben!

Staren-Krieg nun auch beim FLSV

Es gibt mal wieder ein Sondermodell von Pro-Ject Audio. Diesmal ist der österreichische Hersteller Merchandise-Partner des Soundtracks des neuen Star Wars-Epos The Force Awakens. Die Musik stammt von Altmeister John Williams himself!

Und so wurde ein kleiner* Debut Esprit in einer dem Film angemessenenen hochglanz-schwarzen Lackierung herangenommen und mit einer von unten montierten LED versehen.

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Dass hier nur der viel hochwertigere Acryl-Plattenteller zum Einsatz kommen kann, leuchtet wohl jedem sofort ein, zumindest wenn man das auf den mitgelieferten Schallplatten hinterlegte Hologramm auch sehen möchte.

Der Hammer ist aber der Preis. Das Paket inklusiver des Doppelalbums mit 180 Gramm-Schallplatten kostet nur 369.00 €! Wer hier, egal ob als Fan oder Unfan, nicht sofort zugreift, ist selber schuld!

*Klein deshalb, weil hier nur der bekannte Tonarm aus Aluminium, aber dennoch mit dem Ortofon 2M Red bestückt, verwendet wird.

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Ausnahmsweise mal direkte Werbung: Zwei Aktionen bei DALI

Wer sich die News des FLSV auf dieser Webseite aus den letzten Monaten und Jahren anschaut, der weiß, dass hier eigentlich nie direkte Hinweise auf besonders lukrative Angebote aufgeführt wurden. Das bleibt auch in Zukunft so. Aber andererseits würde sich der geneigte Leser dieser Zeilen vermutlich schon ärgern, wenn ich ihm diese Offerte vorenthalten würde. Diese unterbreite ich ja nicht als Händler mit einem Web-Shop als den Super Deal schlechthin, sondern sie kommt von einem der renommiertesten Lautsprecher-Hersteller auf dem deutschen Markt, nämlich DALI.

Derzeit sind es zwei Aktionen, die einen echten Mehrwert für den Käufer und Nutzer bieten. Die eine bezieht sich auf den Kubik Free. Hier erhält man bis Ende Januar 2017 den Kubik Xtra ohne Zuzahlung dazu. „Mit anderen Worten: Kaufen Sie „Stereo“, bezahlen Sie „Mono“!“, so die prägnante Formulierung auf der Aktions-Webseite.

Die mindestens genau so attraktive andere Aktion betrifft zwei Modelle aus DALIs überaus erfolgreicher Zensor-Baureihe, nämlich die Zensor 1 AX und die Zensor 5 AX. Beim Kauf eines dieser modernen Aktiv-Lautsprecherpaare erhält man wiederum ohne Berechnung den Streaming Client Argon STREAM 2M dazu. Damit ist die digitale Stereo-Anlage vollständig, zumindest wenn man seine Musik bereits digitalisiert und auf einem Server hinterlegt hat. Auch diese Aktion gilt bis zum 31.01.2017.

Jetzt fehlt nur noch eine gereizte Dame im Bild und der kaum versteckte Hinweis: „Sofort kaufen!“ Aber so weit wird es beim FLSV dann doch nicht kommen. Hoffentlich.

Nachschub eingetroffen: Die Sammlung #6 für die Bamberger Analog-Tage 2016

Tja, es nimmt derzeit noch kein Ende. Denn schon wieder ist eine Schallplatten-Sammlung aufgelöst und zu mir bugsiert worden. Knapp 160 neue LPs und Maxi-Singles sind ab sofort im Ladengeschäft in der Inneren Löwenstraße 6 oder hier auch online verfügbar.

Der Schwerpunkt dieser Sammlung, wenn das Wort hier wirklich greifen kann, liegt auf leicht und gut tanzbarer Musik aus 1980er Jahren. Also Leute, billiger als jetzt kann sich der ambitionierte Disco-Jockel nicht mit adäquatem Stoff ausstaffieren!

Noch lasse ich diese Neuzugänge separat stehen, um den Leuten die Sucharbeit, heute leichtsinnigerweise als Recherche bezeichnet, zu erleichtern, die regelmäßig hier nach gesuchten Scheiben, von denen sie vorher noch nichts ahnten, die wunderbar geordneten Kisten durchstöbern.

Aber nach dem nächsten Wochenende wird auch diese Sammlung in die andere, große Sammlung einfließen, damit ich hier räumlich zumindest etwas entlastet werde.

Jawowarmerdennaweng? #8: Martin Kubetz & Band in EBS

Ja, ja, die Provinz! Auch am Freitag, dem 28.10.2016 hat sie mal wieder bewiesen, dass es auch hier auf dem wenig flachen Lande richtig hochklassige Musik zu hören gibt. Der KulturKreis Ebermannstadt hat zum Konzert von Martin Kubetz am E-Piano und an der Oud,

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Angela Isidora Leal an den Violinen* sowie angela-isidora-leal

Roland Duckarm am Schlagzeug** und Percussionroland-duckarm

unter dem Motto „Liebe auf der Flucht“ in die Scheune im Wiesentgarten  eingeladen. Im schön hergerichteten Ambiente, das sehr wohl auf die landwirtschaftlichen Wurzeln des Gebäudes hinweist, gab es „Singer-Songwiriter-Musik vom Feinsten“, die sich am ewigen Thema Liebe im wahrsten Sinne abgearbeitet hat, wie es das Programm völlig zutreffend angekündigt hat.

Mir und uns Zuhörern hat es jedenfalls sehr gut gefallen, obwohl diese eher Text-orientierte Musik-Gattung ansonsten nicht so sehr im Fokus des eigenen Geschmacks steht. Dass aber eine Live-Darbeitung einfach eine andere und in der Regel höhere Qualität bietet, sagt sogar der Hifi-Händler Ihres Vertrauens und das mit vollster Überzeugung. Leute, geht mehr in Konzerte!

Ich bitte die relative Unschärfe der Bilder zu entschuldigen. Aber das Aufmacherbild ist zum Beispiel in einem Zeitfenster von ungefähr 27 Millisekunden entstanden, in dem die 4 bis 6 Schlagzeug-Schüler von Roland gerade nicht vor mir und damit im Bild herum gehampelt haben.

*Angela spielte neben ihrer klassischen Violine auch eine 5-saitige so genannte Silent Violine von Yamaha, die nur verstärkt zum Klingen gebracht werden kann. Aber dann hat sie einen eher kräftigen, sonoren Ton.

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Yamaha Silent Violine

**Muss es nicht eigentlich Geschlagenzeug heißen? Oder schlägt das Zeug auch manchmal selbst?

Nurmasonehmbei: Neue Preisliste auch für die Kopfhörer

Auch das musste mal wieder sein, denn es hat sich auch bei den Kopfhörern im Angebot des FLSV einiges getan. Nach einem Vertriebsswechsel der ungewollten Art ist nun ein Umsatzträger aus dem Portfolio des FLSV entfernt worden. Und dieser wird – leider, aber bestimmt – aus entsprechender Konsequenz auch nicht mehr weiter angeboten.

Dafür ist ein neuer, alter Kopfhörer ab sofort an Bord: der Kennerton Odin. Genau, das Modell, das der FLSV seinerzeit als erster Händler Bambergs, Oberfrankens, Bayerns und sogar Deutschlands anlässlich des 30. Geburtstag des FLSV letzten Jahres vorstellen durfte.

Übrigens: Im Preisbereich bis 300.- € soll das Angebot bei den Kopfhörern aus praktischen Gründen noch ein wenig ausgedünnt werden. So ergibt sich derzeit die Möglichkeit, bestimmte Kopfhörer seeeehr günstig abzustauben. Hier gilt selbstverständlich der Mindestlohn von 8.50 € pro Stunde! Leider hat der FLSV zum Glück immer noch keinen Webshop. So werden diese Angebote ausschließlich vor Ort in der Inneren Löwenstraße 6 zu Bamberg offeriert.

Apropos Bamberg: Heute kam das Gespräch mal  wieder auf unsere schöne Stadt. Und Manuel B. hat es richtig formuliert: Wohnen, wo andere Urlaub machen. Genau! Ich freue mich, in dieser Stadt arbeiten zu dürfen!

Jawowarmerdennaweng? #7: Alter schützt vor Gesangeskunst nicht: Sheila Jordan im Jazz Club Bamberg am 18.09.2016

Auch wenn es bereits ein paar Tage her ist, dieses Konzert am 18. September 2016 im Bamberger Jazz Club hat mich besonders fasziniert, schließlich feiert Sheila Jordan nächsten Monat ihren 88sten Geburtstag!

Aber das hohe Alter hat wohl nur unwesentlich an ihrer Sangeskraft gezehrt. Und so hat es nur wenige Takte gedauert, bis sie sich in die Herzen ihrer Zuhörer gesungen hat. Zur guten Stimmung haben auch noch ihr gut gelauntes Entertainment während der Pausen zwischen den Stücken und der besondere Dialog mit ihrem Pianisten Jochen Pfister beigetragen. Jeder im Publikum hat gemerkt, dass ihr das Singen und das Musizieren mit anderen immer noch viel Freude bereitet,

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Sheila Jordan im Duett mit einer ihrer Schülerinnen

Das war gute Unterhaltung im besten Sinne!

Einen besonderen spreche ich Herrn Markus Trenkle aus, der mir erlaubt hat, seine Bilder von diesem Abend auf meiner Webseite zu verwenden.

Sich am Riemen reißen #2

Eine kleine Anekdote aus der Vorbereitung der Bamberger Analog-Tage 2016, Round 2 zeigt, dass Hifi-Händler auch nur Menschen sind, obwohl sie sich schon manchmal extraterrestisch in ihrer selbst unterstellten Unfehlbarkeit darstellen. Und die geht ungefähr so:
Im Kleinen Vorführstudio war das Thema ja die drahtlose Übertragung der Analogsignale per Bluetooth und per WLAN-Funk zu den beiden Dynaudio Lautsprechern. Beim Ausprobieren des Pro-Ject The Classic mit einer Maxi-Single, die ja bekanntlich mit 45 Umdrehungen pro Minute laufen und für die einfach nur der Antriebsriemen auf die andere Ebene des Pulleys gelegt werden muss, also mit einem Handgriff, der schon gefühlte 1000 Mal ausgeführt wurde, brachte ein merkwürdiges Klangerlebnis. Denn die Stimme von Kurt Hauenstein alias Supermax(i) auf einer Maxi-Single, die wir für solche Zwecke rauf- und runternudeln, klang viel zu hoch. Das bedeutet, dass der The Classic viel zu schnell, so ungefähr mit 60 RPM (RPM = Revolutionen pro Minute), lief. Auch andere Maxi- oder Super Sound-Singles brachten denselben Effekt zu Tage. Für mich und die anderen Anwesenden war damit ganz klar: Das Pulley hat den falschen Durchmesser!

Nach Rückfrage bei deutschen Vertrieb, also bei Audiotrade ATR ergab, dass es bisher keinen The Classic mit falscher Geschwindigkeit bei 45 RPM gab oder dass es bisher noch keinem aufgefallen sei. Aber der Test mit einem anderen Modell ergab, dass es nicht das Pulley sein konnte.

Die Lösung des Rätsels habe ich dann wenigstens selbst herausgefunden: Ich habe beim Wechseln des Riemens diesen genau auf die Rille zwischen den beiden Ebenen aufgelegt! Das muss man erst einmal schaffen, vor allem, dass er genau da auch über viele Umdrehungen liegen bleibt.

So kann man zum Glück konstatieren: Generalprobe versiebt, Auftritt perfekt!