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Vorboten der Bamberger Analog-Tage 2026 #3: Das 1. Bier nur für den unteren Frequenzbereich

Schon wieder ein wenig irreführend ist diese Überschrift formuliert, denn es handelt sich hier ebenfalls nicht um das erste Eigenbier des FLSV in Bamberg. So schön es wäre, sich ein jeweils besonderes Bier einbräuen zu lassen, so ganz nach den Wunschvorstellungen eines Biergenießers fränkischster Prägung. Und dann weiter zu fabulieren, das erste Bier sei nur für den untersten Frequenzbereich bestimmt, nämlich dem Bass-Bereich. In der Folge gäbe es dann auch noch das Middenei-Zwickl und später auch noch das Glocken-Hell.

Alle Informationen auf einen Blick. Aber wie es wirklich schmeckt, erfährt man spätestens bei den BAT 2026.

Was es mit diesem sehr speziellen Bier auf sich hat, das die Söhne von Stefan und Stefan eingebräut haben, kann man hier viel besser nachlesen. Dass das aber sehr wohl etwas mit den Bamberger Analog-Tagen 2026 zu tun hat, ist indes sehr einfach aufzuklären: Das Bassd Zamm wird neben den drei anderen Sorten aus Mönchsambach erst- und letztmalig dort ausgeschenkt.

Zusammenarbeit wird immer wichtiger, um auch noch morgen den schönsten Kronkorken öffnen zu dürfen.

Jedenfalls lügt so ziemlich jedes Etikett, denn hier wird suggeriert, dass das Bier noch eine ganze Weile unversehrt bleiben und überleben würde. Fehlanzeige! So lecker wie das ist.

Die langweiligsten Bamberger Analog-Tage aller Zeiten: Das Programm der BAT 2026 am 4. und 5. Dezember 2026

Zunächst einmal die eigentlich langweiligen Fakten: Die BAT 2026 finden wie so oft Anfang Dezember und wie immer an einem Freitag und Samstag statt. Das sind diesmal der 4. und der 5. Dezember 2026. Und das auch noch zu den regulären Öffnungszeiten, also am Adventssamstag sogar bis 16.00 Uhr. Und auch das sollte einem bekannt vorkommen: Die BAT 2026 finden in den Räumlichkeiten des FLSV in der Inneren Löwenstraße 6 zu Bamberg statt.

Aber es kommt noch schlimmer, kein Wunder nach der Ankündigung der Vorjahresveranstaltung, in der es wörtlich hieß: „Aber was soll’s, dann fällt mir halt für die BAT 2026 nichts Gescheites mehr ein.“ Denn für die immerhin 13. und somit dienstälteste Veranstaltung mit diesem Motto könnte man dies tatsächlich meinen, denn es werden vermeintlich wieder die immer selben Marken und Modelle vorgestellt, dieselben sattsam bekannten Referenten ihr profundes Wissen preisgeben und dieselben Medien verwendet.* Selbst beim Catering** wird es dieselben Sorten High End-Würste samt Laugenbrezen und Premium-Biere als auch Nobel-Rotweine wie bisher zu genießen und zu verkosten geben.

Aber eine Neuerung ist doch noch anzukündigen: Diesmal wird es wohl keine Weltneuheit geben, nicht mal eine Deutschland-Premiere, wie wir es aus all den letzten Jahren gewohnt waren.***

Genug tiefgestapelt! Wenn das Programm wirklich so langweilig wäre, würde es sich ein gewisser MM vom FLSV aus Bamberg gar nicht trauen, es auch noch zu präsentieren. Es folgt nun in den bekannten Häppchen, also aufgeteilt nach den drei Vorführstudios des FLSV, unser klitzekleines Mammutprogramm. Wahrlich: Das könnte vielleicht das langweiligste BAT-Programm aller Zeiten sein, aber mit Sicherheit ist es das spannendste im Sinne von sinnvollen Vergleichen, bei denen stets das pragmatische und von den meisten Mitmenschen doch noch leistbare Verhältnis von Preis und Leistung im Fokus steht!****

Kleines Vorführstudio:

Hier gibt es eine Ausstellung aller Plattenspieler und aller Marken in der Klasse bis 1200.- €, die im Portfolio des FLSV nicht nur gelistet, sondern stets vorführbereit sind: Dual (4x), Music Hall (3x) und Pro-Ject (der Rest und vor allem mit dem EISA-Gewinner 2026/2027). Knacken wir die 15er-Marke mit tatsächlich ausgestellten Modellen?

Inzwischen ist der Dual CS 718Q beim FLSV in der Serienausführung Nussbaum zu bestaunen.

 

Hauptattraktion im Kleinen Vorführstudio des FLSV in Bamberg ist erneut der Dual CS718Q, aber diesmal in der Serienversion. Mit diesem Modell werden wir einen Tonabnehmervergleich der besonderen Art durchführen. Es werden insgesamt 7 verschiedene Abtaster in identischen Headshells im Wechsel dargeboten, um das Potenzial nicht nur dieses Plattenspielers darzulegen, wenn es um den ersten Kontakt zur Schallplatte geht. Der Grund ist einfach: Viele Plattenspieler in dieser doch schon gehobenen Preislage werden von Werk aus ohne vormontiertes Tonabnehmersystem ausgeliefert. Nun haben die zukünftigen Kunden die Wahl:

  • Vielleicht möchte er, weil das Teil eh schon einen ganz schönen Batzen gekostet hat, eher niedrigpreisig einsteigen, sich aber nicht die Option eines qualitativen Aufstiegs vorenthalten.
  • Oder sie sagt sich, das sei ihr letzter Plattenspieler und es soll gleich die ultimative Lösung sein.
  • Wahrscheinlich liegt die Mehrheit der gewählten Optionen irgendwo mittendrin, je nach gesetztem Preislimit.

Das Testfeld ist noch nicht ganz vollständig, aber das wird schon noch. Besonders freue ich mich auf das Duell auf dem Dual zwischen dem Ortofon MC X50 und dem Skyanalog G2 MK II.

Wir kredenzen 3 Moving Magnet- (MM) und 4 Moving Coil-Systeme. Bei den Letzteren wird es noch spannender, weil von jeweils zwei Herstellern die Modelle in jeweils derselben Preisklasse rangieren.

Der Dual CS 718Q bietet sowohl symmetrische Ausgänge für alle Moving Coil-Tonabnehmer als auch unsymmetrische für den Rest.

Und weil der Dual CS718Q beide Arten von Ausgängen bietet, also unsymmetrisch per Cinch als auch symmetrisch via XLR, werden die Moving Coil-Tonabnehmer ausschließlich in der besseren Variante angeschlossen.

Das eben Geschriebene gilt auch für eine der preiswertesten Phono-Vorverstärker im High End-Segment, der Pro-Ject Phono Box RS2.

Als Phono-Vorverstärker verwenden wir die Pro-Ject Phono Box RS2 samt Zusatznetzteil Power Box RS2 Phono, da diese beide Wege bietet, also Ein- und Ausgänge in Cinch und XLR, und man im Betrieb nur umschalten muss.

Auch hier stehen wieder beide Anschluss-Varianten zur Verfügung. Aber wir bevorzugen die symmetrische XLR-Verbindung.

Aber wir setzen noch einen drauf, indem wir auch noch die Option anbieten, das klitzekleine MC-Signal zunächst an die Pro-Ject Step Up Box DS3 B zu schicken, um es dort auf das Pegel-Niveau eines MM-Systems zu hieven. Das geschieht rauschfrei, weil so ein Übertrager nur mit je einer Trafo-Wicklung, also ohne Spannungsversorgung arbeitet. Von dort wird das Signal dann in die bereits genannte Phono Box RS2 geleitet, jetzt aber in den Eingang für Moving Magnet-Tonabnehmersysteme. Manch ein Kenner schwört, dass so die Wiedergabe deutlich farbiger erscheint. Wir werden sehen und hören!

Die Blootooth-Antenne ist bei den BAT 2026 garantiert nicht im Einsatz, sondern nur der tolle Klang des Vincent SV-237 MKII.

Als dann folgender Verstärker wird der Hybrid-Vollverstärker Vincent SV-237 MKII verwendet, der die Blumenhofer Genuin FS3 MK II bespielt.

Wenn jemand die Holzfurnierverarbeitung perfekt beherrscht, dann ist das wohl Blumenhofer Acoustics. Meine aktuellen Vorführ-Genuin FS3 MK II sind noch viel schöner als die hier abgebildete Ausführung!

Für die musikalische Untermalung und gewohnt interessante verbale Unterhaltung sorgt wie im Jahr zuvor Alan Bachmann, der auch gerne Auskunft über alle Produkte von Dual, Vincent und erst recht über Blumenhofer Acoustics geben kann und wird.

Für den technischen Part zeichnet Lauschgoldengel Mathias Thurau verantwortlich, der auch alle Fragen rund um den Service Ihres eigenen, möglicherweise zu überholenden Plattenspielers beantwortet.

Auch für diese Veranstaltung ist die ReVox A77 in der Halbspur- und vor allem in der High Speed-Ausführung gesetzt.

Die zweite Hauptattraktion wird wieder die Präsentation von Kopien von Masterbändern durch die Tape Heads Heinz-Peter Völkel und Andreas Sandreuther von Live to Tape sein. Was die beiden vorhaben, haben sie selbst mir noch nicht verraten. Aber selbst wenn es nur halb so spannend wie letztes Jahr werden sollte, ist allein dieser Beitrag die Reise nach Bamberg wert. Dieser Programmpunkt findet wie gewohnt im fliegenden Wechsel zu Alan Bachmanns Vorführung statt.

Als Rahmenprogramm werden zudem historisch wertvolle Plattenspieler vornehmlich von Dual in und auch vor dem Kleinen Vorführstudio präsentiert.

Das ist zwar das Bild aus dem letzten Jahr, aber diesmal wird es noch viel mehr Schallplatten im Angebot geben.

Um Platz dafür zu schaffen, wandern wieder alle Schallplatten in den Keller. Im auch letztes Jahr genutzten Regal mit dem unverkäuflichen Technics SL-10 mit Tangential-Tonarm und im Mini-Format und den Triangle Borea BR02 Connect kann man dort unten vor dem Kauf in alle Schallplatten hineinhören. Übrigens: Alle von uns angebotenen Schallplatten, die sichtbar in einer stabilen Außenhülle verstaut sind, und das sind die allermeisten, wurden mit unserem Vinyl Cleaner premium von Gläss Audiodesksysteme porentief gereinigt und dann in einer antistatische Innenhülle staubsicher verwahrt.

Neben sehr vielen Schallplatten aus dem Second Hand-Bereich wird es wieder eine besondere Auswahl an audiophilen Scheiben geben, die Sieveking Sound für mich ausgewählt haben wird.

Hier im Kleinen Vorführstudio wird auch wieder unser Buffet aufgebaut sein. So danke ich Achim H. aus N. schon an dieser Stelle wieder herzlich für die Vorbereitung als auch für die mundgerechte Darbietung!

 

High End-Heimkino:

Dort oben im Dunklen wird an beiden Tagen dem Kettengedanken gefrönt, denn nahezu alle Komponenten kommen aus ein und derselben Hand. Dabei versuchen wir – übrigens erfolgreich –, im Preis gerade noch vierstellig zu bleiben, um einmal den bei uns ansonsten geschmähten Schwellenpreis als plakatives Argument zu nutzen. Und wer wird denn etwas gegen einen Glück-Cent einzuwenden haben?!

Der Gedanke ist dabei, zwei nahezu identische Anlagen anzubieten, die konzeptionell zwar gleich sind, die aber die jeweiligen Schwerpunkte anders setzen. In der ersten Anlage, die am Freitag ihr Bestes geben wird, ist das Front End als auch die Zentrale eine Klasse niedriger angesiedelt, dafür fallen die Lautsprecher eine Nummer größer aus. Entsprechend wird am Samstag der Plattenspieler als auch der Vollverstärker jeweils eine Klasse drüber angesiedelt sein, dafür sind die Lautsprecher erheblich kleiner und somit eventuell sogar WAViger.*****

Welche Zusammenstellung Ihnen besser gefällt, erfahren Sie am besten, wenn Sie an beiden Tagen mein Gast sein werden.

Die beiden Anlagen im Einzelnen:

Schon in dieser Preisklasse bietet MoFi einen Tonarm mit 10″ = 254 Millimeter Länge an.

Am Freitag wird das MoFi StudioDeck mit dem UltraTracker eingesetzt. Das Signal wird weitergereicht an den MoFi UltraPhono,

Einer der ersten Phono-Vorverstärker mit integriertem Kopfhörer-Verstärker war und ist der MoFi UltraPhono.

der nicht nur das kleine Signal, das der Diamant aus der LP-Rille herauskitzelt, geradebiegt und verstärkt, damit es der nachfolgende Verstärker auch verarbeiten kann, sondern auch noch einen Kopfhörerausgang für die analoge Insellösung anbietet.

Drei Bedienelemente, mehr braucht es nicht für mitreißenden Klang. Der Exposure 2510 hat sogar einen Eingang für MM-Tonabnehmer.

Da MoFi (noch) keine Verstärker anbietet, greifen wir auf Bewährtes zurück. Der Exposure 2510 Integrated bietet sich hier geradezu an, zumal wir per Umstecken des Phono-Kabels vergleichsweise auch die eingebaute Phono-Platine von Exposure nutzen können.

Die MoFi SourcePoint 10 in der Master Edition sind kleine Großmänner-Lautsprecher.

Zu guter Letzt werden die MoFi SourcePoint 10 MasterEdition aufspielen. Diese sind nicht zu groß und nicht zu klein und sowieso ideal für die Größe des High End-Heimkinos mit seinen knapp 24 Quadratmetern.

Alles eine Nummer größer und besser als beim StudioDeck, nur der Tonarm bleibt mit 10 Zoll identisch lang: MoFi UltraDeck.

Am Samstag spielt das eine Nummer größere MoFi UltraDeck mit deren bestem MM-Tonabnehmer, dem MoFi MasterTracker, auf. Das Signal wird wieder zum MoFi UltraPhono geleitet, um dann vom Exposure 3510 Integrated vollends in Wallung gebracht zu werden.

Der Exposure 3510 hat nur Line Eingänge, kann aber optional sogar mit einer Phono-Platine für die DS Audio-Systeme nachgerüstet werden.

Am Ende dieser Nahrungskette werden die kleinen MoFi SourcePoint 8 groß aufspielen. Diese sind ideal für kleinere und mittlere Räume wie dem High End-Heimkino.

Mal schauen, ob das Licht im High End-Heimkino bei dieser Präsentation wieder gedimmt wird, auch wenn ich dann nicht sehe, wie den Zuhörern die Kinnlade nach unten fällt.

Dass uns in beiden Fällen hier auch noch die nahezu perfekte Raumakustik dieses Ausnahmestudios in die Hände vulgo in die Ohren spielt, macht diesen Teil der Veranstaltung garantiert zu einem Highlight.

Eine fixe Größe im High End-Heimkino als auch im Kleinen Vorführstudio werden als Lautsprecherkabel die Supra XL Annorum XL sein.

Um identische Vergleichsbedingungen zu schaffen, versteht sich (eigentlich) von selbst, dass das benötigte und auch verwendete Zubehör in beiden Ketten absolut identisch ist. Dass alle Kabel von adäquater Qualität sein werden, darf ebenfalls vorausgesetzt werden. Wir verwenden ausschließlich Phono-, Cinch– und Lautsprecherkabel  von Supra Cables. Bei der Spannungsversorgung kommen die LoRad Kabel, ebenfalls von Supra, zum Einsatz. Dieses vollständige Kabelpaket wird bei Bedarf zum oben genannten Paket übrigens zu einem außergewöhnlichen Setpreis angeboten.

Ich wiederhole mich gerne: Ohne sauber dargebotenen Strom brauchen wir nicht über High End zu reden!

Der Keces IQRP-800 übernimmt zuvor die Drecksarbeit und stabilisiert und reinigt gründlich die Spannung. Ein solches Teil ist zwar Pflicht für jede anspruchsvolle High End-Anlage, gehört hier aber erst einmal nicht zum Lieferumfang.

Betreut werden all dies Pretiosen während der BAT 2026 von Frank Schick, seines Zeichens Markenbotschafter des High Fidelity-Studios in Augsburg, das den bundesweiten Vertrieb von MoFi als auch von Exposure innehat.

 

Großes Vorführstudio:

Ein Plattenspieler besteht ja bekanntlich aus drei Grundbestandteilen, nämlich dem Laufwerk, dem Tonarm und dem Tonabnehmer. Zusätzliche Elemente wie Unterstellbasen, stärkere Netzteile, Plattenpucks und – klemmen sowie anderes Zubehör lassen wir mal gerade außen vor. Und in der Regel ist dies ja bereits in der Komposition aller drei Einzelteile vom Entwicklerteam des jeweiligen Drehers auch sinnvoll entschieden, was der Kunde im Set kaufen soll. Bei den allermeisten Plattenspielern hat die Kundin lediglich Einfluss, welchen Tonabnehmer sie nach ein paar Jahren, wenn der Diamant abgenutzt ist, als Ersatz montieren und penibel justieren lässt. Aber ein Austausch des Tonarms oder der Umzug des Tonarms auf ein neues Laufwerk ist meist gar nicht möglich oder nur mit aufwändigen und somit unwirtschaftlichen Umbaumaßnahmen zu bewerkstelligen.******

Und dennoch stellt sich seit Langem ja immer wieder die Frage, welchen Einfluss jeder einzelne dieser Parameter auf den Gesamtklang hat. Deswegen steht diesmal bei den diesjährigen BAT das mittlere Teil, also der Tonarm, im Fokus unserer Vorführung. Als Basis dienen zwei identische Plattenspieler, die sich nur in diesem einen Detail unterscheiden. Wir verwenden den Origin Live Swift als doppeltes Lottchen auf dem großen Laufwerks-Tisch Umai von Ars Machinae.

Man erkennt auf den ersten Blick sofort, dass…

…beim Origin Live Encounter der konstruktive Aufwand deutlich höher ist.

Wir verwenden zwei Tonarme eines Herstellers, aber unterschiedlicher Qualitätsstufen und bestücken beide mit demselben Typ Tonabnehmer. Der kleinere, aber mit 9.5“ identisch lange Origin Live Silver tritt gegen den nahezu doppelt so teuren Encounter an.

Das Hana Umami Red kostet aber auch nur etwa ein Drittel des absoluten Top-Systems des Herstellers.

Der Tonabnehmer wird das Hana Umami Red sein, der kleinere Bruder der großen Schwester Umami Black, die uns letztes Jahr so becirct hat.

Unsere interne Phono-Vorverstärker-Referenz ist nach wie vor die MoFi MasterPhono.

Das große Besteck besteht in der Folge dieses Mal aus dem bekannten MasterPhono von MoFi, dem nagelneuen Exposure 5510 Integrated

 

Ein klassischer No-Nonsense-Vollverstärker, wie man sie seit Jahrzehnten von den Inselbewohnern aus dem UK kennt.

sowie den Echte-Männer-und-Kräftige-Frauen-Lautsprechern MoFi SourcePoint V10 Master Edition.*******

Mit dem dritten Auge sieht man, dass unser zweitmächtigster Lautsprecher mit fünf Chassis bestückt ist, aber tatsächlich nur vierstellig kostet und nicht von einer Person allen getragen werden kann.

Die Spannungsversorgung diesmal mit Keces IQRP-1500 und die verwendeten Kabel entsprechen denen des oben genannten High End-Heimkinos, sind dann aber jeweils am oberen Ende der Machbarkeitsskala angesiedelt.

Wegen der dauernd wechselnden und somit vom reinen Klang ablenkenden Spannungsanzeige steht der Keces IQRP-1500 bei uns nicht nur hinter dem Rack, sondern sogar auf dem Kopf!

Außerdem gibt es im Großen Vorführstudio ja auch noch eine weitere Vorführseite.

Der Musik Hall Stealth steht und spielt bei den BAT in einer ultimativ getunten Ausführung auf der Breitseite des Großen Vorführseite.

Auf dem Granitaltar wird der neue Music Hall Stealth vorgestellt, allerdings nicht in der Original-Ausführung, sondern in einer deutlich aufgewerteten. Da ist zunächst das Tonabnehmersystem zu nennen. Als Option bietet Music Hall das bekannte Ortofon 2M Blue zu einem deutlich vergünstigten Gesamtsetaufpreis an. Aber wir wollen ja schauen und hören, was unserer Upgrade klanglich ausmacht. Wir verwenden wieder das oben bereits nicht genannte Ortofon 2M Black LvB 250.******** Außerdem setzen wir anstelle des Steckernetzteils, das sich im Original-Lieferumfang befindet, ein besonderes Netzteil ein. Es ist ein Linearnetzteil von Sbooster, das sich BOTW P&P ECO MKII********* nennt und zusätzlich mit dem Sbooster Upgrade Ultra MK II getuned wird. Außerdem veredeln wir den Music Hall Stealth zusätzlich mit der Strata Platter Mat als auch mit dem Gravity Two Record Weight von Origin Live.

Wieder so ein schlicht aussehender Vollverstärker, aber diesmal mit Phono-Eingang und Streaming: Hegel H200

Als zentralen Verstärker verwenden wir den noch recht neuen Hegel H200, der nicht nur gerade den EISA Award gewonnen hat, sondern neben seiner Streaming-Konnektivität auch einen richtig guten MM-Eingang aufweist. Wir unterstellen einfach mal wieder, dass dieser vom hauseigenen Hegel V10 abgekupfert wurde.

Mit die besten Chassis des Weltmarktes sind hier in der Qualio IQ vereint: Sartori für den Bass- und Mitteltonbereich und ein Mundorf AMT für die obersten Lagen.

Fehlen nur noch geeignete Lautsprecher, die in dieses Preisgefüge sehr gut hineinpassen. Wir haben uns für die polnischen Qualio IQ entschieden. Diese wurden ja auf den BAAT 2026 bereits vorgestellt, wurden aber seinerzeit im High End-Heimkino ein wenig übersehen. Das werden wir nun ein wenig anders handhaben.

Die große Besonderheit der Qualio IQ ist nach wie vor der Dipol, der hier aus dynamischen Chassis gebildet wird.

Ich hoffe, das Programm der diesjährigen Bamberger Analog-Tage hat doch den einen und den anderen Punkt, der euch technisch interessiert und somit packt. Aber, und das ist das Lob, das diese Veranstaltungsreihe immer wieder erfahren hat, viel wichtiger ist, dass es bei den BAT stets um die Musik und weniger um die dargebotene Technik ging. So werden wir das auch dieses Jahr wieder handhaben!

Hiermit ergeht meine herzliche Einladung!

 

* Aber wenigstens wird nicht dieselbe Musik gespielt.

** Das hat übrigens nichts mit Katzenfutter zu tun.

*** Ganz im Sinne des Unterstatements kann es doch sein, dass gleich zwei Neuheiten auf den BAT 2026 ihr ersten ersten öffentlichen Auftritt haben werden. Aber solange das nicht in trockenen Tüchern, wird hier nicht weiter gegackert.

**** Selbst für unsere kostenintensivste Anlage, also die im Großen Vorführstudio, könnten Sie andernorts für den geforderten Obolus lediglich ein halbes Netzkabel kaufen.

***** WAV: die Abkürzung steht für Women Acceptance Factor und meint nach Wikipedia: „Es liegt im Klischee begründet, dass Männer Einkaufsentscheidungen bezüglich Hi-Fi-Lautsprechern, Heimkino-Systemen und Personal Computer hauptsächlich anhand deren Leistung fällen, wohingegen Frauen eher visuelle Ästhetik und Bedienungsfreundlichkeit der Geräte beschäftigt.“

****** Vielleicht nicht für alle, aber für die allermeisten Kunden gilt bestimmt, dass es schon eine bedeutende Rolle spielt, dass die Summe der Einzelteile stets deutlich teurer sein wird, als ein kompletter Plattenspieler aller meiner Anbieter.

******* Die MoFis wurden hier bereits vorgestellt und haben ihre Feuertaufe vor großem Publikum bereits beim 1. Vinylrausch in Bamberg bestanden.

******** Was hier noch nicht klar gemacht wurde, ist, dass das Ortofon 2M Black LvB 250 das ranghöchste MM-System im großen Tonabnehmer-Vergleich auf dem Dual CD718Q sein wird.

********* BOTW steht für Best of Two Worlds.

Der Tag der deutschen Einheit, Zweiheit, Dreiheit und Vierheit 2026 beim FLSV in Bamberg

„Eilmeldung: Am Samstag, dem 3. Oktober, bleibt das Ladenlokal wegen des Feiertags geschlossen! Aber wegen des an diesem Tag stattfindenden Antikmarktes gibt es einen Sonderverkauf ausschließlich mit Schallplatten.“, so hieß es in der Ankündigung. Aber wir haben uns aber auch auf den deutschen Festtag konzentriert und alle Varianten durchgespielt: Ein einiges Deutschland, je ein Ost- und ein Westdeutschland, Bayern mit West- und Ostdeutschland und vor allem Franken und Bayern und Nord- und Süddeutschland.

Nachfolgend sieht man eine Bilderstrecke, die den Aufwand beschreibt, der wegen des schieren Gewichts von Vinyl doch nicht ganz unerheblich war. Und weil nicht alle Schallplatten verkauft wurden, mussten die ganzen Kisten nach Ende der Veranstaltung  ja auch wieder im Kleinen Vorführstudio deponiert werden.

Die Passage zum Großen Vorführstudio ist noch ziemlich leer.

Wichtig ist vor allem, dass man eine Idee entwickelt, wo was am Schluss stehen soll.

Eine ganz Reihe antiker und vom Lauschgoldengel Mathias Thurau überholter Dual und Braun Plattenspieler gab es auch zu bewundern.

Das ist die Klassik-Abteilung. Und tatsächlich wurde die Orgel-LP auch gekauft. Darüber freut sich nun Günther G. aus N.

Alle Schallplatten in den Außenhüllen wurden mit dem Vinyl Cleaner Premium gewaschen und geföhnt. Allein das kostet 4.- € pro Platte!

 

Diese Schallplatten mit Regionalbezug dienten als Wegführung von der Tiefgarage Georgendamm in unsere Passage.

Helmut Kohl wurde in seiner historischen Bedeutung flankiert durch andere Granden des Klerus und der Politik.

Ein Lichtblick, als der Aufbau seine endgültige Gestalt annahm.

Die Auswahl an besonders wertigen Ausführungen gerade im Pop-/Rock-Genre war enorm.

Auf dem Aufmacherbild sieht man ja ganz gut das Equipment, mit dem meine Gäste in ihre zukünftigen Schallplatten hineinhören konnten. Es handelt sich um den Technics SL-1200GR2 mit zu dessen blauer Beleuchtung passendem Ortofon Concorde Music Blue, der am bewährten Exposure XM5 Integrated aus dem UK angeschlossen war. Dieser hat das Signal an die Magnepan LRS+ weitergeleitet. Diese tollen Magnetostaten haben ja den Vorteil, dass sie als Dipole in beide Richtungen der Passage ihren tollen Sound abstrahlen konnten.

Das Equipment für die Vorführung stand recht kompakt, hat aber sehr weiträumig geklungen.

 

 

Und falls jemand auf die Idee kommen sollte, dass wir nur wegen des Feiertages das beste Bier der Region untergetischt haben, der irrt, denn das Rote und das Grüne aus Mönchsambach gibt es bei allen Veranstaltungen des FLSV zu genießen.

Ich danke – wieder mal – ganz herzlich Achim H. aus N. und Thomas G. aus W. für ihre Mitarbeit und ihre Expertise!

 

Braucht’s das wirklich? Ja!: neue Plattenspieler von Music Hall

Durch eine besondere Übernahme, nämlich die der Plattenspieler-Sparte von Music Hall durch MoFi, hat es sich nahezu zwangsläufig ergeben, dass der FLSV in Bamberg nun neben den bekannten Platzhirschen Pro-Ject Audio und Dual auch die vier kleinen Modellen von Music Hall anbietet.

Eigentlich müsste es heißen: anbieten wird, denn bis jetzt wurde von Seiten des deutschen Vertriebs High-Fidelity Studio* noch kein Plattenspieler ausgeliefert, weil alle Modelle gemeinsam aus den derzeit wenig USA nach Deutschland versandt und dann an die Fachhändlerschaft versandt werden sollten. Aber da war doch ein einzelner Music Hall mmf-1.3 in Augsburg, der ab sofort ein neues Zuhause gefunden hat, nämlich das Kleine Vorführstudio** des FLSV in Bamberg.

Solide Mechanik für viele Jahre. Man beachte die deutlich erhöhte Auflagekraft, die das Tonabnehmersystem erfordert.

Der Music Hall mmf-1.3 ist besonders bei Tellerlager, Motor und Tonarm sorgfältig konstruiert und mit einem eingebauten Phono-Vorverstärker ausgestattet. Somit stellt er eine solide Basis für diejenigen dar, die gepflegt Musik mit einem Long Player (LP) genießen möchten, aber nicht high-endig viel Geld ausgeben möchten. Dennoch der Hinweis: Dieser Music Hall mmf-1.3 ist solange nicht verkäuflich, bis der offizielle Start aller vier Modelle von Seiten des deutschen Vertriebs genehmigt sein wird.

Ein toller Einstieg! Mein Dank gilt wie schon so oft Frank Schick, seines Zeichens Markenbotschafter im Analogen.

Dass so viele Dreher 78 RPM anbieten, erschließt sich mir nicht. Oder gibt es inzwischen audiophile Pressungen für diese Geschwindigkeit?

* Das High-Fidelity Studio vertreibt ja alle Artikel dieses besonderen Herstellers in Deutschland und wurde somit für die Vermarktung durch MoFi beauftragt. Aber die großen Modelle von Music Hall werden weiterhin von Reichmann Audiosysteme betreut!

** Dort tummeln sich nicht nur alle Marktbegleiter, sondern auch Plattenspieler aus dem Second Hand-Bereich, die allesamt von Lauschgoldengel Mathias Thurau so aufbereitet wurden, dass sie die nächsten Jahre und Jahrzehnte ihren Dienst zur vollsten Zufriedenheit der Nutzer tun werden.

Sauber lackiert, gut ausgestattet und auch noch wohlklingend, was man heute für dieses kleine Geld so alles bekommt!

Neuer Anwärter in der Klasse der Plattenspieler bis 3000.- €: Dual CS718Q

Als gäbe es nicht schon genug Auswahl beim FLSV in Bamberg bei den Plattenspielern in der bereits sehr gehobenen Preisklasse bis 3000.- €*, da kommt nun endlich auch der neue Dual CS 718Q zur Auslieferung.

Gleich im Doppelpack sind die lang ersehnten Dual CS718Q eingetroffen. Jetzt fehlt nur noch der mattschwarze.

Wir erinnern uns: Ein Vorserienmodell des Dual CS 718Q hat bereits bei den Bamberger Analogtagen 2025 für ein proppenvolles Kleines Vorführstudio gesorgt.

Wie man sieht, sieht man keinen Riemen: der neue, weil angepasste Direktantrieb des Dual CS718Q

Der Dual CS 718Q verfügt wie bereits der Dual CS 618Q über einen Direktantrieb, der allerdings für den deutlich schwereren Plattenteller des größeren Modells technisch angepasst wurde.

Auch das Ortofon 2M Black LVB 250 als ranghöchstes MM-System wird als Dauertestmodell zur Verfügung stehen.

Für den klanglichen Fortschritt ist aber maßgeblich der neue Tonarm verantwortlich. Dieser ist zwar nach alter Väter Sitte designt, verfügt unter anderem über ein Alu-Carbon-Sandwichrohr, das sämtliche Resonanzen im Keim ersticken soll. Zudem lassen sich nun die Tonarmhöhe als auch der Azimut einstellen. Ersteres ist zum Beispiel wichtig bei unterschiedlich dicken Schallplatten** und Zweiteres für die exakte 90 Grad-Ausrichtung des Nadelträgers samt Diamant zur Schallplatte.***

Von links nach rechts im Bild: XLR-Anschlüsse, kein Phono-Vorverstärker schaltbar, direkter Netzanschluss

Offensichtlich hat sich erstens auch etwas bei den Anschlüssen getan. Dreht man den Dual CS 718Q mal herum, sieht man zunächst die beiden zusätzlichen Buchsen für den Anschluss an den nachfolgenden Verstärker. Neben den unsymmetrisch ausgelegten Cinchbuchsen sind auch XLR-Buchsen vorbereitet, die vornehmlich Moving Coil-Tonabnehmersystemen einen klanglichen Vorsprung dann ermöglichen, wenn der Eingang des Phono-Vorverstärkers ebenfalls vollsymmetrisch ausgeführt ist.

Was man erst auf den zweiten Blick erkennt, ist, dass der neue Dual CS 718Q keinen Phono-Vorverstärker mehr eingebaut hat, wie ihn all seine kleineren Geschwister per Schalter auf der Rückseite zu- oder abschaltbar haben. Das halte ich auch in dieser Preisklasse für pragmatisch, denn die Bandbreite der sinnvoll einzusetzenden Tonabnehmer ist doch ungleich höher als selbst beim Dual CS 618Q.

Dieses Phono-Kabel wird im Set mit dem Stromkabel LoRad sehr günstig beim Kauf eines Plattenspielers angeboten.

Die dritte Besonderheit, die nicht jedem Käufer direkt nach Erwerb schmecken könnte, ist die Tatsache, dass dem Dual CS 718Q keinerlei Signalkabel für die Verbindung zum nachfolgenden Phono-Vorverstärker beiliegt, nicht mal ein ganz einfaches, um wenigstens nach dem Kauf einen Funktionstest durchführen zu können. Dass ein gewisser MM sowieso empfiehlt, ein in der Regel deutlich besseres Phono-Kabel als die Beipackstrippe in der Qualitätsstufe des Tonabnehmers einzusetzen, ist ja ganz klar und eindeutlich.**** Hier bieten sich wie so oft die preiswürdigen Phono-Kabel von Supra Cables an. Bei den XLR-Verbindungen muss lediglich ein separates Erdungskabel an die Ground-Klemme des nachfolgenden Verstärkers geführt werden.

Als sehr praktisch empfinde ich viertens den direkten Netzanschluss ohne fummeliges Steckernetzteil. Wenn es etwas besser sein darf, nein: es sofort besser sein muss, wird nicht das beiliegende Netzkabel**** verwendet, sondern gleich ein gutes, aber nicht überteuertes Netzkabel ebenfalls von Supra Cables.

Der Dual CS 718Q wird anders als die kleineren Modelle ohne Tonabnehmer ausgeliefert. Deswegen ist auch der ganz direkte Vergleich bei den jeweiligen Preisnennungen der unten genannten Marktbegleiter nur mit Umwegen möglich. Hier muss deswegen genau hingeschaut werden, denn der Technics und auch der Origin Live werden ebenfalls ohne Tonabnehmer ausgeliefert, während die anderen Schallplattenspieler sofort anzuschließen sind. Positiv ausgedrückt würde der Pressetext so lauten: Wir lassen dem neuen Besitzer freie Hand bei der Wahl seines bevorzugten Tonabnehmersystems. Noch positiver finde ich allerdings diese Variante: Wir bieten dem Nutzer ein sinnvolles Paket inklusive eines abgestimmten Tonabnehmers an, das zudem im Paket eine ganze Schippe günstiger zu erwerben ist.*****

Hatte ich schon erwähnt, dass auch der neue Dual CS 718Q ebenfalls wie die kleineren Modelle über die sehr praktische Autolift-Funktion verfügt? Hier hebt sich der Tonarm in der Auslaufrille der Schallplatte automatisch an und stoppt auch den Plattenteller. Diese von einer ebenfalls im ehemaligen Schwarzwald beheimateten Firma schon vor vielen Jahrzehnten entwickelte Technik schont so auch den Diamanten, greift dabei aber vor allem nicht in die filigrane Mechanik des Tonarms ein. Diese Funktion bietet keines der anderen genannten Modelle ab Werk.

Eine Besonderheit: Der Nadeleinschub des Ortofon 2M Red sitzt bereits in dem Generatorgehäuse des 2M Bronze/2M Black. So wird eine Aufrüstung durch Tausch des Nadeleinschubs in Zukunft ohne Umbau ganz schnell möglich.

Der Dual CS 718Q wird beim FLSV in Bamberg nun zum Standard. Warum? Und vor allem: Wofür? Es gibt viele noch bessere Gründe dafür, dass es keine abnehmbare Headshell am Tonarm braucht, wird doch die Anzahl der Signalübergänge drastisch reduziert.****** Aber nur an einem solchen Tonarm wie dem des Dual CS 718Q lassen sich auf die Ganzschnelle verschiedene Tonabnehmer mit einem doppelten Handgriff montieren. Die fummelige und penibelst auszuführende Justage-Arbeit ist da ja schon erledigt worden. Lediglich die Auflagekraft und gegebenenfalls die Höhe des Tonarms müssen händisch noch korrigiert werden. Hier habe ich mich für den Dual CS 718Q als Testmodell entschieden, um verschiedenste Tonabnehmer im nahezu zeitverlustfreien Direktvergleich Probe hören zu können. Denn nur dieses Modell bietet neben dem schnellen Wechsel auch die symmetrische Signalführung an. Es werden vom Ortofon 2M Red als bewährtes MM-Einsteigersystem bis hin zu schon sehr hochwertigen MC-Systemen wie dem Skyanalog G2 MK II eine große Palette an Möglichkeiten dargeboten.

Auch wenn es vielleicht nicht sechs verschiedene Plattenspieler in dieser schon gehobenen Preisklasse in der ständigen Vorführung bräuchte, wird dieses Fachgeschäft in Bamberg seinem Ruf dadurch wieder mal mehr als gerecht, seinen Kunden ein breit gefächertes Angebot nicht nur zum Anklicken darzustellen, sondern in echt und auch spielbereit vorzuhalten.

Ich wünsche viel Spaß und auch Ausdauer beim Vergleichstest der Superlative.

Der Dual CS 718Q ist sehr kompakt für einen Plattenspieler dieser Preisklasse; er wird mit Haube ausgeliefert.

* Als da in alphabetical order aufzuzählen sind: ATR Celebration 40, MoFi UltraDeck, Origin Live Aurora, Pro-Ject X8B als SuperPack und schließlich noch der Technics SL-1200GR2.

** Man erinnere sich zum Beispiel an niederländische Pressungen aus den 1970er Jahren und an eine aktuelle Schallplatte mit 180 oder gar 200 Gramm. Da sind die Höhenunterschiede mit bloßem Auge zu erkennen und das nicht nur bei Welligkeit des jeweiligen Long Players.

*** Denn nicht die Gehäusekanten des Tonabnehmers sind für den exakt gleichen Pegel beider Kanäle entscheidend…

**** Ich weiß nicht, ob es ein echter Trost für diesen Mangel ist, wenn dem Dual CS 718Q gleich drei unterschiedliche Netzkabel, nämlich für Kontinentaleuropa, fürs halbwegs United Kingdom (UK) als für die zur Zeit sehr Un-USA beiliegen.

***** MoFi ist hier einsame Spitze, denn hier werden gleich drei hierarchisch unterschiedlichen Typen angeboten. Zur Not kann man das Laufwerk samt Tonarm aber auch ohne System kaufen.

****** Eine Ausnahme stellen die Systeme aus Ortofons Baureihe Concorde Music dar, denn hier entfallen dafür die Anschlusskäbelchen von den Anschlussstiften des Tonabnehmers hin zum Tonarm und dessen Innenverkabelung.

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus: Einladung zu den Bamberger Analog-Tagen 2024

Die im 11. Jahr stattfindenden Bamberger Analog-Tage bieten wieder ein tolles Programm! Auch wenn es diesmal nicht wieder gleich drei Weltneuheiten wie bei den BAT 2023 geben wird, kann man aber konstatieren, dass es diesmal sogar noch vielfältiger werden wird!

So steht unter anderem diesmal die Software im Mittelpunkt, also die Schallplatte selbst. Hier kommen gleich mehrere besonders tolle Sammlungen unter den nur sprichwörtlichen Hammer.

Außerdem werden viele Neuheiten von Pro-Ject Audio und diese auch mit dem Schwerpunkt „True Balanced“ vorgestellt.

DER neuaufgelegte Klassiker und meistverkaufte Plattenspieler beim FLSV und das seit vielen Jahren : Pro-Ject Audio Debut 2

Ein Newcomer, den es als Produzent von Schallplattenspielern bereits seit 1949, aber erst seit 2024 beim FLSV gibt, ist DUAL. Wir präsentieren die drei Top-Modelle.

Einst Weltmarktführer bei Plattenspielern, jetzt beim FLSV in Bamberg am Start: DUAL; im Bild ist das Topmodell CS 618Q zu sehen.

Zudem besteht die Möglichkeit, alle fünf neuen Ortofon Concorde Music Tonabnehmer, also auch den bisher noch nicht ausgelieferten Ortofon Concorde Music Black LvB 250, im direkten Vergleich zu hören.

Im Bild schon zu sehen, aber noch nicht zu hören: Ortofon Concorde Music Black LvB 250

Den technisch aufwändigsten Teil bildet das Thema „Schallplatten über Kopfhörer genießen“. Hier wird eine Vielzahl von Möglichkeiten in allen Preisklassen dargestellt, wie sie es in Franken wohl kein zweites Mal geben wird.

Außerdem werden die dann immer noch nagelneuen DALI Epikore standesgemäß analog bespielt.

Bitte entnehmen Sie das detaillierte Programm in den nächsten Wochen den www.flsv.de/news. Zu allen Themengebieten werden Ihnen Fachleute Rede und Antwort stehen.

Die Bamberger Analog-Tage finden am 6. und 7. Dezember 2024 zu den regulären Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten in der Inneren Löwenstraße 6 zu Bamberg statt.

Mein Güte, wird das spannend!

Kompaktanlage reloaded reloaded

Diese beiden Gerätschaften passen nahtgenau zu diesem erst vor Kurzem hier hochgeladenen Artikel,, der sich um die moderne Kompaktanlage als solche drehte. Aber die Beiden kamen zu früh: die rein auf die Schallplatte maßgeschneiderte DUAL HS 28 etwa 45 Jahre und der umgangssprachlich als Ghetto Blaster bezeichnete JVC etwa 25 Jahre.

Vollausstattung für damalige Verhältnisse: CD mit MP3, Kassette und Tuner inklusive Equalizer

Beide Gerätschaften werden weiterhin geliebt und genutzt, zumal und erst recht, nachdem beiden ein umfassender Service zuteilwurde. Genießen Sie einfach ein paar optische Eindrücke aus der Geschichte der Musikwiedergabe, auch wenn vielleicht bis bestimmt beide nicht einmal die DIN 45500, Gott hab‘ sie selig!, eingehalten haben.

Umfangreich ausgestattetes Bedienfeld; sogar MP3 kann der JVC schon von einer Compact Disc auslesen!
Je ein Subwoofer auf den Außenseiten machten den JVC legendär und im ganzen Viertel unüberhörbar.
Alles dran, was gebraucht wird: Ein Hochpegeleingang fürs Tape, Klang- und Balance- sowie Lautstärkeregler
Wenn man die DUAL HS 28 so sieht, kann man sich die wahre Größe nicht recht vorstellen. Der JVC ist etwa doppelt so breit!

Hatte ich schon erwähnt, dass die beiden Schmuckstücke, anders als die im vorhergehenden Blog-Beitrag vorgestellten Pretiosen, nicht zum Verkauf stehen?

Auch wenn somit die Spannung entweichen konnte, bleibt es dennoch so, dass die Aufmerksamkeit beim FLSV in Bamberg stets beibehalten wird. Denn es handelt sich hier halt um ein Inhaber-geführtes Fachgeschäft und nicht um einen seelenlosen Web-Shop!

Der Sieger des großen Vergleichstest bei den BAT 2017: DUAL 300

Wer bei seinem Besuch der Bamberger Analogtage 2017 am 08. und 09. Dezember 2017 genau aufgepasst hat, dem wird der DUAL 300 nicht aufgefallen sein. Denn das Gerät hat nicht mal außer Konkurrenz zu den vier Modellen im großen Vergleichstest bei den Bamberger Analog-Tagen 2017 teilgenommen.

Aber gleich mehrere Auszeichnungen wären diesem Plattenspieler aus der Frühzeit der Gebrüder Steidinger aus Sankt Georgen im Schwarzwald, wir reden hier von der Zeit Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre!, sicher, nämlich unter anderem der Design-Preis, erste Plätzchen für die gewagteste Farbgebung sowie für den größten Materialeinsatz recyclbarer Materialien.

Und aus diesem Anlass verschenken wir insgesamt 5 Exemplare der Ausgabe meines Lieblings-Magazins MINT, worin der schwärzesten aller Wälder hifi-technisch besonders beleuchtet wird.