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Die Vorstellung der Yamaha NS-5000 in München

Am vergangenen Dienstag war ich mit nur einer Handvoll ausgesuchter Händler von meinem Premium-Vertrieb Yamaha zu einer ganz besonderen Produktvorstellung nach München eingeladen. Aber anders als sonst wurde das neue Lautsprecher-Flaggschiff namens Yamaha NS-5000 nicht in einem unpersönlichen Tagungsraum oder gar in einem Hotel vorgestellt, sondern in den Redaktionsräumlichkeiten des Online-Magazins Lowbeats.de.

Die Redaktionsräumlichkeiten bei Lowbeats.de inklusive ruhenden Chefohren

Hier wurden wir aufs Köstlichste versorgt, nicht nur was die kulinarische Seite anbetrifft.

Das ist nur der Nachtisch! Lecker gegessen wurde aber auch schon.

In zwei Gruppen wurden uns anschließend die technischen Besonderheiten dieses schon auf den ersten Blick eigenständigen Lautsprechers zunächst theoretisch vorgestellt, bevor es dann in den akustisch bestens präparierten Vorführ- und Testraum ging. Hier konnten wir die NS-5000 auch im Vergleich zu anderen hochwertigen Marktbegleitern prüfen, deren Namen wir an dieser Stelle lieber nicht nennen. Und dass die bereitgestellte Hifi-Elektronik (Yamaha CD-S3000 und A-S3000) keinen Vergleich mit renommierten Verstärkern auch fürs doppelte Geld scheuen müssen, haben wir befriedigt feststellen können. Ich tue mir ja schwer, klangliche Eindrücke so in Worte zu fassen, dass es mein Gegenüber auch genauso versteht, wie ich es gemeint habe. Deswegen unterlasse ich das ja auch konsequent in meinen Beratungen im Ladengeschäft. Aber eines kann man sehr wohl über den tonalen Fingerabdruck der Yamaha NS-5000 trefflich sagen: Sie spielt ohne erkennbare Brüche zwischen den einzelnen Frequenzbereichen und somit wie aus einem Guss!

Andreas Rieckhoff von Yamaha in Aktion. Und Hausherrn Holger Biermann scheint es auch zu gefallen.

Ein paar Ausführungen zur Technik der NS-5000*: Wer sich auch nur ein bisschen mit Lautsprecher-Historie allgemein auskennt, wird sofort die Reminiszenz an den legendären Studio-Monitor NS-1000 erkennen. Mit nahezu gleichen Abmessungen wie seinerzeit die NS-1000M unterscheidet sich dieser neue Lautsprecher von all seinen Mitbewerbern schon allein dadurch optisch recht drastisch und wird damit unverwechselbar. Und auch die klassische Dreiwege-Bestückung mit einer großen Mitteltonkalotte** war auch schon damals das Markenzeichen des absoluten Top-Modells. Genauso revolutionär wie zu dieser Zeit die Beryllium***-Kalotten im Mittel- und im Hochton-Bereich waren, ist heute die Verwendung einer besonderen Textilfaser namens Zylon**** bisher einzigartig. Aber aktuell kann man aus diesem einen Material nicht nur kleine und kleinere Membranen bauen, sondern auch richtig große Tieftöner mit immerhin 12 Zoll = 30 Zentimeter Durchmesser aufbauen. Und diese Homogenität des Materials in allen Frequenzbereichen hört man ganz einfach! Und auch den richtig großen Bass im Vergleich zur aktuellen Mode, eher mehrere kleine Tieftöner zu verwenden.

Wer gerne noch mehr über die große Fülle an besonderen technologischen Lösungen, die bei diesem Ausnahmelautsprecher realisiert wurden, wissen will, der wende sich vertrauensvoll an MM vom FLSV in Bamberg, seines Zeichens Premium Partner bei Yamaha.

An dieser Stelle danke ich besonders Michi Geise und Andreas Rieckhoff von Yamaha für deren beispiellosen Aufwand, uns diese Pretiose auf die bestmögliche Art nahe zu bringen sowie Holger Biermann und seiner Frau Barbara für den besonders herzlichen Empfang!

 

*Das steht ja beim japanischen Hersteller seit vielen Jahren für Natural Sound. Und ich betone es gerne an dieser Stelle noch einmal: Yamaha ist der einzige Hersteller im Hifi-Markt, der die ganze und wirklich große Bandbreite vom Musikinstrument über eigene Musikschulen, über Studio-Ausstattung bis hin zum Wiedergabe-Instrument Lautsprecher selbst entwickelt und fertigt!

**Der große Vorteil dieser selten gewordenen Gattung von Lautsprecher-Chassis ist der, dass der Frequenzbereich, in dem unser menschliches Gehör am empfindlichsten ist, von nur einem Treiber und ohne wesentliche Beeinträchtigung durch Frequenzweichen-Bauteile übertragen werden kann.

***Nein, die Franzosen, die heute dieses Material verwenden, haben das nicht erfunden. Übrigens genauso wenig die Inverskalotte. Aber das nur am Rande.

****Auf deren Verarbeitung hält Yamaha sogar ein Patent.

Eine neue Folge von: Was macht MM denn so am MMittwoch?

Tja, so richtig spannend war es nicht gerade, was MM da am Mittwoch gegen frühen Abend so alles an Arbeit erledigt hat. Aber effizient! Denn es war ja nicht nur die Aufarbeitung einer der vielen News, sondern es war der Hintergrund der Produkt-Neuheit, die seit Dienstag seine Runden beim FLSV in Bamberg dreht, ausführlich und dennoch verständlich, aber auch ohne inhaltliche und ohne Rechtschreibfehler auszuformulieren. Schließlich handelt es sich beim Objekt der Begierde um nichts weniger, als um den High End-Plattenspieler AMG Giro samt AMG Tonarm 9W2 und dem MC-Tonabehmer AMG Teatro.

Und damit der geneigte Leser, und davon gibt es wohl inzwischen den Einen oder den Anderen, die sich hierbei den News ob der nicht immer so streng formalen oder gar der hifi-politisch unkorrekten Schreibweise ein Lesezeichen gesetzt haben, es etwas leichter und auch schneller findet, was er gar nicht sucht, habe ich die Startseite dieser Webseite etwas modifiziert und eben diese dann stets aktuellsten Neuheiten und Neuigkeiten aus High Fidelity und High End vor den statischen Haupteil „Was wir machen, wo wir herkommen, wo wir hingehen etcppuswusf.“, den es quasi auf jeder anderen Webseite auch so oder so ähnlich gibt, gesetzt. Das wirkt doch gleich noch dynamischer, oder etwa nicht?

Und die gestrige Schreibarbeit hat mich dazu angeregt, auch in Zukunft unser schönes Hobby, mehr ist es ja zum Glück bei den meisten nicht, mit derartigen Artikeln ein wenig transparenter zu machen und das in den Vordergrund zu stellen, was auch mir wirklich dabei wichtig ist, nämlich der Genuss beim Hören.

Mal schauen, was als nächstes drankommt, denn:

Es bleibt spannend!

 

High End in München: ein kurzer Rapport

Ganz früh am Samstag ging sie für mich los, die High End 2015 in München. Schließlich habe ich mich erst zur Halbzeit dieser Leitmesse für die gehobenen Produkte unseres Marktsegmentes auf den Weg dorthin gemacht.

Nachdem die Formalitäten mit der Anmeldung erledigt waren, ging es gleich ans Eingemachte und zwar ans Großreinemachen. Schließlich sollte der Stand dem heutigen Besucher eher schmeicheln als abschrecken ob der ganzen Fingertapser vom Vortag. Dann Punkt 10.00 Uhr ging es los. Massen kamen. Und gingen. Weil sie an unserem Stand vorbei mussten! Und genau da am Eingang stand er, der Neon-grüne Blickfang…

Lesen Sie [hier] weiter, wie sich Klein-MM geschlagen hat und warum es auch in dieser Folge am Ende wieder heißt:

„Es bleibt spannend!“

Nobel-MM mit Zubehör Part 2 von 1002 und eine Übersicht

Da MM ja eine innige Beziehung zu MM aufgebaut hat, werden jetzt die jeweiligen Spitzentonabnehmer der vier vom FLSV angebotenen MM-Tonabnehmersystem-Hersteller für die Testzwecke hier vor Ort bevorzugt aufgebaut.

Den Anfang macht das opulent klingende MP500 von Nagaoka, die anderen Top-Abtaster von audio-technica, Grado und Ortofon folgen in Bälde. Und einen dieser Tonabnehmer, nämlich das Ortofon 2M Black, wird es ebenfalls in kurzer Zeit je einmal mit Standard-Headshellkabel und eben mit angemessener Verkabelung geben, damit man auch diesen Vergleich anstellen kann! Wir sind uns sicher: Den klanglichen Unterschied kann man hören, zumal es sich ja an dieser Stelle der Wiedergabekette noch um ein besonders empfindliches Signal handelt.

Und weil wir gerade dabei sind, gibt es ab sofort auch eine Liste der derzeit lieferbaren und auch vorführbaren MM-Systeme.

Ja, Sie haben es richtig erkannt: Zählen kann ich auch. Auch, dass ein mögliches Ende beim Zubehör nicht abzusehen ist. Diese Gattung sprießt ja weiter fröhlich vor sich hin, denn jeden Tag steht irgendwo einer auf und erfindet den totalen Absorber oder das absolute Kabel mal eben neu und stellt alles Dagewesene in den Schatten. Sie müssen nur mal auf die High End an diesem Wochenende gehen, da sehen Sie Hersteller, deren Namen Sie bisher noch nie gelesen haben und auch vielleicht nie mehr lesen werden!

Unsere Kleinste

Unsere kleinste Anlage, die aus einem Quellgerät und einem Paar Lautsprechern besteht, sieht doch putzig aus, oder?

Man kann diese aogar per Bluetooth, das heißt kabellos* verbinden. Natürlich verfügen die Boxen über den aktuellen AptX-Standard, sodass es fast highfidel klingt. Noch besser tönt es, wenn man stinknormale, aber gute Kabel zur Verbindung verwendet.
Aber man darf sich über die schiere Größe der Komponenten nicht täuschen lassen, denn die Taschenspieler von Astell & Kern und die Lautsprecher von Audio Pro, hier die Addon T8, haben es klanglich faustdick hinter den Schweinsöhrchen.
Kommen Sie einfach mal hier vorbei und hören sich diese doppelt gelungene Überraschung an und Sie wissen, was Sie in den nächsten Urlaub mitnehmen werden.

* Wenn man wie immer von der Spannungsversorgung absieht !

Nützliches Zubehör, Part 1 von 1001

Seit Jahr und Tag bietet der FLSV neben den festen Geräten und Lautsprechern auch eine Unmenge gerade im Bereich Zubehör an. In loser Folge werden an dieser Stelle ein paar dieser nötigen und nützlichen, meist aber auch klangfördernden Accessoires vorgestellt.

Den Beginn macht unser Neuzugang, der Rothwell Pegeldämpfer.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten monumentale Hornlautsprecher, die mit einem immens hohen Wirkungsgrad ‚gesegnet‘ sind. Diese wollen Sie an einem Verstärker betreiben, dessen Lautstärkeregelung aber so ausgelegt ist, dass schon sehr früh, also zum Beispiel schon in der 9-Uhr-Stellung, eine viel zu hohe Lautstärke, sprich eine zu geringe Dämpfung der Endstufe, erzielt wird. Hier helfen die Pegeldämpfer von Rothwell, die einfach zwischen Quellgerät und Verstärker oder zwischen Vorverstärker und Endstufe eingesetzt werden. Damit wird die Ausgangsspannung des Gerätes um 10dB abgesenkt, in der XLR-Variante für symmetrische Verbindungen um 20dB.

Einen weiteren Vorteil bringen diese als Cinchadapter beziehungsweise als XLR-Adapter ausgelegten Pegeldämpfer, da nun das Lautstärker-Potenziometer in einem sehr viel lineareren, sprich kanalgleicheren Bereich arbeitet, als es am Anfang und am Ende der Schleifbahn der Fall ist. Außerdem lässt sich die Lautstärker nun viel feinfühliger einstellen.

Der Rothwell Pegeldämpfer hilft Ihnen auch weiter, wenn Sie einen sehr alten Verstärker haben, der durch ein modernes Gerät durch dessen Ausgangspegel im Eingang einfach übersteuert würde.

MM-Marathon vorerst beendet

Anlässlich des letzten Treffens der GenussHörer wurde die vorerst letzte Stufe des MM-Marathons gezündet und dabei weit über 20 verschiedenen Tonabnehmer dieses Prinzips im Vergleich vorgestellt.

Es sind dabei vier der führenden Tonabnehmer-Marken großflächig vertreten, nämlich in alphabetical order: audio-technica, Grado, Nagaoka und Ortofon. Die Preispanne reicht dabei von nicht einmal 40.- € bis immerhin 860.- €.

Sollten Sie sich über die beim FLSV verfügbaren MM- und MI-Systeme einen ersten Überblick verschaffen wollen, dann gibt es hierfür auch eine [komplette Liste].

GenussHören, die elfte

Am Samstag, dem 18. April 2015 fand das inzwischen 11. GenussHören-Treffen statt. Zur Erinnerung: Hier treffen sich drei- bis viermal im Jahr Musikbegeisterte im privaten Rahmen, um vorher angekündigte technische Besonderheiten unseres anderen Hobbys (High Fidelity und High End) interessant aufzubereiten und mit Leben, sprich mit Musik zu füllen.
An diesem Abend lag der technische Schwerpunkt diametral zur letzten Veranstaltung, und zwar auf durchgehend analoger Wiedergabe von Schwarzem Gold, vulgo von der guten, alten Schallplatte, dem schon mehrfach totgesagten Medium.

Wer mehr über diese Veranstaltung sehen und lesen möchte, der schaue sich bitte die [Nachlese GenussHören vom 18. April 2015] an.

Auslobung

Was ist Ostern ohne Geschenke? Und weil mir nichts Besseres eingefallen als eine CD-Box ist, gibt es eine CD-Box. Von der trenne ich mich, obwohl sie wirklich authentisch klingt und die Wurzeln des heutigen Jazz darstellen. Aber sie eignet sich nicht besonders für die Vorführung von hochwertigen Lautsprechern außer von schräg klingenenden Breitbändern und quietschenden Hörnern.

Wer also Musik mal für eine echte, wilde Tanzparty sucht, der sollte sich schnellstmöglich an munk@flsv.de wenden, denn der Erste erhält diese 6 CDs inkl. dickem Booklet als Osterunüberraschung.

Sonderlob nicht nur für die Verpackung

Heute sind wieder viele neue Tonabnehmer eingetroffen. Die Tonabnehmersysteme von Grado arbeiten nach Moving Iron-Prinzip und gehören somit nicht ganz lupenrein dem Moving Magnet-Prinzip (MM) an. Aber der einzige wesentliche Unterschied ist, dass hier anstelle der Magneten ein Stück aus einer Eisenlegierung verwendet wird.

Vorführbereit sind ab sofort die Modelle Black, Red, Silver und Gold, Platinum und Sonata.

Für dieses Tonabnehmer-Segment wird der FLSV die größte und auch vorführbereite Auswahl im weiten Umkreis aufbauen, wie es schon bei den bezahlbaren Lautsprechern und bei Kopfhörern der Fall ist. Das Aufrüsten der friedliebenden Art geht also in die nächste Runde.

Ein ganz besonderes Lob bekommen diese Teile für ihre unpretentiöse Verpackung, die entsprechend günstig hergestellt werden kann und die wenig Verpackungsmüll hinterlässt.

Alte Bekannte oder bekannte Alte

Das freut das Herz des Yamaha-Fans ganz besonders, wenn dessen Betreiber drei Schätzchen aus der seinerzeit hochgelobten 10er-Serie im sogenannten Midi-Format mit 28cm Breite zurückbekommt und das in einem solchen Zustand inklusive der Bedienungsanleitungen! Dieses Maß war früher, also Mitte der 1990er Jahre, recht begehrt und man erreicht es inzwischen wieder, da die Geräte dank Integration und Effizienz immer kompakter werden können. Das ging früher nicht ganz, denn der AX-10 baut dafür recht tief, da damals dieselben Baugruppen wie im Verstärker mit klassischem 43,5er-Breitenmaß verbaut wurden. Aber schön sind die Teile immer noch anzusehen. Schade, denn erst vor wenigen Wochen habe ich die letzten Sonderdrucke der Tests in den heute immer noch existierenden Gazetten dem Altpapier übereignet. Aber in der Yamaha-Sammlung gibt es noch je Exemplar davon.

Sollte also jemand an dieser Einheit, bestehend aus AX-10, CDX-10 und TX-10 interessiert sein, dann aber schnell!

Liebe Leute, lasst euch sagen, die Uhr hat…

Mittwoch geschlagen!

Ab morgen, dem tatsächlich 1. April 2015, hat das Ladengeschäft geschlossen! Es ist somit der erste Mittwoch in diesem bayerischen Sommer. Und da hat der FLSV die Pforten fest verschlossen, um die Arbeiten zu erledigen, die sonst am wohlverdienten Feierabend oder gar am Wochenende erledigt werden.

Bestimmt haben Sie dafür Verständnis, dass auch ein Einzelhändler im wahrsten Sinne des Wortes, auch seine Rekreation braucht, stimmt’s? Und die ist ab sofort zwar nicht mittwochs, sondern abends und am Wochenende angesagt.

Außerdem ist durch die Freilichkeiten vorletzte Woche so viel Arbeit liegen geblieben, dass mich ein solcher Tag, den man heute mit Arbeiten im Home Office bezeichnet, zeitlich drastisch entlastet.

In diesem Sinne geht es wohlgemut am Donnerstag zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort wieder zu, wie beim FLSV.

Nein, das war kein Scherz!

Passend zum trüben Wetter: Preiserhöhungen aller Orten

Es betrifft derzeit nahezu jeden Lebensbereich, also auch unsere Lieblingsspielwiese High Fidelity inklusive High End, denn fast täglich landen Preiserhöhungen auf Grund der Wechselkursschwankungen zuungunsten des €uro auf dem digitalen Schreibtisch.

Heute habe ich vor allem die Kopfhörer-Preisliste korrigiert. Es betrifft aktuell die Modelle von Grado und HiFiMAN, nachdem erst Audez`e die Preise angepasst hat. Man merkt: allesamt amerikanische Produkte, die besonders Federn lassen müssen.

Frei nach dem Motto: And the Maxi goes to…

Ich weiß, wir sind a weng spät dran mit dem echten Hollywood-Motto und deswegen haben wir es auch leicht abgewandelt. Hier wurde nach den Freilichkeiten am letzten Wochenende eine Flasche (den kärglichen Rest trinken wir lieber selbst) leckeren Franken-Secco für die Beantwortung einer eher leichten Rechenaufgabe, nein nicht eine mit Laub*, die kommt im Herbst und nicht am Frühlingsanfang!, ausgelobt. Und es hat einer tatsächlich geschafft, mir die richtige Antwort zu geben, welchen Anlass die nächste echte Party beim FLSV haben wird, die frühestens im Juli 2018 steigen wird.

Richtig, die Antwort lautet: Da wird der Fränkische Lautsprecher-Vertrieb nämlich 33.333333333333333333333333 Jahre alt! Man könnte es so einfach haben im Leben, wenn man zum Beispiel Bruchrechnen könnte, denn da würde man nur 100 : 3 sagen müssen. Oder Hundert Drittel. Aber das hört sich doch viel älter an, finden Sie nicht? Und woher kennen wir diese Zahl sonst noch? Genau, von den LP-RPM. Entsprechend wird es ein rauschendes Analog-Fest geben, mit allem, was die Mottenkiste so hergibt: Schallplattenspieler, Kassettenrekorder, Tonband-Maschinen, Tuner und derlei mehr.

Jedenfalls gratuliere ich Andreas L*. für die Erkenntnis, die ihm und seiner Frau einen schmackhaften und prickelnden Abend verspricht.

Nachlese zu den Freilichkeiten anlässlich des 30. Geburtstages des FLSV

Wenn jemand lieber eine Zeitschrift mit schönen und großen Bildern, aber mit demselben Inhalt, lesen möchte, der kann das [hier] tun.

 

Nun ist er also schon wieder Geschichte, der dreißigste Jahrestag der Gründung des Fränkischen Lautsprecher-Vertriebs in Bamberg.

Aber schön war‘s, denn es sind viele liebe Gäste meiner Einladung nicht nur wegen der Fränkischen Spezialitäten inklusive vegetarischem Brotaufstrich, von denen kaum etwas übrig gelassen wurde, und entsprechender Gerstenkaltschale aus Mönchsambach gefolgt.

Es waren für den übergeordneten Anlass sechs Anlagen sorgfältig ausgesucht und aufgebaut worden, immerhin eine mehr als angekündigt, die stets einen sofort erkennbaren Unterschied zwischen den beiden Aggregatszuständen ohne lästiges Umbauen ermöglichten. Da ich diese Konstellationen bereits beschrieben habe, erwähne ich sie hier nicht mehr, sondern beschreibe lediglich kurz die neue Anlage.

Dadurch, dass wir überraschenderweise, weil rechtzeitig aus Frankreich eintreffend, doch noch den Trinnov Amethyst erhalten haben und auch in eine veritable High End-Anlage einbauen konnten, bekam die Veranstaltung ein zusätzliches akustisches Glanzlicht verpasst. Diese Anlage bestand aus einem CD-Player, hier dem Vincent CD-S4 und einem Laptop als digitale Signalquellen, dem Amethyst als Vorverstärker und zusätzlich für Raumkorrektur und Streaming zuständig, den beiden Monoblöcken 8200 MP von Audiolab und den großen PMC PB1i. Was man mit dieser Zauberkiste selbst aus einem in eine hübsche Hifi-Schale geworfenen und dem Studiomonitor-Bereich entlehnten Lautsprecher aus der Nicht-ganz-fünfstellig-Klasse klanglich herausholen kann, das verschlägt auch den Kennern der Materie die Sprache.

Schön war es unter anderem auch durch die vielen passiven Raumakustik-Korrekturelemente, die wir am Donnerstagabend noch so aufgestellt haben, dass man deren Vielfalt in Form und Oberflächen sofort erkennen konnte (siehe auch weiter unten).

Schön war es in fachlicher Hinsicht auch dank der geballten Kompetenz vor Ort. Schließlich waren neben dem Stammpersonal mit Lauschgoldengel Mathias Thurau, der nicht nur in der Vorbereitung dieser Veranstaltung unersetzlich war und mit dem ich gemeinsam und in Zukunft auch die Trinnov Geräte hier in dieser Region weiter voranbringen werde, und meiner Wenigkeit gleich drei weitere Ansprechpartner in diesen Tagen anwesend, um wirklich alle Fragen auch noch kompetent zu beantworten. Tatsächlich wurde dieses Angebot so gut angenommen, dass ein paar konkrete Projekte hier vor Ort angeleiert wurden, die demnächst, als handfeste Angebote ausgearbeitet, den Interessenten vorgelegt werden.

Und in diesem Sinne danke ich ganz besonders Herrn Sven Böhnke von audio-technica, der das Große Vorführstudio mit der gebotenen Vielfalt an Akustik-Elementen von Vicoustic dekoriert hat, um zu zeigen, für welchen Zweck welche Paneele in welcher Ausführung zur Verfügung stehen. Demnächst wird es deswegen beim FLSV auch eine Musterbestückung mit diesen Elementen geben, um meinen Kunden diese zur Anprobe mit nach Hause geben zu können.

Genauso herzlich danke ich Herrn Veit Wegmann von Medialantic, dem deutschen Vertrieb der an diesen Tagen zahlreich (immerhin zwei!) eingesetzten Trinnov Raumakustik-Optimierer für seinen Besuch und seinen Einsatz. Er hat es möglich gemacht, dass uns noch rechtzeitig der große Vorverstärker Amethyst erreicht hat.

Ebenso geht mein Dank an Andreas Rieckhoff von Yamaha, der unkompliziert und schnell für die Bereitstellung der vielen, vielen Stofftaschen und anderen Gutseln gesorgt hat. Gespickt mit allerlei Überraschungen wurden diese gegen eine beliebig große, meistens aber eher gegen eine kleine Spende, wie immer für den Bamberger Kinderschutzbund, an meine Kunden übergeben.

Und nochmals Danke an meine Gäste, die zahlreich erschienen sind und somit jeden Aufwand, der im Vorfeld zu organisieren war, gerechtfertigt erscheinen lässt.

Am ruhigsten ging es wie bei den letzten Veranstaltungen auch im High End-Kino zu, da dieses über eine Tür mit veritabler Dichtung verfügt. Hier war der Trinnov ST-2 Hifi an einer DALI Epicon 2 zugange. Dieser kleine Lautsprecher aus Dänemark gilt nicht nur bei mir als einer der besten seiner Zunft und seiner Größe. Aber was man in diesen Tagen von dieser Pretiose vernehmen konnte, das geht doch weit über das hinaus, was man sonst mit der 2er so hören kann, auch bei mir. Am beeindruckendsten kam der deutlich zu vernehmende 3D-Effekt ‘rüber, wenn das Licht im High End-Kino gedimmt wurde. Da sieht man auch mal wieder, wie sich das Gehör durch optische Reize ablenken lässt. Und was man auf diesem Bild nicht sehen kann, ist, dass immerhin sieben Personen zu diesem Zeitpunkt in diesem doch eher überschaubaren Raum anwesend waren!

Zur Vervollständigung seien noch kurz die beiden Anlagen vorne im Kleinen Vorführraum beleuchtet. Im ersten Bild ist die ‚Analog und Digital im Einklang‘-Anlage abgebildet. Der nagelneue Pro-Ject RPM 1 Carbon wurde übrigens von uns extra für diesen Anlass zur FLSV-Version durch Einsatz des Ortofon 2M Black und einer Wildledermatte sowie einem hochwertigen Anschlusskabel geadelt. Die zweite Anlage lief unter dem Motto „Stromanbieter-Vergleich einmal anders“.

Für eine weitere große Überraschung und gespannte Ohren sorgte der Kennerton Odin, der wohl erstmalig bei einem Händler in Deutschland zu hören gewesen sein sollte. Gut so, denn hier ist das Teil in besten Händen und in noch besserer Gesellschaft. Das magnetostatische Topmodell des russischen Anbieters hatte lange auf sich warten lassen, rechtfertigt aber locker die klanglich sehr hoch gesteckten Erwartungen. Er wird wohl ebenso in den Dauervorführbestand des FLSV übergehen! Danke an die Herren Klaus Stahl und Robert Ross!

Eine kleine parallele Sonderausstellung gab es mit den Design-Schmuckstücken von Leni K., die gleich fünf Exemplare einer meiner preiswertesten Lautsprecher im Programm, nämlich die Pro-Ject Speaker Box 5, optisch derart veredelt hat, dass diese Pretiosen möglicherweise auf der High End in München zu sehen sein werden, so gut haben sie dem anwesenden Repräsentanten von Audio Trade atr gefallen. Es gab lang anhaltende und immer wiederkehrende Diskussionen unter den Betrachtern, welcher Ausführung denn die Krone der Schönsten gebührt. Aber es war wie immer: Vier Leute, fünf Meinungen! Ich habe nur die Befürchtung, dass niemand mehr die neue Farbe im Pro-Ject Plattenspieler-Portfolio beachtet, obwohl diese für sich betrachtet schon ziemlich auffallen dürfte.

Und ein letztes Danke-Schön geht an meine kleinen Helferlein im Hintergrund, an Alex, an René, an Philipp, an…

So, jetzt gilt es als Fazit festzuhalten, dass ich als absolut höchstes Lob, das einem Franken über die Lippe kommen kann, sagen kann, dass ich nach dieser Veranstaltung nicht ganz unzufrieden und somit nicht ganz unglücklich bin!

Und weil es so schön war, könnt ihr euch ja schon einmal den Juli 2018 vormerken, denn da gibt es frühestens die nächste große Veranstaltung in einem solchen Rahmen. Aber den Anlass dazu habe ich schon wieder vergessen… Wer ihn mir hinter vorgehaltener Hand nennt, wird mit einer Flasche Maxi Secco von Max Müller entlohnt, den mir das hiesige Weinhaus Heinrich & Heinrich geliefert hat.

Urkunde der Stadt Bamberg

Auch meine Stadt samt Oberhaupt hat nun die immerhin 30jährige Karriere des FLSV in Bamberg mit einer Urkunde gewürdigt. Diese werde ich nicht nur in Ehren halten, sondern auch stolz meinen Kindeskindern zeigen. Aber vielleicht komme ich ja gar nicht in diese Verlegenheit. Mal schauen.

Die Urkunde ist derzeit im Schaufenster in der Inneren Löwenstraße an prominenter Stelle zu bewundern.

Neu beim FLSV: Arcam A39

Auch gerade frisch eingetroffen ist der fast schon ganz große Vollverstärker A39 vom englischen Anbieter Arcam. Über dieses Gerät werden wir demnächst detaillierter berichten, sobald wir den Nachzügler, nämlich den dazupassenden Universal-Player und Streamer CDS27, ebenfalls hier vorführbar haben werden.

Wozu Praktikanten wirklich gut sind

Gerade kamen gleich zwei dicke Pakete von Yamaha hier an. Darin sind ausnahmsweise keine Verstärker und CD-Player enthalten, sondern praktische Tragetaschen aus Stoff sowie etliche Devotionalien, neudeutsch Give-aways genannt. Damit werden die berühmt-berüchtigten Überraschungstüten des FLSV gebaut. Und dafür kam der Herr Praktikant gerade recht! Was außer einem aktuellen Yamaha Katalog noch alles darin enthalten ist, wird natürlich nicht verraten. Aber gegen eine kleine Spende wie immer zu Gunsten des Bamberger Kinderschutzbundes können Sie es herausfinden!

Ich danke Andreas Rieckhoff von Yamaha ganz herzlich für die unkomplizierte Bereitstellung und meinem Praktikanten René ebenso herzlich für die Fronarbeit, die er mir abgenommen hat und die mir viel Zeit für andere Organisationsaufgaben freigemacht hat.

Absoluter Knaller zum 30. Geburtstag!

Gerade noch rechtzeitig zum 30. Geburtstag des FLSV hat es der neue Referenz-Kopfhörer von Kennerton namens Odin nach Bamberg geschafft. Somit dürften wir einer der allerersten Fachhändler in Deutschland sein, der diesen Ausnahmekönner vorführen kann!
Der erste Eindruck ist sehr vielversprechend. Und spielen tut das Ding sogar an meiner kleinsten High End-Anlage, dem Astell & Kern AK 100 MK II, ausreichend laut.

Somit ist der Kennerton Odin eine willkommene Bereicherung im ohnehin schon luxuriösen Angebot des FLSV, der ja auch etliche, nein eigentlich alle Kopfhörer dieser Preisklasse von Aude`ze, Grado, oBravo und vor allem Stax bereithält.

Die Vorführungen am 20. bis 22. März 2015 beim FLSV in Bamberg

  1. WO geht was?
  2. WAS geht dort?
  3. WIE geht was?

 

Vorführung 1 = Großes Vorführstudio = Hifi-Seite

PC-Software-basierende Raumakustik-Optimierung

Dirac Room Correction SuiteDynaudio Xeo HubDynaudio Focus 600 XD

 

Vorfühlung 2 = Großes Vorführstudio = Heimkino-Seite

Raumakustik-Optimierung durch passive Bauelemente

Exposure 1010 CD-Player1010 VollverstärkerCabasse Jersey

 

Verführung 3 = High End-Kino

Klang-Verbesserung trotz perfekter Raumakustik

Yamaha NP-S2000 und Yamaha CD-S2100Trinnov ST2 Hifi und/oder Trinnov Amethyst

Yamaha A-S2100DALI Epicon 2

 

Vorfrühling 4 = Kleiner Vorführraum

Analog und Digital im Einklang

Pro-Ject RPM 1.3 CarbonPro-Ject Phono Box DS+Copland DRC 205Pro-Ject MaiACabasse Java

 

Verfrühung 5 = Kleiner Vorführraum = Kopfhörer-Demo-Seite

Einmal mit und einmal ohne

Audiolab 8200 CD V12Emusic hall ph25.2KEF M500


Da die Themen der ersten vier Vorführungen bereits an anderer Stelle ausführlich beschrieben wurden, gibt es hier nur ein paar kurze Bemerkungen zu Vorführung 5:

Beim diesem Themenschwerpunkt des Jubiläumswochenendes wird im Kleinen Vorführraum der Unterschied und damit die Wichtigkeit einer guten, aber durch die Tuningmaßnahmen immer noch bezahlbaren Spannungsversorgung im Vergleich zur Standardstromverkabelung exemplarisch aufzeigt. Hier werden zwei von den Komponenten her identische Anlagen aufgebaut, die sich lediglich in den die Spannungsversorgung betreffenden Teilen unterscheiden.

Diese bestehen jeweils aus dem CD-Player Audiolab 8200 CD V12E, nachfolgend dem Kopfhörer-Verstärker music hall ph25.2 und dem Kopfhörer KEF M500. Das Hören mit einem guten Kopfhörer ist im Kleinen Vorführraum insofern sinnvoll, da es hier bei weitem nicht so ruhig ist, wie es im Großen Vorführstudio – zumindest von außen – immer ist.

Anlage 1: Wandsteckdose – Baumarkt-Steckerleiste – Beipack-Netzkabel – Original-Sicherungen der Hersteller.

Anlage 2: Wandsteckdose – hochwertige und geschirmte Zuleitung mit Supra LoRad, Supra Schuko-Stecker und Supra Kaltgerätekupplung – AC-Conditioner Furman AC-210 A E – Verbindung mit Supra LoRad, HMS Kaltgerätestecker und wiederum Supra Kaltgerätekupplungen zu beiden Geräten.

Es werden jeweils unterschiedliche Feinsicherungen verwendet. Der CD-Player erhält die Feinsicherung II in der hochglanzpolierten Ausführung von AHP (Audiophile Hifi-Produkte, Andreas Jungblut), während der Kopfhörerverstärker eine versilberte Feinsicherung von PADIS als Netzsicherung eingesetzt bekommt.

Lassen Sie sich überraschen! Der große Vorteil bei dieser Maßnahme ist, dass man sie auch nach und nach durchführen kann und somit das Loch im Geldbeutel ein verschmerzbares bleibt.

Wer dieses Programm farblich diskriminiert und mit allen Hyperlinks lesen möchte, der schaue bitte [hier] nach.

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