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Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Frühjahr 2026: Qualio IQ

Es gibt schon wieder einen Leckerbissen beim Fränkischen Lautsprecher-Vertrieb in der heimlichen Hauptstadt Oberfrankens.* Und es ist – trara: ein Lautsprecher! Sogar ein Paar davon und das kommt zudem aus Polen.

Der Osten Europas ist ja in den letzten Jahren nahezu kometenhaft in den Hifi- und High End-Himmel aufgestiegen. Ich zähle an dieser Stelle jetzt nicht alle Firmen auf, sondern konzentriere mich auf QualioAudio. Angefangen habe ich mit dem zweitgrößten Modell und das in der kleineren Variante, das sich Qualio IQ ohne Ultra nennt. Beim größeren Modell haben die Entwickler nochmals an einigen Stellschrauben gedreht, um beim selben Format das Allerallerletzte an Klang herauszukitzeln, was bei der eh schon luxuriös ausgestatteten normal Qualio IQ preislich einfach nicht machbar war.

Lediglich vier Schrauben muss man durch einen Bügel schrauben, damit die Open Baffle gesichert hält.

Lautsprecher als Dipole gibt es ja in Form von Magnetostaten zum Beispiel von Magnepan und Elektrostaten von Quad schon eine ganze Weile beim FLSV in Bamberg, aber eben keine dynamischen Lautsprecher, wenn wir mal von den ganz, ganz großen Thivan Anteros 9 absehen.** Somit sind die Qualio IQ die ersten, die zumindest im Mittel-/Hochton-Bereich so frei und luftig arbeiten, aber auch genauso aussehen..

So sehen die QualioAudio Qualio IQ Ultra in einem nicht allzu großen Wohnraum aus. Lediglich an den besonderen Absorberfüßen und am Anschlussterminal kann man die beiden Varianten optisch von einander unterscheiden

Aber das ist nicht die einzige Besonderheit dieses Lautsprechers. Wenn man sich ein wenig in der Szene auskennt, wird man ob der Zutaten, die QualioAudio verwendet, mit der Zunge schnalzen. Wen es interessiert, kann die Webseite diesbezüglich vielleicht nicht gerade auf Polnisch, aber dann doch lieber in English lesen. Das klangliche Resultat all dieser Maßnahmen kann und muss man eigentlich dann aber bei den Bamberger Anti-Analog-Tagen leibhaftig erfahren. Diese finden ja bereits am nächsten Freitag und Samstag, also am 17. und 18. April 2026 statt. Die Qualio IQ spielen somit im sowieso akustisch nahezu perfekten High End-Heimkino des FLSV in Bamberg auf und zeigen dort oben auf, warum sie eine willkommene Ergänzung des eh schon nicht ganz unüppigen Portfolio des FLSV in Bamberg sind.

Lediglich zwei Aspekte erwähne ich an dieser Stelle, die anderswo nicht so selbstverständlich sind. Das ist zum einen die überaus robuste Verpackung und zum zweiten das sehr reichhaltige Zubehör, das man auf dem Titelbild erkennen kann. Mit den vielen Widerständen, selbstredend wie der Air Motion Transformer auch von Mundorf, kann man den Hochton-Pegel in feinen Schritten an den Hörraum anpassen.

An dieser Stelle danke ich Klaus N. aus SW für diesen Tipp, den wir dann sukzessive und kongenial umgesetzt haben.

Hiermit ergeht meine nochmalige Herzliche Einladung (nicht nur) zu dieser Veranstaltung, damit auch wirklich jede und jeder und jedes nachvollziehen kann, dass es nur dort spannend bleibt, wo es schon immer spannend war.

*Nein, das sind weder Coburg noch Forchheim und erst recht nicht Hof. Ist es etwa doch Kulmmbach?

** Diese sehen erst mal wie normale Lautsprecher aus. Aber tatsächlich sind nicht nur die Satelliten, sondern sogar die großen Subwoofer als Dipole ausgelegt.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #11: Harbeth Super HL5plus XD2

Da das Wetter gerade mal wieder eher als winterlich zu bezeichnen ist, passt die Überschrift ja noch. Und da, wo die Harbeth Lautsprecher erdacht und gebaut werden, nämlich im gerade mal wieder nicht ganz UK, ist das Wetter garantiert auch nicht besser. Und so können wir uns ganz dem technischen Fortschritt widmen, denn die Harbeth Super HL5plus XD2 ist die Nachfolgerin der Super HL5plus XD ohne 2 am Ende. Ist doch logisch, oder?!

Harbeth bietet bei allen Modellen eine Holzverarbeitung auf höchstem Niveau.

Äußerlich sind sich beide Serien extrem ähnlich geblieben, wenn man mal von den neuen verfügbaren Oberflächen absieht. Das Furnier der beim FLSV in Bamberg neuen Harbeth Super HL5plus XD2 wird als Silver Willow bezeichnet, was auf Deutsch Silberne Weide heißt. Echt schick!*

Schlicht und einfach RADIAL4 nennt Harbeth das in allen XD2-Varianten verwendete Membranmaterial.

Aber was macht denn die XD2-Varianten neuer und damit besser? Hier verweise ich gerne auf diesen Eintrag in meinen NEWS, der die kleine Harbeth P3 ESR XD2 unter die Lupe nahm. Na, so klein ist die Harbeth P3 ESR XD2 aber wirklich nicht, dass man eine Lupe zur Hilfe nehmen muss, um sie optisch zu erkennen. Akustisch ist sie dagegen ganz klar ein Riese, ein kleiner. Namentlich ist es das neu entwickelte Membranmaterial RADIAL4, das einige relevante Vorteile gegenüber dem Vorgänger aufweist und entsprechend eine Überarbeitung der Frequenzweiche erforderlich gemacht hat. Jedenfalls an den technischen Daten lässt sich das kaum ablesen, was sich da getan hat.

Die Harbeth Super HL5plus XD2 auf dem obligatorischen Stand

Was aber jetzt noch möglich ist, ist ein direkter Vergleich zwischen den beiden Varianten. Dieser Vergleich wird auch bei den Days of Harbeth, die demnächst, aber nach den Bamberger Anti-Analog-Tagen am 17. und 18. April 2026 stattfinden werden, ein bestimmendes Thema sein, nämlich im Sinne von Evolution statt Revolution. Der Termin hierfür wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Hiermit sei auch der Verweis auf die noch vorhandenen Lautsprecher aus meiner Vorführung gestattet, die früher oder noch früher den nun aktuellen Modellen Platz machen müssen. Eine recht aktuelle Preisliste für Kompaktlautsprecher können Sie, kann man, kannst du hier aufrufen.

Auch wenn es diesmal nur ein kleiner Schritt hin zur Perfektion sein sollte, bleibt es zumindest beim FLSV in Bamberg auch deswegen spannend wie eh und je!

*Im Titelbild sieht man diese Variante als die hellere rechts auf dem eigentlich zu hohen Standfuß der Harbeth Monitor 30. Aber Nussbaum ist immer noch das am häufigsten nachgefragte Furnier.

Obwohl der Bassreflexkanal auf der Vorderseite ist, goutiert die zweitgrößte Harbeth ein wenig Abstand zur Rückwand.

Nachlese der Jours de Triangle am 27. und 28. März 2026

La France in Franken, man bemerkt sofort den Zusammenhang. Aber auch der leibliche Genuss verbindet beide Völker und Volksgrupppen. Und gute Lautsprecher!

Und weil die dazugehörige Einladung zur Vorstellung der Lautsprecher von Triangle diesmal sehr textlastig war, wird diese Nachlese die vielen Eindrücke dieser tollen Veranstaltung beim FLSV in Bamberg in den Fokus stellen.

Die Elektronik von Exposure bespielte die aktuellen Comète, während Arcam Radia die historischen Boxen versorgte.

Fangen wir wie gewohnt im Kleinen Vorführstudio an. Dort spielten wie angekündigt zwei Anlagen. Die Überraschung waren aber die beiden Triangle Comète e, also ganz frühe Modelle dieser im besten Sinne Fromage- und Baguetteklasse. Auch wenn beide Modelle an verschiedener Elektronik spielten, konnte man ganz klar die tonalen Fortschritte, die die Lautsprechertechnik ganz allgemein in den letzten 35 Jahren* vollführt haben, ohne Anstrengung nachvollziehen.

Hier liegen über 30 Jahre Entwicklung dazwischen: Triangle Comète einst und jetzt

Auf der Schaufensterseite spielte die Triangle Capella, einem sehr smarten Schickspeaker.

Im High End-Heimkino wartete wie schon in den vergangenen Veranstaltungen auch die physikalisch kleinste Box des jeweiligen Herstellers, um in einer nahezu perfekten akustischen Umgebung zu zeigen, was in eher kleinen Räumen klanglich doch möglich ist. Das war in diesem Fall die Triangle Titus EZ, die an einem Hegel H150 zeigte, was Qobuz Connect alles so an High Res Files anbietet.

Und auch hier verblüffte eine ebenfalls historisch wertvolle Triangle Titus e im Hintergrund.

Der Röhrenvollverstärker von Thivan und die französischen Kompaktlautsprecher passen nicht nur optisch zusammen.

Unten im Großen Vorführstudio war alles eine bis vier Nummern üppiger vorbereitet. Die erst vor Kurzem hier vorgestellte Triangle Magellan Duetto 40th spielte an feinster Röhren-Elektronik und wurde von einem potenten Subwoofer unterstützt. Denn anders als in der Ankündigung waren es keine zwei Subwoofer, sondern nur einer, und der kommt ebenfalls aus Frankreich. Es handelte sich dabei um den Cabasse Santorin 30-500, der sich sehr feinfühlig einstellen lässt, damit idealerweise der Eindruck entsteht, er wäre nicht vorhanden. Aber wenn er dann doch mal ausgeschaltet wurde, haben alle Anwesenden sofort gemerkt, dass das Fundament auf einmal sehr viel schmaler wurde und auch die räumliche Abbildung deutlich kleiner geriet.

Noch ein Franzose. Aber auch ein Österreicher durfte mitspielen: Ayon CD-35 II und Cabasse Santorin 30-500.

Die Kette: Die Streaming Bridge Eversolo T8 und alternativ der CD-Player Ayon CD-35 II in der Doppelfunktion auch als Digital-/Analog-Wandler (DAC) leiteten das Signal an den Thivan Labs 211 weiter, der das verstärkte Signal an die Lautsprecher als auch an den Subwoofer weiterreichte.

Die ganze Pracht: Edles Front-End, um die großen Triangle Magellan Cello 40th standesgemäß anzufeuern.

Auf der anderen Seite standen die Triangle Magellan Cello 40th, die wahrlich keine Unterstützung durch einen Subwoofer nötig haben. Hier standen auch alle Medien, die zum genussvollen Musikhören taugen, zur Verfügung: Schallplatte via DS Audio DS003 und AMG Viella,

Die Mytek Brooklyn Bridge II diente diesmal nur als Roon Core. Rechts der AMG Viella mit dem DS Audio DS003.

Compact Disc über den C.E.C. TL5 sowie High Res-Streaming mit dem Eversolo DMP-A10. Dieses Gerät fungierte auch als DAC für den CD-Transport C.E.C. TL5.

Kraftwerk von CD ist die ideale Einspielmusik, später gab es aber eher High Resolution-Streaming über Qobuz.

Als Verstärker diente uns der Audio Analogue Maestro Anniversary, der ja null Ausstattung bietet, aber dafür alles an Klang mitbringt, was man sich nur wünschen kann.

Der Audio Analogue Maestro in der Anniverary Edition ist ein Prachtkerl von Vollverstärker.

Nota für die Kabel-Nerds: Alle verwendeten Strom-, Signal- und Lautsprecherkabel waren wie stets aus einer Hand. Ach wieder mal SUPRA Cables? Genau!

Und wie immer gab es auch diesmal wieder ganz viele Pro und Contras, Für und Widers, Sowohl-Als-auchs und Je-nachdems. Aber das macht ja auch die ganze Sache so spannend, dass es eben nicht die eine Lösung für alle gibt, sondern jeweils die eigene erarbeitet werden will. Und da ist der spezialisierte Fachhandel jedem Versender und erst recht jedem Direktvermarkter in aller Regel Standlautsprecher-hoch überlegen, stümps?!

Auch wenn man es unterstellen könnte, dass viele meiner Gäste nur wegen des stets besonders schmackhaften Buffets kommen würden: Recht hätten sie! Diesmal gab es weder Brot noch Bier, sondern Baguette entweder mit leckeren Aufstrichen oder noch stilechter mit französischem Weichkäse. Dazu wurden die mehr als preiswerten Weine aus den Corbières von Vinosophia gereicht.

So danke ich wieder mal meinen Gästen herzlich für den Besuch am ersten Osterferien-Wochenende.

Beim nächsten Marken-Meeting geht es wieder ins UK, nämlich zu Harbeth. Aber hoch und heilig wird jetzt schon versprochen: Es wird keine Fish-’n’-Chips geben!

Diese Hörsession war besonders intensiv, nicht nur, was die gebotene und auch ertragene, weil unverzerrte Lautstärke anging, sondern auch deshalb, weil Jung und Alt nahezu denselben Musikgeschmack hatten und immer noch haben!

* Diese Triangle Comète e dürfte eben aus den frühen 1990er Jahren stammen, wenn ich das richtig memoriere.

** Das gilt genauso für die Triangle Titus e.

Der Streaming-Dienst meiner Empfehlung

Einladung zu den Jours de Triangle am Freitag, dem 27. und am Samstag, dem 28. März 2026

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Und das bringt mich in die Bredouille. Denn bis vor wenigen Tagen war dieser französische Hersteller ein ziemlich fester Bestandteil meines Portfolios bei Lautsprechern in allen Preisklassen. Wie bei DALI, Dynaudio, KEF und eigentlich aller anderen Anbieter ist die Palette der beim FLSV in Bamberg tatsächlich vorführbereiten Modelle auch bei Triangle nahezu lückenlos. Und nun kam die Hiobs-Botschaft, dass der Hersteller Herrn Jürgen Reichmann, dem deutschen Importeur dieser Lautsprecher, den Vertriebsvertrag zum Ende des 2. Quartals, also zum 30. Juni 2026, gekündigt hat. Er hat in den immerhin letzten 15 Jahren mit großem Eifer und Geschick das Produkt wieder auf die Gewinnerstraße gebracht und zu einer mehr als respektablen Alternative zu den platzenden Hirschen auf dem deutschen Markt gemacht.

Hier zitiere ich der Einfachheit halber Herrn Jürgen Reichmann:

„Leider hat sich die Geschäftsleitung von Triangle dazu entschieden, abweichend von der Triangle DNA, die ganze Kraft in die kleinen Serien und in die billigen Bluetooth Lautsprecher zu stecken. Vertriebstechnisch möchte Triangle den deutschen Markt zukünftig zweigleisig bedienen. Handelsbetreuung durch einen Triangle Mitarbeiter gesteuert aus Frankreich. Parallel über den Triangle eigenen schon eingerichteten Triangle Webshop mit Frühlings-, Sommer-, Herbst-, Black Friday und sonstigen Rabatten.

Beides, Sortiment und auch die Vertriebsstruktur, passen nicht zu mir.“

Und somit auch nicht zu mir. Einen solchen Schritt ist dieser französische Hersteller bereits schon mal vor vielen Jahren gegangen und ist damit, zumindest in Deutschland, kläglich gescheitert. Jetzt gibt es also einen neuen Anlauf.

Und so besteht das Dilemma für mich darin, dass einerseits die ganze Bude voller Lautsprecher von Triangle steht, das sind aktuell immerhin 18 verschiedene Typen!, eine ganze Menge geleistete (Wiederundwiederauf-) Arbeit für den Allerwertesten wäre und früher als später ein unschöner Abverkauf stattfinden müsste. Noch bitter-süßer wird es, wenn Sie mal hier nachschauen, denn da wird der FLSV in Bamberg als allererster Händler in Deutschland genannt!*

Und diese nun anzukündigende und schon bis ins Kleinste durchorganisierte Veranstaltung bekommt nun einen ganz eigenen Odeur. Soll ich so tun, als ob nichts wäre? Gute Miene zum bösen Spiel machen, darauf hoffend, dass keiner meiner Gäste davon etwas bemerkt und riskierend, dass man vielleicht diese Neuigkeit doch noch nicht kennt? Oder doch besser mit offenen Karten spielen, dabei das Produkt genauso loben wie in den Jahrzehnten zuvor, dabei aber die nun aktuelle Vertriebspolitik des Herstellers geißelt?

Wie man lesen kann, ist die Entscheidung gefallen. Die Veranstaltung findet wie immer in den Räumlichkeiten des FLSV in Bamberg zu den regulären Öffnungszeiten statt. Wichtige Vorbemerkung: Nichts an den bereits vorher vollständig verfassten Programmpunkten wurde inhaltlich geändert. Daran kann man schon erkennen, dass hier eine richtig große Wunde zurückbleibt.

Das Programm der Jours de Triangle folgt wie gewohnt den einzelnen Vorführräumen des FLSV in Bamberg:

Kleines Vorführstudio:

Hier gibt es einen Vergleich zwischen konventionell und modern mit zwei herausragenden Lautsprecher-Modellen von Triangle zu bestaunen. Zum einen wird die Kompaktbox Triangle Comète 40th an adäquater Elektronik aufspielen, zum anderen wird das smarte System Triangle Capella aufgebaut und spielbereit sein.**  

Wir spielen die beiden äußerlich und auch bestückungstechnisch sehr ähnlichen Anlagenkonzepte gerne vor, aber nicht gegeneinander aus. Beide haben ihre Berechtigung. Die Triangle Capella ist für dendiedasjenigen interessant, der ganz von vorne anfängt oder anfangen kann und möchte. Wenn aber schon eine richtig gute Stereo-Anlage vorhanden ist und nur die Passiv-Lautsprecher zu tauschen sind, dann ist die Triangle Comète 40th die Wahl der Wahl.

Nicht die günstigste Offerte von Triangle, aber die kleinste: Titus EZ, hier in hochglänzendem Weiß

High End-Heimkino:

Wie immer für Verblüffung sorgt die klangliche Größe der Kleinsten. Gemeint ist die Inkarnation einer der absoluten Roots-Lautsprecher von Triangle, nämlich die Triangle Titus EX.

Wir wiederholen sehr gerne das Spektakel der vorhergehenden Veranstaltungen, bei denen jeweils das kleinste Modell des vorzustellenden Herstellers im Dunkeln, aber nichtsdestotrotz in einer der wohl besten raumakustischen Umgebungen der Republik, wenn nicht sogar ganz Frankens präsentiert wurde.

Vielleicht klappt bis dahin noch eine veritable Überraschung. „Psst, können Sie ein Geheimnis für sich behalten? Ich auch!“

Das große Besteck: Magellan Cello 40th im besonders schicken Gewand

Großes Vorführstudio:

Was für ein Vergleich! Beide der beim FLSV in Bamberg vorführbereiten Vertreter der ranghöchsten Baureihe des französischen Herstellers treten gegeneinander an. Auf der linken Seite der linken Seite wird die Magellan Duetto 40th platziert sein, während die große Magellan Cello 40th rechts davon auf der rechten Seite stehen wird.***

Das kleine Besteck hier noch ohne Bass-Unterstützung: Triangle Magellan Duetto 40th

Aber die Kompaktboxen auf ihren hauseigenen Standfüßen werden von gleich zwei Subwoofern der Nobelklasse unterstützt. Eingesetzt werden zwei Stück JL Audio Fathom f110v2. Hier habe ich mich für den Modus Nur Unterstützung, aber keine Entlastung entschieden. Das bedeutet, dass die Triangle Magellan Duetto 40th im Fullrange-Betrieb laufen, also nicht von den untersten Frequenzen entlastet werden.

Immer noch einer der besseren Subwoofer: JL Audio f110 v2

Für’s leibliche Wohl wird auch dieses Mal wieder standesgemäß gesorgt sein: frisches Baguette mit leckeren Aufstrichen und leichte Weiß- und Rotweine von Vinosophia alias Helmut Pape.

Obwohl diese Veranstaltung vielleicht doch auch ein Abgesang werden könnte, ist eines ganz sicher: Ich freue mich auf euch!

Hiermit ergeht meine Herzliche Einladung!

* Dazu muss man aber ein wenig auf Zentraleuropa klicken und Bamberg in die Mitte schieben. Dahin, wo es ja auch hingehört!

** Beide Konzepte wurden bereits ausführlich in den NEWS des FLSV in Bamberg vorgestellt, und zwar hier und hier.

*** Das wird mal wieder extra betont, weil auf so vielen Bildern eine spiegelsymmetrische Anordnung der zu vergleichenden Lautsprecher zu sehen ist. Das ist doch ungleich und damit unfair und damit nicht richtig.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #6.2: Das SUPRA Excalibur Netzkabel light, (bisher) exklusiv beim FLSV in Bamberg

Wer diesen NEWS-Blog schon mal gelegentlich liest, kann meine Vorliebe für die No-Nonsense-Verbinder eines gewissen Kabel-Hauses aus Schweden nicht übersehen haben. Denn hier kommen wissenschaftliche Expertise und eine mehr als vernünftige Preisgestaltung zusammen. Aber auch SUPRA Cables kann High End, wie sie es erst wieder vor Kurzem mit der Vorstellung des neuen Stromkabels Excalibur bewiesen haben.

Allerdings gingen auch die Verkaufspreise mit nach oben. Wohl gemerkt: Alle Längen sind immer noch relativ dezent bepreist im Vergleich zu manch anderen amerikanischen oder dänischen Anbietern. Was aber bei den neuen Stromkabeln besonders kostenintensiv zu Buche schlägt, ist nicht der Leiter als solcher, sondern sind die neuen Stecker und Kupplungen.

Um die Lücke im Preisgefüge zwischen den klassischen Linien LoRad, LoRad 2.5 SPC und dem neuen LoRad 2.5 Excalibur ein wenig überbrückbarer für diejenigen zu machen, die nicht bereit sind, sooo viel Geld ausgerechnet für Netzkabel in die Hand zu nehmen, wurde folgende Frage gestellt und umgehend praktisch beantwortet: Passen die klassischen grauen Verbinder aus dem SUPRA Programm, also der Schutzkontaktstecker SW-EU als auch die Kaltgerätekupplung SWF-10S, auch wirklich passgenau auf das neue Stromkabel, das es ja auch als Meterware zu kaufen gibt?

Ummantelung, Gewebemantel, Filamente aus Baumwolle zum Stützen, all das muss mit einer Schere entfernt werden.

Alles, was hierfür an Werkzeug und Zubehör benötigt wurde, lag bereits drapiert an Ort und Stelle.

Man kann so vieles vorbereiten, dass es dann bei der Konfektion selbst möglichst effizient zugeht.

Und so ging es mit der gewohnten Präzision ans Werk.

Mit ein wenig Übung und Erfahrung weiß man dann auch irgendwann, wie herum die Aderendhülsen zu crimpen und dann am einfachsten in die Stecker und Kupplungen einzuführen sind.

Feine und erst recht genau bemessene Längs- und Querschnitte, überflüssige Ummantelungen und Filamente mit der spitzen Schere beseitigen, den SUPRA-typischen Schirm nur auf der Steckerseite belassen, die Kabelenden vorsichtig abisolieren, Aderendhülsen mit der Crimpzange aufbringen, Kabelenden sehr bündig in die Schraubkontakte einführen, den gelb-grünen Schutzleiter zuerst festziehen und eine Zugprobe machen, dann die beiden anderen Leiter der Norm entsprechend zuordnen und ebenfalls festdrehen und mit einer kleinen Flachzange zugprobieren, alle Schrauben nochmals nachziehen und dann die jeweilige Oberschale bündig aufsetzen und mit der großen Plastikschraube als Zugentlastung fixieren – fertig!

Gleich ist das Netzkabel fertig, nur noch die Oberschale des Schuko-Steckers und die Plastikschraube sind zu fixieren.

Hier danke ich mal wieder Heike Dabrowski und Stefan Eisenhardt vom deutschen Vertrieb Geko-Hifi für die Unterstützung. Und so hoffe ich, dass es diesbezüglich viele Nachahmer geben wird, um das Thema Spannungsversorgung weiterhin bezahlbar wie auch spannend zu halten.

Nachbemerkung: Ab sofort hält der FLSV in Bamberg je ein Stück Netzkabel aller von SUPRA Cables angebotenen Netzkabel in 1 Meter Länge für Teststellungen für Ungläubige parat. Ein Beipackkabel hat ja bestimmt jeder und jede und jedes zu Hause griffbereit, oder?

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #10: Pro-Ject Debut Reference 10

Nanu, kennen wir diesen Plattenspieler nicht schon eine ganze Weile? Ganz entschieden JEIN! Der neue Debut Reference 10 von Pro-Ject Audio ist tatsächlich erst letzte Woche ausgeliefert worden. Insofern ist dieses Modell ganz neu. Auf dem Markt.

Tatsächlich hatte ich das Jubiläumsmodell zum 30. Baujahr dieser besonders erfolgreichen Baureihe hier schon für die Bamberger Analog-Tage 2025 angekündigt, und zwar als eine der beiden Sensatiönchen für die Vorführungen im Kleinen Vorführstudio. Das hat leider nicht geklappt.

Aber jetzt ist er da und begeistert als Oberhaupt der Debut-Familie von Pro-Ject mit seinem schlichten und deswegen besonders eleganten Design. Auch technisch bietet er alles, was ihn in seinem Marktumfeld als eine der allerbesten Offerten auszeichnet.

Bei den kleineren Modellen ist der Subteller aus Aluminium ein sinnvolles Tuning, beim Debut Reference 10 ist er Serie.

Lassen Sie sich, lasse dich einfach von den Bildern beeindrucken. So wird zum Beispiel auch unter dem Plattenteller nicht gekleckert, denn dort ist bereits der teure Subteller aus Aluminium eingesetzt. Dass aber beim Weltmarktführer von Qualitäts-Plattenspielern auch jedes weitere Detail hinter den Kulissen passt, das darf man getrost voraussetzen.

Nicht nur optisch ein besonderer Leckerbissen ist der Tonarm. Wieder ist es die Kombination aus Carbon und Aluminium, die hier den Ton angibt. Ich wette, wenn irgendein sogenannter Highender diesen Tonarm einzeln anbieten würde, wäre er kostspieliger als hier der ganze Plattenspieler mit Haube.

Dieser MM-Tonabnehmer ist der welterste, der das Signal vollständig symmetrisch an den Phono-Vorverstärker übergibt.

Ansonsten ist hier der Fluss des abzutastenden Signals durchgängig symmetrisch ausgelegt. Das Stichwort lautet mal wieder True Balanced. Und mit dem modifizierten Tonabnehmer, dem Pro-Ject Pick it PRO Balanced, fährt man sogar das erste symmetrisch-kompatible MM-Tonabnehmersystem der Welt.

Die Pro-Ject Phono Box S3 B und die Power Box S3 Phono kann man auch nach und nach erwerben.
Aber sie verbessern gerade im Verbund die klangliche Performance sehr deutlich und das für kleines Geld.

Jetzt fehlen zum analogen Glück nur noch die passende Phono-Vorstufe und ein besonderes Netzteil, das das seriensaumäßige ersetzt.* Aber Pro-Ject wäre nicht Pro-Ject, wenn man nicht gleich eine solche Option anbieten könnte und würde. Der Pro-Ject Debut Reference 10 wird beim FLSV in Bamberg standesgemäß mindestens mit der ebenfalls symmetrisch aufgebauten Pro-Ject Phono Box S3 B verbandelt** und von dem Zusatznetzteil Power Box S3 Phono versorgt und vorgeführt. Dieses extrem preiswerte Kistchen ersetzt auch das ebenfalls nur notdürftige Steckernetzteil der Phono Box S3 B gleich mit!

Man sieht und hört: Beim Fränkischen Lautsprecher-Vertrieb in Bamberg bleibt es auch im ausgehenden Winter spannend. Zum Beispiel, wie dramaturgisch geschickt die Neuheit #10 mit der Modellbezeichnung des vorgestellten Plattenspielers in Übereinstimmung gebracht wurde!

* Das gilt aber auch für nahezu alle Anbieter von elektronischem Kleingerät, die kein eingebautes Netzteil aufweisen!

** Allerdings ist hier der Erwerb eines zusätzlichen Kabels erforderlich, das mit durchgängig getrennten Leitern für beide Kanäle aufgebaut ist. Ob das der FLSV in Bamberg auch wirklich vorrätig hat? Aber man muss ja als Hersteller erst einmal davon ausgehen, dass der Pro-Ject Debut Reference 10 an einem konventionellen, weil bestehenden MM-Eingang angeschlossen werden wird.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #6.1: Das High End-Stromkabel Supra Cables LoRad 2.5 Excalibur im Einsatz

Das neue Spitzenmodell beim FSLV in Bamberg im Sektor Netzkabel, also das Supra Cables LoRad 2.5 Excalibur, wurde ja hier bereits vorgestellt. Aber zum Einsatz kam es erst am letzten Wochenende bei den KEF Days 2026.

Der linke Stecker versorgt im Großen Vorführstudio des FLSV den anderen Stromsäuberer von Furman. Im Bild rechts sieht man gut die perfekte Abschirmung des Supra LoRad 2.5 Excalibur auch schon von außen.

Hier ging es, wie es jede seriöse Beratung zum Thema empfiehlt, von der Wandsteckdose bis zum jeweiligen Verbraucher mit demselben Typ Kabel. Das war ja in diesem Falle eine einfache und somit auch nicht allzu überteuerte Lösung, waren doch nur zwei High End-Geräte, nämlich je ein CD-Player und ein Vollverstärker von Hegel, im Einsatz.*

Der Keces IQRP-800 ist ein Hauptgrund für den guten Klang beim FLSV in Bamberg, denn eine saubere Spannung ist…

Allerdings ist in dieser Installation noch ein aktiver Netzsymmetrierer dazwischen geschaltet, der die vielen Störer im Spannungssystem auch hier vor Ort radikal eliminiert. Es handelt sich um den Keces IQRP-800, der zwei mal zwei Steckplätze bietet und so in der einen oder anderen Anlagenkonstellation auch eine Netzleiste überflüssig machen könnte.**

Viel schicker als die bekannten grauen Stecker und Kupplungen, aber dafür nicht mehr so auffällig und wieder erkennbar

Somit waren es insgesamt drei Edelstrippen des No Nonsense-Herstellers aus Schweden, die benötigt wurden, um die KEF Reference 5 Meta und die Blade Two Meta so toll klingen zu lassen, wie sie toll geklungen haben.

Gerade bei der Spannungsversorgung gilt: Beim FLSV bleibt es auch weiterhin spannend!

* Das Kabel mit dem Winkelstecker diente lediglich dazu, andere Geräte auf Drehzahl zu halten, sprich: die beiden Plattenspieler im Vordergrund laufen zu lassen.

** Dieses Wunder-Kästchen ist schon länger beim FLSV im Einsatz. Das kann man hier nachlesen. Es gibt noch zwei größere Modelle des Keces IQRP-800, nämlich den IQRP-1500 mit sechs sowie den IQRP-3600 mit dann acht Steckplätzen. Zudem sind die größeren Modelle auch deutlich höher belastbar.

Nachlese der KEF Days 2026 am letzten Wochenende

Nein, auch diesmal gab es keinen KEFir, erst recht nicht zu den leckeren zwei für uns neuen Wurstsorten aus Laudenbach am Main, eine gleichen Namens und die andere des nächsten Veranstaltungsorts der High End, sondern echtes und fränkisches und deswegen besonders geschmackvolles Bier aus Munksambach.*

Somit ist schon mal geklärt, dass keiner meiner Gäste darben musste, zumindest nicht körperlich. Aber wie stand es um die Qualität der Darbietungen? Wurde hier dasselbe hohe Niveau beibehalten?** Lest selbst!

In erster Linie gab es besonders ernsthafte Vorführungen mit den Neuheiten von KEF, aber auch mit bekannten Alten. Wie schon in der Ankündigung der KEF Days 2026 angedroht, gab es in allen drei Vorführstudios des FSLV in Bamberg insgesamt sechs verschiedene Lautsprecher des Herstellers aus dem gerade mal wieder nicht so arg UK.

Die beiden bauähnlichen Modelle haben ihre Berechtigung in ihrem Marktsegment: KEF R3 Meta in blau und links…

Im Kleinen Vorführstudio traten die etablierten KEF R3 Meta gegen die noch recht neue KEF Q Concerto an. Und wer entschied diesen Vergleich für sich? Ein Besucher brachte es auf den Punkt: Er würde lieber zwei Paar der KEF Q Concerto kaufen. Habe ich auch nichts dagegen.

Auf der Fensterseite zeigte die KEF Coda W ihre Vielfältigkeit. Gefüttert wurde sie hauptsächlich mit einem Phono-Signal des Pro-Ject Debut EVO 2 oder per Bluetooth von einem Kunden-Smartphone.

Am Freitag kamen die KEF Reference 5 Meta dran, am Samstag waren es dafür die Blade Two Meta. Ist doch gerecht. oder?

Am anderen Ende der Preisskala, zumindest hier beim FLSV in Bamberg, waren es die beiden Flaggschiffe von KEF, die im Großen Vorführstudio aufgebaut waren. Zunächst war ja ein direkter Vergleich zwischen der KEF Reference 5 Meta und der KEF Blade Two Meta geplant. Aber da beide Probanden doch recht üppige Maße aufweisen, wäre die Aufstellung nebeneinander für beide Modelle nachteilig gewesen.***

Wenn das mal nicht standesgemäße Elektronik ist: CD-Player Hegel Viking und Streaming-Vollverstärker Hegel H600

So wurde am Freitag die modern gezeichnete KEF Reference 5 Meta in den Vordergrund gestellt, während die KEF Blade Two Meta von hinten auf die Zuhörer blicken konnte. Am Samstag wurde umgestellt, so dass die ikonische KEF Blade Two zeigen konnte, warum sie noch eine Winzigkeit oberhalb der KEF Reference 5 Meta rangiert. Und hier sind ausdrücklich nicht die maximal mögliche Lautstärke oder ähnliche Belanglosigkeiten gemeint.

Aber wie immer wurde die größte Überraschung im High End-Heimkino des FLSV kredenzt. Schon in den Veranstaltungen zuvor war hier das kleinste Modell des jeweils vorzustellenden Lautsprecher-Herstellers aufgebaut. In der perfekten Akustik dieses Raums, der dann auch noch abgedunkelt wurde, konnten die KEF LSX II**** zeigen, was heute an Klang und Volumen aus derart kleinen Gehäusen gezaubert werden kann.

Nur ein Modell ist noch schlanker, dafür aber viel höher und schwerer: KEF LS60 Wireless

Und so bekam der Begriff High End doch auch einen neuen Maßstab verpasst, zumindest was die schiere Größe und den damit verbundenen Aufwand betrifft, sie zum Klingen zu bringen. Denn hier waren lediglich ein stabiles Netzwerk und der Zugang zu Qobuz vonnöten, mehr nicht, um Musik mit viel Genuss zu hören!

Erst KEF, dann folgt Triangle, dann kommt Harbeth (wieder aus dem UK) dran und dann…

Die nächste Veranstaltung dieser Machart führt ins Reich eines der beiden französischen Anbieter im Portfolio des FLSV, nämlich Triangle. Weitere werden folgen, damit jeder weiß:

Beim FLSV in Bamberg war, ist und bleibt es spannend.

* Tatsächlich leitet sich mein Nachname entweder von Münchner ab, was einen Hinweis auf die verblichene Messestadt der High End in spe gewesen sein könnte, oder von Mönch, was mir in diesem Fall natürlich viel lieber wäre! Mein Dank geht wie so oft an Achim H. aus. N., der uns diese Köstlichkeiten aus seiner Heimat nicht nur mitgebracht, sondern auch kredenzt hat.

** In dieser Form, also mit einer ziemlich bescheidenen Frage, fangen seit gefühlten 100 Jahren alle Testberichte in den großen Printmedien unseres Metiers an. Ich kann da aber inzwischen drüber hinweglesen und rege mich nicht mehr darüber auf. Wirklich nicht!

*** Kann es sein, dass im Großen Vorführstudio des FLSV irgendwie zu wenig Platz ist? Hat dieses Fachgeschäft eventuell doch zu viele Lautsprecher vorführbereit? Quatsch, hier stehen höchstens viele Lautsprecher verführbereit!

**** Was die Chassis und die Verstärker-Elektronik betrifft, sind die KEF LSX LT baugleich zur LSX II. Hier sind eher der HDMI-Anschluss und die nicht zwingend benötigte Verbindung des Primary Speakers zum Secondary Speaker mögliche Argumente für die LSX II, zum Beispiel als Alternative zu einer Soundbar.

Der Streaming-Dienst meiner Empfehlung

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #7: Triangle Magellan Duetto 40th

Die hatte mir noch gefehlt! Denn die große Schwester der kleinen Triangle Magellan Duetto 40th, also die Triangle Magellan Cello 40th, steht ja schon eine kleine Weile beim FLSV in Bamberg und da im Großen Vorführstudio.

Aber jetzt ist sie da und vervollständigt nicht nur das nahezu lückenlose Portfolio des französischen Herstellers auch in der obersten Güteklasse beim Fränkischsten Lautsprecher-Vertrieb, sondern besetzt dort auch prominent die Klasse der halbwegs noch bezahlbaren Kompaktlautsprecher.

Lieber pragmatisch als Verfechter der reinen Lehre: das Bassreflexrohr auf der Schallwand

Und wie nahezu alle Kompaktboxen von Triangle hat auch die Magellan Duetto 40th die Bassreflexrohre auf der Frontseite. Hierfür gibt es genauso viele Argumente wie für die Anbringung auf der Rückseite des Gehäuses. Aber ganz pragmatisch kann man konstatieren, dass diese Art Lautsprecher näher an die rückwärtige Wand zu stellen sind, als die Vertreter der Fraktion „Auspuff hinten“. Fragt doch mal genau 100 Frauen, weil das dann leichter zu rechnen ist, was ihnen lieber ist: Die beiden Lautsprecher samt der Lautsprecherkabel mehr im Raum oder doch eher etwas näher an der Wand? Seht ihr!

Zwei besondere Hingucker sind das wunderschöne Furnier und die passenden Stands S08.

Die beiden Lautsprecher wurden einfach in die gerade angeschlossene Elektronik eingebunden, die sich ebenso warm und einspielen musste. Das sind der neue Streaming Transport T8 von Eversolo und der Vollverstärker-Bolide Vincent SV-237 MK II. Und höre da: Mehr Hifi braucht kein Mensch in normal großen Räumen. Sicher: Besser geht es immer, aber nicht für den Geld, wie der Franke als solcher so schön sagt.

Immer wieder und immer noch sind das für mich die besten Terminals, da man die Hohlstecker zunächst in die leicht gelösten Terminals steckt und dann durch leichtes Drehen nach rechts darin fixieren kann, ohne sie dadurch zu quetschen.

Hohlstecker wie die von Supra Cables haben klangliche Vorteile. Aber zerquetschen darf man sie natürlich nicht.

Überzeugt euch spätestens nach den KEF Days beim dann folgenden Special Event, bei dem sich alles um die Lautsprecher dieses Herstellers drehen wird. Hierfür habe ich schon einen ganz besonderen Vergleich ausgeheckt, bei dem genau diese Triangle Magellan Duetto 40th involviert sein wird.

Und nur nebenbei bemerkt: Danach folgen noch mindestens zwei weitere Veranstaltungen mit einem sehr speziellen Themenschwerpunkt, deren Programm schon weitestgehend steht! Einer davon wird sich ausschließlich um Lautsprecher aus dem UK drehen, bei der ausgerechnet ein Schotte der Chef-Entwickler ist! Na, wer kann das wohl sein?

Denn das Ohr sieht mit: wunderschöne und lackierte Echtholzfurniere als Oberflächen auch bei einem der Marktbegleiter.

So spannend wie hier kann es doch wohl im Inhaber-geführten Fachgeschäft für high-endige Gehörhygiene sein, stümps?!

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #6: High End-Stromkabel Supra Cables LoRad 2.5 Excalibur

An diesem Freitag und Samstag werden diese neuen High End-Stromkabel das erste Mal offiziell eingesetzt, so viel Respekt muss und darf auch sein. Denn bei diesem hier bereits vorgestellten Event werden nicht irgendwelche Verstärker und Lautsprecher vorgeführt, sondern mit das Beste, was der FLSV in Bamberg in diesen beiden Kategorien in die Waagschale werfen kann.* Immerhin wird an diesen beiden Tagen der größte Vollverstärker im Angebot des FLSV in Bamberg an einem Paar richtig leistungshungriger Lautsprecher der obersten Güteklasse eingesetzt und wohl auch mal ausgereizt.

So kommt das Kabel an, wie immer in einer einladenden Verpackung, die Freude aufs Auspacken verspricht.

MM, mach’s nicht so spannend! Um welche Strippen handelt es sich denn hier? Kosten die wirklich nicht gleich 60000.- €, wenn du sie schon so dramatisch ankündigst!
Nein! Doch!

Der samtene Beutel ist sogar im Lieferumfang enthalten und macht die Sache noch spannender.

Nein, sie sind gerade noch halbwegs gut bezahlbar, zumindest im Vergleich zu den amerikanischen und erst recht zu den dänischen Marktbegleitern mit demselben Anspruch.

Doch, sie bieten eine eindeutige Steigerung zu den bekannten Stromkabeln des bekanntesten Kabelanbieters aus Skandinavien: Supra Cables.

Äußerlich kommt das Supra Cables LoRad 2.5 Excalibur im selben silbrig-blau glänzenden Outfit wie die anderen Kabel aus der Excalibur Serie daher, was auch hier ein Beweis für die nahezu perfekte Abschirmung dieser Stromkabel sein sollte.

Auch die beiden Kupplungen (C-15 und C-19)** beziehungsweise der Schuko-Stecker wurden neu gestaltet. Sie haben jeweils ein komplett anderes Gehäuse. Für den Kontakt entscheidender sind aber die nun Rhodium-beschichteten Oberflächen.

Das LoRad 2.5 Excalibur ist als Meterware immer noch günstig, wenn man nicht gerade 4x 37 Meter davon benötigt.

Bald wird der FLSV in Bamberg dieses Kabel auch als Meterware beziehungsweise die dazugehörigen Verbinder als Einzelstücke anbieten, so dass auch Sonderlängen angefertigt werden können.

Wenn ihr also den Eindruck gewinnen solltet, dass die Performance im Großen Vorführstudio eine gleichzeitig kraftvoll-dynamische und auch feingliedrige gewesen ist, dann schiebt das ruhig zum angemessenen Anteil auf die neuen Stromkabel.

Dieses Mal passt ja das immer wieder gern genutzte Motto am Ende dieser Blog-Beiträge ja ganz besonders, wenn es heißt: Vor allem beim FLSV in Bamberg bleibt es strömend!



* Naja, werfen ist bei den Gewichten, die alle beteiligten Probanden auf die reale Waage bringen, eher nicht anzuraten.

** Es gibt wie bisher zwei Kupplungen, eine als Kaltgeräte-Kupplung für Verbraucher bis maximal 10 Ampere und eine für die noch größeren Verbraucher bis 16A.

In eigener Sache: Hinweise zum Be- und Entladen beim FLSV

Das Kleine Vorführstudio hat mehrere Funktionen. Die im praktischen Alltag allererste ist die postalische Anschrift Innere Löwenstraße 6. Hierhin werden alle Interessierten gelotst, hier wird die Neuware angeliefert und hierhin werden all die anderen Pakete zugestellt.

Und nur ganz wenige Meter von der Eingangstür entfernt ist auch der Platz, auf den Sie Ihr Auto stellen können, wenn Sie zum Beispiel zu reparierende oder bereits reparierte Geräte oder kleinere Teststellungen aus- oder einladen wollen. Wenn Sie also Ihr Fahrzeug auf Höhe der Hausecke und mit allen vier Rädern auf der Fahrbahn abstellen, ist das völlig legal, weil hier nur das Eingeschränkte Halteverbot gilt.*

Fahren Sie also bitte nicht auf den Radweg, denn das ist tatsächlich eine echte Behinderung und kostet auch noch richtig Geld, wenn Sie vom Bamberger Parküberwachungsdienst (PÜD) schriftlich verwarnt werden.** Denken Sie bitte nicht an die Autofahrer, die sich eventuell behindert fühlen oder die denken, Sie warten vor der roten Ampel, sondern an die vielen Radfahrer und Fußgänger. Gehen Sie einfach davon aus, dass jedes Auto eine Lenkung, funktionierende Bremsen und meist einen vernunftbegabten Fahrer hinter dem Lenkrad sitzen hat, der es schaffen wird, sein Gefährt daran vorbei zu bugsieren.

Bitte beeilen Sie sich in Ihrer Angelegenheit aber bitte doch insofern, als dass dieses Eingeschränkte Halteverbot offiziell nur für die Zeit von drei Minuten gilt, bevor es ein Parken und damit teuer wird. Panik ist aber auch nicht nötig, denn meine Nachbarinnen und Nachbarn vom PÜD sind allesamt nette Menschen und eher daran interessiert, das Verkehrshindernis zu beseitigen, als meiner Kundschaft ein Knöllchen zu verpassen. Gute Nachbarschaft halt!

Im nachfolgenden Bild sieht man die Rückseite des Gebäudes, in dem der FLSV residiert. Unter der grünen Fläche befindet sich das Große Vorführstudio des FLSV. Und aus diesem wird doch sehr häufig richtig schwergewichtiges Gerät heraus transportiert oder wieder dorthin zurück gebracht.

Erkennen Sie die beiden Kübel in der Bildmitte, links den grünen und rechts den vertrockneten? Die Stellfläche genau dazwischen ist seit einigen Jahrzehnten der Service-Platz des FLSV. Von hier aus hat man nur noch vier Stufen zu überwinden, um ins Hifi- und High End-Nirwana zu gelangen.

Wenn Sie also einen Beratungstermin in Anspruch nehmen wollen, bei dem eine Teststellung der ausgesuchten Geräte oder Lautsprecher auch in Anspruch genommen werden wird, dann ist das Ihr Platz! Nein, das ist der Platz für Ihr Auto! Bitte stellen Sie dieses so, dass alle vier Räder auf den dunklen Steinen zu stehen kommen. Das ist Privatgrund, hier hat weder der PÜD noch die Polizei eine Handhabe, etwas zu bemängeln und mit einem Knöllchen zu belohnen. Sie müssen nur auf die vier Stufen aufpassen, damit das Auto unversehrt bleibt. Dafür ist dann das Be- und Entladen des Autos ein Kinderspiel mit nur wenigen Metern Weg. Allerdings ist dieser Service-Platz kein Parkplatz im klassischen Sinne und muss auch zu den Zeiten, in denen das Ladengeschäft*** geschlossen ist, unbedingt frei gehalten werden.

*Dieses eingeschränkte Halteverbot habe ich höchstpersönlich selbst bewirkt! Ganz einfache Begründung: Mein Ladengeschäft in der Inneren Löwenstraße besteht deutlich länger als die Ampel an der Kreuzung Innere Löwenstraße/Hornthalstraße. Und nach der Aufstellung der Ampelanlage galt in diesem Bereich tatsächlich ein Absolutes Halteverbot. Nach einer Anfrage beim Straßenverkehrsamt der Stadt Bamberg und der Aussage, ich könne nun doch nicht meine schweren Lasten bis zum Markusplatz tragen, wurde das Absolute abgeschafft und in ein Eingeschränktes Halteverbot gewandelt. DANKE nochmals im Nachhinein an die Stadt Bamberg für diese kulante und auch und erst recht praxisgerechte Regelung.

** Hier gibt es eine kleine Anekdote aus früheren Zeiten zu erzählen und die geht so: Ein Auto stand verbotenerweise auf dem Radweg vor dem Laden. Eine nette Dame in Uniform machte mit Klopfzeichen darauf aufmerksam, dass das Auto zügigst zu entfernen sei. Als der Kunde das auch tat, kam sie zu mir und sagte: „Herr Munk, Ihre Kunden bekommen zwar den Strafzettel, aber Sie bekommen geschimpft, wenn Sie Ihre Kunden nicht darauf hinweisen!“

*** Jetzt können Sie auch die Herkunft des Wortes Laden herleiten. Es gibt sogar Kollegen, zum Beispiel die in Würzburg, die diese Bezeichnung in ihrer Firmierung tragen.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #2: Triangle Borea BR04

Triangle ist auch einer der Lautsprecher-Hersteller, von denen der FLSV in Bamberg ziemlich viele bis fast alle Modelle aus jeder der immerhin acht Baureihen* tatsächlich vorführbereit hält.** Einer der kleineren ist die Borea-Familie, die in unserem Portfolio den Einstieg in die High Fidelity sowohl bei Passiv- als auch bei Aktiv-Lautsprechern darstellt.

Als später Nachzügler kam nun doch noch die Triangle Borea BR04 ins schöne Oberfranken, die intern als Monitor-Lautsprecher bezeichnet wird.*** Der Begriff Monitor deutet hier weniger auf die Verwendung in einem Studio hin, sondern auf die sozialverträgliche Möglichkeit, die Lautsprecher recht nahe an die Rückwand des Zimmers zu rücken, in dem sie aufgestellt werden.

Alle Kompakt- und Monitor-Lautsprecher auf einen Blick: Borea BR02, BR03 und BR04

Auch dieses Modell hat in diesem Jahr den begehrten EISA Award**** erhalten. Die Begründung, warum die Wahl genau auf diesen Franzosen gefallen ist, kann man hier nachlesen. Aber man kann sich jetzt auf jeden Fall seine eigene Meinung bilden, indem man sich auf den Weg nach Bamberg macht und sich die Triangle Borea BR04 in ihrem Umfeld vorbehaltlos anhört. Danach darf man, wie beim FLSV seit über 40 Jahren üblich, die Wunschlautsprecher***** gerne auch in den eigenen vier bis acht Wänden****** Probe gehört werden.

So geht das Jahr spannend zu Ende, was aber nur bedeutet, dass es spannend im Neuen Jahr, das sich selbst mit 2026 beziffert, weitergehen wird. Versprochen!

Die kleinste und die größte Kompaktbox aus dieser tollen, weil besonders preiswerten Baureihe: Borea BR04 und BR02 (Connect)*******

* Eine Ausnahme sind wie bei Marktbegleitern auch hier die Lautsprecher für die Installation in Wände und Decken. Diese Gattung nennt sich bei Triangle diskret Secret, das aber eher mit Geheimnis als mit einer flüssigen Absonderung zu übersetzen ist.

** Im Online Shop die ganze Vielfalt darbieten, dann aber kaum was, wenn überhaupt, dem Nicht-vor-Ort-Kunden demonstrieren zu können, das ist uns fremd. Im Gegenteil: Lieber viel zu viele Lautsprecher als einen zu wenig!, das ist das MMMotto seit vielen Jahren.

Was die klanglichen Unterschiede zwischen diesen doch recht ähnlichen Modellen ausmacht, das lässt sich vor Ort testen.

*** Das gilt auch für die gar nicht so viel kleinere Schwester Borea BR03, die schon seit einigen Monaten immer wieder als Beispiel herhalten darf, was den akustischen Unterschied zwischen Bassreflex-Rohr auf der Rückseite der Box oder doch besser auf der Front ausmacht.

**** In immerhin zehn der insgesamt 29 Kategorien, in denen der Award in der Rubrik Hi-Fi vergeben wird, kann der FLSV in Bamberg in diesem Jahr seine Sieger präsentieren.

***** Ja es können auch zwei Paare sein. Genau deswegen ist dieser Plural verwendet worden!

****** Tatsächlich war ich erst vor Kurzem in einem solchen Raum, der durch seine acht Seiten fast rund gewirkt hat. Und licht war dieser große Raum auch noch. Toll!

******* Dieses Bild ist insofern statthaft, weil der passive Lautsprecher bei der Triangle BR02 Connect (links im Bild mit Abdeckung) identisch zum rein passiven Pendant ist.

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Winter 2025/2026 #1: KEF Coda W

Ganz ähnlich in der Ausstattung wie die hier bereits vorgestellte Triangle Borea BR02 Connect kommt nun die lang erwartete KEF Coda W auch zum FLSV in Bamberg. Von vorne erkennt man ganz klar die Handschrift mit dem seit vielen Jahrzehnten eingesetzten Uni-Q-Treiber, aktuell in der bereits 12. Generation.

Von außen sieht man ja nicht, aus wie vielen Einzelteilen ein Lautsprecher-Chassis vpn KEF besteht.

Ein wenig verwunderlich ist es auf den ersten Blick dennoch, dass die KEF Coda W so ganz ohne Streaming-Zugang auskommt, denn alle anderen Wireless-Geschwister* verfügen ja über einen solchen. Bei der KEF Coda W ist man aber deswegen nicht aufgeschmissen, denn sie bietet als erste Box dieses Herstellers neben den vielen analogen, digitalen Eingängen inklusive einer externen Soundkarte in USB-C sowie HDMI als eARC und Bluetooth in der aktuellsten Version 5.4 aptX Adaptive sogar einen eingebauten Phono-Vorverstärker.

Die Anschlussvielfalt ist enorm, aber der Phono-Eingang ist ein Novum bei KEF.**

Da die KEF Coda W dennoch über die hauseigene App KEF Connect einzurichten und zu steuern ist, kann deren Bedienung hier auf insgesamt drei Arten erfolgen, denn die KEF Coda W bietet nicht nur eine einfache, aber völlig ausreichende Fernbedienung, sondern auch fünf Tasten auf dem neuerdings zum Glück nicht mehr Master, sondern Primary genannten Hauptlautsprecher.

Tatsächlich reicht ein einziges Kabel, um den Secondary Speaker an die Leine zu nehmen.

Von diesem wird, erstmalig zumindest im Portfolio des FLSV in Bamberg, ein einziges USB-C-Kabel zur Spannungsversorgung als auch zur Ansteuerung des Zum-Glück-nicht-mehr-Sklaven mit immerhin 3 Metern Länge gelegt und angesteckt.

Ein Plattenspieler und die KEF Coda W, das reicht eigentlich zum Musik-Hören. Aber was macht der Bluesound Node da?

Wenn also der Schwerpunkt der Ansprüche eher auf den klassischen Medien und nicht so sehr auf Streaming gelegt wird, hat man ab jetzt eine heiße Alternative mehr, zumal diese im Reigen der anderen Optionen von KEF die günstigste darstellt.

Die verfügbaren Oberflächen nennen sich Vintage Burgundy, Nickel Grey, Moss Green, Midnight Blue und Dark Titanium.

Einen sehr ausführlichen Test der KEF Coda W kann man bereits hier nachlesen. Das besondere Klangerlebnis wird man aber nur im stationären Fachhandel wie dem FLSV in Bamberg erleben können!

* Hier nutzt die deutsche Webseite von KEF im Gegensatz zur Englischsprachigen den Begriff WLAN anstelle des richtigen Wireless und damit ab sofort falsch. Das gilt ebenso für den hier vorgestellten Muo.

** Die Anbindung als externe Soundkarte an einen PC oder Apple-Rechner wird zwar derzeit bei keinem Wireless Modell gewährt, wurde aber in der ersten Generation der KEF LS50 Wireless noch angeboten.

Zwischenstand der Vorbereitungen der Bamberger Analog-Tage beim FLSV in Bamberg am nächsten Freitag und Samstag: das Kleine Vorführstudio

Halbzeit! Jedenfalls in den Vorbereitungen zu den BAT 2025, die schon in wenigen Tagen für Furore sorgen werden.

Und damit man mal einen Blick vor die Kulissen gewährt bekommt, gibt es im Folgenden ein paar Eindrücke, wie besonders das Kleine Vorführstudio des FLSV in Bamberg umgestaltet werden muss, um die immerhin insgesamt dreizehn hier angedrohten Programmpunkte irgendwie und doch standesgemäß umzusetzen.

So sieht die vorläufige Ordnung bis auf die fehlenden Geräte im Kleinen Vorführstudio des FLSV in Bamberg aus.

Den größten Anteil der Arbeit nimmt wohl das zentrale Regal in Anspruch, in dem alle angekündigten Neuheiten und kleinen Sensationen nicht nur Platz finden, sondern auch spielbereit sein müssen. So sind erst mal einige Altlasten an versteckten, aber nicht mehr benötigten Kabeln zu entfernen, damit die vielen neuen Signal-, Lautsprecher- und Stromkabel dann möglichst kaum mehr sichtbar zu verlegen sind, denn das Auge hört ja auch mit.

Radio-Hören kann so betörend sein! Aber auch alle anderen Geräte werden bei den BAT 2025 leuchten und becircen.

Auch das große Regal auf der rechten Seite, in dem sonst (nicht nur) die vielen Plattenspieler stehen und feilgeboten werden, wurde recht umfassend entkernt, indem die vielen Kisten mit audiophilen Schallplatten an andere Stelle verfrachtet werden*. Jetzt haben doch einige Geräte der Vintage-Fraktion ausreichend Platz, um zu glänzen und zu leuchten.

Noch ein Rätsel: Um was handelt es sich bei der grauen Platte auf dem Thorens Receiver? Um ein neuartiges Tuning?

Eine komplette Anlage von Thorens wird auch vorführbereit sein, nämlich ein von Lauschgoldengel Mathias Thurau überholter und mit neuem Ortofon Tonabnehmersystem bestückter TD 146 sowie ein recht seltener und ebenfalls voll restaurierter Receiver AT 410**, der die zwei noch rareren Vierwege-Lautsprecher HP 304 bespielt. Übrigens: Dieses Set wird nur komplett abgegeben.

Früher ein Traum und auch heute noch immer ein besonderer Hingucker: Yamaha C-4 und M-4

Besonders stolz bin ich auf die jeweils zwei Neuzugänge von Sansui und Yamaha. Beide Einheiten sind technisch wieder voll auf der Höhe und machen einfach immer noch Spaß. Eine der beiden Kombinationen ist unverkäuflich, aber welche?

Ein Bild von gestern früh, als alles nur erst einmal irgendwie nur hingestellt wurde, bis es dann doch eine Form annahm.

Angekommen sind auch schon diese beiden ebenfalls unverkäuflichen Lautsprecher Genuin FS3 MK II von Blumenhofer Acoustics, die Alan Bachmann für die Demonstration der Güte „seines“ neuen Spitzenmodells, dem noch nicht, aber bald lieferbaren Dual CS 718Q verwenden wird. Was es mit der besonderen Oberfläche dieser beiden Lautsprecherpaare auf sich hat und ob es eine Absprache wegen der ähnlichen Farbe der DALI Kupid gegeben hat, das bleibt nur dann ein Rätsel, wenn man nicht zu den Bamberger Analog-Tagen 2025 an diesem Freitag oder/und Samstag in die Innere Löwenstraße 6 zu Bamberg kommt.

Wir können uns also auf ein buntes Potpourri aus Klassikern und Modernem freuen.


* Nein, sie bleiben nicht dort auf dem Boden stehen!

** Dieses schicke Gerät hat seinerzeit immerhin 1200.- Deutsche Mark gekostet, was einer heutigen Kaufkraft von etwa 2500.- € entspricht!

Die Neuheiten beim FLSV in Bamberg im Herbst 2025 #10: Triangle Borea BR02 Connect

Das Programm dieses französischen Anbieters ist ja jetzt schon richtig üppig, wenn auch die 100.000.- € Box (noch) fehlt. Aber das macht Triangle ja genau deswegen so besonders attraktiv, denn es werden doch gerade in den bezahlbaren Ligen besonders pragmatisch konzipierte Lautsprecher angeboten. Nahezu alle Modelle haben zum Beispiel den Bassreflex-Kanal auf der Vorderseite, was eine Platzierung im Wohnraum deutlich einfacher gestaltet, als wenn dieser auf der Rückseite angebracht ist.* Außerdem ist der Kennschalldruck oder auch der Wirkungsgrad der Lautsprecher überproportional hoch, was die Auswahl der Verstärker arg vereinfacht.

Die Triangle Borea BR02 Connect auf den starken Schultern der großen, passiven Borea BR10

Neben der inzwischen bekannten Triangle AIO Twin, was ja bekanntlich nicht für Knoblauch, sondern für All-in-one steht und die wir letztes Jahr bei den BAT 2024 vorgestellt haben, gibt es ab sofort eine zweite und ähnliche, aber dennoch eindeutig zu unterscheidende Baureihe. Diese basiert wiederum und ebenfalls auf einer bestehenden Serie, die komplett passiv aufgebaut ist, nämlich auf der inzwischen etablierten Borea-Linie. Deren größtes Kompakt-Modell, die Borea BR04, hat dieses Jahr sogar einen EISA Award abgeräumt.

Bis auf Streaming ist wirklich alles an Bord, aber dafür sind sie ideal als PC-Boxen geeignet.

Was zeichnet also die Triangle Borea BR02 Connect neben ihrer extremen Preiswürdigkeit nun als so besonders aus? Einfach gesagt: Alles! Auch hier finden wir das bewährte Konzept von Master und Slave wie bei den AIO Twin. Hier beheimatet nämlich eine der Boxen die komplette Elektronik samt analogen Eingängen inklusive Phono (!!!) und mehreren digitalen Eingängen (inklusive Bluetooth) und schickt die dann generierten Signale per Lautsprecherkabel an den zweiten, rein passiven Lautsprecher.

Beinahe vergessen: Sogar per händischer Fernbedienung kann man die Boxen steuern.

Und was unterscheidet die Triangle Borea BR02 Connect oder auch die Borea BR03 Connect denn von der AIO Twin? Das betrifft neben der optischen Gestaltung in ganz erster Linie nur die Digital Domain. Während die Triangle AIO einen Netzwerkzugang (Streaming = Qobuz, Internetradio, Server-Zugriff) ermöglichen und auch gestatten, können beide Modelle der Boreen einem Computer via externer Soundkarte den Zugang ermöglichen. Sie sind damit neben den Q Acoustics M20 die Preis-günstigsten Aktiv-Lautsprecher für den Schreibtisch überhaupt, zumindest im Portfolio es FLSV in Bamberg!

Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Fernsehgerät (FSG oder auch TV) per Audio Return Channel (ARC) einzubinden. Aber diese Option interessiert uns Musik-Begeisterte ja nur am Rande, stümps?!

Dass es die Borea BR02 Connect in sieben modernen Ausführungen gibt, sei hier nur am Rande erwähnt.

Dieser neue Aktiv-Lautsprecher von Triangle wird prominent, wenn auch unterirdisch bei den Bamberger Analog-Tagen 2025 am 5. und 6. Dezember in den Räumlichkeiten des FLSV in der Inneren Löwenstraße 6 in Bamberg präsentiert. Auch wenn damit die Phono-Zweig-Verstärker-Lautsprecher-Frage als geklärt gelten kann, geht die Suche nach einem geeigneten Plattenspieler jetzt erst richtig los.

Meine Güte, kann Hifi spannend sein!

* Nur trifft das leider weder auf unser Testmuster als auch auf die größeren Schwestern zu. Deren passives Pendant bietet aber merkwürdigerweise dieses Attribut.

Neues und Bewährtes #2: Ortofon Concorde Music

Noch gerade rechtzeitig vor den Bamberger Analog-Tagen 2024 am 6. und 7. Dezember kam nun im Verbund mit den bereits lieferbaren Modellen aus der brandneuen Serie von Tonabnehmern namens Ortofon Concorde Music auch das Modell Concorde Music Black LvB 250 beim FLSV in Bamberg als einem der allerallerersten Händler in Deutschland an.

Im Prinzip sind die fünf verfügbaren Modelle dieser Baureihe bekannte Alte, denn sie entsprechen bautechnisch schon weitestgehend der bewährten 2M-Baureihe und auch deren Farblehre. Wenn nur nicht die Tatsache gelten würde, dass in dieser Baureihe alle Generatoren tatsächlich identisch aufgebaut sind.* Außerdem wird hier kein Headshell benötigt, dafür wird aber ein SME-Bajonett, wie es viele ältere, aber auch moderne Plattenspieler wie der Pro-Ject Audio Debut Pro S mitbringen, vorausgesetzt.**

Das Spitzenmodell Ortofon Concorde Music Black LvB 250 weist einen Shibata-Schliff und einen Boron-Nadelträger auf.

Besonders fair finde ich auch deswegen die Preisgestaltung der drei großen Systeme, denn die sind identisch zur 2M-Baureihe. Und dabei spart man ja sogar das Headshell und die dann folgenden Filigran-Arbeiten der Montage und vor allem der präzisen Justage des Tonabnehmersystems. So müssen lediglich die benötigte Auflagekraft und das Antiskating punktgenau eingestellt werden.

Alle beieinander: Das Concorde Music Red, Blue, Bronze, Black und Black LvB 250

Und lassen Sie sich überraschen, auf welchem ebenfalls ikonischen Plattenspieler dieses Meisterwerk der MM-Tonabnehmer, also das Ortofon Concorde Music Black LvB 250, bei den BAT 2024 aufspielen wird! Ja, MM macht es bei den MMs stets spannend.

Rechts im Bild sieht man gut die Nase, die den kompletten Systemkörper einfädelt, als auch die Kontakte für’s Signal.

Wussten Sie, dass diese Tonabnehmersysteme auch im oberen High End- und somit auch im gehobenen Preissegment bereits ein namhaftes Vorbild ebenfalls mit SME-Bajonett vorzuweisen haben? Das Ortofon MC200 war vor einigen Dekaden stets die Tonabnehmer-Referenz bei allen Gazetten der schreibenden Zunft. Aber Sie haben es richtig erkannt: Das ist ja ein Moving Coil-Tonabnehmer und erfordert somit eine weitere Verstärkerstufe, um so laut wie ein MM-System spielen zu können.

Mal schauen, ob wir das auch noch bei den BAT 2024 organisieren können, den Vergleich „alt gegen neu“.

* Bei der parallel dazu weiterhin angebotenen 2M-Baureihe war dies etwas anders, weil dort nämlich nur die Generatoren der beiden kleineren Modelle, also das 2M Red und das 2M Blue, bis auf den farblich unterschiedlichen Aufdruck identisch aufgebaut sind. Das Gleiche gilt für die Modelle 2M Bronze und 2M Black inklusive des Topmodells 2M Black LvB 250, bei denen versilberte Spulen eingesetzt werden. Besondere Nachbemerkung: Einem Nadeltausch bei einem abgenutzten oder defekten 2M Red gegen einen des 2M Black steht deswegen noch lange nichts im Wege, auch wenn das vielmals an anderer Stelle so kolportiert wird!

** So ähneln sich die neuen Concorde Music auch in dieser Beziehung den Modellen der Ortofon 2M Premounted, die aber im Vergleich zu den neuen Concorde Music optisch eher ölbern daher kommen.

Es bleibt wieder mal wieder ganz schön analog beim FLSV: Neuzugang bei Tonabnehmern mit Skyanalog

Eigentlich könnte man das Portfolio des FLSV in Bamberg bei den Tonabnehmern als ausreichend bis üppig bezeichnen, gibt es doch neben dem Platzhirschen Ortofon auch schon Grado und Hana in recht großer Auswahl beim Fränkischsten aller Lautsprecher-Vertriebe. Und neben den großen Marken gibt es ja auch noch so manches High Tech-Highlight wie die foto-optischen Systeme von DS Audio.

Alle Tonabnehmer von Skyanalog kommen in der gleichen Holzschatulle.

Trotzdem erhält unser Angebot Zuwachs in Form der derzeit insgesamt fünf Modelle des Herstellers Skyanalog, der, ähnlich wie Hana, sonst viele Tonabnehmersysteme für andere Marken produziert, die dann aber unter ganz anderen Labels vermarktet werden. Das nennt man, wie gerade im letzten Artikel beschrieben und gelernt, OEM, also Original Equipment Manufacturer. Skyanalog wird aber diese Abnehmer nicht beim Namen nennen, das gebietet sich aus Diskretionsgründen selbstverständlich.

Skyanalog setzt aber ausschließlich auf Moving Coil-Systeme, die man mit MC abkürzt. Es gibt eine kleinere P-Serie mit zwei Modellen, die bereits ab 500.- € startet, sowie die ambitionierte G-Serie mit gleich drei Modellen, bei dem das Spitzenmodell preislich auch nicht aus dem Ruder läuft, wie man es von anderen Herstellern gewohnt ist. Das G3* weist dann immerhin schon einen Super Linear-Schliff und vor allem einen Nadelträger aus Saphir auf.

Besonders gut zu erkennen ist die präzise Fertigung; der Einsatz des Diamanten in den Nadelträger ist vorbildlich.

Da die meisten der hier beim FLSV in Bamberg angebotenen Plattenspieler bereits ab Werk mit einem angemessenen Tonabnehmersystem ausgestattet sind, wird sich die Anwendung der Skyanalog-Tonabnehmer zum einen auf Nachrüst-Aktionen beschränken. Das können ältere, aber immer noch taugliche Plattenspieler sein, deren Tonabnehmer nach langer Laufzeit oder gar bei Beschädigung dringend mal zu tauschen sind, um die Schallplatten nicht zu beschädigen.

Aber der FLSV bietet zum anderen zusätzlich an, dass man einen neuen Plattenspieler auch gleich mit einem entsprechend hochwertigeren Modell bestückt, bei dem das originale System fair verrechnet wird. Nehmen wir als Beispiel den tollen Pro-Ject Debut PRO, den Sie noch ein wenig pimpen wollen. Und das geht am ehesten mit dem Austausch des eingesetzten Pro-Ject Pick it PRO, denn der Tonarm des Plattenspielers kann deutlich mehr. Wenn es diesmal unbedingt ein MC-System** sein soll, dann empfehlen wir dann den weit über seine Preisklasse hinaus spielenden Skyanalog P1 zu verwenden. Dieses Paket kostet dann 1150.- €, also unwesentlich mehr als die Summen und Differenzen der Einzelteile, schließlich muss das Original-System ja ausgebaut und das neue System präzise eingebaut werden.

Skyanalog P1 und P2 im Überkarton, aber alle Systeme sind nochmals in Holzschachteln sicher verpackt.
Alles Wichtige steht hier kurz und knackig und in Englisch.

Und falls Sie einen Tipp brauchen sollten, um zu erfahren, wo es denn in Frankens Hifi-Szenerie besonders spannend bleibt, dann haben Sie gerade diesen Tipp erhalten!

*Nicht zu verwechseln mit 3G!

**Bei den MM-Systemen gilt nach wie vor die dringende Empfehlung, lediglich den Nadeleinschub eines Ortofon 2M Bronze, eines 2M Black oder gar den des 2M Black LvB 250 zu verwenden. Außerdem macht das dem Schreiber dieser Zeilen viel weniger Arbeit!

Neuzugang bei den MM-Tonabnehmern: audio-technica AT-150Sa

Am oberen Ende im Angebot des japanischen Herstellers audio-technica bei Moving Magnet-Tonabnehmern (MM) gibt es ab sofort und auch beim FLSV das AT-150Sa. Dies unterscheidet sich vom bekannten AT-150MLX nicht nur durch einen anderen Generator, sondern vornehmlich durch den Nadelschliff. Nun ist auch hier meine Lieblings-Nadel namens Shibata verbaut.

Das Tonabnehmer setzt sich aber mit 420.- € auch preislich von seinem bald nicht mehr lieferbaren Vorgänger ab. Gerne treten wir den Beweis an, dass sich diese Mehrausgabe aber klanglich auf alle Fälle lohnen wird.

 AT-150Sa 1

Nobel-MM mit Zubehör Part 2 von 1002 und eine Übersicht

Da MM ja eine innige Beziehung zu MM aufgebaut hat, werden jetzt die jeweiligen Spitzentonabnehmer der vier vom FLSV angebotenen MM-Tonabnehmersystem-Hersteller für die Testzwecke hier vor Ort bevorzugt aufgebaut.

Den Anfang macht das opulent klingende MP500 von Nagaoka, die anderen Top-Abtaster von audio-technica, Grado und Ortofon folgen in Bälde. Und einen dieser Tonabnehmer, nämlich das Ortofon 2M Black, wird es ebenfalls in kurzer Zeit je einmal mit Standard-Headshellkabel und eben mit angemessener Verkabelung geben, damit man auch diesen Vergleich anstellen kann! Wir sind uns sicher: Den klanglichen Unterschied kann man hören, zumal es sich ja an dieser Stelle der Wiedergabekette noch um ein besonders empfindliches Signal handelt.

Und weil wir gerade dabei sind, gibt es ab sofort auch eine Liste der derzeit lieferbaren und auch vorführbaren MM-Systeme.

Ja, Sie haben es richtig erkannt: Zählen kann ich auch. Auch, dass ein mögliches Ende beim Zubehör nicht abzusehen ist. Diese Gattung sprießt ja weiter fröhlich vor sich hin, denn jeden Tag steht irgendwo einer auf und erfindet den totalen Absorber oder das absolute Kabel mal eben neu und stellt alles Dagewesene in den Schatten. Sie müssen nur mal auf die High End an diesem Wochenende gehen, da sehen Sie Hersteller, deren Namen Sie bisher noch nie gelesen haben und auch vielleicht nie mehr lesen werden!

Für alle Fälle gerüstet: Schwerere Gegengewichte für unsere audio-technica Plattenspieler

Sollte das favorisierte MM-Tonabnehmersystem, von denen der FLSV mittlerweile über 20 verschiedene Typen bereithält, zu schwer für den Tonarm des audio-technica AT-LP1240USB sein, dann gibt es ab sofort Abhilfe, nämlich ein schwereres Gegengewicht. Und wenn wir schon dabei sind, dann haben wir das entsprechende Gegengewicht gleich für den kleineren AT-LP120 mitbestellt.