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Das Programm der Bamberger Analog-Tage am 08. und 09. Dezember 2017

Kurze Vorbemerkung: Wer den nachfolgenden Text deutlich unterhaltsamer als PDF und mit bunten Bildchen garniert lesen möchte, der ist [hier] richtig.

Programm der Bamberger Analog-Tage am 08. und 09. Dezember 2017

Die inzwischen legendären Bamberger Analog-Tage werden heuer einen eher Workshop-ähnlichen Charakter haben. Somit liegt der Fokus des Programms weniger als bei den vorherigen Veranstaltungen auf den aktuellen Neuheiten oder gar auf relativen Superlativen, obwohl auch diese präsent sein werden. Auch wenn diese das Salz in der Suppe sind, werden sie nicht schon an dieser Stelle überstrapaziert. A weng a Schbannung muss scho sein! Und die Bodenhaftung verlieren wir deswegen noch lange nicht, zumindest wenn man sich die Preisschilder an anderer Stelle so anschaut!

Im Großen Vorführstudio werden zum Beispiel aussagekräftige, weil unter identischen Bedingungen stattfindende Vergleiche zwischen gleich vier nahezu preisgleichen Komplettspielern in Echtzeit angestellt werden können. Die Probanden, die in den Ring steigen, heißen von links nach rechts und von oben nach unten: Pro-Ject Xperience SB SuperPackPro-Ject The Classic SuperPack , Pro-Ject RPM 5 Carbon und  MoFi Studio Deck.

Die Phono-Vorverstärkung wird ebenfalls von Pro-Ject gestellt. Hier werden zwei Phono Box DS2, die ja über je zwei identische und somit gleichwertige Eingänge verfügen, verwendet. Den Hochpegel-Part übernimmt diesmal ein Arcam SR250, der nicht nur extrem neutral und somit auch feinfühlig genug klingt, um die Nuancen dieses besonderen Testfeldes an eine unserer derzeitigen Lieblingsboxen weiter zu reichen. Welche das ist? Sie kommt aus England und aus Essen, sie hat nur drei Chassis und wiegt trotzdem weit über 40 Kilogramm, sie hat denselben Vornamen wie der bei James Bond für die besondere Technik zuständige Mann. Ja, genau: Die Q Acoustics Concept 500 wird diesmal ebenfalls im Mittelpunkt stehen, weil sie die subtilen Unterschiede ganz klar darstellen kann.

Außerdem werden wir anhand eines unserer analogen Bestseller mit viereinhalb ausgewählten Tuning-Tipps anschaulich zeigen, wie ein bestehender Plattenspieler durch geeignetes Zubehör klanglich deutlich nach vorne gebracht werden kann. Hier wurde ganz bewusst ein kleiner Pro-Ject Plattenspieler ausgewählt, stellt doch schon der reguläre RPM 1.3 Genie ein wahres Energiebündel dar, der in seiner Preisklasse eigentlich keinen Gegner hat. Dennoch lässt sich dieser Dreher mit diesen Maßnahmen, die sehr wohl auf andere Modelle nicht nur dieses Herstellers zu übertragen sind, Schritt für Schritt sehr deutlich aufwerten. Diese Upgrades sind ja in der Regel relativ preiswert, da man ja dabei nicht gleich die komplette Basis tauschen muss, sondern alle Schritte nach und nach vollziehen kann. Somit wird auch ein Wertverlust beim Verkauf des alten Drehers vermieden.

Welche diese Maßnahmen sind, erfahren Sie dann im Kleinen Vorführstudio.  Auch die Kette, die für diesen Vergleichstest verwendet wird, wird preislich am Boden bleiben, aber die klanglichen Unterschiede beider Modelle locker darstellen können. Wieder wird eine der neuen Phono Boxen DS2 von Pro-Ject für ein faires, naja für ein halbwegs faires Gegeneinander sorgen. Danach geht es in den kleinen Pro-Ject MaiA und von dort aus wiederum in eine kleine Box von Q Acoustics. Diesmal ist es die Concept 20,

einem Lautsprecher, der für gerademal 500.- € fürs Paar ebenfalls Maßstäbe in ihrer Preisklasse gesetzt hat.

Der oben angedeutete, aber an dieser Stelle noch nicht zu verratende Superlativ wird jedenfalls im akustisch bestens präparierten High End-Heimkino zu hören und kaum, aber dafür pointiert zu sehen sein. An Elektronik wird eine immerhin dreiteilige Kombination von Vincent, bestehend aus dem Röhrenvorverstärker SA-T7 und den beiden Hybrid-Monoblöcken SP-T700, aufgefahren. Diese haben nicht nur genügend Dampf, um unsere Dynaudio Special Forty, einem der derzeit besten Kompaktlautsprecher auf dem Markt, adäquat anzutreiben, sondern spielen auch musikalisch, zumindest Preisklassen-bezogen, ganz vorne und das ganz locker mit.

Merke: Bei dem Geheimnis sollte es sich logischerweise, auf Deutsch: folgerichtig um ein Gespann aus Laufwerk, Tonarm, Tonabnehmer und auch Phono-Vorverstärkung handeln. Was kann das wohl sein? Auf jeden Fall eine Kombi-Nation aus Japanern, Deutschen und Österreichern.

Und merke außerdem: Es muss nicht immer Eck-Ju-Face und Bi ‘n‘ Double-View sein, um nicht halbwegs unglücklich und nicht ganz unzufrieden zu sein.*

Jedenfalls werden wieder Repräsentanten und -Onkel der jeweiligen deutschen Vertriebe zu Gast sein und jede Ihrer Fragen erschöpfend, also bis zu Ihrer Erschöpfung, beantworten.

Diverse Plattenwaschmaschinen und ein deutlich für diesen Anlass erweitertes Angebot an Second Hand- LPs runden die Show ab.

Es bleibt also spannend, zumindest beim FLSV in Bamberg!

 

*Wir Franken sind ja sehr sparsam mit der Zugabe eigener Hochgefühle. Wir sagen dann meistens und aus Verlegenheit „Basst scho!“ Oder eben oben genannte Äußerung als fulminante Steigerung. Aber wissen Sie, wie die allerhöchste Lobpreisung aus dem Munde eines echten Franken lautet? Ganz einfach: „Besser hätte ich es auch nicht gekönnt!“

Sich am Riemen reißen #2

Eine kleine Anekdote aus der Vorbereitung der Bamberger Analog-Tage 2016, Round 2 zeigt, dass Hifi-Händler auch nur Menschen sind, obwohl sie sich schon manchmal extraterrestisch in ihrer selbst unterstellten Unfehlbarkeit darstellen. Und die geht ungefähr so:
Im Kleinen Vorführstudio war das Thema ja die drahtlose Übertragung der Analogsignale per Bluetooth und per WLAN-Funk zu den beiden Dynaudio Lautsprechern. Beim Ausprobieren des Pro-Ject The Classic mit einer Maxi-Single, die ja bekanntlich mit 45 Umdrehungen pro Minute laufen und für die einfach nur der Antriebsriemen auf die andere Ebene des Pulleys gelegt werden muss, also mit einem Handgriff, der schon gefühlte 1000 Mal ausgeführt wurde, brachte ein merkwürdiges Klangerlebnis. Denn die Stimme von Kurt Hauenstein alias Supermax(i) auf einer Maxi-Single, die wir für solche Zwecke rauf- und runternudeln, klang viel zu hoch. Das bedeutet, dass der The Classic viel zu schnell, so ungefähr mit 60 RPM (RPM = Revolutionen pro Minute), lief. Auch andere Maxi- oder Super Sound-Singles brachten denselben Effekt zu Tage. Für mich und die anderen Anwesenden war damit ganz klar: Das Pulley hat den falschen Durchmesser!

Nach Rückfrage bei deutschen Vertrieb, also bei Audiotrade ATR ergab, dass es bisher keinen The Classic mit falscher Geschwindigkeit bei 45 RPM gab oder dass es bisher noch keinem aufgefallen sei. Aber der Test mit einem anderen Modell ergab, dass es nicht das Pulley sein konnte.

Die Lösung des Rätsels habe ich dann wenigstens selbst herausgefunden: Ich habe beim Wechseln des Riemens diesen genau auf die Rille zwischen den beiden Ebenen aufgelegt! Das muss man erst einmal schaffen, vor allem, dass er genau da auch über viele Umdrehungen liegen bleibt.

So kann man zum Glück konstatieren: Generalprobe versiebt, Auftritt perfekt!

Große Schatten werfen ihre Ereignisse voraus: Runde 2 der Bamberger Analog-Tage am 14. & 15.10.2016 – Die Anlagen #2

Das Programm der Bamberger Analog-Tage 2016 am 14. und 15. Oktober 2016: 2 Anlagen  im Kleinen Vorführstudio – Voodoo mit ohne Kabel

Im Kleinen Vorführ-Studio geht es an diesen Tagen nicht mit rechten Dingen zu! Denn obwohl das Motto der Veranstaltung ganz eindeutig die Begriffe „Bamberg“, „analog“ und „Tage“ verwendet, sind hier „Dänemark“, „digital“ und „Zukunft“ die Merkmale der beiden Vorführanlagen, die man sich in diesem Zusammenhang mal merken sollte.

Ja, aber was ist denn das Besondere hier? Ich sehe doch je einen Plattenspieler und ich sehe zwei typische Kompaktboxenpaare von Dynaudio! Ja, genau. Aber wie sehen, sehen Sie nichts dazwischen, stimmt’s?

Wir fangen also am Anfang an. Plattenspieler Nummer 1, der VT-E BT, ist ein brandneues Modell von Pro-Ject. Es ist zum einen ein so genannter Vertikal Player, also ein Plattenspieler, den man auch senkrecht stellen kann. Das mag zunächst wie ein Design Gag wirken, hat aber knallharte Vorteile bei vielen modernen Möbeln, die in der Tiefe keinen Platz für einen normal zu stellenden Dreher hätten. Man kann ihn aber auch an die Wand hängen. Dass es dieses Modell auch in einer Version für Linkshänder gibt, ist wiederum auch kein Scherz!

Eine weitere Besonderheit ist zum anderen die, dass das Teil drahtlos per Bluetooth mit entsprechenden Lautsprechern kommunizieren kann. Das impliziert auch, dass hier ein Phono-Vorverstärker als auch ein entsprechender Analog-/Digital-Wandler bereits eingebaut sind.

Nach dem Einschalten koppelt sich der Pro-Ject VT-E BT automatisch mit unserer Dynaudio XEO 2 und fertig ist die Stereo-Anlage! Dermaßen reduziert kann man wohl keine andere analoge Wiedergabe realisieren. Und auch wenn es nicht die ganz hohe Schule der analogen Wiedergabe ist, so kann jungen Leuten auf diese Weise sehr wohl den Zugang zu diesem Medium ebnen. Und auch in modern gestalteter Wohnumgebung ist ab sofort auch Schallplatten-Genuss möglich, denn man braucht außer dem Stromkabel keine weiteren, optisch in der Regel eher störenden Kabelverbindungen mehr.

Dynaudio Xeo 2 Front

Tausendsassa mit Bluetooth: die Dynaudio XEO 2

Die zweite Anlage ist hier trotz wirelessem Aufbau deutlich aufwändiger. Hier bildet ein normaler Plattenspieler samt hochwertigem Phono-Vorverstärker den Ausgangspunkt. Wir verwenden für diesen Anlass das Jubiläumsmodell zum 25. Geburtstag von Pro-Ject, den The Classic.

pro-ject-the-classic

Das Geschenk zum 25. Geburtstag an die Phono-Jünger: Pro-Ject The Classic

Das entsprechend von der Pro-Ject Phono Box DS entzerrte Signal wird dann in den Dynaudio Hub geleitet. Dieser kleine Vorverstärker wandelt das analoge Signal in ein digitales Funksignal und sendet es verlust- und störungsfrei an die Lautsprecher der Dynaudio XEO- oder an die Focus XD-Baureihe, in unserem Fall an die Focus 200 XD.

Auch hier kann man wieder eine zumindest optisch minimalistische analoge Anlage konfigurieren. Diese bietet aber zusätzlich alle Möglichkeiten einer zukunftssicheren, weil auch digitalen Anschlüssen offenen Konstellation.

Tipp: Wer sich nicht an direkt verlegten Kabeln stört, kann dies ohne Zuhilfenahme des Hubs auch direkt mit der Focus 200 XD tun, bietet dieses Modell doch auch einen – hier in diesem Zusammenhang zumindest nicht ganz – normalen Analogeingang. Somit gibt es keinerlei Einschränkungen mehr, was die Auflösung des Signals betrifft.

Dynaudio Focus XD200 Rückseite

Die restlichen Teile unserer Anlage kann man nämlich nach erfolgtem Anschluss hinter den Schrank oder hinter das Regal schmeißen.

Und dass wir Plattenspieler und Boxen in Nussbaum-Furnier vorspielen, ist doch auch schön, oder?

Schon wieder: Aktualisierte Preislisten

Schon wieder die Dänen! Denn nach DALI gibt es nun auch bei Dynaudio nicht nur neue Modelle ins Portfolio des FLSV zu integrieren und andere vorübergehend ersatzlos zu streichen, sondern auch neue Links zu den jeweiligen Produktgruppen zu setzen.
Das ist nun wieder alles erledigt, so dass Sie bequem von der jeweiligen Preisliste aus direkt zum gewünschten Produkt klicken können.

Und wenn man sich beide Webseiten so anschaut, dann könnte man vermuten, beide Hersteller hätten dieselbe Werbeagentur für diesen Job engagiert.

Außerdem sei die neue Webseite des Subwoofer-Spezialisten Sunfire für Deutschland genannt. Gut und übersichtlich gemacht! Wurde aber auch Zeit.

Ebenfalls neu beim FLSV: Die Dynaudio EMIT M10

Ebenfalls neu im Programm des FLSV ist die neue Dynaudio EMIT M10, die die Dynaudio DM 2/6 ablöst.

Wenn man lediglich von Weitem einen Blick auf die Neue riskiert, dann könnte man denken: Kenne ich doch schon! Stimmt und stimmt nicht! Klar, die klassischen Tugenden einer Dynaudio Kompaktbox weisen alle Dynaudio Kompaktboxen auf, so also auch die EMIT M10. Aber was definitiv zumindest in dieser Preisklasse (600.- € fürs Paar!) bei diesem dänischen Hersteller neu ist, ist die matt lackierte (!) Oberfläche, die in schwarz und in weiß erhältlich ist. Und was ich besonders schick finde, auch wenn ich sie selbst nicht verwenden würde, sind die lichtgrauen Bespannrahmen für die weißlackierten Ausführungen der EMIT-Baureihe.

Dynaudio Emit 10 mit Bespannrahmen

Somit ist die Großfamilie der kleinen Lautsprecher von Dynaudio wieder nahezu vollständig vorführbereit, nachdem ja erst vor Kurzem beim FLSV nach- und aufgerüstet wurde.

Neu beim FLSV: Das Jahr 2016 und die Dynaudio Xeo 2

Wie stets am ersten Januar fängt das Neue Jahr an. Heuer nennt es sich 2016, mal was ganz anderes und auch noch nie dagewesen.

Ebenso neu ist die Dynaudio Xeo 2, die wir ab sofort und dauerhaft im Portfolio haben. Sie findet neben ihren großen Schwestern Xeo 4 und Focus 200 XD ihren gleichberechtigten Platz im offenen Regal im Kleinen Vorführstudio. In gewissem Sinn stellt die Xeo 2 die beiden anderen Modelle sogar in den Schatten, da sie über deutlich mehr direkte Anschlussmöglichkeiten auf ihrer Rückseite verfügt. Das nennt sich Multisource. Zudem bietet sie die Möglichkeit, Musik zum Beispiel vom smarten Fon oder besser von einem geeigneten Portable direkt per Bluetooth, selbstredend mit aptX, dorthin zu strömen. Und wem das immer noch nicht genügt − soll es ja geben −, der nimmt den neuen Connect. Dieser kann sogar High Res-Files, also hoch- und höchstaufgelöste Daten, zum Beispiel vom PC/Mac, kabellos zur Xeo 2 transferieren.

Dynaudio XEO 2 Anschlussfeld

Wer noch mehr von technischen Innereien und anderen inneren Werten der Xeo 2 wissen möchte, der folgt diesem Link und dann bei Details anzeigen.

Seien Sie also herzlich eingeladen, nicht nur dem kleinsten Spross der Dynaudio Aktivboxen-Familie, sondern den vielen, ebenso interessanten Hifi-Spielzeugen auf den akustischen Zahn zu fühlen und kommen Sie auch in diesem bestimmt nicht letzten Jahr wieder zum FLSV in die Innere Löwenstraße 6 zu Bamberg.

Es bleibt spannend!

Erkenne den Unterschied!

Mitten im größten Trubel im Rahmen der Vorbereitungen zum Fest, dem analogen, am nun kommenden Freitag und Samstag hier beim FLSV, sind doch noch zwei der heiß ersehnten Neuheiten von Dynaudio hier eingetroffen. Es handelt sich zum einen um den ersten Vertreter der neuen EMIT Serie, nämlich die EMIT M20, die die DM 2/7 ablöst, und zum anderen um eine schmerzlich vermisste Ergänzung der Excite Baureihe.

Diese hatte zwar mit der Excite X14 eine kompakte Box aufzuweisen, aber DAS markentypische Aushängeschild schlechthin, eben eine Kompaktbox mit 17er Tiefmitteltöner und 28mm-Gewebekalotte, hat schlicht und einfach gefehlt. Nun also gibt es sie wieder, die Inkarnation einer Dynaudio Contour 1, einer Dynaudio Contour 1.3, einer Dynaudio Special One oder gar einer Dynaudio Crafft. Sie heißt schlicht und ergreifend Excite X18.

Jetzt fehlt nur noch eine Arbeitskopie meiner persönlichen Lieblingsbox von Dynaudio. Welche kann das nur sein? Können Sie ein Geheimnis für sich behalten? Ich auch!

Aber kein Geheimnis ist, welche der beiden Boxen aus welcher Serie stammen, oder etwa doch?

So, jetzt fehlt nur noch Ihre Antwort auf die oben gestellte Frage: Welche ist welche?

Große Ereignisse werfen ihr Licht voraus #2: Analog-digitale Anlage der Analog-Tage 2015

Wir haben ja schon einmal bewiesen, wie man den analogen Gedanken vermeintlich pervertieren kann, ohne dabei wenigstens klanglich das Gesicht zu verlieren, indem wir einen Plattenspieler mit eingebautem Phono-Vorverstärker direkt mit dem Transmitter eines der technologisch immer noch führenden Drahtlos-Lautsprecher-Systeme, nämlich Dynaudios XEO 4, verbunden haben.

Doch nun setzen wir diesem Gedanken noch eins drauf, um nicht zu sagen die Krone. Denn seit wenigen Wochen ist der neue Musik-Server (englisch: Music Server) entotem Plato verfügbar. Diese Zentrale für das komplette Datenarchiv, also für Musik, aber auch für Bilder und Filme, kann wohl als erstes Gerät des Weltmarktes auch Schallplatten digitalisieren und dabei mit allen Tags, also mit allen Auszeichnungen eines Datenbestandes mit zusätzlichen Informationen wie Interpreten, Titel, Spielzeiten und auch Cover versehen. Das war bisher eine elende und damit eigentlich komplett unnötige Schinderei, von der wir allen Digitalisierungswilligen dringend abgeraten haben. Nun funktioniert das mehr als zufriedenstellend. Und das werden wir beweisen!

Als Quellgerät wird der an anderer Stelle bereits als Wenigstens-Deutschland-wenn-nicht-sogar-Weltneuheit vorgestellte Pro-Ject RPM 5 Carbon eingesetzt. Und da der entotem Plato sogar über einen anpassbaren Moving Coil-Eingang verfügt, ist auch der Anschluss kein Problem.

Diese Anlage der Superlative wird wieder durch einen Lautsprecher von Dynaudio, diesmal eine Etage höher als XEO, klanglich dargestellt. Wir verwenden hier gerne und nicht nur an den Bamberger Analogtagen 2015 die Focus 200 XD, die diesen Raum souverän mit ihrem tollen und niemals nervigen Klang füllen wird.

Hier sehen Sie die in der Anlage 2 verwendeten Komponenten im Überblick:

Anlage 2 an den Bamberger Analog-Tagen am 4. und 5. Dezember 2015
Wo? Kleines Vorführstudio auf Audium Rack
Plattenspieler Pro-Ject RPM 5 Carbon         1.375,00 €
Kleinsignalkabel Pro-Ject RCA-CC             115,00 €
Phono-Vorverstärker enTotem Pluto (Universal-Medien-Center)        4.800,00 €
Funk-Übertragung Dynaudio Transmitter            250,00 €
Lautsprecher Dynaudio Focus 200 XD auf Dynaudio Stand 3X        4.950,00 €

In eigener Sache: Schwächen derzeit bei den Links in den Preislisten

Leider sind zwei meiner ältesten Lieferanten gerade dabei, ihre Webseite insgesamt und/oder einzelne Produktgruppen neu zu ordnen. Das sind zum einen Dynaudio, deren Webseite momentan nur in englischer Sprache zur Verfügung steht und auf der alle Lautsprecher einer Serie von dort aus angewählt werden müssen, und zum anderen Cabasse, die schon Neuheiten eingepflegt haben, die zumindest in Deutschland noch nicht verfügbar sind.

Deswegen haben einiger meiner Links vor allem in den Preislisten nicht mehr bzw. nicht mehr korrekt funktioniert. Nun geht es zwar wieder, aber demnächst wird da wohl wieder dieselbe Arbeit wie an diesem verregnetem Montag anstehen. Und dann hoffe ich, dass wieder jede einzelne einzelne Lautsprechertyp eine eigene Seite mit eindeutiger IP-Adresse erhalten wird.

Vielen Dank für diesen Hinweis, Herr Lake!

Die neue Mittelklasse bei Lautsprechern

Im Blick haben Sie die tatsächlich vorführbereiten Lautsprecherboxen der Preisklasse 1000.- € bis 1500.- €, und wie immer beim FLSV verstehen sich die Preise pro Paar.

Sie sehen von links nach rechts Yamaha NS-F700, Cabasse Jersey LE, KEF Q500 (fehlt wegen Kundentest), KEF Q700, KEF Q900*, Dynaudio DM3/7, DALI Ikon 5 MK II, DALI Ikon 6 MK II, PSB X2T Tower und Wharfedale Diamond 250. Nicht auf dem Bild ist die PSB X1T Tower, die sich gerade auf einem anderen Fototermin aufhält (siehe letzte News).

Kennen Sie einen Hifi-Händler in der Region, der Ihnen eine ähnlich große Auswahl nicht nur zum Probehören im Laden, sondern auch in den eigenen vier Wänden bereithält? Ich weiß: doofe Frage!

* Die KEF Q900 kosten 1800.- €/Paar; sie stehen nur wegen ihres Verwandtschaftsgrades in dieser Ahnenreihe.

Neu beim FLSV: Dynaudio Focus XD

Es wird in der Unterhaltungselektronik immer kompakter. Deswegen haben wir auch mal gleich mit dem größten Modell der neuen Baureihe von Dynaudio begonnen, nämlich der Focus 600 XD.

Auf der Basis der bewährten XEO 4 und XEO 6, aber mit deutlich höherem Qualitätsanspruch, hat Dynaudio ein neues Line-up für die Leute auf den Markt gebracht, die zum einen Aktivlautsprecher mit entsprechend aufeinander abgestimmter Elektronik und zum anderen ein integriertes Konzept mit möglichst geringem Verkabelungsaufwand suchen. Denn in diesen Lautsprechern ist zusätzlich ein Digital-/Analog-Wandler für höchstauflösendes Musikmaterial eingebaut. Und außerdem kann die Verbindung zu den Boxen kabellos erfolgen.

Wenn Sie einen ersten Eindruck vom Konzept und der zugrunde liegenden Technik der neuen Dynaudio Focus XD lesen möchten, dann tun Sie das einfach mal [hier].

Wenn Sie sich selbst einen zweiten und damit persönlichen ersten Eindruck verschaffen wollen, dann kommen Sie doch einfach beim FLSV in Bamberg vorbei. Hiermit ergeht herzliche Einladung!

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