Der freie Mittwoch oder: Platz schaffen #1

Es wurde mal wieder Zeit, nicht nur im Keller für Platz zu sorgen, um der monatlichen Flut von neuen Hifi- und High End-Gazetten Herr zu werden und diesen eine neue Heimat zu bieten. Man hat ja den Eindruck, es gebe mehr fachbezogene Journale, die sich mit hochwertigen Musikwiedergabegeräten befassen, als zahlungswillige Kunden.

So wurden kurzerhand die vielen hundert Ausgaben der Zeitschriften Heimkino und Audiovision autgesorßt, sprich bei Patrick D. geparkt. Er hat nun für viele kalte Winterabende genug Lesestoff und ich habe wieder für eine ganze Weile Platz im großen Zeitschriftenregal. Und wenn ich doch mal eine alte Ausgabe der Bild-mit-Ton-Branche benötige, dann weiß ich, an wen ich mich vertrauensvoll wenden werde.

Und außerdem und netter Zufall: Hier im Bild sieht man die soeben ausgelaufene Q-Serie von KEF in einem echten 7.2-Set, die so viel anders auch wieder aussieht, oder? Ob sich klanglich viel getan hat, darf jeder Interessent ab sofort selbst beurteilen, denn die neuen Modelle stehen parat.

 

Neuheiten-Flut bei KEF als Anlass

Noch sind sie nicht ausgepackt und stehen nur im Weg. Aber morgen, das ist mal wieder ein so genannter freier Mittwoch, werden die Modelle der neuen Q-Serie von KEF ausgepackt und anschließend spielbereit in beiden Vorführstudios stehen. Und da ich felsenfest davon ausgehe, dass die Neuen in allen Belangen besser geworden sind, obwohl es schon an der nun ausgelaufenen Q-Serie nicht wirklich was zu meckern gab, verwundert es doch, dass alle Modelle durch die Bank billiger geworden sind. Allerdings geibt es nun nur noch zwei Oberflächendekors, nämlich foliert weiß und foliert schwarz.
Und diese neuen Modelle wurden auch sofort in alle Preislisten mit allen Links eingepflegt, was aber selbstverständlich auch für alle anderen Modelle nicht nur von KEF, sondern auch für viele Lautsprecher von Dynaudio gilt.
Gehen Sie einfach auf die Produkte-Übersichtsseite und stöbern Sie ein wenig. Anhören geht allerdings nur hier vor Ort.

Das war eine Einladung!

Der inzwischen hyperentspannte FLSV be(r)ichtet über gestern

Das war gestern ein langer Tag: Fahrt nach Bamberg, Einladen aller benötigten Utensilien für die Ausstellung unten und oben, das Manuskript und die vielen Kleinteile und auch noch das Hirn nicht vergessen. Und dann nach dem Ausladen und Dekorieren ging es mit dieser besonderen Veranstaltung erst richtig los.

Alles da von historisch wertvoll bis hypermodern und voll ausgestattet; links im Bild Michael Kaim vom Röhren-Spezialisten BTB und rechts die Grand Pianocraft MCR-870D von Yamaha

Und wie auch einem Zeitstrahl waren die Exponate angeordnet, ging es doch auch thematisch um die Vergangenheit genauso, wie um die Zukunft der Musikwiedergabe, für die ich verantwortlich sein sollte.

Tolle Exponate, die man so nicht auf herkömmlichen Händler-Messen zu sehen bekommt.

Bis Mittag gab es entgegen der Ankündigung sogar drei aufschlussreiche Rückblicke auf die Techniken und Technologien, die unser Hobby, nämlich höchstwertig und mit der Darstellung aller Feinheiten und der Freisetzung von Emotionen Musik zu genießen, erst möglich gemacht haben.

Zwischen allen Einheiten gab es Live-Musik mit Gift Mursarurwa, später sogar begleitet vom Sopran-Saxophonisten Peter Thoma.

Am frühen Nachmittag wurde eine Expertenrunde à la Kunst + Krempel des Bayerischen Fernsehens abgehalten, in der zwei besondere Schätzchen, zum einen der berühmte Schneewittchensarg aus dem Jahre 1961 von BRAUN und zum anderen das Kofferradio Telefunken Bajazzo Compact 3000 mit der grünen Taste für die RTL-Direktwahl, begutachtet wurden. Neben den Tipps, worauf man achten sollte, wenn man eine solche Pretiose erwerben möchte, und den zu erwartenden Reparatur- und Wartungskosten wurde aber auch eine Wertschätzung des derzeitigen Wiederverkaufswertes abgegeben.

Die Expertenrunde bei der Begutachtung des Schneewittchensargs von Braun aus dem Jahre 1961

Nach einer weiteren Runde Musik und einer weiteren Führung durchs Haus, geleitet durch die Leiterin des Rundfunkmuseums, Frau Stadlbauer höchstpersönlich, gab es noch durch meine Wenigkeit einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung unserer Spielzeuge und die Erkenntnis, dass sich Streaming in all seinen Facetten durchsetzen wird, aber neben sich und klanglich gleichberechtigt die schwarzen Scheibe, genau die aus Vinyl, erdulden wird.

Dieser Vortrag erklärt auch der Klammer in der Überschrift: MM ist kein begnadeter Red-, sondern eher ein manchmal halbwegs begabter Schreibner. Und er wollte unbedingt auf den Teleprompter Bauer Beunt verzichten. Aber er weiß, dass sich alles, was er gesagt hat, in der vorliegenden Schriftform schlüssig und flüssig liest.

Ausklingen im wahrsten Sinne des Wortes durfte der Abend mit mehreren Stücken am Stück wiederum von Gift Mursarurwa.

Was uns Veranstalter wirklich gefreut hat, war die doch sehr rege Teilnahme an der in dieser Form eigenständigen Händler-Veranstaltung. Sehr viel mehr Besucher hätten wir nur schwierig unterbringen können, zumal einige von ihnen wirklich von Anfang bis Ende durchgehalten haben.

Danke nochmals ans Rundfunkmuseum inklusive Café, danke den Kollegen, vor allem Heinz-Peter Völkel für die Vorbereitung und Durchführung, danke den Besuchern, vor allem meinen Kunden, die sich auf den längeren Weg gemacht haben und Danke an den Wetter-Ochs, denn er hat auch recht behalten.

 

Der hyperaktive FLSV #5 am 17. Mai 2017 ebenfalls in München

Auch das noch! Diese Woche führt der Weg gleich zwei mal nach München. Am Vorabend zum ersten Tag der High End sind ausgesuchte Händler zur weltweit ersten Vorstellung eines besonderen Lautsprechers des dänisch-chinesisch-deutschen Herstellers eingeladen worden. Denn in schöner Tradition* bringt Dynaudio, mein inzwischen Dienst-ältester Lautsprecher-Anbieter, ein Sondermodell zu deren immerhin 40. Geburtstag heraus. Nichts Genaues weiß man nicht über diesen Lautsprecher. Eine grafische Andeutung auf der Webseite von Dynaudio könnte bedeuten, dass die Special Forty, eine Kompaktbox sein wird. Und weil das Modell noch so geheim ist, gibt es für diesen Beitrag ausnahmsweise mal auch kein richtiges Aufmacherfoto.

Aber wir gratulieren Dynaudio dennoch und das sogar besonders herzlich zu diesem Geburtstag!

*Zum ersten richtigen Jubiläum, also dem 25. Geburtstag gab es die Anniversary 25 und zum 30. Geburtstag das Modell Sapphire.

Kurzbericht vom GenussHören am Samstag, dem 29. April 2017

Auch dieses Mal war das Thema Analog wieder mal ausreichend, um einen ganzen Abend lehrreich und interessant ob der Erkenntnisse, die auch ohne psychologische Kriegsführung für alle nachvollziehbar waren, zu gestalten. Dabei hatten wir uns gar nicht so viel vorgenommen, wollten wir doch auch dieses Mal wieder viel Musik gemeinsam hören. Dass es dazu kam, dass wir bestimmte Schallplatten gleich mehrfach gehört haben, lag einfach daran, dass wir echte Vergleichstests, Achtung jetzt kommt’s: nur zwischen den Reinigungsergebnissen von insgesamt 3 Plattenwaschmaschinen und im zweiten Teil des Abends, nur zwischen 3 Plattentellerauflagen herausgehört haben. Fragen Sie doch mal einen der Teilnehmer, wie das Rennen zwischen der nagelneuen Handwaschmaschine Flux Vinyl Turbo, der Pro-Ject VC-S und dem Vinyl Cleaner Pro ausgegangen ist. Noch spannender, weil schneller wechselbar, sind die klanglichen Meriten der Plattentellerauflagen. Dass eine Matte einen dermaßen großen Einfluss auf das Klangergebnis haben kann, wollten anfangs nicht alle Gäste glauben. Aber es waren sogar eklatante Unterschiede zwischen der Originalmatte, der Wildledermatte von Pro-Ject und der High Tech-Matte von Dereneville auszumachen.

Angenehme Gäste, angeregte Gespräche, interessante Fragen und halbwegs erschöpfende Antworten über die schönste Nebensache der Welt, dazu ein kühles Bier oder auch nur Wasser, was will man mehr?

In Ermangelung meines Rack-to-go, das sich zu Testzwecken gerade in Fürth befindet, wurden die genutzten Einheiten einfach auf entsprechende Basen beziehungsweise direkt auf den Boden gestellt. Man kann sich ja gar nicht vorstellen, um wie viel es hätte noch besser klingeln können, wenn…

Die Quelle war ein wieder einmal umgebauter audio-technica AT-LP1240USB, diesmal bestückt mit einem Tonarm von Jelco und mit einem großen MM-Tonabnehmer wiederum von audio-technica. Den Entotem Plato, der wegen seiner massiven Bauart direkt auf dem Boden stehen durfte, wurde in seiner Funktionsvielfalt lediglich vorgestellt, diente aber an diesem Abend in erster Linie als Phono-Vorverstärker. Auch durfte er seine geniale Anbindung an die Gracenote Datenbank unter Beweis stellen.

Als Verstärker-/Lautsprecher-Traumgespann diente ein Arcam AVR550* und die vielleicht gerade nicht mehr eben kompakt zu nennenden Kompaktboxen KEF Reference 1. Verblüffend, was ein Lautsprecher dieser Größe für ein Klangbild erzeugt!

Und nur um einmal darzustellen, was alles für einen solchen Anlass benötigt wird und auch später wieder verräumt werden muss, noch ein Bild vom Kleinen Vorführstudio, nachdem ich gegen 23.00 Uhr den Dienst-Volvo entladen habe:

Schön war’s! Und wenn die Digital-Fraktion nichts Neues vorzustellen hat, wird der nächste GenussHören-Abend wieder analog. Wie hieß es so schön in der Einladung?

Für die Zukunft sehe ich schwarz!

 

*Leider waren sowohl der favorisierte Arcam A49 als auch der SR250 von Kunden zu Testzwecken ausgeliehen.

 

Der hyperaktive FLSV #4 am 13. Mai im Rundfunkmuseum zu Fedd (Fürth, Bayern)

Auch das noch! Noch eine Händlerveranstaltung, und die auch noch im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen/Bamberg/Bayreuth? Ja, denn es wird wieder mal Zeit, auch in unserer Region etwas Derartiges zu organisieren! Gab es da nicht schon mal was in der Richtung? Ja, die erste überregionale überhaupt und 2009 letzte Händlermesse namens sehenundhören mit nur zwei personellen Schnittmengen* zu damals. Aber jetzt gibt es etwas Neues und steht unter dem Motto: Wenn Hören wieder zum Erlebnis wird.

Der Ansatz der Veranstalter ist diesmal komplett anders. Hier steht nicht die wohlfeile Präsentation möglichst glänzender und teurer Hifi-Pretiosen und deren Abverkauf und das Ganze dann auch noch wunderschön garniert in speziellen Örtlichkeiten im Vordergrund. Vielmehr wird bei uns ein ziemlich bunter Strauß an Aktivitäten geboten, wobei Historisches gleichberechtigt neben Aktuellem steht. Daneben wird es Fachvorträge über interessante Themen und ein Forum geben,  in dem man seine altgedienten Radio- und Hifi-Schätzchen begutachten und bewerten lassen kann. Dass die Veranstaltung auf nicht ganz neutralem Boden, nämlich im Rundfunkmuseum in Fürth, abgehalten wird, zeigt genauso den Bezug zu unserem Lieblingsthema, wie die musikalische Begleitung durch den Blues-Musiker Gift Mursarurwa,

der zusätzlich unsere Veranstaltung ab etwa 17.00 Uhr musikalisch ausklingen lassen wird.

Wer mag, kann hier noch einmal die offizielle Pressemitteilung des Fürther Rundfunkmuseums nachlesen. Auch bei Aktuelles ist unsere Veranstaltung prominent gelistet.

Also, Leute, kommt in Massen nach Fürth, zumindest, wenn ihr nichts Besseres vorhabt. Und was gibt es besseres als gute Musik und die zur hochwertigen Wiedergabe benötigten Apparaturen dazu?!

Auch für die nächste Veranstaltung haben wir auch schon genügend Themen in der Peiplein, so dass ich mir vorstellen kann, dass ein solch außergewöhnliches Format, das sich explizit nicht nur an die Technik-Freaks wendet, in Zukunft fester Bestandteil der regionalen Hifi-Kultur werden kann.

An dieser Stelle sei mir ausnahmsweise etwas Pathos erlaubt, wenn ich Heinz-Peter Völkel vom AudioVideum für seinen unermüdlichen Einsatz für diese Initiative ganz besonders herzlich danke!

*Raten Sie mal, wer eine der Schnittmengen mal wieder ist.

 

Der hyperaktive FLSV #3 am 20. und 21. Mai auf der High End in Minga (München, Hifi- und Landeshaupstadt)

Auch in diesem Jahr wird der Inhaber des Inhaber-geführten Fachgeschafts FLSV zu Bamberg an diesem Wochenende wieder seine knappe Freizeit sinnvoll verbringen, indem er sich die Füße platt tritt. Aber nicht wie üblich in der Fränkischen Schweiz und den anderen zweitschönsten Gegenden Deutschlands zu Fuß, sondern auf der Leitmesse für hoch-, höchst- und noch höchsterwertige Unterhaltungselektronik, der High End in München.

Und wie immer ist er in Diensten von Audiotrade ATR, dem deutschen Vertrieb der Produkte von Pro-Ject Audio. Normalerweise kümmere ich mich im direkten Endkundenkontakt, der ja gerade auf dieser Messe eine immer geringer werdende Bedeutung zu bekommen scheint, um die Neuheiten bei den Plattenspielern. Aber hier habe ich noch keine beziehungsweise nur unzureichende Informationen, mit denen ich her aufwarten könnte. Aber beim Box Design-Portfolio tut sich was! Die neue Mittelklasse, also die DS2-Linie, wird nun bald vollständig vorführbereit sein. Deswegen gibt es gleich noch ein paar Bilder von besonderen Neuheiten:

CD-Laufwerk CD Box DS2T

Digital-/Analog-Wandler DAC Box DS2 Ultra

Phono-Vorverstärker mit USB Phono Box DS2 USB

Aus diesem Grund wird auch am Samstag das Ladengeschäft in Bamberg geschlossen sein. Aber was halten Sie von einem Besuch dieser Messe? Sie müssen mir nur zwei Was versprechen: 1. Kommen Sie am Stand von Audiotrade ATR vorbei und bringen Sie mir was Nettes aus Bamberg, zum Beispiel ein Hörnchen (Backware, keine Kartoffeln bitte!) mit und 2.: Lassen Sie sich von dem immensen Überangebot und erst recht nicht von den zum Teil abstrusen Preisnennungen verunsichern. Beim FLSV gibt es immer die vernünftigeren Alternativen vor Ort als auch bei Ihnen zu Hause zu hören.

Der hyperaktive FLSV #2: GenussHören am nächsten Samstag

Und nach nur wenigen Tagen, an denen ich normale Öffnungszeiten einhalten konnte, geht es unvermittelt weiter mit einem der Klassiker in Bambergs Hifi-Szene. Seit vielen Jahren unterstützt der FLSV nämlich diese Non Profit- und Non-Governmental-Organisation, die sich etwa drei-  bis dreieinhalbmal im Jahr zum gemeinsamen und genussvollen Musikhören trifft. Und nun ist es am 29. April 2017 wieder mal so weit.
Auch diesmal ist wieder Analog Trumpf! Aber es wird an diesem Abend weniger die Abspiel-Hartware, sondern eher die Pflege- und Zubehör-Sparte sein, die im Fokus stehen wird. Neben den bekannten und beim FLSV im Dauereinsatz befindlichen Waschmaschinen Gläss Vinyl Cleaner Pro und Pro-Ject VC-S werden es diesmal die kleinen Dinge sein, die uns Vinyl-Junkies das Leben nicht nur erleichtern, sondern auch knackfreier gestalten, die vorgestellt werden. Da sind zum einen die beiden FLUXen, also der Nadelreiniger Flux-Sonic als auch der Handplattenwaschapparat Vinyl Turbo , die im praktischen Betrieb ihre Vorteile darstellen werden. Außerdem hoffe ich, die einzig von mir erlaubte Plattenbürste, nämlich die Ursa Major, auch noch vorstellen zu können.

Und wie immer wird es wohl auch diesmal einen wenigstens kurzen Nachbericht von dieser Veranstaltung an dieser Stelle, bekannt durch Funk und Nachsehen, geben.

Der hyperaktive FLSV #1: Visit at Arcam

Yes, indeed, Cambridge is still a wonderful town in Not-longer-so-Great Britain, where one of my main suppliers of High End-Electronics ARCAM works and develops. Eight colleagues and me were invited last weekend for a visit of this marvellous town and of the new built facilities. Two very fine studios, one for Home Cinema with Dolby Atmos and one for 2-Channel-Stereo, both for very impressing immersive sound, were completed the last months. So Andy Moore could show us the sonical performance of their – in the best way – unspectacular units the best way possible, especially when DIRAC Live is activated.

Many thanks to all the British and German guys for the invatation. And my personal special thanks go to Mr. George Robertson, who did the best job to get the right feeling for British Hifi without talking too much about British Hifi!

And please: Don’t ask me about the two last beers!

And for those, who aren’t so famous in English i’d like to be, could read a fine report of a similar tour in our own language here.

2017 zum 10. Mal: Der Record Store Day

Nein, wir hängen uns auch dieses Jahr nicht an diese einmalig gute Veranstaltung dran. Aber wir weisen allen Interessierten den Weg zum ortsansässigen Musicland in der Austraße zu Bamberg. Das ist auf dem handschriftlich verfassten Hinweis deutlich zu erkennen.

Wir selbst bieten nur die Second Hand-Schallplatten* etwas deutlicher als sonst erkennbar, also vor der Ladentür an. Und die aktuelle Mint, dem Magazin für Vinyl-Kultur! Und das aktuelle Comixart, das zufälligerweise auch die beste Hälfte der Menschheit als Themenschwerpunkt gesetzt hat. Und den gerade frisch gedruckten Flyer für eine Veranstaltung im Mai, auf die ganz bald und ganz besonders an dieser Stelle hingewiesen wird!

*Dieser unser Bestand ist hier gerade aktualisiert einsehbar; Stand der Dinge ist 22. April 2017 Punkt 10.00 Uhr! Das heißt, es kann sich inzwischen einiges getan haben, was die Verfügbarkeit der angebotenen Schallplatten betrifft. Also fragen Sie lieber per Email unter munk@flsv.de nach, ob die gesuchten Schätzchen noch verfügbar sind.

Deutsches Sprechunwort: Spreche Gutes und tue es dann vielleicht auch

Nein, die große Marketing-Sprechblase gibt es beim FLSV jetzt nicht auch noch und sie wird es auch in zehn Jahren noch nicht geben! Aber wenn für den guten Zweck in nur knapp 15 Monaten eine doch mehr als erkleckliche Summe gesammelt wird, dann darf man das schon mal an die kleine Glocke hängen.

An anderer Stelle wurde ja schon mal gemeldet, dass der FLSV seine Spendentätigkeit gezielt auf den Bamberger Kinderschutzbund richtet. So werden zum Beispiel alle freiwilligen Gaben meiner Kunden für kleinere Lötarbeiten und auch jeder Erlös aus dem Verkauf der Second Hand-Schallplatten in den kleinen Elefanten aus Holz gesteckt, bis dieser überquillt und nichts mehr fassen kann, so sehr man auch mit dem Schraubendreher nachhilft.

Jetzt war mal wieder eine Leerung nötig. Und Frau Ackermann, die Vorsitzende des Bamberger Kinderschutzbundes, staunte mit mir um die Wette, dass immerhin 727,91 € im Holzelefanten steckten. Und somit sage ich auch DANKE an meine Kunden, die hierfür genauso verantwortlich sind.

Und so gilt das Neudeutsche Sprichwort an dieser Stelle doch ein wenig, wenn es heißt: Tue Gutes und sprich darüber!, was hiermit getan wurde. Aber auf ein Foto mit allen Beteiligten und mit vorgehaltenem, übergroßen Scheck könnt ihr lange warten. Und jetzt reicht es mal wieder bis zur nächsten Leerung des kleinen Holztieres.

Ab sofort in diesem Theater: Subwoofer von Syzygy Acoustics

Eine interessante Neuentdeckung bei aktiven Subwoofern brachte Robert Ross persönlich beim FLSV vorbei. Es handelt sich dabei um vier Modelle des in Princeton (New Jersey, USA) beheimateten und gar nicht so schwer auszusprechenden Herstellers Syzygy*. Besonderheiten sind hier zum einen die Möglichkeit, diese drahtlos anzusteuern, so dass das manchmal lästige Verkabeln mit Ausnahme des Stromkabels entfällt. Aber das können ja inzwischen einige Modelle am Markt. Was die Syzygys besonders macht ist eine Raumkorrektor, die lediglich ein Smartphone beziehungsweise ein Tablet erfordert, das ein Mikrofon eingebaut hat. Hier lädt man sich die entsprechende App

herunter und folgt den präzisen Anweisungen, schon hat man den optimalen Klang, immerhin in Pegel und Phase, am Hörplatz eingestellt. Wer mag, kann aber auch den immerhin 12-bandigen Equalizer selbst justieren, zumal man das tonale Ergebnis in Echtzeit dargestellt bekommt.

Eine letzte Besonderheit betrifft die Möglichkeit, jeden der Subwoofer entweder als Frontfire-Sub oder als Downfire-Woofer zu betreiben. Das ist manchmal je nach Aufstellungsvariante sinnvoll und nötig. Man schraubt dabei nur die Füße um und steckt das Frontgitter anders auf, fertig ist der Lack!

Klar, dass ein solch tolles Produkt Eingang ins Portfolio des FLSV findet!

Das heißt auch, dass mal wieder, aber nicht nur wegen der SYZYGYs, alle relevanten Preislisten überarbeitet werden mussten.

*Der Name leitet sich wohl von einer astronomischen Konstellation her, wie uns Wikipedia erläutert.

Na, da ist doch was im Busch!

Um den neuen Server und Streamer, den der FLSV ganz bald in sein Portfolio aufnehmen wird, auf seine Innereien, also auf Hertz und Nieren, zu prüfen und dabei die Wege zunächst so kurz wie möglich zu halten, wurde der ansonsten recht aufgeräumte Schreibtisch des Herrn M. kurzerhand bis zum Anschlag zugestellt. Neben dem Hauptrechner, links fast nicht im Bild, stehen – oder besser – liegen dort für das neue Gerät ein eigener Router sowie diverse Festplatten als Datenlieferanten zur Verfügung.

Der SoulM, wie sich der neue Music Server nennt, kann eigentlich alles und ist ausschließlich auf die Wiedergabe von Musikdateien egal welchen Formats ausgelegt. Er spielt neben den üblichen Formaten bis zu High Res auch ISO-Dateien der eigenen SACDs sogar mit Einzeltitelanwahl (!) ab. Dazu unterstützt das Gerät die sogenannte MPD Client-Plattform*, also einem Client/Server-Audio-Player, der die Musik über eine Netzwerkverbindung abspielt als auch die Playlisten verwaltet. Er arbeitet sowohl als UPNP/DLNA-Client als auch als Server. Airplay beherrscht er auch noch nebenbei. Das Schöne und Bequeme dabei ist, dass das Gerät automatisch im bestehenden Netzwerk als Computer erkannt wird und sich so per Drag and Drop mit Musikdateien befüllen lässt.

Übrigens: Der SoulM ist das kleine schwarze Kästchen in der Mitte kurz vor dem Monitor!

Aber es gibt ja auch noch den Audio-Bereich. Hier sind der neue Matrix Quattro II sowie zwei meiner favorisierten Mono-Endstufenmonster für den Antrieb der gesetzten DALI Ikon 1 im Einsatz. Der Matrix Quattro II vereinigt sogar gleich drei der hier benötigten Funktionen in sich, ist er doch nicht nur externe Soundkarte inklusive DAC (Digital-/Analog-Wandler), sondern auch noch Vorverstärker mit mehreren zusätzlichen digitalen Eingängen. Ach ja, eine superben Kopfhörer-Verstärker bietet er für die Nachtsessions auch noch!

Zur Erinnerung: So sah der Schreibtisch vorher aus:

*Und wie immer weiß Wikipedia Bescheid, was ein MPD Client bedeutet. Leute, unterstützt diese Non Profit-Plattform!

Gleich nochmal Jubilirium: 5 Jahre Car Audio-freie Zone

Es ist tatsächlich am 1. April schon wieder fünf Jahre (in Zahlen: 5) her, dass der FLSV keinerlei Car Audio-Komponenten mehr im Angebot führt. Dennoch, und da freue ich trotzdem sehr, haben mich noch bis letzte Woche immer wieder treue Kunden aufgesucht, um sich hier vor Ort beraten zu lassen, was ich allerdings nicht mehr ganz so flüssig wie in früheren Zeiten hinbekommen habe. Aber die Grundlagen sind noch vorhanden und haben sich, glaube ich zumindest, nicht wesentlich geändert. Allerdings habe ich sie anschließend doch zum Fachmann zur Begutachtung des aktuellen Warenangebots geschickt.
Belohnt hat sich MM übrigens seinerzeit mit dem kompletten Inhalt der oben gezeigten Spenderdose ob seiner weisen Entscheidung. „Lieber den Magen verrenkt, als Zeit verschenkt.“ heißt ein abgewandeltes schwäbisches Sprichwort, mit dem ich sonst nicht viel zu tun habe, das hier aber ganz gut passt.

Der 32. Geburtstag und die Wurzeln des FLSV

Ja, es jährt sich tatsächlich in diesem Monat zum 32. Mal, dass der FLSV gegründet wurde. Kaum zu glauben, aber inzwischen wahr, auch wenn ich seinerzeit nicht in diesen Zeitabschnitten zu rechnen wagte.

Begonnen  hat es klein und in einem Segment des Hifi-Marktes, der anno 1985 gerade selbst im Entstehen war und, zumindest was die flächendeckende Versorgung des Landes mit derartigen Fachgeschäften angeht, nicht allzu lange Bestand hatte, nämlich mit dem Lautsprecher-Selbstbau.

Der Sinn hinter dieser Welle war, dass man sich als halbwegs geschickter Handwerker nur die ausentwickelte Technik, also die Chassis, die Frequenzweiche, die Innenverkabelung, die Terminals bis hin zur kleinsten Schraube, zu kaufen brauchte, um dann das Gehäuse nach vorgegebenem Plan selbst zu erstellen. Neben der Preisersparnis war es vor allem der Do-it- yourself-Gedanke, der viele Männschen zu Holz und Werkzeug greifen ließ.

Und dass die zu dieser Zeit angebotenen Bausätze alles andere als zweite Wahl waren, wie meine damaligen Herren Kollegen von der örtlichen Dynaudio-Fertigboxen-Gilde immer wieder kolportierten, beweisen die beiden abgebildeten Modelle ganz vorzüglich. Die kleine Gemini und die extrem aufwändige Myrage können auch heute noch locker mit den meisten aktuellen Konzeptionen mithalten, auch wenn die Gehäuse heute ein wenig kleiner ausfallen würden.

Und man kann sogar deren Performance sogar noch deutlich steigern, wenn man ein wenig Hand anlegt, stehen doch heutzutage deutlich bessere Bauteilqualitäten für die Frequenzweichen zur Verfügung. Um seine kleinen Schätzchen auch in den nächsten 20 Jahren in optimaler Qualität nutzen zu können, übergab Harald St. die Geminis im damals angesagten Vogelaugenahorn-Furnier dem FLSV, der sie fachgerecht, aber optisch unangetastet, umrüstete. Nach erfolgtem Umbau tönten die Kraftzwerge noch energischer und mit deutlich gesteigerter Auflösung, als gäbe es kein Morgen mehr. Das hat sich gelohnt!

Und ganz zufällig habe ich zeitgleich noch ein Paar Dynaudio Myrage, bei der erstmalig im Lautsprecher-Selbstbau der legendäre Hochtöner Esotar T-330D

Dynaudio Myrage mit legendärem Hochtöner Esotar T-330D in Übergröße und Dynaudio Gemini

zum Einsatz kam, zur Reparatur übergeben bekommen. Der hier verwendete Tiefmitteltöner 24-W100 hat wie viele Lautsprecher aller Hersteller aus dieser Zeit eine Sicke aus Schaumstoff. Diese zerfällt durch UV-Einstrahlung über die Jahre allmählich. Das kann aber repariert werden, ohne das Chassis ersetzen zu müssen, obwohl Dynaudio einer der ganz wenigen Hersteller ist, der nahezu alle jemals gebauten Lautsprecher im Austausch liefern kann.

Und so stehen die beiden Modelle wieder spielbereit vor uns. Und es macht Spaß! Leise und erst recht laut! Und als Tipp unter Freunden: Die Myrage stehen zum Verkauf, da sich der Vorbesitzer verkleinern möchte, was die benötigte Stellfläche betrifft.

Das Motto: So kann man es auch machen #2

Auch wenn der Anlass zum diesem Aufmacher ein eher verdrießlicher ist, es sind mal wieder unaufschiebbare Preisanpassungen, in welche Richtung wohl?, einzupflegen gewesen, macht das Motiv doch echte Laune, auch am Schreibtisch  – nicht nur bei dieser Arbeit – Musik in vollen Zügen zu genießen. Denn ausgerechnet Sunfire, einer der Subwoofer-Spezialisten der ersten Stunde, hat die Preise für alle Serien erhöht.

Eigentlich nur zur Anprobe steht er hier, der Sunfire Atmos, der kleinste Subwoofer im umfassenden Programm des FLSV, der sogar auf (m)einem Schreibtisch Platz findet. Aber er passt, als wäre es sein natürlicher und vorbestimmter Standort, auch wenn er nach Anschluss aller Kabel und der sehr empfohlenen Einmess-Prozedur selbstredend noch umgedreht werden wird. Aber dann wird er loslegen, als gäbe es kein Morgen und die kleinen DALI Ikon 1 im untersten Bassbereich drastisch entlasten, so dass auch eine große Kirchenorgel halbwegs glaubwürdig dargestellt wird. Im Moment wird gerade als Test die Transskription für Orgel von Mussorgskys Bilder einer Ausstellung, gespielt von Jean Guillou, abgehört.

Und hier sind sie nun, die ab sofort gültigen Preislisten für die vom FLSV angebotenen Lautsprecher, Subwoofer und Kopfhörer.

Apropos volle Züge: Mit dem abgebildeten Kopfhörer, es ist der Odin von Kennerton, einer meiner unbescheidenen Meinung nach besten Kopfhörer der Welt, lässt sich das sogar während der manchmal wirklich nervigen Bahnfahrten aushalten.

Das Motto: So kann man es auch machen #1

Auf diese Idee muss man erst einmal kommen! Andreas L. aus B. hat aus der Tugend keine Not, sondern Noten gemacht und eins und eins zusammen gezählt, indem er den kleinsten der drei im Portfolio des FLSV geführten Bluetooth-Lautsprecher zu einer der gerade angesagten Soundbars umfunktioniert hat. Es handelt sich hier um den FoxL Dash 7, der seinerzeit neben anderen Modellen das Segment der hochwertigen Unterwegs-Lautsprecher begründet hat. Jedenfalls klingt der FoxL allemal besser als die eingebauten und irgendwie schallwandelnden Tröten im typischen Flachfernsehgerät heutiger Bauart.

Danke für diese Idee.

Neuer Schwung in allen Lagen

Das alte Jahr endet so, wie das neue beginnt, nämlich mit Schallplatten vorne und hinten, oben und unten, neuen und alten, aber alle aus Vinyl! Es kommt die ausgesuchte LP-Sammlung Nummer 7 für alle Rock- und Pop-Fans genauso ins Angebot, wie es auch Zuwachs bei den audiophilen Schätzchen aus Sammlung #5 zu vermelden gibt.

Der Übersicht halber lasse ich die LP-Sammlung 7 noch einige Tage isoliert stehen, damit man sich als permaneter Interessent nur die Neuheiten anschauen muss. Danach wird sie in die große Sammlung integriert.

Viel Spaß beim Stoibern, äh, Stöbern.

Die treue Seele als zupackender Esel

Gestern wurde die Ladekapazität meines Last- und Packesels ernsthaft geprüft. Denn aus einem einzigen Haushalt wurden drei  vollständige Stereo-Anlagen abgeholt.

Diese werden in den nächsten Tagen auf ihre volle Funktionalität geprüft und anschließend zum Verkauf angeboten. Dabei handelt es sich um zwei ältere (AV-)Receiver/CD-Player-Kombinationen und eine Revox-Anlage. Bei den Lautsprechern gibt es die Auswahl zwischen Quadral Tribun MK IV, Canton Karat 300 oder B & W Matrix 1. Da alles so schnell wie möglich wieder aus diesem Ladengeschäft heraus muss, sind die Preise entsprechend günstig angesetzt. Alle Geräte sind bereits jetzt schon wenigstens optisch wieder im Bestzustand!

Hinzu kamen noch der eine oder andere Tonträger aller Art, also mal wieder Schallplatten, aber auch viele CDs und MiniDiscs.

Diese werden nach alter Väter Sitte gesondert angeboten, weil deren Erlös wieder (m)einem guten Zweck zugeführt werden wird.

Dass sich beim Fahren nicht ein Trumm von der Stelle bewegt hat, sei hier ebenso angemerkt, wie, dass die Sicht nach hinten nicht im Ansatz eingeschränkt war. Es hätte also noch eine…

Weihnachtsgeschenk für Frauen

Wir haben das Weihnachtsgeschenk für Frauen, die ihren – nicht zwingend – Schallplatten sammelnden Männern und somit sich selbst eine echte Freude bereiten möchten: Dust & Grooves, ein echt dickes Ding von Bildband von Eilon Paz. Hier werden echte Sammler und Jäger porträtiert, die ihr Laster richtig ausleben, nämlich Schallplatten mit einem irgendwie sehr speziellen Themenschwerpunkt zu sammeln. Es wird akribisch, aber immer mit größter Empathie beschrieben, welcher Mühen sich diese Personen unterwerfen, um auch noch an die allerletzte Scheibe, die ihnen noch fehlt, heran zu kommen.

Mein Tipp: Lesen Sie jeden Abend höchstens einen, maximal zwei Sammler! Nicht nur dass das dicke Buch dann noch länger hält, sondern weil diese Mindermenge vollkommen ausreicht, um sich nach der Lektüre völlig entspannt zurücklehnen und sich freuen zu können. Frauen, was wollt ihr mehr und wenn ja was, als einen zufriedenen Mann?

Und am Schluss steht auch noch die Erkenntnis: Ich bin ja mit meinem Hifi-Fimmel und der dazugehörigen Sammlung von Schallplatten (und auch CDs) gar nicht sooo verrückt!

Auch was wert.

Apropos Wert: Der üppige Bildband kostet 50.- € und ist nicht nur meiner Meinung nach jeden seiner 5000 Cent wert. Wir haben noch wenige Exemplare griffbereit. Und nicht vergessen: Schon der nächste Samstag ist Showdown!