Gestern im Rundfunkmuseum

Gestern gab es die bereits zweite Veranstaltung unter dem Motto Wenn Hören wieder zum Erlebnis wird im Rundfunkmuseum der Stadt Fürth, die von einer kleinen Händlerschar aus dem fränkischen Raum, die sich Initiative für Radio- und Hifi-Kultur nennt, organisiert wurde. Es standen aber anders als bei den sonstigen Hifi-Messen nicht neue oder sogar neueste Produkte im Vordergrund, die für Kaufanreize sorgen sollen. Viel mehr wechselten sich sehr informative Vorträge zum großen Thema Musik-Aufzeichnung, die vom Referenten Mathias Thurau auch mit akustischen Beispielen garniert wurden,

Das älteste Tondokument der Menschheit

und zur Schallplatten-Pflege

Sven Berkner stellt seine Plattenwaschmaschine vor

mit Live-Musik ab,

Felix Himmler am Bass und Peter Thoma am Tenorsaxophon

es gab lecker zu Essen und zu Trinken in der Caféteria des Museums sowie themenbezogene Führungen durchs Museum durch dessen Leiterin Frau Stadlbauer, während es neben dem obligaten Software-Verkauf im Untergeschoss eine veritable Weltneuheit zu begutachten gab.

Martin Kühne von der FTBW (Bayreuth) in seinem Element

Einfach gesagt handelt es sich hierbei um die räumliche Auftrennung des Phono-Vorverstärkerzweigs, wobei der allererste Teil direkt in die Headshell, also so nah wie möglich an den Generator, verbaut wird.

Bauteile unter der Headshell eines Lenco L75

Wer technologisch tiefer in die Materie einsteigen will, dem seien die Ausführungen des Herrn in der Mitte auf dessen Webseite empfohlen.

Zu guter letzt gab es wieder ein tolles Abschlusskonzert der beiden Musiker, das alleine schon den Besuch wert war.

Auf ein Neues!

 

Andere Töchter haben auch schöne Väter

Jaja, die wohlbekannte PR-Maschinerie läuft derzeit wieder auf Hochtouren. Gerade rechtzeitig zur Saison ist die neue 700 S2-Baureihe von B & W in nahezu allen Hifi-Magazinen im Test. Diesen Kunstgriff beherrschen nur wenige Hersteller und Vertriebe so perfekt wie dieser britische Lautsprecherbauer und seine deutsche Dépendance, das muss man neidlos anerkennen. So entsteht in der kaufkräftigsten Zeit fast zwangsläufig der Eindruck, als gäbe es eigentlich keine Alternativen zu diesen Lautsprecherboxen.

Aber die gibt es sehr wohl, denn auch andere Lautsprecher-Hersteller kämpfen in dem Preissegment um die 4000.- € pro Paar mit harten Bandagen und leiten die Technologien ihrer größeren Serien gekonnt in die vermeintlich niederrangigen Baureihen. Bei DALI ist es die Rubicon, die von der Epicon profitiert, die Cabasse Iroise 3 von den ganz großen Kugeln, bei Triangle ist es die große Esprit, die die Gene der Magellan in sich trägt, und bei KEF ist die REFERENCE das Vorbild für die kleinere, aber ebenso preiswerte R-Serie, während Dynaudio die Excite X44 als Spitzenmodell dieser Baureihe mit den gewonnen Erkenntnissen aus der Entwicklung der neuen Contour erst recht spät nachschob.

Unsere Alternativen, die Ihnen besser oder schlechter gefallen könnten als oben genannte B & W 702 S2, heißen konkret und in alphabetical order:

Cabasse Iroise 3, DALI Rubicon 6Dynadio Excite X44KEF R 900 und Triangle Australe Ez.

Die einzige neue Entwicklung und unser letzter Neuzugang in dieser Qualitätsklasse ist die Concept 500 des ebenfalls britischen Lautsprecherherstellers Q Acoustics. Diese kann zwar auf die besonders preiswerten kleineren Modelle wie die Concept 40, als auch auf die bekannt umfassende Entwicklungsarbeit der seit ebenfalls seit Jahrzehnten bestens beleumundeten Fink Audio-Consulting zurückgreifen. Aber hier wurde einfach alles neu bedacht und wieder verworfen, neu bedacht und weiter entwickelt. Ganz hoher Wert wurde bei diesem Modell auf die Vermeidung, Ableitung und Vernichtung von störenden Resonanzen gelegt. Das klangliche Resultat kann sich schon gleich nach dem Auspacken hören lassen! Und zur Belohnung gab es dann neben den überragenden Tests in den einschlägigen Print- und Online-Gazetten auch gleich den begehrten EISA-Award, eine Auszeichnung, die nicht eine einzelne Testzeitschrift, sondern viele, viele europäische Fach-Redaktionen einmal im Jahr vergeben. Das ist [hier] oder in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitung STEREO nachzulesen. Wir gratulieren!

Außerdem hebt sich zweifarbige Design dieser Skulptur wohlwollend vom Kisten-Design anderer Anbieter mehr als wohlwollend ab. Dass auch die restliche Verarbeitung als nahezu perfekt zu bezeichnen ist, davon können Sie sich gerne im Großen Vorführstudio des FLSV in Bamberg überzeugen.

  

        

Ich bin mir sicher, dass jedes der hier genannten Modelle genauso seine Berechtigung im Markt hat und jeder Lautsprecher, wie auch die neue B & W 702 S2, seine Liebhaber findet. Aber genauso wichtig ist es, dass der im Hifi-Studio gehörte Lautsprecher auch zu Hause in den eigenen vier Wänden das dort Gehörte umsetzt. Nutzen Sie deswegen erst recht stets die Möglichkeit, Ihren Favoriten auch im häuslichen Wohnraum und an der eigenen Hifi-Anlage zu testen. Für dieses offene Konzept der Entscheidungsfindung steht der FLSV seit über drei Jahrzehnten.

Und noch ein altes deutsches Sprichwort zum Schluss: Drum schau‘, wer sich ewig bindet!

P.S. Wussten Sie, dass ich früher auch mal Lautsprecher von B & W verkauft habe? Und dass das die erste Serie der 700er war?

Auch eine der Lichtgestalten des Jahres 2017: der neue Yamaha R-N803D

Bisher gab es nur einen einzigen echten Stereo-Receiver, der die eigene Raumakustik zu Hause aktiv mit einem geeichten Mikrofon vermessen hat, und das war und ist und bleibt mein derzeitiger persönlicher Hifi-Favorit, nämlich der Arcam SR250*. Nun gibt es von Yamaha einen nahezu vollausgestatteten Receiver ohne jegliche Heimkino-Attribute, der aber dennoch auf die hauseigene und in allen AV-Receivern der Marke verwendete YPAO R.S.C. Klangoptimierung zurückgreifen kann: der R-N803D.

Ungewöhnlich, aber bald Standard: Raumakustik-Korrektur bei Stereo-Geräten

Damit bietet das Gerät in seiner Preisklasse, der R-N803D kostet gerademal 800.- €!, eine aus klanglicher Hinsicht kaum zu schlagende Offerte, zumal auch sonst an nichts gespart wurde: ToP-ART-Aufbau, MusicCast, App-Steuerung, Phono-Eingang, Bluetooth, AirPlay, DAB+, DLNA, Direktzugriff auf die wichtigsten Streaming-Dienste und so weiter und so fort. Ich bin mir sicher, dass dieser Stereo-Receiver der Knaller der Saison werden wird.

Kleiner Tipp: Da der Yamaha R-N803D keine Taste auf der Fernbedienung hat, um den drastischen Effekt der Raumakustik-Korrektur direkt darzustellen, hilft hier nur ein Druck auf die Pure Direct-Taste oberhalb des Lautstärkereglers am Gerät. Gerne führe ich den erzielbaren Effekt im Ladengeschäft vor.

Aber Sie haben auch zu Hause die Möglichkeit, sich von den tonalen Klangqualitäten dieses, zumindest in dieser Preisklasse, unschlagbaren Gerätes zu überzeugen!

 

*Das im Gegensatz zu vielen Geräten in den oberen und obersten Preisklassen, die zwar die Fehler eines beliebigen, aber bekannten Lautsprechers zum Beispiel durch Steckkarten im Verstärker kompensieren können, aber garantiert nicht die Interaktion dieses Lautsprechers mit der stets unbekannten Akustik des Abhörraums des Nutzers! Auch wenn hier klargestellt sei, dass das ein guter Ansatz ist und dass diese Gerätschaften sehr wohl high-endig klingen können, bin ich mir aber sicher, dass das in den allermeisten realen Fällen höchstens die halbe Wahrheit ist.

Hinweis in eigener Sache: Die helle Freude

Als Pionier der ersten Stunde und der damit verbundenen Ausfallquote der inzwischen betagten LED-Leuchmittel im Großen Vorführstudio war es an der Zeit, mal eine Komplettrevision durchzuführen. Zunächst wurden erst einmal alle defekten Lampen ersetzt, was aber extrem ungleichmäßiges Licht zur Folge hatte. Auch hatten viele der Ersatzlampen keine richtige Passform, so dass sie an den Kabeln von der Decke baumelten. Also wieder die Leiter aufgestellt und alle LEDs aus den Fassungen entfernt und aktuelle Ware eingesetzt. Und hier kann ich  wärmstensweiß diese 12 Volt-Variante empfehlen: Monacor LDR4-166/WWS

Dieses Leuchtmittel passt in jede Lampenfassung auch mit Haltering, macht keinerlei Fiepgeräusche und ganz wichtig: es schafft eine angenehme und sehr gleichmäßige Ausleuchtung des immerhin 56 Quadratmeter großen Raumes. Auch sind die Exponate im Schaufensterbereich in unserer Abwesenheit wieder gut erkennbar.

Jetzt habe ich halt ein paar Leuchtmittel als Ersatz für andere Anwendungen:

Eine richtig gute Idee: Tasche inklusive Garantieverlängerung

Da hat sich einer mal was richtig Sinnvolles einfallen lassen! Gemeint ist hier das High Fidelity Studio in Augsburg, seines Zeichens der deutsche Vertrieb der Kopfhörer und Tonabnehmer vom New Yorker Tradionshersteller Grado. Für alle Modelle, die es ja nur in zwei Grundgrößen gibt, werden ab sofort passgenaue Taschen zum Schutz und für den Transport angeboten. Die kleinere Tasche reicht bis zum immerhin 700.- € teuren PS500e und kostet gerademal 30.- €.

Aber das ist nicht der eigentliche Clou. Denn der besteht aus einer inklusiven Garantieverlängerung auf drei Jahre. Der Vertrieb geht davon aus, dass bei ordnungsgemäßer Verstauung nun viele der leidigen Probleme bei Kopfhörern aller Art damit deutlich zurück gehen werden, nämlich der Kabelbruch an den Klinkensteckern und am Hörer selbst. Und das erspart zudem allen Beteiligten viel Ärger.

Wie gesagt: Da hat sich einer mal was richtig Sinnvolles einfallen lassen!

Einladung #2 zu den Bamberger Analog-Tagen im Dezember 2017

Und schon geht es weiter mit einer herzlichen Einladung zu einer vom FLSV veranstalteten Veranstaltung. Aber die Bamberger Analog-Tage können ja schon eine gewisse Tradition vorweisen. Insofern kommt das jetzt nicht gerade überraschend, oder? Ich erinnere nur kurz, dass es im Jahre 2016 immerhin vier dieser Events hier in Bamberg gab! Insofern würde mir selbst was fehlen, wenn sie nicht stattfinden würden.

Aber keine Bange, denn dieses Jahr wird am Freitag, dem 08. und für Samstag, dem 09. Dezember 2017 nur das mittelkleine bis mittelgroße Besteck ausgepackt, schließlich wird ja schon seit Monaten eine große Veranstaltung dieser Art ausgerechnet im Juli 2018 angekündigt. Was es wohl damit auf sich hat?

Der Fokus des Programms liegt weniger auf den aktuellen Neuheiten oder gar auf relativen Superlativen, obwohl auch davon mindestens einer vorzuführen sein wird. Die inzwischen legendären Bamberger Analog-Tage werden heuer eher einen Workshop-ähnlichen Charakter haben, weil unter anderem aussagekräftige Vergleiche zwischen gleich vier preisgleichen Komplettspielern in Echtzeit angestellt werden können.

Daneben werden anhand eines Bestsellers Tuning-Tipps anschaulich zeigen, wie ein bestehender Plattenspieler durch geeignetes Zubehör Schritt für Schritt klanglich zum Teil deutlich nach vorne gebracht werden kann.

Außerdem hat man an diesen Tagen besondere Gelegenheit, sein altgedientes analoges Schätzchen begutachten und ihm gegebenfalls eine Frischzellenkur verpassen zu lassen. Diverse Plattenwaschmaschinen und ein besonders großes Second Hand-Angebot an LPs runden die Show ab. Das ausführliche Programm wird in aller Bälde hier einzusehen sein.

Ja, aber was das alles mit dem Schnurrhahn auf dem Aufmacherfoto zu tun? Das erklärt die Bildunterschrift doch eindeutig: S’Katerle steht (auch) auf Vinyl. Und bei diesem Blick ist auch klar, dass er am liebsten Madness und Skatenigs, das  aber nur von schallenden Platten hört.

Einladung #1 ins Rundfunkmuseum, Fürth

Der FLSV gibt stolz bekannt, dass es wieder eine gemeinsam organisierte Veranstaltung der Initiative für Radio- und Hifi-Kultur* unter dem Motto „Wenn Hören wieder zum Erlebnis wird“ geben wird. Sie findet am Sonntag, dem 08.10.2017 von 12:00-18:00 Uhr, wie immer im Rundfunkmuseum Fürth, statt.

Das Thema lautet diesmal: Kultobjekt Schallplatte: Die Technik, die richtige Pflege und der Hörgenuss.

Wieder gibt es viele Vorträge und Live-Musik, diesmal mit dem Duo

Peter Thoma (Sax)   und Felix Himmler (Bass) ,

Workshops und aussagekräftige Hörbeispiele sowie einen sehr gut bestückten Second Hand Vinyl-Verkauf und als Krönung die Vorstellung einer technologischen Weltneuheit!!!

Das ausführliche Programm kann man [hier] einsehen.

Hiermit ergeht herzliche Einladung!

 

*Das sind die Organisatoren:

Rundfunkmuseum Fürth (Jana Stadlbauer)

AudioVideum, Nürnberg (Heinz-Peter Völkel)

Freie Ton- und Bildwerkstatt, Bayreuth (Martin Kühne)

Lauschgoldengel, Erlangen (Mathias Thurau)

SB Elektronik, Schwabach (Sven Berkner)

Fränkischer Lautsprecher-Vertrieb, Bamberg (Michael Munk)

So viele neue Lautsprecher, Teil 3

Ein wenig untergegangen bei den Präsentationen auf dieser platten Form ist die Sensation im untersten Preissegment, nämlich die neue Spektor-Baureihe von DALI. Was die Dänen hier auf die Beine gestellt haben, konnte man sich noch vor wenigen Jahren kaum vorstellen, beziehungsweise hat das optisch, haptisch und auch klanglich in einer ganz anderen Preisklasse verortet.

Es gibt zunächst zwei Kompaktboxen, einen ausgewachsenen Standlautsprecher und als Ergänzung für die Home Cinema-Fraktion einen Center Speaker.

Und übrigens: Die abgebildete Spektor 1 kostet gerademal 200.- €, ja wie immer Paarpreis! Und nicht umsonst hat sie nicht nur wegen ihrer Preiswürdigkeit, sondern auch absolut wegen ihrer klanglichen Meriten schon etliche Super-Tests bekommen.

So viele neue Lautsprecher, Teil 2

Und gleich geht es weiter mit der Koaxial-Bauweise, denn auch Cabasse aus Frankreich ist wie KEF ein absoluter Spezialist auf diesem Gebiet. Schließlich bieten beiden Hersteller auch Modelle im sechsstelligen Euro-Bereich mit genau diesem Bauprinzip an!

Was bei Cabasse neu ist, dass sie jetzt auch schon in der Mittelklasse einen solchen Treiber im für unser Hörempfinden so wichtigen Mittel-/Hochton-Bereich einsetzen. Das gabe es bei den Standlautsprecher bisher erst ab 2000.- € fürs Paar!

Wie immer bei Cabasse gibt es zwei unterschiedliche Oberflächen-Qualitäten, einmal foliert zu deutlich günstigerem Gestehungspreis und  hochglänzend lackiert. Somit ist die Jersey MC170 nahezu preisgleich zur abgebildeten KEF Q550.

P.S. Die Webseite von Cabasse ist inzwischen auch wieder auf deutsch zu lesen, wie man an den Hyperlinks in den Preislisten ersehen kann.

So viele neue Lautsprecher, Teil 1

Der FLSV ist ja eher bekannt für große Auswahl und davon viel. Sprich: In den für die meisten Mitmenschen noch erschwinglichen Preisklassen gibt es eine besonders üppige Vielfalt an Wahlmöglichkeiten, gerade bei Lautsprechern.

Diesmal ist es die totgesagte Mittelklasse, die Zuwachs bekommen hat. Zum einen hat KEF Q-Serie, vor allem die Namen-gebenden Uni-Q-Koaxialtreiber, quasi neu entwickelt, auch wenn sie mit ihren markanten Passivmenbranen und dem ansonsten schnörkellosen Design sehr wohl an die bestens beleumundeten Vorgänger erinnert. Es wurden sogar die Preise gesenkt! Man hat einfach das Bi-Wiring-Terminal gegen ein Single-Wiring-Terminal ersetzt und bietet die Bespannrahmen, die man in der Regel sowieso aus klanglichen Gründen weglassen sollte, nur noch als aufpreispflichtige Option an. Außerdem gibt es die Q x50, klassisch von Q150 bis Q 950 durchnummeriert, nur noch in zwei Dekors, nämlich weiß und schwarz foliert. Wir finden das clever!

Das Schlachtschiff wieder mit 20cm-Treibern: die KEF Q 950

Und nur so ganz nebenbei: Das hat eine umfangreiche Editierarbeit nach sich gezogen, aber die große Preisliste wie auch alle detaillierten Listen sind nun wieder auf dem aktuellen Stand.

Der freie Mittwoch oder: Platz schaffen #2

Nachdem beim FLSV irgendwie gefühlte sieben Server mit gespeicherter Musik stehen und so die dazu gehörigen Original-CDs nicht mehr in Vorführ-Studios herumliegen müssen, war es doch mal angeraten, diese ein wenig und zwar geordnet wegzupacken. Aber wohin?

Tatsächlich gab es noch einen Platz unter der Treppe, der bei geschickter Rangierei anderer ultrawichtiger Dinge (rechts unten ins Bild ragend) diese nicht sehr tiefe, wohl aber breite und auch übermannshohe Stellfläche hergab. Anders als im heimischen Hörraum, in dem die persönliche Musiksammlung auf ganz andere, weil schonendere Art und Weise untergebracht ist, wurden hierfür ganz bewusst zwei Billig-Regale gekauft, von denen ich auch eines gut empfehlen kann, wenn es nicht zur Zierde des Lebensumfeldes herhalten muss.

Jedenfalls wurde dieses und ein weiteres Regal dieser Art bei einigen Graden über 30 im halbwegs kühlen Keller dennoch schweißtreibend zusammengebaut, ausgerichtet und entsprechend befüllt. Übrigens: Das zweite Regal dient auch dazu, jetzt noch eine irgendwie geartetet Ordnung (nach Genre, Alphabet oder beidem) herzustellen.

Wer wissen will, welches Regal ich hier von den vielen Billigheimern gut empfehlen kann, spreche mich einfach unter munk@flsv.de oder persönlich darauf an. Es gibt hierfür eine sehr eindeutige Empfehlung.

Der freie Mittwoch oder: Platz schaffen #1

Es wurde mal wieder Zeit, nicht nur im Keller für Platz zu sorgen, um der monatlichen Flut von neuen Hifi- und High End-Gazetten Herr zu werden und diesen eine neue Heimat zu bieten. Man hat ja den Eindruck, es gebe mehr fachbezogene Journale, die sich mit hochwertigen Musikwiedergabegeräten befassen, als zahlungswillige Kunden.

So wurden kurzerhand die vielen hundert Ausgaben der Zeitschriften Heimkino und Audiovision autgesorßt, sprich bei Patrick D. geparkt. Er hat nun für viele kalte Winterabende genug Lesestoff und ich habe wieder für eine ganze Weile Platz im großen Zeitschriftenregal. Und wenn ich doch mal eine alte Ausgabe der Bild-mit-Ton-Branche benötige, dann weiß ich, an wen ich mich vertrauensvoll wenden werde.

Und außerdem und netter Zufall: Hier im Bild sieht man die soeben ausgelaufene Q-Serie von KEF in einem echten 7.2-Set, die so viel anders auch wieder aussieht, oder? Ob sich klanglich viel getan hat, darf jeder Interessent ab sofort selbst beurteilen, denn die neuen Modelle stehen parat.

 

Neuheiten-Flut bei KEF als Anlass

Noch sind sie nicht ausgepackt und stehen nur im Weg. Aber morgen, das ist mal wieder ein so genannter freier Mittwoch, werden die Modelle der neuen Q-Serie von KEF ausgepackt und anschließend spielbereit in beiden Vorführstudios stehen. Und da ich felsenfest davon ausgehe, dass die Neuen in allen Belangen besser geworden sind, obwohl es schon an der nun ausgelaufenen Q-Serie nicht wirklich was zu meckern gab, verwundert es doch, dass alle Modelle durch die Bank billiger geworden sind. Allerdings geibt es nun nur noch zwei Oberflächendekors, nämlich foliert weiß und foliert schwarz.
Und diese neuen Modelle wurden auch sofort in alle Preislisten mit allen Links eingepflegt, was aber selbstverständlich auch für alle anderen Modelle nicht nur von KEF, sondern auch für viele Lautsprecher von Dynaudio gilt.
Gehen Sie einfach auf die Produkte-Übersichtsseite und stöbern Sie ein wenig. Anhören geht allerdings nur hier vor Ort.

Das war eine Einladung!

Der inzwischen hyperentspannte FLSV be(r)ichtet über gestern

Das war gestern ein langer Tag: Fahrt nach Bamberg, Einladen aller benötigten Utensilien für die Ausstellung unten und oben, das Manuskript und die vielen Kleinteile und auch noch das Hirn nicht vergessen. Und dann nach dem Ausladen und Dekorieren ging es mit dieser besonderen Veranstaltung erst richtig los.

Alles da von historisch wertvoll bis hypermodern und voll ausgestattet; links im Bild Michael Kaim vom Röhren-Spezialisten BTB und rechts die Grand Pianocraft MCR-870D von Yamaha

Und wie auch einem Zeitstrahl waren die Exponate angeordnet, ging es doch auch thematisch um die Vergangenheit genauso, wie um die Zukunft der Musikwiedergabe, für die ich verantwortlich sein sollte.

Tolle Exponate, die man so nicht auf herkömmlichen Händler-Messen zu sehen bekommt.

Bis Mittag gab es entgegen der Ankündigung sogar drei aufschlussreiche Rückblicke auf die Techniken und Technologien, die unser Hobby, nämlich höchstwertig und mit der Darstellung aller Feinheiten und der Freisetzung von Emotionen Musik zu genießen, erst möglich gemacht haben.

Zwischen allen Einheiten gab es Live-Musik mit Gift Mursarurwa, später sogar begleitet vom Sopran-Saxophonisten Peter Thoma.

Am frühen Nachmittag wurde eine Expertenrunde à la Kunst + Krempel des Bayerischen Fernsehens abgehalten, in der zwei besondere Schätzchen, zum einen der berühmte Schneewittchensarg aus dem Jahre 1961 von BRAUN und zum anderen das Kofferradio Telefunken Bajazzo Compact 3000 mit der grünen Taste für die RTL-Direktwahl, begutachtet wurden. Neben den Tipps, worauf man achten sollte, wenn man eine solche Pretiose erwerben möchte, und den zu erwartenden Reparatur- und Wartungskosten wurde aber auch eine Wertschätzung des derzeitigen Wiederverkaufswertes abgegeben.

Die Expertenrunde bei der Begutachtung des Schneewittchensargs von Braun aus dem Jahre 1961

Nach einer weiteren Runde Musik und einer weiteren Führung durchs Haus, geleitet durch die Leiterin des Rundfunkmuseums, Frau Stadlbauer höchstpersönlich, gab es noch durch meine Wenigkeit einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung unserer Spielzeuge und die Erkenntnis, dass sich Streaming in all seinen Facetten durchsetzen wird, aber neben sich und klanglich gleichberechtigt die schwarzen Scheibe, genau die aus Vinyl, erdulden wird.

Dieser Vortrag erklärt auch der Klammer in der Überschrift: MM ist kein begnadeter Red-, sondern eher ein manchmal halbwegs begabter Schreibner. Und er wollte unbedingt auf den Teleprompter Bauer Beunt verzichten. Aber er weiß, dass sich alles, was er gesagt hat, in der vorliegenden Schriftform schlüssig und flüssig liest.

Ausklingen im wahrsten Sinne des Wortes durfte der Abend mit mehreren Stücken am Stück wiederum von Gift Mursarurwa.

Was uns Veranstalter wirklich gefreut hat, war die doch sehr rege Teilnahme an der in dieser Form eigenständigen Händler-Veranstaltung. Sehr viel mehr Besucher hätten wir nur schwierig unterbringen können, zumal einige von ihnen wirklich von Anfang bis Ende durchgehalten haben.

Danke nochmals ans Rundfunkmuseum inklusive Café, danke den Kollegen, vor allem Heinz-Peter Völkel für die Vorbereitung und Durchführung, danke den Besuchern, vor allem meinen Kunden, die sich auf den längeren Weg gemacht haben und Danke an den Wetter-Ochs, denn er hat auch recht behalten.

 

Der hyperaktive FLSV #5 am 17. Mai 2017 ebenfalls in München

Auch das noch! Diese Woche führt der Weg gleich zwei mal nach München. Am Vorabend zum ersten Tag der High End sind ausgesuchte Händler zur weltweit ersten Vorstellung eines besonderen Lautsprechers des dänisch-chinesisch-deutschen Herstellers eingeladen worden. Denn in schöner Tradition* bringt Dynaudio, mein inzwischen Dienst-ältester Lautsprecher-Anbieter, ein Sondermodell zu deren immerhin 40. Geburtstag heraus. Nichts Genaues weiß man nicht über diesen Lautsprecher. Eine grafische Andeutung auf der Webseite von Dynaudio könnte bedeuten, dass die Special Forty, eine Kompaktbox sein wird. Und weil das Modell noch so geheim ist, gibt es für diesen Beitrag ausnahmsweise mal auch kein richtiges Aufmacherfoto.

Aber wir gratulieren Dynaudio dennoch und das sogar besonders herzlich zu diesem Geburtstag!

*Zum ersten richtigen Jubiläum, also dem 25. Geburtstag gab es die Anniversary 25 und zum 30. Geburtstag das Modell Sapphire.

Kurzbericht vom GenussHören am Samstag, dem 29. April 2017

Auch dieses Mal war das Thema Analog wieder mal ausreichend, um einen ganzen Abend lehrreich und interessant ob der Erkenntnisse, die auch ohne psychologische Kriegsführung für alle nachvollziehbar waren, zu gestalten. Dabei hatten wir uns gar nicht so viel vorgenommen, wollten wir doch auch dieses Mal wieder viel Musik gemeinsam hören. Dass es dazu kam, dass wir bestimmte Schallplatten gleich mehrfach gehört haben, lag einfach daran, dass wir echte Vergleichstests, Achtung jetzt kommt’s: nur zwischen den Reinigungsergebnissen von insgesamt 3 Plattenwaschmaschinen und im zweiten Teil des Abends, nur zwischen 3 Plattentellerauflagen herausgehört haben. Fragen Sie doch mal einen der Teilnehmer, wie das Rennen zwischen der nagelneuen Handwaschmaschine Flux Vinyl Turbo, der Pro-Ject VC-S und dem Vinyl Cleaner Pro ausgegangen ist. Noch spannender, weil schneller wechselbar, sind die klanglichen Meriten der Plattentellerauflagen. Dass eine Matte einen dermaßen großen Einfluss auf das Klangergebnis haben kann, wollten anfangs nicht alle Gäste glauben. Aber es waren sogar eklatante Unterschiede zwischen der Originalmatte, der Wildledermatte von Pro-Ject und der High Tech-Matte von Dereneville auszumachen.

Angenehme Gäste, angeregte Gespräche, interessante Fragen und halbwegs erschöpfende Antworten über die schönste Nebensache der Welt, dazu ein kühles Bier oder auch nur Wasser, was will man mehr?

In Ermangelung meines Rack-to-go, das sich zu Testzwecken gerade in Fürth befindet, wurden die genutzten Einheiten einfach auf entsprechende Basen beziehungsweise direkt auf den Boden gestellt. Man kann sich ja gar nicht vorstellen, um wie viel es hätte noch besser klingeln können, wenn…

Die Quelle war ein wieder einmal umgebauter audio-technica AT-LP1240USB, diesmal bestückt mit einem Tonarm von Jelco und mit einem großen MM-Tonabnehmer wiederum von audio-technica. Den Entotem Plato, der wegen seiner massiven Bauart direkt auf dem Boden stehen durfte, wurde in seiner Funktionsvielfalt lediglich vorgestellt, diente aber an diesem Abend in erster Linie als Phono-Vorverstärker. Auch durfte er seine geniale Anbindung an die Gracenote Datenbank unter Beweis stellen.

Als Verstärker-/Lautsprecher-Traumgespann diente ein Arcam AVR550* und die vielleicht gerade nicht mehr eben kompakt zu nennenden Kompaktboxen KEF Reference 1. Verblüffend, was ein Lautsprecher dieser Größe für ein Klangbild erzeugt!

Und nur um einmal darzustellen, was alles für einen solchen Anlass benötigt wird und auch später wieder verräumt werden muss, noch ein Bild vom Kleinen Vorführstudio, nachdem ich gegen 23.00 Uhr den Dienst-Volvo entladen habe:

Schön war’s! Und wenn die Digital-Fraktion nichts Neues vorzustellen hat, wird der nächste GenussHören-Abend wieder analog. Wie hieß es so schön in der Einladung?

Für die Zukunft sehe ich schwarz!

 

*Leider waren sowohl der favorisierte Arcam A49 als auch der SR250 von Kunden zu Testzwecken ausgeliehen.

 

Der hyperaktive FLSV #4 am 13. Mai im Rundfunkmuseum zu Fedd (Fürth, Bayern)

Auch das noch! Noch eine Händlerveranstaltung, und die auch noch im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen/Bamberg/Bayreuth? Ja, denn es wird wieder mal Zeit, auch in unserer Region etwas Derartiges zu organisieren! Gab es da nicht schon mal was in der Richtung? Ja, die erste überregionale überhaupt und 2009 letzte Händlermesse namens sehenundhören mit nur zwei personellen Schnittmengen* zu damals. Aber jetzt gibt es etwas Neues und steht unter dem Motto: Wenn Hören wieder zum Erlebnis wird.

Der Ansatz der Veranstalter ist diesmal komplett anders. Hier steht nicht die wohlfeile Präsentation möglichst glänzender und teurer Hifi-Pretiosen und deren Abverkauf und das Ganze dann auch noch wunderschön garniert in speziellen Örtlichkeiten im Vordergrund. Vielmehr wird bei uns ein ziemlich bunter Strauß an Aktivitäten geboten, wobei Historisches gleichberechtigt neben Aktuellem steht. Daneben wird es Fachvorträge über interessante Themen und ein Forum geben,  in dem man seine altgedienten Radio- und Hifi-Schätzchen begutachten und bewerten lassen kann. Dass die Veranstaltung auf nicht ganz neutralem Boden, nämlich im Rundfunkmuseum in Fürth, abgehalten wird, zeigt genauso den Bezug zu unserem Lieblingsthema, wie die musikalische Begleitung durch den Blues-Musiker Gift Mursarurwa,

der zusätzlich unsere Veranstaltung ab etwa 17.00 Uhr musikalisch ausklingen lassen wird.

Wer mag, kann hier noch einmal die offizielle Pressemitteilung des Fürther Rundfunkmuseums nachlesen. Auch bei Aktuelles ist unsere Veranstaltung prominent gelistet.

Also, Leute, kommt in Massen nach Fürth, zumindest, wenn ihr nichts Besseres vorhabt. Und was gibt es besseres als gute Musik und die zur hochwertigen Wiedergabe benötigten Apparaturen dazu?!

Auch für die nächste Veranstaltung haben wir auch schon genügend Themen in der Peiplein, so dass ich mir vorstellen kann, dass ein solch außergewöhnliches Format, das sich explizit nicht nur an die Technik-Freaks wendet, in Zukunft fester Bestandteil der regionalen Hifi-Kultur werden kann.

An dieser Stelle sei mir ausnahmsweise etwas Pathos erlaubt, wenn ich Heinz-Peter Völkel vom AudioVideum für seinen unermüdlichen Einsatz für diese Initiative ganz besonders herzlich danke!

*Raten Sie mal, wer eine der Schnittmengen mal wieder ist.

 

Der hyperaktive FLSV #3 am 20. und 21. Mai auf der High End in Minga (München, Hifi- und Landeshaupstadt)

Auch in diesem Jahr wird der Inhaber des Inhaber-geführten Fachgeschafts FLSV zu Bamberg an diesem Wochenende wieder seine knappe Freizeit sinnvoll verbringen, indem er sich die Füße platt tritt. Aber nicht wie üblich in der Fränkischen Schweiz und den anderen zweitschönsten Gegenden Deutschlands zu Fuß, sondern auf der Leitmesse für hoch-, höchst- und noch höchsterwertige Unterhaltungselektronik, der High End in München.

Und wie immer ist er in Diensten von Audiotrade ATR, dem deutschen Vertrieb der Produkte von Pro-Ject Audio. Normalerweise kümmere ich mich im direkten Endkundenkontakt, der ja gerade auf dieser Messe eine immer geringer werdende Bedeutung zu bekommen scheint, um die Neuheiten bei den Plattenspielern. Aber hier habe ich noch keine beziehungsweise nur unzureichende Informationen, mit denen ich her aufwarten könnte. Aber beim Box Design-Portfolio tut sich was! Die neue Mittelklasse, also die DS2-Linie, wird nun bald vollständig vorführbereit sein. Deswegen gibt es gleich noch ein paar Bilder von besonderen Neuheiten:

CD-Laufwerk CD Box DS2T

Digital-/Analog-Wandler DAC Box DS2 Ultra

Phono-Vorverstärker mit USB Phono Box DS2 USB

Aus diesem Grund wird auch am Samstag das Ladengeschäft in Bamberg geschlossen sein. Aber was halten Sie von einem Besuch dieser Messe? Sie müssen mir nur zwei Was versprechen: 1. Kommen Sie am Stand von Audiotrade ATR vorbei und bringen Sie mir was Nettes aus Bamberg, zum Beispiel ein Hörnchen (Backware, keine Kartoffeln bitte!) mit und 2.: Lassen Sie sich von dem immensen Überangebot und erst recht nicht von den zum Teil abstrusen Preisnennungen verunsichern. Beim FLSV gibt es immer die vernünftigeren Alternativen vor Ort als auch bei Ihnen zu Hause zu hören.

Der hyperaktive FLSV #2: GenussHören am nächsten Samstag

Und nach nur wenigen Tagen, an denen ich normale Öffnungszeiten einhalten konnte, geht es unvermittelt weiter mit einem der Klassiker in Bambergs Hifi-Szene. Seit vielen Jahren unterstützt der FLSV nämlich diese Non Profit- und Non-Governmental-Organisation, die sich etwa drei-  bis dreieinhalbmal im Jahr zum gemeinsamen und genussvollen Musikhören trifft. Und nun ist es am 29. April 2017 wieder mal so weit.
Auch diesmal ist wieder Analog Trumpf! Aber es wird an diesem Abend weniger die Abspiel-Hartware, sondern eher die Pflege- und Zubehör-Sparte sein, die im Fokus stehen wird. Neben den bekannten und beim FLSV im Dauereinsatz befindlichen Waschmaschinen Gläss Vinyl Cleaner Pro und Pro-Ject VC-S werden es diesmal die kleinen Dinge sein, die uns Vinyl-Junkies das Leben nicht nur erleichtern, sondern auch knackfreier gestalten, die vorgestellt werden. Da sind zum einen die beiden FLUXen, also der Nadelreiniger Flux-Sonic als auch der Handplattenwaschapparat Vinyl Turbo , die im praktischen Betrieb ihre Vorteile darstellen werden. Außerdem hoffe ich, die einzig von mir erlaubte Plattenbürste, nämlich die Ursa Major, auch noch vorstellen zu können.

Und wie immer wird es wohl auch diesmal einen wenigstens kurzen Nachbericht von dieser Veranstaltung an dieser Stelle, bekannt durch Funk und Nachsehen, geben.

Der hyperaktive FLSV #1: Visit at Arcam

Yes, indeed, Cambridge is still a wonderful town in Not-longer-so-Great Britain, where one of my main suppliers of High End-Electronics ARCAM works and develops. Eight colleagues and me were invited last weekend for a visit of this marvellous town and of the new built facilities. Two very fine studios, one for Home Cinema with Dolby Atmos and one for 2-Channel-Stereo, both for very impressing immersive sound, were completed the last months. So Andy Moore could show us the sonical performance of their – in the best way – unspectacular units the best way possible, especially when DIRAC Live is activated.

Many thanks to all the British and German guys for the invatation. And my personal special thanks go to Mr. George Robertson, who did the best job to get the right feeling for British Hifi without talking too much about British Hifi!

And please: Don’t ask me about the two last beers!

And for those, who aren’t so famous in English i’d like to be, could read a fine report of a similar tour in our own language here.