Ohne Worte

Wir wissen ja, dass der allgegenwärtige Cinchstecker ja eigentlich ohne je genormt worden zu sein, überall dort passt, wo er hingehört. Nun ist mir doch ein Exemplar begegnet, das sich auf keine der hier zur Verfügung stehenden Buchsen auch nur ansatzweise aufzustecken ließ. Der Grund dafür wurde schnell gefunden: Bei diesem Stecker fehlt die Schltzung, die nicht nur ein wenig nachgibt, um auf die Buchse zu rutschen, sondern auch für den Hakt auf derselben sorgt.

Netzwerk und Streaming und damit auch Multiroom

Die Boom-Gattung momentan. Sie verspricht Musik ohne physischen Datenträger immer und überall, egal, ob man auf Internetradio, auf Streaming-Dienste wie z.B. WIMP oder auf den auf einer separaten Festplatte (NAS) gespeicherten eigenen Datenbestand zugreift.

Wer sich auf diesem relativ neuen Gebiet noch nicht so auskennt und seine Berührungsängste überwinden möchte, der liest am besten den [hier] hinterlegten, besonders ausführlichen, dennoch leicht verständlichen und bebilderten Artikel.

Dolby Atmos© jetzt beim FLSV vorführbereit!

Das Format, das als erstes den Sound im heimischen Heimkino auch nach oben erweitert, ist nun seit einer Woche im High End-Vorführkino des Fränkischen Lautsprecher-Vertriebs darstellbar. Nachdem die Hardware, bei uns selbstredend ein Yamaha RX-A3040 mit zusätzlicher Zweikanal-Endstufe für echtes 7.2.4, per Firmware-Update entsprechend freigeschaltet wurde, kam nun auch endlich die erste Blu-Ray in diesem Format hier an. Es handelt sich um Transformers 4. Hier dürfte es auch nicht allzu schwer wiegen, dass die Dolby Atmos©-Tonspur nur auf Englisch vorliegt. Oder geht es in diesem Film etwa um echten Inhalt?

Neu beim FLSV: Triangle Antal EZ

Die meisten französischen Hersteller verstehen es meisterlich, halbwegs hohen Wirkungsgrad mit einem ausgewogenen Klangbild zu vereinen. So auch Triangle mit der neuen Esprit EZ-Serie, deren größter Vertreter Antal EZ hier vorgestellt wird. Erfreulich ist zudem, dass dieses Modell immerhin 200.- € günstiger als die Geburttags-Edition geworden ist.

Wenn nur nicht dieser unförmige Sockel wäre. Den schraube ich noch heute ab!

Weil’s gar so schön ist: Der unglaubliche Pro-Ject MaiA und Altec Lansing Model 14

Wirkungsgrad und Membranfläche ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr kW und noch mehr Hubraum. Das weiß das schon der kleine Bub. Aber das scheinen die inzwischen großen Knaben inzwischen vergessen oder verdrängt zu haben. Und um dieses Grundgesetz zu beweisen, haben wir die soeben restaurierte Altec Lansing Model 14 mit einem Knirps namens Pro-Ject MaiA verbandelt und mit Musik in einer schier unglaublichen Lautstärke bespielt. Da fällt dem noch Ungläubigen die Kinnlade herunter, was man mit echten 2x 0,025 kW so anstellen kann.

Leute, schaut in Zukunft bei den Technischen Daten nicht so sehr auf die Balstbarkeit der Lautsprecher, sondern auf deren Effizienz! Die Begriffe hierfür lauten: Wirkungsgrad, Sensitivity, Efficiency…

Nota: Der vordere MaiA ist nur Dekoration und soll lediglich auf die Proportionen der verwendeten Komponenten hinweisen. Gespielt hat der im Bild hinten zu sehende MaiA, der in einer meiner Lieblings-Anlagen auf den Bamberger Analog-Tagen die zentrolle Rolle ubernommen hat.

Neu beim FLSV: Exposure 3010 S2D

Einer der allerersten Modelle des ab sofort in Deutschland verfügbaren Exposure 3010 S2D ist nun beim FLSV in Bamberg vorführbereit. Technisch wurde der Vollverstärker behutsam weiterentickelt. Aber er ist nun deutlich flexibler zu nutzen. Bisher gab es nur die Option, eine von zwei verfügbaren Phonoplatinen nachzurüsten. Jetzt ist das Gerät auch für die Aufnahme eines ausgewachsenen Digitalboards vorbereitet.

Geblieben sind die aufgeräumte optische Gestaltung und das schlackenlose Klangbild.

Weil’s so schön ist: Restauration # 2 eines Focal Kit 600, leider ohne Ei

Auch dieser Lautsprecher hatte ein wenig Auffrischung nötig. Hier waren es die Sicken des Mitteltöners, die erneuert werden mussten. Und es war ein Wiedersehen mit einem meiner ältesten Bekannten in diesem Metier, denn dieses Monstrum wurde vor knapp 30 Jahren, damals noch an alter Wirkungsstätte in der Mittelstraße, aufgebaut. In diesem Bausatz sind viele gute Ideen verwirklicht, die man heute aus Marketing-Gründen so nicht mehr umsetzen würde, obwohl die Physik eindeutig dafür spricht.

Im Original wurden die Mittel- und Hochton-Chassis in einem Ei-förmigen Aufsatz ohne parallele Wände und ohne gerade Flächen untergebracht. Auch das Bassgehäuse ist immer noch etwas Besonderes, denn die Fläche der Reflex-Schlitze entspricht der Membranfläche des Tieftöners! Neu war seinerzeit die verhältnismäßig kleine Ausführung des Bassgehäuses. Deswegen heißt es auch Mini-Onken!

Altec Lansing Model 14 fertiggestellt

Es hat ein wenig gedauert, aber dafür ist das Ergebnis mehr als zufriedenstellend: Die ca. 35 jahre alte Altec Lansing Model 14 spielt jetzt auf, als gäbe es kein Morgen!

Nach der ersten Stufe des Restauration, aber noch mit der original Frequenzweiche, war das klangliche Ergebnis irgendwie besser als zuvor, aber nicht wie von einer Altec Lansing erwartet. Erst nachdem wir auf die Bilderbuch-mäßig aufgebauten Frequenzweichen von Herrn Jagusch aus Oldenburg zurückgegriffen, in der Folge noch ein paar Altlasten radikal entsorgt und in langen Hörsessions diese Weichen in Einsatzfrequenz und Pegel der Treiber feinjustiert haben, ging die Sonne auf!

Der stolze Besitzer braucht sich ab sofort keine Gedanken mehr um neue Lautsprecher machen!

Wieder eingetroffen: Cabasse Jersey LE

Nachdem im großen Vorführraum durch diverse Abverkäufe, die nicht ersetzt wurden, ein echter Raumgewinn zu verzeichnen war, gab es wieder ein bisschen Platz für Stammgäste wie die Cabasse Jersey, nun in der LE-Ausführung. Perfekte Lackqualität in dieser Preisklasse gibt es selten, und wenn dann bei Yamaha (im Hintergrund ist die NS-F700 zu sehen) und eben bei Cabasse und zwar, ohne dass das auf Kosten der Klangqualität ginge. Spielfreude und Pegelfestigkeit in Relation zur Größe der Boxen sind auch hier die Cabasse-typischen Stärken der Jersey LE.

Neu beim FLSV: Wharfedale Diamond 200-Serie

War die bestens eingeführte Diamond 10-Serie schon im besten Sinne des Wortes die „Butter und Brot“-Serie bei Wharfedale und auch bei uns, so gibt es ab sofort den Nachfolger, die Serie Diamond 200, beim FLSV in Bamberg zu sehen und zu hören.
Bei der Gehäusegestaltung ist man wieder zur quaderförmigen Grundform zurückgekehrt. Aber auch tonal hat diese Serie einen gewaltigen Schritt nach vorne getan. Auffällig ist außerdem die Schallführung beim Hochton-Lautsprecher, die zunächst an ein Breitband- oder gar an ein Koaxial-Chassis denken lässt. Aber es ist und bleibt eine Hochtonkalotte. Das Top-Modell, also die Diamond 250, ist eine richtige Männerbox. So viel Lautsprecher fürs Geld werden Sie bei anderen Anbietern schwerlich finden. Lassen Sie sich überraschen!
Übrigens: Die Diamond 10-Baureihe bleibt weiterhin im Programm. Lediglich einige Modelle wird es nicht mehr gegen und auch die schiere Anzahl von seinerzeit sieben (!) Oberflächen-Dekors wird auf Nussbaum und Esche schwarz reduziert. Hier bietet meine Preisliste einen wie immer aktuellen Überblick.

Nachlese zu den Bamberger Analog-Tagen 2014

Auch wenn es im Vorfeld schien, als hätte sich die halbe Welt gegen uns verschworen, um dieses aufwändige Unterfangen nicht umfassend vorzubereiten und durchzuziehen, so kann man im Nachhinein doch sagen: Es war wie im Vorjahr auch ein tolles und erfolgreiches Ereignis, das allen Beteiligten auf beiden Seiten sichtlich Spaß gemacht hat!
Angefangen hat es mit der versäumten Nennung… [mehr]

Neu beim FLSV: Triangle EZ-Serie

Nachdem die letzte Serie den Wiedereinstieg von Triangle beim FLSV markierte, kommt jetzt die nächste Generation an den Start. Sachte überarbeitet, aber mit besserem Hochtöner und vielen anderen kleinen Details wird mit dieser Serie weiterhin am Spagat zwischen Wirkungsgrad und ausgewogenem Klang gefeilt. Die kleine Titus EZ als auch die ganz große Antal EZ sind bereits vorführbar, der Rest folgt nach und nach.